Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Eltern, die gar nicht erst das Interesse aufbringen, sich um die Schwimmkompetenz ihrer Kinder zu kümmern. Diejenigen, die Schwimmanstalten telefonisch abklappern und sich auf Wartelisten setzen lassen, können ihr Engagement nachweisen - kein Problem. Wenn ein Kind am Ende der Grundschulzeit immer noch Nichtschwimmer (m/w/d) ist und keine medizinische Indikation vorliegt, bezweifle ich, dass Eltern sich ab dem 6. Lebensjahr (Ich kenne Familien, in denen die Kinder sogar schon mit 5 Jahren Schwimmen lernen.) ernsthaft dahintergeklemmt haben.
Beiträge von Gymshark
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Aber grundsätzlich sollte es, genau wie Lesen, für alle Grundschulkinder zugänglich sein, weil es eine lebensnotwendige Kompetenz ist.
Volle Zustimmung.
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Das Argument "Das ist Aufgabe der Schule." könnten wir ergebnisoffen diskutieren. Beim Rest gilt die unausweichliche Aussage "Ihr wolltet das Kind und habt euch damit bereit erklärt, elterliche Verpflichtungen zu übernehmen. Wenn ihr das nicht könnt, holt euch professionelle Hilfe. Wenn ihr das nicht wollt, müsst ihr überlegen, ob das Kind bei Pflegeeltern oder im betreuten Wohnen besser aufgehoben ist.". Vielleicht würden danach manche Eltern endlich aufwachen und den Ernst der Lage erkennen.
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Einerseits ist Herr Söder der Regierungschef und muss im Zweifelsfall seinen Kopf hinhalten, andererseits hat er ja auch seine immerhin 14 Ministerien, dass er sich nicht um alles selbst kümmern muss, sondern die fachliche Verantwortung seinen Ministern (m/w) übertragen kann.
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Ich tue nichts, da ich keine Sportlehrkraft bin. Was wir gesamtgesellschaftlich mal offen diskutieren müssen, ist ob die Organisation von Schwimmenlernen Aufgabe von Schule oder doch von Eltern ist. Ich habe mir mal aus Neugier das Curriculum zu "Bewegung im Wasser" der Klassen 1/2 abgeschaut. Wenn das konsequent umgesetzt wird, dürfte es entweder nach Klasse 2 keine Nichtschwimmer (m/w/d) geben oder fehlende Kompetenzen würden entsprechend (negativ) bewertet werden. Ich gehe aber auch mal davon aus, dass nicht ein ganzes Halbjahr lang Schwimmunterricht gemacht wird, sodass fehlende Schwimmkompenzen mit guten Leistungen bei anderen Sportarten ausgeglichen werden.
Die Alternative wäre, dass Eltern privat die Vermittlung von Schwimmkompetenzen zu organisieren haben, entweder indem sie es selbst machen oder indem sie kommerzielle Angebote nutzen (öffentliche Badeanstalten). Und dann wäre eine bewusste Verweigerung dessen bis sagen wir mal bis zum 10. Lebensjahr, ohne medizinischen Nachweis, dass die Schwimmkompetenz aus gesundheitlichen Gründen nicht erworben werden kann (z.B. Vorliegen komolexer Behinderungen), rechtlich gleichzusetzen mit anderen Verstößen gegen die elterliche Erziehungspflicht via Grundgesetz.
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Insbesondere mit >20% Nichtschwimmern.

Vielleicht sollten wir da mal ansetzen.
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Ich wage einfach mal zu behaupten, dass sich Sportunterricht weiterentwickelt hat (Stichwort Kompetenzorientierung), auch wenn es auch hier sicherlich auch noch genug schwarze Schafe in Kollegien gibt.
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OK, verstehe. Ich weiß nicht, ob das mehrfach hintereinander ausgeführte Herabsenken des Aufgabebniveaus in der Sportdidaktik üblich ist oder ob hier eine Sportlehrkraft eigenhändig entschieden hat, eine (zugegebenermaßen fragwürdige) Methode zur Leistungsmessung anzuwenden.
