Beiträge von DFU

    Wenn man täglich 120km Fahrtweg hat, fällt die zusätzlich aus dem Netz gezogene elektrische Energie zum Laden schon ins Gewicht, wenn vorher ein Benziner verwendet wurde. Das plattyplus großartig ins Netz einspeist, glaube ich nicht.


    Und wenn man den Parkplatz eines Mehrfamilienhaus mit Wallboxen ausstatten möchte, ist es aber schon ein Problem, ob dass Kabel ins Haus / auf das Grundstück der zu erwartenden Leistung auch nachts, wenn alle ihr Auto laden möchten, gerecht wird. Entsprechende Firmen nehmen ohne entsprechende Zusage / Bestätigung des Netzbetreibers Abstand von dem Auftrag. Und es geht nicht zwingend nur um das Kabel ins Haus. Auf unzählige Wallboxen zusätzlich zum bisherigen Verbrauch sind auch die Kabel in der Straße nicht unbedingt ausgelegt.

    Da verlegt im Normalfall niemand neue Kabel. Der will das nur wissen, damit du evtl. deine Einspeiseleistung reduzieren/begrenzen musst.

    Aber es geht ja nicht um die Einspeisung, sondern um den Verbrauch. Statt Gas zum Heizen und Bezin für das Auto nutzt plattyplus jetzt ja für beides elektrische Energie. Im Sommer von der Photovoltaikanlage und im Winter eben aus dem Netz.

    Meine Frage von oben ist daher auch hinfällig.

    In dem Sinne laufen dann aber auch die hochbegabten Kinder einfach so mit. Wenn die immer mehr Kinder immer stärker unterschiedliche Bedürfnisse an ihren Unterricht haben, dann hat der Lehrer trotzdem nicht mehr Vorbereitungszeit, da diese durch die verfügbare Arbeitszeit begrenzt ist, und auch nicht mehr Unterrichtszeit pro Kind. Der andere Betreuungsschlüssel ist wirklich ein großer Vorteil der Förderschulen. Gerade jüngere Kinder können in der Inklusion aber unglaublich viel von den Regelkindern mitnehmen.

    Wenn man umgedacht hätte und aus Förderschulen inklusive Schulen gemacht hätte, in dem sie für Regelkinder geöffnet worden wären, wäre es anders gelaufen. Ich kenne einen inklusiven Kindergarten, bei dem es so gelaufen ist. Der Betreuungsschlüssel war im Vergleich zu Regelkindergärten grandios. 15 Kinder, 3 Räume, 5 Erwachsene, 1 Wickel-/Toilettenraum und zum Teilen mit den anderen Gruppen Atelier, Bällebad, Snoozelraum, Turnhalle, großes Außengelände. Dazu Physiotherapie- und Logopädiemöglichkeiten im Haus.

    Ich würde bei Streik auch kein Fass aufmachen wollen, aber bei uns, mit natürlich kleinerem Einzugsbereich als bei beruflichen Schulzentren, kommen unsere Schüler dann in Fahrgemeinschaft per Elterntaxi oder eben mit dem Fahrrad.

    Im Radio kam übrigens dieses Wochenende ein Bericht darüber, dass für Leihfirmen von e-Rollern Streiksim ÖPNV sehr lukrativ sind.

    Ist das echt ein Ding? Sowas habe ich als Schüler nie erlebt und auch bei meinen Kindern holen wir nie eine Freistellung für Arzttermin in der Schulzeit ein. Manche Termine kann man sich überhaupt nicht aussuchen. Da wäre es mir auch echt egal ob die Schule es denn erlaubt oder nicht. Rechtlich kann mir da überhaupt nichts passieren. Mir gefällt die verbohrten Ansichten einiger hier dazu auch überhaupt nicht.

    In BW ist es so geregelt, dass die Freistellung zu beantragen ist. Außerdem sind Arztbesuche aber Termine für die freigestellt werden soll.

    Man könnte dann meinen, dass man damit auch einfach darauf verzichten kann. Ich erkläre Schülern aber, dass die Kollegen dann besser planen können. Wenn ich weiß ein Schüler ist beim Arzt, muss ich nicht unbedingt eine Nachschreibearbeit konzipieren, und der Schüler am Nachmittag extra kommen, sondern er kann an dem Tag vielleicht einfach früher anfangen und zum Arzt gehen, während die anderen noch am Schreiben sind. Oder sind drei Schüler bei der Führerscheinprüfung, für die man auch freigestellt werden soll, kann ich die Klausur noch verlegen bzw. verlegen lassen, falls möglich.

    Andersherum fordere ich auf, Unterrichtszeiten und bekannte Klassenarbeitstermune bei der Vereinbarung von Arztterminen zu berücksichtigen. Das klappt bei Standardkontrolle gut, bei anderen Ärzten müssen auch Schüler den Termin nehmen, den sie angeboten bekommen. Es gibt Sprechstunden, die finden einmal in der Woche für 2h statt.

    Ich selbst habe bisher auch jede nachträgliche Entschuldigung akzeptiert, weil es mir selten begegnet und grundsätzlich an meiner Schule kein großes Problem darstellt.


    Weil die Freistellung für Arzttermine erfolgen soll, oben auch mein Hinweis, dass der Rückhalt der zuständigen Behörde nachgefragt werden soll, wenn fehlende Anträge neu zu unentschuldigten Fehlzeiten führen sollen.

    Und hier habe ich den Eindruck, dass das Prozedere auch nicht in allen Bundesländern gleich ist. Das für das eigene Bundesland nachlesen.

