Beiträge von Piksieben

    Wir hatten mal an der Schule eine Fortbildung zur Stimmbildung. Das war sehr hilfreich. Kann man ja mal vorschlagen.

    Es ist sinnvoll, um die Stimme schonend einzusetzen (z. B. soll man sich nicht räuspern, gar nicht gut für die Stimme) und Rückmeldungen zur eigenen Stimme zu bekommen. Singen ist fein, aber das mag ja nicht jeder so.

    Lautstärke hilft aber nicht so wirklich, um die Klasse ruhig zu bekommen. Körpersprache und Standfestigkeit beim Warten sind wichtiger.

    Ich habe mal gelesen "Ein guter Lehrer dauert 7 Jahre". Also so wie ein gutes Bier sieben Minuten dauert. Ich denke, das passt in etwa.

    Du benennst die Schwächen, die du an dir selbst empfindest, sehr genau. Also kannst du dich ja genau damit beschäftigen, auch ohne Kurs. Theatergruppe ist doch toll. Ich bin sicher, du wächst da rein. Das ist halt alles leichter gesagt als getan, auch ein paar Ratschläge oder ein Kurs ersetzen nicht die eigene Erfahrung. Da braucht man Geduld.

    Selbstbewusster sein, konsequenter ... ja mei. Da arbeite ich immer noch dran, dabei unterrichte ich schon seit Unizeiten ... das ist ... äh ... an die 40 Jahre her. Vieles kommt halt erst mit den Jahren und der Kompetenz, die man erwirbt. Vor allem die Gelassenheit. Und die Sicherheit. Aber so richtig aus seiner Haut kann man eben auch nicht. Soll man auch nicht.

    Sieh es mal anders: Im Referendariat wirst du schon Erfahrung haben. Und eigentlich fängst du ja dann erst an, den Beruf wirklich zu erlernen.

    Ich möchte nicht als Schaf in der Herde betrachtet werden. Komisches Mindset. Die einen trotten mit, die anderen nicht?

    Und wenn ich schon so eine Schäfer-Attitüde hätte, dann würde ich die "abweichenden" Schafe einfach fragen, wie es ihnen so geht und gucken, ob sie sich auf der Wiese noch wohlfühlen.

    Mir geht es nach dem Krafttraining auch besser. Wieso wird das nicht bezahlt?

    Das ist eigentlich eine sehr gute Frage. Manche Leute tun sehr wenig für ihre Gesundheit und das wird letztlich für alle teuer. So ein Söder, der Werbung für Wurst und Bier macht, sollte eigentlich einen Wagnisausgleich zahlen. Aber natürlich werden Sportstätten auch gemeinschaftlich finanziert und einige Firmen zahlen tatsächlich sogar das Fitnessstudio. Vielleicht ist der ÖD irgendwann auch so weit.

    Nochmal zum Thema, das mit dem akuten und chronischen Verlauf kann ich so nicht bestätigen. Bei mir war das auch eine Frage von Lärmbelastung durch Schüler. Trotzdem habe ich damit heute wirklich kein Problem mehr. Also mit dem Tinnitus. Die Lautstärke nervt mich trotzdem, und dagegen ließe sich auch etwas tun, wenn man die Raumakustik mal beachten würde. Im Lehrerzimmer haben wir solche Schallschlucker an den Wänden, das hilft wirklich.

    Was mir noch eingefallen ist, ich habe mir damals einen Zimmerbrunnen zugelegt. Das klingt ulkig - hat aber geholfen, hat mich entspannt. Was immer schlimm ist, ist die Angst, dass das für immer so bleibt und eben Stress in allen Formen.

    Mir hat das Buch von Annette Cramer "Tinnitus: Wirksame Selbsthilfe mit Musiktherapie inkl. 2 CDs" geholfen, gibt es nur noch gebraucht zu kaufen. Insbesondere die "umlaufenden" Geräusche, die von einem Ohr zum anderen wandern, fand ich sehr angenehm. Ich habe mir daraus eigene Musikstücke zusammengestellt, die ich auch heute noch gelegentlich zur Entspannung benutze.

    Nach dem, was du so schreibst, habe ich aber den Eindruck, bei dir ist das eine etwas komplexere Baustelle und du müsstest schauen, wo du dich entlasten kannst.

