Beiträge von tibo

    Naja Facebook benutzt auch fast niemand mehr. Zumindest niemand unter 24.

    Man muss sich seiner Zielgruppe eben bewusst sein. Meine Ref-Schule hat eine ordentlich laufende FB-Seite und die Eltern der Grundschulkinder (Generation 30+) erreicht man dort vermute ich am besten.

    Es kommt einfach auf die Qualität der Lehre an. Mit Master und Referendariat steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass man in den Genuss einer guten Ausbildung kommt.

    Ich habe den Master of Education mit Praxisphase gemacht. Dabei war es sehr von Vorteil, dass ich Sachunterricht als Fach hatte, denn dort ist vom ersten Semester an der Praxisbezug gegeben und des Weiteren sind die Prinzipien des Fachs sowieso eine gute Handlungsmaxime für fast alle Fächer. Die Praxisphase und Begleitung durch die Dozierenden (selbst einige Kurse des Masters) war(en) größtenteils lehrreicher und anspruchsvoller als das Referendariat (bzw. der Seminarteil des Referendariats).

    In Deutsch das genaue Gegenteil. Im Studium hatte ich bis zum Ende des Masters Veranstaltungen, die nichts mit der späteren Tätigkeit der Grundschule zu tun hatte. Natürlich gab es vereinzelt auch gute und praxisbezogene Veranstaltungen. Doch auch im Referendariat war Deutsch im Vergleich zu Sachunterricht nicht so lehrreich, wie es hätte sein können.

    Die Uni hat jedenfalls nicht unbedingt andere Inhalte gelehrt als das Referendariat. Im Referendariat gab es extrem viele Themen, bei denen man nichts großartig Neues mehr gelernt hat (Anknüpfen an Vorwissen war wohl nur ein Kriterium, das an uns Refis gestellt wurde). Vielleicht auch deshalb ist in unserem Durchgang an unserem Seminar niemand durch die UPP gefallen (vier Menschen haben vorher das Handtuch mal mehr und mal weniger freiwillig geworfen).

    (Insofern ist mir mein Master of Education auch persönlich-subjektiv mehr Wert als das zweite Staatsexamen.)


    Drei weitere Sachen, die in diesem Thread anklangen und bei denen ich andere, folgende Erfahrungen gemacht habe:

    1. Der Master of Education ist höher angesehen und bietet mehr Jobmöglichkeiten als eine Erzieher:innenausbildung.

    2. Man kann auch mit dem Master of Education dauerhaft an einer staatlichen Schule Lehrer:in werden (man muss nur an den Niederrhein kommen, da reichte zum Beispiel auch ein Meister als Friseur:in). Flexibler ist man aber sicherlich nicht, man verdient weniger und hat eine wesentlich geringere Jobsicherheit.

    3. Bis jetzt kenne ich mehr Lehrer:innen ohne Referendariat, die einen sehr guten Job machen, als jene, die sich als untauglich erwiesen.

    Ich habe meine UPP schon hinter mir und fände das persönlich nicht unfair. Niemand kann sagen, ob die UPP die Durchschnittsnote verschlechtert oder nicht sogar verbessert. In dieser Situation unter Berücksichtigung der Konsequenzen für die betroffenen Refs (Gehaltsausfall, Wohnung evtl. schon gekündigt, neue Stelle kann evtl. nicht angetreten werden ...) finde ich eine solche Lösung deshalb angemessen.

    Das Kolloquium kann man evtl. ja durchführen. Schriftliche Unterrichtsplanungen können bewertet werden. Wenn man sehr kreativ und up to date ist, müssen die Refs eben ein Online-Lernangebot einreichen, das bewertet wird.

    Aber ganz ernsthaft: Man könnte auch einfach die Vornoten nehmen. Die sind von der Schulleitung, von den Mentor:innen und von den Seminarleiter:innen. Die werden wohl in den 12 Monaten beurteilt haben können, ob die Person geeignet für den Lehrberuf ist.

    Generell könnte man in dieser Hinsicht diese UPP zumindest überdenken und überarbeiten.

    In NRW sollen die Prüfungen wenn möglich direkt nach den Osterferien nachgeholt werden. Sollte das aber nicht klappen, wird sich nach offizieller Aussage das Referendariat für diejenigen verlängern, die noch keine Prüfung abgelegt haben.

    Wirklich unglaublich. Als gäbe es keine Alternativen. Überall heißt es, jetzt müsste man flexibel sein und durch die Umstände dürften einem keine Nachteile entstehen. Hier handeln offizielle Stellen wieder einmal nicht nach ihren eigenen Vorgaben.

    Möglich, aber wieviele sind das????? Also ich schonmal nicht, für mich ist das komplett neu! Deshalb auch tasächlich:

    Danke dafür !(auch wenn ich lange werde googeln müssen, wenn ich rausfinden will, was das alles ist).


    Ich habe es auch nur geschrieben, weil ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will.

    Für Padlet gibt es zum Beispiel auch erklärende Videos bei YouTube.

