Beiträge von Quittengelee

    Na gut, dann halt wieder Verwirrtsmileys.

    FrozenYoghurt , ich bezog mich darauf, dass hier regelmäßig das schlechte Niveau aller SuS beklagt wird.

    Ich verstehe dabei grundsätzlich nicht, warum sich die Beklagenden a) nicht einfach dazu entschließen das beizubringen, was ihrer Meinung nach vorhanden sein müsste oder b) entsprechend schlechte Noten zu verteilen, Schuljahr wiederholen zu lassen oder abzuschulen.

    Die Antworten lauten nämlich grundsätzlich: "Ich kann ja nicht als einziger die 5 geben, wenn er/sie dann sitzen bleibt... Die anderen im Kollegium machen ja immer... Es ist politisch gewollt... Die Eltern... Die Grundschulen... die Schülerinnen..."

    Es gibt tatsächlich Bundesländer, die Schulabschlüsse nicht verschenken. Orientiert euch doch mal an denen, statt euch an den angeblich so doofen Schülern abzuarbeiten, wäre mein durchaus konstruktiv gemeinter Vorschlag.

    Lass sie gruppenkuscheln, ist doch schön, wenn Kinder ihre Lehrkräfte mögen. Selbst wenn es übertrieben wäre, würde es nur schlimmer und die Distanz womöglich größer, wenn du dich darüber aufregst.

    Beim Folgenden wäre ich allerdings sehr deutlich und würde den Kindern kommunizieren, dass sie ihr Verhalten selbst in den Griff kriegen müssen. Sie müssen lernen, dass nicht andere Schuld an ihren Konflikten und schon gar nicht an ihrem Mobbing sind.

    Also nein, Blödsinn, Frau X ist nicht hier und ich erwarte von euch, dass ihr fair miteinander umgeht. Eure Mama ist auch nicht hier und ihr seid trotzdem in der Lage, in eure Hefte zu schreiben oder nett zu euren Mitschülern zu sein.

    Nimms nicht so persönlich, bleibe klar, denn zum "gemocht werden" braucht's unbedingt auch das Durchsetzen, keinesfalls anbiedern.

    ..., bei Frau X haben wir das nicht gemacht, es liegt nur an Ihnen, dass wir uns so streiten...

    Schulgelände verlassen, die Zweite:

    Wenn ich die Unfallkasse richtig verstehe, sind Schüler versichert, die sich auf dem Heimweg oder zur direkten Nahrungsaufnahme befinden, nicht im Park o.ä.

    Bedeutet das, dass per Elternunterschrift Schüler jeden Alters und in jeder Pause das Gelände verlassen dürfen, nur dann die Unfallversicherung nicht mehr greift?

    Auch hier im Thread schrieben Leute, dass bereits ihre Fünftklässler gehen dürfen. Dürfen sie das auch in der großen Pause um 10uhr? Dann wäre ja niemand mehr auf dem Hof :S

    Diese „Diskussion“ würde in der Realität eben nicht in dem Ausmaß stattfinden. Das ist so ein typisches Lehrerforending.

    Du hast dich hier auch mehrfach beteiligt und dieser Kommentar enthält nicht mehr Inhalt als andere.

    Das Ding ist doch, dass man hier Sachen sagen kann, die man Kollegen/Lehrkräften seiner Kinder nie sagen würde. Das ist doch gut. Für die Umfrage alleine im ersten Post und dann Dichtmachen des Threads würde wohl niemand mehr am Forum teilnehmen.

    Meine Güte, es geht doch nicht um die Höhe des Betrags oder ob das Gekaufte den Kindern möglicherweise gefällt, sondern darum, dass manche Lehrpersonen UNGEFRAGT das Geld der ELTERN für IRGENDWAS ausgeben, was SIE SELBST für toll halten mit der Begründung, dass es doch nicht viel SEI und die Eltern das Geld eh nicht vermissen würden und außerdem nicht entscheiden könnten, was gut fürs Kind wäre.

    Geld: gehört Eltern. Entscheidung darüber: treffen Eltern.

    Jetzt klar?

    Edit:

    Vorschlag, die mit Klassenkasse machen es in diesem Jahr mal so: Ihr fragt die Eltern anonym, ob das restliche Geld ausgezahlt oder ausgegeben werden soll.

    Und zwar nicht so:

    "Es sind bloß noch 4,90€, es ist doch bestimmt für alle okay, wenn ich dafür Eis und irgendwas von tedi für jedes Kind kaufe."

