Beiträge von Kris24

    Sicher beeinflusst einen das. Die Angst ist aber nicht irrational. Das BKA sagt, dass jede dritte Frau in ihrem Leben Opfer sexualisierter Gewalt wird.

    Ich habe und hatte übrigens auch nie Angst abends beim weggehen Ich gehe überall hin wo ich will, bin aber natürlich auf der Hut, da ich so sozialisiert wurde. Es geht eigentlich nicht um das "auf der Strasse überfallen" werden. Es geht darum, dass Frauen Opfer von (sexualisierter) Gewalt werden und es sich dabei meistens um Männer aus ihrem nahen Umfeld handelt. Meine 2 Fälle waren: Mein Ex-Freund und Jungs aus meiner damaligen Clique.

    Eben. Die meiste sexuelle Gewalt geht von Familie, Freunden und Bekannten aus. Doch gesprochen wird fast nur über Fremde und genau deshalb empfinde ich diese Angst als unbegründet oder irrational.

    (Immerhin sind wir hier im Thread Krieg und es wurde viel über Migration geschrieben.)


    Ergänzung mein Beitrag hat sich mit Magellans überschnitten.

    Ich bin ehrlich gesagt mit nichts außer dem Punkt Trampen gebrieft worden.

    Mein Papa sprach das Thema, was Mädchen und Frauen so erleben, vor ein paar Jahren mal an, nachdem er wohl dazu was im Fernsehen gesehen hatte. Ob wir denn auch mal solche Erfahrungen gemacht hätten? Meine Schwester und ich haben uns nur dezent befremdet angegukt.. ja, du naiver Mensch, natürlich?!? Als wir Teenager waren, kam er jedenfalls gar nicht auf solche Gedanken.

    Und meine Mutter hatte selbst eine sehr überbehütende, überall Gefahren witternde Mutter und wollte das bei uns bewusst nicht sein. Die einzige Regel war, nicht alleine nach Hause zu kommen und über was anderes wurde nie wirklich gesprochen.

    Genauso war es bei mir auch. Meine Mutter hat sich zurück gehalten, weil sie selbst aus lauter Angst ihrer Eltern nichts durfte, ich schrieb ja bereits, ich ging als Jugendliche immer in der Gruppe heim, später hat sie mich, wenn ich wollte, auch mitten in der Nacht abgeholt oder ein Taxi spendiert, obwohl das Geld sehr knapp war. Noch heute ist es ihr wichtig, ich erzähle ihr daher nicht von meinen Ausflügen. Mein Vater hat sich nie geäußert.

    Und wie geschrieben, bei mir blieb es bei Worten und im Schwimmbad an Griff an Brüste oder in den Schritt. Das war damals aber kein Thema und weil es "normal" war, auch für mich nach kurzer Zeit. Fällt mir erst jetzt wieder ein, wenn ich darüber nachdenke, eingeschränkt hat es mich nie.

    Allerdings gefiel mir deshalb auch Griechenland im Vergleich zu Italien so gut. Sprüche habe ich in Griechenland nie erhalten, das fiel mir positiv auf.

    Samii, ich lese über dich Referendar am Gymnasium. Vermutlich hast du aktuell wenige Klassen mit insgesamt wenigen Schülern. Aber später wirst du mindestens 5 Klassen bis 15 Klassen je nach Fach unterrichten, also 150 bis 450 Schüler. Wenn du etwas zu Schuljahresbeginn anfängst, musst du es durchziehen, auch wenn du später im Jahr keine Zeit hast.

    Bis auf Hausaufgabengutschein, vielfach ausgedruckt zu Beginn und immer in der Tasche dabei, ist alles auf Dauer zuviel. Hausaufgabengutscheine habe ich auch schon verteilt, inzwischen aber nicht mehr für Geburtstage, sondern als "Preis" z. B. für mindestens 5x erfolgreiche Teilnahme Mathe im Advent oder ähnliches bei den Kleinen (Unterstufe). Dafür muss ich nicht das ganze Jahr Buch führen. Man muss an so viel denken. Ich möchte nicht täglich daran denken, wer hat Geburtstag, hat er den Gutschein erhalten oder hat er gefehlt, fiel die Stunde und evtl. die nächste auch aus.

