Wir leben aber in keiner Diktatur, Chili. Es gehr nur, wenn die Politik die Bürger (m/w/d) mitnimmt, sonst wählen sie das Projekt schlichtweg bei der nächsten Gelegenheit ab. Davon hat auch keiner etwas. Und die Bürgeraktivierung ist in meinen Augen dann am größten, wenn sie einen unmittelbaren Vorteil für sich erkennen können und nicht durch das Aufzeigen von Worst-Case-Szenarien - diese erzeugen eher noch Trotzreaktionen.
Beiträge von Gymshark
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chilipaprika : Ich bin argumentativ bei dir, aber es ist schwer, damit Wähler (m/w/d) und Politiker (m/w/d) zu überzeugen. Ein Kompromiss wäre, mit einem überschaubaren Areal anzufangen und wenn die Umsetzung hierbei auffällig gut funktioniert, lässt sich das Projekt auf den Rest des Stadtteils oder gar die ganzen Stadt ausweiten. Sich jedoch gleich die ganze Stadt vorzunehmen, könnte zu einem weiteren Ewigprojekt wie Stuttgart 21 führen.
Und selbst bei dem kleinen Areal muss offen die Finanzierung angesprochen werden. Kommunale Kassen sind begrenzt - das Geld, was für die Neuplanung eines bestehenden Areals eingeplant wird, wird an anderer Stelle fehlen. Und im Zweifelsfall wird auch dort bereits das Geld dringend benötigt.
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Wichtig ist bei solchen Projekten, dass für die Bevölkerung der Sinn unmittelbar erkennbar ist, dann sind die Menschen auch bereit, sie zu unterstützen. Mir fällt z.B. sowas wie "essbare Stadt" ein - damit hast du einerseits die von dir angesprochene Entsiegelung, aber auch eine unmittelbare Einbindung der Bürger (m/w/d).
Selbst in dicht bebauten Städten wie Berlin oder München können Begrünungsprojekte durch entsprechende Nutzung von Dächern umgesetzt werden - das fällt auch unter Urban Gardening,
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Ach so, du denkst an eine komplette Neuorganisation von Städtebau. Das wird natürlich sehr teuer. Und zeitintensiv... Selbst wenn sich eine Regierung hierauf einigen würde, würde sich die Umsetzung über mehrere Legislaturperioden strecken und was wäre, wenn eine zukünftige Regierung von den Plänen nicht (mehr) überzeugt ist und das Projekt mittendrin wieder einschlafen lässt und die Prioritäten anders setzt?
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Urban gardening sind in der Regel private Initiativen und Projekte.
Ich habe mich mal eine Zeit lang damit beschäftigt und während sie in der Tat oft auf private Initiativen zurückgehen, gibt es aber durchaus auch einige staatliche Fördermaßnahmen und -modelle. Ich würde sagen, beides greift ineinander.
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chilipaprika : Ich bin auch schon an einem Haus vorbeigefahren, wo der Vorgarten in Hanglage komplett mit einer Plane abgedeckt wurde. Da wurde sich nicht einmal die Mühe gemacht, das darunter Liegende sauber zu entfernen. Sowas macht mich dann schon sprachlos. Ich verstehe schon, dass das eigene Haus für viele Menschen einen gewissen Charme hat. Viele wünschen sich sogar zusätzlich zu dem Haus auch einen Garten, aber selbst wenn nicht... viele Reihen(-mittel-)häuser haben vergleichsweise wenig Grün und auf viele (ältere) Häuser in Ortskernnähe oder an Hauptstraßen trifft das ebenfalls zu. Da gibt es also durchaus Möglichkeiten.
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Allgemein sind neue Flächen, und das hast du ja bereits angedeutet, pflege- bzw. wartungsintensiv. Ich kann da nur vermuten, dass es sowohl auf öffentlicher als auch zunehmend auf privater Seite (Gerade diese "Steingärten" werden oft gewählt, weil sie vergleichsweise pflegearm im Vergleich zu begrünten Flächen sind.) an der Bereitschaft fehlt, hierzu Zeit und Mühe reinzustecken. Urban Gardening, mein zuvor genanntes Beispiel, wäre ohne Freiwillige wohl kaum realisierbar.
Ich wundere mich bei deinem genannten Beispiel mit den Parkplätzen, warum sich Menschen für ein Haus mit Garten entscheiden und dann nachträglich den Garten entfernen, wenn es Wohnformen gibt, bei denen von vornherein wenig Grün vorgesehen ist. Dann wäre doch so etwas für diese Leute deutlich sinnvoller.
