Spaßolympiade / Alternative Bundesjugendspiele / Bewegte Schule

  • Gerade habe ich im Kellerarchiv Papier für Karteikarten gesucht - und entdecke einige hundert Ehrenurkunden :staun:

    Ok. Falscher Bundespräsident. Während meiner Zeit im Schulamt war ich auch einige Zeit für den Schulsport - und damit für die Verteilung der "Rohlinge" an die Schulen zuständig. Jedes Mal, wenn ein neuer Bundespräsident gewählt wurde, mussten die alten Urkunden ins Altpapier.
    Als guter Schwabe hatte ich die Urkunden klein geschnippelt und daraus Kärtchen für die Vokabelkästen meiner Schüler hergestellt. Es waren SOOOO viele Urkunden, dass sie auch als Bastelkarton Verwendung fanden - und noch immer finden.

    Ich nehm' alles zurück. Bundesjugendspiele machen Sinn und haben einen Nutzen.

    BTW: Kommt ein Schwabe ins Standesamt.
    "I möcht' meinen Namen ändern lassen!" - "Wieso denn das?" - "I hob an Kardong Visitenkarten g'funden."

    Meine Beiträge können Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten. "Tippfehler" sind beabsichtigt und dienen dem reflektierten Umgang mit Rechtschreibung und Sprache durch die werte Leserschaft. Wer einen Rotstift besitzt, darf diesen behalten und anderweitig nutzen.
    «Wissen – das einzige Gut, das sich vermehrt, wenn man es teilt.» (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Die Alternative wäre, dass Eltern privat die Vermittlung von Schwimmkompetenzen zu organisieren haben, entweder indem sie es selbst machen oder indem sie kommerzielle Angebote nutzen (öffentliche Badeanstalten).

    Ganz ehrlich?

    Nachdem sich viele Eltern ja oftmals schon vor den basics einer vernünftigen Erziehung drücken, glaube ich kaum, dass du das durchkriegen würdest.

    • Wir arbeiten beide/ den ganzen Tag.
    • Wir können selbst nicht schwimmen, haben es aber auch nie gebraucht.
    • Dafür haben wir kein Geld.
    • Das ist Aufgabe der Schule.
    • laber rharbarber faselbla
  • In jedem Klassenzimmer steht ein Lehrerpult. Da muss der Raum nur durch Definition zum "Büroarbeitsplatz" erklärt werden ..

    Aber bitte dies auch bei der nächsten Regelbegehung so angeben, damit wir die Einhaltung der dann geltenden Arbeitsplatvorschriften auch prüfen und die Mängel dokumentieren können. Das wird ein Spaß.😂🤷

    An alle Deutschlehrer:
    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. :doc:

  • Das Argument "Das ist Aufgabe der Schule." könnten wir ergebnisoffen diskutieren. Beim Rest gilt die unausweichliche Aussage "Ihr wolltet das Kind und habt euch damit bereit erklärt, elterliche Verpflichtungen zu übernehmen. Wenn ihr das nicht könnt, holt euch professionelle Hilfe. Wenn ihr das nicht wollt, müsst ihr überlegen, ob das Kind bei Pflegeeltern oder im betreuten Wohnen besser aufgehoben ist.". Vielleicht würden danach manche Eltern endlich aufwachen und den Ernst der Lage erkennen.

  • Ich tue nichts, da ich keine Sportlehrkraft bin.

    Du schreibst aber immer von "wir".

    ...rechtlich gleichzusetzen mit anderen Verstößen gegen die elterliche Erziehungspflicht via Grundgesetz.

    Wie wäre es, wenn erst mal ausreichend Angebote ganz niedrigschwellig zur Verfügung stünden? Im Moment kriegen nicht mal alle Familien einen Platz im Schwimmkurs, die einen haben wollen.

    Aber grundsätzlich sollte es, genau wie Lesen, für alle Grundschulkinder zugänglich sein, weil es eine lebensnotwendige Kompetenz ist. Es müssen nicht 32 Kinder gleichzeitig ins Becken und es werden auch nicht 32 nicht schwimmen können.

  • Da frage ich mich echt, wie viele von euch schon für die eigenen Kinder einen Schwimmkurs organisiert haben. Kleiner Tipp: Wenn ihr noch keine Kinder habt, dann solltet ihr aber euch bereits beim ersten positiven Schwangerschaftstest auf die Warteliste setzen lassen.

  • Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Eltern, die gar nicht erst das Interesse aufbringen, sich um die Schwimmkompetenz ihrer Kinder zu kümmern. Diejenigen, die Schwimmanstalten telefonisch abklappern und sich auf Wartelisten setzen lassen, können ihr Engagement nachweisen - kein Problem. Wenn ein Kind am Ende der Grundschulzeit immer noch Nichtschwimmer (m/w/d) ist und keine medizinische Indikation vorliegt, bezweifle ich, dass Eltern sich ab dem 6. Lebensjahr (Ich kenne Familien, in denen die Kinder sogar schon mit 5 Jahren Schwimmen lernen.) ernsthaft dahintergeklemmt haben.

  • Da frage ich mich echt, wie viele von euch schon für die eigenen Kinder einen Schwimmkurs organisiert haben. Kleiner Tipp: Wenn ihr noch keine Kinder habt, dann solltet ihr aber euch bereits beim ersten positiven Schwangerschaftstest auf die Warteliste setzen lassen.

    Ich würde meine Nichte anrufen oder es selbst tun, habe im Laufe der Jahre über 200 Kindern das Schwimmen beigebracht. 😀

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  • Ich hab meinem Großen das schwimmen selbst beigebracht (kann aber selbst auch ganz passabel schwimmen) und er hat dann mit vier das Seepferdchen und mit fünf den Nachweis für Bronze gemacht. Mit dem Lütten ist es ähnlich.

    Schwimmen ist und sollte grundlegend eine Fähigkeit sein die jedes Kind erlernt bevor es aus der Schule raus ist.


    Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann.

    Der Himmel ist nicht mein Limit, ich bin es.

  • Gymshark , ich finde schon, dass es darum geht. Wieso muss immer aus allem ein Gesetz werden, dessen Nichtbeachtung zur Kindeswohlanzeige führt?

    Die Diskussion gibt's auch an vielen anderen Stellen. Zum Beispiel Frühförderung: in vorbildlichen Ländern begleiten Hebammen werdende Mütter bis zum 3. Lebensjahr des Kindes, ganz ohne Zwang, es ist Teil der Gesundheitsvorsorge. Ist doch besser als zu warten, bis Vernachlässigung und Überforderung in der ersten Klasse auffallen.

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