Jetzt habe ich mich gerade gewundert, wie du auf "6 komma 7" Konferenzen kommst...
6-7😀
Jetzt habe ich mich gerade gewundert, wie du auf "6 komma 7" Konferenzen kommst...
6-7😀
Ich hätte ja gesagt, dass es einfacher ist eine halbe Konferenz anderweitig zu kompensieren als zwölf halbe Konferenzen. Einfach zu weniger Konferenzen gehen ist in BW jedenfalls keine vorgesehene Möglichkeit.
Das war auch nur Februar und März. Am Ende haben wir auch 6,7 Konferenzen, die für alle Plicht sind. Dazu natürlich noch Zeugnis und Klassenkonferenzen, die aber nur ein Teil besucht. Fachkonferenzen machen wir gerne direkt vor oder nach einer DB. In der Regel hat man schon alles vorher besprochen und macht es dann nur offiziell. Bis auf die Hauptfächer haben die Fachkonferenzen oft nur 2-3 Lehrkräfte. Daher haben wir kaum Konferenzen bei denen TZ-Leute sinnvoll fehlen können. Das haben wir mal probiert, war aber am Ende für alle unbefriedigend. Das ist aus meiner Sicht aber auch eine Grundschulsache. Wir besprechen vieles, was dann auch alle betrifft und da will auch jeder dabei sein.
Ausgleich kann bei uns über die Arbeitsgruppen folgen. Wir haben immer ein paar Arbeitsgruppen, die irgendwas vorbereiten oder bearbeiten. In der Regel meldet man sich freiwillig. Je nachdem was einen interessiert und wie man belastet ist. Allerdings würde ich behaupten, dass das es nicht von TZ oder VZ abhängig sind. Manche Leute sind ständig dabei andere sieht man nur sehr selten. Aber das finde ich auch nicht so problematisch. Solange sich genug melden, die gerne mitarbeiten wollen, ist das ok. Wenn es zu wenig wären, müsste man natürlich mal Leute ansprechen.
Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass diese beiden Punkte genau das sind, was ich bei der Diskussion hier im Thread immer wieder gesagt habe, was aber verschiedentlich (nicht von Seph) in Frage gestellt wurde.
Ich glaube es ist weniger die Frage, dass es kompensiert werden soll als die Frage wie es in der Praxis umgesetzt wird. Wenn Du natürlich ein volles Programm hast, ist das kein Problem. Bei uns gab es seit dem Halbjahr eine verbindliche Konferenz. Dazu zwei Arbeitsgruppentreffen, die aber immer nur einen Teil betreffen. Wenn ich lese das andere in der 12 haben, gibt es da natürlich Möglichkeiten der Kompensation. Andererseits ist bei 1 Konferenz natürlich auch der Bedarf an Kompensation nicht so groß.
In HH, wo es ja den Versuch gibt, Arbeitszeiten festzulegen, wird die Unterrichtsstunde mit dem Zeitfaktor von etwa 1,75, also 105 Arbeitsminuten belegt.
Hier stehen aber andere Zahlen:
https://www.hamburg.de/resource/blob/…ge-004-data.pdf
Für sonstige Aufgaben und Schnickschnack wird ein anderer Faktor ermittelt. Vorbereitung zu kürzen, um mehr Sommerfest zu schaffen ist sicher nicht offiziell abgesegnet, sondern in die Planung fließen bereits soundsoviele Stunden ein. Das Sommerfest ist also bereits abgedeckt, zumindest durch die Vollzeitkräfte...
Wenn Du meine Beiträge lesen würdest, würdest Du merken, dass ich kritisiere, dass man ein Schulfest, eine Projektwoche etc. auf einmal plant. Ich habe nie vorgeschlagen, Unterricht für ein Sommerfest zu kürzen. Ich wüsste auch gerne, wie Du darauf kommst, dass ein Sommerfest bereits abgedeckt ist. Ich kenne keine Rechtsquelle, die die Durchführung von Sommerfesten vorschreibt.
In meinem Beitrag ging es darum, dass TZ-Kraft oft die gewonnene Zeit nutzen, um die verbleibenden Stunden besser vorzubereiten. Einige gehen auch in Teilzeit, weil sie die Aufgaben sonst nicht schaffen und sich überfordert fühlen. Und für dich noch mal zum Verständnis: Das ist nicht gut. Und das ist nicht die Schuld der Teilzeitkräfte. Es ist ein systemisches Problem, dass der Dienstherr immer mehr Aufgaben stellt ohne für Entlastung zu sorgen.
