Beiträge von Piksieben

    Ich finde, das klingt eigentlich ganz charmant. Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für den Lernerfolg und den ungestörten Ablauf einer Stunde, idealerweise hat die Lehrkraft den Kopf frei für die fachlichen Inhalte und muss nicht auf alles gleichzeitig achten.

    Und eine Meditation zu Beginn der Stunde fände ich prinzipiell auch sehr gut. Handy weg, sich einstimmen, zur Ruhe kommen.

    Ich fürchte nur, es wird nicht von Dauer sein - weil es nicht grundsätzlich an der Schule und bei allen Lehrern etabliert ist. Schade eigentlich.

    Ich würde das mal beobachten und nicht grundsätzlich verwerflich finden.

    Aber egal wie wir das hier rauf- und runterdiskutieren, die Arbeitszeiterfassung ist Pflicht und die Schulen kommen nicht in die Puschen. Bei uns ist das bisher überhaupt nicht thematisiert worden. So furchtbar besonders sind Schule und Bildungsbereich nun auch wieder nicht. Auch Pakete kann man im Laufschritt oder gemächlich austragen, bei der Müllabfuhr gibt es unterschiedliche Bezirke, Hindernisse durch Stau oder falsch parkende Autos, die Zeit rauben, man kann eine Heizungswartung husch-husch machen oder noch mit dem Kunden plaudern ...

    Ich weiß nicht, warum einige Kolleginnen und Kollegen ihre Freizeit für Zusatzaufgaben opfern, die sie nicht machen müssten. Und wie es andere vor ihrem Gewissen vertreten, ihre Arbeitszeit durch Nachlässigkeit und Nur-das-Nötigste-tun zu minimieren. Da gibt es wirklich große Unterschiede. Aber den Sinn der Arbeitszeiterfassung kann man nicht abstreiten. Dafür muss man nur mal eine Reportage über Zusteller und Lieferdienste anschauen.

    Die Themen Klima- und Umweltschutz wurden als politisch empfunden.

    Wenn ich nun Themen wie Gesundheitserziehung, Umwelterziehung oder auch Friedenserziehung - diese Themen gehören übrigens in alle Fächer - nicht mehr unterrichten darf, weil sie irgendjemand als eventuell sexistisch, rassistisch oder politisch empfinden könnte, dann frage ich mich allerdings schon, welchen Sinn der Biologieunterricht noch macht.

    Klima- und Umweltschutz sind politisch. Und die Einsicht, dass man etwas gegen Krankheiten haben (und tun) kann, ohne etwas gegen Kranke zu haben (im Gegenteil: Man möchte ihnen helfen), hat sich offenbar auch nicht herumgesprochen.

    Schon der Begriff "Klimaschutz" ist ja eigenartig. Das Klima ist nicht jemand Krankes, der geheilt werden soll. Menschen denken dabei einzig an sich selbst, höchstens vielleicht noch an ein paar Mitwesen (aber bitte nicht die Mücken oder den Giersch). Wie nun das Weiterbestehen der Menschheit gesichert werden soll, ist in höchstem Maße politisch, denn das kann keiner allein bestimmen oder machen.

    Muss man solche Dinge nicht in jedem Unterricht diskutieren? Ich versuche auch immer wieder, zu einem kritischen Denken über die Digitalisierung herauszufordern, so als Beispiel. Das ist doch das eigentlich Spannende und Wichtige an Schule: Sich mit dem auseinanderzusetzen, was ist. Die SuS werden mit so viel Müll, Halbwissen und Fakes berieselt.

    Ich würde mit den Schülern sehr offen diskutieren, wo sie das Problem eigentlich sehen. Was genau meinen sie mit ihrer Kritik? Was für Standpunkte stören sie, welche haben sie selbst? Welche Untersuchungen während der Schwangerschaft würden sie denn selbst machen lassen? Warum? Wie sehen sie selbst ihre Zukunft in Zeiten der Erhitzung des Planeten mit all den Folgen? Also: den Ball zurückspielen.

    Aber es klingt auch so, als seien sie eher wenig motiviert und wollen dir eins reinwürgen.

    Du sagst es, Volker_D. Ich bin eher schnell und effizient und eben auch erfahren - da geht einem eine Korrektur halt schneller von der Hand. Ich neige auch nicht zum Erbsenzählen wie manch andere.

