Beiträge von Tom123

    Krist hat im Grundsatz Recht. Da gibt es einige Gefahren:

    1. Ist allen Eltern klar, dass es keine Schulveranstaltung ist? Vielleicht gehen einzelne Eltern aufgrund der Teilnahme von Dr. Rakete davon aus, dass es eine Schulveranstaltung ist.
    2. In welcher Rolle nimmt Dr. Rakete dort teil? Wenn ich privat im gleichen Sportverein wie meine Schüler bin, ist die Rollenverteilung klar. Hier nehme ich aber teil, weil ich die Lehrkraft der Schüler bin.
    3. Inwieweit ist die Lehrkraft in die Planung und Durchführung eingebunden? Nimmt sie nur Teil oder hat sie auch an der Planung mitgewirkt?
    4. ...

    Grundsätzlich denke ich, dass eine Teilnahme relativ problemlos möglich ist. Ich würde aber explizit informieren, dass es keine Schulveranstaltung ist und ich nur privat teilnehme und keine Aufsichtspflicht übernehme. Außerdem sollte die Teilnahme mit der Schulleitung abgesprochen werden.

    Niedersachsen hat meines Wissens nur eine inoffizielle. Ich bin dafür, dass die Schulleitung diese jeden Morgen zum Flaggenappell vorsingt.

    Aber mal im Ernst. Auf der eine Seite finde ich solche Sachen komisch. Aber auf der anderen Seite kann das auch die Identifikation mit unserem Staat und unseren Werten steigern. Schwierig.

    Nochmal: Ich bat vor längerer Zeit darum, diesen Smiley allenfalls zu verwenden, wenn man dann noch erklärt, was man nicht verstanden hat. Humblebee macht das meistens, du und Tom123 nutzen ihn lediglich, um Missfallen auszudrücken.

    Damit ihr beide wisst, warum sich das doof anfühlt, habe ich gestern ein paar Beiträge random mit eben diesem Smiley versehen.

    Sorry. Kindergarten.

    Sorry Leute, aber wenn ich von Person X lese, dass sie einfach mal pauschal negative Smiley auf alle Beiträge bestimmter User setzt, dann ist das Kindergarten-Niveau. Das ist eine Lehrerforum. Wer hier schreibt, hat Abitur, ein Studium und unterrichtet Schüler. Und dann setzt man böse smiley, um den anderen zu ärgern? Sorry, das passt nicht.

    Meine Eltern waren in zwei verschiedenen GKVs. Da warten deutliche Unterschiede in Bereich Service, Beratung, etc.. Dadurch im Endeffekt auch bei den Leistungen. Wenn mal wieder der Rollstuhltransport nicht bezahlt wurde und die Antwort kommt mit GKV XY haben wir nur Probleme und man zum fünften Mal eine andere bekommen hat, weiß man die GKV zu schätzen.

    Ich wage mal zu behaupten, dass sich mit 6.000€ brutto schon ein sehr gutes Leben in Deutschland leben lässt, umso mehr, wenn ein Partner (m/w/d) noch ein halbes Gehalt zusätzlich beisteuert. Es ging im Übrigen um das Gehalt eines Facharztes (m/w/d), kein Chefarzt (m/w/d) oder Klinikleitung.

    Wir sollten aber mal grundsätzlich hinterfragen, woher die ständige Angst in der Gesellschaft herkommt, dass Topverdiener (m/w/d) sofort das Land verlassen, sobald auch nur überlegt wird, Gelder zu kürzen.

    Es ist keine Angst. Es ist eine Tatsache, dass Ärzte Deutschland verlassen, weil sie im Ausland ein besseres Gehalt und/oder bessere Arbeitsbedingungen erhoffen. Das gilt insbesondere auch für ausländische Ärzte, die ihr eigenes Land verlassen und ein neues Leben anfangen wollen. Das ist natürlich schon immer so gewesen. Die Frage ist primär, ob die Zahlen steigen oder sinken und ob wir trotzdem genug Ärzte in Deutschland haben.