    Sonst backen ich auch mal einen Kuchen für besondere Gelegenheiten oder spendiere im Sommer ein Eis. Aber immer spontan, die Klasse erwartet nichts und freut sich daher besonders. Das hat den Vorteil, dass ich nicht muss, wenn mir, warum auch immer, nicht danach ist.

    Es gibt da ein altes Wort: chaperonieren.

    Für mich und andere Jungs war es in den 80er- und 90er-Jahren selbstverständlich, dass, wenn ein Mädchen von einer Veranstaltung nach Hause wollte, einer von uns mitging.

    Wort kannte ich nicht, aber in meiner Nachbarschaft wohnten 3 gleichaltrige Jungen und ein Mädchen. Wir gingen in den 80ern immer als Gruppe heim. Auch die Jungen bekamen von ihren Eltern gesagt, gehe in der Gruppe heim und weil sich die Eltern damals nicht absprachen mangels Messenger, erhielt niemand eine Uhrzeit. Wir konnten also so lange weg bleiben wie wir wollten. Meine Mutter sagte mir einmal, es sei ihr lieber, ich komme in der Gruppe heim, als eine halbe Stunde früher allein. Ganz zu Schluss war ich übrigens allein, ich wohnte halt am Ende des Weges.

    Wir hatten übrigens alle nicht das Gefühl, Frauen seien gefährdeter, Männer wurden schließlich eher grundlos zusammen geschlagen. Ich habe neulich mit einem etwas jüngeren Kollegen gesprochen, der vor 30 Jahren deshalb so gut Skateboard fahren gelernt hat, um schnell davon zu kommen. Das musste ich nie, auch wenn mir mal ein Betrunkener ins Fahrrad lief, hätte er bei einem Jungen vermutlich auch getan.

    Das ist eine echt freche Aussage den Frauen gegenüber, die das bereits erleben mussten. Ich komme grad nicht drüber weg.

    Und glaube mir: Nur weil Du von den Frauen aus Deinem Umfeld denkst, dass denen noch nichts passiert ist, muss das nicht der Wahrheit entsprechen. Die meisten reden einfach nicht drüber.

    Ich habe es anders verstanden.

    Dank Medien hat nicht nur die Frau, die es erlebt hat, Angst, sondern auch Frauen Hunderte Kilometer entfernt und ohne diese Erfahrung. Und ich verwende bewusst das Wort Angst und nicht Furcht.

    Wenn man etwas immer wieder hört oder liest, beeinflusst es einen. Es gab mal eine Studie, die zeigte, dass Menschen, die gerne Krimis sehen, viel stärker glauben, dass Kriminalität unser Leben bestimmt, als andere.

    Ist die Frage ernst gemeint?

    Ich bin 50+ und verhalte mich seit Jungendtagen so, dass ich möglichst bestimmte Situationen vermeide. Gelingt nicht immer, da das hier:

    mir 2 Mal passiert ist. Ich wundere mich heute, dass ich das nicht angezeigt habe. Aber der Zeitgeist war anders. Nicht mal meine Eltern (die von dem einen Mal auch wussten) sind auf die Idee einer Anzeige gekommen. Das war Anfang der 90er.

    Ich bestätige deine 1. und letzten Absatz, deshalb habe ich geliked. Der mittlere gilt für mich nicht, ich bin überall unterwegs, wo ich sein möchte und verhalte mich wie sonst auch.

    Wie hatten die Diskussion schon einmal und ich kann es für meine Städte, in denen ich mich nachts aufhalte, und für mich weiblich seit 40 Jahren meistens alleine unterwegs, nicht bestätigen. Vor zwei Tagen war ich nachts in 3 Städten mit hohen Migrationanteil, also für viele besonders schlimm, unterwegs und ich habe überall gefühlt, ich habe natürlich nicht gezählt, gleich viel Frauen wie Männer getroffen, bis Mitternacht oft ganze Familien mit kleinen Kindern, aber auch nach Mitternacht junge Frauen, oft allein, vielleicht wie ich auf der Heimfahrt von einem Konzert, vielleicht auch auf dem Arbeitsweg. Ich fahre immer mit ÖPNV und laufe mindestens 2 Kilometer zwischen Veranstaltungsort und meiner Wohnung, ich wohne nicht am Bahnhof.