    Ich sehe auch, wie viel Zeit manche mit endlosen Gesprächen verbraten, die man auf ein Zehntel kürzen könnte. In welchem Detail Stunden vorbereitet werden können, die ich aus dem Ärmel schütte. Aber das würde ich bei Zeiterfassung natürlich für mich behalten.

    Ich müsste im Gegenzug allerlei in die Zeiterfassung aufnehmen, was ich zwischendurch so mache: Bisschen was programmieren, private Fortbildung, die ich unterrichtlich verwerte, die Ideen, die ich im Kopf wälze, während ich schwimme oder im Garten arbeite, die Gedanken, die ich mir mitunter um Schüler mache etc.

    Das einzig wirklich Messbare ist nun mal die Anzahl der Unterrichtsstunden und Konferenzen.

    Naschkatze schreibt, es geht zulasten der Kinder. Die Problematik wird nicht thematisiert, und Naschkatze mag es aus Befürchtungen, von denen wir nicht wissen, ob sie berechtigt sind, nicht ansprechen. Das spricht insgesamt für ein eher suboptimales Betriebsklima. Wenn ich sehe und weiß, dass jemand vielbeschäftigt und vermutlich überlastet ist, ist das etwas anderes, als wenn ich ständig mit vollendeten Tatsachen konfrontiert bin.

    Naschkatze, was sagen die anderen im Kollegium denn dazu? Ich würde das mal vorsichtig abklopfen.

    Ich wünsche mir, dass die Wahrnehmung der Klimakrise endlich mal wirklich in den Schulen ankommt. Ich lese in der Zeitung die immergleichen Artikel, in denen empfohlen wird, Älteren und Pflegebedürftigen zu sagen, dass sie viel trinken sollen. Oder ein feuchtes Tuch reichen. Dass die Oberstufenschüler bei 35 Grad in überhitzten Klassenräumen Klausuren schreiben müssen, scheint ganz egal zu sein.

    Das Problem wird ja nicht weniger. Mal die Hausaufgaben auslassen ist da das kleinste Problem. Gebäude müssten saniert, Dächer begrünt, Schulhöfe beschattet werden.

    Man könnte auch früher anfangen und dafür früher aufhören.

    Die Digitalisierung wird hochgehalten - und dann ist es nicht möglich, bei Wetterextremen Online-Unterricht zu machen (wobei durchaus ein Problem ist, dass einige Wohnungen an Hitzetagen eigentlich unbewohnbar sind)? Man könnte sich auch in Kirchen oder Tunneln, Museen oder im Kino treffen. Uns wurden solche kreativen Einfälle tatsächlich gestattet, aber bis ich mit meinen SuS an einem wirklich kühlen Ort gewesen wäre, wären wir völlig durchgeschwitzt gewesen und hätten gleich wieder umkehren müssen.

    Die Städte arbeiten an Hitzeplänen. Wann kümmern sie sich um die Schulen? Oder tun sie das bei euch? Habt ihr mitbekommen, dass Christian Dürr, FDP-Chef, die Hitzetage als "schönes Wetter" bezeichnet hat?

    Zu den Formalia im Saarland kann ich dir nichts sagen. Ich habe in NRW den Seiteneinstieg als Berufswechslerin gemacht und wurde dabei gleich "richtig" bezahlt. Kann man machen.

    Es gibt für innerhalb und außerhalb der Schule (muss ja auch nicht "freie" Wirtschaft sein, gibt ja auch noch Behörden und sowas, die auch Fachkräfte suchen) Möglichkeiten, zu schnuppern. Du kannst an Schulen mal hospitieren (denke an verschiedene Schulformen, jüngere oder ältere Schüler? Was hast du dir vorgestellt?) und dich mit den Lehrkräften unterhalten. Da haben wir öfter mal jemanden zu Besuch, machen wir gern. Und auch bei Firmen aller Art kannst du ja studienbegleitend Praktika machen, musst du vielleicht sogar.

    Ich verstehe deine Bedenken. Mit "Schule" legst du dich mehr fest als mit "Wirtschaft". Praktische Erfahrung ist auch für eine spätere Tätigkeit als Lehrkraft, insbesondere in Informatik, immer gut. Von daher wäre ich auch für Variante 2.

