Wie kommst du auf die Idee?
Gerade jetzt mit dem Wechsel von G8 auf G9 sollte der Nachmittagsunterricht eh etwas weniger werden. Und Schule ist zwar Ländersache, aber ich erwarte trotzdem keinen Alleingang bei der Länge der Sommerferien.
Wie kommst du auf die Idee?
Gerade jetzt mit dem Wechsel von G8 auf G9 sollte der Nachmittagsunterricht eh etwas weniger werden. Und Schule ist zwar Ländersache, aber ich erwarte trotzdem keinen Alleingang bei der Länge der Sommerferien.
Und mit voller Stundenzahl?
Samstagsunterricht wäre in BW an allen Schulen alle zwei Wochen, eben an den offiziellen Schulsamstagen, möglich. Ich persönlich kenne keine Schule in BW, an der es aktuell Samstagsunterricht gibt. Aber einige Lehrer, die es von früher oder aus ihrer Zeit als Schüler noch kennen.
Aus heutiger Sicht unvorstellbar, weil so viele Samstagsveranstaltungen (z.B. Fußballspiele der Jugendmannschaften oder andere Sportwettkämpfe, Konfirmandenunterricht,…) schon am Vormittag starten und in den letzten Jahren statt der 6-Tage-Woche eher die 4-Tage-Woche angedacht wurde.
Aber als Schüler fand ich die kurzen Schultage mit nur zwei Doppelstunden sehr angenehm, und man hatte an den anderen Tagen zwei Stunden weniger, was weniger Nachmittagsunterricht bedeutete. Und Veranstaltungen für Schüler waren entweder nur an den anderen Wochenenden oder begannen eben später. Bei den Kollegen ist das natürlich abhängig von den eigenen Vorlieben und Familienverhältnissen.
In BW ist es so, dass bei Einführung des Englischunterrichts in der Grundschule die Stundenzahl in der gymnasialen Unterstufe entsprechend gekürzt wurde. Daher kommen die Schüler zwar mit mehr Kenntnissen an unsere Schule, sind Ende der Unterstufe aber keinesfalls weiter als früher.
In der Unterstufe ist das Lerntempo langsamer und die Schreibweise des Grundschulwortschatzes muss ja auch erst noch gelernt werden. in BW müssen die Schüler in der Grundschule Wörter (z.B. in Tests) nur von Vorlagen abschreiben können.
Und natürlich macht es einen Unterschied, ob ich das Arbeitszimmer abhängig von seiner Größe, oder ob ich die Abnutzung der heimischen Wohnung abhängig von der Anzahl der Arbeitstage, an denen ich zu Hause gearbeitet habe, absetzen kann.
Lehrer mit großem Arbeitszimmer, die dort viel lagern aber wenig arbeiten, haben Nachteile. Lehrer mit kleinem oder ohne Arbeitszimmer, die zu Hause viel schulisch arbeiten, gewinnen.
Und wer ein Arbeitszimmer hat und wegen langer Krankenzeit wenig zu Hause gearbeitet hat, wie Chilipaprika, hat ebenfalls einen steuerlichen Nachteil gegenüber früher.
chilipaprika Ich habe dieses Jahr für meine Krankentage keine Tagespauschale beantragt. Wenn ich aber mit gebrochenen Bein zu Hause wäre und zwar nicht unterrichten könnte, aber Klassenarbeiten konzipieren und/oder korrigieren und Vertretungsmaterial vorbereiten könnte (Ergänzung: und das auch getan hätte), dann würde ich diese Tage ohne schlechtes Gewissen steuerlich als Arbeitstage werten.
In BW wird der Hörtext zweimal abgespielt. Bei euch nicht?
Da unterscheiden sich bisher die Fächer noch:
Ich ziehe gerade in der Unterstufe für jeden Rechenfehler etwas ab und niemand beschwert sich. Beim Französischlehrer laufen dagegen in Klasse 6 einige Eltern Sturm, wenn im Vokabeltest ein Wort wegen falscher Schreibweise oder fehlenden Accent nicht die volle Punktzahl ergibt.
In BW kann man am Ende auch mehrere Notenpunkte unabhängig vom Erwartungshorizont für schlechte Form oder zu viele sprachliche Mängel o.ä. abziehen.
Aber man sollte damit nicht erst im Abitur anfangen.
Wenn man in meinen und Kris24 Fächern korrigiert, gibt es zwei Möglichkeiten: Punktabzüge für Fehler oder Punkte für Richtiges (oder Mischformen). Bei ersterem Verfahren schneiden Schüler meist schlechter ab.
So wie ich die Diskussionen hier verstehe, passt in den sprachlichen Fächern eher die zweite Methode zum vorgegebenen Erwartungshorizont. Und damit erkläre ich mir die Noten, die oft nicht zum Gesamteindruck laut professionellen Bauchgefühl passen.
Wo die Prüfung noch nicht abgeschlossen wurde, ging mir spontan durch den Kopf, dass sie da wohl noch einen Ablehnungsgrund suchen.
Ich bezweifle stark, dass man an Feiertagen automatisch für die Ferien vorarbeiten kann. Da fallen, wie bei Krankentagen auch, nur 41/5 h bzw. 40/5 h weg.
Ich denke, die Durchschnittswerte genügen, um für sich selbst abzuschätzen, ob man grundsätzlich zu viel oder zuwenig arbeitet.
Kris24 Die 1804 Zeitstunden pro Jahr sind nur der Wert für 220 Arbeitstage. Diese Anzahl stimmt dann, wenn genau zehn Werktage als Feiertage arbeitsfrei sind.
