Beiträge von Kris24

    Tröste dich, bei meinem letzten Beihilfeantrag über die App hat der Bescheid auch 14 Tage gebraucht, bis er im Portal war. Wann das Geld auf dem Konto war, weiß ich nicht mehr, aber es war noch nie mehr als zwei Tage früher da.

    Ich habe schon öfter gestaunt, wie schnell es bei Kris24 geht. Meine Beihilfe ist nicht langsam nach dem, was ich hier von anderen lese, aber es dauert doch mehrere Tage nicht nur Stunden.

    Kris24 Scannst du die QR-Codes oder machst du Fotos?

    Ich mache Fotos.

    Ich war im März auf der Personalversammlung und habe abends einen Reisekostenantrag gestellt. Online. Bisher kam nur, dass der Antrag klar genehmigt wird. Inzwischen ist Oktober.

    Da ging etwas schief. Ich kenne es so, wenn ich Reisekosten beantrage, muss ich anschließend den genehmigten Antrag ausfüllen, also letztendlich zweimal die Seiten bearbeiten. Hast du es nach der Genehmigung getan, Uhrzeit, Kilometer usw. im genehmigten Antrag eingetragen, falls nicht, ist es nach 6 Monaten zu spät. Bei mir hat es dann nie länger als zwei Tage gedauert.

    Aber Dienstreisenmanagement hat nichts mit Beihilfe zu tun. Ersteres empfinde ich auch kompliziert. Sie benötigen halt eine Nummer und die wird erst nach meinem 1. Antrag angelegt, bei Beihilfe geht alles direkt.

    Ich mache das ja immer noch in Papierform und warte ewig. :rotwerd: Meine Tochter macht auch alles mit der App und sagt, sie müsse in letzter Zeit auch lange warten. Keine Ahnung.

    Klar das Papier deutlich länger benötigt, allein der Postweg, der Weg innerhalb des Beihilfegebäudes und dann muss noch jemand Zeit finden, deinen Antrag zu scannen...

    Wieso verwendest du nicht die App? Sie ist kinderleicht und schnell zu bedienen. Ich habe seitdem ich wieder in Baden-Württemberg bin noch nie die Papierform verwendet. Ich vermute, dass es deshalb so schnell geht, weil kein Mensch es mehr bearbeitet. Das ist in den allermeisten Fällen der Fall. Irgendwo liest man als Tipp, dass ein paar Dinge von Menschen bearbeitet werden müssen und man diese in einen extra Beihilfeantrag packen soll, dann flutscht der Rest auch (vielleicht der Grund, warum es bei deiner Tochter dauert, vielleicht hält ein Teil auf?)

    Ich lache, weil das Lehrerforum für dich der Grund ist? Willst du echte Pöbelei sehen? Schau mal in Facebook rein.

    Verstehe ich nicht (und ich dachte auch nicht an dich). Der 1. Satz ergibt keinen Sinn. Bei dir denke ich an Verwirrtsmiley.

    Ist es das wirklich? Ich empfinde es selten so und nur bei einzelnen Forenmitgliedern.

    Vor allem wirkt es absurd, entrüstet zu reagieren, wenn der ursprüngliche Beitrag auch humorvolle Züge trug.

    Oder jemand unterbreitet zum Beispiel einen Vorschlag, der aber an meiner Schule (andere Schulform, andere Klientel) überhaupt nicht denkbar ist. Dann stelle ich mir vor, wie das wäre, wenn ich diesen Vorschlag bei uns anbringen würde und muss halt laut loslachen. Also setze ich den Smiley. ^^

    Was mich aber man meisten stört, dass man nicht nachfragt, sondern sofort den Beitrag löscht und damit alle anderen, die sich an der Diskussion beteiligt haben, vor den Kopf stößt.

    Der Lachsmiley wird relativ selten in den von mir besuchten Threads verwendet, aber dort gefühlt zu 90 % als Auslachen.

    Passieren Dir solche Situationen öfter, dass Du Dich angegriffen fühlst, obwohl Dich niemand angreift und Du dann die Kommunikation abbrichst, und so eine Klärung des Vorfalls vermeidest? Warum machst Du das?

    Ich bin zwar nicht angesprochen, aber hier im Forum ist es inzwischen leider fast immer auslachen. Dank diesem Forum hat für mich das Emoji leider seine Unschuld verloren. Schade.

    Da sag mir nochmal einer was Schlechtes über die Beihilfe NRW! Freitag beantragt (App), heute der positive Bescheid über den nicht unerheblichen Betrag. *freu*

    So lange. 😉

    Wie schon hier geschrieben, mein Rekord liegt bei einer Nacht (abends mit App beantragt, am nächsten Morgen positiver Bescheid), länger als 48 Stunden habe ich mit Beantragung mit App noch nie warten müssen.

