Beiträge von Tom123

    Damit war die Grundgesamtheit der Unterrichtsstunden im Schuljahr kleiner und seine Fehlzeiten beliefen sich nicht auf 29,98% sondern auf 30,01%.

    —> Zurück in den Irak

    Du scheinst sehr frustriert zu sein. Das tut mir leid und dann ist dir wahrscheinlich auch nicht geholfen. Aber in der Praxis sind die vielleicht wenn überhaupt 100.000 Menschen, die wir dann abschieben nicht das Problem in Deutschland. Die Frage ist, wie wir die Menschen integrieren und zu einem produktiven Teil der Gesellschaft machen. Ich bin auch nicht frustriert, wenn irgendjemand eine Bank überfällt und sich damit ein gutes Leben macht.

    Nach öffentlicher Ankündigung eines solchen Vorgehens und der klaren Aufforderung zur freiwilligen Ausreise bei fehlender Aufenthaltserlaubnis, also auch nicht "einfach so".

    Es sollte natürlich nur tatsächlich Ausreisepflichtige treffen.

    Welche öffentliche Ankündigung? Es wurden Menschen "abgeholt", die amerikanische Staatsbürger waren. Und auch ansonsten. Wir reden von Menschen? Willst Du weinende Kinder aus Grundschulen raustragen? Welchen Eindruck macht das wohl auf die Klassenkameraden?

    Was verhindern? Das Eltern ihre Kinder bestmöglich fördern u.U. auch besser als der Staat das mit Ganztagsbetrueung kann?

    Die Frage ist, was ist das optimale für dich und was ist das optimale für die Gesellschaft als ganzes. Am Ende trifft es dich dann auch wieder. Die Eltern, die ihre Kinder auf dem Gymnasium haben, brauchen sich erstmal keine Gedanken machen über Kinder an Brennpunktschulen. Aber wenn die später von Sozialleistungen leben, müssen das ihre Kinder wieder verdienen. An einer anderen Schulform wären diese Kinder vielleicht Handwerker geworden und produktiv für die Gesellschaft aktiv geworden.

    Du suggerierst, dass das aus der Schule rausholen einfach so kommt. Die Eltern haben vorher Ablehnungsbescheide und Ausreiseaufforderungen bekommen. Erst wenn das alles ignoriert wird, kommt es zu schlimmen Szenen.

    Die ungeregelte Migration mi allen Problemen hat zum Erfolg der AFD geführt und ist ein Schlag für alle jene Migranten, die den mühevollen legalen Weg der Migration gegangen sind.

    Also in den USA holen sie die Kinder oder Menschen einfach ab. Sogar welche, die gar nicht ausreisepflichtig wären. Sind schon genug unschuldige Opfer.

    Sind wir doch mal realistisch. Diese Menschen haben ihr Leben riskiert um nach Deutschland (Europa) zu kommen. Die sind mit einem Schlauchboot über das Mittelmeer gefahren. Die werden im Zweifel alles machen, um nicht wieder zurück zu müssen.
    Da gibt es genug Möglichkeiten. Falsche Pässe, untertauchen, einfach wieder einreisen, etc. Wenn man nicht extrem brutal und hart durchgreifen will, bekommt man das Problem nicht in den Griff. Ich würde das Buch die Die Hungrigen und die Satten empfehlen. Losgelöst vom Buch trifft es die Grundproblematik im Kern. Wenn wir im Afrika Menschen haben, die so verzweifelt sind, dass sie ihr Leben riskieren, haben wir dauerhaft keine Chance.

    Trotzdem bin ich auch dafür an gewissen Stellschrauben nachzujustieren. Härtere Gesetze, mehr Ausweisungen usw. Aber ich bin auch realistisch, dass das wenig bringen wird.

    Ganz einfach, wer illegal über die EU Grenze kommt, wird ohne wenn und aber zurück geschickt. Das geschieht einige Male und es kommt keiner mehr. Wenn der Migrant das Herkunftsland vergessen haben sollte, kann man ein Abkommen mit einem afrikanischen Drittstaat schließen.

