Beiträge von Kris24

    700 ist hier ganz normal und gilt nicht als klein, "kleine" Gymnasien haben 400. Bei der Schülerzahl frage ich mich aber erneut, warum ihr drei Präsenzstunden braucht. Wir kommen bei vergleichbarer Schülerzahl mit einer pro Woche hin.

    Teilzeitkräfte bis 16 Stunden haben nur eine Präsenzstunde, bis 21 Stunden 2 und erst darüber 3. Wir haben es auch deshalb, damit es gleichmäßiger verteilt werden kann. Früher hatten wir gar keine und dann gab es die Situation, dass ich bis zu 6 Vertretungsstunden in einer Woche hatte (weil ich eben einen sehr schlechten Stundenplan hatte) und andere Kollegen mit sehr kompakten Plan heimgingen.


    Bereitschaftsstunde heißt ja nicht gleich Vertretung, ich bin nur bereit (meistens in der Chemiesammlung, manchmal im Ruheraum), aber außerhalb der 3 Stunden habe ich nie Vertretung. Das finde ich sehr angenehm.

    Ich habe ja einige Jahre in Bielefeld unterrichtet, bevor es "verschwand" (ich habe erst nach meinem Wegzug davon erfahren). Inzwischen gibt es immer Kommentare, wenn die Rede darauf kommt.


    Ich mochte es, denke gerne zurück.

    Ich unterrichte lieber an einem kleinen Gymnasium mit sehr gutem Klima und Kollegen, netten Schülern, unterstützende Schulleitung als ...


    (Wir hatten vor kurzem ein Problem und es war für alle schön, wie wir gemeinsam es gelöst haben, jeder hat geholfen, mitgelitten, war einfach da. Und genau das bestärkt mich, das erzählen übrigens auch Eltern, warum sie ihre Kinder bei uns anmelden.)


    Das große Gymnasium hätte gar nicht Platz, es müsste dann auch erst gebaut werden.

    Auch Baden-Württemberg hatte "Evalutation". Einige Kollegen wurden ausgelost und durften 20 Minuten "Showunterricht" halten (ich hatte zum Glück Glück). Danach gab es auch nichtssagende Kommentare (allzu schlecht waren unsere nicht, aber sinnvoll auch nicht). Viel Vorbereitung (es musste ein mehrere hunderte Seiten langer Bericht vorher erstellt werden), viel Aufregung in der Woche selbst, viel Bericht danach, keine Folgen, weil zu nichtssagend.


    Inzwischen gibt es sie auch nicht mehr, weil niemand Sinn darin sah.

    Habt ihr gerade auch diese "Karten", die man zusammendrücken muss? Mit starkem Druck und etwas schräg halten "laufen" sie manchmal doch noch, auch wenn sich erst nichts tat. (Weiß nicht, ob das im Sinne des Erfinders ist.)

    Die haben wir auch (und wir haben auch alles versucht, aber bis zu 20 % funktionieren nicht). Manche hauen sogar extrem drauf (ich habe u.a. Siebtklässler), schräg gehalten haben wir auch bereits bzw. am Mäppchen abgestellt leider wie du auch schreibst nicht immer erfolgreich. Manchmal funktionieren sie nach 30 Minuten doch noch (wenn bereits ein 2. Test gestartet wurde), manchmal ist alles rot (einzelne Linien sind nicht erkennbar). Es sind mit Abstand die "blödesten" Tests, die wir je hatten (und wir hatten mind. 10 Varianten).

    Bei uns entstehen grundsätzlich alle möglichen Tiere (besser Phantasiewesen).


    Molymod haben wir auch ein paar Kästen, aber zu wenige, um größeres in Schülergruppen zu bauen. Genug haben wir von den Kästen von Cornelsen (z. B. Molekülbaukasten 1 | Gerätesätze / Arbeitsboxen | MBM Lehrmittel- & Verlagsgesellschaft mbH (mbm-lehrmittel.de)).


    Und Wasserstoff hat nur eine Bindung und rollt wirklich weit (das oben war von mir durchaus ernst gemeint, ich musste deine Frage karuna einfach beantworten). Und der Boden ist ja nicht leer, es stehen Taschen, hängen Jacken usw. herum. Viele Möglichkeiten für Wasserstoff-Atome, sich zu verstecken. (Kohlenstoff hat natürlich "4 Ärmchen", rollt also kaum, aber leicht bricht eines ab, was natürlich auch zu Witzen verleitet (nein, es gibt keinen dreiwertigen Kohlenstoff).)


