Beiträge von DFU

    Bei uns ist der Schulhof auch befahrbar. Zum einen haben wir Behindertenparkplätze auf dem Schulhof direkt neben dem Eingang und zum anderen bekommen wir auch manchmal Lieferungen oder es kommen Handwerker, die mit ihrem Material am Eingang parken.

    Oft ist das aber nicht. Und wenn es dann selten mal während der Pause ist, weil Paketdienste nicht 20 Minuten vertrödeln können, dann schaue ich, dass die Schüler kurz Platz machen.

    Es kommt aber nur sehr selten vor, dass während der Pause jemand den Schulhof bewährt.

    Ich kenne es nur so, dass diese Bereitschaftsstunden in der Gesamtlehrerkonferenz so beschlossen wurde, weil der Mehrheit der Kollegen die Planbarkeit wichtiger ist als möglichst geringe Anwesenheitszeiten. Und zumindest bei uns ist es kein Problem sich von so einer Bereitschaftsstunde auch einfach mal ausplanen zu lassen, wenn ein Termin, dienstlich wie privat, ansteht. Es entfällt ja kein Unterricht.


    Ich habe bei dem Thema den Eindruck, es ist wie bei den Eltern, die in Konferenzen sitzen. Entweder man hat sie und findet sie gut bzw. mindestens okay, oder man ist dagegen (Ausnahmen gibt es sicher in beiden Fällen.)

    Auch im offenen Ganztag sind insbesondere Grundschulkollegen länger am Nachmittag in der Schule als früher (Ergänzung: z.B. als es früher nötig war).

    Außerdem ist der Transfer, Freiplätze für Begleitpersonen und auch das ganze Programm im Preis enthalten.

    In meinem Bundesland bedeuten nicht umgelegte Freiplätze, dass die Schüler Kosten übernehmen, die mein Dienstherr zahlen muss. Was nicht erlaubt ist.

    Und wenn meine Kosten einmal nicht voll übernommen werden, strecke ich für Klassenfahrten keinen Cent mehr vor. Dann beantragt ich einen Vorschuss.

    Einzige Ausnahme: Bei den Mahlzeiten sehe ich das nicht so streng. Essen muss ich zu Hause auch, und den Betrag, den ich dort spare (oder auch etwas mehr), kann ich drauflegen. Da halte ich nicht immer ausreichende Pauschalen auch für üblich.

    Wir konnten bei den ersten Dienstgeräten zwischen iPad, Laptop und Convertible auswählen. Das fand ich in Ordnung.

    Wenn ein Gerät kaputt geht, sollen aber nur noch die iPads ersetzt werden. Der Schulträger wünscht Einheitlichkeit. (Ich glaube aber irgendwie nicht, dass bei der Stadtverwaltung oder dem Bürgermeister nur iPads als mobile Geräte verwendet werden.)

    Sind es nicht :) In diesem Extremfall hätte man z.B. bei einem Deputat von 25 Unterrichtsstunden eben 50 reine Aufsichtsstunden á 45min, also 37,5 Zeitstunden pro Woche während der Unterrichtszeit. Und dafür entfiele gleichzeitig alles an Vor- und Nachbereitung und klassenbezogenen Konferenzen, Elterngesprächen usw. Eigentlich gar nicht so unattraktiv :teufel:

    Dann bleiben noch 6 Ferienwochen mit 40h Arbeitszeit, also 240h für Elterngespräche Fortbildung und Schulentwicklung. Eine ganz gleichmäßige Arbeitsbelastung wird man damit aber vermutlich nicht hinbekommen, weil irgendjemand aus der Arbeitsgruppe dann garantiert im Urlaub ist.

    Das Ziel ist immer, dass es keinen Unterrichtsausfall gibt. Grundsätzlich ist das auch positiv zu sehen, wenn die Kapazitäten da sind und nicht die Kollegen alle durch die Mehrarbeit überlastet werden. Und eine Vertretungsstunde mit richtigem Vertretungsunterricht (egal welches Fach) ist meiner Meinung nach kein Unsinn. Unsinn wird es erst, wenn alle die Zeit nur absitzen.

