Beiträge von DFU

    Natürlich wird zuerst der Kollege eingeteilt, der Unterricht hätte, der darf aber nicht krank sein und nicht das Prüfungsfach unterrichten.

    Ist das eine schulinterne Regelung? Ich kenne das auch nicht so, dass die Aufsicht das Fach nicht unterrichten darf. Ein Mathematiklehrer im Mathematikabitur ist als Aufsicht okay. Der eine Mathematiklehrer des Kurses meines Wissens aber nicht. Er muss morgens die Aufgaben aussuchen und kann auch bei der Begrüßung der Prüflinge durch die Schulleitung usw. dabei sein, geht dann aber wieder.

    Wir haben 2000 Schüler, 120 Lehrer und 100 Klassen, ein, zwei und dreijährig, daher viele Abschlussklassen in verschiedenen Schularten.

    Natürlich wird zuerst der Kollege eingeteilt, der Unterricht hätte, der darf aber nicht krank sein und nicht das Prüfungsfach unterrichten. Zudem werden die Klassen geteilt, 30 Schüler in 3 mal 10, damit der Raum nicht überfüllt ist

    Ich kenne das eher so, dass für das Abitur die größten Räume ausgesucht werden, damit man mit möglichst wenigen Räumen und Aufsichten hinkommt. Zumal Abituraufsicht in BW wegen der Anweisung, nichts anderes nebenbei zu tun, wirklich langweilig ist. Beaufsichtigen darf man unabhängig vom Fach, aber, wenn ich es richtig im Kopf habe, seinen eigenen Kurs nicht.

    Den haben wir auch nicht. Ich habe heute neben den 88 Kopien, die ich angefertigt habe, auch 2000 Blatt Papier nachgelegt und im Sekretariat gemeldet, dass der Toner zu Neige geht. Und wenn der Kopierer meldet, dass der Toner leer ist, und ich zufällig kopieren möchte, gehe ich in das Sekretariat, hole mir die Patrone und wechsele sie eigenständig aus.

    Toner wechseln dürfen wir gar nicht. Vermutlich haben zu viele Kollegen bereits die Überqualifikation gezeigt, die Kodi angesprochen hat. :)


    Und letztens stand ich zufällig am Kopierer als ein Techniker da war, weil die anderen Kopierer nicht funktionierten. Vorher war mir gar nicht klar, auf wie viele Arten man das Papier falsch einlegen kann, so dass das Papierfach vom Kopierer als nicht nutzbar betrachtet wird. :)

    Meine Ärzte (Hausarzt, HNO, Orthopäde) senden auch alle den Druckauftrag zur Rezeption.

    Ich kenne das eher so, dass der Arzt sagt: „Das Rezept stellt Ihnen die Arzthelferin (oder wie die korrekte Berufsbezeichnung ist) gleich aus.“ (Bemerkung: Nach seiner Vorgabe.) In den Praxen ist einmal so viel los, dass die Ärzte dafür schlicht keine Zeit haben, und zum anderen ist es wirtschaftlicher, wenn sie selbst nicht die Aufgaben derjenigen übernehmen, die sie dafür angestellt haben und bezahlen.


    Material für meinen Unterricht kopieren wäre jetzt aber etwas, was ich eher als meine Aufgabe sehe. Elternzettel kopieren, die ich für jemand anderen in meiner Klasse austeilen soll, eher nicht.

    Nur weil es "normal" ist, ist es nicht gut.


    Mir wäre es sehr recht, wenn ich meine Arbeitsblätter und Klausuren an eine zentrale Stelle schicken könnte und dann lägen sie am Folgetag in der gewünschten Anzahl kopiert im Fach. So ist es in so einigen Ländern.

    Aber dabei ist es doch egal, ob du den Druckaufträge an den Kopiergehilfen schickst oder an den Kopierer direkt.


    Problematisch wird es nur, wenn

    a) Papierstau o. ä. ist oder

    b) ein Kollege gerade den Handeinzug für sich mit speziellem Papier gefüllt hat und dein Auftrag dazwischen rutscht

    Wir mussten (Schulfest und Tag der offenen Tür, nicht Einschulung) auch Kaffee und Kuchen verkaufen, die Spülmaschine ein- und ausräumen und am Ende die Küche saubermachen. Wer soll das denn sonst machen?

    Andere Personen der Schulgemeinschaft wie Eltern und Schüler.

    Ich kenne Schulfeste, da steht vorher fest, welcher Jahrgang (Schüler und Eltern) was (Kuchenverkauf, Salatbar, Spülteam,…) übernehmen soll.

    Und es gibt Schulen, bei denen Spüldienste oder Grillschichten usw. lange vorher feststehen (und jedes Jahr gleich sind), so dass man sich eintragen kann. Wenn zum Spülen dann eine ordentliche Industriespülmaschine in der Schulküche verwendet werden kann, dann findet man auch Leute. Wenn die Bedingungen so schlecht sind, dass Eltern und Schüler sich nicht am Spülen beteiligen wollen, dann sollte man die Lehrer dazu auch nicht verpflichten.

