Ohne Details über den Unterricht dieser speziellen Schule können wir nur Vermutungen anstellen. Ich finde, es ist grundsätzlich ein Problem, wenn Schüler (m/w/d) zu spät durchfallen, weil es in solchen Fällen oft schon deutlich früher Anzeichen gab, diese aber entweder nicht gesehen wurden oder sie wurden gesehen, aber es wurde nicht reagiert, sodass die Defizite mit der Zeit immer größer wurden. Deswegen ist es umso wichtiger, dass wir als Lehrkräfte und als Bildungssystem wieder dahinkommen, die curricularen Vorgaben ernstzunehmen und danach auch zu werten. Dann kann bei Abschlussprüfungen oder im Übergang zwischen Schulstufen keine böse Überraschung mehr kommen.
Beiträge von Gymshark
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Aber der Prüfungsstoff ist doch der der letzten 2 Jahre. 2020 und 2026 auch.
Der Prüfungsstoff baut aber auf dem Unterrichtsstoff der früheren Schuljahre auf. Ohne Algebra, keine Analysis. Ohne Grammatik, keine Erzähltextanalyse.
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Caro07 : Der inhaltliche Anspruch wird mit weiterem Voranschreitem innerhalb des Bildungssystems zudem ja auch immer höher, wodurch es sogar schwieriger ist, sein eigenes Leistungsniveau zu halten oder gar zu steigen. Am Ende hat natürlich jede und jeder seine persönliche Leistungsgrenze und es ist spannend, zu erfahren, an welchem Punkt diese erreicht ist. Gerade bei den 1,0er-Kandidaten (m/w/d) ist anzunehmen, dass diese noch sehr viel Potential haben bis zum Erreichen ihrer persönlichen Grenzen haben.
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Wir hatten dieses Jahr unglaublich viele SuS mit 1,0.
Das ist bereits ein schockierender Satz mit Blick in die Vergangenheit. Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der es jemand mit 1,0 in die Regionalzeitung schaffte. Die Person galt als Genie. Inzwischen hat praktisch jeder Abiturjahrgang mindestens eine Person, die 1,0 erreicht hat. Bei uns waren es jetzt auch wieder 3.
Was es früher in dem Ausmaß nicht gab, war, dass Leute wirklich in allen Fächern durch die Bank weg absolute Leistungsspitze waren. Da war jemand vielleicht in Mathe einsame Spitze, aber in Sprachen "nur" ganz OK - und andersherum. Die richtig Guten waren in keinem Fach nur einstellig. Aber praktisch überall 14/15 Punkte? Im Prinzip heißt das ja, dass man bei diesen Leuten egal welche curricularen Vorgaben vorlegen könnte - alle Lernziele wurden erreicht, und das sogar in Anforderungsbereich 3. Einen Schritt weitergedacht ist ja gerade die breite Allgemeinbildung in möglichst allen zentralen Bereichen das Ziel des allgemeinbildenden Schulsystems, und zumindest innerhalb dieser Teilgruppe der Schülerschaft scheint das besser zu gelingen als früher.
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Du hast Recht, mehr Freiheit erkauft man sich auch durch mehr (finanzielle) Unsicherheit. Es hat alles seine Vor- und seine Nachteile.
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Die Selbstentfaltungsmöglichkeiten hängen natürlich sehr davon ab, in welchem Beruf man tätig ist. Als Künstler (m/w/d) stehen einem mehr Türen offen als einem Beamten (m/w/d) im öffentlichen Dienst. Dennoch ist Madonna ein gutes Vorbild für eine Person, die stets das gemacht hat, was sie wollte und nicht das, was gesellschaftlichen Konventionen entsprach. Ein männliches Gegenstück hierzu wäre vielleicht Udo Lindenberg. Vielleicht gibt es ja auch für dich kleine Freiräume in deinem Alltag, deine innere Madonna nach außen kehren zu lassen, Zauberwald .
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Jedes Jahr auf's Neue kommt die Kritik auf, dass das Abitur "verschenkt" werde, die Noten zu gut ausfallen und zu viele Schüler (m/w/d), denen die Hochschulreife formal zugesprochen wird, faktisch nicht hochschulreif sind. Am Ende lässt sich diese Tendenz nur durchbrechen, indem zur Leistungsfeststellung wieder konsequent die curricularen Maßstäbe angesetzt werden. Dort heißt es ja immer "Die Schüler (m/w/d) können...". Und wenn die Schüler (m/w/d) etwas im Rahmen einer Leistungsfeststellung nicht können, dann wurde das Lernziel nicht erreicht und die Leistung ist nicht mehr im ausreichenden Bereich.