    Das habe ich auch schon gehört. Ist auch bei Lehrkräften ist es auch ähnlich. Aber letztlich muss das mit eingerechnet werden. Wenn am Ende 50% Ärzte werden muss ich halt mind. doppelt so viel ausbilden wir der Bedarf ist.

    Damit ihr beide wisst, warum sich das doof anfühlt, habe ich gestern ein paar Beiträge random mit eben diesem Smiley versehen.

    Ganz offenbar stört euch das ja auch, sonst hättet ihr nicht innerhalb von Minuten darauf reagiert.

    Also reagieren tue ich, weil es bei den Benachrichtigungen aufgetaucht ist. Grundsätzlich interessiert es mich schon, wenn jemand anderer Meinung ist. Dabei geht es mir weniger um ein "Finde ich doof" sondern um ein "Ich habe andere Argumente."

    Das jemand einfach nur Random Beiträge mit negativen Smileys versieht und Stress zu machen, konnte ich mir einem Lehrerforum bisher nicht vorstellen. Das ist das Niveau meiner ersten Klasse. Und da würde ich mit meiner Schülern ein Gespräch darüber führen. Mir tun deine Schüler:innen da tatsächlich leid.

    Ich wundere mich einfach, wenn ich am Montag einen Beitrag schreibe, eine Nutzerin am Mittwoch in diesem Thread schreibt und dann ein paar Tage später den Smiley unter meinem Beitrag setzt. In diesen Tagen muss ja eigentlich irgendwas passiert sein oder sich eine neue Erkenntnis ergeben haben. Daher hätte ich es gerne gewusst. Aber gut. Dann ist es halt so...

    Man kann als Single auch für deutlich unter 800 € wohnen. Vielleicht nicht in der Großstand aber sicherlich auf dem Land. Hier ist man eher bei 400 - 500 € am unteren Ende.

    Ich glaube, dass es tatsächlich ein großes Problem ist, dass der Abstand zum Bürgergeld zu niedrig ist und Bürgergeld "zu einfach" zu beziehen ist. Ich kenne so viele, die lieber Bürgergeld beziehen als nachher für 300 - 600 € mehr arbeiten zu gehen. Dann wird etwas schwarz gearbeitet etc. und man lebt vor sich hin. Das ist natürlich auch eine Frage der Lebenseinstellung. Aber wenn schon die Familie Bürgergeld bezieht...

    Für den sozialen Frieden wird es in Zukunft wichtig sein, niedrigqualifizierte Personen "beschäftigt" zu halten. Das gibt ihnen einen Sinn im Leben und verhindert, dass sie aus Perspektivlosigkeit destruktives Verhalten zeigen. Daher ist es essentiell, dass die Beschäftigungsquote vor allem in dieser Bevölkerungsgruppe hoch bleibt, sei es durch Tätigkeiten in der freien Wirtschaft oder, sollte die Anzahl nicht deckend sein, durch staatlich organisierte Aufgaben.

    Du widersprichst dich doch gerade. Um diese Menschen in Lohn und Brot zu bekommen, muss man sie qualifizieren. Viele von Ihnen fehlt es sogar an den Basisfähigkeiten. Ich habe eine Verkäuferin erlebt, die die Hälfte von 2 € mit dem Taschenrechner ausgerechnet hat. Es gibt Menschen, die nicht sinnentnehmend lesen können. Die nicht richtig schreiben können. Und ich rede da nicht von perfekten Deutsch. Es gibt Menschen, die nicht gelernt haben, jeden Tag pünktlich aufzustehen und zur Arbeit zu gehen. Die nicht Deutsch sprechen. Usw. Wir müssen diese Menschen qualifizieren. Und genauso müssen andere Menschen qualifizieren, die später Ärzte oder Lehrkräfte werden können. Wir müssen versuchen, dass jeder das beste aus seinen Möglichkeiten rausholen kann. Und das schaffen wir nicht mal in Ansätzen. Auch gute Schüler sind viel zu oft gut, weil die Elternhäuser viel geleistet haben. Der Anteil an Schule ist viel zu gering für den Aufwand den wir betreiben. Wir verlieren viel zu viele Kinder. Und andere werden nicht optimal gefördert und gefordert.