    Und ich glaube auch, dass der Lärm von jüngeren SuS wegen der höheren Frequenzen belastender ist.

    Ist doch super, dass sich Lehrer und Schüler gegenseitig duzen.

    Finde ich eigentlich auch. Versuche ich gerade in einer Klasse (Fachschule). Ich weiß nicht, ob wir das dieses Schuljahr noch hinkriegen ... Nachdem in gar nicht wenigen großen Firmen auch schon alle - wirklich alle - per du sind und die Schüler sagten, ich dürfe "du" sagen, fand ich, es wäre zeitgemäß, wenn sie zurückduzen. Aber schwierig, sie sind immer wieder beim "Sie".

    Bei den anderen Klassen bin ich nach Jahren tatsächlich auch zum "Vorname + Sie" übergegangen.

    Ich denke, so ein Beschluss müsste durch die Schulkonferenz, weil es zur Schulordnung gehört. In der Oberstufe dürfen die SuS auf "Sie" bestehen, man könnte also nur das "Sie" festlegen. Aber wozu?

    Hm, ich frage mich auch, ob du dich umfassend informiert hast. Es gibt doch einen Seiteneinstieg in Sachsen.

    Vielleicht versuchst du es mal anders und meldest dich bei einer Schule in deiner Gegend, von der du glaubst, dass sie dich gebrauchen könnte. Dann lässt du dir mal die Schule zeigen und sprichst mit denen. Ich habe die wesentlichen Informationen damals vom Schulleiter bekommen, der mit den zuständigen Stellen gut vernetzt war und sich gekümmert hat - weil ich gebraucht wurde.

    Dieses etwas hochnäsige "du bist aber Anfänger" finde ich nicht angebracht. Fachkräfte werden an Schulen gesucht, so ist es doch. Da muss man sich ein bisschen mehr einfallen lassen, um auch IT-Fachkräfte anzulocken als erst mal Gehaltseinbußen. Die Möglichkeit des Seiteneinstiegs ist so eine - immerhin fällt man nicht in die "Bedürftigkeit" eines Studierenden zurück.

    Ich denke, du solltest dir erst mal ein umfassendes Bild davon machen, was da auf dich zukäme.

    Ich frage mich weiterhin, wie du darauf kommst.

    "Aktuell trinken 6,9 Prozent der weiblichen und 12,4 der männlichen 12- bis 17-Jährigen regelmäßig, also mindestens einmal wöchentlich, Alkohol. Im Vergleich zu 2004 haben sich die Werte hier mehr als halbiert.

    • Von den 18- bis 25-jährigen Frauen trinken 18,2 Prozent regelmäßig, von den 18- bis 25-jährigen Männern 38,8 Prozent. Diese Werte erreichen zwar den niedrigsten Stand seit Beginn der Beobachtung, gehen aber seit etwa 2016 nur noch leicht zurück."

    https://www.bundesdrogenbeauftragter.de/presse/detail/…-corona-niveau/

    Kodi hat eigentlich schon alles geschrieben, du musst das mal durchrechnen (lassen) und deine finanzielle Situation solltest du hier nicht ausbreiten. Die Durststrecke während des Referendariats ist aber nicht nur die finanzielle, du musst ja auch erfolgreich sein und gehst damit natürlich ein Risiko ein. Ich will nicht unken, aber ich habe auch schon Leute erlebt, die es geschafft haben, zweimal durch die Prüfung zu fallen. Du hast während dieser Zeit auch viel zu tun, das verträgt sich nicht gut mit deinen sonstigen Zeitpäckchen und ein Nebenjob in dieser Zeit muss ja auch erst mal gestemmt werden. Mit offenbar kostspieligen Hobbys, Haus und zwei Kindern ... ich würde es mir wirklich überlegen.

    Auf der Grundlage dieser Erfahrungswerte würde ich Optikern immer nur so weit trauen, wie ich sie werfen kann. (Oder sie sehr sorgfältig auswählen.)

    Naja, das nennt man wohl anekdotische Evidenz. Ich kann das nicht bestätigen, meine Brillen haben immer alle gepasst. Bei verschiedenen Optikern und seit Jahrzehnten. Aber du musst das ja auch nicht mir beweisen oder mein Vertrauen zu Optikern erschüttern.