    Und manchmal wird es durch das Land festgelegt, in Baden-Württemberg müssen ab diesem Schuljahr pro Halbjahr eine Fachkonferenz abgehalten werden, die Aufgaben wurden festgelegt. Konkret haben meine Fachkonferenzen sich verdoppelt und sind deutlich umfangreicher.

    Zum Glück achtet meine SL darauf, dass es nicht überhand nimmt. GLKs sind zeitlich begrenzt, alle mögliche wird im Vorfeld als Information ausgeteilt und ich unterschreibe auf der GLK, dass ich es gelesen habe.

    Kris24

    In deinen Fächern ist Nichtwissen auch schnell ziemlich zweifelsfrei entlarvt, würde ich meinen. In Sprachen und Gesellschaftswissenschaften sind die meisten Schüler in der Lage, zumindest so viel zusammenzulabern, dass es noch irgendwie "nicht nichts" ist. Insbesondere außerhalb der gymnasialen Oberstufe, wo die Inhalte meist doch sehr trivial sind.

    Einverstanden, nur für irgendwas labern würde ich keine 2 geben, vielleicht eine 4?

    Und wie hast du es früher mit Hilfe von Eltern gehandhabt? Das Problem hatte ich schon vor 30 Jahren.

    genau, und dann kam nichts mehr, wenn man zu hause war.

    Bei sehr wichtigen Dingen wurde ich angerufen, zweimal sogar am Abend.

    Und heute heißt es bei uns durch die SL deutlich, dass wir am Abend oder am Wochenende nicht Edupage aufrufen sollen und vor allem nicht antworten. Ich persönlich finde es gut, dass 98 % über diesen Kanal geht, ein Klick und ich bin informiert, ein Suchbegriff und ich finde auch alte Informationen.

    Ich kenne das mit dem Abzeichen auch noch. Bei uns reichte einmal in der Woche dafür im Sekretariat und manchmal unterschrieb ich und überlegte, ob ich wirklich alle auf der Liste genannten Punkte gelesen habe (da die Informationen an verschiedenen Orten zu finden waren, war es sehr wahrscheinlich, etwas übersehen zu haben).

    Mich stört beim Fokus auf Kompetenzen wie Präsentationen, Filme etc., dass Schüler zwar zunehmend hübsche Verpackungen herstellen können, das inhaltliche Fachwissen aber immer miserabler wird. Mir erschließt sich der Wert nicht.

    Eine sehr schöne PPP mit 0 Verständnis gibt bei mir höchstens die Note 5. Das galt schon in Zeiten von großer Schwester und Vater (GFS hieß bei uns spaßhaft ganze Familie schafft), das gilt heute. Und meine Schüler verstanden und akzeptierten es immer, wenn ich es erklärt habe.

    Wie geschrieben bei uns entscheidet das Kolloquium über die Note nicht die PPP. Reine Hausarbeiten habe ich aus diesem Grund nie für GFS zugelassen (GFS kann alles mögliche sein, zählt soviel wie eine Klassenarbeit).

    Was bringt es, über die Zukunft zu spekulieren? Vor 5 Jahren dachte kaum jemand an KI, jetzt halten Fachleute es für möglich, dass KI-Agenten in naher Zukunft die Herrschaft übernehmen und man den Stecker ziehen muss (aber selbst das könnten KI-Agenten evtl. verhindern). Wer weiß, ob in 2 Jahren noch ein Internet existiert ähnlich wie wir es kennen?

    Ich denke, dass Bildung ermöglichen muss, flexibel auf Anforderungen zu reagieren. Ich vergleiche es für meine SuS oft mit einem Werkzeugkasten, je mehr Werkzeug, Wissen oder Methoden vorhanden sind, umso besser kann man auf ein neues Problem reagieren. Es ist naiv zu glauben, dass einmal erlerntes für das Leben reicht.

    Dann hast du Glück. Viele werden solche Aufgaben vmtl. der KI überlassen. Eine Bekannte meint dazu: Na und ? Wozu gibt es die KI denn sonst? Hat sie Recht?

    Jein.

    KI kann helfen, aber auch halluzinieren. Verstehen muss man es schon selber.

    Bei uns darf daher die PPP kaum benotet werden, entscheidend ist das Kolloquium.

    (Die Diskussion erinnert mich an die Anfänge von Wikipedia in der Schule. Auch da bevorzugten manche das gedruckte Buch, wird schließlich von Lektoren Korrektur gelesen, im Internet kann ja jeder schreiben...)

    Wir hatten vor kurzem bereits eine ähnliche Diskussion, junge KollegInnen sind der Ansicht, heute gäbe es mehr Gewalt, schreiben ja auch Medien aller Art.

