Beiträge von Tom123

    Sagt wer….mal anekdotisch … an einer anderen Schule hat sich mal jemand beschwert, dass dort mehr als erlaubt eingesammelt wurde …im Endeffekt gab es nur eine Ansage des Schulamts an die SL … seitdem bestellen die Eltern wieder „ freiwillig“ das zusätzliche Material.

    Du scheinst Dir irgendwie die Situation nicht bewusst zu sein. Du handelst im staatlichen Auftrag. Wenn Du in dieser Rolle wissentlich von den Eltern gesetzeswidrig Gelder einforderst, ist das kein Kavaliersdelikt mehr.

    Ich muss meinen Kopf dafür nicht hinhalten .. das hat die SL so entschieden.

    Wenn Du ein rechtswidrige Verhalten umsetzt, haftet dafür nicht deine SL. Deine SL ist eher mit dir dran. Wenn dir bewusst ist, dass das Verhalten der SL rechtswidrig ist, musst Du remonstrieren. Wenn nicht, bist Du mit dran. Und übrigens auch hier gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

    Es wäre für die Politik vielleicht sinnvoll, das ungelöste Einwanderungsproblem zu lösen und mehr auf den Mehrheitswillen der Bevölkerung zu achten.

    Das wäre gut. Und vielleicht könnte sie dann gleich noch den Fachkräftemangel und den Klimawandel lösen. Dann haben wir auch noch ein strukturelles Probleme, dass wir keine Rohstoffe haben. Ein paar größere Erdölfunde in Deutschland würden unsere Situation auch deutlich verbessern.


    Aber mal im Ernst. Es gibt einfachen Lösungen für solche komplexen Probleme. Mir ist momentan keine nachhaltige, umsetzbarer und gleichzeitig mit unseren Grundrechten konforme Lösung bekannt. Die AfD tut zwar so als ob es alles easy wäre aber auch mit einer absoluten AfD-Mehrheit hätten wir noch die gleichen Probleme plus ein paar Bonusprobleme.

    Es gibt zB Urteile darüber, dass die Kosten für Anschaffung und Ausstattung eines Arbeitszimmers nicht vom Arbeitgeber erstattest werden müssen, auch wenn die Notwendigkeit nicht in Frage gestellt wird. Urteil

    Eingeführte Bücher müssen zur Verfügung gestellt werden, aber nur leihweise und die Lehrkraft muss sie ohne Eintragungen oÄ zurück geben.

    Ok, Arbeitszimmer ist klar. Wobei du natürlich formal auch nicht verpflichtet bist die ein Arbeitszimmer anzuschaffen. In der Praxis sieht es natürlich anders aus.

    Bei Büchern ist es so, dass sie soweit nutzen kannst, wie es für den Unterricht notwendig ist. Ebenso sind die üblichen Gebrauchsspuren unproblematisch. Sollte ich ein Buch beschädigen, sollte es auch nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ein Problem sein. Bei grober Fahrlässigkeit greift die Versicherung. Letztlich bleibt nur das Arbeitszimmer, wo ich einen gewissen Druck sehe, dass ich es anschaffen muss.

    Es soll Schulen geben, an denen die Lehrkräfte die für den Unterricht benötigten Lehrbücher selbst anschaffen müssen -

    Diese Schulen und diese Argumentation gab es in Niedersachsen auch. Es ist aber meines Wissens inzwischen höchstrichterlich klargestellt, dass das nicht der Fall ist. Daher wunderte ich mich über die Aussage, dass im geringen Umfang Arbeitsmittel aus dem Gehalt bezahlt werden müssen.


    https://www.rechtsanwalt-rater…lbuch-fur-lehrer-bezahlen

    Zu Bucher Biotec findet man leider nichts im Internet. Mit dem Kontakt zum wahren Leben wäre ich aber an deiner Stelle etwas vorsichtig. Wenn man andere entsprechend kritisiert, sollten die Beispiele passen.

