Beiträge von Kris24

    In Kunst, Musik, Sport gibt es eine fachpraktische und eine theoretische Abiturprüfung (mündlich oder schriftlich).

    In den anderen Fächern gibt es nur eine theoretische Abiturprüfung (mündlich oder schriftlich).

    Das weiß ich, aber passt hier nicht in den Thread.

    Sorry,...aber ich Lehrerin.

    Das hier ist wohl ein Lehrerforum!

    Als Lehrkraft wüsstest du, was Erwartungshorizont bedeutet, wüsstest du was Willkür Ist, was streng und milder bedeutet.

    Wenn Ragnar Danneskjoeld in Rahmen bleiben musste, dann war kein Fehler vorhanden. Meine größte Abweichung in über 1000 gesehenen Korrekturen war zweimal 4 Punkte, einmal der mit der übersehenen falschen Antwort, was 2 Notenpunkte ausmachte, ich hätte als Drittkorrektor nicht im Rahmen bleiben müssen, das 2. Mal waren es statt 4 nur 2, wenn der eine einen halben Punkt mehr und der andere einen halben Punkt weniger gegeben hätte.

    Bei Abweichungen bis 3 Punkte wird in Baden-Württemberg gemittelt und evtl. aufgerundet. Gut für den Schüler.

    Abikorrekturen sind sicher die Vorgänge, die im Leben am wenigsten willkürlich sind.

    Aha.

    Manchmal ist also Willkür dabei.

    Es sollten sich aber wohl Endkorrektoren und Zweitkorrektoren nicht kennen?

    Nein nie Willkür.

    Und zum Rest bundeslandabhängig und so unwissend bist du sicher keine Lehrkraft.

    Hallo,

    Fand jemand Zweitkorrekturen im theoretischem Abi auch ungerecht?

    Stark abweichend, unverständlich?

    Und zur Ausgangsfrage

    Noch nie in Korrekturen, die ich gesehen habe und ich sehe als Drittkorrektor in Baden-Württemberg Erst- und Zweitkorrektur. Mancher korrigiert milder, mancher strenger, einmal gab es einen Fehler, er hat einen Fehler bei der Arbeit übersehen, eines Erstkorrektors. Aber dafür gibt es mehrere Korrekturen.

    Im Süden

    Ja. Ich bin Lehrkraft

    Tja, auch Baden-Württemberg und Bayern sind in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich und es gibt noch mehr Bundesländer im Süden.

    Ich bin aufgrund deines Unwissens übrigens auch sehr skeptisch, ob du wirklich Lehrkraft mit einem Abikurs bist.

    Flipper unterrichtest du an einem allgemeinbildenden Gymnasium in Baden-Württemberg?

    Ich kenne es nur so wie DFU geschrieben hat, auch Teil 2 ist festgelegt (und für alle 3 im Block) gleich. Sonst bräuchte man noch viel mehr Aufgaben.

    Um Zeit für die Aufgabenerstellung zu vermeiden, liegen die Prüfungen verschiedener Basiskurse parallel, so dass sogar 6 Prüflinge dieselbe Aufgabe haben. Rücksicht für einen einzelnen ist nicht möglich.

    Ich war schon öfter unglücklich, dass der Prüfungsvorsitzende die falschen Themen für einen Schüler ausgewählt hat, ohne Absicht, er kennt ihn ja nicht. Nur Themen völlig wechseln ist nicht möglich.

    Sobald der Prüfer einen Punkt vorschlägt ist es automatisch ein Punkt. Insofern kann die Story nicht stimmen.

    Wenn Protokollant und Prüfungsvorsitzender für 0 Punkte sind, reicht ein Punkt vom Prüfer nicht, dann gibt es 0 Punkte.

    Auch Themenhopping gibt es an allgemein bildenden Gymnasien nicht, vielleicht ist es an beruflichen Gymnasien anders.

