Beiträge von DFU

    Geht es tatsächlich um die Klassenlehrergeschäfte oder kommst du nicht mit ihm als dein Mentor, falls er das ist, zurecht?

    Im zweiten Fall würde ich andere Kollegen ansprechen, ob du bei ihnen hospitieren und lernen kannst. Falls es Parallelklassen gibt, kannst du auch die Kollegen dort fragen, wie sie ihre Reihen planen und was sie zu deinen Plänen sagen.

    Dabei musst du aber immer bedenken, dass Mentoren oft zumindest eine kleine Entlastung bekommen, so dass er schon die Hauptlast bei deiner Unterstützung tragen sollte.

    Und du solltest bedenken, dass die Entlastung meist nur klein ist und verfügbare Zeit mit deinem Mentor effizient nutzen.

    Dass ein erfahrener Kollege weniger Zeitaufwand für eine einzelne Klasse aufwenden muss als ein Anfänger halte ich für normal.

    Vielleicht schreibe ich an deiner Frage vorbei, aber ich vermute, dass ein Schulwechsel im OBAS nicht möglich ist, und wollte daher andere Tipps geben. Andere können da aber mehr zu sagen.

    Es ist einfach die Frage, was gerechte Verteilung bedeutet.
    Wie bei der Alimentation jedem, unabhängig seiner Leistung, genau seinen Bedarf zu geben, ist auch eine Art Gerechtigkeit.
    Genauso wenn jeder genau das Gleiche bekommt.
    Und andere halten eine Verteilung nur dann für gerecht, wenn nach Leistung verteilt wird.

    Alles hat Vor- und Nachteile, bei bedarfsgerechter Verteilung wird über die Bedarfe gestritten, bei Gleichverteilung sinkt die Motivation überhaupt etwas zu leisten und bei Verteilung nach Leistung wird diskutiert, welche Leistung jetzt was wert ist. Dass alle zufrieden sind, habe ich noch nie erlebt.

    Kennst du viele?
    MEIN Vorurteil ist, dass die wenigsten Sportler*innen sich 2-3 alte Sprachen antun ;)
    Die Fächerkombi habe ich tatsächlich noch nie getroffen und ich würde mich in meinen Vorurteilen erschüttert sehen :rofl:

    Mit dieser Kombination (Sport-Sport-Religion) kenne ich tatsächlich auch jemanden. Aber ich habe keine Ahnung, ob das aktuell in BW eine zugelassene Kombination ist. Davon könnte die Häufigkeit der Kombination auch einfach abhängen.

    Sport kenne ich aktuell vorallem in Kombination mit Mathematik. Aber natürlich gibt es Sport auch mit Deutsch, einer Fremdsprache oder Biologie.

    Ich kenne auch jemanden, der Sport und KunKunst als Kombination hatte. Geht heute, glaube ich, in BW auch nicht mehr.

    Ich sehe schon, nur weil ich aus der realen Welt berichte, hält man mich für einen Troll, jäh, ok und der Shitstorm war auch vorhersehbar...auch egal...das sind meine Erfahrungen und dass verbeamtete Kollegen ein paar Hundert Euro mehr im Portmonnaie haben, wenn sie Ihr Gehalt bekommen und dass Angestellte die Pension alleine stemmen, das erwähnt hier keiner, bleibt mal schön in der Blase mit dem Trollglauben und so weiter...

    Natürlich kennen wir die Unterschiede zwischen Lohn und Dienstbezügen. Trotzdem ändert das nichts daran, dass du vor Unterschreiben des Sngestelltenvertrags hättest verhandeln müssen.

    Du darfst hier im Forum gerne deinen Unmut darüber äußern, aber wir können hier nicht mehr daran ändern als du. Unsere Kommentare sind daher nicht böse gemeint, sondern erklären einfach die Realität.

    Irgendwann muss man lernen, wie man Schülern etwas vermittelt. Entweder im Selbststudium mit der Gefahr sich schlechte Angewohnheiten anzutrainieren, weil man es nicht besser weiß. Alternativ kann es individuelle Unterstützung durch einen Mentor vor Ort geben, oder zentral durch Fachleiter im Seminar. Einzelunterricht ist wegen des erhöhten Personalbedarfs aber immer teurer als Gruppenunterricht und der Austausch mit den Mitreferendaren kann auch eine große Unterstützung sein.

