Beiträge von DFU
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Flipper unterrichtest du an einem allgemeinbildenden Gymnasium in Baden-Württemberg?
Flipper hat NRW im Profil stehen, also eher nicht.
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Der Fremdprüfer bekommt vor der Prüfung nicht nur die Aufgabe und den Erwartungshorizont für den ersten Prüfungsteil, sondern auch den geplanten Verlauf und den Erwartungshorizonr des zweiten Prüfungsteils. Und zwar vor der Prüfung.
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Bei uns (allgemeinbildendes Gymnasium) gibt es erst eine Aufgabe, zu der der Schüler nach einer Vorbereitungszeit 10 Minuten etwas erzählen soll, und danach wird etwas anderes gefragt. Bei dem geplanten Thema soll man dann eigentlich auch bleiben. Themenhopping bis man etwas findet, was der Schüler weiß, ist nicht gewünscht. Kris24 korrigiere mich bitte, wenn du es anders siehst.
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Warum wird dann überhaupt ein Protokoll angefertigt?
Der Verlauf der Prüfung muss dokumentiert werden, so dass Formfehler nachweisbar sind.
Wir dürfen zum Beispiel nicht nur Niveau I und II prüfen, da sich dann der Prüfling, der mit 12 Punkten rausgeht, zurecht beschweren kann, dass er ohne Transferaufgabe keine besseren Leistungen zeigen konnte und mehr Punkte damit gar nicht möglich waren.
Das Protokoll ist aber nicht dafür da, dass genehmere Personen die getätigten Antworten neu bewerten und die getroffene Entscheidung wieder einkassiert wird. Daher sind die Antworten nicht so relevant wie der Fragenverlauf. Das ist ja kein Notenbazar.
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Ich wäre ja ein Fan der Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt.
Ich finde die ganzen Absetzmöglichkeiten fürchterlich. Mir wäre es lieber, wenn der Dienstherr und der Schulträger alle meine dienstlichen Ausgaben komplett übernehmen. Und wenn beispielsweise derjenige, der weniger Spritkosten zahlen möchte, keinen Tankrabatt bekommt, sondern ein Fahrzeug mit weniger Verbrauch wählt oder die Strecken reduziert, usw.
Ich komme mir total egoistisch vor, wenn ich versuche meine Steuern zu minimieren, weil das System nun mal so funktioniert. Und ich sammle nicht einmal einen Schuhkarton voll Belege.
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Ich würde, aus BW kommend, das auch auf jeden Fall mit dem Oberstufenberater/-Koordinator besprechen. Dieser kann sicher auch überprüfen, ob der Schüler auch in andern Fächern seine Wahl falsch in Erinnerung hatte.
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Ach naja, vielleicht stelle ich es mir auch dramatischer vor als es ist oder man legt die Abizeitung nach 20 Dienstjahren sowieso nur ungelesen beiseite. Kritik ist es für mich trotzdem nicht, die ist m.E. kriterienbezogen, sondern nachträgliches Abrechnen und schade ist es schon, wenn das Verhältnis offenbar so verkorkst ist.
Die Abizeitung wird bei uns erst nach den mündlichen Abiturprüfungen veröffentlicht, da dauert es noch maximal eine Woche bis sie entlassen werden. Es hilft einfach nicht, sich aufzuregen und noch großartig pädagogisch auf die Schüler einwirken zu wollen.
Man muss daher einfach für sich selbst abwägen, ob es sich noch lohnt gegen Respektlosigkeit vorzugehen. Wenn man strafrechtlich relevante Verleumdungen liest, ist das dann anders.
Als Schule kann man relativ einfach zumindest den Verkauf auf dem Schulgelände verbieten, wenn man sich einig ist, dass die Abizeitung als Ganzes nicht tragbar ist. Meist ist sie es als Ganzes aber doch.
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Dass man bei einer 0-Punkte-Leistung in einer mündlichen Prüfung in BW eine weitere Chance bekommt, ist leider seit einigen Jahren wahr.
Den Prüfungsvorsitz übernimmt normalerweise der Fremdprüfer, der für das Fach kommt. Bei kritischen Prüfungen aber auch der Schulleiter der fremden oder eigenen Schule als vierte Person. Derjenige stellt dann sicher, dass der Prüfling keinen Grund zur Klage hat.
Die Noten werden gleich verkündet, sonstige Interna aus der Notenfindungsphase dürfen aber nicht weitergegeben werden.
In welchem Zeitraum man mit den Prüflinge nicht beratend sprechen darf, müsste ich selbst nachsehen. Das beschriebene Gespräch wird aber eine offizielle Information zum weiteren Vorgehen gewesen sein, nehme ich an.
Ergänzung: Bolzbold war schneller und hat die Quelle mitgeliefert.
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Naja, "Prüfungsvorsitzender", das sind doch ihre Lehrkräfte.
Nein, in BW sind die Prüfungsvorsitzendevon einer fremden Schule. Der Prüfer, der den Prüfling prüft, ist der eigene Lehrer, der Protokollant ist auch ein Kollege der eigenen Schule. Wenn der Prüfungsvorsitzende möchte, kann er selbst so viele Fragen stellen, wie er möchte. Üblich ist aber höchstens eine Abschlussfrage.
