Beiträge von DFU

    Ach so - dann sind auch Notenbücher oder Tablets verboten? Wie arbeitest du? Per Gedankenübertragung an die Cloud? Rennst du nach jeder mündlichen Notenvergabe ins Sekretariat, um die Note dort ins Schulprogramm einzutragen? Ich bitte dich - jetzt wird es spaßig. Hast du einen Panzerwagen mit Sicherheitspersonal, der dich ins Klassenzimmer begleitet? :autsch:

    Tatsächlich trage ich mündliche Noten sehr zeitnah, in der Regel an dem Tag, an dem ich sie vergebe, ins Notenprogramm der Schule ein.
    Analoge Notenbücher sind tatsächlich ein Problem. Allerdings werden bei uns in der Schule regelmäßig Schlüsselbunde gesucht und von anderen gefunden, während Notenbücher nirgendwo liegenbleiben.

    Wie das mit einer Entlassung und Weiterbeschäftigung im TV-L aussieht kann ich nicht sagen.

    Bevor du aber überstürzt handelst:

    Hast du ernsthaft versucht, eine PKV zu finden? Was sagt der Makler? Oben schreibst du „voraussichtlich nicht“. Das klingt so, als ob du es bei den PKVs erst noch ernsthaft probieren musst.

    Wie sieht es mit Kindern aus? Die Kinder sind bei der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos mitversichert. Wenn Kinder geplant sind, könnte sich die Rechnung etwas zu deinen Gunsten verändern. Auch bei geplanter Teilzeitbeschäftigung bzw. geringerem Einkommen deinerseits, würde eine gesetzliche Krankenversicherung im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung günstiger.

    Natürlich gilt dies auch, wenn du als Angestellte gesetzlich versichert bist. Du solltest aber das Gesamtpaket vergleichen und dabei auch Vor- und Nachteile von Beamtentum und Anstellung berücksichtigen. Es gab ja vermutlich einen Grund, warum du dich für die Verbeamtung auf Probe entschieden hast.

    Ich verstehe die Problematik nicht, wenn Eltern nachts Mails schreiben. [...]

    Das hast du falsch verstanden. Mir ist komplett egal, wann E-Mails bei mir eingehen. Und auch, ob Kollegen nachts arbeiten.

    Ich wäre aber dafür, dass unsere dienstlichen Mail- und Nachrichtenprogramme nachts geschriebene E-Mails automatisch erst morgens abschicken, damit bei den Eltern keine falsche Erwartung über unsere Erreichbarkeit geweckt wird.

    Solange Eltern etwas aktiv unterschreiben müssen, müssen wir den Unterschriften hinterherlaufen.

    Insbesondere wenn wir als Austräger Schüler nehmen, die alles von sehr zuverlässig bis komplett unzuverlässig sind, können wir erst durch die Unterschrift erkennen, dass die Post überhaupt bei den Eltern, für die sie bestimmt war, angekommen ist. Dank der digitalen Zustellung über iServ, Untis o.ä. ist der Eingang jetzt aber dokumentiert. Postbriefe gelten ja auch ab Zustellung als angekommen. Bei reinen Informationsbriefen mit optionaler Rückmeldung (z.B. Es gibt hitzefrei, melden Sie sich, wenn Sie Notbetreuung benötigen) sind wir damit auf der sicheren Seite.

    Wenn ich aber in jedem Fall eine Rückmeldung haben möchte (z.B. Mein Kind nimmt ohne medizinischen Einschränkungen wie Diabetes,... an der Klassenfahrt teil. Sie dürfen in unserem Namen dafür Geld ausgeben. ), muss ich unabhängig vom System wieder allen hinterherlaufen. Da genügt einfach keine Lesebestätigung mit oder ohne Passwort bzw. FaceID.

    Vollkommen legitim. Mir erschließt sich nicht, was daran problematisch sein soll, nachts Mails zu verschicken.

    Grundsätzlich ist daran nichts verwerflich. Alle asynchronen Kommunikationsmittel darf man nutzen, wann immer man möchte. Beim Telefon, das für synchrone Kommunikation steht, gibt es Grenzen.

    Allerdings weckt es vielleicht Hoffnung auf allseitige Verfügbarkeit bei den Eltern. Ich bin daher ein Unterstützer der Idee, dass nachts verfasste E-Mails oder Nachrichten erst morgens zu üblichen Arbeitszeiten herausgehen.

    Du wirst doch selbst wissen, wie fit du dich fühlst? Das kann doch kein Arzt entscheiden. Es sei denn, es geht um Ansteckung, aber nicht alle Krankheiten sind Infektionskrankheiten und die wenigsten Erkrankungen werden mit Antibiotika behandelt.

    Wohl denen, die nur Erkältung und Grippe kennen 8)

    Edit: umgekehrt müsstest du nach obiger Logik auch wieder arbeiten gehen, selbst wenn du dich schlecht fühlst, weil der Experte 5 Tage für ausreichend hielt. Ärzte sind doch keine Wahrsagerinnen.

    Da ich mich durchaus auch schon verschätzt habe und nach einem kurzen Schultag trotzdem dann fix und fertig war, bin ich vorsichtiger geworden.

