Beiträge von Gymshark

    Die Option auf Umzug hängt auch davon ab, ob es einen Partner (m/w/d) und/oder Kinder gibt, für die ein Umzug wiederum eine Verlängerung der Pendelstrecke bzw. ein Riss aus dem gewohnten Umfeld bedeuten könnte. Zudem ist zu bedenken, dass ein Umzug auf dem derzeit angespannten Wohnungsmarkt nicht so leicht durchführbar ist.

    Noch ein Input zu dem Thema: Es macht durchaus Sinn, wenn nicht nur die Interessen der Verstorbenen berücksichtigt werden, sondern auch die Interessen der Angehörigen. Beispiel: Wenn ein bepflanztes Grab geplant ist, muss das Grab vor allem im Sommer spätestens alle 2 Tage gegossen werden. Das ist nur machbar, wenn mindestens ein Angehöriger (m/w/d) in der Nähe wohnt und die Bereitschaft (auch zeitlich) aufbringt, regelmäßig auf den Friedhof zu gehen, um nach dem Grab zu schauen. Da macht es wenig Sinn, wenn zugunsten des Verstorbenen (m/w/d) sich für ein Grab mit Bepflanzungsanteil entschieden wird, das dann mangels Interesses der Angehörigen mit der Zeit verwittert. Das wäre sehr schade und sicherlich nicht im Interesse des Verstorbenen (m/w/d).

    Deutsch war mal ein absolut überbelegtes Fach. Die letzten Jahre ist es wieder etwas besser geworden, aber es ist natürlich weiterhin kein klassisches Mangelfach. Politik und Geographie sind vielerorts komplett überbelegt. Kunst ist Mangelfach - hier wären die späteren Einstellungschancen gut. Wenn grundsätzlich Potential vorhanden ist, würde ich sehr hierzu raten. Was mir noch einfällt: Sozialpädagogik als Fach im berufsbildenden Bereich ist noch recht stark gesucht. Hiermit hättest du analog zu Politik und Geographie immerhin ein gesellschaftswissenschaftliches Fach und müsstest nicht komplett hierauf verzichten. Was wäre mit der Kombination Sozialpädagogik + Kunst?

    Danke für die Ergänzung. In dem Zitat habe ich beschrieben, dass es auch in der Türkei bzw. in der deutsch-türkischen Community christliche Minderheiten gibt. Die Religionslehrkräfte im Forum wissen ggf. mehr darüber, aber mein Wissensstand ist, dass es auch in den theologischen Kreisen nicht eindeutig geklärt ist, inwieweit der Alevitismus unabhängig oder doch eine Untergruppe vom Islam ist.

    Die Pause ist dafür da, dass sich Schüler (m/w/d) und Lehrkräfte erholen können und neue Energie für den weiteren Unterricht sammeln können. Wenn Schüler (m/w/d) meinen, einen auf wilden Larry machen zu müssen, hat das zwar irgendwo entwicklungspsychologische Gründe (Austesten von Grenzen, Rebellion gegen Konventionen), aber ein solches Verhalten stört letztendlich den Schulfrieden und gehört sich nicht, da hat Karl-Dieter schon Recht. Man will sich als Lehrkraft natürlich nicht lächerlich machen, daher verstehe ich die Kommentare in Richtung "einfach ignorieren".

    Klar ist: Regeln lassen sich nur durchsetzen, wenn man a) den Übeltäter (m/w/d) eindeutig ausmachen kann, b) auch gewillt ist, die vorher kommunizierte Konsequenz unmittelbar durchzusetzen, c) einen Plan B in petto hat, sollte sich derjenige der Konsequenz verweigern und d) im Idealfall eine Schulleitung hat, die hinter einem steht und das Vorhaben (im Zweifelsfall auch gegenüber den Verantwortlichen und/oder deren Eltern) unterstützt.

