Geplanter Unterrichtsausfall- wie würdest du entscheiden...?

  • gegen den Missbrauch eures Vorgehens

    Den Erlass hatte ich dir rausgesucht, den hast du ja inzwischen gesehen, gelesen und noch einmal nachgehakt, ob dem so ist.


    Du unterstellst zuvor, dass es unprofessionell sei und gar nicht sein könne, im Anschluss, dass wir keine Ahnung von unserer Aufgabe hätten... und jetzt Missbrauch?


    Wo genau ist bei der Einbeziehung der Vertreter:innen von Eltern und Schüler:innen nach Erlasslage der "Missbrauch"?

  • Eben, es geht um die massive Verletzung des Datenschutzes, die unter dem Deckmantel "das ist ja interessant, was wir hier alles über xy erfahren" läuft.


    Interessant übrigens, dass Elternsicht hier gewünscht ist, sonst sind Eltern ja eher diejenigen, die umzusetzen haben, was die Lehrerin sagt und wenn das Kind nicht vernünftig schreibt, dann wurde halt nicht genug geübt zu Hause.


    Aber wer sich dazu noch weiter friedlich austauschen mag, sollte besser einen eigenen Fred aufmachen, dann halte ich mich raus.

    Ich sehe das auch als grobe Verletzung des Datenschutzes.

  • Ich sehe das auch als grobe Verletzung des Datenschutzes.

    Ok, wie kann das sein. Wie kann der Datenschutz verletzt sein, wenn die Eltern auf Basis eines Gesetzes teilnehmen. Auf welche rechtliche Grundlage stützt du deine Ansicht?

  • Ich sehe das auch als grobe Verletzung des Datenschutzes.

    Das wird auch bei permanenter Wiederholung nicht richtiger, da Dateneinsicht im Rahmen der pflichtgemäßen Ausübung eines Amtes natürlich datenschutzrechtlich gedeckt ist. Dass das Vorgehen gesetzlich abgesichert ist wurde hier schon mehrfach dargelegt.

    Aber manche Eltern sehen Hausarbeiten auch als Menschenrechtsverletzung, es ist auch eine übliche Strategie bei schwacher inhaltlicher Argumentationsbasis einfach mit immer gravierender werdenden Begrifflichkeit um sich zu werfen.


    PS: Auf die Gefahr hin, dass jetzt jemand einen Herzinfarkt bekommt: Neben 3 Elternvertreter sind in Niedersachsen auch 3 Schülervertreter Konferenzmitglieder und in den gleichen Fällen - zB bei Ordnungskonferenzen - auch stimmberechtigt. Ist auch kein Problem. Tatsächlich habe ich bisher noch keine Ordnungskonferenz erlebt, bei der Eltern- oder Schüler gegen eine Maßnahme gestimmt hätten, die sind sich durchaus der Rolle bewusst, dass sie dort die Interessen der Klasse als ganzes vertreten.

  • Woher kommt dieser Eindruck? Es geht gerade nicht darum, dass man als Lehrkraft Eltern nicht trauen könne, sondern dass sich Lehrerinnen und Lehrer auf die Einschätzung von Eltern A über Kind B verlassen. DAS ist unprofessionell.

    Nein,

    es geht darum, dass die Erlasse in Niedersachsen vorsehen, dass gewählte Elternvertreter:innen in den Zeugnis- und Klassenkonferenzen sitzen und beraten oder auch abstimmen dürfen.

    Wenn also etwas strittig ist, haben sie Rederecht. Wenn etwas unklar ist, können sie nachfragen.

    Wenn es etwas zu besprechen gibt, können auch die Elternvertreter:innen einbezogen werden in das Gespräch.

    Am Ende hört man dann Einschätzungen dieser Elternvertreter:innen wie auch von Kolleg:innen zusätzlich zu dem, was man selbst beobachtet hat. Schließlich wägt jede Lehrkraft die anstehende Entscheidung selbst ab, sind Eltern oder Schüler:innen stimmberechtigt, müssen auch sie zu einer Entscheidung kommen, dürfen sich aber auch enthalten - Lehrkräfte nicht. Das bedingt, dass man zuvor innerhalb der Konferenz darlegt, worüber entschieden wird.