    Such dir einen anderen Optiker und geh zum Augenarzt, da gibt es ja nichts zu diskutieren. Man sollte keine Berufssparte generell verdammen, das wird mit den Lehrkräften ja auch immer gern gemacht, aber es gibt halt solche und solche.

    Dieses "es wird getrunken" ist mir viel zu allgemein. Es wird nicht getrunken - einige trinken. Andere finden es eklig, mögen es nicht, vertragen es nicht, haben gesundheitliche Einschränkungen, finden besoffene Leute eklig. Und sind halt trotzdem mit denen "eingesperrt" auf der Fahrt. Beim Rauchen ist es ja offensichtlich, es schadet auch denen, die nur daneben stehen. Junge Menschen kennen ihre eigene Reaktion noch nicht gut und können unter Alkohol völlig unberechenbar handeln. Davon sind natürlich auch die Mitschülerinnen und Mitschüler betroffen.

    Noch schlimmer als das "es wird sowieso getrunken" finde ich das "es soll ja auch Spaß machen". "Spaß" heißt also "sich mal so richtig die Kante geben" und ohne berauschende Substanzen kann man sich nicht amüsieren, oder wie? Sind die Mitschüler alle so furchtbar, dass man sie sich schöntrinken muss?

    Ich habe mich in jungen Jahren oft von der Trinkerei ringsum anstecken lassen. Im Nachhinein finde ich das gruselig. Es hat mir auch nicht gut getan und oft entstanden Situationen, an die ich wirklich nicht gerne zurückdenke und die auch riskant waren.

    Eine klare Ansage schützt auch und vor allem die, die gar nicht vorhaben, sich zu betrinken.

    Bei mir wurde alles anerkannt, auch freiberufliche Tätigkeit, die Stufenanhebung musste ich aber separat beantragen, das wurde nicht automatisch gemacht. Da habe ich einen Tipp aus dem Seminar bekommen, sonst wäre das nichts geworden. Ist aber schon eine Weile her. Also, alles angeben und prüfen und sich ggf. beraten lassen.

    Wobei man bei den Quellen vorsichtig sein muss, beziehugsweise die prüfen sollte. Chat-gpt hat mir in den letzten Monat ganz cool 2 mal Quellen genannt, die es gar nicht gibt.

    Hausaufgaben sind aber wegen KI nicht sinnlos. Die müssen schon Mathe zu Hause üben. Und wenn die Mathe im Bus nur abschreiben oder die Oma die Hausaufgaben rechnet... konnte ich auch schon ohne KI kaum prüfen. Ob jetzt ein Referat über [beliebiges Thema] noch Sinn macht, war schon damals zweifelhaft. Konnte man damals schon einfach irgendwo abschreiben. Ein Referat macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man sich da hinstellen kann und frei zum Thema erzählen kann und man danach Fragen beantworten kann. Nur sich da hinstellen und eine Präsentation von einer KI vorlesen ist genau so sinnlos wie es vor 30 Jahren schon sinnlos war, wenn sich Schüler dahingestellt haben und von einem Zettel abgelesen haben; das konnte auch von einer anderen Person erstellt worden sein bzw. nur irgendwo abgeschrieben worden sein. Ich kann mich noch daran erinnern, wie damals meine Mitschüler in der Oberstufe für den Deutschunterricht die "Lösungen" im Buchhandel gekauft hatten. War also in meiner Kindheit nicht so viel anders.

    Doch, war es. Man hat Spicker gemacht, dabei hat man was gelernt. Man hat Zettelchen herumgeschoben, das waren Beweismittel. Man hat vielleicht die Eltern beansprucht, aber die haben mit einem geredet. Abschreiben ergab zwei identische Texte, das konnte man überführen. Miteinander reden konnte man auch, aber das verursacht Geräusche.

    Das Ganze hat inzwischen eine andere Qualität. Klar muss man noch üben. Müsste man. Und ich denke, die Jüngeren tun das auch.

    Ich höre aber immer wieder die Klagen von Deutsch- und Englischlehrern, die in Klausuren druckreife Aufsätze von SuS bekommen, von denen sie wissen, dass sie keinen Satz geradeaus schreiben können. Das Problem zu leugnen ist falsch. Ich sehe Vorträge, bei denen einfach nur was abgelesen wird und merke natürlich, wenn da keine eigene Gedankenarbeit aktiv ist. Trotzdem kann ich den SuS nicht hinter die Stirn blicken. Sich Handzettel zu machen ist ja nicht verboten.