    Ich habe Mitte der 90 als Lehrerin begonnen, damals war körperliche Gewalt in der Gesellschaft weitaus akzeptierter, ich erlebte oft, dass Eltern ihre Kinder auch mit Hilfsmitteln (Ledergürtel, Stock) verprügelt haben (und es von sich aus erzählten) und die Kinder Probleme untereinander auch mit Gewalt lösten. Reden war tatsächlich weniger. Wenn man also mit Eltern über gewalttätige Söhne sprach, erntete man Unverständnis. Töchter verletzten sich eher selbst (Erziehung sei dank.)

    Ich erinnere mich an meine Schulzeit, humanistische Gymnasium auf dem Land, es wurde auch vor Augen der Lehrer zugeschlagen, auf eine Weise, die ich heute am Gymnasium in einem Brennpunktbereich nicht erlebe, kein Lehrer, aber auch die wenigsten Mitschüler würden es akzeptieren.

    Ich sprach Mitte der 90er schockiert über die Gewalt an Schulen mit meinen Eltern und älteren Kollegen. Sie erzählten Erlebnisse aus den 50er Jahren, die ich zum Glück nicht erlebt habe (deutlich mehr Gewalt, Folgen des dritten Reiches und 2. Weltkrieges, allerdings war dies kein Gesprächsthema). Auch mein Stiefvater, besuchte die Schule in der Schweiz bis 1945) hat deutlich mehr und größere Gewalt erfahren als nachfolgende Generationen). Über die Lehrer wurde sich lustig gemacht, nur mit Gewalt konnten sie sich durchsetzen.

    Die Gesellschaft hat sich gewandelt und damit auch unsere Einstellung, rassistische Gewalt wurde früher nicht benannt, sexuelle Gewalt ebenso.

    LLMs führen offenbar zu mehr Einsprüche, ich las vor kurzem von einer lokalen Sozialbehörde, die 4x so viele Widersprüche im Vergleich zu früher bearbeiten muss, fast alle mit einer LLM verfasst. Ich selbst hatte vor kurzem meine ersten beiden, bisher hat sich die Häufigkeit bei mir nicht erhöht. Eltern wissen, dass ich Fehler eingestehe, sonst aber konsequent bei meiner Meinung bleibe. Schwierig war immer das erste Jahr an einer Schule.

    Kurz, die friedliche Zeit ist Verklärung, es gab sie nie. Heute sind wir aber weniger bereit, sie zu akzeptieren, es wird schneller Gesprächsthema und damit bekannt.

    Das ist verrückt. Also wenn du Pech hast, dann unterrichtest du regulär 25 Stunden und zusätzlich 5 Stunden in einer Woche? Und das wird dann wie genau vergütet?

    Das hatte ich schon oft, volles Deputat mit 25 Stunden, dazu 15 und mehr MAU Stunden im Monat (so wird hier die Mehrarbeitstunde genannt). Bezahlung seit kurzem mit ca. 40 Euro brutto, davor war es deutlich weniger. (Und da wir (Baden-Württemberg) nur einmal zum Ende des Schuljahres abrechnen dürfen, das gesamte Geld auf einmal im Oktober ausgezahlt wird, schlägt die Steuer zu. Ich habe also ein Großteil des Geldes erst vor kurzem mit der Steuererklärung erhalten, knapp 2 Jahre nach den geleisteten Überstunden, knapp ein Jahr nach Auszahlung, nicht sehr motivierend.)

    Ganz genau. Der Mythos der Resonanzkatastrophe mag historisch noch plausibel gewesen sein und die angeführten Beispiele sind ja nicht ganz ohne Grund bereits viele Jahrzehnte bis knapp 200 Jahre alt. Modernere Konstruktionen sind entweder so ausgeführt, dass die Eigenfrequenzen in anderen Bereichen liegen oder haben schlicht entsprechende Schwingungsdämpfer mit verbaut.


    PS: Dass Konstruktionen beim rythmischen Begehen vieler Personen gleichzeitig stärker belastet sind als ohne, ist unbestritten und steht mit dem o.g. nicht im Widerspruch. Nur wird das inzwischen als mögliches Verhalten (z.B. bei Tribünenkonstruktionen) explizit mit berücksichtigt.

    Manche Brücken sind allerdings älter, manche stark belastet, die Bewegungen und Geräusche in Konstanz waren trotz lauter Musik für jeden bemerkbar.

    Direkte Gefahr bestand beim letzten Mal vermutlich nicht, ausschließen wollten die Fachleute für die Zukunft nicht, dass die alte Brücke beim nächsten Mal keine schweren Schäden erleidet. Beide Brücken wurden für ursprünglich viel weniger Belastung gebaut und sind für Konstanz extrem wichtig.

Werbung