    Das heißt nicht, dass ich alle Tage der Krankschreibung immer unbedingt zu Hause bleiben muss. Aber es heißt auch nicht, dass ich am ersten Tag, an dem ich mich etwas besser fühle, sofort wieder in die Schule muss.

    Die Ärzte empfehlen die Erholung ja nicht völlig grundlos.

    Ich hatte auch schon einen Arzt, der immer länger krankgeschrieben hat als ich ohne Arztbesuch gefehlt hätte. Da war die Devise eben nicht „Nach zwei Tagen geht es Ihnen mit Medikamenten gut genug, so dass sie sich wieder zur Arbeit schleppen sollten.“, sondern „Nach zwei Tagen sollten Sie sich wieder besser fühlen, sonst melden Sie sich noch einmal. Aber erst nach einer Woche dürfen Sie das Antibiotikum absetzten und sind in der Regel auch erst dann wieder ganz fit und 100% einsatz- und arbeitsfähig.“

    Natürlich kann ich früher wieder loslegen, aber wenn der Arzt als Experte für das Krankheitsbild die längere Erholung empfiehlt, warum sollte ich dieser Empfehlung nicht glauben? Er hat doch kein Interesse daran, unsere Wirtschaft durch zu lange Krankschreibungen zu schädigen. Und sieht mich unabhängig von der Länge der Krankschreibung nur wieder, wenn es nicht besser wird.

    Ich glaube nicht, dass das die absolute Minderheit ist. Über Untis kann jeder Kollege den Eltern seiner Klassen Elternbriefe mit Empfangs- und/oder Lesebestätigung schicken.

    Die Eltern brauchen dazu kein Mailprogramm und keine spezielle App, weil Untis auch über den Browser nutzbar ist.

    Sie brauchen ein digitales Gerät.

    Wenn ich einen analogen Rücklauf haben möchte, kann ich trotzdem analoge Zettel austeilen.

    Ich hatte nie den Eindruck, dass unser Schulleiter zur Kontrolle dort stand. Er hat die Geburtstagskinder abgepasst.

    Aber natürlich konnte er sehen, wer vor, mit oder auch nach dem Gong das Lehrerzimmer Richtung Klasse verlassen hat.

    Ich hatte einmal einen Schulleiter, der morgens vor der ersten Stunde immer auf dem Glur vor dem Lehrerzimmer stand und alle Ankommenden begrüßt hat. Zu der Zeit war er für alle ansprechbar, hat aber nebenbei auch gesehen, welcher Kollege wann kommt und wann welcher Kollege zur ersten Stunde losgeht.

    Mir hatte die Ansprechbarkeit gefallen und der Rest nicht gestört.

    Wenn ich in der für die Schule beim Arbeiten bin, sitze ich am Dienstgerät. Wenn ich dann etwas für die Vorbereitung hier suche oder frage, dann bleibe ich am Dienstgerät. Andere Threads lese ich dann beim Arbeiten sowieso nicht.

    Wenn ich privat mit privatem Gerät im Forum unterwegs bin und über etwas Nützliches stolpere, ist es wie auch bei Zeitungsartikeln oder Matherätseln o. ä. Ich notiere mir den nützlichen Link, mache mir eine Notiz und komme darauf zurück, wenn ich dann damit arbeiten möchte.


    Was die E-Mail-Archivierung angeht, wäre ich froh, wenn nicht einfach alles verfügbar wäre. So muss ich die ganzen E-Mails mit persönlichen Schülerdaten regelmäßig selbst löschen. Bei einem Anbieterwechsel ist es dann wie zu Hause auch: Man sichert vorher, was man aufheben möchte. Nur tut man es während der Arbeitszeit.

    Threema wäre ausschließlich für kurzfristige / eilige / dringende Informationen:
    "Heute Sporthalle 2 gesperrt - Fenster geplatzt; Glasscherben überall"
    "Telefonanlage im Schulhaus ausgefallen; Sekretariat/SL telefonisch nicht erreichbar"
    "Schwertransporter kommt nicht durch Straße; bitte den roten Lamborghini und den gelben Porsche auf dem Lehrerparkplatz umparken".


    Alle anderen Informationen (die etwas mehr Zeit haben würden weiterhin über die Kanäle Mail und WU-Messenger laufen.

    Mir ist unklar, warum ihr den Messenger von WebUntis für diese Nachrichten (Sporthalle 2, Telefonanlage) für ungeeignet haltet.

    Wenn jemand umparken muss, gibt es bei uns dagegen immer Durchsagen über die Sprechanlage, weil (fast) alle Kollegen während des Unterrichts keine Textnachrichten mitbekommen, egal welcher Kanal.

    Heute habe ich in jeder Klasse eine Hand voll mit deutlich über 20 Fehltagen pro Jahr ohne besondere Grunderkrankung.

    Wir haben Kindern und Eltern während Corona aber auch ständig gepredigt, dass schon ein bisschen hustende und verschnupfte Kinder zu Hause bleiben sollen. Mein Eindruck ist, dass sie genau das inzwischen tun.

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