    Aber auch der direkte Weg ist ja möglich. Hängt jetzt auch ein bisschen von deinen Vorstellungen vom Leben ab. Wie wichtig ist dir Karriere, Aufstieg, ein schönes Büro, frei wählbarer Urlaub, Homeoffice, Gleitzeit und solche Dinge? Wissen, dass die Ferien immer sehr zuverlässig da sind und auch sehr öde oder anstrengende Unterrichtsstunden immer zuverlässig mit dem Klingeln enden und dass man doch bei der Gestaltung seines Unterrichts relativ viel Freiheit hat ... Das ist andererseits auch schön. Letztlich würde ich mich fragen: Mag ich die jungen Menschen? Bin ich belastbar, kann sozialen Stress wegstecken, muss mich nicht allzu sehr überwinden, vor Menschen zu sprechen ... Das sind wichtigere Fragen wie die nach der Bezahlung in einem überschaubaren Zeitraum.

    Die Frage der TE war nicht, was sie neben ihrem Job noch so machen oder eben nicht machen soll. Sondern wie sie sich motivieren soll, ihren Job zu machen. Das ist ein Unterschied. Wenn man im Ehrenamt unterwegs ist, macht das ja die Arbeit nicht leichter. Leichter wäre sie, wenn man sie als sinnvolles, erfüllendes Tun versteht. Und das sollte sie mindestens so sehr sein wie ein ausgeübtes Ehrenamt, das, nebenbei bemerkt, auch in Stress ausarten kann.

    Da könnte man ansetzen mit der Frage: Für wen oder was mache ich das hier? Mit jungen, bei TE sogar sehr jungen Menschen zu arbeiten ist immer wichtig und sinnvoll. Ich verliere die Motivation, wenn ich merke, ich kann diesen SuS nichts beibringen, die wollen nichts lernen, das ganze System funktioniert nicht etc.

    Mich motiviert, wenn ich merke, ich kann jemandem helfen, ins Leben zu finden, einfach indem ich da bin. Manche Kinder haben es einfach sehr schwer und freuen sich über jedes kleine Bisschen Zuwendung. Magst du deine SuS, GoldenGirl?

    Für mich ist es oft ein Wechselbad, es gibt Tage, an denen läuft alles entspannt oder ich habe Ideen umsetzen können, habe Lustiges oder Schönes erlebt oder habe das deutlich Gefühl, ich war gerade durchaus wichtig für jemanden. An anderen Tagen bin ich verärgert und genervt und denke, omg, wie lange noch, was soll das ... und bin so müde, dass ich zwar Zeit genug hätte, die aber nicht für das nutzen kann, was ich sonst noch so gerne mache. Von daher sind diese Zeitrechnungen relativ unnütz, mal abgesehen davon, dass auch "nicht putzen" nicht hilft, gern in die Schule zu gehen.

    Vielleicht bist du gerade sehr ferienreif, GoldenGirl? Verabschiedest du Klassen in diesem Schuljahr? Ich finde das immer einen guten Zeitpunkt zu spüren: Ach, irgendwie war es doch schön, diese jungen Menschen zu begleiten, und es ist ein Anlass, mich neidlos mitzufreuen, wenn sie ihre Zeugnisse entgegennehmen. Mir hat mal ein Kollege gesagt, er freue sich jedes Jahr auf die neuen Schüler. Das fand ich schön und habe noch oft daran gedacht.

    Es gibt so viele Wahrheiten ...

    "Freitags um eins macht jeder seins"

    finde ich besonders schön und dies würde auch das Problem des TE lösen ...

    Es hat so etwas Friedliches zum Wochenausklang. Ich denke es gerade jeden Freitag, wenn ich mich darüber freue, schon nach der Vierten Schluss zu haben und "meins" machen zu dürfen :klatsch:

    Ja, ganz andere Prüfungsformate. Alles andere ist auf Dauer lächerlich

    Mein Reden. Auch die Unterrichtsformate werden sich ändern müssen. Es ist ja nicht so, dass man KI nicht haben will. Viele Ausflüchte von wegen "das stand da nicht" oder "haben wir nicht gemacht" gelten nicht mehr. Begrifflichkeiten und Missverständnisse lassen sich schnell aufklären, Ideen lassen sich schnell prüfen, Zusammenhänge herstellen, ich finde das sehr inspirierend.

