Beiträge von Quittengelee

    Ich zeige Dir gerne die Stelle wo die CDU gegen ihr Wahlversprechen und gegen den Koalitionsvertrag die pauschale Beihilfe ablehnt. Man muss sich nur mal das Plenarprotokoll zur entsprechenden Landtagssitzung durchlesen:

    --> https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dok…F56%7C139%7C146

    Auf der ersten Seite beginnt es in der linken Spalte unten mit "Wir kommen zu 15. ..."
    Auf Seite 3 in der linken Spalte wird es dann deutlich.

    Da hat die AfD zumindest den Vorteil, dass zumindest bisher ihr Wahlprogramm mit dem übereinstimmt, was sie auch nachher macht. Die CDU hingegen sichert sich mit Lügen den Zugang zu den Fleischtöpfen der Macht.

    Das beantwortet meine Frage nicht. Sonst könntest du auch sagen, dass es kein Wunder sei, dass Menschen NPD oder die Tierschutzpartei wählten, wenn du keine Beihilfe bekommst.

    Die AfD setzt sich weder für die oben genannten Interessen ein, noch hatte sie irgendwo nennenswert Regierungsverantwortung, die deine Thesen begründen würde.

    Lehrkräfte handeln im Dienst stellvertretend für ihren Dienstherrn, juristische Mittel von Eltern sind im Regelfall gegen diesen zu richten, so lange die Lehrkraft nicht gerade Straftaten begeht. Von den Folgen fahrlässigen Handels sind Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit in der Regel freigestellt. Im Gegenzug kann und muss der Dienstherr gleichzeitig dafür sorgen, dass Lehrkräfte ihren Pflichten nachkommen.

    Wenn Lehrkräfte regelmäßig zu spät kommen und in Kauf nehmen, dass die Kinder nicht angemessen beaufsichtigt sind, ist es eine Frage der Zeit, bis etwas passiert. Dass Eltern dann nicht Frau Müller persönlich verklagen tut nichts zur Sache, es wird bis zu ihr durchdringen.

    Puh, wenn Du hier nicht schon geschrieben hättest, würde ich das glatt für einen Schülerbeitrag halten vom Duktus her.

    ...

    Der letzte Satz mit den Direktorinnen klingt für mich sehr kindisch formuliert. Nur so viel: Dass eine Schulleiterin nicht ihrer Stellvertreterin in den Rücken fällt, sollte selbstverständlich sein - und wie die beiden das dann im stillen Kämmerlein klären, ist eine andere Sache.

    Dachte dasselbe wie Schmidt: Wieso ist die Frage der TE kindisch, das Verhalten der Schulleitungen aber selbstverständlich hinzunehmen als über den Dingen stehend?

    Ich würde bei einer freundlichen Nachfrage mit vorher ausgeklügeltem Tauschwunsch auch zumindest eine Erklärung erwarten, warum es nicht geht, damit nicht der Eindruck von Willkür entsteht. Und wenn es nur ein ehrliches "tut mir leid, ich schaffe es derzeit nicht" ist.

    Wir hatten vor kurzem den Fall das ein Kollege eine Überlastung angezeigt hat. Die Schulbehörde hat einbestellt, ein Gespräch geführt und raus kam stell dich nicht an mach deinen Job richtig.

    Das tut mir leid. Diesen Schritt geht man ja wahrlich nicht aus Spaß.

    Weiß der Kollege, wie er weiter vorgehen kann und habt ihr einen fähigen Personalrat? Als Beamter hätte er Remonstrationspflicht, soweit ich weiß. Damit schriftlich festgehalten ist, welche Anweisungen er bekommt, die z.B. die Aufsicht der SuS gefährdet oder seine Gesundheit.

    Ich bin fest angestellte Lehrkraft. Ob ich da bleiben werde weiß ich noch nicht.

    Klar geht es irgendwie…Man hat früher auch ohne Betäubung operiert.

    Das war die Schulsekretärin. Jede Lehrkraft hat bei uns ein abschließbares Papierfach im Druckerraum, das ist also schon lange so und systemisch.

    Das lasse ich auch. Das wird eh nix

    Weißt du was noch nervt? Leute, die in einem Forum eine Frage stellen und dann jeden einzelnen Gesprächsteilnehmer anranzen.

    Für meine Schulart gesprochen: Es wird fast gar kein Buch mehr verwendet, wir haben aber für jedes Fach mehrere, zumindest eines immer. Aber die Kollegen sagen alle, dass sie "die Bücher" nicht gut finden. Ich kann das nicht bestätigen. Sie machen lieber selbst ABs. Ich kann das nicht gut nachvollziehen. Natürlich sind die Bücher nicht perfekt und manches mag falsch drin stehen oder die Gewichtung ist falsch, aber es ist doch immerhin eine Arbeitsgrundlage. Mei, dann muss ich halt meinen Unterricht auch ein bisschen ans Buch anpassen, ein bisschen sehr vielleicht sogar, dafür nimmt mir das Buch auch jede Menge Arbeit ab.

