Beiträge von Bolzbold

    Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Das ist ein ganz erheblicher Unterschied.

    Das eine sind private Freizeittermine, das andere - in diesem Fall die Psychotherapie - hat schon einen anderen Stellenwert. Da geht es womöglich auch darum, den/die KollegIn dienstfähig zu halten. Wir haben KollegInnen mit Krebstherapien gehabt, denen wir selbstverständlich die Tage, an denen diese Therapien lagen, freigeschaufelt haben. Angesichts der bekanntermaßen langen Wartezeiten bei Psychotherapien kann man da nicht zu wählerisch sein. Eine Schule, an der man damit rechnen muss, zwischen 8 und 16 Uhr eingesetzt zu werden, lässt einem auch nicht allzu viele Termine außerhalb der Unterrichtszeit.

    Darauf Rücksicht zu nehmen fällt für mich unter den Begriff Fürsorge und wird auch vom Kollegium akzeptiert, wenn das dazu führt, dass andere KollegInnen dadurch schlechtere Pläne haben.

    Eine TZ-Kraft mit Italienisch (z.B. standardmäßig am KL. 9 und ab EF) und Philosophie kann in der Regel keinen kompakten Stundenplan haben, der noch dazu mehrere Nachmittage ausspart, ohne dass das massive Auswirkungen auf den Gesamtplan hat. Die Lehrkraft ist immer in Schienen, immer mit anderen KollegInnen gekoppelt. Da kann man nur über die UV die Zahl der Nachmittage beeinflussen.

    Was die Kinderbetreuung betrifft, so weiß man in der Regel, dass man bestimmte Kernzeiten abdecken muss - ein Kindergarten tut das für gewöhnlich recht zuverlässig, ebenso die OGS. Personalengpässe sind natürlich ein Problem für sich, aber das kann ein Stundenplan nicht abfangen.

    Es geht also letztlich oft um die Grundsatzfrage, wann kann ich als Lehrkraft mit kleineren Kindern morgens frühestens anfangen und wann muss ich aufhören. Das bekommen wir gut in den Griff.

    Meine Frau und ich haben das mit drei Kindern durch (alle drei TaMu, KiTa, OGS). Wir haben immer die maximalen Betreuungszeiten gebucht, weil wir wussten, dass wir weder aufeinander abgestimmte Stundenpläne bekommen können, noch dass anderweitig Rücksicht genommen werden würde. Da waren wir ganz pragmatisch - bis hin zu dem Punkt, dass die größeren Geschwister den Kleinen regelmäßig aus der KiTa oder der OGS abgeholt haben. So sehen das bei uns auch die KollegInnen mit kleineren Kindern. Von daher reicht ihnen die Gewissheit, dass wir Anfangs- und Endzeiten tunlichst einhalten. Der Zeitpunkt der Verteilung des Stundenplans, solange es in der letzten Ferienwoche ist, stellt für sie kein Problem dar.

    Wenn ich an einem Werbeplakat vorbeigehe und ganz dicht rangehe, sehe ich die einzelnen Farbpunkte. Auch wenn ich vorher jahrelang nicht dichter rangegangen bin, waren diese Punkte immer da.

    So verhält es sich nach Aussage einiger Ärzte, mit denen ich gesprochen habe, auch mit AD(H)S und ASS. Es wird genauer hingesehen, es wird häufiger diagnostiziert.

    Wir haben teilweise in unseren Klassen vier oder mehr diagnostizierte ASS-SchülerInnen, hinzu kommen die AD(H)S-Kinder, die teils diagnostiziert sind, teils nicht. Ich kann mittlerweile recht genau erkennen, bei welchem Kind, das bisher ohne offizielle Diagnose auffällt, eine Diagnostik sinnvoll sein könnte.

    Die Hochbegabtenschiene fährt bei uns fast niemand - da muss ich auch einräumen, dass ich mich mit den Ausprägungen von Hochbegabung im schulischen Kontext nicht auskenne - insbesondere, was Fehlverhalten oder Leistungsdefizite betrifft.

    Es kommt im schulischen Kontext immer mal wieder vor, dass man ein/e SchülerIn aus Versehen triggert, damit muss man leben und man muss damit im Anschluss taktvoll und sensibel umgehen. Ob man nun zwingend Lektüre auswählen muss, die SchülerInnen besonders triggert, gerade, wenn es sich um sexuelle Übergrifft dreht, möchte ich stark anzweifeln. Da kann man in der Tat weniger "sensible" Literatur auswählen. Ob das der Kommission auch immer so bewusst war...?

    C1? Ich habe zwar schon länger keine Abiturprüfung in einer Frendsprache abgenommen, aber ich dachte, das sprachliche Niveau geht bis allerhöchstens B2.

