Beiträge von Kris24

    Genau das ist mir an meiner alten Schule passiert: ein Schüler hatte den WebUntis-Elternzugang und hat sich mehrmals selbst krankgemeldet. Die Eltern wussten von nichts.

    Aber die Eltern können sofort lesen, was von ihrem Account geschrieben wurde, bei gefälschten Unterschriften erfahren Sie nichts.

    Wenn Eltern also mehrfache Krankmeldung nicht mitbekommen, dann nur, weil sie nie hinein sehen.

    Nebenbei: während der 15 Jahre, in denen ich mit händischen Unterschriften gearbeitet habe, hatte ich regelmäßig falsche Unterschriften von Schülern (meistens bei jüngeren, die älteren haben sich nicht erwischen lassen). In den 5 Jahren mit Elternbriefen über IServ hatten wir keinen einzigen Problemfall. Soweit es mich betrifft, funktionieren die vorhandenen Lösungen gut, zuverlässig und rechtssicher

    Das ist bei mir auch so.

    Und wenn Eltern ihr Passwort ihren Kindern verraten, sind sie selbst schuld. Früher kam dies öfter vor, seit auch Entschuldigungen über Edupage zulässig sind und bei uns zu 99 % auch so übermittelt werden, nur noch sehr selten. Und selbst wenn das Kind über den Elternaccount schreiben sollte, sehen es die Eltern, bei gefälschter Unterschrift wussten sie nichts davon.

    Es geht hier darum, ob man Kindern im Unterricht benutzte Klopapierrollen als Bastelmaterial in die Hand geben sollte. Die waschen im Kunstunterricht doch nicht ständig die Hände. Da sollte auch Covid ein anderes Denken in Bezug auf Hygiene bewirkt haben.

    Noch einmal, ich sammle die Innenrollen des Klopapiers nicht irgendwo, sondern sie sind meine eigenen, die nie mit ungewaschenen Händen angefasst wurden. Es geht um meine Hände und ich wasche sie direkt nach dem Toilettengang gut, bevor ich irgendetwas anfasse. Und wenn Schüler mit ungewaschenen Händen irgendetwas anfassen, ist es wirklich egal, wo es vorher gekauft wurde.

    Ich bin mir daher sicherer, als wenn ich irgendetwas kaufe.

    Um beim Bastelmaterial Platz zu schaffen, kann man getrost bei den Klorollen und Eierkartons beginnen. Die Verwendung ist zwar nicht untersagt, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Klorollen mit Kolibakterien und Eierkartons mit Salmonellen kontaminiert sind.
    In der Regel passiert nichts. Falls doch, hat man ein Problem.
    Wer unbedingt damit arbeiten möchte, kann die Rollen und Kartons mindestens 1 h bei 70° in den heimischen Backofen legen.
    Wer das aus hygienischen Gründen ablehnt, sollte die Verwendung in der Schule sowieso selbstkritisch überdenken.
    Zudem nimmt das Zeug Lagerfläche in Anspruch. Bei Bedarf kann man die Papprollen hygienisch einwandfrei auch in Bastelshops bestellen. :aufgepasst:

    Du gehst nie auf Toiletten in Schulen, Hotels, Restaurants und fasst nie Klopapier an? Da hätte ich mehr Sorgen. Auch Türklinken in öffentlichen Toiletten sind sicher nie frei (wie groß ist der Anteil, der mindestens 30 Sekunden korrekt die Hände wäscht). Du isst nie Salat, den du nicht selbst zubereitet hast, ...

    Und dann ist die Rolle aus dem Bastelgeschäft von jemandem verpackt worden, der sich nicht korrekt die Hände gewaschen hat nach dem letzten Toilettengang... Ich weiß dagegen, ob ich die Innenräume mit gewaschenen Händen angefasst habe oder nicht.

    Ja, Eikartons sollten nicht mehrfach wegen Salmonellen verwendet werden (und viele tun es, wenn sie zum Markt gehen), weil sich die Anzahl bei jedem Mal erhöht, aber nach dem 1. Mal?

    Und Pappe im heimischen Backofen, ich hätte da mehr Sorgen, dass es sich entzündet, wenn es ganz dumm läuft.

    Als ich noch Naturphänomene und NwT nach altem Plan unterrichtet habe, habe ich auch einiges gehortet z. B. auch die Innenrolle des Toilettenpapiers (eignet sich als Form zum Betongießen). Ich konnte einmal meiner Schwägerin aushelfen, als ihr Ende November einfiel, sie benötigt 48 Stück für 2 Adventskalender.

