Beiträge von Kris24

    Teilzeit wäre auch unter den aktuellen Bedingungen gut umsetzbar. Wenn es scheitert, dann am fehlenden Willen der Schulleitung (so zumindest meine Erfahrung in meiner Region sowie bei bekannten und befreundeten Lehrkräften). Und auch hier im Forum deuten immer wieder Aussagen diverser Sl-Mitglieder darauf hin. Wenn eine Sl will, ist vieles möglich.

    Sehe ich nicht so, wenn man auf Schiene unterrichtet (fach- und jahrgangsabhängig). Bei uns sind oft bis zu 6 Klassen und Kollegen, teilweise über 2 Jahrgänge gekoppelt. Da lassen sich oft nicht alle Wünsche unterbringen.

    Und ich schrieb bereits, wir haben allein in der Kursstufe über 50 Slots (Stunden, die dank Wahl der Schüler nicht parallel liegen können), wenn dann noch mehrere KollegInnen wünschen, nur vormittags oder ab 3. Stunde zu unterrichten, klappt ein vernünftiger Stundenplan noch weniger.

    (Bei uns wurde es auch mal angezweifelt und vom ÖPR untersucht. Sie gaben letztendlich der SL recht, wir hätten entweder noch viel mehr Slots oder viel zu viele Teilzeitkräfte in den wenigen nicht gekoppelten Stunden und zu wenige für den großen Rest.) Du unterrichtest in einem kleinen System mit fast nur Unterricht in kompletten Klassen?

    Das mag an deiner Kita so sein. Dann liegt das doch eher an der Kita, oder?

    Ich war verwundert, dass man in Baden-Würtemberg anscheinend keinen Anspruch auf einen freien Tag hat. Aus meiner Sicht widerspricht das den Vorgaben zur Teilzeit. Daher hätte ich gerne gewusst, ob das in Baden-Würtemberg so Vorgabe ist.

    Entscheidung der Schule soviel ich weiß. Und wenn ich richtig informiert bin, nicht mein Thema, wird es an meiner Schule versucht und normalerweise erfolgreich, aber ist auch bei und kein Muss.

    Die Verbeamtung ist ja aktuell eigentlich gerade ein Argument, das zwar für die grundsätzliche Sicherheit im Job, aber eigentlich gegen den sicheren Wohnort spricht. Denn eigentlich müsste man theoretisch auch Versetzungen einplanen; und hätten wir großen Lehrerüberhang und/oder sinkende Schülerzahlen ( ohne jetzt mal den Blick in die Zukunft zu werfen, aber Prognosen sehen das in meiner Region in den nächsten Jahren so kommen…), dann müsste man durchaus auch mal mit einer Versetzung rechnen. Es ist nur in den vergangenen Jahrzehnten selten passiert, deswegen verdrängen viele Beamte diese grundsätzliche Möglichkeit häufig…

    Bei Versetzung gegen den Willen wird neben den Fächern auch soziale Aspekte berücksichtigt. Junge kinderlose, nicht verheiratete KollegInnen sind mehr in Gefahr.

    Danke, denn genau das denke ich mir auch oft! Alle, die bei uns in der Führungsebene sind, sind entweder männlich (und ja: die holde Gattin ist zu Hause oder arbeitet in MiniTZ-Jobs) oder Frauen, die keine Kinder haben. Ausnahmslos

    Wir haben in der erweiterten SL eine Mutter mit 4 kleinen Kindern, Nr. 3 war während ihrer erfolgreichen Bewerbung unterwegs, Nr. 4 kam dann 2 Jahre später. Sie teilte sich die Elternzeit mit ihrem Mann.

    Da einige mein Kommentar dazu wieder verwirrt zurücklässt eine Frage an dich, Alterra : zu wie viel % sitzen in eurem Gemeinderat junge Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren müssen und sich daher für mehr Kinderbetreuung einsetzen können (wenn sie für Politik überhaupt Zeit haben) und zu wie viel % sind es konservative Männer, denen es egal ist, ob für Kinderbetreuung Geld ausgegeben wird, weil sich ihre Frauen kümmern?

    Ich vermute, die Verwirrtzeichen beziehen sich auf das sidefact. Ich habe es so verstanden, dass du dich mit deiner Aussage auf Kita bis 12 Uhr bezogen hast und stimme dir dann zu.

    Als ich klein war, ging die Kita auch nur bis 12 Uhr und dann wieder ab 14 Uhr, weil dazwischen alle zu Hause das von der Mutter gekochte Essen aßen. Mein Vater kam heim und wir saßen zusammen. Erst als ich auf dem Gymnasium war, reichte es für mich nicht mehr, der Rest aß weiter gemeinsam bis auch meine jüngeren Geschwister wechselten und meine Mutter wieder in ihren Beruf einstieg.

    Seltsame Definition von home office. Und natürlich kann der Sozialarbeiter auch im home office arbeiten oder wie meinst du haben die das zur Coronazeit gemacht?

    Wo machst du deine Vorbereitung, deine Korrekturen? Ich sitze dazu zuhause am Schreibtisch.