    Sondern konkret so: bitte ankreuzen:

    1. 4,90€ in bar zurück erhalten.

    2. Eis und Radiergummis, die die Lehrerin für lustig hält, dafür kaufen.

    3. Eine Kugel Eis für 2€. Restliche 2,90 € in bar zurück erhalten.

    4. Für nächstes Schuljahr aufheben und davon einen Ausflug bezahlen.

    Hm, doch. Geld für Ausflüge, die die Eltern bezahlen müssen, ist nichts anderes als der übrig gebliebene Euro fürs Eis.


    Doch natürlich, erstens sind Schulausflüge Pflicht und zweitens kann man diese Gelder als Sozialleistungsbezieher zurück bekommen.

    Du würdest wahrscheinlich nicht von 5€ "Restgeld" einfach so ins Theater gehen, sondern vorher Einverständnis einholen usw.

    Es geht, wie bereits vielfach erklärt, um etwas anderes.

    In NRW sind treuhänderische Gelder (wie Klassenkassen) unter gewissen Umständen explizit erlaubt. (§95, Absatz 3, Schulgesetz)

    ...unter gewissen Umständen. Problemlos und beliebig Bargeld einzusammeln ist nirgends möglich.

    Aus Interesse: Welchen Satz im zitierten Gesetz meinst du, der Klassenkassen genauer regelt?

    ...

    Was müsste ein Coaching bieten, damit du daran teilnehmen würden?

    Dass der Coach nicht vorher fragt, was er machen soll, sondern mich durch professionelle Gesprächstechniken dabei unterstützt, eigene Lösungen zu entwickeln und meine Ressourcen zielgerichtet zu nutzen. M.a.W. die Inhalte ergeben sich, wichtig sind Fragetechniken usw.

    Guten Tag

    Ich bin seit 10 Jahren Lehrerin und möchte nun Berufsanfänger oder Lehrer in Krisen unterstützen. Dazu mache ich eine kleine Umfrage und möchte gerne erfahren, was euch als Lehrer unterstützen würde.

    Nach 10 Jahren im Beruf müsstest du doch eigentlich alle inhaltlichen Anforderungen und erdenkliche Herausforderungen kennen, oder?

    Was fehlt im aktuellen Fortbildungsangebot?

    Bei uns DaZ

    Da du so gerne darauf hinweist, dass man nicht "man" schreiben soll, sondern von sich selbst sprechen soll, habe ich deine Aussage mal korrigiert.

    Bargeld von SuS einzusammeln und zu verwalten ist in allen Bundesländern problematisch, da musst du mich nicht korrigieren.

    Zum Einsammeln von Geld für Ausflüge wurden schon 1000 Sachen geschrieben, das ist überhaupt nicht der Punkt.

    Ich ertappte mich neulich bei der Frage, ob ich in Stufe 8 das Erstellen einer Tabelle vielleicht künftig vorbereiten sollte...

    Können sie Tabellen nicht zu Hause üben? Das kann man nicht von KI erledigen lassen.

    ... Gerade im Fach Geschichte haben da Leute bei uns den LK gewählt, die nicht dazu imstande sind, Quellenanalysen zu verfassen und dabei erkennbar zu differenzieren, wo sie sich kurz fassen können und wo sie definitiv konkrete Ereignisse oder Zusammenhänge darlegen müssen. Alles liest sich als Einheitsbrei, oberflächliche und phrasenhafte Allgemeinplätze.

    Sachsen, Lehrplan LK Geschichte Klasse 11 (G8)

    "Entwickeln der Fähigkeit, fachspezifische Arbeitsmethoden im Umgang mit Quellenarten und Darstellungsformen anzuwenden

    Die Schüler beherrschen

    die umfassende Interpretation von qualitativ und quantitativ anspruchsvollen schriftlichen, bildlichen und gegenständlichen Quellen und Darstellungen sowie von Tondokumenten,

    den Vergleich und die Auswertung unterschiedlicher Quellenarten und -komplexe zu einem Thema,

    den Umgang mit traditionellen und digitalen Medien.

    Wäre es also möglich, dass sie das erst von dir lernen sollen?

    Wir reden hier nicht von einer Waschmaschine oder was auch immer. Wir reden von einer Kugel im Schuljahr. Ergo 1-2€ pro Monat für die Klassenkasse. Das sollte man schon bei der Grundsatzdiskussion berücksichtigen.

    Wir reden davon, dass du meinst entscheiden zu können, was für andere viel Geld ist, wofür sie es auszugeben haben, wofür nicht und ob sie sparsam genug leben.

