Beiträge von Quittengelee
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Darüber hatte ich noch nicht nachgedacht. Beispielsweise war es für mich unstrittig, dass die SL über das Hausrecht das Essen und Trinken in bestimmten Bereichen wie Chemieräumen oder Computerräumen verbieten kann. Ich denke nicht, dass das grundsätzlich der Hausordnung geregelt sein muss. Allerdings ist es natürlich spannend, ob die Gesamtkonferenz über eine Hausordnung eine übergeordnete Regelung schaffen kann.
Ich würde jetzt mal vermuten, dass die SL entscheiden kann, solange die Schulordnung nichts Gegenteiliges sagt.
Spannend wäre dann auch die Frage, ob der Schulträger unabhängig davon Vorgaben machen darf.
Du mischst mehrere Sachen durcheinander. Gesamtkonferenz/ Schulkonferenz/ Hausrecht/ Hausordnung/ Schulordnung... Das ist nicht alles dasselbe.
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Wir haben 2x 30 Minuten Pause, das reicht - für mich - eigentlich zum Trinken.
Tee habe ich früher eher aus Gemütlichkeit gerne mit in den Unterricht genommen, aber aktuell finde ich die meisten Kurse eh nicht gemütlich, von daher auch egal.
Dass dazu was in der Hausordnung steht, würde mich aber arg wundern.
Das ist ja gerade WillGs Idee gewesen. Über die Hausordnung stimmt die Schulkonferenz ab, in der Vertretung von SuS, LK und Eltern sitzen. Wenn man die Hausordnung in der GK überarbeitet, schlägst du vor, dass darin der Passus "das Trinken im Unterricht ist erlaubt" auftaucht. Da dem niemand widersprechen wird, kann dich dein Schulleiter diesbezüglich gern haben.
Unabhängig davon: Dass niemand früher entlassen werden darf steht aber außer Frage.
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Suppe pürieren und Sahne schlagen würde ich jetzt ungern mit flotter Lotte und Schneebesen machen müssen.
DUum drückt sich auch gerade vor einer ätzenden Papierkram-Aufgabe.
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Hatte ich noch nie, kann ich mir aber kaum vorstellen. Dann müsste die gastgebende Person ja nicht nur die Kinder bespaßen sondern auch noch den anwesenden Eltern Sekt und Kuchen im schallgedämmten Separee reichen. Wenn sie das tut: warum nicht?
Hast du dieselben Freunde wie dein*e Partner*in? Also auch öfter Pärchen-Treffen oder mögt ihr verschiedene Personen?
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Mit Waschlappen umständlich 3-Jährigen so den Kopf waschen, dass kein Wassertropfen das Auge berührt
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Überlasse ich diese Arbeit der KI, möchte ich dennoch die Kontrolle darüber haben und beurteilen können, was sie produziert hat. Dazu muss ich es selbst können.Unbedingt. Davon abgesehen sollen wir den SuS auch beibringen, Fake News zu erkennen. Wenn ich eine Werbeanzeige nicht von einem Meinungsbeitrag oder einem Bericht unterscheiden kann, wird das schwierig.
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Mein jüngeres Kind hat übrigens (wg. Corona?) keinen einzigen Aufsatz geschrieben in der gesamten Grundschulzeit. Katastrophe für die Lehrkräfte in Klasse 5...
Es hat definitiv nicht ausgedient.
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... Aber zum Bewerten finde ich die 2. Abschrift unfair, weil man den Kindern unterschiedlich stark hilft.
Das verstehe ich nicht so recht. Der mit mehr Fehlern wird auch beim Überarbeiten mehr Probleme haben und der bessere Schüler muss weniger tun, um die zweite Version zu schreiben, schreibt im Idealfall nur alles in Schönschrift ab wie es ist.
Allerdings sehe ich auch nicht so richtig denn Sinn in der Vorgehensweise. Man hat ja alles geübt und will wissen, wer es wie gut umsetzen kann.
Könnte man nicht beide Versionen bewerten? Dann hättest du zwei Noten und die Korrigierei würde sich doppelt auszahlen: die Kinder haben sich mit der Korrektur auseinander gesetzt und die Lehrkraft hat zwei Noten zum Eintragen.
(Ich habe es allerdings gehasst, eigene Texte zu überarbeiten... Man macht die Aufgabe ja für die Schule, nicht "fürs Leben" und will den Kram dann auch endlich abgehakt wissen. Und die eigene Handschrift zu entziffern ist auch nicht erbaulich, für ADHSler jedenfalls ein Graus)
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2. Möglichkeiten penetrante Störer aus dem regulären Unterricht zu entfernen.
Ich war neulich in einer schwierigen Klasse, in der aus irgend welchen Gründen die drei anstrengendsten Schüler fehlten und es war 45 min konzentriertes, leises Arbeiten möglich. Das war so erholsam, alle konnten zuhören, ich bin entspannt ins Wochenende, wirklich, mir war nicht bewusst, WIE ANSTRENGEND, kräftezehrend und auch lernhinderlich verhaltensauffällige SuS sind. Sie gehören halt zum Arbeitsalltag dazu und ich denke mir dann so, dafür gibt's das Schmerzensgeld des Beamtentums. Aber was das an Kraft und Ressourcen kostet... Das ist eigentlich eine Behinderung der Gesellschaft. Tut mir leid, wenn das politisch inkorrekt ist und vielleicht liegt es auch an meiner perönlichen Verfassung, aber es war mir so extrem aufgefallen.