    Ebenfalls anekdotisch: Meine Kinder hatten die gleiche Lehrkraft in der Grundschule, mit 4 Jahren Abstand. Großes Kind hatte viele ausführliche Hefteiträge, handgeschrieben. Kleines Kind (war gerade in der 4. Klasse) hatte jede Menge Arbeitsblätter und kaum Hefteinträge.

    Es ist schon auch ein starker Trend, alles auf ABs ausgeben zu wollen.

    Und wie gesagt, meine Erfahrungen mit der Förderschule und bissi Grundschule.

    Ich habe am liebsten Arbeitshefte, da ist alles sauber und ordentlich beieinander. Leider sind die halt auch durchwachsen. Hefteinträge kann man deswegen ja trotzdem machen.

    Ich kann mich nicht sooo genau an meine Schulzeit erinnern - dafür ist sie zu lange her ;) -, aber in meiner Erinnerung (und das haben Gespräche auf unserem 35jährigen Abitreffen vor einigen Wochen bestätigt) haben wir in Chemie, Bio und Physik damals relativ häufig eigene Versuche/Experimente gemacht. Wir waren aber auch auf einem recht gut ausgestatteten Gymnasium und hatten immer in den jeweiligen Fachräumen Unterricht; von daher nicht mit der Ausgangssituation der TE zu vergleichen.

    Wo du sie Räume ansprichst: wir hatten nur einen hörsaalartigen Raum mit festen Klappsitzen ohne Experimentiertische, deswegen ging das nicht. Wie schade :(

    Wenn man aber selbst Schockolade und Haribo in seiner Abteilung auslegen will, muss man sich nicht daran halten, dass es bisher keiner gemacht hat.
    ...

    Jein, ich war tatsächlich mal an einer Schule, wo ein Einstand explizit nicht gewünscht war. Es war insgesamt ein sehr, sehr unguter Ort aber ich würde auch erst mal fragen, was üblich ist.

    Haribo hinstellen kann man natürlich immer noch, wenn einfach nur "nix" üblich ist.

    ...

    Aber ein Elternteil regt sich weiterhin auf, schreibt Mails, will Gespräche mit allen Beteiligten, mit der Schulleitung, will weitere Konsequenzen für das andere Kind ...

    "Liebe Frau X,

    Ich habe Ihre Sorgen zur Kenntnis genommen und nehme sie auch sehr ernst. Gewalt ist bei uns kein Mittel zur Problemlösung und wir reagieren immer entsprechend der Situation. Es gibt Erziehungsmaßnahmen über die ich und Ordnungsmaßnahmen über die unsere Schulleitung entscheidet.

    Welche Konsequenzen ein Kind erfährt, teilen wir anderen Eltern nicht mit, das würden Sie sicher auch nicht wollen.

    Im beschriebenen Fall halte ich die Situation für abschließend geklärt. Es ist Ihnen natürlich unbenommen, einen Termin mit unserem Schulleiter Herrn X auszumachen, wenn Sie weiteren Gesprächsbedarf haben."

    Natürlich reagieren wir in der Schule nicht nur auf bereits entstandene Situationen sondern arbeiten auch präventiv. Aber wir können nicht verhindern, das Konflikte zwischen Kindern entstehen und wir können auch nicht verhindern, dass diese unter Umständen körperlich ausgetragen werden.

    Dann sag das. "Wir arbeiten selbstverständlich auch präventiv, wir können aber nicht verhindern, dass Kinder sich streiten."

    Oder alternativ: lade sie ein und rede in Ruhe mit ihnen.

    Eltern machen sich halt Sorgen, die kann man meist nehmen.

    (Edit: Das muss man nicht zynisch sagen, kann man aber entspannt denken): Am Ende steht es ihnen frei, sich eine andere Schule zu suchen, in der nie gestritten wird, viel Erfolg dabei.

    Davon würde ich ja bei Lehrbüchern ausgehen ;)

    Dann verstehe ich die Frage nicht. Ich habe Lehramt studiert, inklusive Fachwissenschaften und Didaktik plus Referendariat plus bald 20 Jahre Berufserfahrung im Unterricht und Ausbildung von Lehramtsanwärter*innen als Mentorin und Fachleiterin im Seminar. Ich sehe nach einem Blick ins Material alle Schwachstellen sofort, so wie man die Probleme antizipieren kann, die ein Referendar haben wird, wenn man seinen Entwurf liest.

    Förderschullehrwerke werden wohl nicht von Didaktikprofessor*innen herausgegeben oder wenn, nicht von ihnen redigiert.