    Ich sehe den Nachteil des Referendariats einfach nicht, auch wenn man auch ohne Referendariat ein sehr guter Lehrer werden kann.

    Warum kann man mich als angestellte Lehrkraft zur Klassenlehrerschaft verpflichten, obwohl ich viel weniger verdiene als die verbeamteten Lehrkräfte...

    Weil es im Arbeitsvertrag nicht ausgeschlossen ist, sondern in deinen Aufgaben inkludiert ist. Und den Arbeitsvertrag hast du unterschrieben.

    Hast du denn vor der Unterschrift unter deinen Arbeitsvertrag versucht, die Tätigkeit wegzuverhandeln, wenn du der Meinung bist, sie sollte nicht zu deinen Aufgaben gehören?

    Der große Unterschied zwischen einem Einstieg mit und einem ohne Referendariat ist die Zeit, die der Arbeitgeber / Dienstherr zum Erlernen vom Erstellen der Reihenplanung, zum Erlernen von Classroommanagement usw. einräumt.

    Mit Referendariat ist dafür mehr als die Hälfte der Arbeitszeit eingeplant. Ohne Referendariat muss man es sich an vielen Stunden quasi nebenher selbst beibringen, denn Seiteneinsteiger werden vor allem an unterbesetzten Schulen aufgenommen.

    Für Naturtalente ist der Weg egal. Wer sich das Unterrichten aber mühsam aneignen muss, schafft das im Referendariat aber eher als im Seiteneinstieg. Gerade in der Anfangszeit hilft das Extra an Zeit sehr, nach vielen Unterrichtsjahren zählt dann vor allem die Erfahrung.

    Deswegen wird hier im Forum immer ein Referendariat für den Einstieg empfohlen, wenn es möglich ist. Im Einzelfall kann der Seiteneinstieg ohne Referendariat aber auch der bessere Weg sein.

    Wenn du in Papierform einreichen möchtest, schick ihnen eine Papierkopie und behalte das Original. Wenn sie nachfragen, kannst du es ja genau damit begründen, dass du das Original ja nicht wiederbekommst.

    Ich selbst finde aber die Apps auch praktischer.

    Wenn ein Wechsel zur Vollzeit nur möglich ist, weil ein Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaft vorligt, sehr ich das so wie susannea.

    Da könnte ja auch jeder Teilzeitbeschäftigte mit längerer Krankschreibung für diese Zeit, in der er eh nicht kommen darf, einfach mal aufstocken. Das würde aber nie durchgehen.

    Wenn es wegen der Änderung der familiären Situation im ersteren Fall durchgeht, dann ist das eben so. In meinen Augen tritt die Änderung aber erst mit der Geburt des Kindes ein.

    Und wenn dann aus irgendeinem Grund das Beschäftigungsverbot Ende des zweiten Drittels, in dem es Schwangeren ja oft auch hervorragend geht, doch aufgehoben werden könnte, müsste sie dann natürlich auch Vollzeit arbeiten. Das muss einem klar sein.

    Probieren kann sie es. Wenn es durchgeht, ist es wohl in Ordnung. Und wenn es nicht durchgeht, muss sie sich hinterher nicht fragen, ob sie die finanzielle Situation so nicht hätte verbessern können.

    Die Reihenfolge ist Teilzeit in Elternzeit, Vollzeit (2 Monate) und dann wieder Teilzeit.

    Wenn die letzte Phase wieder Teilzeit in EElternzeit ist, müsste es kurzfristig änderbar sein. Allerdings steht dem entgegen, dass sie im Beschäftigungsverbot ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es rechtens ist, die Stundenzahl zu erhöhen, wenn man gar nicht verfügbar ist. Rechtsicher bin ich da aber nicht.

    Ich möchte Kris Warnung auch keinen Glauben schenken, kann mir aber leider durchaus vorstellen, dass ein Gericht einer solchen Argumentation folgen könnte. Vor Gericht und auf hoher See usw.

    Lies in deinem Arbeitsvertrag nach, ob Chemikus recht hat.

    Wobei du auf jeden Fall damit argumentieren kannst, dass du bisher nur Sport unterrichtet hast und dich jetzt nicht in 10 andere nicht studierte Fächer gleichzeitig einarbeiten kannst. Deine verfügbare Arbeitszeit setzt dem Grenzen. Was da üblich bzw. machbar ist, dazu können Kollegen von deiner Schulform mehr schreiben als ich.

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