Beiträge von DFU

    Ich weiß. Aber entweder klappt das bei den Sprechenden doch nicht, oder ich habe es einfach noch nicht drauf, den Unterschied zu hören. Bis vor einem Jahr war das meines Erachtens im Radio auch noch nicht üblich.

    Wer sich dem nicht bewusst verweigert, wird sich aber daran gewöhnen.

    Ich finde es total schwierig, wenn jemand die Variante Lehrer:innen im mündlichen Sprachgebrauch verwendet. Egal bei welchem Wort. Ich bin dann immer einen Moment irritiert, warum denn Männer ausgeschlossen werden.

    Beim Leser ist es natürlich kein Problem, aber beim Hören bevorzugen ich alles andere: generischen Maskulin, Lehrkräfte, Lehrerinnen und Lehrer,...

    Wenn die Noten immer noch nicht fertig sind, dann eine letzte E-Mail an die Schulleitung, dass sie noch nicht da sind, du aber jetzt ins Wochenende startest und Montag früh ab 7.50 Uhr früh wieder arbeitest.

    Und dann die Dienstmail nicht mehr abrufen.

    Seltsame Interpretation.

    Wenn 2,1 Unterrichtsstunden die Bagatellgrenze ist, dann ist man ab 2,2 Unterrichtstunden über der Bagatellgrenze und müsste nach meinem Verständnis zumindest ab der dritten Vertretungsstunde für alles bezahlt werden.

    Und das gilt auch, wenn die prozentuale Grenze bei 2,6 oder 2,9 Unterrichtsstunden liegt. Das lernen schon unsere Kleinen in Mathematik, dass Wasser für 2,9 Tage eben nicht für 3 Tage reicht. Auch nicht, wenn man es rundet.

    Aber im Dienstplan im Krankenhaus gibt es vermutlich feste Schichten, denen sie dann zugeteilt wird, oder? Es wird der Frühdienst nicht jede Woche andere Zeiten haben. Da wird doch höchstens zwischen Sonn-/Feiertag und Werktag unterschieden.

    Aber Schichtdienst ist ja eh nicht das, was bei Lehrern anfällt. Unsere Schüler wollen ja nicht 24h am Tag beschult werden, sondern maximal im Ganztag. Und eine Klasse soll ja üblicherweise über ein ganzes Schuljahr in einem Fach immer von der gleichen Lehrkraft unterrichtet werden, nicht jede Woche von einer anderen.

    Es bräuchte also jeder seine individuelle Schicht, die nicht regelmäßig mit Kollegen getauscht werden könnte.

    Ich würde zunächst den örtlichen Personalrat / Lehrerrat bitten, das Thema anzusprechen. Und alle munkelnden Kollegen auffordern, das auch zu tun. Wenn der Personalrat keine Namen nennen soll, ist es gut, wenn er zumindest Zahlen nennen kann. Und am besten eine Zahl, die sogar höher ist als die Zahl der direkt durch die Doppelbesetzung betroffenen Kollegen. Vielleicht durch Kollegen, die in der Vergangenheit betroffen waren, oder die befürchten, dass es sie nächstes Jahr trifft.

    Ich bin mir nicht sicher, ob du das so ganz richtig siehst. 75% ist erstmal quantitativ und sagt nichts darüber aus, wann diese Stunden liegen - also dass du jeden Tag um 13.20 Schluss haben musst, ergibt sich daraus nicht. Sicherlich kann es nicht regelmäßige Zersplitterung geben, aber ganz so homogen würde es wohl eher nicht laufen.

    Ich habe ja auch schon Präsenzzeiten von 7.30 Uhr bis 11.40 Uhr bei 50% Teilzeit also Beispiel genannt.

    Natürlich würde diese Zeit anders über die Woche verteilt, so dass beispielsweise ein Konferenznachmittag dabei ist. Trotzdem müsste eine Präsenzzeit ja im Vorfeld festgelegt werden und könnte nicht auf Zuruf wöchentlich geändert werden, weil in der einen Woche ein Elternabend ist, in der nächsten eine Konferenz, und wieder in einer anderen ein Kollege außerhalb seiner sonstigen Präsenzzeiten Vera8 in seiner Klasse durchführen muss oder zur Abitureröffnung um 6.30 Uhr einbestellt wird.

    Mit manchen Sonderterminen (z.B. Abitur) könnte man sich arrangieren, andere Dinge müssten grundsätzlich umgeplan werden, wenn seitens des Dienstherren Präsenzzeiten gewünscht sind. An meiner Schulform sicher die Korrekturzeiträume beim Abitur. Aber auch der Tag der offenen Tür am Samstag oder der Elternabend um 20 Uhr.

    Es wäre dann nicht mehr vertretbar, dass Kollegen außerhalb ihrer dann ja festgelegten Arbeitszeiten zum Elternabend kommen müssen.

    Aber das sind ja alles auch nur Gründe, warum es eine Präsenzpflicht für die komplette Arbeitszeit in absehbarer Zeit nicht geben wird.

    Solche Arbeitszeiten machen dann gegebenenfalls bei einer Wochenendbeziehung Probleme.

    Ich glaube, in diesem Fall muss man wirklich erst die Orte kennen und abwägen, was am realistischen klingt. Schaffen es beide unter der gemeinsam Freizeit zu haben oder nur am Wochenende mindestens einen Tag? Ersteres spricht eher für einen gemeinsamen Wohnsitz mit Pendelei zum Arbeitsort. Zweiteres eher für eine Wochenendbeziehung auf Zeit. Außerdem ist es natürlich Typsache, mit was man besserleben kann.

    Im Referendariat sollte man, wenn es einem wichtig ist, beides hinbekommen.

    Wenn ich morgens um 4 Uhr aufwache und merke, dass ich krank bin, schreibe ich eine E-Mail und bin froh, dann ggf. auch die Absage für mein Elterngespräch um 8 Uhr an die Vertretungsplanung delegieren zu können.

    Ich schreibe sicher nicht mitten in der Nacht eine E-Mail an Eltern. Krank sowieso nicht. Und ich stelle sicher auch keinen Wecker, um krank morgens um 7.30 Uhr zu arbeiten.

    So etwas als Vertretungsplaner kategorisch abzulehnen, halte ich nicht für richtig.

    Wenn ich mich in anderen Fällen fit genug dafür fühle und die Zeit passt, erledige ich solche Absagen natürlich selbst. Erwarten darf man das aber nicht.

    Ist es aber doch. Also ich bin ja nicht besonders oft krank (ca. 1-2 Tage im Jahr, wenn überhaupt), aber ich arbeite gar nichts nach.

    Das glaube ich nicht. Wenn du für einen Tag Korrekturen planst und an dem Tag krank bist, dann erledigt diese doch nicht deine Vertretung sondern du selbst, wenn du wieder gesund bist.

    Wir nutzen es auf eigenen Servern.

    Das Aufzeichnen nutzen wir nicht.

    Bei Bedarf wird für eine asynchrone Bereitstellung gleich ein Videotutorial erstellt. Bei Gesprächen und Konferenzen gibt es das Protokoll, und Onlineunterricht zeichnen wir genauso wenig auf wie Präsenzunterricht.

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