Beiträge von Bolzbold

    Angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Arbeit und des Ärgers von den schulfremden Verwaltungsheinis und Juristen in der Bezirksregierung und im Ministerium produziert wird, ist das natürlich eine ganz großartige Lösung! Damit es dann vor Ort auch nicht mehr klappt, oder was? :autsch:


    Die sollen erst einmal bei sich selbst ausmisten, dann sind 80% aller Probleme von Schulleitungen gelöst.


    Aber was will man von einem Ministerium erwarten, dass von einer Ministerin geführt wird, die es im Voramt zugelassen hat, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich eine Schulleitung weg gemobbt wurde, die kurz zuvor einen Preis als eine der besten Schulleitungen bekommen hatte... (Viele Grüße an der Stelle auch an die Stadt Herten, wohin sich hoffentlich keine SL mehr bewerben möge.)

    In der Schulabteilung arbeiten 80% ehemalige Lehrkräfte - der Rest sind die Sachbearbeitungen.


    Der Ärger und die Arbeit kommt durch die unselige Verzahnung von Politik und Entscheidungen im Bildungssystem - das habe ich aus unmittelbarer Nähe erfahren dürfen. Ich könnte mir vorstellen, dass die dort arbeitenden Menschen mit den politischen Entscheidungen bzw. deren wahren Intentionen, die mit Bildung nichts zu tun haben, auch nicht immer glücklich sind...

    Vielen Dank für eure Einschätzungen.

    Inzwischen habe ich eine juristische Einordnung erhalten. Es gibt genau zu dieser Frage zwei Urteile des OVG NRW, die die Rechtmäßigkeit dieser Einschränkung des Bewerberkreises bestätigen (OVG NRW 6 B 575/12 sowie 6 B 408/1). In einem Fall hatte ein Realschullehrer geklagt, in einem anderen Fall eine Studienrätin. Beide sind gescheitert.

    Interessant. Das erstinstanzliche VG-Urteil las sich anders. Mir ist der inhaltliche Zusammenhang zwischen dem VG-Urteil und dem OVG-Urteil nicht ganz klar.

    Hallo und herzlich willkommen.

    Wie Du weißt, sind viele gesetzliche Vorgaben bundeslandabhängig. Ohne Nennung des Bundeslandes wird man Dir keine konkreten Hinweise oder Verweise auf Rechtstexte gegen können...

    Meine Fragen an ChatGPT:

    Wie lange dauert die Korrektur einer Leistungskursklausur im Fach Deutsch im Durchschnitt?


    Die Dauer zur Korrektur einer Leistungskursklausur im Fach Deutsch kann je nach verschiedenen Faktoren variieren, darunter die Anzahl der abgegebenen Klausuren, die Komplexität der Aufgaben, die Verfügbarkeit der Lehrkräfte und ihre Arbeitsbelastung. Im Durchschnitt dauert die Korrektur einer Klausur jedoch in der Regel etwa eine bis zwei Wochen. In einigen Fällen kann es jedoch länger dauern, insbesondere wenn die Lehrkraft viele Klausuren zu korrigieren hat oder wenn es besondere Umstände gibt, die die Korrektur verzögern. Es ist daher am besten, sich direkt an die betreffende Lehrkraft oder Schule zu wenden, um eine genauere Schätzung zu erhalten.


    Ich präzisiere: Wie viele Minuten benötigt eine Lehrkraft im Durchschnitt für die Korrektur einer einzelnen Klausur?

    Die Zeit, die eine Lehrkraft benötigt, um eine einzelne Klausur im Fach Deutsch zu korrigieren, kann stark variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Länge der Klausur, die Komplexität der gestellten Fragen, die Genauigkeit und Ausführlichkeit der Antworten sowie die Erfahrung und Effizienz der Lehrkraft beim Korrigieren.

    Im Allgemeinen kann man jedoch davon ausgehen, dass eine Lehrkraft etwa 5 bis 15 Minuten benötigen kann, um eine einzelne Klausur im Fach Deutsch gründlich zu korrigieren und angemessenes Feedback zu geben. Diese Schätzung kann je nach den oben genannten Faktoren variieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Lehrkräfte möglicherweise auch zusätzliche Zeit benötigen, um alle Klausuren einer Klasse zu korrigieren, was die Gesamtdauer beeinflussen kann.


    Bist Du der Ansicht, dass sich eine Klausur, die 20 Spalten lang ist und eine dreigeteilte, komplexe Aufgabenstellung hat, in 15 Minuten zu korrigieren ist?


    Nein, das wäre unrealistisch. Eine Klausur, die 20 Spalten lang ist und eine komplexe, dreigeteilte Aufgabenstellung hat, erfordert in der Regel deutlich mehr Zeit für eine gründliche Korrektur und angemessenes Feedback. In einem solchen Fall könnten 15 Minuten pro Klausur nicht ausreichen, um die Arbeit angemessen zu bewerten und umfassendes Feedback zu geben.

