Wie hast du nun entschieden, Naschkatze, unternimmst du etwas oder ist für dich die Sachlage geklärt?
Beiträge von Quittengelee
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Wahrscheinlich hat sich die Lehrkraft ganz viel bei gedacht, dann sollte sie in der Lage sein, das zu erklären.
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Vielen Dank für die Antworten. Da Gespräche schon stattgefunden haben, war ich daran interessiert zu erfahren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder weiß, ob die Zuweisung eines Förderheftes möglich ist, wenn dies nicht erforderlich ist.

Und was kam raus bei den Gesprächen? Es wird dir ja hoffentlich nicht darum gehen, Aufstand zu proben mit rechtmäßigem Arbeitsheftekauf ☝️👨⚖️
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"Zuweisung eines Förderhefts" klingt sehr negativ, ...
Naja, wenn ich es richtig verstehe, kosten die Arbeitshefte in NDS Geld. Ich würde mich auch wundern, wenn mein Kind eine Förderschulvariante bekommt und ich dafür auch noch zahlen soll.
Mich würde daher auch interessieren, ob die Erklärung der Lehrkraft so stimmig ist wie eure.
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Ich finde auch, dass sie Lehrkraft die erste Ansprechperson sein sollte. Trotzdem sollte man in einer ersten Grundschulklasse nicht dafür kämpfen müssen, dass zum normalen Lehrplan hin differenziert wird. Hier geht's ja nicht mal um Hochbegabung. Insofern sollte die Erklärung schon als erstes von der Lehrperson ausgehen.
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In NDS gibt's eine Schulbuchliste mit zugelassenen Lernmitteln. Stehn die Hefte da für Grundschule drauf?
Ansonsten würde ich als erstes die Lehrkraft fragen, die sie bestellt hat.
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Jein. Grundsätzlich stimme ich zu, ABER wenn es innerfamiliär so abgemacht ist, dass einer Vollzeit arbeitet und der andere extra Teilzeit arbeitet wegen der Kinder und die Kinder möglicherweise sogar 45 h betreut werden, aber diese Betreuungszeit trotzdem nicht reicht, um Teilzeit als Lehrerin zu arbeiten, dann stimmt da was nicht am Lehrerjob. Das braucht man sich nicht schön reden.
Wieso stimmt da was nicht am Lehrerjob? Die Rechnung verstehe ich nicht. 45h wären 9 Stunden täglich, da sollte sogar Vollzeit drin sein.
Liegt das Problem nicht häufiger in den komischen Öffnungszeiten der Kitas in den alten Bundesländern?
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Meine Freundin (Krankenpflegerin) hatte übrigens als alleinerziehende einen Babysitter, der morgens um 5 kam, als sie fahren musste, da der Schichtbeginn 6 Uhr war und sie musste noch 45 Min fahren.
Das ist aber auch alles andere als gleichberechtigt, wenn man darauf angewiesen ist. Alleinerziehende sind doch echt gearscht.
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Das Problem ist ja ein Grundsätzliches, wenn du nicht mehr in EZ bist, hast du dieselben Fahrtwege und einen Partner, der sich nicht um die Betreuung kümmert.
Wenn es dir wirklich nur und genau um ein Schuljahr gehen sollte, würde ich wahrscheinlich erst mal darauf drängen: Die Behörde möchte dich lieber gar nicht einsetzen als an einer Grundschule? Glaube ich nicht. Es bedeutet aber Aufwand für irgend wen. Daher würde ich der sachbearbeitenden Person (also "irgendwem") bestimmt sagen, dass ich die TZ nur antrete möchte, wenn die Abordnung klappt. Vorher würde ich aber wohl die Schulleitung dieser GS anrufen und fragen, ob sie sich für mich einsetzen würde.
Alternative wäre, wenige Tage an Stammschule fahren und für diese Tage um Betreuung kümmern.
Edit: was sagt deine Schulleitung dazu? Mit ihr sollte man natürlich als erstes sprechen.
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Ich bin ein Level im Lehrerdasein aufgestiegen! Mir wurde heute von einem Vater versichert, dass ich sein Kind mobbe, weil es das Leih-iPad nicht mehr selbst durchs Schulhaus tragen darf.
Weiß gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll, daher sag ich einfach nur: "wow!"
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• präventiv zu gestalten, d.h. auf erkennbare Gefahrenpunkte muss sofort reagiert werden.Oder in Leichter Sprache: wenn ein Lehrer Aufsicht hat, dann muss er auf die Kinder aufpassen.
