Beiträge von Piksieben

    Da gibt es in meinem Kollegium viele, die das seit Jahren machen.

    Ich fahre knapp 35 Minuten mit dem Rad, was zeitlich dasselbe ist, aber halt schöner. Aber man kann sich das nicht immer aussuchen.

    Nur der Hund tut mir leid. Schultage beginnen meist früh und können sich in den Nachmittag reinziehen. Und das gilt erst recht für die Seminartage.

    dass man sich keine Mühe gibt, okay.
    Dass man aber die auf einem Silbertablett vorgekaute Arbeit ablehnt?! nicht nachvollziehbar...

    Ja. Ich weiß tatsächlich von Fällen, wo offensichtlich reine Nickeligkeit dahintersteckte. Von daher würde ich so was nicht aus der Ferne beurteilen. Stundenplan ist immer eine komplexe Sache aber auch ja, es gibt komische Leute und ihre Animositäten und Konflikte.

    Ich habe einen, der ähnlich aussieht wie der, den du gezeigt hast. Eine Zeitlang wurde er öfter benutzt, inzwischen nur noch, wenn ich zu viele Trauben habe (aus dem Garten). Der Saft ist lecker, aber eigentlich ist Traubensaft auch viel zu süß. Der Entsafter hat viel Power, aber das Ding ist schwer, platzraubend und aufwendig zu reinigen. Es steht also meistens rum. Und ja, der ganze übrig bleibende Trester ist eigentlich wirklich Verschwendung. Also ich rate ab.

    Das Obst, wenn nicht gleich gegessen, mache ich zu Mus, das ist köstlich in Yoghurt oder Müsli und lässt sich gut bevorraten. Mixen und erhitzen und noch heiß in Marmeladengläser, so dass ein Vakuum entsteht.

    Alternativ einfrieren. Mache ich auch mit den zu vielen Trauben.

    Normalerweise hast Du bei dieser Konstellation ja bereits eine feste Stelle mit der PE. Wenn Du dann OBAS drauf setzt und die Orüfung versemmelst, fällst Du in Deinen alten PE Vertrag zurück. Verstehe daher die Problematik nicht ganz?

    Sicher? Gibt es nicht so einen Passus, dass man, wenn man sich als "nicht geeignet" erwiesen hat, nicht weiter als Lehrkraft beschäftigt sein kann?

    Das sollte aber auch vertraglich vereinbart worden sein. Und ja, zweimal durch BiWi fallen muss man auch erst mal schaffen.

    Ich habe mir solche Fragen überhaupt noch nie gestellt. Ich finde es schon ziemlich bizarr, dass Lehrkräfte sich einbilden, an einem normalen Arbeitstag einfach mal eben ab 10 Uhr privat zu verreisen zu können. So wie man manchmal irgendwie keine Zeit für angekündigte Konferenzen zu haben behauptet. Wenn ich etwas nicht machen kann, melde ich mich und begründe das. Langfristige Arzttermine gebe ich rechtzeitig bekannt, dann kann ich entsprechend geblockt werden. Damit gab es nie Probleme. Was aber auch daran liegt, dass ich nicht ständig mit irgendwelchen Beschwerden und Extrawurstwünschen um die Ecke komme. Manchmal denke ich, die Leute vergessen, dass sie für ihren Job bezahlt werden und können sich nicht vorstellen, dass es mühsam ist, den Laden "Schule" am Laufen zu halten.

    Durchhaltevermögen braucht man in jedem Studium. Ich kann mich gut erinnern, wie ich am Anfang gekämpft und gezweifelt habe. Auch später hatte ich Phasen, in denen mir das Durchhalten schwer fiel.

    Aber ich bin bestimmt nicht die Einzige, die hinterher froh darüber war.

    Ich verstehe deine Bedenken, aber versuche trotzdem, zu unterscheiden, was deiner im Moment gedrückten Stimmung geschuldet ist und was wirklich sinnvoll wäre im Moment.

    Ja, ist schwierig. Reden mit anderen hilft auf jeden Fall, die Entscheidung zu treffen.

    Auch Erfahrungen mit dem Gefühl, Ende 20 noch einmal beruflich neu anfangen zu müssen, würden mir sehr helfen.

    Du verfolgst aber schon das Bestreben, die Lebensarbeitszeit an die Lebenserwartung anzupassen? Du hast noch viele Jahre vor dir, in denen dich berufliche Wechsel ganz sicher noch öfter beschäftigen werden. Und du wirst dich auch selbst noch verändern, das ist einfach so, und anders wäre es ja auch langweilig. Ich kann berichten, dass ich mit ü40 erst Lehrerin geworden bin und viele kenne, die sich über den Quereinstieg noch einmal neu orientiert haben. Wobei das auch nicht immer geklappt hat.