    Vielleicht kann man für einzelne Apps auch Threads hier eröffnen und dort Fragen schreiben und beantworten und Einsatzmöglichkeiten sammeln.


    Dürft ihr Whatsapp-Gruppen mit Schülern einrichten? Ich habe überlegt, ob ich das mache, meine aber mich zu erinnern, dass wir das nicht tun sollen/dürfen.


    Ne, die Lösung ist wie Susannea schrieb, dass die WhatsApp-Gruppen Gruppen der Eltern sind, in denen wir gar nicht sind und wir lassen sie dort von den Pflegschaftsvorsitzenden einsetzen.


    tibo Haben alle eure Kinder zu Hause die technischen Möglichkeiten mit Padlet (kannte ich noch nicht, danke) zu arbeiten? Und drehst du die Erklärvideos dann selbst?

    Ob die Angebote angenommen werden, werden wir diese Woche sehen. Vieles auf dem Wochenplan ist aber wie gesagt auch analog zu bearbeiten.

    Bisher habe ich noch kein Video gedreht, aber auch das möchte ich in den nächsten Wochen (wenn wir nicht überraschend doch wieder in die Schule können) ausprobieren.

    Bei uns sind die Kinder es gewohnt, mit einem Wochenplan zu arbeiten. Dementsprechend haben wir letzte Woche noch einen Wochenplan erstellt und teilweise analog verteilt. Ab dieser Woche werden wir die Wochenpläne (mittlerweile eher Lernpakete) als Padlet herausgeben.

    Die Arbeitspläne sehen zu einem großen Teil natürlich so aus wie immer, dass eben bestimmte Seiten in Arbeitsheften oder Arbeitsblätter zu bearbeiten sind. Außerdem werden eingebundene Bilder und (Erklär-) Videos genutzt. Nach und nach werden wir aber sicher auch die weiteren Funktionen und Vorteile der Online-Plattform nutzen. Hoffe ich. Padlet hat ja genug Möglichkeiten für die Kinder zur Interaktion: Fotos, Videos, Sprachaufnahmen, Texte und Kommentare können einem Padlet hinzugefügt werden, wenn man es so einstellt.

    Neben Padlet nutze ich wie im 'normalen Unterricht' auch jetzt mentimeter zum Abstimmen, Sammeln und Fragen. Des Weiteren bietet learningapps die Möglichkeit, verschiedene Lernspiele (Zuordnungsaufgaben, Quiz, ...) zu erstellen und diese von den Kindern spielen zu lassen. Auch eine Zuordnungsaufgabe auf learningapps findet sich im Padlet dieser Woche wieder.

    Noch nicht eingesetzt habe ich, aber für nutzbar halte ich learningsnacks, wo man eine Art vorgefertigten Chat mit der Möglichkeit Videos, Bilder und Fragen einzubinden erstellen kann.

    Alles nichts Neues, werden diejenigen zu Recht sagen, die sich schon länger mit dem Thema Digitale Medien im Unterricht auseinandersetzen.



    Informationen werden bei uns per Mail verschickt sowie an die Pflegschaftsvorsitzenden gesendet und diese stellen sie in die WhatsApp-Gruppen der Klasse.


    Wir fordern keine Lösungen ein (ist ja freiwillig) und dementsprechend gibt es bis auf Musterlösungen auch keine Rückmeldungen von uns.

    Da man aber zum Beispiel in der neuen Woche auch bei einer Umfrage am Anfang und am Ende des Lernpakets teilnehmen soll, kann ich die Teilnehmerquote sehen und bin gespannt, wie das Angebot angenommen und genutzt wird.


    Snappet setzen wir noch nicht ein, aber eine Kollegin hat gerade den Auftrag, sich dort einzuarbeiten und zu prüfen, ob die Plattform bei uns eingesetzt werden kann. Ich habe damit noch keine Erfahrungen.

    Ich finde den Wunsch nicht gut, denn ...


    ... generell ist es ein wesentliches Merkmal des Internets, dass man sich auch anonym austauschen kann. Die Vorteile, die das hat, gleichen die Nachteile wie ich finde aus. Insofern sehe ich eine Klarnamenpflicht im Internet immer kritisch bzw. lehne sie ab.


    ... die Moderator:innen machen mMn einen guten Job. Ich bin zufrieden mit ihnen (gerne könnten abschweifende Diskussionen in einem Thread schneller ausgelagert werden, aber das ist nur eine Kleinigkeit).


    ... es kommt mir zumindest so vor, als wäre dieser Thread Ergebnis von Wut und er würde genutzt, um noch einmal gegen viele auszuteilen.

