Beiträge von Kris24

    Bei der langen Nacht des Inpfens am 12. November kann man sich gegebenenfalls niedrigschwellig impfen lassen.

    Viele private Versicherungen bieten zudem einen Vermittlungsservice an und suchen in deiner Umgebung nach einem Arzt für dich. Beispiel dafür:

    https://www.sdk.de/versicherungen…ndheitsberatung

    Kris24: bietet das deine Versicherung vielleicht auch an?

    Danke, gerade ausprobiert und ja, es gibt eine Seite. Nur, obwohl ich Hausarzt eingetragen habe, wurden mir 5 Augenärzte, 4 Zahnärzte und ein Urologe angeboten, aber kein Hausarzt.

    Mit meinem Zahnarzt bin ich zufrieden, Augenarzt sollte ich vielleicht mal aufsuchen, aber Hausarzt suche ich am dringendsten.

    Privat Versicherte müssen den Impfstoff in der Apotheke kaufen, das ist normal. Die Apotheke liefert in die Praxis und man geht hinterher oder vorher rüber mit seinem Rezept und löst das ein oder holt den Impfstoff vorher ab und lagert ihn im eigenen Kühlschrank.

    Und was für eine Vorsorge außer Zahnarzt und Hausarzt soll man sonst machen? Gynäkologie fiele mir noch ein.

    Also mich würde es echt wundern, wenn es einer hohen Millionärsdichte bedürfte für "Privatsprechstunden" (Als Begriff, ist ja auch nicht so, dass man dann jedes Mal ein Glas Champagner gereicht bekommt...)

    Aber vielleicht liegt's an der Größe der Ortschaft, wenn der Umgang mit Privatpatient*innen so ungewohnt ist.

    Ja, ich weiß, dass ich Impfstoff kaufe und in meinen Kühlschrank lege. Nur wenn alle 4 aufgesuchten Apotheken keinen haben...

    Wie geschrieben ich hatte noch nie eine Vorsorgeuntersuchung beim Hausarzt, weil ich eben keinen habe, ich schrieb Hautarzt, weil ich bereits 3x Basaliome hatte. Das ist der einzige Arzt, der mich regelmäßig sieht.

    Spezielle Stunden hatte ein Hausarzt für AOK-Versicherte Mittwochnachmittag, sonst weiß ich von keinen, wurde mir auch in insgesamt 27 Jahren Privatversicherung nie angeboten.

    Ist ja irgendwie eine interessante Gegend, in der Du lebst. Ist das denn regional so unterschiedlich? Lässt sich da keiner Grippe impfen? Ist das eher städtisch? Oder ländlich? Wir sind hier auch eher ländlich, aber die meisten Ärzte haben ein Online-Buchungs-Tool und machen Unterschiede bei Privatpatienten. Und warum findest Du keinen Hausarzt? Lass Dich auf eine Warteliste setzen und nach einem Jahr bist Du doch drin. Lässt Du nie einen Check-Up machen oder so?

    Ist wirkliches Interesse.

    Aber vielleicht bewerten wir auch Entfernungen anders. Ich fahre oft 10 km zur Apotheke. Und auch 20 bzw. 30km zum Arzt. Finde ich nicht ungewöhnlich, da die Facharzt-Auswahl zB hier echt dürftig ist.

    Ich wohne mitten in einer Kleinstadt, einige Apotheken, wenig Reiche, Hausärzte erhalten Impfstoff von den gesetzlichen Kassen nur für gesetzlich Versicherte. Damals kam der Impfstoff z. B. von der AOK, er darf aber an alle gesetzlich Versicherten verimpft werden, wie mir erklärt wurde, aber nur an diese. Die hiesigen Apotheken haben also nur wenig Impfstoff parat und der war damals bereits verkauft.

    Insgesamt gibt es viel zu wenig Ärzte hier, wie geschrieben, im Krankheitsfall bekam ich sofort einen Termin, Vorsorge hatte ich außer Hautarzt und Zahnarzt noch nie. Da ich bisher gesund war, habe ich es akzeptiert, dass keine neuen Patienten angenommen werden. Eine neues Ärztin bei der ich mich gleich am 1. Tag gemeldet habe, hat z. B. 2 Praxen von Ärzten übernommen, die aus Altersgründen aufgehört haben. Sie hat von beiden Ärzten nur die dringenden Fälle übernommen und war ausgelastet. Warteliste gibt es nicht.

    Ich hol mir die Grippeimpfung nur noch in den Apotheken. Das läuft reibungslos und es ist weniger hektisch als in den Arztpraxen.

    Das hatte ich auch vor, aber die nächste impfende Apotheke ist 30 km weg wie ich gerade feststellen musste.

    (Deshalb gab es wohl vor 2 Jahren nirgends hier Impfstoff, ich wollte schon den Termin absagen, dann half die Sprechstundenhilfe und wurde in der Nachbarstadt gut 10 km entfernt fündig.)

