Beiträge von Kris24

    Ich find es ja immer amüsant, wenn man das macht u./o. befürwortet, was man anderen vorwirft, und es nicht merkt (hier z.B. Rationalisierungsversuche, Rabulistik etc.), selbst wenn man mit der Nase draufgestoßen wird -"Ist der Feind bekannt, hat der Tag Struktur!" (Volker Pispers). ;)

    Falls du mich meinst, ist der Zusammenhang nicht erkennbar.

    Wieder mal nur Geschwafel halt PaPo.

    Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

    Also erfindet jeder das Rad (und das Leben ist zu kurz, um das Auto zu erfinden).

    Hmmm... meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    Stimmt, schätze ich. Deshalb schätze ich deinen Schreibstil nicht - höflich ausgedrückt.

    ... wie infantil. Du bist 50+, SL, hast studiert - peinliches Verhalten, peinliche Replik und für unseren Berufstand beschämende Attitüde. Ein Mod, der in seinem eigenen Forum trollt. Ich glaube nicht, dass du so irl bist, das Echo wäre verheerend. Aber hier geht's? Und jetzt? <mod>? Tu quoque? Lachsmiley? Debiler Onelier? Phöse PN? Oder mal was inhaltlich-sachliches, redliches auf Augenhöhe? Schon vergessen?

    Schreibt der, der die meisten Auslachsmileys setzt...

    und inhaltlich sachlich auf Augenhöhe auch seltenst antwortet.

    (Gut zu wissen, dass es dich triggert.)

    Habe mal die KI befragt, ob correctiv wirklich unidologisch unterwegs ist.

    "Kritiker bemängeln, dass ähnliche investigative Bemühungen im linksextremen oder islamistischen Spektrum seltener im Rampenlicht stehen."

    Steht jedenfalls so da.8)

    Weißt du, wie Sprachmodelle funktionieren? Dass viel Geld ausgegeben wird, um sie im eigenen Sinne zu beeinflussen?

    (Mal davon abgesehen, wie viele Kritiker sind es und sind sie unabhängig, alle in der AfD? Gibt es Belege, ob diese Kritik berechtigt ist?)

    Ich finde es lustig, dass Referendariat abgelehnt wird, weil Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut sind und dann sollen die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen es nebenher richten? Meint ihr nicht, dass die Unterschiede da noch deutlich größer sind? Und meine Mentoren am Gymnasium hatten noch nicht einmal mein Fach, einer stand kurz vor der Pension und hatte auch keine Lust.

    Ich kenne etwas die Lehrerausbildung in 2 US-Bundestaaten, grottenschlecht, man fängt halt mit 22 Jahren an einer schlecht zahlenden Schule an und wenn man gut ist, wird man irgendwann an einer besser bezahlenden Schule angestellt. Der Beruf war extrem schlecht angesehen und fast immer schlecht bezahlt. Man war abhängig von der Meinung vor Ort und wenn dieser keine Steuern zahlen wollte...

    Ich musste in meiner Gesamtschulzeit in NRW Neulinge an die Hand nehmen, weil sich Eltern bei der SL beklagt haben. Ich habe dann letztendlich auch für die Kollegen auf Anweisung der SL den Unterricht vorbereitet und erklärt, wie sie vorgehen müssen. Ich musste also mehr Zeit in ihren Unterricht investieren als in meinen eigenen. Ich war jung und erpressbar. Heute würde ich es nicht mehr tun.

    Bei uns gibt es Quereinsteiger, aber sie haben alle ein normales Referendariat abgelegt. Erkennbar ist es, weil sie nur in einem Fach die große Fakultas haben. Das 2. Fach wurde dann halt abgeleitet, z. B. bei Physik Mathe oder bei Chemie Physik. Das 2. Fach dürfen sie nur in Sek. I unterrichten.

    Es gibt Bundesländer, in denen eine 5 durch eine 3 ausgeglichen werden kann, in anderen nicht. Ich kenne aber ihre Noten nicht.

    Und auch das Studium unterscheidet sich deutlich, dank Praxissemester kommt bei uns inzwischen auch mehr Didaktik im Studium vor, aber unsere letzten Referendare in Chemie haben immer noch mit den anderen studiert.

    Mir wurde von den Schülern erzählt, dass ihnen aufgefallen sei, dass das Buch abweiche. Außerdem gab es Eltern, die Chemie studiert und promoviert haben. Am Gymnasium zählt das Fachliche auch bei den Schülern, wer es fachlich nicht drauf hat, wird nicht ernst genommen. Es gibt einiges Geschwätz über Folgen, da ich nicht weiß, was stimmt, halte ich mich zurück. Ich bin aber froh, dass mir großes Fachwissen bestätigt wird und ich jeden Chemie-LK erhalte.