    Mal davon abgesehen, dass das wahrscheinlich mit den Grundrechten nicht hinhaut, versucht Trump genau das Konzept und es klappt trotzdem nicht. Möchtest Du, dass die Bundespolizei Kinder aus der Schule holt, um sie auszuweisen?

    Mir als Elternteil dieser Gruppe wäre das ganz sicher nicht egal und ich würde alles tun, mein Kind bestmöglich zuförden, auch wenn es bedeutet, es aus der Ganztagsbetrueung herauszunehmen.

    Und der Staat muss versuchen das zu verhindern. Das ist doch der normale Weg in vielen Bereichen. Egal wo du guckst. Nicht jeder verhält sich freiwillig sozial. Deswegen gibt es Regeln und Gesetze, die der Staat im Zweifel durchsetzen muss.

    Deine Vorschläge sind vollkommen utopisch. Mal abgesehen von den Kosten. Du willst im Mittelmeer GPS und Handyempfang stören? Und warum sollen die Schiffe dann nicht einfach ohne GPS und Handyempfang losfahren?

    Und befestigte Teilabschnitte? Im Mittelmeer? Patrouillen sind eine gute Idee. Aber wie viele brauchst Du da? Im Zweifel schickst Du sie weg und sie versuchen es am nächsten Tag wieder. Es ist utopisch, dass wir das Mittelmeer auch nur annähernd dicht bekommen. Und selbst wenn wir das irgendwie schaffen. Was hindert die Leute daran andere Routen zu nutzen? Sie riskieren doch jetzt schon ihr Leben. Dann geht es halt per Containerschiff Richtung Nordsee und dann mit dem Schlauchboot weiter. Oder EU-Ostgrenzen. Die Menschen sind auch aus der DDR geflohen. Und da ging es ihnen deutlich besser als in Afrika.

    Man müsste nur das Mittelmeer und die Balkanroute abschirmen. Wer sich doch irgendwie reinmogelt, wird zurückgebracht. Das wäre alles selbstverständlich machbar, wenn man denn nur wollte. Auch wenn es mir nicht um Geld geht, wäre es gewiss auch günstiger als das, was wir jetzt haben.

    Noch mal. Das sind mehrere tausend Kilometer. Also wie schirmst Du das ab? Trump schafft es in Mexiko auch nicht mit einer großen Mauer. Spanien schafft es nicht in Nordafrika. Und Du willst eine sichere Grenze durch das Mittelmeer machen? Wie?

    Also mit dem zurückgebracht ist nicht so einfach wie die AfD sich das vorstellt. Erstmal haben wir in Deutschland Gesetze. Da wäre das Asylrecht und die Sache mit der Würde des Menschen. Also da gibt es nicht einfach Menschen zweiter Klasse. Auch ein Afrikaner ist ein Mensch mit Rechten.

    Und selbst wenn wir beschließen, dass es kein Asylrecht mehr gibt und alle zurück müssen. In den USA hindert das auch niemanden zu kommen. Dann haben wir hier halt illegale Einwanderer. Mit allen Vor- und Nachteilen. Willst Du dann hungernde Menschen haben, die sich in irgendwelchen Ecken tummeln? Möchtest Du Situationen wie in den USA haben, wo ICE Jagd auf mutmaßliche Illegale macht?

    Eine Lösung wäre es bereits, wenn man bei einer 6 Tage Woche einen Anspruch auf einen freien Tag hätte. Also Samstags Unterricht dafür Montags frei.

    Ich denke aber, dass der hier vorgetragene Fall 6-Tage Woche ohne Recht auf Ausgleich ein extrem seltener Fall ist. Das wird nur extrem wenige Lehrkräfte betreffen.

    Kann man sehr wohl. Du bist nur zu phantasielos.