    Okay, das mag natürlich sein, aber deine Erfahrungen sind eben auch speziell für bestimmte Praxen und nicht für ein ganzes Bundesland.

    Oder ist eure gesamte Region frei von Privatsprechstunden/ -praxen?

    In meiner Stadt kenne ich tatsächlich keine, in meiner Region kenne ich auch keine, aber ich kenne natürlich nicht alle Ärzte.

    Ich habe nie für das ganze Bundesland geschrieben, da gibt es natürlich einige Regionen mit reichen Menschen.

    Wir haben mit Vollzeit 3 Vertretungsbereitschaften und sie reichen manchmal nicht. Teilzeitkräfte haben eine oder zwei.

    Anfangs war die Abstimmung knapp für Vertretungsbereitschaft und nur für ein Jahr. Nach dem Jahr wurde erneut abgestimmt und fast alle waren dafür, der Rest hat sich enthalten. Niemand ist mehr dagegen, weil wir jetzt meistens wissen, wann wir dran kommen können.

    Ich bin zumindest im gleichen Bundesland wie ihr. Hier haben die meisten Praxen separate Telefonnummern für Privatpatienten. Wenn es nicht sowieso Privatpraxen sind. Dass man angepflaumt würde, weil man privat versichert ist, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen - wie oben gesagt, wir finanzieren ja die Ärzte und die Praxen im Wesentlichen.

    Dazu gibt es hier zu wenige Privatversicherte und sie machen Mehrarbeit, es müssen extra Rechnungen geschrieben werden. (Meine letzten Briefe mit richtiger Briefmarke waren Arztrechnungen.) Was hatte ich vor 2 Jahren Probleme, einen Grippeschutzimpfstoff zu kaufen. Ich war in 4 Apotheken, die Sprechstundenhilfe telefonierte dann auch und fand schließlich einen in der Nachbarstadt. Ich fuhr schnell hin, damit ich noch geimpft werden konnte. Für gesetzlich Versicherte hatten sie einen Großpack von über 50 Stück, sie konnten mir aber keinen davon geben, sonst hätten sie kompliziert abrechnen müssen. Und das alles für keine 20 Euro. Deshalb werde ich in diesem Herbst eine Apotheke aufsuchen, die impfen darf, ist inzwischen ja erlaubt.

    Und wie geschrieben, gemaßgeregelt habe ich mich auch schon einmal gefühlt. In den anderen Fällen wurde meine Bemerkung einfach "überhört".

    Ich lebe auch in dieser merkwürdigen Region und bei mir ist es so ähnlich wie bei Kris. Ich wurde auch am Telefon schon heftig angepflaumt, weil ich versucht habe, als Privatpatientin einen schnelleren Termin zu bekommen.

    Mir wurde auch schon klar erklärt, dass PKV keine Rolle spielt und ja, ich habe mich auch gemaßgeregelt gefühlt, weil ich "mir ein Vorteil verschaffen" wollte.

    Und ich habe mich nicht einmal um einen schnelleren Termin bemüht, sondern nur um einen.

    Bei mir ganz viel. Sogar fürs Gestell. Wahrscheinlich weil ich ein Blindfisch bin

    Nein, weil du mehr bezahlst (tarifabhängig).

    In meinem PKV Vertrag ist überhaupt keine Brille enthalten. Der Aufpreis war deutlich höher genau wie bei Kur usw., als ich je brauchen werde. (Ich benötige immer noch keine Brille mit knapp 60 Jahren.)


    Es gibt auch einiges, was in der GKV enthalten ist und nicht in der PKV z. B. Familenhilfe, wenn Elternteil ins Krankenhaus muss, Kur, ...

    Auch bei Zähnen gibt es in der PKV verschiedene Tarife. Vorteil, man kann wählen, was man versichert, Nachteil, man entscheidet evtl. falsch.

    Ergänzung, meine Tante gesetzlich versichert, erhielt vor einer Woche übrigens sofort einen Termin im Schlaflabor. Auch der Rest der Familie hatte nie mehr Probleme als ich. Beim Hausarzt bekam ich damals mit, dass ein anderer mit Diabetes, gesetzlich versichert und neu hierher gezogen, genommen wurde und ich nicht (nur für die aktuelle Erkrankung).

    Meine Erfahrung, wenn es notwendig ist, erhält man sofort einen Termin, wenn nicht, keinen. Schickimickiärzte gibt es hier nicht.

    Merkwürdige Region, in der du wohnst. Hier wartet man als GKV Versicherter 8 Monate auf rinen Kardiologen Termin, 4 Monate auf einen MRT Termin und ca. 12 Monate auf einen Termin im Schlaflabor. Als Privat Versicherter kann ich am kommenden Dienstag (übermorgen) bei Ärzten meiner Wahl doppelt so lange wie ein GKV Versicherter mit einem Kardiologen sprechen, ein MRT machen lassen und ins Schlaflabor.