    Jetzt benötige ich nur noch wenig und reduziere deutlich. Ich kenne beide Seiten.

    Krass.

    Bei uns ist leider auch viel inflationär unterwegs. Ich würde sagen, dass so 50% wichtig für mich sind. Ich bekomme ca. 10-30 am Tag, das schwankt sehr. Im Schnitt wahrscheinlich 15. Natürlich nur in der Schulzeit.

    Ich habe leider auch KuK, die wie bei O. Meier ungelesen weiterleiten. Da werden dann Erlasse ungelesen an mich und weitere KuK weitergeschickt, damit wir alle die dann lesen und feststellen: Betrifft uns nicht. Aus Controller-Sicht würde ich sagen: Das hat nun 4 teuren Menschen jeweils 10 Minuten gekostet.

    Ich zähle sicher nicht die Nachrichten über Edupage. 😄 Da sind es an manchen Tagen über 50, aber vorsortiert in diversen Chats, aber auch Einzelnachrichten.

    Heute habe ich z. B. an alle Eltern meiner Klasse geschrieben und jetzt treffen nach und nach die Antworten ein. Früher hätte ich einen Brief kopieren, austeilen und dann den Antworten hinterher rennen müssen. Jetzt sehe ich zusätzlich, wer zumindest gelesen, wenn auch noch nicht geantwortet hat.

    Ich zähle mal morgen meine Mails der letzten 6 Monate, ich würde mich wundern, wenn es mehr als 20 sind (ohne Werbung) und mindestens die Hälfte erhalte ich nur, weil ich auch Chemiesammlungsleiterin bin.

    Ich sprach neulich mit einem Kollegen, der überhaupt keine persönlichen Mails in den letzten Jahren erhalten hat (also nur Werbung und allgemeine Grüße von unserem Kultusminister z. B.).

    Kommunikation mit dem Rathaus/Schulträger, Hort/Ganztagesbetreuung, Archtiekt/Bauplaner, ITler, Hausmeister, Schulsozialarbeit, Eherenamtliche Helfer (Senioren/Studenten), Vereine, FSJler, Seminar, PHs, Förderverein, Inklusionskolleginnen, externe Partner, Agentur für Arbeit, Heime/Wohngruppen, Busunternehmen, Mensa, ... und noch viele,viele mehr ... läuft ausschließlich per Mail und nicht über einen internen Schulmessenger.

    FSJler, Schulsozialarbeiter, Hausmeister, Ganztagsbetreuung, Mensa sind im schulinternen Messenger integriert, genau wie Eltern usw. Gerade Eltern erreiche ich so und erspare mir zeitaufwändige Telefonate. Mails haben die meisten nicht gelesen und ich musste erst einmal die Mailadresse heraus kriegen. Oft war ein Tippfehler enthalten. Auch den Förderverein erreiche ich, weil es entweder Eltern oder eine Kollegin sind. ITler haben wir nicht.

    Aber welcher normale Lehrer schreibt regelmäßig mit Architekten, Bauplanern usw.?

    Ja, das klingt praktisch. Wir kriegen manchmal E-Mails, in denen steht, dass wie uns die Informationen aus Logineo laden sollen. Warum veranstalten Menschen solche Informationsschnitzeljadgen?

    Da dies extrem selten ist, höchstens einmal pro Schuljahr für ein paar Kollegen, was soll es?

    Dann schaue ich halt auch am Mittag mal herein und nicht erst am nächsten Schulmorgen.

    Erhaltet ihr so viele Mails von extern?

    Bei mir sind es deutlich unter 1 % im Vergleich zu Edupagenachrichten und fast nur Werbung von Schulbuchverlagen etc. (nicht wichtig, kann warten).

    Finde ich nicht, ist aber wohl Geschmackssache. Wie gelangt ihr denn an Infos, die die Schule (Schulleitung, Sekretariat) per Mail erreichen? Werden die auch über "EduPage" an euch weitergeleitet?

    Ja.

    Manchmal kommt es als Anhang.

    Manchmal steht da, bitte im Mailprogramm nachlesen, wenn es extrem wichtig ist.

    Sonst sieht man es, wenn ich mich das nächste Mal mit einem Schulgerät anmelde. Eine neue Mail ...

    Aber wichtige Nachrichten von extern sind sehr selten.

    Je älter man wird, desto weniger kann man das verstehen. Es gibt nichts, was diese Ignoranz rechtfertigt, wir leben doch alle nur 70, 80 Jahre hier auf diesem Planeten. Warum werden Staatschefs immer egozentrischer, je älter sie werden und verlieren das, was Bedeutung hat komplett aus dem Fokus?