    Und da kann ich als Prüfer, wenn jemand sagt, er wisse nicht weiter, könne aber etwas zu xy erklären, den Schüler auffordern, dies zu tun. Dann ist das vielleicht keine gute Note, aber die Vermeidung einer ganz schlechten.

    Wenn xy auch zu dem Thema gehört, klappt es vielleicht. Und vielleicht reicht es sogar für einen Punkt, aber wenn sonst nichts kommt, sicher nicht für 5 Punkte.

    Es geht um Baden-Württemberg. Kein Abstimmungsergebnis wird protokolliert, selbst wenn es mal eines gäbe. 20 % haben wir allerdings auch nicht. Es geht um die 3 Anforderungsbereiche und in welchem Maße sie erreicht werden.

    Und unser Protokoll sieht anders aus als euers. Das wurde in diesem Thread bereits deutlich geschrieben.

    Deine ersten beiden Sätze stimmen nicht für Baden-Württemberg, es fällt mir wieder einmal auf, dass vor allem Kollegen aus NRW überzeugt sind, dass ihre Regeln überall gültig sind.

    Es geht um Baden-Württemberg. Normalerweise einigt man sich, wenn dies nicht möglich ist, wird gemittelt und gerundet. Ich habe dies noch nie erlebt.

    Der Rest kann nicht stimmen, gestern ausführlich geschrieben. Wenn der Fachlehrer über die Prüfung gesprochen hätte, hätte er gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen.

    Ich vermute, dass enttäuschte Schülerinnen auf dem Gang spekulieren, ich kann mir sogar vorstellen, dass unsere Prüflinge, die schlecht abgeschnitten haben, dies ähnlich sehen.

    Zitate von dir, mein altes Handy will nicht zitieren

    Prüfungsvorsitzender scharfer Hund, weil er die Note erklärt und bei 0 Punkten aufzählt, was nicht gewusst wurde

    Prüfer eigener Lehrer sitzt unglücklich da, unglücklich aber wegen schlechter Schülerleistung nicht wegen Prüfungsvorsitzenden

    Protokollant sitzt nur daneben

    Ja, so ist die Aufgabenverteilung, bei der Notenfindung sind aber alle gleichermaßen beteiligt. Jede Stimme zählt gleich viel.

    Und für 1 Punkt reicht nicht, wenn ein paar Definitionen gewusst werden.

    Genau deshalb - und wegen der Übersichtlichkeit. ;)
    Es geht den Finanzbeamten nichts an, was ich mir zum Mittagessen einkaufe - doch der Finanzbeamte freut sich, wenn er bei der Prüfung der Belege den Posten nicht aus einem langen Kassenzettel heraussuchen muss. Sei nett zu deinem Finanzbeamten, mach's ihm einfach. Dann ärgert er sich nicht und besonders: Er ärgert dich nicht zurück.

    Früher habe ich die Posten angekreuzt und bei mehreren auf langen Zetteln die Summe mit Bleistift daneben notiert, weil ich auch nett zum Finanzbeamten war. Aber seit einigen Jahren will niemand mehr meine Belege sehen, es wird auch so akzeptiert. Von daher bleibt mein Ordner mit den Belegen im Schrank für evtl. Nachfragen.

    Für mich ist das Aldi-Programm das Optimimum. Sie hat mich auf einiges hingewiesen, was ich nicht beachtet/gewusst habe. Ein Steuerberater kostet mehr Geld, er kann bei mir aber seine Lohnkosten nicht wieder hereinholen. Und ich berechne auch meine Arbeitszeit. Wenn ich für ein paar Euro mehr, Stunden investieren müsste, lohnt es sich nicht.

    Trivia: Eine 4.te Schülerin hätte wohl ebenfalls fast 0 Punkte bekommen, hat sich dann nach Verkündung des Prüfungsergebnisses schlicht geweigert, dies zu akzeptieren. Das ging wohl hin und her, am Ende ist sie nach der Diskussion mit einem Gnadenpunkt herausgelaufen.

    Vorher überlesen, es stand auch so viel falsches drinnen. Das kann nicht stimmen .

