In Baden-Württemberg ist der Handyeinsatz in Schulen bereits eingeschränkt und das Kultusministerium arbeitet aktuell noch an einem landesweiten Verbot (Quelle).
Beiträge von Gymshark
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OK, dann ist es natürlich etwas Anderes. Und natürlich würde ich für sowas keine Geldbuße fordern.
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Ich zumindest habe die Nachricht komplett anders verstanden, nämlich so, dass einige Viertklässler (m/w/d) von den Eltern von Susanneas Schule genommen wurden, ohne dass die Schule hierzu informiert wurde und daher bei der Einschulung unentschuldigt fehlten.
Ein freiwilliges (?) Fest wäre natürlich ein komplett anderer Hintergrund, wobei ich mich wundere, warum es mitten in der Grundschulzeit (die in Berlin 6 Jahre lang geht) ein solches Fest bräuchte. Vielleicht ist das dort aber auch üblich? Bitte um Aufklärung und Entwirrung an der Stelle, Susannea !
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chilipaprika : Ich habe nichts dagegen, die Jugendämter personell besser auszustatten. Die Jugendarbeitslosigkeit ist ja zuletzt gestiegen, potentieller Nachwuchs für den sozialpädagogischen Bereich wäre somit durchaus vorhanden und gesellschaftlich können wir eine höhere Anzahl an Erziehern (m/w/d) und Sozialpädagogen (m/w/d) "verkraften".
Das Ganze mit "unhöflichem Verhalten" abzutun, finde ich schwierig. Unhöfliches Verhalten muss unsere Gesellschaft abkönnen, aber es geht ja in dem Fall um die Schulpflicht. Eltern, die diese zumindest großzügig auslegen, indem sie sich über formale Vorgaben zu Schulan- und -abmeldungen ihrer Kinder hinwegsetzen, erzeugen Verwaltungskosten - und warum sollen diese von der Allgemeinheit getragen werden? Es geht ja nicht um Inobhutnahme oder so, das wäre an der Stelle natürlich völlig unverhältnismäßig, aber warum an der Stelle nicht mal die entstandenden Kosten wieder reinholen?
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Ich weiß, dass das Jugendamt leider immer noch überwiegend erst in Fällen handelt, in denen es um Leben und Tod geht, aber eigentlich sollte von staatlicher Seite auch solchen Fällen nachgegangen werden, und sei es, um einfach aufzuzeigen, dass das kein normales Verhalten ist. Gäbe es in solchen Fällen eine Geldbuße, würden sich die Eltern zukünftig vielleicht eher überlegen, ob sie ihre Kinder im Falle eines Schulwechsels nicht ordentlich an- und abmelden.
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Solche unmöglichen Eltern, unglaublich!Das tut mir leid! Die verantwortlichen Eltern scheinen kein Verantwortungsbewusstsein zu haben und wissen vermutlich insgeheim, dass sie damit durchkommen werden. Wie sind bei euch die Folgeschritte in solchen Fällen?
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Der Umgang mit abweichendem SchülerInnenverhalten im Unterricht ist selbst für erfahrene Lehrkräfte eine der zentralen beruflichen Herausforderungen, daher stellen deine bisherigen Erfahrungen als junge Lehrkraft definitiv keine Ausnahme dar. Gleichzeitig stellt der Staat natürlich die Erwartung an dich, dass du die curricularen Vorgaben im vorgesehenen Zeitraum umsetzt - und das geht nur, wenn du es schaffst, zumindest den Großteil der vorhandenen Unterrichtsstunden eine lernförderliche Atmosphäre zu etablieren. Davon abgesehen, dass deine mentale Gesundheit davon profitiert. Lärm kann auf Dauer krank machen.
Deine Schüler (m/w/d) haben ein Recht darauf, deinen Unterricht doof zu finden. Am Ende kannst du weder was für die curricularen Vorgaben noch für die schulische Ausstattung. Dafür sind Andere verantwortlich, die auch noch einmal anders bezahlt werden als du. Das musst du dir immer wieder bewusst machen.
Trotzdem müssen sich die Schüler (m/w/d) in deinem Unterricht benehmen. Daher braucht es transparente Regeln und konsequente Umsetzung. Wenn jemand meint, den Clown spielen zu müssen, kommt die Ansage, dass die Unterrichtsstunde dafür die falsche Bühne ist. Entweder wird sich zusammengerissen und am Unterricht ordentlich mitgemacht, oder du verhängst eine Konsequenz. Und da musst du schon im Vorfeld überlegen, welche Konsequenz bei welchem Regelbruch Anwendung findet und was passieren soll, wenn die betroffenen Schüler (m/w/d) die Annahme der Konsequenz verweigern.
Konsequent durch die ganze Unterrichtsstunde die Oberhand zu behalten, ist anstrengend, aber jede Eskalation kann dazu beitragen, dass du es nicht schaffst, den Schülern (m/w/d) die nötigen fachlichen Kompetenzen zu vermitteln - und genau dafür wirst du jedoch am Ende (durchaus großzügig) vom Staat bezahlt.
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Ich kann nicht für alle Unternehmen der produzierenden Lebensmittelbranche deutschlandweit sprechen, aber ich würde mal vermuten, dass sie eher nicht ins Blaue hinein produzieren, sondern rechtzeitig eine Absatzprognose erstellen und darauf basierend entscheiden, ab wann sich Produktion und Auslieferung Richtung Einzelhandel lohnt. Und wenn die Absatzprognose zum Ergebnis kommt, dass sich eine derart frühe Auslieferung (Bis diese zustandekommt, wurden ja auch längst die Rohstoffe beschafft, die Produktion entsprechend durchgeführt und Verhandlungen mit den Kunden (m/w/d) geführt - die Vorbereitungen fingen also Wochen, bei Produktneueinführungen Monate früher an.) wirtschaftlich lohnt, wird diese dann auch zeitnah durchgeführt.