    Da wir wenig Geld haben, möchte ich die Kästen vollständig zurück.

    Ich hatte schon 15 Hohlstunden in der Woche (ein Kollege, von dem ich es weiß, 18). Und unsere Stundenplaner sind auf Zack.


    Grund:


    relativ kleines Gymnasium in Konkurrenz mit einem großen um die Ecke, wir bieten unwahrscheinlich viele Varianten ab Kl. 5, alles ist mit allem gekoppelt, wir haben nur wenige Fächer, die in der Klasse unterrichtet werden, die meisten Fächer gehen über mehrere Klassen, manchmal über 2 Jahrgänge (vor allem Grund- und Leistungskurse). Als ich vor Jahren eine weitere Kopplung der NwT-Gruppen wollte, wurde genau aus diesem Grund abgelehnt (noch mehr Schienen)


    Natürlich könnten wir darauf verzichten, aber dann gäbe es uns vermutlich bald nicht mehr und (fast) alle von uns unterrichten gerne bei uns, wollen nicht wechseln. Es wird versucht, im darauffolgenden Jahr es auszugleichen (letztes Jahr hatte ich einen miesen Stundenplan, dieses Jahr einen ziemlich guten). Außerdem haben wir diverse Räume für Lehrer (3 Arbeitsräume mit Arbeitsmaterial aller Art, vielen PCs, Scanner, Drucker usw., einen Ruheraum, Besprechungsraum, Küche, 2 Lehrerzimmer, viele kleine Räume für verschiedene Kollegen, ich habe z. B. in Chemie auch die komplette Ausstattung, ich habe damals bis 17 Uhr gearbeitet und war grundsätzlich fertig, wenn ich heim ging.)

    Wie und aus was baut man die? (und damit es nicht aus Versehen OT wird: muss man dabei vom Platz aufstehen?:aufgepasst:)

    Mit Kugeln, Wattebausche, Styropor oder Pappe oder ganz professionell mit Molekülbaukästen.


    Aufstehen muss man (und auf dem Boden unter den Tischen herumkriechen), wenn die Atome (Wasserstoff kugelt aus Erfahrung am besten/weitesten und ist am kleinsten/am schwierigsten wiederzufinden) vom Tisch fliegen und durch den Raum rollen (dann sucht man/Schüler/Lehrer sie unter allen Tischen - ich spreche aus Erfahrung).


    (Ich kenne natürlich nicht Antimons Variante. Vielleicht ist ihr System bewegungsärmer? :))

    Hast natürlich Recht. Aber macht das wirklich den Unterschied von ich sag jetzt mal einer Inzidenz 100 zu einer Inzidenz 500 aus?

    Oder kommen da noch andere Dinge dazu, wie eben schlechtere Kontrollen?

    Oder vielleicht tut auch die aufgehobene Maskenpflicht im Unterricht etwas dazu? Seit wann die Inzidenzen dort so hoch sind, hab ich jetzt allerdings nicht im Kopf, aber wahrscheinlich schon viel länger, das Thema mit Südostbayern zieht sich ja seit Monaten.


    Nochmal zurück zu den Kontrollen: Wir gehen eigentlich kaum aus, haben wir schon vor Corona wenig getan. Neulich war ich einmal beim Essen, da wurde nichts überprüft (dieses Restaurant hat mich zum letzten Mal gesehen) und einmal im Kino, da wurden penibel QR Codes gescannt und Ausweise kontrolliert, bei jedem Besucher.

    Ja, kann bei exponentiellen Verlauf hinkommen.


    Eine Verdoppelung ist z. B. die Inzidenz von 1 auf 2 oder von 50 auf 100 oder von 250 auf 500. Das verstehen zu viele nicht (wir denken linear).

    OT: Sei froh, dass du kannst und nicht musst. Ich werde jedes Jahr mit Bussgeld bedroht weil ich keine Lust habe. :heul:

    naja, 2020 muss ich bis zum 2. Nov. abgeben (dank Lernbrücke), 2017 freiwillig bis Ende dieses Jahres. Da das Programm aber immer auf das Vorjahr zurückgreifen will (extreme Arbeitserleichterung), sind das dann doch alle der Reihe nach.