    Die Grundsatzdiskussion ist ja eben das: der Grundsatz. Denn dass alles, was es gibt, nach oben offen ist, haben wir gehört, manche sammeln 100€ pro Schuljahr ein.

    Es gibt zweifelsfrei Menschen, die auch mit Bürgergeld perfekt haushalten können. Dazu gab es in der Vergangenheit durchaus Fallstudien. Es ist nicht unbedingt einfach, aber möglich. Jetzt gibt es aber Menschen, die grundsätzlich Probleme im Umgang mit Geld haben.

    Die Fallstudien hast du sicher genau gelesen und verfolgt und kannst uns alle zweifelsfreien Ergebnisse detailliert darlegen? Auch wie es ist, wenn man viele Jahre davon lebt und dann größere Kosten anfallen wie "Waschmaschine kaputt", "neuer Teppich fällig" "Winterschuhe zu klein"? Sparen ist dann logischerweise nicht möglich, von Urlaub ganz zu schweigen.

    Außerdem ist das nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Leute wie du und Tom ungefragt das Geld anderer Menschen ausgeben mit irgend einer übergriffigen und arroganten Haltung. Ich kann ja mal von eurem Sold/Gehalt 500€ an einen guten Zweck spenden. Ihr hättet hinterher sogar noch ausreichend auf dem Konto und ich entscheide, welcher Zweck gut ist.

    Also selbst wenn die Eltern reich sind oder das Kind jeden Nachmittag einen Eisbecher bekommt, können Lehrkräfte nicht die Unterrichtszeit mit Eisdielenbesuchen füllen und vom Geld der Eltern 5€ oder auch nur 2€ ungefragt ausgeben. Zusätzlich ist es für arme Familien unverhältnismäßig viel Geld und besonders problematisch.

    ...

    Noch lieber wäre mir, dass eine Klassenkasse gar nicht nötig wäre, weil offizielles Geld vorgesehen wäre, um Bastelmaterialien, Hefte, Taschentücher etc. Zu kaufen oder Ausflüge zu bezahlen. Ist aber eben nicht so. Die Eltern jede Sache selbst besorgen und die Kinder ihre Pappe, ihren Draht, das Transparenzpapier für die Laterne, die Hefte in der richtigen Lineatur etc mitbringen zu lassen klappt nicht und würde dazu führen, dass vieles gar nicht mehr gemacht werden kann oder dass Kinder ausgeschlossen wären (oder Lehrkräfte vom eigenen Geld "Ersatz"Dinge für diese Fälle besorgen) und im Endeffekt auch, dass Eltern mehr Arbeit hätten (farbige Pappe kann man bei uns in der Nähe nicht mehr kaufen) und mehr Geld ausgeben müssten (ich kaufe die Pappen und das Ton Papier ja nicht in einzelnen Bögen und auch die Schreibhefte kaufe ich günstig ein). Insofern ist eine Klassenkasse auch für die Eltern eine bequeme Lösung.

    Ja, ich habe schon Kindern am Ende 5€ zurück gezahlt, aber das ist mir zum Glück nur einmal passiert. Meist kommt es sehr gut hin und zum Schluss kaufe ich für das Abschlussfest noch Bastelsachen, drucke Fotos für die Kinder aus und kaufe ihnen oft auch noch ein Eis (allerdings meist aus dem Supermarkt), so dass das Geld dann am Schuljahresende aufgebraucht ist.


    Es gibt 2 Bereiche: Auf der einen Seite Verbrauchsmaterialien, die jeder kaufen muss. Du sagst: ich kaufe das für alle, jeder bekommt Buntpapier und Hefte in Lineatur x, dafür sammle ich y Euro ein. Das ist transparent und nachvollziehbar.

    Auch wenn das deine Entscheidung ist, man kann auch Eltern im sozialen Brennpunkt zutrauen, sich zu kümmern...

    Der andere Punkt sind sowas wie Taschentücher (warum bringt nicht jeder mal einen Packen mit?) und "ich gebe die 5€ pro Kind für irgendwas aus." Gerade sozial schwache Eltern haben wirklich, wirklich massive Geldprobleme. Ich weiß, dass sich Normalverdiener das nicht vorstellen können, aber am 28.6. noch 5€ haben oder 0€ haben ist ein Unterschied.

    Einen Ausflug wiederum kann man sich von der entsprechenden Behörde wiederholen, wenn man rechtzeitig planen kann.