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Die aufsichtsführende Lehrkraft beschäftigt sich aber aktuell mit dem Umstand, dass dort täglich rangiert wird. Sie weiß also um das Problem. edit: und hält die Situation für unübersichtlich.
Wenn sie regelmäßig zwei Klassen parallel zur Aufsicht zugewiesen bekommt ist das auch der Fehler ihrer Schulleitung und trotzdem ist sie nicht aus dem Schneider, wenn in einem der beiden Zimmer jemand aus dem Fenster fällt.
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Ich sehe es auch so, dass letztendlich die Schulleitung und die Fahrer*innen diejenigen sind, die die Verantwortung tragen.
Im Gegenteil stehen doch am Rand vieler Schulhöfe Schilder, die das Befahren und Parken dort verbieten.
Umso mehr sind die Lehrkräfte in der Verantwortung. Wenn man regelmäßig dort Aufsicht hat und das Befahren zulässt, muss man damit rechnen, dass ein Gericht nachfragt, wieso man seiner Einschätzung von Gefahr für die Kinder nicht nachgegangen ist, sondern zugeschaut hat.
Die Diskussion, wer was irgendwo anders findet, ist in diesem Fall wirklich total müßig, weil ausschließlich die TE mit ihrer ganz bestimmten Schulhofsituation vor Ort und mit den Kindern, die sie beaufsichtigt, mit den möglichen Konsequenzen leben muss.
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Ich würde lieber an anderer Stelle auf die Suche nach Informationen gehen, hier sind im Wesentlichen Lehrkräfte unterwegs, die nicht "ausgestiegen" sind.
Sozialpädagogenstellen werden, soweit ich weiß, beispielsweise nicht gerne an Lehrkräfte vergeben, in Wohngruppen zu arbeiten bedeutet Schichtdienst usw.
Ich würde lieber mit Leuten reden, die in anderen pädagogischen Berufsfeldern unterwegs sind, da wirst du vermutlich brauchbarere Infos bekommen.
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Ich muss wahrscheinlich in Leichter Sprache schreiben, damit jeder Kollege kapiert, was ich erzähle.
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Ich gucke kritisch und denke: eine zusätzliche, untetstützende Kraft pro Lerngruppe? Geil!
Es ist aber wirklich müßig, zu gucken, was woanders finanziert wird. Oder ist dir die Idee zusätzlichen Personals heute das erste Mal in den Sinn gekommen?
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Gleichzeitig können wir eigentlich ganz froh sein, dass ein Teil unserer Arbeitszeit auch mit weniger anspruchsvollen Aufgaben ausgefüllt ist und die ohnehin schon hohe Belastung in Situationen mit hohen Entscheidungsdichten nicht die vollständige Arbeitszeit umfasst.
Würdest du uns erzählen, welche Entscheidungen das sind? Also die in Summe für dich belastender sind als deine Aufsichten?
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Ich halte es für irrelevant, wer sich hier was vorstellen kann oder will, offenbar macht sich die TE Sorgen, weil es auf ihrem Schulhof unsicher ist oder sich für sie unsicher anfühlt. Wenn ich bei jeder Aufsicht ein ungutes Gefühl hätte, würde ich etwas unternehmen.
Elternrat informieren, Remonstrieren oder selbst bei der Stadt anrufen- was sich halt anbietet.
Wenn wirklich etwas passieren sollte, wird man selbstverständlich als aufsichtsführende Person in irgend einer Form zur Rechenschaft gezogen. Das wissen wir seit Todesfällen auf Klassenfahrten und in Schwimmhallen. Und selbst wenn nicht, ich habe kein Bedürfnis, eine Mutter anzurufen und ihr zu erzählen, dass ihr Kind unter die Räder gekommen ist.
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Naja, bist du haftbar, wenn sich Kinder in der Pause in einer verwinkelten Ecke die Augen auskratzen? Wer mit einem Fahrzeug auf einen Schulhof fährt, muss mit Kindern rechnen und sein Fahrverhalten anpassen. Ob das auf irgendeinem schlauen Zettel steht, bezweifle ich aber, das ist einfach gesunder Menschenverstand.
Und was, wenn ein Transporter ein Kind überrollt, während du Aufsicht hast? Wäre mir nicht so sicher, dass man komplett raus aus der Verantwortung ist. Der Richter wird garantiert wissen wollen, wie man jahrelang dort arbeiten und beim Rangieren neben den Kindern zugucken kann.
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