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Gelächter geht gar nicht. Ich hatte schon vereinzelt Fälle, bei denen Schüler (m/w/d) über die Aussprache von Mitschülern (m/w/d) im Fach Französisch lachten. Je nach Vorgeschichte klärte ich dann entweder auf oder verurteilte das Verhalten entschieden. Es gab noch keine extremen Fälle aber im Notfall würde ich auch zu weitergehenden Erziehungsmaßnahmen greifen. Dasselbe erwarte ich auch von den Sportkollegen (m/w/d).
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Wolfgang Autenrieth : Grundsätzlich gibt es auch in anderen Fächern allerlei Wettbewerbe - Vorlesewettbewerb, Mathe-Olympiade, Jugend forscht, etc. Die Grundidee ist gut und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene wichtig. Leider, und da gebe ich dir Recht, gelingt es uns als Gesellschaft immer noch zu wenig, Wettbewerb so zu gestalten, dass die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sachgegenstands im Vordergrund steht.
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SwinginPhone : Eines deiner Fächer ist Physik. Wie würdest du reagieren, wenn du einen Schüler (m/w/d) in deiner Klasse hättest, der sich sehr schwer in dem Fach tut und analog zu deinen Ausführungen würdest du immer leichtere Aufgaben stellen und die Mitschüler (m/w/d) würden daraufhin mit zunehmendem Gelächter reagieren? Die Grundproblematik kann ja erst einmal in jedem Unterrichtsfach, in jeder Leistungsmessung vorkommen, und ausgehend davon sollte die Reaktion der Lehrkraft ähnlich ausfallen.
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Interessant finde ich immer wieder, dass unsere Gesellschaft inzwischen zum Glück den Raum bietet, dass sich Menschen darüber aussprechen können, gemobbt worden zu sein, dass gleichzeitig kaum jemand offen zugibt, gemobbt zu haben. Entweder besteht eine Scham dabei, zu seinen früheren Taten zu stehen (während die früheren Opfer damit teilweise jahrzehntelang leben müssen), oder man redet es klein als sei es halb so schlimm gewesen, was moralisch eine mehr als schwache Positionierung ist.
Unsere Gesellschaft beherbergt Menschen unterschiedlicher Stärken und Schwächen. Wir sollten den Ausbau von Stärken fördern und Menschen mit herausragenden Leistungen feiern, von mir aus auch im Sport. Daraus abzuleiten, dass man auf diejenigen mit Schwächen herabschauen und sie hierfür demütigen darf, geht gar nicht und widerspricht jedem Grundprinzip von Miteinander im Sport, egal ob im Amateur- oder im Profibereich.
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OK, in Jahrgangsstufe 12 sollte man "do" und "does" abgrenzen können - vor allem, da ich davon ausgehen muss, dass dieser Fehler seit mindestens der 5., wenn nicht sogar der 3. Klasse gemacht und ebenso lange in schriftlichen Leistungsnachweisen angestrichen wird.
Ich verstehe, dass Vorgaben innerhalb der Bewertungsrahmen der Sekundarstufe II eine strengere Bewertung von Grammatik kaum möglich machen, aber wenn es Fehler sind, die eigentlich spätestens gegen Ende der Sekundarstufe I hätten ausgemerzt werden müssen, frage ich mich, warum das wiederum nicht passiert ist. In Jahrgangsstufe 5 kann man noch die Unterschiede zwischen "do" und "does" klären, aber in der Jahrgangsstufe 12 ist dafür keine Zeit mehr, erst Recht nicht im Leistungskurs. Davon mal abgesehen, dass es ja auch auf einen als Lehrkraft zurückfällt: "Bei diesen Sprachkenntnissen hast du ihm/ihr 11 Punkte gegeben?". Das sind dann vielleicht Schüler (m/w/d), die ein paar Jahre später mit internationalen Kunden (m/w/d) zu tun haben - und sich dann noch mit ihren guten Sprachkenntnissen brüsten.