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Am Ende entscheidet die Nachfrage. Würde es keine Nachfrage geben, würde man eine Saison lang vielleicht mal ein Experiment starten, zur Erkenntnis kommen, dass es sich wirtschaftlich nicht lohnt, und den Start zukünftig später ansetzen. Die Nachfrage nach mit Weihnachten verbundenen Gebäckwaren im Spätsommer scheint jedoch vorhanden zu sein, die Konsumenten (m/w/d) nehmen die Angebote gerne an.
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Du hast dich da in etwas verrannt. Ich habe ja geschrieben, dass ich vermute, dass selbst unter den deutlich seltener vorkommenden männlichen Opfern auch sehr viele dabei sind, die Opfer von sexueller Gewalt durch andere Männer wurden. Das ist kein Widerspruch zu dem Punkt, den du machen möchtest, sondern bekräftigt ihn eher noch.
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Ichbindannmalweg : Danke dir - der Fall scheint selten vorzukommen (Ich kenne Konstellationen auch nur aus der Privatwirtschaft.), aber für die Threaderstellerin mit ihrem Hintergrund wäre zumindest die behördliche Prüfung, ob eine Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses als Minijob, einen Versuch wert. Wenn es auf ein "nein" hinausläuft, wurde es zumindest versucht.
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Stichwort unterhälftige Beschäftigung: Ich habe mich mit dieser Option noch nicht beschäftigt, da es mich selbst nicht betrifft, aber gibt es vielleicht die Möglichkeit, innerhalb des Lehrberufs eine Art Minijob (sprich max. 603€ pro Monat) auszuüben? So könnte man wenigstens noch ein paar Stunden pro Woche arbeiten, wenn mehr gesundheitlich nicht geht.
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Maylin85 : Vielleicht erwarte ich gerade zu viel, aber was denkst du, was die Gründe sind, warum Männer sich mutmaßlich bewusst gegen gesellschaftliche und rechtliche Konventionen übergriffig gegen Frauen verhalten? Ich wage mal zu behaupten, dass ein Mann, der in sich gefestigt ist, ein solches Verhalten nicht nötig hat. Imponiergehabe kann es auch nicht sein, da du schreibst, dass die Täter nicht oder zumindest selten mit ihren Taten prahlen. Ist es eine Art Minderwertigkeitsgefühl? Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, der Position innerhalb der Gesellschaft, dem Verhältnis zu Frauen? Oder womöglich etwas ganz Anderes?
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Magellan : Hast du auch Zahlen zur Geschlechtszugehörigkeit der Täter (m/w/d)? Auch Frauen können Täterinnen sein, aber möglicherweise sind selbst bei der Opfergruppe Männer überdurchschnittlich viele Täter Männer.
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Die Frage ist, ob die Täter die Griffe Richtung Brüste oder Schritt als "normal" empfanden oder ob ihnen schon zu dem Zeitpunkt bewusst war, dass sich das eigentlich nicht gehört, sie aber, aus welchem Grund auch immer, diese persönliche (und auch rechtliche) Grenze trotzdem überschritten.
In der konkreten Tatsituation, das schreibst du ja selbst, stellt man sich als Opfer solche Fragen nicht, aber mit zeitlichem Abstand sollten sie zum Gegenstand gemacht werden, um gesamtgesellschaftlich zu überlegen, wie wir Menschen zukünftig davon abhalten können, Täter (m/w/d) zu werden.
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Was können wir als Gesellschaft machen, dass Frauen sich im öffentlichen Raum wieder sicherer fühlen? Klar, Erziehung ist ein großer Faktor - zu vielen Eltern gelingt es nur unzureichend, ihre Kinder frühzeitig dahingehend zu erziehen, dass sie sich im öffentlichen Raum angemessen verhalten. Auf die Menschen, die jetzt erwachsen sind, hat das aber natürlich keinen Einfluss mehr. Tolerieren wir bestimmte Verhaltensweisen bei Mitmenschen zu oft, statt uns klar gegen diese zu positionieren, und würde es helfen, wenn viel mehr Männer unangemessenes Verhalten anderer Männer offen ansprechen und ggf. eingreifen, wenn Grenzen überschritten werden?
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Ich denke, viele Männer können sich das nicht vorstellen, weil sie selbst selten (unangemessene) Komplimente erhalten. Es gab mal ein You Tube-Video, in dem eine Frau als Experiment Männern auf der Straße (unangemessene?) Sprüche machte und die meisten schienen sich zu freuen. In den Kommentaren sind die Rückmeldungen sogar noch positiver.
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Danke für die unterschiedlichen Sichtweisen, Quittengelee , chilipaprika und Kris24 ! Wir haben alle unterschiedliche Vorerfahrungen, manch eine/r ist eher der Kopf- und manch eine/r eher der Bauchmensch. Klar lässt sich Angst schnell als irrational abtun, aber davon verschwindet sie bei Betroffenen nicht. Zudem ist das andere Extrem, absolute Sorglosigkeit, selbst bei objektiven Gefahrensituationen, auch nicht optimal.
Danke für die Offenheit bei diesem oft noch gesellschaftlich tabuisierten Thema!
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Ich war gerade noch spät (mit dem Auto) unterwegs und habe, wertungsfrei, auch nur Männer auf der Straße gesehen. Was machen Frauen um die Uhrzeit? Es werden ja am Wochenende nicht alle bereits schlafen.
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ich wollte auch nicht in einem Viertel leben, wo überwiegend arabische Männer wohnen.
Was würde dich daran genau stören?
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