    Sieh es mal so: Stell dir vor, es wäre Tag der offenen Tür und vernünftige Eltern würden sehen, wie sich Jugendliche gegenüber Lehrkräften verhalten! Das würde sie doch umso mehr abschrecken, ihr Kind dort zum nächsten Schuljahr anzumelden, und mit der Zeit melden nur noch Eltern ihre Kinder bei euch an, die ansonsten nirgendwo einen Platz finden. Vernünftige Eltern wollen, dass es in der Schule ihrer Kinder geordnet zugeht, daher: Wenn du es dir zutraust und (ganz wichtig!) die Schulleitung hinter dir stehen hast, sei ruhig streng und lass dieses Verhalten nicht durchgehen!

    Euer Hausmeister (m/w/d) würde sich sicher freuen, wenn ihm nachmittags als Konsequenz ein paar Jugendlichen assistieren müssen. Vielleicht gibt es Müll einzusammeln oder ähnliches. Natürlich vorher auf jeden Fall mit Schulleitung und Hausmeister abklären - ist klar. Dann können sie aber überlegen, ob es immer noch so cool ist, irgendwelche Namen durch den Flur zu rufen.

    Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass Europa lange zugeschaut hat, dass besagte Tech-Giganten ihre Macht ausbauen konnten. Dass Bezos, Zuckerberg und co. ihr Vermögen und ihren technischen Einfluss nicht rein dem Wohl der Menschheit widmen würden, war bereits deutlich vor Trumps 2. Amtszeit erkennbar. Wie auch beim Thema "Energie" wurden seitens Europas in der Vergangenheit erhebliche Fehler gemacht, mit denen sich jetzt umso dringender auseinandergesetzt werden muss.

    Konfessionelle Friedhöfe sind meines Wissens eher seltene Ausnahmen. Ich weiß nicht, ob z.B. auf jüdischen Friedhöfen auch nicht-jüdische Verstorbene beerdigt werden dürfen, aber ich kann mir vorstellen, dass, wenn es jemandem wichtig genug sein sollte, später unbedingt auf einem konfessionellen Friedhof beerdigt zu werden, dass man dann auch bei der Partnersuche darauf achtet, dass ähnliche Glaubensvorstellungen vorhanden sind.

    Die meisten Friedhöfe sind zwar, so vermute ich zumindest, an Kirchen angegliedert, aber mir wäre es neu, dass nicht-christliche Verstorbene abgelehnt würden - Ausnahme, die nicht-christlichen Verstorbenen wollten selbst vor ihrem Tod nicht auf einem solchen Friedhof ihre letzte Ruhe finden.

    Ansonsten gibt es für naturverbundene Menschen Waldfriedhöfe oder, seit kurzem in Rheinland-Pfalz unter bestimmten Voraussetzungen, See- oder Gartenbestattungen.

    Ich habe in meiner Zeit vor der Schule auch mal erheblich zu lang [...]

    Wenn das "auch mal" passiert, sagt ja auch keiner etwas. In der Summe verrechnet sich das eh. Anders sieht es aus, wenn man regelmäßig deutlich länger benötigt, ich nehme da mal das Beispiel mit States Kollegin, die an einer einzelnen Klausur 6 Stunden herumdoktert. Wenn sie im Fall einer Zeiterfassung die Überstunden ausbezahlt haben möchte, wird sie sehr schnell mit der Frage konfrontiert werden, wie diese Überstunden zustande kommen und ob ihre aktuelle Arbeitsweise ökonomisch sinnvoll ist.

    Und selbst wenn sie keine Überstunden geltend machen möchte, hätten wir einen ähnlichen Fall wie die Kollegen (m/w/d), die mit privaten Mitteln Lehrmittel finanzieren. Mag sein, dass es ihr größtes Hobby ist, bei Korrekturen stets Herzchen als i-Punkte zu bemalen und am Ende noch ein mehrseitiges, wertschätzendes und individuell auf die jeweiligen Schülerbedürfnisse abgestimmtes Feedback zu erstellen. Das Problem entsteht dann, wenn hieraus sich die Erwartungshaltung ableitet, dass andere Kollegen (m/w/d) dies auch zu machen haben. Und aus den Diskussionen, die dann entstehen, wenn man sich diesem Trend nicht anschließt, kommt man oft nur schwer wieder raus.

