Beiträge von Kris24

    die weiterführende Schule ist aber nicht mehr so "besonders" wie die richtige Einschulung, oder? (Ich wundere mich jedes Mal, dass soviele Eltern dabei sind.)
    Die Einschulung ist bei uns um die Ecke am 2. oder 1. Schultag. Vormittags. (Von dem, was ich jedes Jahr mitbekomme)

    Es kommen auf jeden Fall Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, ...

    Helikoptereltern haben wir weniger, aber uns wird oft erzählt, es sei das erste Kind der Familie auf dem Gymnasium...

    Und zur Feierlichkeit singen und musizieren Sechsklässler, die Eltern der Sechstklässler haben Kuchen gebacken, viele Lehrer sind anwesend, es gibt Reden und wechselndes Motto, alle anderen haben schulfrei, damit sie teilnehmen können. Bei der Einschulung meiner Nichten in die Grundschule war nicht mehr.

    Die Schwarzwälder Kirschtorte ist dann aber hier vor Ort zu verköstigen. Alternativ gibt es nur das Kirschwasser.

    Ich müsste mich entscheiden, ob es das Felchen oder die Schwarzwälder Kirschtorte wird, wohne ja irgendwie dazwischen. Aber alles nur frisch ein Genuss, klappt also nicht.

    Und badischer Kartoffelsalat mit lauwarmer Brühe bleibt auch nicht lauwarm. Am Ende wird es noch mit kaltem Kartoffelsalat mit Essig oder Mayo aus anderen Regionen verwechselst. 😭

    Wir hatten ja in fast allen Klassen mehrere ukrainische Kinder und Jugendliche. Anfangs blieben sie unter sich, noch letztes Jahr sprach mein Kollege und ich auf dem Wandertag Russischverbot aus (in unserer Klasse sprechen ca 10 Kinder russisch oder ukrainisch, die anderen halt nicht).

    Dieses Jahr habe ich nichts mehr dergleichen bemerkt. Ca. 1/3 musste nach 3 bzw. 4 Jahren wegen mangelnden Leistungen das Gymnasium verlassen. Das waren oft die Schüler, die selbst und ihre Familien möglichst schnell wieder in die Heimat wollten, die wenig deutsch lernten. Ein paar sind umgezogen, weil die Mutter woanders Arbeit fand, der Rest ist noch da.

    Ich habe einen in meinem LK Chemie, mündlich hervorragende Leistungen, schriftlich leider deutlich schlechter, ich denke aber, er wird nächstes Jahr das Abitur schon schaffen und hier dann studieren.

    Bei einem 2. Schüler wusste und merkte ich es nicht einmal, bis ein Kollege, der ihn von Anfang an kennt, mich fragte.

    Andere schwimmen mit, bringen ausreichende Leistungen.

    Aber insgesamt merkt man schon ihre Zerrissenheit. Wir haben ja einen extrem hohen Anteil mit Kindern als Zweitsprache Deutsch, andere bemühen sich mehr, weil sie von Anfang an wissen, sie bleiben hier.

    Kurz: Das Überzeugen ist auch gar nicht mein Ziel und wäre (ebenfalls aus den genannten Gründen) auch unrealistisch. Es geht also um die Kommunikation über den Kreis der aktiv im "Raum" Beteiligten hinaus und mit btw auch mit den vielen Usern hinter den Kulissen (per PM etc.), mit denen ich hier und andernorts fruchtbaren Austausch halte.

    😎

    Und du glaubst wirklich, dass es eine nennenswerte Anzahl von stillen Mitlesern gibt, die deine Monologe gut finden oder machst du dir da etwas vor? Dass es einzelne geben wird, bestreite ich nicht.

    Der Geisterfahrer ist auch von sich überzeugt.

    Studium war nie stressig, bis auf ein paar Wochen vor den Klausuren.

    Das Ref war ätzend, aber auch nur psychisch belastend. Das erste Jahr danach war viel angenehmer als der Vorbereitungsdienst.

    Tatsächlich war für mich das Studium am stressigsten, ich habe gleichzeitig 2 fast komplette Diplomstudiumgänge absolviert, sowohl in Mathe als auch in Chemie mehr als die doppelte Stundenzahl, im Vergleich zu was nach 2004 verlangt wurde, wie mir neulich mein Kollege vorgerechnet hat, der seit Jahren in der Lehrerausbildung tätig ist.

    Dagegen waren Ref und 1. Jahr danach goldig (und es gab genug Geld, nicht nur Bafög und Studienanschlussförderung).

    Mir ist der Quotient Inhalt zu Anzahl der Worte zu schlecht. Ich lese gerne, aber es muss auch die Länge wert sein. Das war es bisher für mich nie. Ich schrieb schon einmal, ich ertappe mich, wenn ich wie damals in meinem Deutschkurs Worte und ganze Sâtze durchstreiche, weil sie nichts aussagen oder zumindest viel kürzer gefasst werden könnten. Mir fallen dabei auch immer die Worte meiner Deutschlehrerin ein, wer meint möglichst viele Worte verwenden zu müssen, wer mit Fremdwörtern um sich wirft, wer überlange Sätze schreibt, will keine echte Kommunikation, glaubt, sich profilieren zu müssen.

    Ich bin hier für Austausch, nur den gab es nie. PaPo hält Monologe, geht kaum bis nicht auf andere ein.

