Beiträge von Tom123

    Bei uns ist es dieses Mal auch schwierig. Wir haben mehrere infizierte Schüler. Bei Lehrkräften / Mitarbeitern ist es bisher nicht so schlimm. Was mich vor allem stört, ist dass unsere Test anscheinend nicht wirklich etwas taugen. Wir arbeiten sozusagen im Blindflug.

    Es gibt doch einen offiziellen Aufklärungsbogen. Dort findet man bei mrna Impfstoffen:


    In den ersten Tagen nach der Impfung sollten außergewöhnliche körperliche Belastungen und Leistungssport
    vermieden werden. Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung können schmerzlindernde / fiebersenkende Medikamente eingenommen werden. Ihre Ärztin/ Ihr Arzt kann Sie hierzu beraten.

    Und was sind harte Maßnahmen? Haben wir die aktuell deiner Meinung? Oder willst du mal wieder alles schließen, just because, ist ja Deutschland und hier muss alles ätzend sein während Corona. Wäre sonst ja nicht Deutschland, Regelland Nummer 1.

    Relativ ja. 3G auf der Arbeit, 2G (in Nds.) im Restaurant etc.. Discos etc. geschlossen. Tägliche Test in der Schule. Maskenpflicht. Verbot größerer Veranstaltungen, Kontaktbeschränkungen insbesondere für Ungeimpfte.


    Wenn wir keine Lockdown machen wollen, bleibt nicht mehr viel über.

    elCaputo: Du hast vollkommen recht, dass man das nicht nur schwarz oder weiß denken darf. Aber das was du argumentierst, ist nicht das gleiche wie Drosten.


    Drosten sagt sinngemäß: Wenn wir eine hohe Immunität in der Bevölkerung haben, müssen wir uns vor Omikron nicht fürchten. Da wir sie aber nicht haben (zu viele ältere, zu schlechte Impfquote) können wir uns keine Durchseuchung leisten.


    Aktuell sind die täglichen Impfungen noch relativ gut. Da sollten wir tunlichst vermeiden, dass dem Virus freien Lauf zu lassen. Da die liebe FDP ja gerade gut verhindert, dass überhaupt zeitnah über eine allgemeine Impfpflicht beraten oder abgestimmt wird, werden wir sicherlich in den nächsten Wochen an einen Punkt geraten, dass kaum noch Impfungen stattfinden. Dann wird man sicherlich neu überlegen müssen. Allerdings bleibt auch dann das Problem, dass zu viele Neuinfektionen auf einmal das Gesundheitssystem überstrapazieren können.


    Persönlich würde ich denken, dass uns ja auch die Jahreszeit in die Karten spielt. Sollten wir noch die nächsten 6 Woche mit relativ harten Maßnahmen durchkommen, kommen wir langsam in eine Zeit, wo es von Natur aus einfacher ist.

    Genau dieser Teil des Zitats geht auf Herrn Drosten zurück und stammt nicht von mir.

    Ja, aber Drosten schränkt die Aussage ja mit "breiter Immunität vorausgesetzt" ein. Entsprechend kommt für ihn dieser Weg in Deutschland so nicht in Frage. Das war mir bei deinem Zitat nicht deutlich. Da hört es sich so an, dass man nun Maßnahmen reduzieren soll um eine Durchseuchung zu erreichen. Und das würde der Aussage Drostens widersprechen. Letztlich wird es natürlich darauf hinauslaufen, dass sich einige impfen und andere anstecken.

    Viel interessanter als Herr Djokovic ist doch, was Herr Drosten da so sagt. Wir sollten uns langsam trauen auf den Zug aufzuspringen, anstatt uns hinterm Bahndamm vor dem lauten Ungetüm zu fürchten. Gut, der letzte Teil war von mir.

    Dein letzter Teil passt aber nicht zu dem was Drosten sagt:


    Die gute Nachricht sei: Im Moment fahre der Zug angenehm langsam, denn Omikron habe eine verringerte Krankheitsschwere. Auf die Frage, ob er Omikron als Chance sehe, in den endemischen Zustand zu kommen, sagte der Virologe: "Es wäre eine Chance jetzt, breite Immunität vorausgesetzt." Zumal niemand ausschließen könne, dass der Zug auch wieder schneller werde.


    So weit so gut aber:


    Drosten sagte, die Bevölkerungsimmunität bei Erwachsenen entwickele sich in eine klare Richtung: "Die Bevölkerung baut Immunität auf und behält die auch." Deutschland sei jetzt "in dem Prozess", bald die Pandemie für beendet erklären und die endemische Phase ausrufen zu können. "Aber wegen des hohen Anteils Älterer in der Bevölkerung müssen wir das in Deutschland über Impfungen machen. Über natürliche Infektionen würden viel zu viele Menschen sterben", sagte Drosten der Zeitung. Deutschland habe schon "ein ganzes Stück dieses Weges geschafft über Impfungen", müsse ihn jetzt aber "zu Ende gehen, damit wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können".

    Traurig finde ich vor allem, dass in Deutschland mit den vermeintlich niedrigen Fallzahlen Politik gemacht wird.

    Letztlich kann man die Todeszahlen in Verhältnis zu den Einwohnern setzen. Bei tödlichen Verläufen wird man in der Regel die Infektion festgestellt haben. Da ist dann auch egal, ob man alle leichten Infektionen gefunden hat.