    Und manche müssen das, weil die KI ihre Aufgaben übernommen hat. Die Berufswahl ist immer ein Abwägen. Kennst du Ikigai? Da treffen sich das, was du kannst, mit dem, was du willst und dem, was die Welt von dir braucht und womit du deinen Lebensunterhalt verdienen kannst, in einer Schnittmenge, und das ist dann deine Aufgabe. Bei mir war tatsächlich das "das kann ich der Welt gerade geben und kann davon leben", was mich letztlich bewogen hat, an der Schule Fuß zu fassen.

    Von daher: Schau dich um, sei offen, und denke nicht, dass du für irgendwas "zu alt" bist, weil andere schon in fester Anstellung sind.

    Die Hinweise mit dem dualen Studium sind doch schon mal was. Such halt mal Beratung, ich denke, wir sind hier dafür nicht die richtige Adresse. Viel Erfolg!

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass diese Regelung irgendetwas besser macht. Es beginnt wieder einmal mit einer Beschimpfung der "Untertanen", die faul sind, blau machen und Lifestyle pflegen, statt die Wirtschaft anzukurbeln. Es ändert für viele nichts, und für die, die es betrifft, wird es vermutlich unerwünschte Effekte haben. Zum Beispiel, dass Arztmuffel in die Praxis müssen und dort womöglich noch mehr als das aktuelle Unwohlsein diagnostiziert wird (z. B. Bluthochdruck, den man ja nicht bemerkt), was für den Patienten gut ist, aber eben Folgekosten verursachen kann. Und klar, Ärzte möchten, dass Menschen sich auskurieren.

    Wisst ihr noch, die Praxisgebühr? Hat wirklich niemand vorher gesehen, dass, wenn man schon die 10 Ocken bezahlt hat, man dann auch möglichst viele Besuche ins Quartal einplant, damit es sich auch lohnt? Und wie aufwendig das für die Arztpraxen ist?

    Wie viel "hamwaschon gehabt, hatsichnicht bewährt" hatten wir schon so?

    Und aus deinem Beitrag, Chemikus, lernen wir ja auch, was das für ein plumpes Ablenkungsmanöver ist.

    Falls ihr euch dafür entscheidet führt unbedingt eine Art Threema Knigge ein!

    Ich wundere mich ein bisschen, warum sich so viele von diesen Gruppen gestresst fühlen. Ich bin in mehreren solchen Gruppen, in denen gemeinsame Interessen/Projekte bestehen und die für mich echt okay sind. Es hat sich doch längst herumgesprochen, wie man damit umgeht, um seine und die Nerven der anderen zu schonen. Man diskutiert nicht rum. Denn man missversteht sich zu schnell, es kommt nichts dabei heraus. Man postet Termine, weist auf etwas hin, was die anderen interessiert oder bietet etwas an/fragt etwas. Man muss auf nichts reagieren.

    Und die Gruppe stellt man auf stumm und schaut rein, wenn es passt. Dann funktioniert das super.

    Ein paar Regeln schaden natürlich nicht, nicht jeder hat jahrzehntelange Foren- und Newsgruppenerfahrung. Ist ja bei Mails nicht anders: Wenn man sich ärgert, erst mal schweigen und nach einem Tag noch mal wiederkommen - oft liest man etwas in eine Nachricht, was da gar nicht drin steht, es hat einen nur irgendwas getriggert. Persönliche Konflikte gehören nicht in die Gruppe. Und es muss nicht jeder Schöne Weihnachten wünschen - den Traffic möglichst sparsam gestalten. Sowas.

    Einzelne Whatsapps von Kollegys finde ich viel nerviger - die Leute erwarten, dass ich umgehend reagiere. Da muss ich mir halt sagen: Nö. Isch hab Sonntag. Oder so. Aber Mails können in derselben Weise nerven.

    Und man muss auch ehrlich zu sich sein: Diese Art von Ärger ist hausgemacht.

    Probiert's doch einfach.

    Ist das Ziel eine mobile App? Warum dann Python? Irgendwie wird das gerade so als Zaubersprache gehandelt, weil es ja angeblich soo einfach ist. Mit MAUI/C#/.NET ist man da sicher besser beraten, ich habe da mit Hilfe von KI inzwischen echt brauchbare Apps in vertretbarem Aufwand geschrieben, wobei es immer noch Gefriemel ist. Ich hätte da aber keine passenden Lerngruppen für.