    Und die Sozialarbeiter, die ich kenne, sind nie im Home Office. Entweder sind sie unterwegs (Besuche, Streetworker) oder im Büro. Sie arbeiten mehr im Team als ich und alle inkl. Akten zu sich nach Hause laden?

    Bis jetzt schätzten mich alle unsere Referendare sehr, mit dir hätte ich vermutlich Probleme.

    Wie findet ihr das? Ich finde es unverschämt, ohne mein Wissen und Zustimmung meine korrigierte Klausur einem anderen Kollegen vorzulegen. So aus dem Verdacht raus: Schüler XY ist überall schlecht, nur beim Kreidemeister gut. Da hat sich es Kreidemeister vielleicht beim Korrigieren leicht gemacht oder er ist einfach naiv oder will keinen Konflikt mit Schülern

    Kenne ich. Eine Mutter hat sich direkt beim SL beschwert, ich war neu und an der Schule und 20 Jahre jünger, der SL hatte andere Fächer und bat einen erfahrenen Mathekollegen um seine Meinung.

    Ergebnis, meine Arbeit und Korrektur waren gut, ich erhielt sogar Lob für die Aufgabenstellung.

    Natürlich fand ich es nicht gut, dass eine Mutter sich direkt bei der SL beschwert und nicht zuerst mich ansprach. Mit dem Vorgehen der SL hatte ich dagegen 0 Probleme. Was sollte sie auch anders machen?

    Kreidemeister, hast du nicht neulich die Frage gestellt, ob man Prüfungsmitschriebe von Kollegen ohne Einverständnis dieser an Schüler weiter leiten darf? Da ist der Vertrauensverlust deutlich höher. Es ist jetzt das 3. Mal, dass ich mich sehr über deine Einstellung wundere. (Das 3. Mal war dein übergroßes Verständnis für ständig Zuspätkommer.)

    Dann hast du diesbzgl. ein politiktheoretisches/-ideengeschichtliches Bildungsdefizit. Deskriptive Definitionen haben mit subjektivem Empfinden nichts zu tun.

    ... ich wage dennoch zu fragen: Was konkret siehst du wie und warum anders?

    Nein, ich habe oben noch ergänzt. Am Handy habe ich Probleme beim zitieren.

    Denke, die Brandmauer muss weg. Früher gab es die Optionen RotGrün oder SchwarzGelb. Wenn die eine Gruppe regieren durfte, konnte sich die andere Gruppe in der Opposition stärken.

    Wenn sich das linke und rechte Spektrum vereinen müssen, werden nur die linken und rechten Ränder weiter gestärkt. Offensichtlich will eine große Mehrheit der Bürger eine eher rechte Politik, wo die AFD das Schmuddelkind ist, mit dem niemand etwas zu tun haben möchte. Durch diese Ausgrenzung profitiert diese Partei sehr stark, weil die CDU die rechte Politik mit den Grünen/SPD nicht durchsetzen kann.

    Eine CDU mit AFD Tolerierung/ Koalition würde der SPD endlich wieder die Chance geben, eine starke Opposition zu bilden (wenn es nicht zu spät ist). Ansonsten droht der einst so stolzen SPD das Schicksal der FDP.

    Du meinst, die CDU soll der Politik ihrer Vorgängerpartei folgen, ging für Deutsche Zentrumspartei nicht gut aus und für das deutsche Volk und dem Rest der Welt auch nicht.

    Beanwortet meine Fragen nicht wirklich, dennoch:

    Konservativ = rechtes Spektrum

    Liberal = mittiges Spektrum

    ... sozial gerecht: Perspektivfrage.

    ... "lobbyistisch" hat nichts mit einem spezifischen Spektrum zu tun.

    Sehe ich anders und nun. Was ist dann liberal konservativ? Und sozial gerecht ist doch links, deswegen meinte Weidel Hitler sei links? (Links und rechts ist Unsinn, von Hufeisentheorie halte ich nicht viel.)

    Ergänzung

    https://www.srf.ch/kultur/gesells…onservativ-sein

    Also gibt es deiner Meining nach Links und Rechts eigtl. nicht? Beisst sich das nicht mit deinen sonstigen Äußerungen hier?

    Die Begriffe sind nicht eindeutig definiert.

    Ich würde konservativ oder liberal oder lobbyistisch oder sozial gerecht oder... verwenden.

    Links und rechts wird behauptet, aber was ist das? Bisher hat es mir noch keiner hier definiert.

    Ich kenne Leute, die entfernt in der Branche arbeiten und die tatsächlich der Meinung sind, dass es mit den Fusionsreaktoren dieses mal anders ist als die letzten 50 Jahre und wirklich eine realistische Chance auf einen erfolgreichen Bau eines Energie funktionsfähigen Reaktors in den nächsten 15 Jahren gibt.

