Es gibt also, wenn ich dich richtig verstehe, hierfür kein offizielles Curriculum im klassischen Sinne, oder?
Beiträge von Gymshark
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Was ist das inhaltliche Ziel der Ausbildungsvorbereitung - der Erwerb des ersten Schulabschlusses/Hauptschulabschlusses? Habt ihr hier auch Unterstützung durch Kollegen (m/w/d) mit Lehramtsschwerpunkt Sekundarstufe I?
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PablosPlace : Eine Kombination mit zwei gesellschaftswissenschaftlichen Nebenfächern ist auf absehbare Zeit im Schulkontext wenig gefragt und daher wäre eine spätere Anstellung an einer Schule nur mit sehr vielen Kompromissen auf deiner Seite möglich.
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Ich sehe dein Beispiel gerade als Beweis an, dass das gegliederte Schulsystem funktioniert. Du wurdest nicht "aussortiert", sondern es wurde erkannt, dass zum damaligen Zeitpunkt ein gewisses Anforderungsniveau für dich das Geeignetste darstellte. Auf dieser Basis wurdest du so gefördert, dass das Maximale aus deinen Voraussetzungen herausgeholt werden konnte, und mit der Zeit ergaben sich sogar Möglichkeiten, Inhalte auf dem nächsthöheren Anforderungsniveau bearbeiten zu können.
Jeder Mensch hat ein Kapazitätslimit, aber wer weiß, vielleicht endet deine Reise nicht einmal mit dem Lehramtsabschluss, sondern es schließt sich noch eine Dissertation oder gar Habilitation an.
Bei manchen endet das Kapazitätslimit früher und auch das ist nicht schlimm. Nicht jede/r muss Abitur machen.
Und ja, es gibt Spätzünder, die zum späteren Zeitpunkt Abschlüsse nachholen, daher stimme ich Maylin85 zu, dass der zweite Bildungsweg in unserem Bildungssystem seinen gerechtfertigten Platz hat.
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Selbst das klappt nicht. Alleine weil das Wissen und die Kompetenzen fehlen. In unserer Gegend ist ein SL längere Zeit ausgefallen. Da durfte die SL der Nachbarschule erstmal 1 Jahr zwei Grundschulen leiten.
Dieses Wissen und die Kompetenzen müssen natürlich geteilt werden.
Und klar, ich habe auch genug Erfahrung im Schulkosmos, um zu wissen, dass man nicht jedem Kollegen (m/w/d) guten Gewinnens die volle Verantwortung überträgt. Dann nimmt man meinetwegen das geringere Übel - und viele Menschen wachsen auch an ihren Anforderungen.
Mir ist bewusst, dass sich die Schulleitungsposition, gerade im Primarbereich, selten finanziell lohnt und viele Schulleitungen über die 41 Wochenarbeitsstunden kommen. Bis es irgendwann zu einer verpflichtenden Stundenerfassung kommt, gilt, was auch im Forum schon oft vorgeschlagen wurde: Stunden selbst aufschreiben, Prioritäten setzen und im Zweifelsfall "nein" sagen.
Gerade im öffentlichen Dienst braucht man nicht Angst zu haben, dass man bei einem gut begründeten "Nein" direkt auf irgendeiner Abschussliste landet.
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"Am Mittwochvormittag kann ich nicht, da ist Markt." ist mein All-Time-Favorite.
Gäbe es wieder mehr Multigenerationenhaushalte, wäre auch das kein Problem, da dann die (Schwieger-)Eltern, insofern bereits in Rente, diesen Zeitraum für den Marktgang nutzen und für die Kinder, die in der Zeit arbeiten, den Einkauf gleich miterledigen könnten.
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Es gibt aber auch genug Schulen, wo es außer der Schulleitung niemanden gibt, der Aufgaben übernehmen würde / könnte.
Das kann nicht sein - Schule ist kein Einpersonenbetrieb, selbst an der kleinsten einzügigen Grundschule nicht. Eine Schulleitung kann jederzeit krank werden oder einen Unfall erleiden - und dann muss es ja irgendwie weitergehen. Oder wird die Schule in dem Fall geschlossen? Selbst der Bundeskanzler hat einen Stellvertreter, und es gibt sogar eine Sondervertretungsregelung, falls auch dieser verhindert sein sollte. Warum sollten wir uns im Schulkosmos für unverzichtbarer halten als die politische Führung des Staates? Wir tendieren im Bildungsbereich schnell dazu, uns für unentbehrlich zu halten, vielleicht als eine Form von Selbstschutz, um unsere berufliche Notwendigkeit zu legitimieren.