    Grundschulmaterial ist häufig besser, da ist der Konkurrenzdruck höher.

    Wenn du dich auf den Seiten von PIKAS umsiehst, hast du ein Beispiel, was für eine Heidenarbeit notwendig ist, um gutes, durchdachtes, didaktisch sinnvoll aufgebautes Material zu produzieren.

    Andere Beispiele wäre der MUED oder Leifi, was hier häufig empfohlen wird. Physik kann ich nicht beurteilen, offenbar stützen sich aber die meisten Kollegen nicht übermäßig aufs Buch. Außer bei Fremdsprachen, da dürfte es etwas anders aussehen.

    In jedem Falle bedarf es enger Verzahnung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Evaluation im Unterricht, um mehr zu haben als eine Aufgabensammlung, die ein Bildungsmedienredakteur oder Volontär im Quereinstieg für kindgerecht hält.



    Und ja, tatsächlich bin ich gerade Montag morgen schon öfter etwas zu spät gekommen, aber das ist überhaupt kein Problem und nein, da arbeitet auch niemand wirklich mehr dann und nein, da kann man mir auch keine Minusstunden für geben, da ich eh zu wenig Stunden fürs Schwimmen bekomme.

    Und doch, das ist ein Problem und nein, du kannst nicht kommen wie es dir beliebt, um damit Mehrarbeit auszugleichen. Bist du 12?

    Schriebe dir deine Schulleitung eine Minusstunde auf, würdest du Wege finden, pünktlich zu kommen.

    Verstehe ich. Aber: Wo ist die Grenze und wer bestimmt das? Ich finde, eine durchaus berechtigte Frage. Der Mittelfinger ist aus meiner Sicht schon sicher kein "Petzen" mehr.

    Es gibt Kinder, die wollen kein Problem klären, sondern suchen nach Fehlern von anderen. "X hat keine Hausaufgaben gemacht." Damit sie Ärger kriegen?

    Mag aber auch mit Gerechtigkeitsempfinden des Kindes zu tun haben, aber wenn es nur darum geht, zu denunzieren ist es Petzen....

    Hm, deine Frage, Suave, finde ich durchaus interessant, denn woher weiß man, welches Kind was will? Es hat auch mit unserer eigenen Wertung zu tun.

    Regelbewusstsein ist ja eine Frage von persönlicher Entwicklung und von gesellschaftlichen Aushandlungen. Wenn die Fußballplatzregel eingeführt wurde, um häufige Konflikte zu vermeiden könnte man auch antworten: "Das stimmt, X hätte nicht mitspielen dürfen. Das ist die Regel. Hast du der Pausenaufsicht Bescheid gegeben?" Wobei man auch nicht will, dass sich Kinder zum Polizisten aufspielen und jeden Regelverstoß melden...

    Komplex...

    ...Vielleicht mal ein x-beliebiges Beispiel dazu: " Die Jungs haben ... aus Klasse ... mit auf dem Fußballfeld spielen lassen" (Hat es dich gestört, weil du mitgespielt hast? Gab es deswegen Verletzte oder ernsthafte Probleme? Nein. Dann ist es Petzen. Es geht dem Kind in dem Moment nur um das Prinzip, dass eine Regel nicht eingehalten wurde, obwohl es keinem geschadet hat....)

    Wo behaupte ich, dass ich dies tue. Ich weiß aber von diverse Kollegen, die dies tun, weil sie eben keine Lust auf Minusstunden haben und genau das kann man eben damit verhindern, wenn man bei einmaligen Sachen darüber gekonnt hinwegsieht.

    Du weißt von DIVERSEN Kollegen, die zu spät kommen und dann entscheiden, wieder heimzufahren und sich krank zu melden, weil sonst der Chef eine Minusstunde eintrüge? Abgesehen davon, dass ich das für unglaubwürdig halte, schreibst du es ins Forum, wie andere vor dir. Damit sagst du: ist ja voll verständlich und okay, machen Menschen halt so.

    Es ist sowieso übel, was manche Menschen machen, wenn sie sich unbeobachtet wähnen. Aber im Falle der Krankschreibung ist es zusätzlich arschig, weil es eine so wichtige Errungenschaft ausnutzt, die wir genießen: jederzeit zu Hause bleiben zu können und weiterbezahlt zu werden, wenn wir wirklich krank sind.

    Ich weiß nicht genaueres, da ich selbst nicht betroffen war...

    Aber du wolltest dich trotzdem informieren, weil du es unmöglich findest, dass irgendein Kollege eine Stunde nachholen muss? Oder hast du Sorge, dass du irgendwann mal im Laufe der nächsten 40 Dienstjahre in einen Stau geraten könntest und dann diese Stunde wirst nachholen müssen?

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