    Die Zeit, die eine Lehrkraft für die Korrektur einer Klausur benötigt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Länge der Klausur, die Komplexität der gestellten Fragen, die Genauigkeit und Ausführlichkeit der Antworten sowie die Effizienz der Lehrkraft beim Korrigieren. Für eine Klausur von 20 Spalten Länge mit einer dreigeteilten, komplexen Aufgabenstellung würde die Korrektur wahrscheinlich deutlich länger als 15 Minuten dauern. Es wäre vernünftiger anzunehmen, dass eine solche Klausur mindestens 30 Minuten oder sogar länger pro Exemplar benötigt, um angemessen bewertet zu werden.


    "Es wäre vernünftiger anzunehmen, dass [...] 30 Minuten oder länger benötigt." Selbst die KI weiß das.

    Ich bin gespannt, was ein wie auch immer geartetes Arbeitszeitmodell dazu sagt. Im Verbandsmagazin des PhV war ein Artikel zum Hamburger Arbeitszeitmodell, das im Schnitt pro Klausur 10 Minuten angesetzt hat. Es muss einer Lehrkraft gegeben haben, die nach 10 Minuten per Stempel und Strich das Ende der Korrekturzeit markiert hat und die Arbeit nur anhand dessen, was innerhalb der 10 Minuten gelesen wurde, bewertet hat.


    Die Normierung von Zeit und Qualität völlig losgelöst von der Realität, vorgenommen von studierten Menschen, gleichwohl aber den (finanziellen) Sachzwängen der Politik unterworfen, mutet schon etwas sagen wir... verstörend an...



    Lustig. Wenn ich mir bei ca. 200 SchülerInnen, die ich unterrichte, nur zehn Minuten für aktive Gedanken zur individuellen Förderung und für das Festlegen und anteilige Erstellen von Differenzierungsmaterial nähme, wäre ich bei 2.000 Minuten, d.h. bei 33 Stunden oder einer 3/4 Arbeitswoche. Dabei hätte ich dann noch keine Stunde unterrichtet, keinen Unterricht geplant, keine weitere dienstliche Aufgabe erfüllt.

    Aha. In Behörden gibt es Kantinen - da geht man hin und bezahlt selbst. In Firmen gibt es Kantinen. Da geht man hin und bezahlt selbst. Ob die Firma das Essen subventioniert, ist ein anderes Thema.

    Meines Erachtens ist das eine Frage des Anstands, dass ich für meine Verpflegung selbst zuständig bin, auch wenn ich einen ganzen Tag an einer Schule prüfe. Dafür werde ich bezahlt und es ist Teil meiner Dienstpflichten. Im Zweifelsfall würde ich das der Schule sogar im Vorfeld noch einmal extra sagen, damit diese Unsitte endlich einmal ein Ende hat.


    (Wenn Referendare die Verpflegung "freiwillig" übernehmen, ist das das eine. Wenn das explizit eingefordert wird, ist das eine Sauerei.)

    Gute Frage.

    Laut Schulgesetz kann das "niedrigere" Gremium Anträge an das höhere Gremium stellen - sprich eine Lehrerkonferenz stellt einen Antrag an die Schulkonferenz (z.B. bei der Festlegung der beweglichen Ferientage).

    Umgekehrt ist das zumindest laut Schulgesetz nicht vorgesehen. Ich versuche mir gerade eine Situation vorzustellen, in der das so herum passiert.

    Diese Einschränkung bei den Ausschreibungen habe ich auch bemerkt; soweit ich mich erinnere, war das nicht immer schon so.

    Ob das so zulässig ist, kann ich nicht zweifelsfrei sagen. Der dafür geltende Erlass macht dazu keine Aussagen. Vor diesem Hintergrund würde ich das als unzulässige Einschränkung einstufen - ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die BRen hier vorsätzlich rechtswidrig handeln.


    Ich würde mich hier nicht einfach bewerben sondern die im Ausschreibungstext angeführte Sachbearbeitung anrufen und gezielt nachfragen, auf welcher Rechtsgrundlage dies erfolgt.

    Womit wir wieder sehen, dass es in der Politik primär um Selbstdarstellung und den ewigen unseligen Kampf von regierungstragenden Parteien gegen die Opposition geht. Es ist schade, dass es in der Politik bei Abstimmungen nicht mehr primär um Sachfragen geht. (Vom Fraktionszwang von wegen Gewissen der Abgeordneten mal ganz zu schweigen...)

    Daher habe ich ja auch noch nie Smartwatches eingesammelt. Habe ich ja auch schon weiter oben geschrieben. Ich vermute, dass ich es meinen Kandidaten geschätzt auch fast immer ansehe.

    Nur zur Vorsicht, wer den Verlauf der Diskussion nicht mehr im Kopf hat:

    Ausgangspunkt meiner Argumentationskette war die Frage, warum man es (angeblich) nicht verbieten könne(n) (sollte). Und da sehe ich ehrlich gesagt erstmal immer noch keinen Grund, der dagegen sprechen würde (Auch wenn ich das gar nicht mache).