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chilipaprika : Es ist jetzt auch nicht so als ob gar nichts passieren würde. Wenn ich bei Google nach Urban Gardening suche, finde ich aktuelle Projekte aus ganz Deutschland. Die Ansätze sind durchaus da.
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Inwieweit ist denn Distanzlernen bei den bautechnischen Wohnvoraussetzungen vieler Schüler (m/w/d) sinnvoll oder gar sinnvoller als die Beschulung vor Ort? Es ist ja nicht so als ob private Wohngebäude klimatechnisch super ausgestattet sind und nur (öffentliche) Schulen in dem Punkt hinterherhinken - gerade Dachgeschossbewohner (m/w/d) können da jeden Sommer ein Lied von singen.
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In Deutschland sind viele Gebäude, egal ob für Wohn- oder gewerbliche Zwecke, nicht wirklich klimafreundlich ausgestattet bzw. habe ich den Eindruck, dass der Schwerpunkt vor allem auf der Bereitstellung von Wärme statt Kühle liegt, was in Ländern wie den Vereinigten Staaten oder auch den Vereinigten Arabischen Emiraten doch etwas anders ist ("Air conditioning"). Es wird in Deutschland als schlimmer angesehen, wenn die Heizung nicht geht, während wir es gewöhnt sind, dass die Klimaanlage oder der Ventilator, wenn überhaupt vorhanden, nicht die ihnen zugeschriebene Funktion erfüllen. Das Motto gilt lange Zeit "Warmes Wetter ist doch schön, da muss man halt irgendwie durch.", sollte also eine tragfähige Lösung gewünscht sein, bräuchte es einen grundsätzlichen Mentalitätswechsel in der Bautechnik, dass die Bereitstellung von Kühle als genauso wichtig eingeschätzt wird wie die Bereitstellung von Wärme. Aktuell sehe ich uns da gesellschaftlich noch nicht angekommen.
Nachtrag: Hier ein interessanter Artikel hierzu.
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Ich war auch schon in so einer Situation. Ich habe dann das Vieraugengespräch mit der Person gesucht, erklärt, dass mein Verhältnis mit der zu beschenkenden Person nicht gut ist und dass ich daher von einer Zugabe absehen würde. Das war dann auch kein Problem - und in größeren Systemen eh noch einmal weniger.
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Nein, das stimmt, aber ich habe gemerkt, dass man schnell in diese Mühle gerät mehr zu geben als man will, gerade wenn man neu ist.
Wenn man neu ist und noch keine Kollegen (m/w/d) näher kennt, würde ich nur gratulieren, aber nichts schenken.
Sobald man sich besser kennt und das zwischenmenschliche Verhältnis gut ist, würde ich je nach Anlass zwischen 5 und maximal 20€ geben. Höhere Geschenke würde ich auf den privaten Rahmen, sprich Freunde (m/w/d) und Familie, beschränken.
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Du würdest den Job nicht machen wegen zu vieler Ausgaben?
Es artet aber schnell aus, wenn gesammelt wird. Dann will man ja nicht nachstehen und sich nicht beteiligen.
Ich meinte, dass ich die Hände von den Ausgaben lassen würde, nicht vom Job.
Ich würde bei einer Sammelaktion für ein Kollegiumsmitglied nur etwas geben, wenn ich mich auf persönlicher Ebene besonders gut mit der Person verstehe. An einer großen Schule mit hoher zweistelliger Lehrkräftezahl + pädagogische Fachkräfte + Verwaltungsassistenzen + Reinigungskräften und Haustechnik kann nicht die Erwartungshaltung sein, dass man jedes Mal etwas gibt, sondern höchstens den 5-10 Personen, denen man besonders nah ist. Und bei diesen finden besondere Anlässe in der Regel nicht zum gleichen Zeitpunkt statt.
Ist das Verhältnis eher neutral, genügt auch eine Gratulation - völlig ohne Geschenk.
Ist das Verhältnis negativ geprägt - und auch das kommt vor, wir sind alle nur Menschen - dürfte normalerweise auf beiden Seiten gar nicht eine etwaige Erwartungshaltung bestehen.