    In den Konferenzen werden Vorgehensweisen erläutert, Entscheidungen und ihre Grundlagen erörtert, die Vertreter:innen haben die Möglichkeit, hier oder später nachzufragen. Und wenn sie von anderen Eltern gefragt werden, können sie sich dazu äußern, dass die Entscheidungen nach bestimmten Kriterien getroffen werden. Das kann man sachlich machen, ohne Einzelheiten von Personen weiterzugeben, kann aber dazu Stellung nehmen das "die Schule macht nichts" oder "da passiert nichts" so nicht richtig ist.


    In Klassenkonferenzen zu Erziehungs-/ Ordnungsmaßnahmen können Eltern auch parteiisch sein, wenn es um das Verhalten von Schüler:innen geht, das möglicherweise zu unrecht oder zu heftig sanktioniert wird und für die betreffenden Schüler:innen sprechen, die selbst bei der Beratung und Entscheidungsfindung nicht anwesend sind.


    Elternvertreter:innen sind dabei, wenn über Freiwilliges Zurücktreten entschieden wird, sie sind dabei, wenn es um Nachteilsausgleiche oder Unterstützungsbedarfe geht, die alle halbe Jahr diskutiert und abgestimmt werden müssen, seit Kurzem gilt das auch für das Aussetzen von Noten bei DaZ-Kindern. Damit wird auch transparent, dass Kinder in den Klassen nach unterschiedlichen Richtlinien beschult werden, warum, wie lange und dass dies halbjährlich bestätigt werden muss.


    Meiner Meinung nach erhöht es die Transparenz, das hatte ich zu Beginn mit "Aufsicht" gemeint, auch wenn es das falsch Wort war. Aber dadurch, dass Eltern (und Schüler:innen) dabei sind, wird gemeinsam gesprochen und nicht abgenickt, es wird klar, dass alle Beteiligten gemeinsam mit ihrer Stimme die Entscheidung beeinflussen. Eine Einflussnahme einer einzelnen Person, die ich als Versuch auch schon erlebt habe, wird erschwert.

  • Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab? Über deren Nachteilsausgleich oder Klassenwiederholung? Ggf. gar über deren Versetzung oder Abschluss? Und man wundert sich hier darüber, dass das manche für seltsam halten?

  • Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab? Über deren Nachteilsausgleich oder Klassenwiederholung? Ggf. gar über deren Versetzung oder Abschluss? Und man wundert sich hier darüber, dass das manche für seltsam halten?

    Nein, du verstehst es nicht richtig. Es wurde bereits oben ausführlich dargestellt. Die Eltern haben (sofern nicht persönlich betroffen) ein Rederecht und wirken an der Beschlussfassung mit. Sie können Fragen stellen, Argumente nennen, Informationen beisteuern. Ein Stimmrecht haben sie nicht in allen Bereichen. Das ist ein paar Beiträge vorher genau beschrieben. Und selbst da, wo sie ein Stimmrecht haben, können die Lehrkräfte sie immer überstimmen. Ich habe in meiner Klasse 6 Lehrkräfte und 3 Elternvertreter. Dazu noch der Schulleiter als Vorsitzender. Schülervertreter gibt es in den Grundschulen nicht. Wenn natürlich die Lehrkräfte sich nicht einig sind, können die Eltern das Zünglein an der Waage sein. Aber warum nicht?


    (Damit du nicht nachlesen muss. In Zeugniskonferenzen haben die Elternvertreter kein Stimmrecht sondern beraten nur:

    1. Grundsätze der Leistungsbewertung und Beurteilung,
    2. Zeugnisse, Versetzungen, Abschlüsse, Übergänge, Überweisungen, Zurücktreten und Überspringen,
    3. allgemeine Regelungen für das Verhalten in der Schule (Schulordnung) und
    4. Ordnungsmaßnahmen (§61)

    Bei Punkt 2 hat nur Stimmrecht, wer den Schüler planmäßig unterrichtet. Alle anderen Mitglieder beraten nur. Bei den anderen Sachen haben Eltern auch Stimmrecht.)

  • Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab?

    Nein, du willst es aber auch nicht richtig verstehen, die Grundlage, in der steht zu welchen Punkten Eltern- und Schülervertreter stimmberechtigt sind und welche nicht, wurde hier mehrfach verlinkt.


    Mal ganz davon abgesehen, das über Noten einzelner Fachlehrer auch in anderen Bundesländern hoffentlich nicht abgestimmt wird, das wäre nämlich tatsächlich grober Unsinn, im Gegensatz zu den von euch hier künstlich herbei konstruierten Problemen.

  • Komische Diskussion. Warum darf ich keine Gesetze aus anderen BL seltsam finden? Ich will einfach nicht, dass Infos über schulische Leistungen an Schulfremde gehen. Wir sind hier auf dem Dorf und jeder kennt jeden. Wenn sich der Sohn später mal ne Lehrstelle sucht und seine pubertären Entgleisungen beim Schützenfest diskutiert werden, so dass das Leute mitkriegen, die das nix angeht, fänd ich das nicht witzig. Ich sehe das aus Elternsicht kritisch, auch wenn ich hier als Freund- Feind Verfechterin bezeichnet werde. Ich bin auch froh, dass ich nicht mit Ausbildern in solchen Konferenzen diskutieren muss.

  • Komische Diskussion. Warum darf ich keine Gesetze aus anderen BL seltsam finden? Ich will einfach nicht, dass Infos über schulische Leistungen an Schulfremde gehen. Wir sind hier auf dem Dorf und jeder kennt jeden. Wenn sich der Sohn später mal ne Lehrstelle sucht und seine pubertären Entgleisungen beim Schützenfest diskutiert werden, so dass das Leute mitkriegen, die das nix angeht, fänd ich das nicht witzig. Ich sehe das aus Elternsicht kritisch, auch wenn ich hier als Freund- Feind Verfechterin bezeichnet werde. Ich bin auch froh, dass ich nicht mit Ausbildern in solchen Konferenzen diskutieren muss.

    Eltern sind nicht schulfremd, sondern gehören zumindest bei nicht volljährigen Schülern ebenso wie Schüler und Lehrer zur Schulgemeinschaft.

    Und auch ein Kollege, der in der Konferenz sitzt, könnte aus dem gleichen Ort sein wie ein Schüler. Trotzdem erwartest du bei dem Kollegen, dass er die Verschwiegenheitspflicht professionell einhält, während du bei den gewählten Elternvertretern, denen also die Mehrheit der Eltern ihr Vertrauen ausgesprochen hat, dass sie es nicht tun. Gibt es einen Grund, dass du da so unterschiedliche Erwartungen hast?


    Ich habe schon mal geschrieben: Die betroffenen Kollegen haben bisher nur positive Erfahrungen geäußert. Es scheint also zu funktionieren. Auch wenn es sich für uns erst einmal undenkbar anhört.

  • 1. Kritisiert wurde der Ton, nicht die grundsätzlicher Präferenz des Verfahrens

    2. Elternvertreter sind keine Schulfremde

    3. "Pubertäre Entgleisungen", die die Mitschüler nicht sowieso mitkriegen sind weder Entgleisungen noch Konferenzthema, Dinge, die in einer Ordnungskonferenz resultieren, kriegen die Mitschüler in der Regel nicht nur mit, sie sind davon betroffen. Natürlich sind diese Dinge "Thema", das liegt aber nicht an den Konferenzvertretern.