    Es ist aber eh allgemein die Frage, was das Ziel von Sprachunterricht in der Sekundarstufe II sein soll. Geht es um den Erwerb kommunikativer Kompetenzen (Schreiben, Sprechen, Hören, Lesen, Mediation) oder den Erwerb von Wissen über die Sprache (= Fachbegriffe und Konzepte aus den Bereichen Sprache, Literatur und Kultur)? Ich habe den Eindruck, die Curricula setzen ihre Schwerpunkte vorrangig bei den kommunikativen Kompetenzen und die Inhalte sind eher Mittel zum Zweck. Und mit dem Hintergrund ist es vermutlich erklärbar, dass die Abiturprüfungen weniger überprüfen, ob jemand die Kernideen des American Dreams verstanden hat, sondern ob jemand zielsprachig lesen und schreiben kann.

    Das von mir Hervorgehobene habe ich im Kolloquium im 2. StEx. bei der Frage der Kompetenzorientierung genau so gesagt, wobei mir der Dezernent, der damals noch in solchen Prüfungen saß, lachend entgegnete, dass ich ja jetzt sehr hart mit ihnen ins Gericht ginge. Die Prüfung war 2005...

    Erklärbar ist es. Zu rechtfertigen ist es zu einem gewissen Grad auch. Zielsprachiges Lesen und Schreiben sollte aber doch auch thematisch-argumentativ etwas zu bieten haben. Wir kommunizieren im realen Leben (hoffentlich) auch nicht im themen- bzw. luftleeren Raum.

    Das war doch früher auch nicht viel anders, man konnte im Zweifel die Gedichtinterpretation nehmen, dazu brauchte man nur die Stilmittel wissen, die man irgendwann mal erarbeitet hatte. Oder erinnere ich das falsch?

    In Englisch mussten wir zwar noch Themen inhaltlich kennen. Wer da über die 2 Jahre mitgemacht hatte, wusste aber auch einigermaßen Bescheid. Oder auch nicht, aber da war dann kurz vorm Abi eh nix mehr aufzuholen.


    Das klingt erst mal witzig, wie du es formuliert hast, aber so lustig ist es vielleicht gar nicht. Macht ihr als Vorbereitung dann gezelt genau diese Art der Erörterei im Kurs oder ist im Lehrplan inhaltlich alles gleichgeblieben mit Ganzschriften, politischen Themen etc.?

    Nimm das Thema Globalisierung oder Gender & Identity - das sind Themen, die sich in der oben genannten schablonenhaften Art ohne Kontextwissen herrlich naiv bearbeiten lassen - und so lesen sich mitunter auch Klausuren in der Q-Phase.

    Verbindliche Lektüren gibt es in Englisch nicht mehr - auch bei den Pool-Aufgaben nicht mehr. Bei allen Themen geht es gefühlt immer um "Welt im Wandel." Da fragt man sich schon, ob man im Englisch- oder SoWi-LK sitzt. (Die Themen UK, USA und Nigeria sind auch stark auf Diversität und Wandel ausgelegt.)

    Deswegen sage ich ja "Laberthemen", die insbesondere für schwache SuS' dankbare Themen sind, da sie die vorhandenen Argumente nur zu wiederholen brauchen und dann ihren eigenen Senf dazugeben. Da braucht es schon mehrere SuS' in der Leistungsspitze, damit man auf authentische Art und Weise, d.h. ohne Vorkauen der Lehrkraft, diese Themen auf Schmidt's Weise durcharbeiten kann. Das hatte ich in meinem LK vor zwei Jahren. Da waren aber 90% Mittel- und Oberschichtkinder mit sehr bildungsaffinen Elternhäusern. Das ist leider eher eine Ausnahme. Da war ich aber entsprechend auch inhaltlich gefordert.

    Bolzbold Fallen dadurch die (Abi-) Klausuren immer besser aus?

    Jein.

    Die Anforderungen wurden im Laufe der Zeit Stück für Stück abgesenkt, was man an den Erwartungshorizonten sieht. In Englisch ist eine inhaltliche Vorbereitung für die Abiturklausuren mittlerweile faktisch obsolet. Teil A und B sind themenunabhängig, in Teil C benötigt man nur in Aufgabe 3 - wenn überhaupt - thematisches Hintergrundwissen. Methodik und Sprache - darauf kommt es an.

    In Geschichte wird vorgegeben wie viele (bzw. wie wenige) einzelne Aspekte die SuS' ansprechen müssen, um wahlweise die Hälfte oder die volle Punktzahl zu erhalten. Das lädt meiner Einschätzung nach dazu ein, effektiv zu viele Punkte zu geben, da entweder mehr als die geforderte Zahl der Aspekte genannt wird, oder aber Teilaspekte sehr ausführlich dargestellt werden.