    Noch einmal, weil es mich wirklich interessiert: Welche Aufgaben haben die beiden Personen, die bei Klausuren Aufsicht führen? Warum ist es wichtig, dass es zwei sind?


    Gibt es das in anderen Bundesländern auch?

    In BW sind im Abitur und den anderen Abschlussprüfungen tatsächlich zwei Aufsichten pro Raum vorgegeben. Sie müssen nur ein wenig Protokoll führen: Startuhrzeit, Toilettengänge, erste Klausurabgabe,… und sonst die Schüler beobachten, dass niemand schummelt. Eigentlich ein sehr langweiliger Job und durchaus von einer Person zu bewältigen.


    Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass es zwei Aufsichten sind, damit eben nicht einem alleine irgendwelche Mauscheleien vorgeworfen werden können. Eher als Schutz für die Kollegen nicht als indirekten Vorwurf der möglichen Unprofessionalität.

    Außerdem ist so auch eine zweite Person da, wenn einer Aufsicht schlecht wird, sie einen Herzinfarkt bekommt,… Das kommt glücklicherweise in der Regel nicht vor. Bei nur einer Aufsicht müssten die Schüler dann aber vielleicht die Prüfung wiederholen.


    Wir sind aber auch das Bundesland, in dem Erst- und Zweitkorrektor im Abitur völlig unabhängig voneinander korrigieren sollen, und in dem dann noch ein dritter Korrektor die Korrekturen überprüft.

    Aber die Ukraine hat bereits erleben müssen, dass Russland Zusagen nicht einhält. Sie haben die Atomwaffe abgegeben und Russland hat die vereinbarten Grenzen der Ukraine irgendwann ni ht mehr akzeptiert. Die Ukraine hat bei der Krim quasi nachgegeben und Russland hat die vereinbarten Grenzen wieder nicht eingehalten.

    Welchen Zusagen soll die Ukraine denn noch glauben.


    Ich finde es sehr verständlich, dass die Ukraine nicht (mehr) in Vorleistung gehen möchte.

    Da du bei der Beförderung ja bereits eine zusätzliche Aufgabe bekommen hattest, mit der du die Arbeitszeit füllst, die sonst wegen deiner größeren Effizienz gegenüber Otto Normallehrer übrig bleibt, hast du bereits immer deine volle Wochenarbeitszeit erreicht. Sonst hätte man dir ja gleich mehr Aufgaben übertragen. Danach kann man bei allen Aufgaben nach der Entlastung fragen. Kleinere Anpassungen, weil man in der Regel mit mehr Erfahrung noch effizienter wird, außen vor. Das kehrt sich dann im Alter ja auch wieder um.


    Wenn du jetzt eine Überlastungsanzeige machst, dann kannst du argumentieren, dass du bereits seit einiger Zeit merkst, dass die Übernahme der letzten Zusatzaufgabe zu viel wahr, du daher auf jeden Fall zum jetzigen Zeitpunkt keine weiter übernehmen kannst, sondern im Gegenteil eine deiner Aufgaben wieder abgeben musst, um deine volle Arbeitskraft bis zur Pensionsgrenze erhalten zu können.

    Vielleicht hilft aber such schon ein einfaches Gespräch mit der Schulleitung.


    Und vielleicht geht ja auch wieder mehr, wenn du das irgendwann wieder willst und auch in den Zusatzaufgaben einige Jahre erfahrener bist.

    Ich persönlich bin auch eher dafür, dass jemand infiziert aber symptomlos mit Maske kommt anstatt hustend und schniefend.


    Und warum sollte ich mir meine Arbeit stressiger machen, in dem ich ohne Symptome auf Unterrichtsstunden verzichte und dann durch die übrigen Stunden hetzen muss. Nicht jeder hat Sonderaufgaben, die sich aus dem Homeoffice erledigen lassen.


    Wir wissen doch alle, dass unsere Arbeit bei 2-3 Krankheitstagen fast vollständig liegen bleibt. Niemand bereitet uns den Unterricht für den ersten Schultag nach der Krankheit vor, wenn noch nicht geschehen, und niemand korrigiert die Mathearbeit der 7b fertig, obwohl dafür die Tage ursprünglich eingeplant waren.

    Trotzdem müssen bis zum (Schul)Jahresende alle Klassenarbeiten korrigiert sein.

    Mein Handy ist auch immer an, seit vor Jahren mal SMS-Broadcast-Nutzung im Alarmfall ausprobiert wurde.


    Wenn ich nicht ganz dringend auf einen Anruf warte, was wirklich selten vorkommt (Handwerker wegen Wasserrohrbruch oder so), lehne ich Anrufe dann ab und rufe in der Pause zurück. Und bei einer Person gehe ich dann doch dran, wenn sie dann sofort ein zweites Mal anrufen. Dann ist es auch wichtig.