    Die Staatschefs wollen wieder gewählt werden, die Mehrheit der Wähler will es so.

    Und auch hier im Forum sind viel zu viele dieser Meinung. Es gab einige Sätze, bei denen ich nur entsetzt reagieren konnte. Umweltschutz nur, wenn es für mich lohnt und absolut nichts abverlangt. Dann wird auch mal behauptet, dass keine Anstrengung etwas bringen würde und die anderen noch viel schlimmer seien.

    Darüber bin ich gar nicht überrascht, auch bei uns gibt es regelmäßig einzelne SuS, die theoretisch durch die Nachprüfung bestehen können, bei denen das praktisch aber unmöglich ist. Beispiel: Alle 4 schriftlichen Klausuren unter 05P, Schüler müsste in mindestens 3 Fächern in die Nachprüfung und dort jeweils mindestens 12 P machen. Dann macht es keinen Sinn, da noch jemanden unnötig zu quälen.

    Die SuS, bei denen ein Bestehen durch eine Nachprüfung realistisch möglich gewesen wäre, werden wohl angetreten sein.

    Wie geschrieben, einer von unseren 5 wuchs über sich hinaus, wir hatten es ihm auch nicht zugetraut.

    Dein letzter Absatz ist Spekulation. Ich denke eher, es war eine Mischung aus Wut und Schock bei einigen der 8, verstärkt in Klassenchats. Und vermutlich haben sie auch nach dem schriftlichen wenig getan, feiern ist bei vielen wichtiger.

    Was ich auch beobachte: Solang es ein begrenztes Stoffgebiet ist, sind die Leistungen bei einigen Schüler:innen noch akzeptabel, aber Abi prüft halt alles (Vorabi auch schon mehr) und dann beginnen die Probleme. Ist dann die Abiklausur vll noch schwerer ...

    Das sehe ich auch bei meinen deutlich, sie sind gewohnt, in Schubladen zu denken, lernen oft bulimieartig vor einer Klausur und vergessen es hinterher komplett. Da wird dann schnell aus einer 3 eine 4 minus bzw. aus 8 Punkten in einer Klausur 4 im schriftlichen Abitur.

    Vielleicht, vielleicht ist hier aber auch was schiefgelaufen, wenn ein Drittel mit durchschnittlicher Punktzahl rein ist ins Abi, um dann nicht zu bestehen. Irgendwo stellt man dann die Verantwortung des Einzelnen infrage.

    8 sind zur mündlichen Prüfung gar nicht angetreten, obwohl sie bei guten Leistungen bei den eigenen Lehrern hätten bestehen können.

    Bei uns gab es insgesamt 5, die mündliche Zusatzprüfungen absolvieren mussten, 3 waren erfolgreich, einer davon ist über sich hinaus gewachsen.

    Ich war überrascht, gestern zu lesen, dass ca. die Hälfte genau 8 darauf verzichtet haben.

    D.h. wenn du in drei Jahren (nach einem Wechsel weg von Edupage) nach einer alten Mail suchst, fragst du einen Admin? Oder hat jede Lehrkraft Zugriff auf alle Mails?

    Bei mir liegen alle Mails seit Jahren (Jahrzehnten) auf einem Server. Wechsle ich das Mailprogramm, werden die Mails einfach alten Server ausgelesen ... und schwupps habe ich wieder Zugriff auf alle Mails.


    Aber nochmal kurz, an all die die "privat" und "beruflich" so strikt trennen - und auf ihren Privatgeräten keinerlei dienstliche Inhalte zulassen bzw. ausschließlich an vom Dienstherrn gegebenen Geräten arbeiten:

    Das Lesen, Schreiben, Diskutieren hier im Lehrerforum macht ihr von welchem Gerät aus? Diskussionen über Krieg, Wetter und Fußball von Privatgeräten; Diskussionen über Bildungspolitik, Unterrichtsbesuche und Elternabende über Dienstgeräte?
    Wechselt ihr das Gerät, wenn ich hier mal nach einer Anregung für euren Unterricht fragt?

    Wieso soll ich einen Administrator fragen? Ich schrieb doch, dass jeder in Edupage alles nachlesen kann und nur zur Sicherheit zusätzlich alles als PDF auf dem Schulserver gespeichert wird, wo jede Lehrkraft Zugriff hat und ich bin Lehrkraft. Also wäre auch ein Wechsel unproblematisch.

    Und Mails schreibt niemand mehr, wenn er nicht muss. Viel zu umständlich und unübersichtlich.

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