    Gestern las ich in einem alten Biologiebuch und dachte nur, ja, nett, aber zu Schulzeiten hätte mich das krass gequält. Hätte mich wirklich interessiert, wie sich Algen vermehren? Vermutlich nicht. Wir konfrontieren die Lernenden oft mit Dingen, die für sie gerade gar nicht aktuell sind und für die sie sich nicht erwärmen können, egal, wie wir uns anstrengen, das interessant zu machen.

    Das Fatale ist ja, dass die Zeit, die SuS sparen, indem sie KI für Hausaufgaben etc. nutzen, dann für sinnloses Gedaddel verwendet wird. Jedenfalls bei denen, die eh nicht motiviert sind, ihr Hirn zu verwenden. Die Schere geht also immer weiter auseinander zwischen denen, die was können und die von KI profitieren und denen, denen die Grundlagen fehlen und bei denen die Versäumnisse so weit zurückliegen, dass da kaum ein Aufholen möglich ist.

    Irgendwie kommt es mir absurd vor, dass wir uns von der KI zu Hilfssheriffs machen lassen. Ein Kollege versucht, eine "KI-sichere" Klausur zu stellen. Mit einem anderen mache ich die Aufsicht nur für eine bestimmte Klasse zu zweit, wobei wir die "stelle dich hinter die verdächtigen SuS, dann trauen sie sich nicht"-Methode anwenden. Handys müssen angeschaltet und aktiviert werden, bevor sie abgegeben werden, um die Abgabe von alten Schrotthandys zu erkennen. Ich kontrolliere Handgelenke und Ohren (wobei die Kopftücher beiseite gerückt werden müssen). Klogänge müssen überwacht werden, was absurd und natürlich bei alleiniger Aufsicht unmöglich ist. Was für ein Aufwand ist das alles!

    Wir können Betrugsversuche nur geltend machen, wenn wir sie gesehen haben. Auf spätere Nachfragen nicht antworten können genügt nicht. Dabei ist das so einfach. Ein Schüler war neulich auch sofort geständig, aber da konnte ich auch nicht die ganze Klausur mit ungenügend bewerten.

    Statt uns angeblich datenschutzrechtlich sichere KI anzubieten (fobizz etc.), sollten wir die Möglichkeit bekommen, Störsender einzusetzen oder in Zweifelsfällen die Klausur durch mündliche Prüfungen zu ersetzen oder überhaupt über Prüfungsformate nachzudenken. Der Betrug mit KI hat eine ganz andere Qualität als das übliche "Abschreiben". Das ist ein Hase-und-Igel-Rennen. Wenn es nur um einzelne Noten ginge. Es geht um Schüler, die eigentlich nie im Unterricht sind, bei den Klausuren überraschend gute Resultate haben und bei denen man weiß, dass sie nichts können. Und die werden dann womöglich noch versetzt. Und die Ehrlichen sind die Dummen.

    Bei uns gab es so eine Mail noch nie, obwohl ich sicher bin, dass auch bei uns viele erst gegen Ende der Stunde, nach der Stunde oder auch gar nicht eintragen. Ich erinnere mich mit Grausen daran, dass man früher als Klassenleitung das Klassenbuch von Lehrkraft zu Lehrkraft tragen musste, um endlich die Nachtragungen einzusammeln. Jetzt ist es eine Sache von Minuten, die säumigen Lehrkräfte per Mail daran zu erinnern.

    Ich habe schon mehrfach Feueralarme oder auch andere Gefahrensituationen erlebt. Natürlich muss man sicherstellen können, dass alle an Bord bzw. draußen sind. Es gibt bei WebUntis meines Wissens auch so eine Notfalloption, mit der man alle anwesenden Schüler mit einem Klick ausgeben kann. Natürlich müssen dafür alle korrekt eingetragen sein. Und natürlich zu Beginn der Stunde. Das hat mit pädagogischer Freiheit nichts zu tun.

    Trotzdem möchte ich weder von wichtigen Infos ausgeschlossen sein, noch mich ständig mit allen anlegen, die augenrollend dann ab und an gnädigerweise daran denken, mich zu informieren.

    Ist halt ein bisschen schwierig, wenn man in so eine "Unternehmenskultur" neu hinzu kommt, die sich offenbar über Jahre so etabliert hat. Wenn ich, wie du, WhatsApp gelegentlich ohnehin auch in dienstlichen Belangen benutzen würde, würde ich vermutlich doch Teil der Gruppe und die würde ich dann eben auf dauerhaft "stumm" stellen und nur hineinschauen, wenn ich gerade dienstlich beschäftigt bin - ungern, ja, aber na gut, aber da so quer zu treiben wäre nicht so meins. Dir geht es ja auch nicht so gut damit.