    4. Die Annahme, dass ausgerechnet die Elternvertreter die Ursache dafür sind, dass schulinterne Geschehnisse nach außen getragen werden, ist in meinen Augen respektlos den Eltern gegenüber, die diese Ämter übernehmen. Ganz grundsätzlich gibt es bei denen erst mal genau so wenig das Recht, diesen eine Missachtung von geltenden Gesetzen zu unterstellen, wie bei allen anderen Beteiligten (auch den Lehrervertretern).

  • 1. Kritisiert wurde der Ton, nicht die grundsätzlicher Präferenz des Verfahrens

    2. Elternvertreter sind keine Schulfremde

    3. "Pubertäre Entgleisungen", die die Mitschüler nicht sowieso mitkriegen sind weder Entgleisungen noch Konferenzthema, Dinge, die in einer Ordnungskonferenz resultieren, kriegen die Mitschüler in der Regel nicht nur mit, sie sind davon betroffen. Natürlich sind diese Dinge "Thema", das liegt aber nicht an den Konferenzvertretern.

    4. Die Annahme, dass ausgerechnet die Elternvertreter die Ursache dafür sind, dass schulinterne Geschehnisse nach außen getragen werden, ist in meinen Augen respektlos den Eltern gegenüber, die diese Ämter übernehmen. Ganz grundsätzlich gibt es bei denen erst mal genau so wenig das Recht, diesen eine Missachtung von geltenden Gesetzen zu unterstellen, wie bei allen anderen Beteiligten (auch den Lehrervertretern).

    Dann freue ich mich, wenn sie sich daran halten. Meine Nachbarin würde ich das nicht zutrauen.


    Eltern sind nicht schulfremd, sondern gehören zumindest bei nicht volljährigen Schülern ebenso wie Schüler und Lehrer zur Schulgemeinschaft.

    Und auch ein Kollege, der in der Konferenz sitzt, könnte aus dem gleichen Ort sein wie ein Schüler. Trotzdem erwartest du bei dem Kollegen, dass er die Verschwiegenheitspflicht professionell einhält, während du bei den gewählten Elternvertretern, denen also die Mehrheit der Eltern ihr Vertrauen ausgesprochen hat, dass sie es nicht tun. Gibt es einen Grund, dass du da so unterschiedliche Erwartungen hast?


    Ich habe schon mal geschrieben: Die betroffenen Kollegen haben bisher nur positive Erfahrungen geäußert. Es scheint also zu funktionieren. Auch wenn es sich für uns erst einmal undenkbar anhört.

    Ich habe wohl zu oft Eltern am Rande des Fußballplatzes erlebt und bin daher einfach froh, dass das nrw nicht möglich ist.

  • Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab? Über deren Nachteilsausgleich oder Klassenwiederholung? Ggf. gar über deren Versetzung oder Abschluss? Und man wundert sich hier darüber, dass das manche für seltsam halten?

    Nein, das verstehst du nicht richtig, bei uns sind Eltern grundsätzlich nicht stimmberechtigt, sondern haben nur beratende Funktion und das wird eben gerne genutzt, weil es eine andere Perspektive ist und nein, da geht es nicht um Noten.

  • Was sehen Eltern- und Schülervertreter bei Zeugniskonferenzen in NDS?

    Die Zeugnisnoten aller SuS einer Klasse. Bei 25 SuS * 10 Fächern (manchmal beides mehr) sind das 250 Noten.

    Zzgl. Kopfnoten (Arbeits- und Sozialverhalten).

    Zzgl. Informationen zu Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, ggf. weitere Bemerkungen im Zeugnis (wie Klassenämter).

    Zzgl. Fehltage (falls bereits ausgezählt etc.)


    Also rund 350 "items", präsentiert in 20-30 Minuten. Manch eine*r hat Angst, dass Eltern & Mitschüler mit diesem Wissen vollumfänglich noch Jahre später beim Volksfest über die (fehlenden) Leistungen lästern könnten. Ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendein Konferenzvertreter (inkl. der die Konferenz leitenden Klassenlehrkraft) das alles merken kann. Vermutlich nicht mal für einen einzelnen SuS.