    Und meine Erfahrung ist, dass es in allen Klassen Schüler gibt, die lautstark protestieren, wenn der Vertretungslehrer Unterricht macht. Sie wollen sich lieber selbst beschäftigen oder einen Film schauen. Es gibt aber auch Schülern, die solche Zeitverschwendung nicht mögen und doch lieber auch in der Vertretung etwas lernen möchten. Diese sagen nur in der Regel nichts. Also einfach in einer Vertretungsstunde auch eine Einzelstunden in einem deiner Fächer halten. Es bietet sich allgemeine Wiederholung (Bruchrechnen, Vokabelspiele, Lesestunden, …) oder Ergänzungsstunden zu Themen des Vorjahrs an.

    Bring das Thema auf einer Lehrerkonferenz zur Sprache. Überlege dir vorher, was du erreichen möchtest und finde im Kollegium Mitstreiter.

    • Willst du, dass Randstunden entfallen sollen? Dann erkundige dich vorher, ob es in der Unterstufe bei euch Regelungen zu verlässlichen Unterrichtszeiten gibt, bevor du etwas beantragst, was nie durchgeht. Für ein Entfallen der Randstunden spräche eine Überlastung des Kollegiums durch insgesamt zu viele anfallende Vertretungsstunden.
    • Möchtest du dich in Vertretungsstunden nicht mehr langweilen? Dann gib Unterricht und lasse keine anderen Beschäftigung zu. Und mach Werbung dafür, dass möglichst viele andere Kollegen das auch machen, dann nehmen die Schülerproteste ab.
    • Möchtest du die Vertretungsreihenfolge ändern? Sollen als erstes Kollegen zur Vertretung herangezogen werden, die selbst in der Klasse unterrichten, damit sie ihren Unterricht fortsetzen können und wenigsten etwas Nutzen für den eigenen Unterricht bei einer Vertretungsstunde haben? Das Konzept passt aber nicht zu einem System mit Bereitschaftsstunden für Vertretungen.
    • Willst du erreichen, dass jeder für den Krankheitsfall bereits zu Schuljahresbeginn jederzeit einsetzbares Material bereitstellt? Denk aber daran, dass du das dann auch machen musst. Vielleicht ist es einfacher sich für jeden Jahrgang selbst zu überlegen, was du in deinen Fächern machen kannst.
    • Willst du, dass die Klassen in den Zeiten eine Bewegungspause machen? Dann gehe auf den Sportplatz, zu Tischtennisplatten oder mache einen Spaziergang über das Schulgelände. Stelle den Antrag, dass dafür Sportgeräte (Fußball, Basketball, Tischtennisausrüstung) angeschafft werden, die dann auch nicht Sportlehrern zur Verfügung stehen.
    • Willst du die studentische Hilfskraft für morgendliche Vertretung? Dann erkundige dich, ob ihr in NRW Lehrerstunden umwandeln könnt, um davon anderes angestelltes Personal für solche Aufgaben zu bezahlen.


    zu 2) Die Präsenzzeiten an der Schule sind länger, da du aber die Nachmittagsaufsicht nicht groß vor- oder nachbereiten musst, wird dadurch die Zeit an deinem heimischen Schreibtisch kürzer. Die Arbeitszeit sollte gleich bleiben, wenn der Faktor fair ist. (Du kannst ja mal zum Spaß ausrechnen, wie lange die Präsenzzeit wäre, wenn eine Vollzeitkraft nur Hausaufgabenaufsicht oder Mittagsessenaufsicht machen würde. Wenn das mehr als 46 Zeitstunden sind, fände ich es extrem unfair.)

    Wir kenne einige Kollegen, dir mit dem Surface für alles sehr zufrieden waren. Und niemanden, der es nicht war, obwohl einige zusätzlich ein Dienstgerät in Form eines iPads verwenden.

    Ich bin der Meinung, dass Lehrer sowohl ein Gerät zum präsentieren benötigen, als auch einen Rechner mit Tastatur und großem Monitor für den Büroarbeitsplatz.