    Da gewöhnt man sich schnell dran, ich habe außerschulisch mehrere solcher Gruppen. Die Trennung zwischen Beruf und Privatleben erfolgt nicht einfach über Formalia, sondern vor allem im Kopf.

    Was mich viel mehr nerven würde, ist dieser Gruppendruck und die Mehrarbeit. Da muss man nicht mitmachen. Aber das verursacht eben auch Stress, wenn womöglich ständig gefragt wird, ob man was macht. Wobei man auch da üben kann, nicht ständig "hier" zu schreien. Ich finde "Kaffee kaufen" jetzt auch keine Heldentat. Das ist ja kein Dienstgeschäft.

    Ich bin auch ehrenamtlich unterwegs. Da kann man sich auch sehr schnell verausgaben, auch wenn man es gern und freiwillig macht. Wir haben da aber eine Kultur des Aufeinander-Aufpassens. Keiner macht dem anderen Stress, das Klima ist immer zugewandt und freundlich. So sollte das im Kollegium auch immer sein. Wie ist denn der Ton bei euch? Fühlst du dich denn sonst wohl?

    Knappe, du kommst mir viel zu zurückhaltend vor. Ich an deiner Stelle wäre echt sauer und würde das deutlich zum Ausdruck bringen, nicht nur mit einem so freundlichen und natürlich vollkommen korrekten Hinweis. Sag, dass es dich nervt, kindisch ist und einfach nicht mehr witzig. Und das jedes Mal, wenn jemand mit so einem Quatsch ankommt.

    Ich erinnere mich, dass ich innerhalb der Familie regelmäßig auf irgendeine blöde Geschichte aus meiner Jugend angesprochen wurde, haha, wie witzig. Nachdem ich einmal sehr deutlich und laut gesagt habe, dass damit jetzt mal Schluss sein soll, ist Ruhe. Manche merken das vorher nicht.

    Das mit der LK finde ich auch nicht so optimal. Das tritt sich nur breit. Und allgemeine Appelle nutzen meist gar nichts. Dann lieber den SL ansprechen.

    Quebec, fühl dich mal gedrückt :troest:

    Du steckst in so einer Sandwich-Situation zwischen der vorhergehenden und der nachfolgenden Generation, die beide deine Hilfe brauchen und das zerdrückt einen. Ich kann mich an eine ähnliche Konstellation erinnern, in der wir manchmal wirklich nicht ein noch aus wussten. Damals hat uns eine Familienreha sehr geholfen.

    Wäre es bei mir jetzt so, würde ich bei der Schulleitung vorstellig werden und die Situation schildern und fragen, welche Möglichkeiten es gibt. Weil ich schon oft erlebt habe, dass manchmal schnell und unbürokratisch gehandelt werden kann. Ansonsten gibt es zumindest hier bei uns eine psychologische Beratungsstelle für Schulen, die auch für Lehrkräfte zur Verfügung steht. Auch mit denen hatte ich (da ging es um einen Schüler) schon Kontakt - schnell und hilfreich. Außerdem gibt es den Personalrat/Lehrerrat.

    Ja, es gibt welche, die lästern. Es gibt auch unzuverlässige Kolleg*innen. Aber neben den wabernden Gerüchten gibt es auch Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Du hast einen Schritt gemacht, du hast dein Leid hier geschildert. Lass dir helfen. Sprich mit anderen statt zu grübeln, ob sie über dich sprechen.

    Auch mein Dank an Stefan für diese sehr schöne, sachliche Erklärung und die Verlinkung des Cartoons, der das ja genau ausdrückt.

    Ich bewundere die Nerven von Forenbetreibern und Mods. Ich erteile mir regelmäßig selbst Forenverbot, wenn ich mich mal wieder geärgert habe über die Art und Weise, wie manche meinen mit anderen umgehen zu können. Und dann bleibe ich eine Weile fern.

    Und so ignoriere ich auch den einen User oder Thread. Warum soll ich mich ärgern? Ich muss mich selbst schützen - ich lasse ja auch nicht jeden in mein Wohnzimmer.

    Forenbetreiber haben da weit mehr Verantwortung, da geht es um das gesamte Forum und die Art und Weise, wie es sich darstellt. Also nochmal: Danke.

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