    Wer ist denn die Zielgruppe? Leute, die gerne in Bücherschränken stöbern?

    Das Schöne an Bücherschränken sind ja gerade die Überraschungen. Ich habe sogar eine kleine Sammlung von Sachen, die ich in Büchern gefunden habe (Widmungen, besondere Lesezeichen, Notizzettel, jahrzehntealte Einladungen zu Elternabenden, Fotos). Warum sollte man sich in so einem Programmierprojekt mit Literatur beschäftigen, wenn es nur um den Bestand geht? Der ist ohnehin nur so semi-interessant, ich finde zwar oft interessante Sachen, aber der Großteil ist eben irgendeine Unterhaltungsliteratur oder alte Kochbücher und sowas.

    Aber danke für den Link zu der Karte. Ich suche nämlich immer am Urlaubsort nach vorhandenen Bücherzellen.

    Die Nachfrage war notwendig, weil die meisten Menschen nicht in der Lage sind, klare Definitionen anzuwenden. Man gewöhnt sich dran, aber das Leben wäre wirklich einfacher, wenn Menschen rational wären.

    Wie erwähnt ist das ein bekanntes Problem, wurde ja auch zum Jahreswechsel 1999/2000 auch ständig in der Debatte. Oder denk mal an das Ziegenproblem, wer sich da alles blamiert hat.

    Menschen sind nicht immer rational und das ist ja auch gut so, wir sind nun mal Lebewesen und keine KI. Aber solche Sachen zeigen ja immer wieder, wie wichtig es ist, das mathematisch-logische Denken, was man ja auch in der Informatik ständig übt und braucht, zu entwickeln.

    Schön dass es für dich gut ausgegangen ist. Frage mich aber, was die Schulleitung damit zu tun hat. Die Schulleitung ist nicht dein Arbeitgeber und bezahlt dich nicht. Deswegen ist es egal, was die Schulleitung oder eine andere Stelle herausgefunden hat.

    Du meine Güte. Die Schulleitung muss Bescheid wissen über diese Dinge, da kann man nicht einfach sagen, das geht die nix an. Schließlich muss der Stundenplan gemacht werden. Meine Schulleitung kann ich zu solchen Sachen jederzeit fragen und bekam bisher immer korrekte Antworten, ggf. nach Nachfrage bei den zuständigen Stellen. Ich würde eher sagen: Schön, dass die Schulleitung hier etwas hinzugelernt hat. Schade, dass es so mühsam war.

    Vielleicht hilft meine kleine Geschichte auch dem einen oder anderen Förderschullehrer dabei zu erkennen, wie wertvoll es sein kann, einem Kind zu vertrauen. Dieses Vertrauen kann ein Leben nachhaltig prägen. :engel:

    Danke für deine Geschichte und natürlich wirst du in besonderer Weise Kindern vertrauen und sie fördern. Das brauchen so viele Kinder so dringend. Eine helfende Hand, ein ermutigendes Wort, Hoffnung.

    Welche Fächer wirst du studieren? Ich wünsche dir dabei ganz viel Erfolg. Da kommt noch einiges auf dich zu. Aber das schaffst du schon!

    Der Mathelehrer meiner Tochter nannte das das "plus-1-Problem". Programmierer sprechen von "off-by-one". Man gerät in Verwirrung, was jetzt mitzählt. Früher sagte man mal "Samstag in 8 Tagen" und meinte einen Samstag.

    Ich würde da nicht lockerlassen und so argumentieren: Mein 60. Lebensjahr ist vollendet, wenn auch das Schuljahr 25/26 vollendet ist - nämlich am 31.7. Also erhalte ich die Ermäßigungsstunden. Oder: Ich bin im gesamten Schuljahr 26/27 60 Jahre alt. Warum sollten Schul- und Lebensjahre unterschiedlich gezählt werden?

    Finde ich merkwürdig, dass es da keine Präzedenzfälle geben soll.

    Na, ja ich überlege auch, ob der Schulleiter mir daraus einen Strick drehen kann, wenn ich mich gesundschreiben lasse.

    Was soll er denn machen? Dich in die Schule zitieren, während alle anderen im Urlaub sind? Es sind nur die letzten Tage der Sommerferien, in denen man sich zur Verfügung halten muss für Konferenzen und dergleichen.

    Kannst du einfach in der letzten Woche wieder zur Schule kommen? Dafür brauchst du doch auch keine Gesundschreibung, nur kein weiteres Attest. Bist du dafür fit genug?

    Im Zweifel, wie hier sonst oft empfohlen wird: Lehrerrat, Personalrat, Gewerkschaft fragen.

    Gute Genesung dir!

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