Die Wahrheit ist aber, sollten wir aufgrund höherer Gewalt 4 Wochen lang ausfallen, würde der Schulbetrieb ganz normal weitergehen. Selbst wenn es im Vorfeld keine Vertretungsregelung gab - die müsste im Zweifelsfall dann spontan aus dem Boden gestampft werden.
Daher: Lieber im Vorfeld ein Konzept überlegen, das vielleicht nie eintritt, ehe im Ernstfall alle aus den Wolken fallen.
Und das Konzept kann auch ganz simpel heißen: Im Ernstfall übernimmt die dienstälteste Person die Verantwortung. Dann macht es sicherlich Sinn, wenn diese Person wenigstens 1x ganz grob gesehen oder gehört hat, was innerhalb dieser Funktion zu machen ist.
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Auch wenn man am öffentlichen Dienst sicher einiges kritisieren kann, ist es dennoch gut, dass auf Fälle wie den von chilipaprika zumindest einigermaßen zuvorkommend reagiert werden kann. In der Privatwirtschaft ist das nicht immer der Fall und man steht schnell auf der Abschussliste. klar, man kann im Zweifelsfall vor das Arbeitsgericht ziehen, aber auch da braucht man als Betroffene/r einen langen Atem.
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Zauberwald : Natürlich kann man auch als SL sagen "geht grad nicht". Dafür gibt es Vertretungsreglungen, die auch für diesen Fall greifen. Das ist bei einem kommissarischen SL-Einsatz sicher noch einmal schwieriger als ln einem Regelfall, aber dann umso wichtiger, dass die Vorgehensweise im Abwesenheitsfall bereits in Woche 1 im Kollegium besprochen wird.
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Wenn jemand die ganze Sekundarstufe II über weniger als 5 Punkte erreichte, ist das zweifelsfrei eine schwierige Voraussetzung für die Abschlussprüfung. Man könnte pragmatisch an die Sache herangehen: Bei einer Nachprüfung wird eher keine zweistellige Punktzahl herauskommen. Daher sollte die Vorbereitung auch entsprechend weniger darauf bestehen, komplexere Problemstellungen (fachsprachlich korrekt) zu bearbeiten, sondern vor allem die Standardaufgaben (und die gibt es in allen drei relevanten Teilbereichen) sicher zu beherrschen.
Mein Tipp wäre, für jeden relevanten Aufgabentyp innerhalb dieser Teilbereiche eine Art "Fahrplan" zu entwerfen und mit dessen Hilfe immer wieder Aufgaben aus dem Schulbuch zu bearbeiten bis die Vorgehensweise verinnerlichert wurde.
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Maylin85 : Gut zu wissen. Bei der Nachfrage an Häusern in solchen Siedlungen gibt es wohl große regionale Unterschiede. Einige Siedlungen, das muss man auch ehrlich sagen, wurden zu einer Zeit gebaut als niedrigere Wohnstandards als heutzutage bestanden. Ich kenne solche Fälle und die Leute vergleichen natürlich irgendwo mit den Baustandards, die sie bei einem Neubau vorfinden. Und selbst wenn man darüber hinwegsieht, die Instandhaltung ist auch ein finanzieller Faktor, wie man im unteren Abschnitt dieses Artikels in Bezug auf die freiburger Knopfhäuslesiedlung lesen kann.
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Das Problem, was aber nicht beantwortet wurde: Was passiert, wenn diese Häuser verfallen und auf dem Markt keine Abnehmer (m/w/d) finden? Ich meine, klar, wenn es eine ganze Siedlung mit einem bestimmten Bautyp gibt, macht es aus ästhetischen Gründen keinen Sinn, mittendrin ein Haus abzureißen und in die Baulücke ein "Klötzchenhaus" zu stellen. Aber trotzdem kann das Projekt nicht komplett von der Nachfrage abgekoppelt werden, die aktuelle Handhabe ist da wenig zielführend. Was wäre daher eine zeitgemäße Lösung?