Die Note finden alle drei gemeinsam. Es ist kein Mehrheitsbeschluss, sondern sie müssen sich einigen. Und bei 0 Punkten macht man sich die Entscheidung sicher nicht leicht.
Mir ist nicht ganz klar, von wem die Information kommt, dass die Schwester deiner Freundin auch einiges Richtiges gesagt hat. Ich selbst halte die drei Mathematiklehrer deutlich kompetenter, das zu beurteilen als jemanden, der in Mathematik bisher keine ausreichenden Leistungen gezeigt hat. Und mehr Personen sind in einer mündlichen Prüfung in BW normalerweise nicht dabei. Und die geprüfte Person plant ja auch nicht, gegen ihr Prüfungsergebnis vorzugehen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Aber den Unterschied zwischen 0 und 1 Punkt kann eine Woche intensives Üben durchaus ausmachen. Daher folgte sie das schnell angehen.
Einfach die anderen Prüflinge fragen, was ihre Einstiegsfragen waren. Die unterscheiden sich nämlich gar nicht so sehr. Und eine passende Funktionsgleichung oder Ebenengleichung oder ... kann man sich aus dem Mathematikbuch heraussuchen.
Ergänzung: Wie Gymshark empfehle ich, sich wirklich auf die Basics zu konzentrieren. Das Ziel sind nicht weniger als 2 Punkte.
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Oder die Schule ist so begehrt bei Versetzungen, dass junge Referendare keine Chance haben.
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Das hängt vom Bundesland ab. Wenn du da genauere Information haben möchtest, musst du sein Bundesland nennen oder selbst in den Verordnungen deines Bundeslands nachlesen.
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Bei mir in der Stadt sind die Schulleitungen tatsächlich mit dem Bürgermeister wegen Klimaanlagen im Gespräch. Unsere Schulleitung klang verhalten optimistisch. Allerdings wage ich nicht, zu prognostizieren, ob das Mittel- oder doch erst langfristig etwas werden kann.
Aus Mexiko kenne ich Räume mit dicken Steinewänden und offene Flure bzw. Treppenbereiche auf der Südseite der Klassenräume. Also ähnlich wie eine Galerie statt eines Tunnels oder wie eine Veranda, ein Dach eben mit mehr oder weniger Wand. Da kann man dann deutlich besser querlüften als zu einem stickigen geschlossenen Flur.
Allerdings müssen sie sich im Winter nirgends durch große Schneewehen kämpfen und der Regen ist durch die Regenzeit berechenbarer.
Ergänzung: Grundsätzlich würde mehr grün (weniger Asphalt, mehr Wiesen und Bäume, begrünte Wände und Dächer) deutlich helfen. Das merkt man mitten in der Stadt noch einmal mehr als in einer nicht innerstädtischen Schule.
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Da geht es um den Computer, den man beim Onlineunterricht nutzt.
Mein erster Gedanke bei der Idee war auch, dass sicher nicht alle Schüler zu Hause geeignetere Räumlichkeiten haben. Es gibt ja immer noch schlecht isolierte Dachwohnungen usw.
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Ich finde den Satz ich unlogisch, sondern klar zu verstehen.
Und sein Argument ist durchaus bedenkenswert. Wenn sich deine Krankheit durch Stress verschlimmern kann, musst du gut abwägen, ob du dir den Stress, den Pendelei und unterschiedliche Schulferien für dich als Alleinerziehende mit sich bringen, antun darfst.
Entscheiden musst das aber du.
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Eine Präsenzzeit kann nur für diejenigen Kollegen eine Drohung sein, die vormittags unterrichten, mittags Kinder betreuen/ Eltern pflegen/ o.ä. Und dann abends einer arbeiten. Mit entsprechenden Pendelzeiten sind geteilte Arbeitszeiten mit Präsenzpflicht Zeitfresser. Und wenn wir diese Flexibilität in der Zeitrinteilung nicht mehr haben, wäre der Beruf wieder weniger familienfreundlich.
Für die Arbeitsgesundheit empfände ich eine Präsenzpflicht aber als Segen, weil sie automatisch die von Bolzbold angesprochene klarere Trennung zwischen Arbeit und Freizeit ergibt.
Wird aber auch deswegen nicht kommen, weil man dann ja für Teilzeitkräfte nur eine reduzierte Präsenzzeit festlegen könnte. Und bitte nicht das Argumrnt, dass es bei teilzeitbeschäftigten Krankenschwestern im Schichtdienst auch geht. Wir arbeiten nicht in Schichten, wenn wir nicht gerade an Schulen mit Abendschule arbeiten.
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Klingt doch auch gut. Wobei ich bei Küste irgendwie immer Gegenwind befürchte.
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Und deswegen sollte man, egal wie das Programm rechnet, am Ende jede gewünschte Note eintragen können.
Mia-Sophie Du solltest die richtige Note trotzdem geben können. Wenn du sie auch Mut dem Programm korrekt abbilden möchtest, frag die Kollegen mit Parallelkursen oder anderen mit nur drei schriftlichen Leistungen nach den Einstellungen, die er verwendet. Vielleicht findest du sie passender als deine.
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