    Ein Laptop mit extra Monitor für den Schreibtisch zu Hause und/oder in der Schule kann für beides verwendet werden, wenn einen die Masse beim Transport nicht stört. Die ist definitiv nicht optimal.

    Ein iPad erfüllt eher die erste Funktion. Mit echter Tastatur und externem Monitor gehen dann noch Schreibarbeiten mit Pages & Co. Sobald man mehr Programme benötigt, z.B. in Informatik zum Programmieren, stößt ein iPad definitiv an seine Grenzen.

    Schulträger stellen oft das Gerät zum Präsentieren und dazu wenige Computerarbeitsplätze im Lehrerzimmer sowie Computerräume, die außerhalb des Unterrichts verwendet wurden können.

    Wenn es dir wichtig ist, nur ein einziges Gerät zu verwenden, nimm einen Laptop und einen externen Monitor.

    Da gab es doch mal diese Universität (Ohio State?), die einfach dort gepflasterte Wege angelegt hat, wo sich Trampelpfade gebildet hatten.

    Geht, wenn es dein Land ist. Kenne einen Bauer, der mit einem neuen Baugebiet einen Trampelpfad quer durch sein Feld bekommen hat. Anfangs hat er Schilder aufgestellt, aber der Weg war quasi sofort in Komot zu finden und die Schilder haben nichts gebracht. Jetzt pflügt er ihn noch mit um, kann aber auf dem Streifen den Ertrag vergessen.

    Und auch die durchsetzungsfäjigen Schüler von oben, müssten sicher Dauerpräsenz zeigen.

    So wie ich den Fall sehe, würde ich den örtlichen Personalrat / Lehrerrat mit der Bitte, die Erreichbarkeit der Schulleitung klar zu kommunizieren, zur Schulleitung schicken.

    Gerade wenn Teilzeit im Spiel ist, kann die Schulleitung ja nicht immer anwesend sein.

    Man kann auch ansprechen, dass die flexiblen Homeofficetage im Kollegium wegen der Vorbildfunktion nicht gut ankommen. Solange die Schulleitung aber gute Arbeit leistet, würde ich da kein Fass aufmachen. Oder haben die Kollegen selbst zusätzliche Präsenzzeiten, die die Schulleitung für sich ignoriert?

    Wie viele Seiten lang ist denn euer alter SAP in Deutsch? Damit wir mal ein Gefühl dafür bekommen, was schlank für dich bedeuten kann.

    Wenn wir unser Schulcurriculum kurz halten, teilen wir die verpflichtenden Inhalte aus den Bildungsplänen auf die Jahrgänge auf und notieren in einer zweiten Spalte welche Kompetenzen (ebenfalls aus dem Bildungsplan) man an der jeweiligen Stelle entwickeln oder üben kann.

    Ein bisschen Neid wird immer dabei sein. Wenn jetzt in allen Lehrämtern die Dienstbezüge an die bisher am besten dastehende Schulform angepasst würden, und das wäre meine, würde ich mich auch ärgern, dass ich nicht wie alle anderen, eine Erhöhung bekomme, obwohl ich ja nicht weniger bekäme als vorher. Trotzdem wird man den Kollegen an den anderen Schulformen ihre Erhöhung nach kurzer (Gewöhnungs-)Zeit sicher gönnen.

    Bei den Beförderungsämtern hat man aber (im Unterschied zur anderen Schulform) gezeigt, dass man bereit und fähig ist, für mehr Geld (in der gleichen Zeit) auch dauerhaft mehr zu leisten. Und hat in der Regel dann auch viel geleistet. Dass diejenigen Kollegen sich mit der Angleichung nur der Einstiegsstufen übergangen fühlen, finde ich völlig verständlich. Eine Wertschätzung der Arbeit dieser Kollegen in ihren Zusatzaufgaben kann man darin nun wirklich nicht erkennen. Sicher wird auch dieser Ärger immer weniger, weil es mit der Zeit immer weniger der direkt betroffenen Kollegen geben wird.

    Das grundsätzliche Problem der fehlenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten außerhalb der Schulleitung an manchen Schulformen wird dadurch aber nicht gelöst.

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