Das versteht sich nicht von selbst, Tom123 schrieb, wer k.o. sei, könne an der Vorbereitung sparen. Unterrichtsvorbereitung gehört aber nunmal zu den originären Aufgaben einer Lehrkraft. Ich halte es für gewagt, öffentlich zu empfehlen, dass man nicht mehr vorbereiten soll, weil Sommerfeste und Projekttage anstehen.
Du bist aber schon in der Lage zwischen nicht mehr vorbereiten und an der Vorbereitung zur sparen zu unterscheiden? Ich habe nie geschrieben, dass man nichts mehr vorbereiten soll.
Es mag sein, dass Du jede Stunde bis ins kleinste Details planst. Vielleicht kommen dann aber auch deine zeitlichen Probleme daher. Ich persönlich kenne keine Lehrkraft, die das immer macht.
Da wir anscheinend größere Probleme damit haben, dass ich entweder zu unklar schreibe oder du es nicht richtig liest, würde ich dich bitte meine Beiträge zu ignorieren und vor allem aufzuhören mich in deinen Antworten zu zitieren. Ich mag das nicht wirklich, wenn mir andauernd Aussagen in den Mund gelegt werden, die ich nie gemacht habe.
Und wie hilft mir das jetzt weiter???
Wir hatten in diesem Monat tatsächlich 3 Konferenzen. Aber alle sind verpflichtend und wir machen wirklich nur die Minimalzahl. Die ZAA Konferenz ist ja zeitlich gebunden / festgelegt. Die LK und FK werden gleichmäßig über das Schuljahr verteilt. Sie dauern nicht übermäßig lang. Es wird nicht geschwafelt oder so.
Welche Strategie schlägst du also vor?
Dabei hat sie nie nach Tips gefragt oder habe ich das überlesen?
Wie würdest Du die oben genannten Aussagen den sonst verstehen?
Sorry, aber ich habe das Gefühl, dass irgendwelche schlechten Erfahrungen hier auf mich/uns projektierst.
nur dass keine Grundschullehrkraft 28 60-minütige Unterrichtsstunden im Plan hat.
Nee, die 1,5 h ergeben sich inklusive der Vor- und Nachbereitungszeit. 45 min Unterricht + 45 min Unterrichtsnahe Tätigkeiten = 90 min Arbeitszeit. Und mit Begründung kann die SL Aufsichtsstunden bei uns nur mit 50% abrechnen. Dann ist eine Stunde Aufsichtstätigkeit nur eine halbe Unterrichtsstunde, weil du weder Vor- noch Nachbereitung hast. Wenn ich 2 Stunden Aufsicht hätte, wären es 1 Unterrichtsstunde. Solche Stunde könnte man z.B. bekommen, wenn man eine reine Spielzeit auf dem Schulhof im Ganztag beaufsichtigt. Oder die Hausaufgabenzeit beaufsichtigt. Es ist aber kein Zwang, dass es so abgerechnet werden muss. Es kann aber so abgerechnet werden.
Genau 1,5 Zeitstunden ist in Nds. Erlasslage. Allerdings kann die Schule selbst entscheiden, wo das zur Anwendung kommt. Ganz passen tut es für die Grundschulen trotzdem nicht. Da käme ich bei 28 VZ-Stunden auf 42 Zeitstunden. Da bleibt nicht mehr viel für andere Aufgaben übrig.
Würde ich auch gerne wissen. Aber wahrscheinlich ist gegen Mansplaining kein Kraut gewachsen.
Was sollen solche Angriffe? Gymshark hat doch nur berechtigterweise darauf hingewiesen, dass die Aussagen nicht zu einander passen. Ist das jetzt auch verboten?
Und wieder schiebst du das Problem zu den Kolleginnen. Dieses Mal mit einer Behauptung, die zudem fragwürdig ist: Unterricht vorzubereiten ist eine der wenigen Tätigkeiten, die teilbar ist. Zu suggerieren, dass VZ-Kolleginnen an der Vorbereitung sparen sollen, wenn sie k.o. sind, ist m.E. Aufruf zu einem Dienstvergehen.
Also wenn Du meine Aussagen nicht verstehen willst oder kannst, ignoriere sie doch einfach.
Wie kannst Du mir unterstellen, zu einem Dienstvergehen aufzurufen? Welches Dienstvergehen überhaupt? Gibt es eine Vorgabe, wie viel Zeit ich in eine Vorbereitung stecken muss?