    In der freien Wirtschaft gibt es durchaus auch Zeitmessung und wenn jemand regelmäßig Überstunden macht, kann es vorkommen, dass irgendwann mal die Personalabteilung nachfragt, wie es dazu kommt, ob Aufgaben zu umfangreich sind oder die Aufgaben umständlich (und damit zeitintensiv) bearbeitet werden - mit dem langfristigen Ziel, dass zusätzlich Mitarbeiter (m/w/d) eingestellt oder Aufgaben durch die jeweilige Abteilung neu strukturiert werden.

    Klar, kann jemand eine eigentlich 30 Stunden umfassende Arbeitswoche auf 40 Stunden herauströdeln, um so offiziell keine Minusstunden machen zu müssen, aber auch das kommt früher oder später raus. Wenn man nicht der Cousin vom Bruder der Schwester ist, bekommt man dann zusätzliche Aufgaben oder es wird im Zweifelsfall eine Stelle gestrichen.

    Sollte es im Lehrberuf zu einer Arbeitszeiterfassung kommen, bin ich mir sicher, dass die Zeiten nicht nur erfasst, sondern irgendwann mal ausgewertet werden. Erbringen dann durch die Bank weg alle Lehrkräfte des Faches X in der Schulform Y Überstunden, kann dies zu einer Deputatsreduktion führen. Erbringt Kollege Müller als Einziger im Kollegium regelmäßig Überstunden und erklärt dies damit, dass er pro Arbeitsblatt 5 Stunden in die Erstellung investieren muss, kann als Rückmeldung kommen, dass dies nicht zeitökonomisch sei und zukünftig darauf geachtet werden soll, dass der Zeitaufwand für diese Tätigkeit durchschnittlich nicht länger als X Minuten dauert.

    Ich finde wichtig, dass zumindest die Schüler (m/w/d) des gymnasialen Lehrgangs sich stichprobenweise mit historischen Erkenntnissen und Werken der jeweiligen Fächer auseinandersetzen, um zu verstehen, dass alles, was sie im Jahr 2026 kennen, auf jahrzehnte- oder jahrhundertelanger Entwicklung basiert und es den Status Quo, den sie kennen, in der Form nicht schon immer gab. Daher reicht es nicht, im Deutschunterricht nur moderne Werke zu behandeln, sondern eben auch bedeutende klassische Werke in der jeweiligen Sprache, die damals vorherrschte.

    Es wäre historisch falsch, zu behaupten, dass Goethe und Schiller unser aktuelles Sprachverhalten nutzten. Im Lehrgang mit dem höchsten Anforderungsgrad ist es nicht zu viel erwartet, sich hiermit auseinanderzusetzen, denn wenn wir selbst den Schülern (m/w/d) im Lehrgang mit dem höchsten Anforderungsgrad dies nicht mehr zutrauen könnten, wäre das ein fatales Zeichen hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich. Die Abiturientenquoten sind im Durchschnitt aktuell immer noch sehr hoch, also sollte man meinen, dass die Leistungsanforderungen von einem Großteil der Absolventen (m/w/d) als machbar empfunden werden.

    Wenn dieser Aufwand im Vorfeld durch die Schulleitung nicht eingefordert wurde, kann er auch nicht im Nachhinein berücksichtigt werden. Grundlage für die Unterrichtsgestaltung sind einerseits die curricularen Vorgaben und andererseits die arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen der Lehrkräfte. Nehmen wir an, es gäbe Arbeitszeitmessung: Dann könnte man auch nicht geltend machen, dass man für die Erstellung eines Arbeitsblattes 5 Stunden benötigte. Das würde als unverhältnismäßig gelten - übrigens auch in der Privatwirtschaft. Unterrichtsvorbereitung soll zielführend und zugleich zeitökonomisch sinnvoll passieren.

    Euer Kind soll selbst entscheiden können, ob Ton und/oder Bild von ihm einer breiten Maße zur Verfügung gestellt werden würden. Das ist derzeit in Deutschland ab dem 18. Lebensjahr möglich, davor wird die beidseitige Zustimmung von Kind/Heranwachsendem und Eltern benötigt.

