Ist das echt ein Ding? Sowas habe ich als Schüler nie erlebt und auch bei meinen Kindern holen wir nie eine Freistellung für Arzttermin in der Schulzeit ein. Manche Termine kann man sich überhaupt nicht aussuchen. Da wäre es mir auch echt egal ob die Schule es denn erlaubt oder nicht. Rechtlich kann mir da überhaupt nichts passieren. Mir gefällt die verbohrten Ansichten einiger hier dazu auch überhaupt nicht.
In BW ist es so geregelt, dass die Freistellung zu beantragen ist. Außerdem sind Arztbesuche aber Termine für die freigestellt werden soll.
Man könnte dann meinen, dass man damit auch einfach darauf verzichten kann. Ich erkläre Schülern aber, dass die Kollegen dann besser planen können. Wenn ich weiß ein Schüler ist beim Arzt, muss ich nicht unbedingt eine Nachschreibearbeit konzipieren, und der Schüler am Nachmittag extra kommen, sondern er kann an dem Tag vielleicht einfach früher anfangen und zum Arzt gehen, während die anderen noch am Schreiben sind. Oder sind drei Schüler bei der Führerscheinprüfung, für die man auch freigestellt werden soll, kann ich die Klausur noch verlegen bzw. verlegen lassen, falls möglich.
Andersherum fordere ich auf, Unterrichtszeiten und bekannte Klassenarbeitstermune bei der Vereinbarung von Arztterminen zu berücksichtigen. Das klappt bei Standardkontrolle gut, bei anderen Ärzten müssen auch Schüler den Termin nehmen, den sie angeboten bekommen. Es gibt Sprechstunden, die finden einmal in der Woche für 2h statt.
Ich selbst habe bisher auch jede nachträgliche Entschuldigung akzeptiert, weil es mir selten begegnet und grundsätzlich an meiner Schule kein großes Problem darstellt.
Weil die Freistellung für Arzttermine erfolgen soll, oben auch mein Hinweis, dass der Rückhalt der zuständigen Behörde nachgefragt werden soll, wenn fehlende Anträge neu zu unentschuldigten Fehlzeiten führen sollen.
Und hier habe ich den Eindruck, dass das Prozedere auch nicht in allen Bundesländern gleich ist. Das für das eigene Bundesland nachlesen.