    Ich bin ein Zahlenmensch, von Bauchgefühl lasse ich mich höchstens kurz einschränken, ich suche immer Daten. Es ist heute sicherer als in den 90er Jahren, nur dank sozialen Medien und Gruppen, die dieses Angstgefühl pushen, glauben dies die meisten nicht.

    Es kann mir auch zuhause etwas passieren oder tagsüber, ich kenne deutlich mehr Menschen, die von Bekannten vergewaltigt wurden als von Fremden, obwohl vermutlich über ersteres eher geschwiegen wird. Beide Raubüberfälle im weiteren Umkreis sind erstens mindestens 17 Jahre her und geschahen tagsüber, einer in einer Einkaufsstraße vormittags. Immerhin hat dies zu Folge, dass ich sicher kein Handy oder Geldbeutel zeige, Gelegenheit macht Diebe. Geld habe ich immer verteilt, notfalls wird ein kleiner Geldbetrag übergeben, meine einzige Vorsichtsmaßnahme, war aber noch nie notwendig.

    Ich habe vor vielen Jahren beschlossen, mich von Angst nicht einschränken zu lassen, das Leben ist zu kurz, ich möchte viel sehen und bin aktuell mehrmals die Woche nachts unterwegs, in Schulzeiten beschränkt auf Freitag und Samstag.

    Die einzige schlechte Erfahrung ist jetzt fast 2 Jahre her, ich fuhr mit dem letzten Zug heim, den auch Betrunkene mit Dirndl und in Lederhosen vom Cannstatter Wasn, zweitgrößtes Fest nach Oktoberfest, benutzten. Sie grölten, diskutierten wie sie den Rauchmelder austricksen könnten, um zu rauchen, 2 Stunden Zugfahrt sind lang, ließen mich aber in Ruhe. Als der Rauchmelder losging und der Zug deswegen stand, verließ ich meinen schönen Platz und lief durch den vollen Zug. Vier Waggons das gleiche Bild, nur der vorderste, weitester Weg im Kopfbahnhof, war leer, es saßen nur mehrere arabisch aussehende junge Männer drinnen. Mein Bauchgefühl schlug kurz an, aber einer lächelte mir zu und sagte grinsend auch geflohen, sein Bekannter lachte, die anderen schliefen zum Teil. Ich nickte und hatte die restliche Fahrt Ruhe.

    Dann hätten wir vllt. davon gelesen. So wie wir jetzt auch davon gelesen haben.

    Ja ist halt ein krimineller Asi. Gern verurteilen. Du musst mir nicht sagen, dass die Afd rassistisch ist, ich wähle die nicht.

    Da gehen jetzt aber viele Begriffe durcheinander. Erst geht es um Migranten, jetzt um Flüchtlinge. Migrantengruppen sind glaube ich nicht per se krimineller als Deutsche im Schnitt. Das sind ja auch völlig heterogene Gruppen.

    Davor ging es um kriminelle Migranten. Nicht du allein bestimmst das Thema. Ich habe heute von dem Vorfall gelesen und dachte an ein paar Foristen hier.

    Nee, das meint wohl einfach Syrien. Der Focus weist dieselben Zahlen aus und gibt als Quelle die BAA an. https://www.focus.de/finanzen/news/buergergeld-21-7-milliarden-euro-flossen-an-auslaender_e7d120c2-5243-4ae9-a045-e2eea75200a8.html?

    also 444k von geschätzt 700-800k. Es waren wohl mal 1,2 Mio, aber viele sind mittlerweile eingebürgert. Schreibst du ja auch an anderer Stelle.

    Da traue ich dem Südkurier mehr als dem Fokus. Mir fehlt der Link zu den Originaldaten, ich kann also nur die Zeitungen vergleichen und Fokus verkürzt oft, wenn es ihm passt. Warum sollte Arabische Republik ergänzt werden, wenn es nicht im Original steht? Etwas weglassen ist nachvollziehbarer.

