Beiträge von Gymshark

    Sag der Schulleitung kurz Bescheid, dass du die Kinder aufgrund äußerer Umstände mitbringst und dann nimmst du sie mit in die Klassen, stellst die heutigen Gäste kurz vor (Je nachdem, wie deine Lehrerpersönlichkeit so ist, kannst du ja das Ganze etwas witzig aufziehen, dass deine Kinder Praktikanten seien und in den Lehrberuf reinschnuppern wollen, o.ä.) und dann setzen sie sich in die letzte Reihe und malen etwas oder bearbeiten ein paar Rechenaufgaben.

    Wenn Schule nach außen vorgibt, familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein, sollen sie das mal praktisch unter Beweis stellen!

    Im Grunde geht es darum, Leistung zu quantifizieren und damit möglichst objektiv messbar zu machen. Es stimmt, dass Noten ordinalskaliert sind und damit eigentlich nicht verrechnet werden können.

    Jetzt kommt das Aber... Im Fach Mathematik ist eine der prozessbezogenen Kompetenzen die Modellierung und Benotung könnte durchaus als Modellierung interpretiert werden, nämlich indem eine Sachsituation in ein mathematisches Modell übersetzt, die Rechnung durchgeführt und das Ergebnis im Kontext der Sachsituation interpretiert wird.

    Klar könnte man das auch mit Buchstaben statt Zahlen machen, aber der Weg von mehreren Teilwerten hin zu einem Gesamtwert wäre sehr ähnlich.

    Es gibt Leute, die sich bei freier Auswahl aus einer großen Liste an Pizzen für Pizza Margherita entscheiden. Ähnlich dürfte es bei Vanilleeis sein. Wobei ich es im Spaghettieis als eine der Zutaten nicht missen möchte.

    Im Vergleich zu anderen Ländern haben wir wirklich selten Wetterextreme, wobei es innerhalb Deutschlands Gegenden gibt, die noch einmal anfälliger sind als andere.

    Was die deutsche Politik leider immer noch nicht versteht: Man braucht keine Regierung für die guten und ruhigen Zeiten. Dann läuft es im Prinzip so gut wie "von selbst". Die Regierung wird dann gebraucht, wenn es Probleme gibt, um für die Bevölkerung Lösungen zu finden und diese auf dem Weg zur Lösung zu begleiten. Wenn es drauf ankommt, muss Politik einfach da sein und "liefern" können.

    Manchmal hat man das Gefühl, dass die Minister (m/w/d) überfordert sind, sobald mal eine Ausnahmesituation aufkommt und sie tatsächlich Problemlöse- und Kommunikationskompetenz unter Beweis stellen müssen - also das, wofür sie mal gewählt wurden.

    Ich kann nur hoffen, dass ihr, Kapa , spätestens morgen erfahrt, was jetzt Sache ist, auch um die Schüler (m/w/d) entsprechend instruieren zu können.

    Bei uns ist es sauber, jeder kümmert sich um sein Zeug (ist ja Eigentum), gießt die Blümchen auf der Fensterbank und wischt den Staub selbst aus den Regalen.

    Das sollte der Mindeststandard an jeder Schule, unabhängig von Einzugsgebiet und Schulform, sein. Ob das dann die Lehrkräfte selbst machen oder das Reinigungsteam: Wichtig ist, dass es eindeutig festgelegt ist, wer was wann wie zu machen hat (von mir aus auch visualisiert) und die Umsetzung kontrolliert wird. Traurig, dass das an vielen Standorten nicht der Fall ist. Das Problem sind leider ganz oft die Schulleitungen, denen es an Verantwortungsbewusstsein und Führungskompetenz fehlt. Lieber auf ausgefallene pädagogische Konzepte verzichten (Prioritäten setzen!) und dafür schauen, dass das gesamte Schulgebäude ordentlich aussieht und die technische Grundausstattung (!) funktioniert.

    Das klingt eher wie Knast als wie Schule. Was sagt denn eure Schulleitung dazu? Klar kann die einzelne Lehrkraft nichts dagegen machen und ich vermute mal, dass eure Schülereltern nicht zu dem Teil der Bevölkerung gehören, die im Zweifel politisch Druck machen können. Und dennoch, finden nicht alle paar Jahre, gerade in Bayern, Schulinspektionen statt? Spätestens dann würde es mich überraschen, wenn eure Missstände einfach laufen gelassen werden.