    [Zur (nicht vorhandenen) "Verschwiegenheit" der SuS selbst nach einer Notenbesprechung im Unterricht gab es hier im Forum erst vor Kurzem einen Thread.]


    Ich frage mich:

    Wird in manchen Bundesländern während der Zeugniskonferenzen regelmäßig über mehr gesprochen? Sind z.B. die Noten der einzelnen Klassenarbeiten sowie der Mitarbeit aufgeführt? Das wäre dann vielleicht tatsächlich deutlich detaillierter als es sein müsste.

  • Ehrlich gesagt würde ich es mir fast wünschen, es würden externe Personen in unseren Klassenkonventen sitzen, dann würde der ein oder andere Kollege vielleicht mal drüber nachdenken, was er so von sich gibt. Wir sind praktisch auch auf'm Dorf in der Nähe einer nicht allzu grossen Stadt. Lehrer kennen nicht selten Eltern sowieso privat aus irgendeinem Verein. Da muss man sich nichts vormachen, getratscht wird sowieso.

  • Verstehe ich das richtig: Schüler und Eltern stimmen mit über die Noten anderer Schüler ab? Über deren Nachteilsausgleich oder Klassenwiederholung? Ggf. gar über deren Versetzung oder Abschluss? Und man wundert sich hier darüber, dass das manche für seltsam halten?

    Ja, verstehst du richtig. Es ist tatsächlich über das Gesetz gedeckt. Allein anzuerkennen, welche Macht man den Anwesenden einräumt und wie man selbst Opfer von Manipulation werden kann, lehnen die davon Betroffenen vehement ab.

  • Ja, verstehst du richtig. Es ist tatsächlich über das Gesetz gedeckt. Allein anzuerkennen, welche Macht man den Anwesenden einräumt und wie man selbst Opfer von Manipulation werden kann, lehnen die davon Betroffenen vehement ab.

    Manipulation, wie eine falsche Behauptung endlos zu wiederholen und die mehrfach und mit Belegen gepostet Richtigstellung stumpf zu ignorieren?

  • Manch eine*r hat Angst, dass Eltern & Mitschüler mit diesem Wissen vollumfänglich noch Jahre später beim Volksfest über die (fehlenden) Leistungen lästern könnten. Ich wage zu bezweifeln, dass sich irgendein Konferenzvertreter (inkl. der die Konferenz leitenden Klassenlehrkraft) das alles merken kann. Vermutlich nicht mal für einen einzelnen SuS.

    Nein, es wird in den Konferenzen über Ordnungsmaßnahmen und Versetzungen gesprochen. Selbstredend bekommt eine Mutter dann sehr genau mit, wie über Pauls Fehlverhalten oder Leistungsabfall gesprochen wird und nicht nur das, sie wird dazu befragt. Und wenn sie sagt "tja, seine Mutter sitzt in der Psychiatrie und der Vater im Gefängnis, ich untersage ihm lieber den Kontakt zu meinem Yannick", dann entscheiden die Anwesenden anders als wenn die Mutter sagt, "die Mama hat Krebs, das darf man nicht vergessen, wie belastet das Kind ist und er kümmert sich um seine beiden kleinen Geschwister" oder

    "der zockt jeden Abend bis in die Nacht und nimmt keine Hilfsangebote seiner Freunde an, kein Wunder, wenn seine Noten in den Keller gehen". Völlig ungeachtet dessen, ob diese Mutter die Bedingungen genau kennt, sich ausdenkt, oder nur teilweise vom Hörensagen weiß, sie beeinflusst die Abstimmenden aufgrund einer persönlichen, laienhaften Beobachtung und Wertung.


    Nein, Eltern sind nicht prinzipiell total objektiv, sie haben nicht automatisch irgendwelche Kompetenzen in Bezug auf Leistung und Verhalten fremder Kinder und ja, Lehrkräfte sind selbstredend beeinflussbar.


    Und ganz generell: ich hasse es, wenn man über andere spricht, statt mit ihnen.

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