    Wenn man das macht, stellt man fest, dass es in Deutschland gar nicht so schlecht lief:

    https://de.statista.com/statis…n-ausgewaehlten-laendern/


    Natürlich ist das Virus nicht weniger tödlich. Aber es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die einen Einfluss haben. Das fängt damit an, wie gut die Impfung der Risikogruppen geklappt hat. Dann die Frage, wie gut man Risikogruppen schützen konnte. Gerade am Anfang der Pandemie gelang es in vielen Ländern nicht Risikogruppen ausreichend zu schützen. Bei uns ist beispielsweise immer noch ein Test für das Betreten eines Pflegeheimes notwendig. Das ist tatsächlich immer noch nicht überall der Fall. Dann kommt die Frage, wie alt die Bevölkerung ist. Wie gesund die Bevölkerung ist. Dann wie das Gesundheitssystem aufgestellt ist. In Italien, Spanien etc. kamen es eindeutig zu Todesfällen, da das Gesundheitssystem überlastet war. Das gab es in der Form in Deutschland nicht.

    Es fängt ja schon damit an, dass die Zahlen sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Teilweise sieht man das sogar innerhalb eines Bundeslandes.


    Die Schweiz hat übrigens eine deutlich jüngere Bevölkerung. Außerdem ein fast doppelt so hohes Bruttoinlandsprodukt. Man weiß schon lange, dass die Gefahr an Corona zu sterben viel mit dem sozialen Status zu tun hat. Da gibt es beispielsweise Zahlen aus NY. Und das hat nicht nur etwas mit der Wahrscheinlichkeit sich anzustecken zu tun. Mit höherem Einkommen ist man in der Regel gesünder, ernährt sich hochwertiger, hat einen besseren Zugang zu medizinischer Versorgung. Entsprechend ist auch die Lebenserwartung in der Schweiz deutlich höher.


    Es mag ja durchaus sein, dass in D zu wenig getestet wird. Da bin ich ja sogar einverstanden. Aber den Vergleich zum Ausland kann man nicht so einfach ziehen.

    und was ist mit der Arbeit in den Ausschüssen? Da wird ja (normalerweise) die ganze Arbeit gemacht.
    Dürfen die ungeimpfte Mitarbeiter*innen in das ganze Gebäude rumlaufen?

    Für die Ausschüsse steht auch drin, dass 2G plus für alle gilt. Das mit den Abstimmen ist sicherlich eine gute Frage. Kann ein AfDler dann nicht mehr am Ausschuss teilnehmen?

    ...was hier aber auch schon etwa 7 Mrd mal geschrieben wurde. Ich glaube, die Zeit der Überzeugung mit Argumenten ist eh vorbei.

    Dieser Kommentar zeigt leider nur, dass du kein Verständnis dafür hast, wie viel 7 000 000 000 sind.

    Außerdem zeigen die Aussagen einiger, dass man es anscheinend nicht oft genug wiederholen kann. Oder nerven dich die anderen Beiträge nicht?

    Aber wenn alle Besucher*innen (und Mitarbeiter*innen) ohne 2G+ in den Bundestag dürfen, dann ist es albern.
    Es ist ein symbolischer Akt, das Parlament ist eh kein Arbeitsparlament. Dürfen sie in die Ausschüsse? dann trifft man sich auch. Genauso wie auf den Fluren...

    Und wie kommst du darauf, dass das so ist? Das können gefährlich Falschinformation werden.


    Laut Homepage des Bundestages gilt für 2G und ffp2-Maskenpflicht. Aus der Berichterstattung des ZDF geht eindeutig hervor, dass 2G plus für alle gilt, die den Plenarsaal oder Ausschüsse betreten wollen:


    Für die 736 Bundestagsabgeordneten, ihre Mitarbeiter und andere Beschäftigte des Parlaments bedeuten die neuen Regeln konkret: Wer nur doppelt geimpft oder genesen ist, braucht einen zusätzlichen negativen Test für den Zutritt zum Plenarsaal oder zu Ausschusssitzungen. Geboosterte oder Genesene mit doppelter Impfung brauchen diesen nicht. Die Vorgaben gelten auch für Regierungsmitglieder und Olaf Scholz (SPD), der an diesem Mittwoch zum ersten Mal als Bundeskanzler den Parlamentariern bei der Regierungsbefragung Rede und Antwort steht.

    https://www.zdf.de/nachrichten…undestag-2g-plus-100.html


    Für die Mitarbeiter in den sonstigen Bereichen wird wahrscheinlich nur 3G gelten. Ebenso wie für die Abgeordneten der AfD auf der Tribüne. Ich sehe da keinen Widerspruch.

    warum dürfen die dann auf die Tribüne?

    Weil man dadurch deinen Punkt 1 entschärft. Dadurch können sie von der Tribüne teilnehmen ohne andere Abgeordnete zu gefährden. Aus meiner Sicht ist die wichtigste Aufgaben die Arbeitsfähigkeit des Bundestages als Parlament zu sichern. Dafür stellt man strenge Regeln auf, um Infektionen zu vermeiden. Für Parlamentarier, die damit ein Problem haben, gibt es die Möglichkeit der Tribüne. Wenn sie sich dort gegenseitig anstecken, ist es ihr Problem. Wie erwarten, dass Krankenschwestern, Altenpfleger, etc. ihren Job geimpft machen. Das sollten wir dann auch von unserer Parlament erwarten können.

    Oder weil es eben keine niedrigschwelligen Angebote in der Umgebung (und damit meine ich eben nicht eine Stunde Fahrzeit) gibt!

    Für viele Menschen sind eine Stunde Fahrzeit normal. Die fahren auch eine Stunde zur nächsten großen Stadt, zum Facharzt, zum Sportverein, etc.. Wir haben mehrere Kollegen, die 1 h Fahrtzeit zur Arbeit haben.

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