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Für diejenigen, die es ggf. interessiert, findet sich hier ein aktuelles Interview mit der berliner Bildungssenatorin zum Thema "Gewalt an (Grund-)Schulen":
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Es hilft zu fragen: "Würde ich das in einem anderen (nicht-selbstständigen) Job auch ausgeben?". Wenn die Antwort "Eindeutig nein." lautet, dann würde ich auch an der Stelle die Hände davon lassen. Dass man seiner Lieblingskollegin zum 50. Geburtstag etwas schenkt, ist vertretbar und kommt in jedem anderen Job auch vor. Ausgaben während des Vorbereitungsdienstes, dazu lässt sich aus meiner Sicht nicht eindeutig Stellung beziehen. Man sollte in dieser abhängigen Lebensphase und mit eh schon wenig Geld nicht auch noch in den eigenen Geldbeutel greifen müssen; andererseits kommt das in einigen Branchen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung angehender Fachkräfte vor, und ich verstehe, dass man sich in dieser Lebensphase nicht angreifbar machen will - auch in der Schule.
Alles, was in die Gruppe "nice to have" und ohne dass sich hieraus eine Erwartungshaltung ableiten lässt, also auf freiwilliger Basis, finde ich OK, solange es seltene Ausnahmen bleiben, um so auch nicht unterbewusst Druck für andere Kollegen (m/w/d) zu erzeugen. Sobald eine Erwartungshaltung hinsichtlich einer Beschaffung im Raum steht, dann hat das entweder die Schule (bzw. Schulträger) zu bezahlen oder es findet schlichtweg Unterricht ohne diese Sache statt.
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Das ist ein zweischneidiges Schwert, Magellan . Es gibt ja auch immer öfter Kritik, dass bestimmte Eltern sehr viele Extrawünsche haben und nichts mehr spontan entschieden werden kann, ohne rechtzeitig alle besonderen Bedürfnisse abgefragt und berücksichtigt zu haben, Stichwort Helikoptereltern. Und dann gibt es Eltern, die erleben, wie einschneidend gesellschaftliche Teilhabe ist, wenn ihre Kinder durch unverschuldete Eigenschaften hiervon regelmäßig ausgenommen werden, und lediglich möchten, dass Alternativen, die ihren Kindern ein bisschen Normalität in ihrem Alltag ermöglichen, zumindest mitgedacht werden.
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Kinder ab 7 Jahren sind ja auch bereits beschränkt geschäftsfähig, dürfen bereits geringwertige Käufe selbst tätigen. Alleine deswegen ist es nötig, dass Eltern ihre Kinder mit Allergien o.ä. rechtzeitig hierauf vorbereiten.
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Also an Sek-I Schulformen + Gesamtschulen wird hier alles eingestellt, was bis drei zählen und geradeaus laufen kann.
Es ist natürlich auf Systemebene denkbar ungünstig, dass es eine größer werdende Schere zwischen Schulen, die sich die 1,0-Absolventen (m/w/d) herauspicken können, und solchen, die froh sein müssen, wenn sich überhaupt jemand meldet trotz teilweise formal fragwürdiger Voraussetzungen. Im Grunde hat die Politik hier über sehr sehr lange Zeit versäumt, zu hinterfragen, was die Faktoren sind, warum Lehrkräfte an bestimmten Schulstandorten nicht arbeiten möchten, und deren strukturelle Ursachen systematisch zu beheben.
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Alternative Lehrkonzepte sind nicht per se abzulehnen, aber ich wage zu bezweifeln, dass diese Hemdenaktion die effektivste Methode war, um die von der Lehrkraft angestrebten Lernziele zu erreichen.
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Falsche Frage. Die Frage muß lauten:
Was ist es unserer Gesellschaft wert?
Und ja das habe ich absichtlich so formuliert ohne eine Liste Entitäten anzuführen.Es gibt zwar einzelne Beispiele, bei denen eine Etatumschichtung zugunsten von Bildung direkt aus der Politik heraus vorgeschlagen wird (siehe Hessen im Februar 2026), dennoch halte ich es basierend auf der Erfahrung der letzten Jahre nicht für realistisch, dass hieraus ein anhaltender Trend wird. Bildung ist nicht unwichtig hierzulande, aber die Gesellschaft hat dann doch ihre Prioritäten gesetzt und da liegt Bildung allerhöchstens im Mittelfeld. Daher halte ich es für erfolgsversprechender, ggf. zu überlegen, wie innerhalb dieses Etats Ausgaben verteilt werden, statt davon auszugehen, dass für zusätzliche Verwendungszwecke zusätzliche Gelder bereitgestellt und von anderen Etats abgezogen werden.
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