    Wer unter A15 mehr als 40h braucht ist doch ziemlich ineffizient möchte ich behaupten.

    Nee, überhaupt nicht. Es gibt so viele Aufgaben, die erledigen kannst/solltest/müsstest. Da gibt es sicherlich viele Aufgaben, die man zwar machen muss, aber nichts bringen. Aber alleine wenn ich an Differenzierung, Inklusion etc. denke, kann ich für jede Stunde viele sinnvoller Sachen machen. Und dann kommen noch Schulfahrten, außerschulische Lernorte, Digitalisierung, Schulentwicklung, Fortbildungen etc. dazu. Ich kann ohne Probleme sinnvoll mehr als 50h die Woche arbeiten. Das mache ich natürlich nicht. Aber wirklich unter 40 h zu kommen ohne das meine Arbeit schlecht wird, kann ich auch nicht.

    Und dann gibt es z.B. noch Menschen mit korrekturintensiven Fächern am Gymnasium etc..

    Die wenigsten KuK die ich kenne, arbeiten mehr als 40h.

    An der Gesamtschule? Ich dachte eigentlich immer, dass ihr eher mehr arbeiten müsst, da ihr mehr Zeit für Differenzierung und Inklusion braucht. Ich denke, dass man in vielen Bereichen unter 40 h arbeiten kann. Wenn man seine Sache aber gut machen möchte, ist es oft schwierig im Schnitt nicht bei deutlich über 40 h zu landen.

    Die meisten offenen Stellen gibt es im Niedrigqualifikationsbereich. Das sind Stellen, die teilweise sogar keine formale Qualifikation, sondern höchstens ein "Learning on the job" erfordern.

    Deutschland hat kein Qualifikationsproblem.

    Deutschland hat ein riesiges Qualifikationsproblem.

    Ersten brauchen wir "Profis" für die Zukunft. Fehlende Ingenieure, Ärzte, Facharbeiter sind die größte Gefahr für unsere Wirtschaft. Offene Stellen mit niedriger Qualifikation können vielleicht in Zukunft durch KI oder Roboter erledigt werden. Aber auch ansonsten sind es oft nicht die Stellen, die über unsere Zukunft entscheiden. Wir sind nicht ein Land für Billiglohnarbeiten.

    Aber wir haben auch in diesen Bereich ein Qualifikationsproblem. Das haben wir schon seit Jahren und es wird nicht besser. Es gibt Menschen, die einfach nie gelernt zu haben. Die es nicht schaffen morgens zur Arbeit zu kommen. Die es nicht schaffen sinnentnehmend zu lesen. Schon vor 20 Jahren hat mir ein Bekannter mit einem Schuhladen erklärt, dass er keine Bewerber mehr findet, die ausreichend qualifiziert sind.

    Du schreibst Mittwoch den letzten Beitrag zu diesen Thema. Dann wartest Du bis Sonntag und dann markierst Du meinen Beitrag von Montag mit einem verwirrt-Smiley? Nur aus reinem Interesse. Was hat dich denn seit Mittwoch so verwirrt an meinem Beitrag von Montag? Bzw. was ist daran inhaltlich falsch. Oder markierst Du pauschal alle Beiträge von mir so?

    Du schreibst Mittwoch den letzten Beitrag zu diesen Thema. Dann wartest Du bis Sonntag und dann markierst Du meinen Beitrag von Montag mit einem verwirrt-Smiley? Nur aus reinem Interesse. Was hat dich denn seit Mittwoch so verwirrt an meinem Beitrag von Montag? Bzw. was ist daran inhaltlich falsch. Oder markierst Du pauschal alle Beiträge von mir so?

Werbung