    Wenn mein Handy ein- oder zweimal im Schuljahr im Unterricht klingelt, ist es viel. Und während Klassenarbeiten ist es eh lautlos. Es kommt aber auch immer mal wieder vor, dass ein Schülerhandy klingelt. Da wird der Anruf dann auch weggedrückt und gut ist.


    Während Schülerarbeitsphasen am privaten Handy spielen, mache ich aber nie. Wenn arbeite ich dienstlich am Laptop.

    Susannea, Deine Aussage widerspricht doch dem, was ich schrieb. ist genau das Gegenteil von dem, was ich in Frage gestellt habe - bezugnehmend auf etwas, was Palim schrieb:

    Ich glaube, du hast Palim falsch verstanden. Meiner Meinung nach hat sie auch gesagt, dass Autos, die in einen Kreisverkehr einfahren wollen zunächst vor querendem Radverkehr Vorrang haben, da sie ja noch nicht abgebogen sind (und in der Regel von rechts kommen), und dann mit dem Einfahren aber natürlich warten müssen bis im Kreisverkehr kein Fahrzeug mehr kommt.

    Wobei die Beihilfe für die Kinder kein Problem sein sollte. Da stellt einfach deine Frau den Antrag neu.


    Und du bekommst dann einfach nur noch 50% über deine Beihilfe erstattet.


    Anrufen musst du eher bei deiner Krankenversicherung, um sie über deinen neuen Beihilfesatz zu informieren. Ist nur die Frage wie weit rückwirkend sie einen Beihilfeergänzungsvertrag ändern. Aber wenn du glaubhaft erklären kannst, dass du selbst auch gerade erst von der Änderung erfahren hast und die Änderung daher nicht früher bekanntgeben konntest, klappt es vielleicht.


    Wie solche Anpassungen ohne Beihilfeergänzungsvertrag ablaufen, weiß ich nicht.

    Mir ist ja unklar, weshalb du nur noch h 50% Beihilfe bekommst? Ist das tatsächlich so, dass bei zwei verbreiteten Elternteilen nur eines auf 70% geht? Kinder haben doch beide.

    Habe mir darüber aber bisher nie Gedanken gemacht, wäre aber zumindest beim Kinderzuschlag davon ausgegangen, dass jeder die Hälfte bekommt.


    Und wenn nicht beide verbeamtet sind, gibt es die 70% in BW ja auch, wenn das Kindergeld an den nicht verbreiteten Elternteil geht. Es istkann also nicht direkt mit dem Kindergeldempfänger gekoppelt.

    Warum fahren Radfahrer im Kreisverkehr an ausfahrenden Autofahrern vorbei? Das ist lebensmüde. Radfahrer sollten sich im Kreisverkehr wie Autos eingliedern.

    Der Schulterblick beim Abbiegen ist vorgeschrieben. Dass Autofahrer dazu häufig zu faul sind, ist ein Problem, das aber durch Rechtsabbiegerampeln gelöst werden kann.

    Im toten Winkel sieht der Lkw Fahrer nichts. Da kann er noch so sehr in seine Spiegel gucken. Auch hier ist es sinnvoll, als Radfahrer den Verkehr zu beobachten und sich entsprechend zu verhalten. Das ist eigentlich so selbstverständlich, wie nach rechts und links zu schauen, bevor man über die Straße geht.

    Ersteres geht aber nur, wenn sie auf der gleichen Fahrbahn fahren wie die Autos. Wenn sie auf einem rechts der Fahrbahn angeordneten Radweg geradeaus um den Kreisverkehr fahren möchten, quert der abbiegende Autoverkehr den Radweg bei der Ausfahrt zwangsläufig.


    Uns natürlich kann man zur Ergänzung des Schulterblicks Ampeln schalten, bei denen nur einer grün hat. Gerade Kreisel wurden aber gebaut, damit der Verkehr flüssiger abläuft. Wenn Rad- und Autoverkehr getrennt aber gleichberechtigt ampelgeregelt wird, dann werden Autos längere Standzeiten bekommen. Im Moment müssen Radfahrer auf strassenbegleitenden Radwegen beim links Abbiegen an einer Kreuzung oft drei verschiedene Ampelphasen abwarten.



    Und wegen des toten Winkels haben LKW inzwischen immer mehr Spiegel und könnten bei angepasster Geschwindigkeit (sehr sehr langsam eben) besser entsprechend reagieren. Wenn ein Fahrzeugführer eine Strasse nicht genug einsehen kann, muss er sich laut Strassenverkehrsordung einweisen lassen. Egal, wie sinnvoll das Abstand halten ist, ist man als Radfahrer nicht verpflichtet davon auszugehen vor einer Kreuzung auf dem Schutzstreifen nicht stehen zu können.

Werbung