    Edit: und ich hab's schon ein paar Mal erzählt: in der Schule meines Kindes wurde mal eingebrochen. Klassenkasse war weg, die Lehrerin hatte daraufhin den tollen Vorschlag, dass wir Eltern Kuchen backen und der auf dem Sommerfest verkauft wird, um das Geld erneut einzutreiben. Klar, das kostet natürlich Eltern weder Zeit noch Geld.

    Achso: natürlich hat niemand gesagt, dass die Lehrerin Pech gehabt hat und für das Geld selber haftet. Alle haben brav gebacken und für den Kuchen(ver)kauf doppelt bezahlt und den Diebstahl zusätzlich finanziert. Sowas Halblegales oft an vielen Schulen gemacht, bringt uns gegenseitig in Bedrängnis, weil die Länder keine Schulkonten zur Verfügung stellen.

    ...

    "Während erzieherische Einwirkungen ihrem Wesen nach dazu dienen, den*die Schüler*in zu einer Änderung des Verhaltens durch verbindliche Anordnungen zu bewegen, ohne sie*ihn in ihrer*seiner Individualsphäre wesentlich zu beeinträchtigen, greifen Ordnungsmaßnahmen in die Rechte der Schüler*in ein.

    ...

    Ich vermute, wenn ich das Wirrwarr überhaupt richtig verstanden habe, dass die Eltern genau das anzweifeln. Sie argumentieren, dass dem Kind für 2 Wochen die Pausen entzogen werden und das ist nicht zulässig.

    Ich würde die Maßnahme daher abändern und den Schüler 2 Wochen nachmittags beim Fegen helfen lassen, dann hat er weiter Hofpausen und trotzdem was gelernt.

    Ganz grundsätzlich sind Ordnungsmaßnahmen ja leider häufig das stumpfere Schwert, wen inteessiert schon ein "Verweis"?

    Schön, dass man mit einer so einfachen Frage tiefsitzende Persönlichkeitsmerkmale sichtbar machen kann 🫠

    Das sind tiefsitzende Konflikte.

    Wo ist das Problem? Es ist Schulzeit und keine Freizeit. Da wird halt nichts gekauft. Meine Grundschüler kamen auch schon auf die Idee sich im Schwimmbad Eis kaufen zu wollen. Das gibt es einfach nicht.

    Frag Saruman, der traut seinen SuS kein Geld zu, weil es Automaten gibt.


    Das sind 2 Packungen Zigaretten im Jahr. Das Kindergeld für das erste Kind sind übrigens 260 im Monat.

    Arrogant bist du zum Glück gar nicht.

    Die meisten Eltern haben vor allem das Interesse, dass ihre Kinder eine tolle Schulzeit haben zu der auch positive Erinnerungen gehören. Natürlich gibt es inzwischen auch sicherlich Eltern, die sich über ein Eis im Sommer oder Waffeln im Winter aufregen. Aber ganz ehrlich? Wer so doof ist ...

    Weil du das schon das dritte Mal schreibst: es geht nicht darum, dass Eltern ihrem Kind kein Eis gönnen, sondern dass Lehrkräfte das Geld von Eltern ohne zu fragen für Vielerlei ausgeben. Es bleibt, wie mehrfach erklärt, nicht bei einer Kugel Eis.

    Seltsam übrigens, dass du darauf beharrst, bloß keinen Cent privat für die Schüler auszugeben, dann aber bereit bist, 28x20€ in bar aufzubewahren und für Unterrichtsmaterialien auszugeben. Und natürlich sind Cocktails und Backzutaten Unterrichtsmaterial.

    Werden die Eltern wenigstens informiert, was du mit dem Geld machst oder behältst du den Rest dann ein, weil ja eh keiner so genau nachrechnet und die Eltern bloß Kippen davon kaufen?

    So, jetzt habe ich tatsächlich mal Chat GTP gefragt (danke für den Tipp). Die KI meint leider, dass 14 Tage zu unverhältnismäßig wären und das Werfen von Eicheln dafür nicht ausreichend sei. Ordnungsmaßnahmen? Jugendamt? Das geht wohl zu weit….

    Na, hier wird doch nicht etwa eine empörte Mutter schreiben, die mit den schulischen Verfahren überfordert ist aber auf jeden Fall vermeiden will, dass ihr Kind mal für irgendwas Verantwortung übernimmt? Wäre ja schlimm, wenn irgendwer einen Versuch unternähme, das Kind zu erziehen.

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