Bei einer exakten Arbeitszeiterfassung, kann man aber auch genau zählen.
Es gibt auch andere Wettbewerbe wie z.B. Big Challenge für Englisch, Känguru der Mathematik und Informatik-Biber, die an manchen Schulen nicht freiwillig sind. Und zumindest bei den letzten beiden gibt es Urkunden für alle, auch für diejenigen, die nur Teilgenommen haben.
Im Unterschied zu den Bundesjugendspielen wird die Leistung aber wie in Klassenarbeiten ohne Zuschauer, die beim Schreiben auf das Blatt schauen, erbracht, daher mscht das einen Riesenunterschied.
Ich kann mich zum Glück nicht an problematischen Sportunterricht erinnern, und habe nur einmal an Bundesjugendspiele in der Grundschule teilgenommen, wenn das überhaupt welche waren. Ein guter Sportlehrer lässt ein Auslachen aber nicht zu und berücksichtigt, so gut es ihm möglich ist, auch die Weiterentwicklung der Leistung.
Aber auch im Mathematikunterricht erwarte ich bei manchen Dingen, dass schwache Schüler zu Hause weiter üben. Im Sportunterricht habe ich dieses Üben bisher nur bei guten Schülern erlebt, die sehr gut werden wollen
Ich brauche keine Sportleistungsnoten. Ob wir bzw. unsere Sportlehrer bei z.B. 8. Klässler ohne Noten diejenigen, die sich zu Hause nicht viel bewegen, eher dazu bringen können, es im Sportunterricht zu tun, bezweifle ich aber auch.
Eine plötzliche Unterrichtsverlegung wäre sehr auffällig.
Ich habe so kurzfristige Verlegungen (innerhalb dieses 3-Tage-Zeitraums) schon sehr selten erlebt, wenn der Fachleiter die Stunden seiner Prüflinge sonst nicht unter einen Hut bekommt. Da musste auch schon mal ein Referendar die Stunde an einem Tag halten, an dem die Klasse das Fach eigentlich nicht hatte, oder in der ersten statt der fünften Stunde. Der Vertretungsplaner muss es dann richten. Aber das ist die absolute Ausnahme.
Wenn Du dir nur die normalen Schulzeiten freihältst, wirst Du doch sicherlich auf weniger Arbeitszeit als ein normaler Angestellter kommen?
Du hast doch gelesen, dass Kris24 mit Einsatz von 7.30 bis 18 Uhr rechnen muss. Das sind fünf mal 10,5 h und damit mehr als unsere Wochenarbeitszeit plus 5h Mittagspausen. Ich halte das für sehr viele Stunden. Viele Arbeitnehmer arbeiten weniger Stunden in der Woche.
Ob du während des Referendariats eigene Französischklassen bekommst, wird auch vom Bedarf der Schule abhängen. Wenn es möglich ist, wirst du vermutlich möglichst Klassen bekommen, in denen du deine Lehrproben machen kannst/musst.
So habe ich deinen Beitrag auch verstanden. Da ich mit meinen Fächern nicht betroffen bin, hatte ich nicht geantwortet.
Mein erster Gedanke war aber, dass ich da voll auf deiner Seite stehe. Solche Themen nicht zu tabuisieren ist wichtig, weil es leider viel zu viele betrifft. Gerade deswegen ist aber auch die Gefahr da, dass in der Klasse Schüler oder Deutschlehrer sind, die selbst betroffen waren und entsprechende Literatur im Unterricht nicht oder nur schlecht verkraften. Und es ist ein Thema, bei dem wir uns sofort besser qualifizierte Unterstützung holen, wenn wir bei Schülern von aktuellen Problemen etwas mitbekommen.
Ich dachte, wir sprechen von der Änderung von 2023?
Ich habe meine Einsatzplanung bisher auch immer vor den Ferien erhalten. Mal am Letzten Schultag, malen oder zwei Wochen vorher.
Den Stundenplan gibt es in der letzten Ferienwoche online.
In Physik ändert das Wissen um den Stundenplan meine Planung nur insofern, dass ich bei Donnerstagsstunden von weniger Unterrichtsstunden ausgehe als z.B. bei Dienstagsstunden. Bei Mathe beeinflusst es die konkrete Stundenplanung schon, wann ich eine Einzelstunde habe und wann eine Doppelstunde. Aber die Jahresplanung und auch die konkrete Reihenplanung kann ich auch ohne Stundenplan machen.
edit: Interessant übrigens, wieso ist das provokant? Konvertieren war vielleicht übertrieben, aber katholisch getauft sein, ist doch vorrangiges Aufnahmekriterium oder habe ich das missverstanden?
An der Schule, die ich kenne, nicht mehr. Aber da alle Kinder verpflichtend am christlichen Religionsunterricht teilnehmen müssen, hält das natürlich Muslime stärker von der Anmeldung ab. Ich selbst weiß von keinem muslimischen Schüler an der Schule, kann es aber auch nicht ausschließen. 8Früher gab es nur katholischen Religionsunterricht und getaufte Schüler, noch früher musste man katholisch sein und Mädchen waren auch nicht immer zugelassen.)
Ja, bei uns darf gerade nicht gespeichert werden, welcher Kollege wann in welchem Raum war. So grundsätzlich ist das nämlich unnötige Datenspeicherung. Und bei Toilettenräumen stecken dann ja auch sensible Personendaten vor. Diese wurden daher zunächst von der Umstellung der Schlösser ausgenommen.
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