Dass so viele Schüler (m/w/d) dann ausgerechnet in den Abschlussprüfungen durchfallen, also kurz vor knapp, ist natürlich ungünstig - ein Durchfallen während der Kursphase wäre da noch verkraftbarer gewesen. Daher wäre die Frage, die sich mir stellt, ob zuvor wirklich die curricular vorgesehenen Inhalte vermittelt wurden und die im Rahmen der Unterrichtseinheiten festgestellten Leistungen realistisch, das heißt entsprechend der curricularen Lernziele, bewertet wurden.
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Ich predige gar nichts und würde dich bitten, davon abzusehen, etwaige Annahmen zu treffen.
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Humblebee : Hier ist eine statistische Erhebung Stand 2023. Da die Durchführung von Statistiken immer auch Geld kostet, gibt es nicht zu jedem Thema brandaktuelle Untersuchungen, aber die Tendenz dürfte auch 2026 noch ähnlich sein.
Ich kenne durchaus auch aktuellere Beispiele von Einfamilienhäusern mit Einliegerwohnungen in meinem Umfeld, das hat aber nur anekdotischen Charakter.
Und ja, es war "Zweifamilienhaus" gemeint.
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Das ist gut und wichtig. Du musst nur damit rechnen, dass im schlechtesten Fall eine Schule bereits genug Geschichts- und Ethiklehrkräfte hat. Oder vielleicht Bedarf im Umfang einer Lerngruppe. Das wären dann 2 Unterrichtsstunden pro Woche. Das Deputat im Sek I-Bereich ( Wolfgang Autenrieth : Korrigiere mich, wenn ich da falsch liege!) liegt derzeit bei 27 Stunden. Da kommst du alleine mit diesen Fächern an den meisten Schulen nicht einmal annähernd auf ein volles Deputat. Da bringt dann das größte Fachinteresse auch nichts.
Und ja, im Werkrealschulbereich hast du mehr fachfremdes Unterrichten als an anderen Schule, aber auch in diesem Bereich freuen sich Schulen mehr über ein ausgewogenes Verhältnis an Fachexpertise im Kollegium als wenn alle Kollegen (m/w/d) ähnliche Fächerkombinationen mitbringen und manche Fachbereiche aus der Not heraus (fast) nur aus Fachfremden bestehen.
Du kannst deine Lieblingsfächer gerne als Erweiterungsfächer hinzunehmen. Das ist im Zweifelsfall nie ein Fehler, sondern kann ggf. einen Pluspunkt darstellen.
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Dazu sprichst du am besten mit der Studierendenberatung deiner Hochschule. Auch das Ministerium hat natürlich keine Glaskugel, um in die Zukunft zu schauen, aber wenn sie bestimmte Fächer als Mangelfächer benennen, kannst du davon augehen, dass man damit seine späteren Einstellungschancen verbessern kann. Und du hast ja selbst geschrieben, dass du später kein Taxifahrer werden möchtest. Ehrlicherweise finden zwar die meisten Lehrkräfte für die Sek I früher oder später eine Einstellung, aber wenn du mit gefragten Fächern und guten Noten Studium und Vorbereitungsdienst abschließt, hast du eine ganz andere Ausgangsbasis als im schlechtesten Fall mit wenig gefragten Fächern und mäßigen Noten.
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Es gibt bestimmte Fächer, die in Baden Württemberg eine hohe Nachfrage haben. Zu diesen gehören gemäß Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Mathematik, Kunst, Musik, Religion, Physik, Informatik und Elektrotechnik (Quelle).
Ich würde empfehlen, wenigstens eines dieser Fächer in deine Fächerkombination mit auf zunehmen. Von einer Fächerkombination aus zwei gesellschaftswissenschaftlichen Nebenfächern würde ich abraten. Häufig wird man nicht wegen, sondern trotz dieser Fächer eingestellt und muss sich im Gegenzug zur Übernahme vieler Stunden fachfremdem Unterrichts bereiterklären. Und dann kann man auch gleich Fächer wählen für die Schulen Lehrkräfte benötigen.
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Alle Lebensentwürfe haben gute Gründe, so wie deiner.
Das bestreite ich auch gar nicht. Es ging im Vorfeld auch um gar keine Wertung - ich weiß nicht, woher du das hast. Es ging anfangs lediglich nur darum, dass Mehrgenerationenhaushalte Vorteile haben können - und sei es, dass ein Haushaltsmitglied mittags die zeitlichen Ressourcen hat, auf den Markt zu gehen und für die Familie einzukaufen.