    Es bleibt eingebürgert sind die, die vor 2020 gekommen sind, einen guten Beruf haben usw. Staatliche Hilfen erhalten eben vor allem die, die mit weniger Verdienst, aber evtl. vielen Kindern (Aufstocker), deshalb ist über die Hälfte von den gut 400 000 unter 25 und eben die, die noch nicht so lange da sind. Und auch viele von denen werden irgendwann entweder die Ausbildung abschließen und für sich selbst sorgen können oder eben Deutsch lernen und ihre Ausbildung anerkennen lassen (die noch nicht so lange da sind).

    Daher taugen diese Zahlen nicht für die Behauptung, die meisten Flüchtlinge von 2015 kosten nur Geld.

    Wer soll denn "Migranten" nun sein? Ziemlich unspezifische Gruppe. Diese Aussage ergibt hinten und vorne keinen Sinn und ich weiß auch nicht, weshalb du das Thema Kriminalität in die Diskussion einbringst.

    Die AfD schimpft doch immer auf die kriminellen Migranten, da fand ich den Vergleich interessant. Ein AfD-Abgeordneter läuft mit Baseballschläger herum und schlägt auf 14jährige, die laut Aussage des Abgeordneten Plakate beschädigt hätten. Wenn das ein Flüchtling getan hätte...

    Au weia ...Natürlich sind potentielle Patient:innen gemeint.

    Es ging mir natürlich um das Verhältnis Arzt-Nichtarzt in der Bevölkerung. Dies wird durch Einwanderung aus Syrien meines Wissens nach nicht verbessert, weil ja auch potentielle Patient:innen kommen.

    Es war auch überhaupt nie mein Thema, syrisches Krankenhauspersonal abzuschieben, ich bin und war nie gegen Arbeitsmigration aus Syrien, meinentwegen können hier 5 Millionen syrische Arbeitnehmer sein.

    Mal ne Frage: Sind Kanada und Australien aus deiner Sicht eigentlich so richtige asoziale Drecksländer?

    1. Artikel Syrer und arabische Republik, lt. Wikipedia also auch Ägypten, Lybien, Tunesien, Sahara, Jemen, keine Ahnung wie viele dies sind, aber diese Zahl bezieht sich anscheinend nicht nur auf Syrer und vor allem, es wird nicht unterschieden, wie lange die Personen in Deutschland sind.

      Gerade die, die länger da sind, haben inzwischen oft den deutschen Pass, 244 000 Syrer von 2016 bis 2024, 85 % ab 2022 (nach 5 Jahren in Deutschland, sie können also eigenständig für sich und ihre Familie sorgen, verdienen also genug, sprechen Deutsch und haben den Einbürgerungstest bestanden, zudem hat nicht jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, den Wunsch deutscher Staatsbürger zu werden).

      Also, von den gut 400 000 ist die Mehrheit unter 25 Jahren, in Schule oder Ausbildung, ein Teil kommt nicht aus Syrien, und viele sind noch nicht lange hier. Es sind eben nicht die syrischen Flüchtlinge von 2015, die nach 10 Jahren immer noch nicht arbeiten, obwohl sie es könnten .

    Übrigens die Gruppe der AfD-Abgeordneten liegt prozentual bei kriminellen Straftaten deutlich vor denen der Migranten. Das fiel mir gerade ein, weil ich soeben vom Europaabgeordneten der AfD las, der 2 Jugendliche mit dem Baseballschläger angriff, weil sie laut ihm Wahlkampfplakate zerstört haben. Ich kenne niemanden, der einfach so mit Baseballschlägern herum läuft. Es ist übrigens derselbe, der seinen Lebenslauf für die Wahl deutlich aufgehübscht hat.

    Zum x.ten Mal: Qualifizierte Einwander - unabhängig von Hautfarbe und Religion- her damit!

    Weil du das Fass aufmachst:

    Anekdotische Evidenz oder? Meiner Kenntnis nach ist die Hälfte der Syrer Bürgergeldempfänger (was nach 10 Jahren ein atronomisch katastrophaler Wert ist).