    Dann erzähl mal wie? Trump schafft es in Mexiko nicht, Spanien in Nordafrika nicht, Israel nicht um Terroristen abzuwehren und Schmuggel zu verhindern. Die wären alle sicherlich an neuen Konzepten interessiert. Nur mal als Vergleich die Grenze zwischen den USA und Mexiko sind rund 3100 km. Dabei viel unbewohntes Gebiet, das relativ leicht zu überwachen ist. Die Deutschen Außengrenzen sind rund 3800 km und fast überall passierbar.

    Man kann heute Grenzen sichern ohne Mauer und Schießbefehl.

    Kann man nicht. Das sieht man doch gerade. Und auch Trump hat es bis heute nicht geschafft die Grenze zu Mexiko vollständig zu schließen ...

    Das kommt mir doch sehr stark verkürzt vor. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es heutzutage weniger Studenten (m/w/d) klassischer "brotloser" Studiengänge wie Philosophie oder freie Kunst gibt als noch vor einigen Jahrzehnten, aber es gibt sie weiterhin - und diese Studenten (m/w/d) setzen andere Schwerpunkte bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft.

    Wir müssen uns nichts vorstellen, da es dazu etliche Untersuchungen gibt. Und diese Untersuchungen zeigen, dass für viele Jugendliche die Work-Life-Balance ein wichtiger Faktor ist. Ich glaube auch, dass das zu meiner Zeit ein Punkt gewesen wäre. Wenn man mir gesagt hätte, dass wir an 6 Tagen Unterricht geben müssen, wäre das auch für mich ein Minuspunkt gewesen.

    Ich wollte halt an einer Sonderschule arbeiten, ich hab mir null,null Gedanken zu Arbeitsbedingungen, Bezahlung etc. gemacht.

    Ich weiß nicht, ob "die Jugend von heute" wirklich so kolossal viel anders tickt, aber wer Lehramt studiert, weil er denkt, dann nicht viel zu tun zu haben ist zu jeder Zeit blauäugig.

    Ich glaube, dass es heute einfacher ist an valide Informationen zu kommen. Außerdem sind die Möglichkeiten heute viel umfangreicher. Ich würde daher nicht davon ausgehen, dass die Mehrheit sich blauäugig in das Studium stürzt. Ich denke aber auch, dass es früher nicht so viel anders war. Sicherlich studiert der eine oder andere blauäugig los. Aber andere werden sich gut informieren...

    Wir können es mal mit Fakten ausprobieren:

    https://deutsches-schulportal.de/schule-im-umfe…hl-wichtig-ist/

    "In der Studie wurde auch konkreter geschaut, welche Faktoren eine gute Arbeit (jetzt oder künftig) ausmachen. 63 Prozent der Befragten bewerten „eine gute Arbeitsatmosphäre“ als sehr wichtig. Danach folgen „eine gute Balance von Arbeit und Freizeit“ (57 Prozent) und die „Sicherheit des Arbeitsplatzes“ (56 Prozent)."

    Und zu deinem Argument der Sinnhaftigkeit:
    "Danach gefragt, was die 14- bis 29-Jährigen heute allgemein motiviert, gute Leistungen zu bringen, rangiert in der Trendstudie der Faktor „Geld“ (52 Prozent) mit Abstand ganz oben auf der Skala. Auch „Spaß“ (37 Prozent) und „Ziele erreichen“ (34 Prozent) spornt die jungen Befragten an. Erst danach folgen „Anerkennung“ (26 Prozent), „Etwas Sinnvolles tun“ (25 Prozent) sowie „Ehrgeiz“ und „Leidenschaft“ (23 Prozent)."

    Ich würde sagen, dass eine Sechs-Tage-Woche doch mit dem Wunsch einer guten Balance von Arbeit und Freizeit kollidiert.

    Ich glaube, dass Du da junge Menschen unterschätzt. Durch KI und Internet sind viele deutlich besser informiert. Und wenn ich weiß, dass ich als Berufsschullehrer eine Sechstagewoche habe, ist das sicherlich ein dickes Minus. Man könnte auch alternativ einfach ein anderes Bundesland wählen. Bei A13 für alle war doch das gleiche Probleme. Wenn Bundesland A besser zahlt, sind viele eher dort hin gegangen.

