Beiträge von Quittengelee

    Es gibt doch zig Arbeitszeitstudien, wieso kann man nicht x min für eine Deutschklausur ansetzen und y Minuten für Elterngespräche als Klassenlehrkraft und so weiter und dann muss niemand täglich ganz unkompliziert 5 min Passierscheine im Sekretariat ausfüllen, die täglich Tonnen Papiermüll verursachen und extra Arbeitszeit in Behörden generieren.

    Es ist nicht deine Aufgabe sich darum zu kümmern. Die Schulleitung hat genug zu tun und es ist kein Dienstvergehen. Du müsstest nachweisen, dass es keine vorrangigen Dienstgeschäfte sind.
    Invertierte die Zeit lieber in die Schulentwicklung, um die SL zu entlasten!

    Natürlich. Mach den Job deines Chefs gleich 2x mit: übernimm erst seinen Unterricht und mach dann noch "Schulentwicklung", um ihn zu entlasten. Die dringenden Dienstgeschäfte jeden Mittwoch zwischen 8.45 und 9.30 darf er aber selbst machen oder übernimmt die die Sekretärin?

    1. Ich freue mich morgens, meine SuS zu sehen.

    2. Mir macht es Spaß, mit ihnen die täglichen Aufgaben zu meistern.

    3. Ich finde es nach wie vor toll, sie in unterschiedlichen Kontexten zu begleiten und mit ihnen ihre Stärken in verschiedenen Bereichen zu entdecken. Echt erstaunlich, wie mancher in der Küche oder im Umgang mit Tieren oder am Werkzeug aufblüht und stolz auf sich ist, bei allen Miseren, in die sie ungefragt reingeboren wurden.

    4. Ich sitze tatsächlich gerne an Fragen, wie "wie fördere ich zielgerichtet und handlungsorientiert das Verständnis der Achsensymmetrie", auch wenn das lieblos hingeschluderte Mathebuch nur eine halbe Seite dazu bietet.

    5. Ich finde es famos, von Museumspädagogen oder Feuerwehrleuten was zu lernen, man bekommt in viele Bereiche interessante Einblicke, die man ohne Kindergruppen nicht bekäme.

    6. Ich bin während der Lockdowns voll durchbezahlt worden, während andere ihre Existenzgrundlage verloren.

    Das wären meine 6 Hauptpunkte.

    ...oder automatische, vereinbarte Verschiebung bzw. Verlängerung des Zahlungsziels)

    Das geht halt nicht bei allen. Daher die Frage, ob es nicht doch eine Möglichkeit der Direktabrechnung oder Vorschuss gibt. Und die Frage, wie es bei zum Beispiel Dialyse läuft, die ambulant stattfindet und wahrscheinlich auch einen Haufen Geld kostet. Medikamente und Labore sind manchmal sehr teuer und übersteigen zum Beispiel Reha- oder OP-Kosten, für die es ja bereits eine vernünftige Lösung gibt.

    Der Scheiß ist halt, dass die Rechnungen jedes Mal so hohe Beträge sind, teilweise mehrere davon und das im 3-Wochen-Rhythmus. Ich hab auch schon Sachbearbeiter erreicht, die dann Rechnungen zusammen bearbeitet haben. Es muss doch aber eine vernünftige Lösung geben, zumindest auf Abschläge und offiziell, dass ich nicht ständig hinterhertelefonieren muss und gleichzeitig beim Labor, ob sie gnadigerweise Mahnsperre einlegen? Wie ein Bittsteller mit Schulden.

    Was macht man denn sonst als Dialysepatient oder was es da an teurem, regelmäßigem Zeugs ambulant gibt?

    Welches Land wäre denn ein gutes Austragungsland, das keinen Grund zu einem WM-Boykott geben würde

    Eines, das schonmal einen Haufen Zaster für die Infrastruktur ausgegeben hat vielleicht? Brasilien, irgend ein europäisches Land oder mehrere Nachbarstaaten.... Skandinavien? Was ist mit Australien?

    Halli Galli fällt mir als erstes ein.

    Für strukturierte Mengenbilder gibt es auch allerlei, aber immer mit didaktischem Hintergedanken und weniger mit Aufforderungscharakter.

    Qwixx ist ganz gut zum Kopfrechnen mit bisschen Spannung, weil man Entscheidungen treffen muss. Allerdings für ganz schwache SuS eher ungeeignet.

    Zur Förderung von Vorläuferfertigkeiten/Wahrnehmung fielen mir noch Sachen ein, aber ich weiß nicht, ob das passt?