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Denkmalschutz betrifft nicht nur "ein Mehrfamilienhaus von 1920 oder eine Villa von 1895", sondern auch einige simple Fachwerkhäuser in Ortskernlage. Das sind jetzt nicht unbedingt die Immobilien, die auf dem Markt super beliebt sind, weil sie zwar oft in zentraler Lage und preiswert sind, aber in vielen Fällen Sanierungsstau und veraltete Bausubstanz besteht, was für potentielle Käufer eine abschreckende Wirkung haben kann. Es gibt Menschen, die bewusst nach einem Fachwerkhaus oder einer Hofreite suchen, aber viele wollen den aktuellen Bautyp mit weißer Fassade und grauem Dach, den viele Neubauobjekte der 2020er-Jahre darstellen. Dieser Bautyp findet sich zumeist eher in äußeren Ortslagen, da der Ortskern zumeist bereits (dicht) bebaut ist und ein Neubau einen Abriss erfordern würde, was de facto durch Maßnahmen wie den Denkmalschutz erschwert wird.
Bevor diese Häuser verfallen, wäre die staatliche Übernahme eine Möglichkeit. Wobei man dann fragen sollte, ob das nur besonders repräsentative Häuser betreffen sollte oder wirklich jedes in die Jahre gekommene Fachwerk- oder Tagelöhnerhäuschen. Oder eben die Freigabe zu Abriss und Neubau.
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NHL Unter Kollegen ist das "Du" üblich - falls man kein "Schnösel" ist. Gesiezt wird nur innerhalb der Hierarchie nach oben.
Was ist denn das für eine fragwürdige Einstellung? Es ist zwar üblich, dass in Internetforen geduzt wird und zudem auch in vielen Kollegien, aber wenn sich jemand mit "Sie" wohler fühlt, sollte das gleichermaßen respektiert und ohne etwaige Wertung versehen werden.
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(Und auch da gehen die Zahlen Kinder pro Frau deutlich zurück.)
Das stimmt. Es gibt auf der Welt nach geschätzten Zahlen gerade einmal eine Handvoll Länder, deren Geburtenrate zwischen 2000 und 2025 leicht gestiegen ist.
Indien als bevölkerungsreichstes Land der Welt hat zwar noch vor Kurzem China überholt, dürfte aber auch seine Maximalbevölkerungszahl erreicht haben, da die Geburtenrate dort inzwischen bei 2,1 liegt, Tendenz sinkend.
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Wie wäre es, wenn wir weniger Menschen auf diesen Planeten brächten?
Die globalen Geburtenrate ist bereits seit Jahrzehnten rückläufig. 1960 lag sie noch bei 5, 2000 bei 2,8, inzwischen zwischen 2,2 und 2,3, Tendenz weiter sinkend. Sobald die Geburtenrate unter 2,1 sinkt, wird auch das Bevölkerungswachstum gebremst. Bei anhaltender Tendenz ist das auf globaler Ebene in circa 20 Jahren der Fall, auch wenn regionale Unterschiede mit Blick auf nationale Geburtenraten bestehen bleiben.
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Er darf sich doch trotzdem dazu äußern.
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Tom123 : Es gibt Kinder mit bisweilen großen Problemen, aber ich habe Zweifel daran, dass Eltern bei anhaltend schwerwiegenden Problemen "alles richtig" machen. Vielleicht alles in ihrer Macht Stehende, aber in manchen Fällen ist auch das zu wenig und dann habe ich ja darauf hingewiesen, dass es nicht nur hilfreich, sondern essentiell ist, sich von außen Hilfe zu holen. Und wenn diese Hilfe wiederum ausgeschlagen wird, tut man dem Kind schichtweg nichts Gutes.
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Bei uns herrscht Wohnungsnot. Klar, kann ich 100 km weg ziehen und benötige dann ein Auto, um zur Arbeit zu kommen. (Und belästige andere Leute mit den Lärm.)
Aber natürlich reduziert Tempo 30 stark den Lärm (übrigens ab Tempo 30 ist der Lärm der Reifen zunehmend entscheidend und da auch E-Autos Reifen haben...)
Aus vorangegangenen Unterhaltungen weiß ich, dass du in einer sehr beliebten Wohngegend Deutschlands wohnst. Dort ist man vielleicht tatsächlich froh, überhaupt etwas zu bekommen. In anderen Wohnlagen hat man eher die Wahl, ob man zentraler (und es gibt einige Leute, die gerne "mitten im Geschehen" wohnen) oder in Randlage (Auch hier gibt es Leute, die dies explizit bei der Wohnungssuche als Kriterium ansetzen.) wohnen möchte. Und ja, es stimmt, je nach Ausmaß der Randlage ist man bisweilen auch auf ein Auto angewiesen.
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Inwieweit ist das für die Thematik relevant?
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