    Nein. Es verdächtigt diejenigen, die an ihrer Identitäts- und Altersfeststellung nicht mitwirken.

    :aufgepasst:

    Zwischen Mitwirken und einer Röntgenuntersuchung bestehen aber große Unterschiede. Beispielsweise musst Du bei der Polizei deine Daten angeben. Eine Zeugenaussage musst du erst vor Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft machen. Du darfst aber auch ggf. Schweigen, wenn Du oder ein naher Verwandter betroffen ist. Eine medizinische Untersuchung bedarf einer richterlichen Anordnung und hat hohe Hürden. Sollten diese Rechte nicht auch für alle Menschen gelten? So nach dem Motto: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass Kollegen massenhaft aufgehört haben. Allerdings kenne ich mehrere, die weiterhin 23 Stunden unterrichten und auf Gehalt verzichten.

    Ich denke kaum, dass jemand deswegen aufhört. Aber es geht um die Attraktivität des Berufes. Jemand der 4-5 Jahre Studium + 1-2 Jahre Ref hinter sich gebracht hat, hört nicht einfach auf. Aber jemand, der überlegt welchen Weg er einschlagen soll, wird sich sicherlich überlegen, ob er eine 6-Tage-Woche haben möchte oder lieber etwas anderes studiert.

    Gymshark : Was verwirrt dich? Ich nehme an, dass Du die Aussage inhaltlich verstehst. Also verwirrt es dich, dass Lehrkräfte nicht 6 Tage in der Woche arbeiten wollen? Ist es für dich nicht vorstellbar, dass das für die meisten Menschen ein Grund ist diesen Beruf nicht zu wählen?

    Es gibt kein Grundrecht auf Betrug oder Erschleichung von Leistungen/Vergünstigungen.

    Es gibt aber Grundrechte. Ich kann nicht ohne irgendwelche Beweise jemanden diese Grundrechte entziehen, wenn sich die Person nicht röntgen lassen will. Das hat nichts mehr mir Freiwilligkeit zu tun.
    Man geht erstmal davon aus, dass die Person unschuldig ist und wahre Aussagen trifft. Im zweiten Schritt verlange ich dann Unterlagen oder suche nach Anhaltspunkten, dass die Person unwahre Angaben gemacht hat. Euer Vorgehen setzt erstmal alle unter einen Generalverdacht.

    Weil es in den Handlungsempfehlungen des Gesetzes steht.

    —> https://lsjv.rlp.de/fileadmin/lsjv…eststellung.pdf

    Zitat daraus (Kapitel 6):

    Nein, da steht etwas anderes als deine Vorschläge.

    Da steht erstmal im Zweifelsfall. Also nicht jeder wird pauschal geröntgt. In Einzelfällen bei vorliegen andere Verdachtsmomentan kann eine Untersuchung gemacht werden.

    Zweitens steht dort nur im Einwilligung. Das bedeutet auf deutsch Freiwilligkeit. Keine Drohungen, kein Entzug von Rechten.

    Denkbar wäre eine Situation, wo das Amt aufgrund der vorliegenden Daten von einer Volljährigkeit ausgeht. Die Person könnte freiwillig eine Röntgenuntersuchungen wünschen, um ihren Standpunkt zu untermauern.

    Deine Idee war es alle pauschal unter Generalverdacht zu stellen und mittels Drohung der Entziehung ihrer Schutzrechte zur einer Untersuchung zu zwingen.

    Es gibt übrigens auch eine einfache saubere Lösung. Keine besonderen Schutzrechte für Minderjährige. Man schiebt sie wie Erwachsene ab. Ob man das möchte, ist eine andere Frage. Aber gerade in dieser besonderen Konstellation mit der Enklave, kann ich es mir vorstellen.

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