    Was ist denn ein "Schmalspurstudium"?! :zahnluecke:

    Welches Semester bist du denn? Siehe den Kommentar von Bolzbold: Zwei Unterrichtsfächer (inkl. Fachdidaktik) und zusätzlich Erziehungswissenschaften sind seit Urzeiten der Studienstandard.

    Baden-Württemberg ist nicht NRW, hier gab es PHs für Kollegen, die nicht am Gymnasium unterrichten wollten. Sie erhielten und erhalten meist immer noch auch nur A12. Kollegen, die am Gymnasium unterrichten wollten, gingen an die Uni und allzu viel hat sich nicht geändert, was die Schweizer Kollegin in einem Fall bestätigte.

    Bei uns gab es keine speziellen Studiengänge für Gymnasiallehrer, ich habe Mathe und Chemie studiert und es wurden Teile gegenseitig anerkannt. Ich hätte in beiden Fächern Diplom ablegen können (hätte mich nur ein Brief gekostet), mir wurde in Chemie eine Promotiostelle (inkl. Laborplatz) angeboten, die Bezahlung war vergleichbar zum Referendariat. Spezielle Kurse für Lehramtler hatte ich genau einen in Chemie, ein Semester mit 2 Wochenstunden gehalten von einem Lehrer zu Schulversuchen in Chemie.

    Die Frage ist halt, wieviel fachwissenschaftliches kann in 8 oder 10 Semester studiert werden, wenn ein Teil der Zeit für Didaktik etc. benötigt wird? Und warum soll die Bezahlung gut sein, wenn die Ausbildung nicht viel länger als eine Lehre dauert? Ist es dann überhaupt noch ein Studium? Bei festen Stundenplänen usw.? Deshalb schrieb ich Schmalspurstudium, alles halb nichts richtig.

    Hatte ich bspw. als festen Bestandteil auch bereits im Studium. ;)

    Also Schmalspurstudium oder 14 Semester Regelstudium?

    In meinem Fachstudium war für Pädagogik, Didaktik, Schulrecht usw. keine Zeit.

    (Aber ich hatte eine junge Kollegin, inzwischen wäre sie auch Mitte 40, aus einem anderen Bundesland, die fachlich so viele Fehler fabrizierte, dass es selbst Neuntklässler merkten und mich fragten. Blöde Situation für mich, ich war froh, als sie ging. Sie selbst hat es nicht bemerkt.)

    Ich denke, heute gibt es in allen Bundesländern Pädagogik, Didaktik, Psychologie, Diagnostik und Praxisphasen im Lehramtstudium.

    Das Argument, an der Uni erwerbe man nur Fachwissen, aber keine Vermittlungskompetenz, ist also überholt.

    Was für mich im Ref. neu war, war nur Schul- und Beamtenrecht, was man aber problemlos auch ins Studium verlagern könnte.

    Und dann wundern sich ältere Kollegen über zuwenig Fachwissen und in Zukunft auch zuwenig Didaktik und Pädagogik ihrer jungen Kollegen, ich habe hier Beispiele genannt, eine Schweizer Kollegin berichtete, dass sie für Gymnasium keine deutschen Kollegen mehr einstellen. Alles halb ist sicher der billigste, aber auch schlechteste Weg. (Oder wird das Studium auf 14 Semester Regelstudium und anschließend 2 Semester Prüfungen und Facharbeiten erhöht?)

    Gibt es in Baden-Württemberg keinen Lehrermangel? Was macht ihr besser als die anderen Bundesländer?

    Am Gymnasium gab es tatsächlich nur wenig Lehrermangel, seit 2 Jahren haben wir sogar zu viele dank Umstellung auf G9 (weniger Stunden pro Woche). Zudem unterrichte ich in einer beliebten Region.

    An anderen Schultypen sieht es anders aus.

    Was bringt dir, euren Schülern, deinen künftigen Kollegen das Ref?

    Die praktische Ausbildung.

    (Ich habe noch Direkteinsteiger aus den 70er Jahren kennengelernt, fachlich gut, aber selbst am Gymnasium benötigt es Wissen, wie man es an den Schüler bringt. Als es um 2000 wieder genug Lehrer gab, wurden sie "zwangspensioniert". Immerhin waren ihre Schüler, die dankbarsten, die ich je im Unterricht hatte.)

    Aber ja, es gibt immer diese arroganten Typen, die glauben, dass das Fachwissen reicht und Schüler einfach zu blöd sind. Zum Glück gibt es bei uns kein Lehrermangel und sie sind schnell weg.

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