    Bei der SKAN in Allschwil ....

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    ebenso bei OLS Bio, sowohl in Bremen als auch in Basel.

    Da gebe ich das doch einfach mal in google ein und siehe das finde ich bei den Stellenangeboten:


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    Bei der SKAN in Allschwil schafft es auch jeder selber seine Kaffeetasse sauber zu machen. Ebenso bei Bucher Biotech, ebenso bei OLS Bio, sowohl in Bremen als auch in Basel.


    Hier schreiben einige, die noch Kontakt zum "wahren Leben" haben. Ich wäre etwas vorsichtiger mit markigen Worten. Meine Arbeitsbedingungen sind nicht schlechter, in einigen Bereichen sogar besser als die meiner Partnerin.

    Noch mal: Anscheinend war mein Beitrag schwer zu verstehen. Es geht nicht darum, seine eigene Kaffeetasse wegzustellen.

    Aber: Stellt der Arbeitgeber bei den oben genannten Firmen kostenlose Getränke? Stellt der Arbeitgeber Geschirr oder bringt jeder seinen eigenen Becher mit? Wer hat Geschirr und Kaffeemaschine bezahlt? Wer wischt ab und zu mal die Küchenzeile ab und macht eine Grundreinigung?

    Würth im Hohenlohischen. Den eigenen Kaffeebecher in die Spülmaschine ein-oder selbige in der Früh wieder auszuräumen gehört sich dort auch für die persönlichen Assistenten der Eignerfamilie (teilweise promovierte Leute, die zusätzlich noch einen Lehrstuhl innehaben), weil diese Art Bodenständigkeit, statt sich über andere Angestellte mit geringerem Einkommen zu erheben und von denen nach Strich und Faden bedienen zu lassen dort dazugehört und durchaus Teil des guten Betriebsklima ist.

    Du bringst Da aber zwei Sachen durcheinander. Gutes Verhalten und Vorgaben des Arbeitgebers. Selbstverständlich finde ich es richtig, wenn auch Lehrkräfte ihre Kaffeebecher selbst in die Maschine räumen. Und es muss auch morgens keine Putzfrau kommen, um die Maschine auszuräumen. Aber wenn irgendwo ein Becher noch rumsteht, dann sollte der auch von Reinigungskräften wegeräumt werden. Wir hatten mal ein paar Tage in einem Nebenraum einen leeren Kaffeebecher von Eltern stehen, die dort die Bücherei machten. Die Reinigungskraft hat mir das dann gezeigt und meinte, dass das nicht ihre Aufgabe sei. Oder auch einfach eine Kaffeemaschine zur Verfügung zu stellen. Ist in den meisten Betrieben normal.

    Ich räume auch am Ende des Schultages mein Pult auf und werfe alte Arbeitsblätter etc. weg. Trotzdem erwarte ich, dass ab und zu jemand durch die Klasse geht und reinigt. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Das hat auch nichts mit bedienen lassen zu tun. Sondern einfach mit Wertschätzung der Arbeitnehmer. Auch unsere Reinigungskräfte trinken in ihrer Pause gerne einen Kaffee und haben sicherlich nichts dagegen, wenn die Stadt das Geld hätte um jeden Monat für 20 € ein wenig Kaffeepulver für die Mitarbeitenden zu finanzieren.


    Da könnte ich Dir z. B. meinen Arbeitgeber empfehlen. Und das ist keineswegs eine "Klitsche". Es kommt einfach sehr stark auf die Branche an. "Kostenlose" (sprich: im Gehalt eingepreiste) Mitarbeiterverpflegung ist übrigens in der Gastro traditionell üblich, das ist nun gerade kein Vergleich.

    Ok, ich war selbst bei drei Arbeitgebern in der Finanzbranche. Da war es normal.

    Mercedes und BMW haben es auch. Enercon bei uns auch. In den Arbeitsstätten meiner Eltern gab es das schon als ich Kind war. Achja, unser örtlicher Lebensmittelhandel hat es auch.