    Richtig. Eine Uhr für alle sichtbar vorne platzieren und im Gegenzug alle digitalen Endgeräte einsammeln - da kann eigentlich kaum ein/e SchülerIn etwas dagegen haben. Es sei denn, man möchte wirklich täuschen.

    man kann ja auch ein altes dummy-handy in die handygarage legen und ein der cargohose oder unterm pulli ein anderes haben. die cargohose anfummeln darf ja bestimmt kein lehrer.

    Man kann so vieles. Man kann sich auch durch sein ganzes Leben mogeln. Zumindest kann man es versuchen. Irgendwann kommt dann einmal ein Punkt, an dem es nicht mehr geht oder es auffällt. Da bin ich ganz entspannt.

    Daraus lässt sich ableiten, dass zumindest die Fahrtleitung sich vorab ein genaues Bild über die Teilnehmenden machen muss.

    Dass daraus dann entsprechende Konsequenzen vor Ort zu ziehen sind (bei einer 13-Jährigen mit bekannter Diabetes z. B. die eigene aktive (!) Erkundigung, wie es ihr geht), liegt m. E. auf der Hand.

    Genau deshalb frage ich mich seit dem tragischen Ereignis, wieso die Lehrkräfte nicht primär dafür zur Rechenschaft gezogen wurden.

    Die Beratung kann unterschiedliche Anlässe haben - beispielsweise eine Revision für die Lebenszeitverbeamtung, oder ein Wunsch eines Kollegen oder einer Kollegin, eine solche Beratung wegen eines akuten Problems in Anspruch zu nehmen.

    Ich empfehle dringend, Rücksprache mit dem zuständigen Dezernenten oder der Dezernentin zu halten.


    Dann würde ich mir die Beurteilungsvorgaben des für die Schule zuständigen ZfSL holen - Eure ABB müssten das ja haben. Die SL hat mit Sicherheit auch standardisierte (offizielle) Beobachtungs- oder Bewertungsbögen.

    Die DezernentInnen wollen da Rollenklarheit sehen - als A15erIn bist Du Teil der erweiterten Schulleitung und sollst zeigen, dass Du diese Rolle einnehmen kannst. Das Beratungsgespräch sollte somit nicht rein kollegial sein sondern schon etwas "kritischer", wenngleich Du den/die willige/n KollegIn aber auch nicht gleich demontieren sollst.


    Das Gespräch sollte strukturiert sein und ein klares Ziel haben. In der Tat hat das mit Deinem Tätigkeitsschwerpunkt nicht viel zu tun - aber hier geht es eben um die Rolle als zukünftiges Mitglied der eSL. Diese Brille musst Du aufziehen.

    Viel Erfolg im Verfahren.

    Die Aussage, man sei auf der Suche nach einer Stelle als Berufsschullehrer, wirkt angesichts der sehr herablassenden Äußerungen über Lehrkräfte und angesichts des tatsächlichen Anliegens vorgeschoben.

    Dies ist kein Rechtfertigungsforum für Lehrkräfte, die an dem Problem keinen Anteil haben.

    Eigentlich muss die Aussage einer Lehrkraft, dass sie die Uhr nie an sich genommen hatte, reichen. Welchen Grund solltest Du auch gehabt haben? Möglicherweise hat das Kind ja Mist erzählt, weil es nicht zugeben wollte, die Uhr verloren zu haben.

    Das würde ich hier in der Tat auch tun. Es gibt Fälle, in denen ich die Verantwortung nicht haben wollte.

    Was meinst du was passiert? Denkst du sie kehren zurück in den aktiven Dienst?


    Das Verhalten beider Kolleginnen war inakzeptabel und da habe ich kein Mitleid mit ihnen; weder als Kollege und noch weniger als Vater.


    Aber hinter solchen Fällen verstecken sich Kollegen in Zukunft wenn sie erklären, dass sie keine Klassenfahrten unternehmen wollen.

    Ja, das Verhalten war inakzeptabel, da bin ich ganz bei Dir. Aber dann gleich küchenpsychologisch mit vorgespielter Dienstunfähigkeit zu kommen, geht mir zu weit.

    Wer sich hinter solchen Fällen versteckt, dem muss man eben erklären, dass man keine Probleme bekommt, wenn man elementaren Bestandteilen der Dienstpflicht nachkommt - ich beziehe mich hier auf das Kümmern vor Ort. Wieso die Kolleginnen das nicht getan haben, wird wohl ihr Geheimnis bleiben.

    Deine Version wird sich ja belegen lassen. Dann würde ich das Gespräch zusammen mit der SL führen und auf Richtigstellung bestehen.

    Was das Herumerzählen im Ort betrifft, kann eine Strafanzeige auch zum Bumerang werden. Wenn die Leute auch nur ansatzweise so ticken, wie sie sich bei uns in den lokalen Gruppen der (a)sozialen Netzwerke aufführen, dann ist da nichts mit zu gewinnen.

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