Wenn ich als wichtig erachte, dann schreibe ich das. Sonst eben nicht. Dafür braucht es auch keinen Anruf. Ein Anruf ist viel fehlerbehafteter. Ich sehe wirklich gar keinen Vorteil, die persönlichen Befindlichkeiten sind wirklich ein sehr schwaches Argument.
Du gehst von dir aus. Es gibt aber auch Kolleginnen und Kollegen, die ihre Stärken an anderer Stelle haben. Und welche persönlichen Befindlichkeiten?
Bei uns sind beide Wege offen, Funktionsmail und Telefon.
Wenn wir eine Mail erhalten mit: "Ich bin krank.", dann können wir damit arbeiten. Alles prima.
Wenn aber KuK Dinge für wichtig erachten und diese dann aber unvollständig oder unverständlich kommunizieren (kann ja, gerade im Krankheitsfall mal passieren), dann entstehen Probleme und unnötige Mehrarbeit, die durch eine kurze Rückfrage beim Telefonat einfach vermieden werden können.
Ansonsten habe ich als Entgegennehmende die Wahl, ob ich z. B. bzgl. einer zu schreibenden Klassenarbeit den Kollegen im Krankenstand nochmal versuche telefonisch oder per Mail zu erreichen (schulische Kontaktaufnahme im Krankenstand wird hier von vielen ja zu Recht sehr kritisch gesehen), die Aufgaben irgendwo im Schulhaus suche oder einfach die Klasse und den Wunsch des kranken Kollegen ignoriere.