    Aus umweltfreundlichen uns ästhetischen Gründen benütze ich es.

    Umweltfreundlich, weil ich nur laminiere, was ich mindestens 5x verwende. Manches habe ich inzwischen 20x verwendet.

    Ästhetischer finde ich es, wenn Sicherheitshinweise und Beschriftungen über Jahre laminiert am Schrank hängen (und auch nicht dauernd neu ausgedruckt werden müssen). Es gab auch ein Lob bei der letzten Sicherheitsüberprüfung, es sehe professionell aus, ich spare zudem noch Geld und Zeit, ich müsste es sonst bestellen.

    Grundsätzlich finde ich es schon gut, wenn genau geprüft wird, welches Geld für Lehrmaterial ausgegeben wird, u.a. auch aus Nachhaltigkeitsgründen. Es ist also nicht per se schlecht, wenn Budgets knapp gehalten werden und der Staat nicht hohe Summen für etwas ausgibt, was dann nach einem Jahr Benutzung direkt den Ruhestand antritt. Unberührt davon bleibt natürlich, dass Materialien zwingend vorhanden sein müssen, die notwendig sind, um die curricular vorgeschriebenen Lernziele erreichen zu können, so z.B. wie ich jetzt herausgelesen habe die verpflichtenden Experimente im naturwissenschaftlichen (Anfangs-)Unterricht.

    Ich lese schon einige klassische Sekretariatsaufgaben dabei heraus. In der privaten Wirtschaft hätte eine Assistenz der Geschäftsleitung ähnliche Aufgaben. Den technischen First Level Support hätte ich an der Stelle zwar nicht erwartet, aber ich schätze, dass sich einige anspruchsvollere Aufgaben innerhalb dieser Musterstellenbeschreibung daraus ergeben, dass sie sich an höherqualifizierte Verwaltungsfachkräfte mit Fachwirt oder Bachelor richtet.

    Was mir an Tätigkeiten innerhalb der Musterstellenbeschreibung noch fehlt, wären:

    - Terminkoordination und Zuarbeit der Schulleitung

    - Empfang und erster Ansprechpartner für Gäste und Schulfremde

    - Vorbereitung von Meetings sämtlicher Art


    Gut gefällt mir, dass exlizit drin steht, dass es bei diesen Stellen um Entlastung (der Lehrkräfte) und Professionalisierung der Verwaltung geht. Nicht jeder rührt so ein bisschen im Topf herum, sondern es liegt in den Händen der Fachkraft, die, wie ich zuvor schrieb, den Lehrkräften und der Schulleitung damit den Rücken frei hält.

    Unsere Verwaltungskraft hat eine sehr genaue Aufgaben/Stellenbeschreibung und ist eigentlich für nix zuständig, wenn man glaubt, dass man sie mal braucht. Ratet mal, an wem es hängenbleibt....

    Ich möchte auch eine genaue Stellenbeschreibung, sofort!

    Das ist natürlich schade. Ich verstehe euren Unmut. Die Verwaltungskraft macht sich in dem Fall natürlich ein einfaches Leben. Vielleicht geht es insgeheim um Neid, da eine Lehrkraft mit 2. Staatsexamen mehr verdient als eine Verwaltungskraft.

    Dennoch sollte der Verwaltungskraft bewusst gemacht werden, dass ihr nur eurem Kerngeschäft (= Unterricht) nachgehen könnt, wenn die Verwaltungsfachkraft euch und der Schulleitung den Rücken freihält.

    Und ja, ich bin voll deiner Meinung, dass die Tätigkeiten einer Lehrkraft mal eindeutig und abschließend formuliert werden, sodass man sich auch abgrenzen kann von Aufgaben, die nicht dazu gehören.