    (Gestern Abgabe 2017, heute um 19 Uhr 2018 (herrlich mit Elster-Zertifkat), jetzt bin ich an 2019 - nach Vorarbeit am Wochenende (ca. 30 cm hoch DinA4 Karton) sortiert auf 3 dicke Leitzordner, dauert die Eingabe ins Programm pro Jahr ca. 4 - 5 Stunden.) Ich hoffe, aber auf insges. 12 - 15 000 €, also ...)

    Auch bei mir war es bisher sehr unterschiedlich. Manchmal sehr genau, manchmal reicht ihnen ein Blick auf die App.


    Was mir auffällt, viele sagen, sie nehmen das Essen mit (dann müssen sie nichts zeigen), setzen sich nachher doch (abseits) hin und essen aus ihrer Tüte (statt Tablett), fällt also von weitem auf. Sagen tut hier dann aber selten jemand etwas. (Ich fühle mich da irgendwie komisch, wenn ich genau kontrolliert, neben welche mich setzen muss, die überhaupt nicht kontrolliert wurden (ich habe beschlossen, diese Restaurants zu meiden)).


    In meiner Lieblingsgaststätte wird aber noch genau kontrolliert. Da mogelt sich niemand vorbei.

    Das ist eindeutig ein Lenkbrunnen (auf 1. Blick erkannt). (Seine Brunnen sorgen hier für viel Diskussion.)


    weiterer Tipp: Martin Walser ist der Gewürdigte


    (aber da ich zu nah dran wohne und diese Woche 4 Steuererklärungen für die Jahre 2017 - 20 machen muss, halte ich mich zurück)

    Kris24: Vertretungsbereitschaft in dem von dir beschriebenen Sinne ist nicht rechtens. Wenn dein Dienstherr eine Bereitschaft anordnet, dann müsste sie Teil deines Deputats sein. Ist höchstrichterlich abgeklärt worden. Klar, wir machen das für eine Stunde in der Woche auch, dass wir für eine sogenannte Präsenz bereitstehen. Aber drei Stunden die Woche bereithalten? Scheint mir eine ungerechtfertigte Deputatserhöhung zu sein.

    Es war Diskussion und Beschluss in einer GLK (und auch ich habe dafür gestimmt, weil so nicht die mit schlechten Stundenplänen zusätzlich mit gehäuften Vertretungsstunden überlastet werden). Jetzt wird gleichmäßig verteilt. (Und wir haben genug Arbeitsräume, genug PCs für Lehrer (zusätzlich seit kurzem Convertibles für jeden, sogar einen Ruheraum usw.). Es ist nicht problematisch, in der Schule zu sein und halt das Handy an zu haben.


    Es ist auf jeden Fall nicht Teil des Deputats (und in allen anderen Hohlstunden habe ich grundsätzlich frei, nie Vertretung. Ich kann diese also langfristig verplanen).

    Unterschiedlich (teilweise sogar in Nachbarstädten, sorgt natürlich für zusätzliche Diskussionen, die lokale Presse lobt die "nachlässigen" und befragt öffentlich die Bürgermeister der "vorsichtigen", wieso sie so strikte Vorgaben machen - habe mich gerade am Wochenende darüber geärgert, irgendwoher müssen die hohen Zahlen im Nachbarkreis herkommen)

    Es sollen wieder Martinimärkte (um den 11. November) stattfinden, Martinsumzüge mit allem drum und dran und ab Mitte November Advents- und Weihnachtsmärkte.


    Auch einige Dorf- und Stadtfeste fanden hier in der Region im September/Oktober statt.

    Dieses Jahr sind bis Weihnachten 35% der 12-17jährigen zweimal geimpft, genauso viele genesen, ergo Herdenimmunität erreicht und Silvester wird zum "Freedom Day" erklärt vom Chef der kassenärztlichen Vereinigung, weil noch eine Saison ohne ausreichend Grippeinfektionen und entsprechende Antikörperbildung bestimmt fatal wäre oder so. Wer bietet mehr/weniger?

    Lt. Zeit sind aktuell bereits 40 % der 12 - 17jährigen geimpft.


    Es bleiben noch genug ungeimpfte übrig, wenn alle innerhalb 1,5 Jahren (Drosten) sich infizieren. (Absolute Zahlen im Gegensatz zu relativen Prozentzahlen)

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