    Bei uns (Grundschule) ist der grobe Plan der folgende:


    Wir sind schon ziemlich gut ausgestattet. Das WLAN läuft, der Server arbeitet und ein interaktives Whiteboard ist in jedem Klassenraum vorhanden. Des Weiteren haben wir momentan 16 Microsoft Surfaces (1 Klassensatz für die ganze Schule). Wir würden uns freuen, wenn wir für jede Klassenstufe einen Klassensatz Surfaces zur Verfügung gestellt bekämen, da man diese eigentlich nur so mehrmals die Woche planmäßig einsetzen kann. Ob das mit der finanziellen Begrenzung der Förderung bei den Endgeräten klappt, steht auf einem anderen Blatt. Uns wurde empfohlen, erst einmal alles zu beantragen und dann kann es immer noch abgelehnt werden. Nicht sicher bin ich mir, ob Ergänzungen wie Mikrofone (zur Produktion von Hörspielen oder Podcasts) und Schwanenhals-Tischklemmen-Halterungen (zum Aufnehmen von Erklärvideos oder Trickfilmen) für die Surfaces als Zubehör förderfähig sind. Wird bei uns wohl erst einmal drin stehen.

    Dem neuen Medienkompetenzrahmen entsprechend werden wir einen Fokus natürlich auf den sechsten Bereich, das Programmieren und Modellieren legen. Dazu möchten wir gerne ergänzend zu den computerlosen Möglichkeiten (CS unplugged) für die Schuleingangsphase einen Klassensatz (15 Stück) BeeBots beantragen. Darauf und auf dem Programm Scratch aufbauend möchten wir für die Klassen drei und vier gerne einen Klassensatz Roboter, die auch per visueller Programmiersprache programmiert werden können (OzoBots / mBots / Thymio / InOBot ...). Als Differenzierungsmöglichkeit zum Beispiel in einer Fordergruppe oder AG hätten wir darüber hinaus gerne 10 Calliope mini.



    Wie sieht der Prozess bei euch an der Schule gerade aus? Wie weit seid ihr mit der Planung? Was möchtet ihr gerne beantragen? Was haltet ihr für realistisch? Liegt euer Schwerpunkt in anderen Bereichen?

    Erst einmal sind die Infos und der Plan der Schulleitung wichtig. Diese entscheidet meist zusammen mit den anderen Schulen und dem Schulträger. Sobald klar ist, dass die Schule ausfällt, muss natürlich das Seminar informiert werden. Dieses sollte dann den Prüfungsausschuss informieren und wird sich um einen zeitnahen Ersatztermin kümmern. Das Seminar, das ich kenne, hat schon die ersten Infos über diese Fälle und arbeitet an der kurzfristigen Verlegung der Termine ohne Änderung des Themas.


    Die didaktischen Überlegungen hängen aber von den zur Verfügung stehenden Mitteln (Medien) ab. Ein Medium kann es einem eben ermöglichen, manche Kompetenzen erst überhaupt (besser) zu fördern - und manche Medien verändern generell die Ziele des Unterrichts.
    Insofern finde ich die Frage schon richtig gestellt.

    Die Autoren: "Mathias Brodkorb ist Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizinen Rostock und Greifswald. Katja Koch ist Professorin für Sonderpädagogik an der Universität Rostock. Und Klaus Zierer ist Professor für Schulpädagogik an der Universität Augsburg."


    Wenn doch Mediziner am Werk sind, können sie dieses Modell zunächst in der Medizin umsetzen. Dann ist der Ärztemangel bald behoben und nur die besten werden Ärzte und kommen auch in der Praxis an, statt in die Wissenschaft zu gehen. Bei 10 Std. Praxis-Dienst von Beginn der Ausbildung an wirkt sich das auch unmittelbar auf die mangelnden Terminmöglichkeiten aus und entlastet gleichzeitig die Besoldungskassen.
    <X

    Das ist doch in der Medizin gelebte Praxis, dass man ziemlich früh auch im Studium schon im Krankenhaus arbeitet, oder täusche ich mich?

    Verstehe ich die Ironie nicht?
    "Warum müssen Kinder brüllen und kreischen?" Weil sie Kinder sind, das gehört zum Kindsein dazu. Und die Pause ist zum Kindsein gedacht.
    In den Fluren sieht das wieder anders aus.


    Eine Maßnahme dagegen wäre, Schulen zu kinderfreien Zonen zu machen. Oder etwas konstruktiver: Ruhe- und Entspannungbereiche auf dem Schulgelände einzurichten.

    Die Wirkung der Taufe ist übrigens nicht rückgängig zu machen (character indelebilis), auch nicht durch einen sogenannten Kirchenaustritt. Mich verwundert die große Zahl dieser 'Austritte' daher ja nach wie vor, da man dadurch seine Rechte in der Kirche verliert, seine Pflichten aber behält.


    Welche Pflichten sollen das denn sein? Und wenn man diese nicht einhält, passiert was? Dann kommt man vermutlich in die Hölle? Oh nein, wie schrecklich :lach:

    Liebe Mods.: Vielleicht sollten wir hier zu machen oder das Ganze vorne raus nehmen, ich denke nicht, dass sich noch groß etwas anderes ergibt und ...ja, ist genug.


    Vielen Dank
    lamaison

    Wäre es nicht sinnvoller, den Thread für alle weiteren Lehrkräfte mit dem gleichen Problem zu erhalten, damit diese nicht auch denken, sie wären alleine, und von den guten Tipps hier profitieren können?

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