    Wenn du die 7000 syrischen Ärzte als Gewinn siehst, müsstest du sie den 1,2 Mio syrischen Patient:innen gegenüberstellen und schauen, ob die Ärztedichte syrischer Einwanderer größer ist als die der Einheimischen.

    Kannst du dazu was sagen?

    Bitte nenne mal Quellen zu deinen Behauptungen, ich kenne nur die Zahlen, die Kapa genannt hat oder ist Kindergeldbezug bei dir auch Bürgergeld? Über die Hälfte der Syrer ist nämlich unter 25.

    Bei den Männern arbeiten genauso so viele wie bei den Deutschen, leider müssen manche wie Deutsche auch aufstocken, von einem Friseur-, Bäcker- oder Malergehalt z. B. kann niemand hier leben. Bei den Frauen sind es weniger, weil sie sich meistens um die Familie kümmern. Es gibt aber deutlich weniger über 65 Jahre und damit weniger krank als Deutsche. Ohne Somalis gäbe es übrigens in meiner Stadt keine frischen Brötchen, ohne Afghanen wäre der Malermeister allein. Syrer sind bei uns in allen Berufen tätig, ich kenne sie als Ärztin oder Krankenpfleger, als Architekt, Busfahrer oder Heizungsinstallateur uvm. Wir hatten auch schon eine Referendarin, ist jetzt Kollegin. Und nein ich kenne nicht alle, allerdings gibt es hier ein Verein, der sich um Integration sich kümmert und Ausbilder und Menschen aus allen Ländern zusammen bringt.

    Also her mit den Daten oder sind sie angepasst aus den asozialen Medien? Du behauptest Dinge ohne jeden Beleg.

    Hier gab es alle möglichen selbst gebastelten Objekte aus Pringeldosen, Schuhkartons, große Kartons.

    Ich habe vor 2 Wochen nur noch eine Packung mit 12 Brillen erhalten, 3 im Vorfeld verschenkt und nachdem ich heute Abend die Packung aus dem Rucksack holte, um meine zu entnehmen, war ich innerhalb von 3 Minuten die übrigen los. (Mir wurden bis zu 10 Euro angeboten, verlangt habe ich den Selbstkostenpreis 1,50 Euro. Ich wäre 50 los geworden. Noch 2 Stunden später haben sich Leute bei mir bedankt.)

    Kris24 Dein DDR Vergleich hinkt schon gewaltig, das ist dir klar?

    Die BRD und DDR waren bis 45 ein Staat. Erst die Besetzung und die daraus folgende doppelte Staatsgründung haben aus einem Volk zwei Staaten gemacht.
    Die Flucht aus der DDR war die in einen anderen deutschen Staat nicht in eine andere Nation.
    Du kannst einem Menschen schlecht den Aufenthalt in seinem Heimatland absprechen.

    Ich kann mir eben so wenig vorstellen, dass in den 80 Jahren 2 Millionen Menschen in Deutschland ohne offizielle Anmeldung gelebt haben. Woher kommt diese Zahl?

    Un den 50ern durften DDR-Flüchtlinge eben nicht in den Westen. Über die Hälfte musste zurück in die DDR und ging nicht. Lese mal über das Elend, unsere Asylgesetze sind genau deshalb so formuliert wie sie sind. Du bist vermutlich sehr viel jünger als ich. Zeiten ändern sich und werden es weiter tun.

    Für die 80er vor Fall der Mauer habe ich es erstmals in der Fernsehsendung gesehen. Ich habe mich dann weiter informiert, weil ich anfangs es auch nicht glauben wollte.

    Jetzt wird es hier dunkel, Sofi kommt. Bis morgen.

    2015 hatten wir Schule und die Kinder durften nicht nach draußen, damit sie nicht aus Versehen in die Sonne gucken konnten.

    Unsere Physiker hatten eine große Leinwand aufgebaut und mit Teleskop projektiert. Ich hatte noch eine Brille, die SL irgendwo noch 50 gekauft. Ich hatte nicht viel erwartet, da nur partiell. Aber es kühlte extrem ab und die Vögel verstummten.

    Mal schauen wie es heute wird. Ein Viertel fehlt jetzt.

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