    Allerdings wird die elektrische Energie daraus keinesfalls günstiger sein, als aus Wind oder Solar. Der große Vorteil ist eben die Grundlastfähigkeit, eine Mischung aus 20% Fusion und 80% Erneuerbaren wäre eine sinnvolle und langfristig nicht ganz unrealistische Perspektive. Und tatsächlich wäre Deutschland in den technologischen Bereichen, die man für Fusionsreaktoren benötigt, aktuell noch sehr stark positioniert.

    Dazu heute die Tagesschau

    https://www.tagesschau.de/wissen/forschu…enchen-100.html

    "Seit Jahrzehnten kursiert über die Kernfusion folgender Witz: "Wie lautet die Fusionskonstante?" Antwort: "30 Jahre". Erklärung: Wenn man früher danach fragte, wann die Kernfusion als Energiequelle nutzbar sein wird, lautete die Antwort meist: "in 30 Jahren" - egal, ob man diese Frage 1950, 1970 oder 2010 gestellt hatte"

    ...

    "Christoph Kirchlechner ist am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) federführend für die Kernfusion zuständig und einerseits beeindruckt von Sciortinos Zuversicht, dem Zeitplan gegenüber aber mindestens skeptisch. Vor allem: "Es ist nicht entscheidend, wer der erste ist, der den Beweis antritt, dass das Feuer brennt." Sondern wann die Fusion "substanziell zum Energiecocktail beiträgt". Und damit rechnet er nach eigener Aussage Ende der 2060er-Jahre."

    Also noch 40 Jahre, der Witz oben hat weiter Bestand und es ist eindeutig zu spät für die Verhinderung der Klimakatastrophe.

    ... natürlich. ;)

    Gut Weidel behauptete ja, dass Hitler und die NSDAP links waren. Von daher...


    (Und heute stand in der lokalen Zeitung die Behauptung eines AfD-Wählers, dass Angela Merkel Kommunistin war, weil sie aus dem Osten kommt.)

    Also alle links.

    Zu den 500 Milliarden (WDR https://www1.wdr.de/nachrichten/la…moegen-100.html)

    "Stattdessen, so Müller sei beim Land mittlerweile eine Art "Verschiebebahnhof" zu beobachten: Reguläre, längst festgelegte Posten aus dem Haushalt, die für Investitionen bereit gehalten wurden, würden gekürzt, die Differenz durch Geld aus dem Sondervermögen ersetzt. Es gebe so kein "zusätzliches" Geld, wie versprochen, "das tritt nicht ein"."

    Das gilt nicht nur für NRW. CDU verspricht viel und tut das Gegenteil.

    Lockerung der Schuldenbremse, 100 Milliarden für Klimaschutz, höhere Staatsverschuldung zur Finanzierung öffentlicher Ausgaben, Sozialstaatsreformen statt Sozialstaatabbau bzw. Zurückfahren staatlicher Leistungen finde ich jedenfalls ganz und gar nicht "unlinks".

    Lockerung der Schuldenbremse für Wahlversprechen (Mütterrente für Reiche, da es auf Grundsicherung angerechnet wird, haben arme Mütter nichts davon).

    Die Milliarden für Klimaschutz sollen die höheren CO²-Preise bezahlen, damit fossile Brennstoffe weiter billig bleiben. Klimaschutz? Oder Förderung der fossilen Industrie? Reiche lässt grüßen.

    Heizungsgesetz wird klar das Ziel verfehlen, aber die Ergebnisse sollen in 5 Jahren von der nächsten Regierung überprüft werden. Evtl. Strafzahlungen sollen auch von den 500 Milliarden bezahlt werden.

    Subventionen für Flughäfen und Ausbau von Autobahnen, für die Bahn bleibt weniger Geld übrig und wird dann für unsinnige Projekte ausgegeben. S21 bedeutet kleinerer Bahnhof zugunsten der Immobilienwirtschaft Stuttgarts, dank vieler Fehlplanungen müssen Ersatzbauten her, die falsch benannt werden und daher nicht zu den Kosten S21 zählen (z. B. Pfaffensteigtunnel, längster Tunnel Deutschland, angeblich laut Politik 2 Mrd. Euro, reale Kosten vor 2 Jahren lagen bereits bei 4 Mrd.) Echte Gesamtkosten für S21 liegen bei 20 Milliarden Euro für die Verschlechterung des Bahnhofs. Aber schick sieht er aus.

    Staatliche Leistungen werden zurück gefahren, der Umbau der Bürgerversicherung, Grundsicherung hat bereits beim letzten Mal gerichtlich nicht stand gehalten, aber die Entscheidung wird dauern, lang genug für Merz und Co.).

    Vor der Bundestagswahl wurde ausgerechnet, dass CDU-Politik sich ab einem Einkommen von 100 000 Euro lohnt, AfD-Politik ab 150 000 Euro. Aber dank Lügen merken das viele nicht. Linke Politik?

    Das waren nur ein paar Beispiele, ich hatte heute 10 Stunden Unterricht bis 17 Uhr und anschließend noch Elternabend. Ich bin zu müde, um weiter zu schreiben.

    CDU-Politik ist von Lobbyismus geprägt und sicher nicht für die kleinen Leute oder gar links.

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