Noch mal extra für dich: Du kannst eine Schulstunde als pädagogisches Meisterwerk mit viel Differenzierung extra Material, selbstgebastelten Dingen etc. vorbereiten. Das machst Du in der Regel im Ref. bei Besuchsstunden oder Prüfungen. Im Alltag mit 24-28 Schulstunden sieht das dann anders aus. Und fast alle Lehrkräfte werden ihre Vorbereitung auch davon abhängig machen, wie belastet sie gerade sind. Wenn ich gerade mit anderen dienstlichen Aufgaben am Anschlag bin, werde ich keine Sternchenstunde planen und mich abends hinsetzen und was basteln. Oder wenn ich als Sek 2 Lehrkraft Mitten in den Abikorrekturen stecke, werde ich in der Regel nicht noch einen Übungsaufsatz in Klasse 5 schreiben und zuhause ausführlich korrigieren und kommentieren.
Viele Lehrkräfte werden aber wenn sie die Zeit haben Stunden eher ausführlicher vorbereiten und bei Korrekturen sich mehr Zeit nehmen etc..
Das hat überhaupt nichts mit irgendwelcher Schuld zu tun, sondern ist einfach menschliches Verhalten.
Genau das zeigen auch die Arbeitszeitstudien, die nachgewiesen haben, dass Vollzeitlehrkräfte durch den Deckeneffekt reduzieren müssen, da der Tag nur 24 h hat, bei Teilzeitkräften die Belastung durch außerunterrichtliche Aufgaben aber im Verhältnis zum Deputat noch höher ist, gerade weil es so viele unteilbare Aufgaben gibt.
An welchen Ergebnissen der Arbeitszeitstudie machst Du das fest? Dass Unteilbare Aufgaben, ein Problem sind, ist logisch. Aber die Zahlen zeigen eigentlich nicht, dass sie das Problem sind. Ich würde sogar behaupten, dass viele in Teilzeit die gewonnen Zeit nutzen, um ihren Unterricht besser vorzubereiten etc.. Da wo die Vollzeitkraft einen Strich zieht und sagt: "Ich kann nicht mehr" nutzt die Teilzeitkraft ihrer Teilzeit. Das ist natürlich keineswegs Sinn der Sache und nicht in Ordnung. Es zeigt aber, wo das Problem liegt.
Man muss natürlich auch dazu sagen, dass die Streuung immens ist. Es gibt immer noch viele Lehrkräfte in VZ oder TZ, die weniger arbeiten als sie müssten. Es gibt einfach sehr viele Faktoren wie Fächerwahl, Klassenzusammensetzung, Schulformen, etc., die einen immensen Einfluss haben.
Ich habe doch mehrfach erklärt, dass es nicht nur Konferenzen sind, die zeitlich belasten, sondern zusätzlich auch noch DBs, Elternsprechtage, Elternabende, Sonderveranstaltungen, Fortbildungen, Sportfeste, etc etc etc..... Es ist einfach fast jede Woche etwas.
Das Problem ist wahrscheinlich, dass ihr euch zusammentun müsst und gemeinsam als Kollegium agieren müsst. Manche Dinge kann man natürlich auch selbst machen. Wenn in einem Monat Schulfest und Projektwoche ist, gehe ich sicherlich nicht auf eine Fortbildung. Und wenn die SL es will, muss sie mich bei anderen Sachen rauslassen. Wenn sie sich weigert, soll sie mir das schriftlich geben und ich kann direkt die Überlastung anzeigen.
Und bei den anderen Sachen müsst ihr euch zusammentun. Dann muss Kollegium in der Gesamtkonferenz deutlich machen, dass ein Schulfest nicht möglich ist, weil man bereits überlastet ist. Wenn man dann erklärt, dass darunter auch der Unterricht leidet, sind auch Eltern ganz schnell auf eurer Seite. Das Problem ist halt oft die Einigkeit im Kollegium. Gerade bei größeren. Wenn die Hälfte natürlich sagt, dass das alles kein Problem ist, kann man sich wahrscheinlich einfach nur wegbewerben.
Bei uns ist das tatsächlich so, dass wir solche Extrasachen in der DB besprechen und notfalls abstimmen. Wenn dann keine breite Mehrheit da ist, gibt es halt kein Schulfest. Und wenn wir Projektwochen oder so was machen, dann legen wir die irgendwo hin, wo wir Luft haben. Wir machen das aber alles auch eher selten. Also Schulfest alle 2 Jahre, Projekttage oft noch seltener.
Vor allem geht es auch darum, solche Sache effizient zu plane. Beim Schulfest haben wir ein kleines Team, dass das vorbereitet. Jede Klasse macht dann einen Stand und das war es. Mehr als 2 Zeitstunden kostet mich da die Vorbereitung nicht.
Dafür bin ich dann vielleicht bei den Projekttagen in der Arbeitsgruppe und bereitet mehr vor.
Wenn deine 60minuten Aufsichten nur 1/2 Deputatsstunde (22,5 min) zählen, dann habt ihr in der Schule den Zusammenhang, dass eine Deputatsstunde Unterricht (inklusive Vor- und Nachbereitung, Korrekturen) zwei Zeitstunden Arbeitszeit bindet.