    Bis dahin würde ich es stark vereinfacht folgendermaßen handhaben:

    - Führung: Schulleitung

    - Pädagogik Unterricht: Lehrkräfte

    - Pädagogik außerhalb Unterricht/Ganztag: pädagogische Fachkräfte (insofern vorhanden - dazu zähle ich auch Schulpsychologen (m/w/d) und die Sozialarbeit)

    - Kaufmännisches: Verwaltungsfachkräfte

    - Reinigung: Reinigungskräfte

    - Technik/Wartung: Hausmeister (m/w/d)

    Sissymaus :

    - Verwaltungsarbeiten wie Schüler*in-Anmeldungen und -abmeldungen

    - Führen von Schüler*innen-Akten

    - Erstellen von Bescheinigungen

    - Materialverwaltung und -bestellung

    - Postbearbeitung, Telefonate führen und E-Mails bearbeiten

    - erteilt Auskünfte, koordiniert Termine und leitet Informationen weiter

    - Unterstützt die Schulleitung bei der Erstellung von Statistiken und Berichten oder allgemeiner administrativer Tätigkeiten

    - zuständig für die Finanzen

    (Quelle: https://gemeinsam-grossartig.de/einblicke-ins-schulsekretariat/)


    Im Idealfall sind das Tätigkeiten, die du nicht durchführen musst, sodass du dich wiederum auf deine Kernkompetenzen, Planung und Durchführung von Unterricht und Leistungsüberprüfungen, konzentrieren kannst.

    Die Verwaltungskraft im Sekretariat wird von Schulträger bezahlt, sie verwaltet Schülerdaten.

    Das ist sicher ein Teilbereich, aber im Prinzip ist die Verwaltungskraft für alle kaufmännischen Aufgaben, die in einer öffentlichen Einrichtung anfallen, zuständig und damit erster Absprechpartner (m/w/d) für alle administrativen Tätigkeiten, die keinem der Bereiche Pädagogik, Technik, Reinigung oder Führung eindeutig zugeordnet sind.

    Zumindest in NDS verringert sich die Anzahl der im Kollegium zu verteilenden Abminderungsstunden um einen bestimmten Betrag für jede beschäftigte Schulassistenz. Das kann sich natürlich dennoch lohnen, wenn diese auch wirklich zur spürbaren Entlastung des Kollegiums beiträgt. Das ist oft, aber leider nicht immer gegeben.

    Geht es hier um Verwaltungs- oder pädagogische Fachkräfte? Wenn ersteres, fände ich es ein fragwürdiges Vorgehen, wenn Stunden von Lehrkräften mit Stunden für Verwaltungskräfte verrechnet würden. Die beruflichen Schwerpunkte sind am Ende ganz andere, selbst wenn alle innerhalb des Mikrokosmos "Schule" beschäftigt sind.

    Die Frage, ob die Schulverwaltung die Beaufsichtung der Lehrmittelsammlung übernehmen kann, hängt davon ab, ob sie dafür fachlich qualifiziert ist. Die Verwaltungsfachkraft ist kaufmännisch ausgebildet, kann daher die Organisation und Verwaltung von Büchern, robustem Anschauungsmaterial o.ä. übernehmen.

    Bei Fachräumen im Bereich NaWi o.ä. fehlt die Sicherheitsunterweisung, weswegen die Betreuung hier den Fachlehrkräften obliegt. In einer idealen Welt würden dies technische Assistenten (m/w/d) übernehmen, sodass sich die Lehrkräfte auf den Unterricht konzentrieren können, aber davon sind wir in Deutechland bekanntlich weit entfernt.

    Frag am besten mal bei Kollegen (m/w/d) an deiner (zukünftigen?) Schule, die zuvor in diesen Jahrgangsstufen das Fach unterrichtet haben, welche Materialien sie verwendet haben! Wenn wirklich nichts da sein sollte, das würde mich wundern, liest du dir das zugrundeliegende Curriculum durch und markierst dir Stellen, bei denen du der Meinung bist, dass es hier zusätzliches Material bräuchte, und erkundigst dich im nächsten Schritt, ob es ein Budget zum Kauf neuer Materialien gibt. Sollte auch das nicht möglich sein, wäre die Konsequenz reiner Buch- und/oder Arbeitsblattunterricht. Aus der Not heraus kann man auch damit große Teile der curricularen Lernziele erreichen, aber es wäre die erste mir bekannte Schule, die nicht in der Lage wäre, curricular essentielle Materialien für ein quasi-Hauptfach bereitzustellen.

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