    Ich meine man muss doch nur mal in den Stellenanzeigen gucken. Fast jeder Betrieb wirbt inzwischen mit irgendwelchen Benefits. Aber vielleicht lebe ich auch einfach in einer Blase und Fachkräftemangel etc. sind alles Erfindungen der Medien.

    "Die" freie Wirtschaft gibt es nur in der Vorstellung von sich unterprivilegiert fühlenden ÖD-Knechten. Kostenlose Getränke und Verpflegung besteht auch in der Wirtschaft oft genug aus Mineralwasser oder Kaffee mit nix dazu.

    Ich habe selbst bereits bei drei normalen Arbeitgebern Vollzeit gearbeitet und gehe auch nicht mit geschlossenen Augen durch die Welt. Mineralwasser und Kaffee ist auch schon mal mehr als in jeder Schule. Mal zum Vergleich: Selbst bei unseren örtlichen Fastfoodtempel (nicht M und auch nicht BK) arbeitet eine Bekannte. Die dürfen pro Schicht für 15 € essen und trinken. Selbst beim goldenen M gibt es bei uns ähnliche Regelungen. Bei meinem Stammbäcker hängt seit ein paar Wochen ein Zettel, wo er mit ähnlichen Benefits um neue Auszubildene kämpft (Pausenverpflegung gratis, 50% Personalrabatt). Vielleicht musst der ÖD einfach mal im 21. Jahrhundert ankommen.

    Aber Du hast natürlich Recht. Amazonfahrer bekommen solche Benefits z.B. nicht. Ist halt alles eine Frage, woran man sich orientiert. Versuche doch außerhalb des ÖDs Arbeitgeber zu finden, wo Menschen mit Hochschulabschluss sich Gedanken um ihre Verpflegung machen müssen. Oder noch besser: An vielen Schulen bei uns machen die Putzfrauen nicht die Sachen der Lehrkräfte sauber. Also Kaffeebecher, Kaffeemaschine etc.. Nenne mir nur einen Arbeitgeber, wo die Mitarbeiter in ihrer Freizeit für die Pflege der Sozialräume zuständig sind.


    Es ist am Ende auch total schwachsinnig. Statt das Gehalt um 100 € zu erhöhen, könnte der AG viel besser das Geld in bessere Arbeitsbedingungen stecken. Da hätte er und wir wahrscheinlich deutlich mehr davon.

    Es gibt Taschen. Da kann man Sachen verstauen. Ggf. auch zuvor zubereitete Speisen. Ich sah bei einem Praktikumsbesuch, dass Arbeitnehmer in der Industrie das so machen und auch bei 8 Stunden im Betrieb so überleben.

    In der freien Wirtschaft ist es durchaus üblich, dass der Arbeitgeber für solche Anlässe kostenlos Getränke und Verpflegung bereitstellt. Oft gibt es auch für die eigenen Mitarbeiter kostenlose Getränke und teilweise Speisen. Früher gab es teilweise auch Automaten zum Selbstzahlen aber es spricht sich inzwischen immer mehr rum, dass sich solche Benefits für den Betrieb mehr lohnen als sie kosten. Ich fürchte aber, dass es noch ein paar Jahre / Jahrzehnte dauert bis das im öffentlichen Dienst angekommen ist.

    Ich verstehe bis heute nicht, warum Bürgergeldempfänger in teuren Städten Wohnungen bezahlt bekommen? Warum weist man denen nicht einfach Wohnungen auf dem Dorf zu, die sowieso leer stehen.