    Diese Entscheidung würde ich an die kindliche Reife der Einsicht über die Konsequenzen hinsichtlich der Verbreitung koppeln. Im vorliegenden Fall würde ich persönlich, wenn euer Sohn jünger als 16 Jahre ist, definitiv ablehnen und zwischen 16 und 18 Jahren nur zusagen, wenn er die Komplexität des Rechts an eigenem Bild und Ton kognitiv überblicken kann.

    In Dänemark und Schweden planen nach Jahren der digitalfreundlichen Bildungspolitik wieder zu traditionellen Lehr- und Lernwerken zurückzukehren. Begründet wird dies u.a. mit einer zuletzt stark nachlassenden Literacy-Rate und Interaktion zwischen Lehrkräften und Schülern (m/w/d) sowie zunehmender Konzentrationsschwäche und Ungleichheiten unter Schülern (m/w/d) (Quelle).

    Es ist gut möglich, dass die deutsche Bildungspolitik ähnliche Erfahrungen, nur zeitversetzt, machen könnte. Wir werden es sehen.

    Es ist zudem völlig richtig, dass Ressourcennutzung immer auch mit Energieverbrauch einhergeht, auch wenn diese Information bisweilen in der Werbung (aber auch in der politischen Kommunikation) unterschlagen wird. Angesichts der aktuellen Umstände (Stichwort Berlin) macht es Sinn, auf unterschiedliche Energiequellen zu setzen, da die Versorgung einzelner Quellen derzeit nicht sicher ist.

    chilipaprika : Ein frisches Beispiel für eine unterschiedliche Perspektive war ja bei der Schneediskussion die Tage als 2 User/innen das Argument einbrachten, dass das Streuen der Wege auch Auswirkungen auf Hunde und deren Pfoten hat. Daran hätten User (m/w/d) ohne Hunde womöglich nicht gedacht und ja, bezugnehmend auf das von dir eingebrachte Beispiel, stimme ich dir zu, dass sich Männer nur bis zu einem gewissen Grad in die Gefühlswelt von Frauen hineinversetzen können.

    Ich bin ja auch kein Fan davon, andere Positionen mit "Du kannst da nicht mitreden - du bist ja nicht unmittelbar betroffen." abzutun, da das die Gefühle des Gegenüber verletzen kann. Dennoch finde ich, dass es legitim ist, darauf hinzuweisen, dass die eigene (potentielle) Betroffenheit bei aller Professionalität immer auch unmittelbar in Handlungen und Entscheidungsprozesse miteinfließt.

    WARUM zum Kuckuck soll das bitte eine Rolle spielen?!
    (und damit meine ich nicht deinen Beitrag speziell sondern alle mit dem Thema.

    Es gibt natürlich unter Führungskräften (zu denen u.a. auch Schulleitungen gehören) sowohl solche, die Kinder haben als auch solche, die keine Kinder haben. So weit so normal.

    Meiner Erfahrung nach können eigene Kinder die eigene Handlungsperspektive verändern. Damit will ich nicht sagen, dass alle Menschen mit Kindern auf einmal bessere Menschen sind. Ich denke, jeder kennt von uns genug Menschen mit Kindern, die mehr als fragwürdige Persönlichkeiten sind. Man berücksichtigt aber als Führungskraft mit Kindern auch Faktoren, die man ohne Kinder womöglich nicht berücksichtigt hätte, zumindest unterbewusst, z.B. "Was würde ich machen, wenn ich unmittelbar betroffen wäre?". Es ist in keiner Weise wertend zu verstehen, dass Kinderlose dieses Szenario nicht in Betracht ziehen würden, da ihre Lebenskonstellation eine andere ist.

    Hat eure Schulleitung selbst Kinder? Dann sollte ihr bewusst sein, wie viel Wert ein kleines Entgegenkommen für Eltern haben kann.

    Hinzu kommt, dass Schule nicht unter die Arbeitsplätze fällt, an denen für unbefugte Dritte hohe Sicherheits- oder gesundheitliche Risiken gelten, bei denen man verstehen könnte, dass man nicht mal eben "Besuch" mitnehmen kann.

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