Ich bin mir nicht sicher, ob du das so ganz richtig siehst. 75% ist erstmal quantitativ und sagt nichts darüber aus, wann diese Stunden liegen - also dass du jeden Tag um 13.20 Schluss haben musst, ergibt sich daraus nicht. Sicherlich kann es nicht regelmäßige Zersplitterung geben, aber ganz so homogen würde es wohl eher nicht laufen.
Ich habe ja auch schon Präsenzzeiten von 7.30 Uhr bis 11.40 Uhr bei 50% Teilzeit also Beispiel genannt.
Natürlich würde diese Zeit anders über die Woche verteilt, so dass beispielsweise ein Konferenznachmittag dabei ist. Trotzdem müsste eine Präsenzzeit ja im Vorfeld festgelegt werden und könnte nicht auf Zuruf wöchentlich geändert werden, weil in der einen Woche ein Elternabend ist, in der nächsten eine Konferenz, und wieder in einer anderen ein Kollege außerhalb seiner sonstigen Präsenzzeiten Vera8 in seiner Klasse durchführen muss oder zur Abitureröffnung um 6.30 Uhr einbestellt wird.
Mit manchen Sonderterminen (z.B. Abitur) könnte man sich arrangieren, andere Dinge müssten grundsätzlich umgeplan werden, wenn seitens des Dienstherren Präsenzzeiten gewünscht sind. An meiner Schulform sicher die Korrekturzeiträume beim Abitur. Aber auch der Tag der offenen Tür am Samstag oder der Elternabend um 20 Uhr.
Es wäre dann nicht mehr vertretbar, dass Kollegen außerhalb ihrer dann ja festgelegten Arbeitszeiten zum Elternabend kommen müssen.
Aber das sind ja alles auch nur Gründe, warum es eine Präsenzpflicht für die komplette Arbeitszeit in absehbarer Zeit nicht geben wird.