    Sich Königs Erläuterungen zu kaufen, ist kein Betrug, sondern hilfreich. Dafür muss man auch richtig was machen. Ein Buch besorgen. Darin lesen. Das ist was anderes als einfach nur bei ChatGPT einen Prompt eingeben und dann wieder TikTok gucken.

    Klar sind das tolle Werkzeuge. Aber ich glaube, die werden immer noch unterschätzt in ihren Auswirkungen. Das ist was anderes als die Erfindung der Eisenbahn. Die Entwicklung geht ja weiter, sogar schneller als bisher, eben wegen der vielen Hilfsmittel und den gigantisch gestiegenen Rechenleistungen, die verfügbar sind.

    Habe tatsächlich erst seit drei Wochen die neue Brille, habe den Sehtest allerdings auch beim Optiker gemacht und das passt ja nicht immer...

    Das ist wirklich merkwürdig, denn die Optiker haben eigentlich die richtigen Geräte und machen das in der Regel sehr genau. Sie sind für die Sehstärken zuständig, der Augenarzt guckt vor allem nach Erkrankungen. Gleichwie, du gehst ja zum Augenarzt und lässt dort auch die Sehstärken (und die Brille) checken. Beim Amtsarzt durch den Sehtest zu fallen heißt schon, dass es Handlungsbedarf gibt. Aber wenn es nur die falschen Gläserstärken sind, sollte es kein Problem geben.

    Im Unterricht fordere ich die SuS oft auf, Begriffe mit Hilfe der KI so einfach wie möglich zu erklären. Sie dürfen KI beim Programmieren benutzen, aber dabei zeigt sich, dass das ohne Verständnis für das, was man da macht, nicht funktioniert.

    Die SuS benutzen KI manchmal sinnvoll (Horizont erweitern), manchmal weniger sinnvoll (eigene Denkarbeit vermeiden) und manchmal betrügerisch bei Klassenarbeiten. Da sollten wir nicht naiv sein - die kriegen das alles schneller raus als wir.

    Dass es immer noch ein beliebtes Spiel ist, der KI nachzuweisen, dass sie Fehler macht, wundert mich. Das ist inzwischen ein alter Hut, die KI wird besser, gibt Quellen an, korrigiert sich. Mich bringt Perplexity auf tolle Ideen und führt mich zu Quellen, die ich durch Googeln nicht gefunden hätte. Aber bei mir trifft das auf Vorwissen, auf ausgebildete Strukturen. Was macht das mit jungen Gehirnen?

    Da kommen private Firmen, die Software auf den Markt wirft, die das Bildungssystem zwingt, ihr ganzes System über den Haufen zu werfen. Und das geht einfach so. KI im Unterricht einsetzen können ist das eine. Die eigentliche Herausforderung ist, das eigene Denken bei jungen Menschen nicht vollständig zu demontieren - gibt ja schon alles "in künstlich". Hausarbeiten stellen wird sinnlos - wir können nicht prüfen, wer da am Werk war, selbst wenn wir es wissen, wir können es nicht belegen. Es gibt Software extra zum Betrügen bei Prüfungen.

    Wir brauchen andere Prüfungsformate oder Störsender, nicht den Wettlauf um das x-te KI-generierte Arbeitsblatt.

    Maniliam, ich finde nicht, dass du dich bei den Überlegungen, die dich da gerade umtreiben, auf Aussagen aus einem Lehrerforum verlassen solltest. Es ist doch ganz klar im Interesse aller Beteiligten, wenn du dich in dieser Sache an die Schulleitung wendest. Und die muss deine Mitteilung selbstverständlich vertraulich behandeln. Alles andere ist echt Murx. Ich verstehe alle deine Bedenken, aber es wird dir nicht gut damit gehen, in einer solchen Situation Entscheidungen im stillen Kämmerlein zu treffen. Auch wenn du dich vorher hier mit uns berätst.

    Ich suche nun seit etwa vier Monaten und habe auf rund 40 Bewerbungen bisher nur Absagen erhalten. Mein Profil hat sich in dieser Zeit jedoch durch Weiterqualifizierungen deutlich verbessert. Mir ist wichtig, dass meine Qualifikationen und Fähigkeiten auch als solche anerkannt werden und dass ich nicht immer wieder bei null anfangen muss. Selbst in den Zertifizierungen merke ich oft, dass mir viele Inhalte bereits vertraut sind.