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Ich bin ja eigentlich immer für das Einfordern von Leistungen. Aaaaaber... Ich habe gerade den Eindruck, dass die beschriebene Problematik auch daher kommt, dass man selbst die Sprache auf einem sehr hohen Niveau beherrscht (C1/C2) und vor allem einen Großteil der Woche nichts Anderes macht als sich mit dieser Sprache zu beschäftigen. Unsere Schüler (m/w/d) haben dieses fachliche Niveau noch nicht, auch nicht im Leistungskurs, sie sind noch im Lernprozess und dabei machen sie Fehler. Zudem... Sie haben noch gut 10 andere Fächer, die sie nebenbei auch schaukeln müssen. Damit will ich gewisse Fehler im Fach Englisch (oder anderen Fächern) nicht gutheißen, aber sie zumindest kontextuell einordnen.
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Berücksichtigst du das das mögliche Rausgehen bei der späteren Leistungserhebung zu der zugehörigen Unterrichtseinheit? Und, falls diese Themen so vom Curriculum vorgeschrieben sein sollten (Ich weiß nicht, ob das historische Curriculum in NRW konkrete Epochen/historische Ereignisse enthält oder ob es eher bestimmte Konzepte vorgibt, von denen ausgehend die Geschichtslehrkräfte passende historische Ereignisse heraussuchen können.), wie gehst du sicher, dass die betroffenen Schüler (m/w/d) dennoch die notwendigen Kompetenzen am Ende erworben haben?
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Dadurch, dass bestimmte Themen in verschiedenen Fächern behandelt werden, könnte man argumentieren, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und damit mehr inhaltliche Tiefe bekommen. Aber klar, man kann fragen, warum dafür bestimmte Themen gewählt werden und andere nicht.
Kairos : Ihr behandelt im Unterricht aber grundsätzlich schon noch fiktionale Texte, oder? Dann bieten zumindest diese die Möglichkeit, dein literaturwissenschaftliches Hintergrundwissen einzusetzen.
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C1? Ich habe zwar schon länger keine Abiturprüfung in einer Fremdsprache abgenommen, aber ich dachte, das sprachliche Niveau geht bis allerhöchstens B2.
Es ist aber eh allgemein die Frage, was das Ziel von Sprachunterricht in der Sekundarstufe II sein soll. Geht es um den Erwerb kommunikativer Kompetenzen (Schreiben, Sprechen, Hören, Lesen, Mediation) oder den Erwerb von Wissen über die Sprache (= Fachbegriffe und Konzepte aus den Bereichen Sprache, Literatur und Kultur)? Ich habe den Eindruck, die Curricula setzen ihre Schwerpunkte vorrangig bei den kommunikativen Kompetenzen und die Inhalte sind eher Mittel zum Zweck. Und mit dem Hintergrund ist es vermutlich erklärbar, dass die Abiturprüfungen weniger überprüfen, ob jemand die Kernideen des American Dreams verstanden hat, sondern ob jemand zielsprachig lesen und schreiben kann.
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Falls Dystopien bei euch noch auf dem Lehrplan stehen (Ich kenne mich mit dem Englisch-Curriculum nicht so gut aus.), kann man da sicher inhaltliche Anknüpfungspunkte finden.
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Alles gut - es war nur ein Vorschlag und es ist ja eh dein Thread.
Für mich ist die Problematik zumindest aktuell nicht relevant, da in Mathematik und Französisch (zumindest in der Sekundarstufe I) solche psychisch herausfordernden Themen eher nicht Unterrichtsgegenstand sind.
Bei genauerem Nachdenken wird mir bewusst, dass es durchaus einige klassische Schullektüren gibt, die inhaltlich als "schwere Kost" durchgehen. Sowas wie Die Wolke oder Damals war es Friedrich. Ich weiß nicht, ob solche Texte Jahrzehnte nach der Veröffentlichung noch im Deutschunterricht behandelt werden. Inzwischen gibt es ja auch einiges an Jugendliteratur, was aktuellere Themen aufgreift, die jedoch inhaltlich nicht weniger herausfordernd sind.
Du schreibst, dass du in der Sekundarstufe I auf lerngruppengeeignete Textauswahl achtest. Ich schätze, du wirst irgendeine Form von Anbahnung an "schwere Kost" durchgeführt haben und vielleicht ist es möglich, in Vorbereitung an die neue Lektüre, die ich leider nicht kenne, anzuknüpfen, sodass die Schüler (m/w/d) für sich erkennen, dass es entsprechende Parallelen zu Inhalten aus der Sekundarstufe I gibt.
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