    Für Privat Versicherte gibt es auch eigene Hausarztpraxen, die gerne noch aufnehmen.

    Es gibt zu wenig Ärzte und niemand, der nur PKV Versicherte nimmt, es gibt hier vermutlich zu wenige. Ich wohne in einer Arbeiterstadt.

    Als ich vor ca. 3 Jahren ernsthaft erkrankt war, musste ein Hausarzt mich sofort nehmen und überwies mich sofort an einen Facharzt. Mit diesem Schrieb konnte ich umgehend hin. Aber PKV war hier auch kein Vorteil.

    Der Papierkram und das Auslegen des Geldes regt mich selbst bei den wenigen Rechnungen auf. Ich hätte pauschale Beihilfe gewählt, hätte ich die Wahl gehabt.

    Dank pauschaler Beihilfe würde ich in der gesetzlichen bleiben, wenn sie bisher alles notwendige gezahlt hat. Die Basisversicherung der PKV ist auf jeden Fall schlechter bei Ärzten angesehen.

    Begründung, bei PKV musst du Rechnungen selbst zahlen und reichst sie anschließend ein (und diskutierst evtl., ob sie nicht überteuert oder gar nicht notwendig sind). Du legst also erst einmal Geld aus. Auch die PKV zahlt nicht alles, z. B. Familienhilfe gibt es nur in der GKV, bei PKV muss sie wie z. B. auch Kur extra bezahlt werden. Außerdem kommen aktuell noch 180 Euro Kostendämpfungspauschale (bei A13) pro Jahr in Baden-Württemberg bei Beihilfe hinzu, wenn du dich für PKV entscheidest.

    Die Erhöhung der PKV im Alter würde ich für Beamte nicht so hoch werten. In Baden-Württemberg zahlst du ab 3 Kinder nur noch 30 % auf Dauer, im Alter auch ohne Kind. Und ich zahle jeden Monat 10 % mehr als Altersrückstellung, damit die Beiträge bleiben. Leider gab es noch keine pauschale Beihilfe, als ich begann.

    Die angesprochenen 22 Euro Extra in Baden-Württemberg spielen hier keine Rolle bei der Entscheidung. Sie berechtigen nur zu Chefarztbehandlung, Einzelzimmer im Krankenhaus und bei Verzicht Tagegeld. Ich würde (und habe es) sie abschließen, wenn du dich für PKV entschieden hast. Auch diese Entscheidung kannst du nur einmal zu Beginn treffen.

    Zu Vorteilen bei Arztsuche, davon merke ich nichts. Zum Gegenteil, wäre ich AOKversichert, hätte ich einen Hausarzt. Auch mit PKV suche ich seit über 20 Jahren vergebens. (Da ich zum Glück gesund bin nicht intensiv.)

    Sprich Hallihallo, in NRW gibt es nicht in allen Fächern Korrekturen, dort fühlen sich Sprachenlehrkräfte wie ich hier im Forum regelmäßig lese, benachteiligt. In allen anderen Bundesländern wird in allen Fächern in allen Klassenstufen Klassenarbeiten geschrieben, der Begriff Todeskombination Korrekturen ist nicht bekannt. Da du in NRW unterrichten willst...?

    (Ich werde wegen Chemie von 2-Sprachenlehrkräfte bemitleidet, weil ich in der Schule Versuche vorbereiten und aufräumen muss, während sie zuhause am Schreibtisch mit einer Tasse Tee oder Kaffee korrigieren können.)

    Kunst, keine Sprache.
    Da kann es auch laut werden, aber nur Korrektur in der Oberstufe und überschaubar.

    Die Sprachenlehrkräfte drehen aufgrund der vielen Korrekturen und mündlichen Prüfungen, die nicht ausgeglichen werden, häufig am Rad und orientieren sich dann sogar beruflich um.

    Wenn ich das lese, denke ich sofort NRW. In Baden-Württemberg fühlen sich Sprachenlehrkräfte nicht benachteiligt, umorientieren tun sie sich auch nicht gehäuft, genauer, ich kenne auch nach über 25 Jahren in Baden-Württemberg niemanden.

    Bei uns sind KollegINNen mit 2 Sprachfächern am häufigsten, so häufig, dass für Neulinge kaum Chancen auf Festanstellung besteht.

    Warum gelten Unvereinbarkeitsbeschlüsse und Parteiausschlüsse bei der AfD nicht?

    Sie gelten schon, wenn nicht gleichzeitig die identischen Personen noch anderes schreiben würden.

    Es gibt eine "offizielle" Seite und eine "ehrliche" interne und auch das wird deutlich geschrieben.

    Ich erinnere mich an einen Parteiauschluss (Name gerade vergessen) nicht wegen seiner Meinung, sondern weil er dies offen gesagt hat. Ich lese viel und höre genau hin. Höcke und andere wurden bisher nicht ausgeschlossen.

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