    Das ist doch sozialer Sprengstoff, wenn arbeitende Familien mit wenig Einkommen aus der Stadt gedrängt werden und pendeln müssen, und Hartzer Bürgergeldempfänger in den Stadtwohnungen vom Amt bezahlt sitzen.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber auch bei uns auf dem Land gibt es zu wenig Wohnraum. Außerdem würdest Du massenhaft Menschen aus unteren Schichten in die Dörfer exportieren. Das finden sicherlich die Menschen, die dort leben auch nicht wirklich prickelnd. Alleine die Infrastruktur ist dafür nicht ausgelegt. Damit würdest Du die sozialen Unterschiede noch zementieren und die Landflucht verstärken. Denken wir nur mal an die Schulen.

    Es ist schon sinnvoll auf eine gute Durchmischung der Gesellschaft zu setzen.

    Trotzdem bin ich bei dir, dass der Staat nicht für teuren Luxuswohnraum zahlen sollte. Also sind wir wieder bei meinem Vorschlag aus dem anderen Thread. Der Staat baut preiswerte, einfache Wohnheime.

    20 % scheint bei der Union der Schwellwert zu sein bzgl. der Grundgesetzänderung:

    ...

    Hat aber irgendwie nichts mit meiner Aussage zu tun, oder? Für mich ist die AfD auch mit 5% gefährlich. Sie vergiftet das politische Klima und untergräbt das Vertrauen in das politische System. Das ganze in der Regel mit absichtlichen oder unabsichtlichen Falschaussagen.

    Da siehst Du mal welche Arbeitsleistung und welches Haftungsrisiko (Fahrt wird teurer, weil während des Schuljahrs 5-10 Schüler die Klasse verlassen) du in so eine Fahrt hinein steckst, wenn du es selber machst. Das wird bei uns leider alles monetär bzw. in Form von Überstunden erfaßt.

    Wenn Du es selber machst, ist es mit den Angeboten in der Regel einfacher. Beim Bus fragt man drei Unternehmen an. Bei Bahn gibt es keine Vergleichsangebote, Jugendherbergen in der Regel genauso. Zu mindestens da wo wir als Grundschule so hinfahren, gibt es in der Regel keine Alternativen. Beim Bus achten wir tatsächlich darauf bei großen Fahrten auch Vergleichsangebote einzuholen. Ich glaube, dass wir das ab 800 € müssen. Müsste ich aber noch mal nachsehen.

    Bist du dir sicher? Guck dir einmal die Geburtenraten der letzten Jahrzehnte an. Es gibt eine signifikante Steigerung der Geburtenrate, die nicht nur durch gesteigerte Migration zu erklären ist.

    Also um das Thema nur kurz anzuschneiden: So weit ich da drin bin, ist beispielsweise der soziale Status relevant. Je höher er ist, desto weniger Kinder hat man. Man kann durch Kindergeld etc. etwas erreichen. Die Auswirkungen sind meines Wissen aber nicht sehr groß. Dazu wirken solche Maßnahmen überdurchschnittlich auf sozial schwächere Familien, die sowieso bereits mehrere Kinder haben und finanziell vom Staat abhängig sind. Bei Familien mit höheren Einkommen stehen oft Kindergeld etc. in keinem Verhältnis zu den Kosten eines Kindes. Am Ende führt eine Steigerung des Wohlstandes dazu, dass wir tendenziell weniger Kinder bekommen. Das ist natürlich ein Dilemma. Ähnliche Probleme sind auch in anderen Industrienationen zu sehen.

    Auch Dinge wie Vereinbarkeit von Beruf und Familie lässt sich nur begrenzt umsetzen. Gerade in Führungspositionen hilft es nur begrenzt, wenn ich auf dem Papier gewisse Privilegien habe, ich aber in einer entscheidende beruflichen Phase raus bin. Soweit ich informiert bin, hat der Staat in Industriegesellschaften daher nur wenig Einfluss auf die Geburtenrate. Nur wenige bekommen ein Kind (mehr) nur weil es 500 € Kindergeld gibt. Was natürlich spannend ist, inwieweit der Staat die Sicht der Gesellschaft auf das Thema positiv beeinflussen kann. Das Kinderkriegen wieder "in" ist.

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