    Ja gestern hat es seit Monaten endlich mehr als 5 Minuten geregnet. Aber heute soll es bereits wieder 28 Grad werden und morgen 30 Grad. Und auch nächste Woche sollen die Temperaturen deutlich über 20 Grad liegen. Ich finde in diesem Jahr geht es.

    (Worüber ich mich jedes Jahr allerdings ärgere, wir sind mitten in den Sommerferien und in den Geschäften werden Weihnachtsmänner und Spekulatius verkauft. Dadurch fühle ich mich gedanklich um die Sommerferien gebracht.)

    Meine SuS quatschen alle zu viel, aber eins hat regelrecht Sprechdurchfall. Da würde ein visuelles Signal vielleicht echt helfen...? Vielleicht lege ich ihm ein iPad an den Platz ^^

    Was ich bei Gruppenarbeiten gut fand, sie haben sich gegenseitig zur Ruhe ermahnt. Der Ehrgeiz war geweckt.

    Nur zu Beginn wollten sie testen und ich habe mit ihnen die "richtige" Einstellung "gefunden". Allerdings unterrichte ich an einem Gymnasium, meine Schüler wollen ja in Ruhe arbeiten, sie vergessen es nur immer wieder. Da hat es geholfen. Bei meiner früheren Schule (Gesamtschule) gab es einige, die wollten lärmen, da hätte es in mindestens 2 Klassen nicht geholfen.

    Versuche es einfach mal.

    Ich finde spontan das mit den Blasen dasjenige, das dazu animiert, leise zu sein, um sie oben in Ruhe zu halten. Bei den anderen Symbolen, die hüpfen hätte ich Sorge, dass alle nur damit beschäftigt sind herauszufinden, wie leise man gerade noch pusten oder schnipsen kann, um die Smileys hüpfen zu sehen...

    Hast du das mal ausprobiert? Und macht man das am Smartboard vorne, wenn man eines hat...?

    Wie geschrieben, ich habe es ein paar Male in Klasse 5 bzw. 6 verwendet. Anfangs waren sie tatsächlich abgelenkt, allerdings gewöhnten sie sich schnell daran.

    Ich habe es mit Convertible und interaktiver Whiteboardtafel verwendet, mein Problem war, dass ich mein Convertible auch selbst benötige.

    die scheint es nicht mehr zu geben, schade ;)

    Klett ist der Verlag mit dem extremsten Kopierschutz, einfach teilen ist normalerweise nicht möglich.

    Hast du irgendeinen Unterrichtsmanager von Klett? Da ist er zumindest in meinen Fächern immer integriert. Allerdings muss ich mich auch ständig anmelden, er lief bei mir nicht nebenher. Kurz, ich habe ihn probiert, aber mich dann für die oben verlinkten bouncyballs entschieden.

    Auch ich bin nach dem Ref 750 km weit weg gezogen, neues Bundesland mit anderen Regeln, die ich nicht kannte und teilweise erst erfuhr, wenn ich es falsch gemacht habe, anderer Schultyp, statt ländliches Gymnasium im südlichen Baden-Württemberg, integrative Gesamtschule in einer Großstadt in NRW mit entsprechenden heterogenen Leistungen. Ich kann es gut nachfühlen. Auch bekommen neue Lehrer wie schon geschrieben, oft die Klassen, die niemand wollte, ganz extrem war dies an meiner 3. Schule, nach 14 Jahren Schuldienst dachte ich erstmals an Aufhören, da fiel mir zum Glück ein, dass auch das 1. Jahr jeweils an beiden vorherigen Schulen jeweils das schlimmste war.

    Selbst ohne den ganzen Wechsel ist das erste Jahr nach dem Ref für viele am schwierigsten, es fallen zwar die Lehrproben weg, aber auch der Welpenschutz. Schüler sind zu Referendaren normalerweise "disziplinierter", neue Lehrer werden dagegen getestet. Ich rate dir, nicht aufzugeben, es wird auf jeden Fall mit der Zeit einfacher, du sammelst Erfahrungen, die Schüler wissen hoffentlich irgendwann, dass du dir nicht alles gefallen lässt. Und suche dir Kollegen, die dich unterstützen, auch bei uns wird manchmal ohne zu Wollen ein neuer Kollege übersehen und nicht alles von sich aus erklärt. Aber wenn jemand fragt, erhält er sofort vielfach Antwort.

    Sehr ähnlich hier, wie bei Kris 😊 Ich fand das auch gut so. Ich musste kein einziges Mal zu einer bestimmten Uhrzeit zu Hause sein, das gabs nicht und es reichte, mit dem Letzten zu gehen. Später bin ich dann doch öfters alleine gegangen, weil bei mir ab und an im Laufe des Abends spontaner social overkill einsetzte, aber das fühlte sich halt auch nie wirklich unsicher an.

    Ich glaube aber, hätte ich heute Kinder, würde ich sie lieber abholen wollen.

    Bis auf den letzten Satz stimme ich dir zu und denke an meine Mutter und ihre Eltern. Ich würde sie abholen, wenn sie es wollen, nicht weil ich Angst habe. Wie sollen Kinder angstfrei aufwachsen, wenn Eltern so ängstlich sind?

    Natürlich kann man ihnen Tipps geben z. B. gehe in der Gruppe heim, gehe die Straße entlang und nicht durch den einsamen Park.

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