    Das Protokoll ist vor der Notenverkündigung in Baden-Württemberg geschrieben , inklusive Note in Punkten und ausgeschrieben, inklusive aller Unterschriften. Jeder einzelne inkl. SL (anwesend bei vorher bekannten kritischen Prüfungen) müsste klagen, wenn nachher noch die Note geändert wird. Und weil 2 Kollegen von 2 nicht benachbarten Schulen beteiligt sind, wird sicher nicht gemauschelt, ich riskiere doch kein Disziplinarverfahren oder mehr wegen einer mir unbekannten Schülerin.

    Schnell mit dem Mathelehrer sprechen, um den Stoffrahmen einzugrenzen und mit professioneller Hilfe intensiv üben und zwar auf Lücke, also mit dem Ziel des Bestehens und nicht mit dem unrealistischen Ziel gut zu bestehen.

    Ich hatte noch keine Nachprüfung (Basiskurs), ich durfte die Woche vorher aber vor der Zusatzprüfung (nach verpatzter schriftlichen Abiturprüfung im Leistungskurs) nicht mehr mit dem Schüler reden, bei Nachprüfung weiß ich es nicht.

    Stoffrahmen eingrenzen ist allerdings nicht zulässig, sonst muss der Prüfungsvorsitzende, also der Kollege einer anderen Schule die Aufgaben ablehnen, er sucht auch aus, und leider oft anders als ich es täte, die den Schüler kennt. Auf Lücke lernen ist also Roulette und kein guter Vorschlag, lieber überall etwas, wenn 1 Punkt reicht.

    Wieder einmal, jedes Bundesland ist anders, ich wundere mich, dass hier so viele überzeugt sich äußern.

    Ich komme gerade aus einer mündlichen Zusatzprüfung in Baden-Württemberg, woanders Bestehensprüfung genannt und darf nichts aus der Prüfung erzählen. Deshalb kann der Prüfling nichts wissen, wie irgendjemand entschieden hat. Daher nur allgemein, ich hatte schon dutzende Prüfungen.

    Das meiste andere wurde schon geschrieben. Im Protokoll steht in Baden-Württemberg nur der Verlauf, also stichpunktartig die Fragestellung, es hilft nicht, wenn Kollegen anderer Bundesländer hier anderes schreiben.

    Prüfungsvorsitzender ist ein Kollege einer anderer Schule, er und nicht der eigene Lehrer gibt die Note auf Wunsch dem Schüler bekannt, d. h. nicht, dass er entschieden hat, vorschlagen tut die Note normalerweise der Prüfer, also der eigene Lehrer. Der 3. Kollege protokolliert und spricht normalerweise nicht in Gegenwart des Schülers, er ist aber an der Notenfindung genauso beteiligt. Bei kritischen Prüfungen ist fast immer der SL der fremden Schule dabei, selten auch noch der eigene, damit alles korrekt verläuft.

    In allen mündlichen Prüfungen habe ich nie größere Abweichungen erlebt, wir fanden immer zu einer Note und wenn das Abitur in Gefahr ist, wissen wir es vorher. Ich habe noch nie einen "scharfen Hund" erlebt, allerdings werden Noten und Abitur nicht verschenkt, es muss Leistung erbracht werden. Automatisch 1 Punkt gibt es nicht, auch ich saß schon in Prüfungen, die mit 0 Punkten geendet haben.

    Zu Nachprüfung, gibt es in den Basiskursen (Grundkursen), im Mathe und Deutsch müssen nämlich alle im Basiskurs ins mündliche, die Kollegen haben heute und morgen insgesamt über 20 Prüfungen. Bei 0 Punkten müssen Prüfling, eigener Lehrer , Protokollant der eigenen Schule, Prüfungsvorsitzender der fremden Schule, SL innerhalb einer Woche noch einmal antreten. Das will auch kein Lehrer, wenn es trotzdem 0 Punkte gibt, dann sicher berechtigt.

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