    Meine Mutter kann den Job nicht empfehlen, gleichzeitig bezweifle ich aber auch, dass sie woanders zufriedener gewesen wäre. Sie meint jedenfalls, dass man irgendwann ankommen muss und ich notfalls ja auch das Ref abbrechen kann.

    Mein Problem ist, dass ich schon seit 10 Jahren auf Findung bin und das nicht ewig weitergehen kann.

    Ich werde mich einfach mal um eine Vertretungsstelle bemühen, einfach um einen ungetrübten Einblick zu haben. Bis Mitte November können Bewerbungen schließlich noch zurückgenommen werden.

    Liebe Grüße und einen schönen Tag wünsche ich

    Hast du dein Studium der Sozialwissenschaften abgeschlossen? Und auf was hast du Lehramt studiert? Hattest du keine Praxisphase? Noch nie in die Schule reingeschnuppert?

    Hast du deine Bewerbungen noch mal überprüft/überprüfen lassen?

    Ich meinte weniger, ob deine Mutter den Job empfiehlt, sondern ob sie glaubt, dass er zu dir passt. Ich habe so ein bisschen den Eindruck, du versuchst irgendjemandes Erwartungen zu erfüllen statt zu überlegen, was dir wirklich liegt. Wieso meinst du, 10 Jahre "auf Findung" zu sein - du hast studiert und dies und jenes gemacht, das klingt durchaus sinnvoll. Es ist nur die Frage: Warum waren deine Bewerbungen nicht erfolgreich?

    Liebst du deine Fächer? Magst du junge Leute? Für mich war Lehrerin nie der Traumberuf, aber meine Fächer sind nach wie vor meine Leidenschaft (neben anderen Interessen, aber eben so, dass mein Herz einfach dafür schlägt und ich nie denke, das hätte ich nicht studieren sollen) - und den Umgang mit jungen Menschen finde ich einfach auch schön, abwechslungsreich und bereichernd - und sinnvoll. Anders könnte ich das nicht machen.

    Vielleicht ist das mit der Vertretungsstelle eine gute Option. Ich würde dir trotzdem etwas mehr Fokussierung auf das, was du eigentlich willst, wünschen. Manche Leute wissen schon mit 12, was sie wollen. Bei anderen dauert es etwas länger und manche wissen es nie so wirklich. Aber natürlich findet man das auch eigentlich erst beim Tun heraus. Viel Erfolg!

    Wie lange suchst du schon nach einem Job? Was sind denn deine Fächer?

    Du kommst leichter von "draußen" an die Schule als aus der Schule raus in einen anderen Job. Du bist 30 und offenbar hast du keine Kinder zu ernähren. Was hält dich davon ab, weiter nach einem Job zu suchen und dich eine Weile notfalls irgendwie über Wasser zu halten? Wie ausgeprägt ist dein Sicherheitsbedürfnis und warum meinst du, dass es Sicherheit nur als Lehrer gibt?

    Mein Eindruck ist der von Moebius: Eigentlich willst du gar nicht Lehrer werden. Du hörst dich eher so an, als solltest du noch ein bisschen herumschauen.

    Hast du schon mal mit deiner Mutter darüber gesprochen? Ich meine, sie kennt halt dich und sie kennt den Beruf.

    Und ja, du gibst dir die Antwort selbst: Du brauchst offenbar noch etwas Zeit. Was hält dich davon ab, sie dir zu nehmen? Man muss mit 30 sein Leben noch nicht bis zur Rente durchplanen.

    Ja, genau. Frag im Kollegium. Bei uns sind da alle hilfsbereit und geben Tipps für die Erstellung der Prüfung. Vor allem solltest du dir alte Prüfungsvorschläge anschauen.

    Die Vorschläge werden dann geprüft und du bekommst eine Rückmeldung. Worst Case: Du musst das nochmal einreichen. Kann aber auch sein, dass man nur kleine Änderungen machen muss, die man der Schulleitung vorlegt. Ist oft nicht vorhersehbar, man weiß nicht, wer draufschaut.

    Dass du gleich eine 13 bekommst, ist ja nicht so optimal, aber don't panic. Solltest du dich nur bald drum kümmern, weil du ja die Klasse vorbereiten musst.

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