    Der Umstand, dass für die reine strukturierte Textwiedergabe bereits so viele Punkte (28 plus anteilig Darstellungsleistung) erzielt werden können und die Aufgabe zu AFB 3 mittlerweile weniger Punkte gibt, ist ein klares Indiz für eine Absenkung des Niveaus.

    Ein weiteres Problem ist die fehlende Konsistenz in der Punktevergabe zwischen den so genannten Pool-Aufgaben (vom IQB) und den Aufgaben, die landesintern erstellt wurden.

    Jede strukturelle Änderung im Abitur muss (!) mit besseren Noten einhergehen - das ist politisch so gewollt - damit sich die Reform auch legitimieren lässt. Jeder weiß es. Niemand macht es anders.

    Womit ich seit einiger Zeit ein Problem habe, ist, dass die Themen der Oberstufe in Englisch zunehmend "Laberthemen" geworden sind, zu denen man sich auch ohne großartige Kenntnisse äußern kann bzw. meint äußern zu können.

    Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut" oder "wenn wir Menschen uns alle lieb haben, haben wir eine bessere Welt." Das Ganze muss dann thematisch-argumentativ und sprachlich noch etwas ausgeschärft werden - mehr aber auch nicht.

    Die Beobachtung "es ist kein Unterricht durchsetzbar" ist vermutlich das zentrale Element.

    Ich würde vermutlich in einer Hauptschulklasse auch erst einmal die Krise kriegen, genauso wie ich völlig befremdet vor vielen Jahren aus der Klasse meiner Frau kam (sie arbeitet an einer anderen Schulform), da die SchülerInnen völlig anders drauf waren als meine.

    Wenn ich als LAA(') mit in der Regel Gymnasialschullaufbahn an eine andere Schulform komme, nehme ich diese Erfahrung automatisch mit und bin zwangsläufig irritiert, wenn Klassen sich ganz anders verhalten als ich es selbst aus meiner Schulzeit kenne. (Die Gymnasialklassen von heute sind aber nun auch nicht mehr mit denen vor 20 oder 30 Jahren zu vergleichen.)

    Der Schlüssel ist eine nüchterne Analyse der Lernausgangslage und dann die Überlegung, was ist möglich, was nicht. Möglich ist grundsätzlich immer irgendetwas - und sei es auch von außen betrachtet noch so niedrig vom Niveau her. Dass die SuS' einen am Anfang austesten und ggf. auf Anti-Haltung gehen, ist normal. Wichtig ist es dann, im Vorfeld zu wissen, was man vor Ort an Möglichkeiten hat, um sich durchzusetzen. (Wie "mächtig" ist die Klassenleitung, wie kann die Abteilungsleitung helfen, was kann/wird die Schulleitung machen?)

    Und ganz wichtig. Man sollte sich niemals, wirklich niemals auf einen Machtkampf mit einem Schüler oder einer Schülerin einlassen, während die ganze Klasse als Publikum dabei ist. Das eskaliert schneller als man denkt und im schlimmsten Fall steht man metaphorisch mit heruntergelassenen Hosen da, weil man keine Unterstützung hat.

    Das Lesen von Literatur, ob nun in Deutsch oder in den Fremdsprachen, überfordert viele SuS'. Das liegt unter anderem daran, dass sie, seitdem sie Handys haben, keine längeren Texte mehr lesen können und wollen. Texte werden auch nicht mehr geistig durchdrungen, da dies geistige Anstrengung erfordert. Dazu sind viele SuS' weder in der Lage noch Willens.

    Auch die Schriftsprache leidet seit geraumer Zeit, was daran liegt, dass 90% der schriftlichen Kommunikation über social media erfolgt und sich damit oft von Grammatik, Syntax und Orthographie verabschiedet wird. In Klausuren gibt es wahlweise Kettensätze ohne Punkt und Komma, oder elliptische Sätze, bei denen man vergeblich nach deren Sinn sucht.

    Die Auswahl der konkreten Titel - das gab es vor mehreren Jahren auch in den Fremdsprachen - gibt manchmal Rätsel auf und ist zum Verzweifeln. Gleichwohl empfand ich einige Titel aus dem Abitur 2025 durchaus interessant. Ich habe mir die modernen Lektüren aus dem GK und dem LK Deutsch anschließend mit nach Hause genommen und gelesen.

    Ich muss aber gestehen, dass ich als 17/18jähriger mit vielen Werken auch nicht sonderlich viel anfangen konnte. Wir haben damals im Englisch LK "Wuthering Heights" gelesen. Das war die Höchststrafe. Mit "Cal" und "Death of a Salesman" konnte ich hingegen mehr anfangen.

    Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Lesekultur empfinde ich das Streichen von Shakespeare aus dem Englisch-Curriculum (jaja, einige sagen, man kann das immer noch einbauen, aber dann eben nur am Rande...) im Nachhinein als nicht mehr so dramatisch. Die SuS' können damit mehrheitlich ohnehin nichts mehr anfangen.

    Deine PV-Anlage ist mit 4kWp auch viel zu klein. Habt ihr keine Dachfläche mehr?

    Ein Freund von mir wird demnächst wohl größer investieren. 28 Paneele mit sicherlich spürbar über 10kWp. Aber auch dann wird er im Winter seine Wärmepumpe nicht autark betreiben können.

    Meine Dachfläche nach Süden hinaus ist durch zwei Dachfenster begrenzt und dadurch, dass das Dach wegen der zwei Vollgeschosse steiler ist und natürlich kürzer als die Dächer der Häuser, die bereits im ersten Stock beginnen. Die Stufen, die zum Schornstein führen und zum Außengerät der Klimaanlage kosten sicherlich auch noch zwei Paneele an Platz. Damit waren nicht mehr als acht Paneele drin. Die andere Seite ist wegen der Nordost-Ausrichtung nur bedingt als Fläche verwendbar - auch wenn hier nur ein Dachfenster verbaut wurde. Ich könnte sicherlich noch ein paar Paneele auf der Garage platzieren, die dieselbe Ausrichtung hat wie das Dach.

    Ob sich das rechnet, wage ich zu bezweifeln. Wir haben im Sommer bereits eine gute Autarkiequote, von daher bin ich zufrieden.

    Man kann sich auf den Standpunkt stellen und sagen, wenn die BR selbst nicht den Amtsarzt einschaltet, ist alles in Ordnung. Dann richtet man sich in der Krankschreibung ein. Und irgendwann hat man sich daran gewöhnt.

    Wenn man dann im bösen System, einer Schule, an der man gemobbt wird, etc. den Schuldigen für die Erkrankung sieht, entsteht so eine andere psychologische Rechtfertigung, sich nicht von selbst zu rühren.

    Das Versäumnis der BR kann man hier sogar als schwerwiegender werten als das Verhalten der Kollegin. Sie muss ja nicht von selbst zum Amtsarzt. Das ist keine Bringschuld.

    Die Sache mit der Nebentätigkeit, die ggf. die Krankschreibung unterläuft und dann Betrug gewesen sein könnte, steht auf einem anderen Tablett. Falls sich das so erweisen sollte, gehört die Dame bestraft.

    Genau darum ja. Putin hätte es nicht gewagt gegen die Ukraine loszuschlagen, wäre sie noch Atommacht gewesen. Schließlich hätte er dann damit rechnen müssen, dass die Ukraine bei der dreitägigen Spezialoperation im allerletzten Moment, wenn sie nichts mehr zu verlieren hat, weil die Russen bereits auf dem Maidan stehen, die Atombombe einsetzt.

    Das ist bestenfalls ein theoretisches Szenario, das zudem die Irrtümer, denen Putin unterlag - Stichwort dreitägige Spezialoperation - völlig außer Acht lässt.

    Saruman Die Frage ist doch: Muss Putin aufgrund von Drohnenangriffen 24/7 um sein eigenes Überleben in seinem Bunker fürchten oder nicht? Ich denke die Antwort ist "nein". Aber hätte die Ukraine Kernwaffen, er müßte sich sehr wohl um sein eigenes kleines Leben fürchten.

    DAS ist meiner Meinung der wesentliche Unterschied zwischen Nuklearwaffen und allen anderen Waffen. Bei Nuklearwaffen können sich auch die Staatenlenker der Bedrohnung für ihr eigenes Leben nicht entziehen und stattdessen hunderttausende Soldaten in den Tod schicken.

    Platty, wenn Du auch ein Kind der 70er und 80er bist, dann weißt Du, dass diese Angst eher abstrakt, aber äußerst selten real und konkret war. Jeder weiß, dass ein Erstschlag einen Zweitschlag nach sich zieht und die Doktrin der "massive retaliation" durchaus noch in einigen Köpfen herumgeistert. Es gibt einen Grund, weshalb trotz der Möglichkeit, auch Atombunker in die Luft zu jagen, bislang niemand davon Gebrauch gemacht hat.

    Naja, Schmidt brachte den Beschluss auf den Weg und Kohl hat ihn geerbt - und er hatte später das Glück, davon zu profitieren. Die Ostverträge unter Brandt und dann der Nato-Doppelbeschluss, waren letztlich zwei grundsätzliche politische Weichenstellungen, die Kohl später erst ermöglicht haben, die Ernte einzufahren. Für die Aussaat hat er nichts getan. Aber man muss ihm zugute halten, dass er ein Gespür dafür hatte, wann etwas zu holen war.

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