    Ich habe im Februar ein (automatisches) Extraschreiben bekommen, dass ich zu einer speziellen Personengruppe gehöre, bei der es auch im Februar noch schiefgelaufen sein soll.

    Bin mir aber nicht sicher, ob das tatsächlich stimmt. Auf der Abrechnung stand schon ein Betrag, der für die Krankenversicherung berücksichtigt wurde. Tatsächlich hatte ich die letzte Info der PKV aber schon im Januar einfach frech an fie Besoldungsstelle weitergeleitet.

    Ja, aber nur im Zweifel, für einen Ausnahmefall. Also "gehen Sie mal zum Arzt" nicht "Sie müssen bei jedem folgenden Fehltag sofort den Schein bringen.

    In BW gerade nicht. Es wird auf Grund der Faktenlage in der Vergangenheit (ständig unentschuldigte Fehlzeiten, keine glaubhaften Entschuldigungsgründe,...) eine Attestpflicht für alle Fehlzeiten der Zukunft begründet und ausgesprochen. Einzelfall heißt hier, dass der einzelne Schüler betrachtet wird.

    Wenn der Arztbesuch vorher bekannt ist, muss eine Freistellung beantragt werden. Spontane Arztbesuche gibt es nur bei akuten Erkrankungen. Wenn die Schulleitung hinter den Kollegen steht, dann hilft das, wenn man hart durchgreifen möchte. Sicherheitshalber sollte die Schulleitung sich aber in der zuständigen Rechtsabteilung erkundigen, ob sie auch dort Rückhalt hat, wenn ein Schüler sich bei einrm Arztbesuch nicht vorher freistellen lässt, sondern sich hinterher entschuldigt.

    Was die akuten Erkrankungen mitten am Tag angeht, sollte man die Schüler von ihren Eltern im Klassenzimmer beim Lehrer abholen lassen. Wer zu krank ist, um im Klassenzimmer zu sitzen, ist oft auch zu krank, alleine zu warten oder gar heimsuchen. Da ist eine direkte Übergabe der Aufsicht sinnvoll. Als Laie kann ich nicht beurteilen, ob der alkeinige Heimweg machbar ist. Ich kann außerdem nicht beurteilen, ob der Schüler tatsächlich krank ist, und werde ihm daher glauben. Eventuell biete ich frische Luft, die Liege im Krankenzimmer, eine warme Wärmflasche oder ähnliches an, bevor der Anruf nach Hause erfolgt.


    Was die Terminierung von Arztterminen angeht, kann es sehr schwierig sein, Termine außerhalb der Unterrichtszeiten von G8 Gymnasien zu bekommen. Wenn dann noch Fahrzeiten dazukommen, wird das Zeitfenster außerhalb der Unterrichtszeiten noch kleiner. Ambulante Sprechstunden in Kliniken enden oft um 15 oder 16 Uhr. Da würde ich kein Thema draus machen.

    Führen die Korrekturen nicht unabhängig vom Thema immer zu Chilis bzw. zu Schafen oder Eis? Kochrezepte hatten wir auch schon, aber das wäre beim Frosch vielleicht nicht so passend. Ich hätte diesen Link genommen. Er hat zwar nichts mit dem Ursprungsthema zu tun, aber ich fand es interessant. (Ergänzung: Auf der normalen Homepage habe ich das Foto leider nicht gefunden, sonst hätte ich die verlinkt.)

    Aus der von Kreidemeister dargestellten Problematik halte ich das schon für ein Thema für den örtlichen Personalrat / Lehrerrat.

    Grundsätzlich hat die Schulleitung in allen im Eingangspost genannten Fällen auch aus meiner Sicht recht. Aber die Kommunikation könnte anders laufen. Vielleicht kann der Personalrat da ins Gespräch gehen und die Befindlichkeiten des Kollegiums anonym an die Schulleitung herantragen.

    Ich hatte schon einen Schulleiter der jeden Morgen auf dem Gang vorm Lehrerzimmer Kollegen und Schüler begrüßt hat und gegebenenfalls auch gleich Geburtstagswünsche ausgesprochen hat. Ich fand es gut, dass er dadurch auch jeden Morgen für Tür-und-Angel-Gespräche zur Verfügung stand. Und wenn der Gesprächsinhalt nur die Vereinbarung eines echten Gesprächstermin war, das war dann gleich erledigt.

    Natürlich könnte man es auch als Kontrolle verstehen.

    Wie alt ist das Kind bzw. sind die Kinder? Ist Teilzeit in Elternzeit noch eine Option?

    In BW kann man im Antrag auf familiengerechte Arbeitszeit nach Paragraph 29 Chancengleichheitsgesetz seine Anforderungen (nie zur 1. Stunde, nur 1.-5. Stunde, Montag frei,...) recht genau formulieren. Wenn keine dienstlichen Gründe dagegen sprechen, sollen sie erfüllt werden. Allerdings sprechen definitiv dienstliche Gründe dagegen, wenn man Wünsche hat, die einzeln oder in Summe unmöglich zu erfüllen sind oder die Stundenpläne von Klassen oder Kollegen zu sehr negativ beeinflussen. Man sollte also mit Augenmaß wünschen und eventuell priorisieren.

    Vielleicht gibt es so etwas in Bayern auch?


    P.S. Wo findet man auf einer Handytastatuf das Paragraphenzeichen?

    Was das Gas angeht: Sei beim nächsten Prüftermin dabei. Vielleicht ist der Prüfer so nett und zeigt dir, wie eure Anlage zu bedienen ist. Das sind in der Regel nur ein paar Handgriffe.


    Ergänzung: Wenn an der Schule tatsächlich niemand ist, der es dir zeigen könnte.

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