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Und selbst wenn alle anderen 23 wären, was ändert das für dich?
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Ausgangspunkt war ja der Typ, dem die Eltern mit 22 noch den Arsch hinterhertragen. Da mag der Aufenthalt an einem anderen Ort die Unabhängigkeit fördern und vorschlagen kann man das ja, insbesondere wenn man selbst weiß, was einen beim Bund erwartet. Aber so ganz grundsätzlich sollte man den Mann doch selbst entscheiden lassen, was gut für ihn ist.
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Ich bin gespannt darauf, ob dann auch die Wehrpflicht für Frauen eingeführt wird bzw. eingeführt werden muss, weil sich auf einmal ein Großteil der Wehrpfllichtigen als Frauen definiert, um so der Musterung und dem Wehrdienst zu entgehen.
Ich glaube hingegen nicht, dass Sikhs mit ihrem Turban vor Gericht durchkommen werden. Schließlich haben schon Sikhs versucht der Helmpflicht beim Motorradfahren aus religiösen Gründen zu entgehen und sind damit gescheitert.
Siehe dazu: Bundesverwaltungsgericht Az.: 3 C 24.17
Ernsthaft, das sind deine Sorgen? Der Anteil 18-Jähriger Sikh pro Jahr dürfte verschwindend gering sein und derer, die ihren Geschlechtseintrag ändern wollen ebenfalls.
Hättest du Letzteres für dich in Erwägung gezogen? Wehrdienst hast du ja keinen geleistet, wenn ich recht erinnere.
Edit: sehe gerade, dass die verweigernden Sikh Rosa Launes Einfall waren.
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Danke, Seph , möge dieses Bewusstsein und die praktische Umsetzung in möglichst vielen Kollegien Einzug halten.
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Ich fürchte, damit schießt du ganz schön übers Ziel hinaus. Gerade im Bereich der Unterrichtsvorbereitung dürfte die Streuung der benötigten Zeit am größten sein und es ist vollkommen legitim, diese möglichst zeiteffizient zu gestalten - insbesondere wenn gerade andere wichtige dienstliche Aufgaben anstehen. Dass das natürlich nicht bedeutet, Unterricht gar nicht vorzubereiten und dass idealerweise Absprachen mit der SL getroffen werden, wie die Fülle der aktuellen Aufgaben zu priorisieren sind, versteht sich von selbst.
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Das versteht sich nicht von selbst, Tom123 schrieb, wer k.o. sei, könne an der Vorbereitung sparen. Unterrichtsvorbereitung gehört aber nunmal zu den originären Aufgaben einer Lehrkraft. Ich halte es für gewagt, öffentlich zu empfehlen, dass man nicht mehr vorbereiten soll, weil Sommerfeste und Projekttage anstehen. Mal ganz abgesehen davon, dass Projekte enorm viel Zeit kosten in der Vorbereitung. Und: Klausuren müssen immer korrigiert werden, wenn du es heute nicht machst, musst du es morgen nachholen.
Außerdem geht es doch wieder am Problem vorbei.
In HH, wo es ja den Versuch gibt, Arbeitszeiten festzulegen, wird die Unterrichtsstunde mit dem Zeitfaktor von etwa 1,75, also 105 Arbeitsminuten belegt.
Für sonstige Aufgaben und Schnickschnack wird ein anderer Faktor ermittelt. Vorbereitung zu kürzen, um mehr Sommerfest zu schaffen ist sicher nicht offiziell abgesegnet, sondern in die Planung fließen bereits soundsoviele Stunden ein. Das Sommerfest ist also bereits abgedeckt, zumindest durch die Vollzeitkräfte...
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Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass irgendwelche schlechten Erfahrungen hier auf mich/uns projektierst.
Ich projiziere nicht nur, ich sage ganz klar und deutlich, dass an anderen Schule dieselben Probleme auftreten, wie ich es auch erlebt habe: Missgünstige Kolleg*innen, die finden, Teilzeit sei abgegolten, wenn die Unterrichtszeit reduziert ist.
Zur Frage, die du noch gefunden hast sage ich nichts, dir ist selbst klar, dass das eine rhetorische war.
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Was sollen solche Angriffe? Gymshark hat doch nur berechtigterweise darauf hingewiesen, dass die Aussagen nicht zu einander passen. Ist das jetzt auch verboten?
Wer schreibt was von Verbot und wieso auch, wurde dir was verboten?
Anna-Lisa schreibt ausführlich über die Bedingungen an ihrer Schule, damit ihr eine Vorstellung davon bekommt, an welcher Stelle es Entlastung für sie als TZ-Kraft bedürfe.
Je mehr sie erklärt, desto mehr schreibt ihr (männlich, kinderlos), was ihre Schule falsch macht, ihre Schulleitung, ihr Kollegium und sie selbst.
Dabei hat sie nie nach Tips gefragt oder habe ich das überlesen?
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Was muss ich noch tun, um mich verständlich zu machen?
Würde ich auch gerne wissen. Aber wahrscheinlich ist gegen Mansplaining kein Kraut gewachsen.
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