Frechdachs : WOW, 5 Generationen, das ist selten! Freut mich sehr für euch.
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Humblebee : Es gibt diverse Studien, nach denen Senioren (m/w/d) die meiste Wohnfläche pro Kopf haben. Gründe sind, dass die Kinder aus dem Haus sind (ggf. auch der Partner (m/w/d) verstorben oder in Pflege ist), man aber aus Gewohnheit, emotionaler Verbundenheit oder auch mangels kleinerer Wohneinheiten auf dem Immobilienmarkt in der großen Wohneinheit wohnen bleibt. Die große Wohneinheit könnte durch Erhöhung der Bewohnerzahl (m/w/d) besser ausgenutzt werden und da gibt es, wie von dir erwähnt, die Möglichkeit, ungenutzte Zimmer wieder zu nutzen, oder auch ein Einfamilienhaus in ein Zweifamilienhaus umbauen zu lassen, sodass mehrere Generationen in einem Haus, aber in getrennten Wohneinheiten wohnen. Zudem bietet sich, wie von dir ebenfalls angedeutet, hierfür auch die Wohnform "Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung" an.
Die Anzahl an Mehrgenerationenhaushalten ist die letzten Jahrzehnte stark zurückgegangen, aber es gab 2015 immerhin noch rund 200.000 Fälle einer solchen Wohnform, im ländlichen Raum mehr als im urbanen Raum, was ich nicht unerheblich finde.
Das Phänomen "Einsamkeit im Alter" hat viele Ursachen. Finanzielle und gesundheitliche Einschränkungen spielen hier ebenso rein wie der Verlust oder die räumliche Trennung von Familienmitgliedern oder Freunden (m/w/d).
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Je nach Ort geht es manchmal nicht anders. Die Absolventen (m/w/d) erhalten aber auf Wunsch natürlich ein Vorabzeugnis, um Bewerbungsfristen einhalten zu können.
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Ja, wir in Bayern auch, aber die Verabschiedung der Abiturienten ist bei uns schon gewesen.
Interessant.
In BW werden morgen die letzten Prüfungen abgelegt. Die offiziellen Abiturfeiern finden dann innerhalb der nächsten Wochen, je nach Verfügbarkeit der hierfür benötigten Räumlichkeiten, statt.
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Ich würde gerne auf Beantwortung der Frage verzichten, wenn das für dich in Ordnung ist.
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Zauberwald : Wir verabschieden nächste Woche wieder die nächste Runde Abiturienten (m/w/d). Einige werden vor Ort bleiben, andere ziehen weg - sei es für ein Work & Travel oder einen Studienplatz an einer weiter weg gelegenen Hochschule. So weit, so gut. Einige von den "Reisenden" werden später wieder in die Heimat zurückkehren, andere verwurzeln sich woanders. Und klar, dann hast du Fälle wie den von dir beschriebenen, dass die Familie sehr weit auseinander wohnt. Am Ende muss das jede/r selbst entscheiden. Es macht aber zumindest Sinn, bei jungen Leuten, die noch die Entscheidungen vor sich haben, auch die Vorteile eines Multigenerationenhaushaltes, die ihnen womöglich nicht bewusst sind, aufzuzeigen.
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Zauberwald : Du hast Recht, dass es durch die durchschnittlich gestiegene Lebenserwartung durchaus auch Menschen gibt, die Großeltern oder schon in Rente sind und noch zu pflegende Eltern haben.
Ansonsten finde ich es schade, dass hier Multigenerationenhaushalte derartig negativ dargestellt werden, obwohl sie eine für unsere Gesellschaft wertvolle, aber derzeit unzureichend genutzte Ressource sind. Dabei geht es nichr nur darum, dass Oma und Opa in die Betreuung der Enkel (m/w/d) einbezogen werden können (wobei es eingangs nicht darum ging, sondern um Marktgänge), sondern auch um die bessere Ausnutzung von vorhandener Wohnfläche (Was in unserer Gesellschaft durchaus ein großes Thema ist!) und Reduktion von Einsamkeit im Alter (die in den letzten Jahren stark zugenommrn hat).
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Es gibt natürlich Elternteile, die mit 20 oder 25 Jahren schon ihr erstes Kind bekommen. Derzeit liegt das Durchschnittsalter, in dem Frauen in Deutschland ihr erstes Kind bekommen, bei 31 Jahren. Das sollte bei der Modellberechnung Berücksichtigung finden.
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