    Ist das denn so einfach? Direkt nach dem Studium als Lateinlehrkraft etwa... Man ist weder Führungskraft eines Konzerns, noch spezialisierte Industriemechanikerin auf Montage- für einen Konzern. Dafür hat man keine Verantwortung.

    Edit: vielleicht verkaufe ich unsere Arbeit auch unter Wert, aber sich etwas versagen, worauf man Lust hat, weil andere das nicht machen würden, ist doch unsinnig.

    ...Die Konsequenz die ausgehandelt wurde ist folgende: sollte einer der Schüler, welcher bei Störungen immer dabei ist, noch einen Klassenbucheintrag bekommen, wird er in die Parallelklasse versetzt.

    Gestern habe ich mit einem Kollegen gesprochen, der meinte, dass es anscheinend keine Wirkung auf die Klasse gemacht hat und in seinem Unterricht wieder kein Stationenbetrieb/Spiele etc. möglich waren. Das einzige, dass half war einfach schreiben. ..

    Daran ist Mehreres etwas problematisch:

    Das Versetzen in die Parallelklasse ist (in Deutschland zumindest) eine Ordnungsmaßnahme und gleicht etwas dem Schießen mit Kanonen auf Spatzen. Wenn sich ein Schüler extrem verhält, kann man das machen, vorher sollten aber Erziehungsmaßnahmen greifen. Nacharbeit, Elternanrufe etc. Aber gut, nun ist es höchstschulleiterlich beschlossen, was für euch wiederum gut ist. Ihr müsst das jetzt also unbedingt durchziehen. Nichts ist tödlicher für Disziplin als nicht umgesetzte Androhungen. Der Kollege muss also das Versetzen in die andere Klasse anleiern, mit allen Punkten, die dabei zu beachten sind (Elternanhörung? Steht im Schulgesetz)

    Außerdem: es gibt zwischen "Abschreiben lassen" und "Stationenbetrieb/ Spielen" noch Zwischenschritte der Freiheit. Etwa zunächst mal zu zweit Arbeitsaufträge erfüllen oder zwischen zwei Aufgaben wählen.

    Bei Stationen: stark angeleitete Stationen (Pflicht vs. Wahl von Aufgaben, Partner*innen, Orte wo gelernt wird etc.). Man kann also von "in absoluter Stille eine Wahlstation, wenn drei Pflichtstationen bearbeitet wurden" bis hin zu "jeder macht, wann er wozu Lust hat mit wem er will, wo er will" 100 Abstufungen in der Freiheit festlegen.

    Für schwierige Klassen ist es übrigens keine Belohnung, Spiele zu spielen, für die sie sich zusammenreißen würden oder können.

    Daher bliebe meine Frage: ab wann wird es unruhig? Kannst du überhaupt die Aufgabe stellen, die zu bearbeiten ist? Was auch immer du vorhast, zuallererst müssen alle still sein und zuhören.

    Es geht nicht darum Kritik zu unterbinden. Die WM ist kein Politikum, sonst hätten viele WMs aus unterschiedlichen Gründe nicht stattfinden dürfen.

    Ich sehe es so, dass die WM in Katar nicht hätte stattfinden dürfen. Die Zustände auf den Baustellen waren öffentlich bekannt.

    ...Wer entscheidet es denn, dass die jeweilige Nationalmannschaft aus politischen Gründen nicht dran teilnehmen darf? Es geht nicht um die Unterstützung der Politik eines Landes, sondern um ein Fußballtunier (und in dem Zusammenhang auch um relativ viel Geld)...

    Keime Ahnung, ich finde auch nicht, dass es den Sportlern gegenüber fair ist. Jedenfalls ist es aber hochpolitisch, Sportler*innen bestimmter Nationen auszuschließen, das wirst du wohl kaum abstreiten?

    Alleine 2026 wird es etwa 50-60 Weltmeisterschaften in diversen Sportarten und verschiedensten Nationen geben. Warum nun gerade die Fußball-WM so politisch aufgeladen wird, ist mir ein Rätsel.

    Das war doch schon immer so. Wahrscheinlich geht es bei der Fußball-WM um unfassbar viel Geld.

    Weil es eine der wenigen Weltmeisterschaften ist, die medial Beachtung finden. Also wird daraus ein Politikum gemacht. Während man dabei sein Apple IPhone in den Händen hält und auf Amazon nach dem nächsten Schnäppchen sucht.

    ...

    Mit dem Argument kann man alle Kritik an jeglichen Zuständen unterbinden. ICE führt sich auf wie die SS? Egal, an meinem Smartphone klebt Blut. Wie praktisch, der Rest der Welt kann mir also egal sein, weil ich nicht als Selbstversorger im Wald lebe.

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