Damit entsprächen 25 Unterrichtsstunden, also ein volles Deputat an meiner Schule, einer 50 Zeitstunden-Woche, was schon mit absolut arbeitsfreien Ferien zu viel ist.
Wer hat diesen Faktor bestimmt? Und mit welcher Begründung?
Das ist in Niedersachsen auch so. Das gilt für Stunden, wo du nur Aufsicht führst und keine Vorbereitung oder Nachbereitung notwendig ist. Daraus ergibt sich dann aber, dass eine Unterrichtsstunde mit 90 min berechnet wird und nicht mit 120 min. Umgerechnet wärst Du dann bei einer Wochenarbeitszeit von 37,5 h für Unterricht und unterrichtsnahe Tätigkeiten. Je nachdem mit wie viel Stunden Wochenarbeitszeit Du dann gesamt rechnest, hättest Du noch 7-8 Zeitstunden für andere Tätigkeiten.
Was aber nicht so passt, ist dass es für die Gymnasiallehrkräfte bei 24 Stunden Deputat genauso gerechnet wird wie bei Grundschullehrkräften mit 28 Stunden Deputat. Andererseits ist das eine Kann-Bestimmung in Nds. Wir rechnen die Stunden z.B. voll ab.
Nein, Recht auf weniger Konferenzen einklagen können die Vollzeitkräfte gerne tun oder Menschen in der Schulleitung wie Tom123, der selbst die Vorgaben "von oben" als zwingend bezeichnet hat. Wenn diese Leute noch Kapazitäten haben, können sie alles Mögliche tun, das ist aber nicht der Punkt.
Wir hatten das Thema schon mal. Höre bitte auf mir Sachen zu unterstellen.
a) Mache ich zwar Dinge aus der SL bin aber nicht für Konferenzen verantwortlich
b) Bin ich überhaupt nicht der Typ für Konferenzen. Ich bin immer dafür nur das Minimum zu machen und alles andere in Arbeitsgruppen oder digital zu machen.
c) Habe ich nirgendswo irgendwas von zwingend geschrieben. Im Gegenteil habe ich zu Anna Lisa Situation mehrfach geschrieben, dass die Schule viel zu viel macht.
Wie Seph schon im zweiten Beitrag geschrieben hat, ist es nicht so einfach durch die Probezeit zu fallen. Dass Du den Job fachlich und didaktisch kannst, hast Du mit deinem zweiten Staatsexamen belegt. Es wird juristisch schwierig sein zu beweisen, dass Du fachlich nicht in der Lage bist, wenn du kurz vorher das Staatsexamen bestanden hast. Da muss die SL schon extrem gute Argumente und Fachwissen haben. Das sollte nur in Extremfällen ein Thema sein. Vor Gericht wird das bestandene Staatsexamen erstmal anerkannt.
Was anderes ist, wenn Du immer zu spät kommst oder andere Dinge.
Und wie hilft mir das jetzt weiter???
Es geht doch nicht um dich konkret. Es geht darum, dass das Problem eher deine Schule oder deine Schulleitung ist.
Was dir helfen würde ist, wenn ich ihr euch zusammentut und gemeinsam mit der Schulleitung daran arbeitet eure Arbeitszeit zu reduzieren. Aber wenn es im Jahr in der Summe passt, ist das natürlich schwierig.
Wann oder wo finden Absprachen eines Jahrgangs statt? Sowas ist eben bei uns die Stufenkonferenz.
Stoffverteilungspläne machen die Fachkonferenzen. Ansonsten quatscht man mal auf dem Flur. Es gibt da auch keine zwingende Zusammenarbeit. Wir haben Jahrgänge, da arbeitet jeder für sich. Andere treffen sich regelmäßig zum Kaffee. Das ist sehr individuell. In Niedersachsen sind die meisten Grundschulen aber auch nur zweizügig. Teilweise auch nur einzügig, ein paar weniger dreizügig. Mehr als drei Klassen pro Jahrgang haben nur extrem wenige. Da machen solche Konferenzen auch keinen Sinn.
Das meiste betrifft sowieso alle Klassen und das besprechen wir dann auf der DV.
Du hast aber Recht, dass der Schritt zur Überlastungsanzeige nicht ausreichend gegangen wird und dass der Anteil derer, die aus karrieretaktischen Gründen (junges Kollegium) die Füße still halten, zu hoch ist.
Und das Problem ist leider an den meisten Schulen. Dazu kommen noch meine Lieblingskollegen: Uns Lehrkräften geht es doch so gut. Gucke mal in die freie Wirtschaft. Die machen viel mehr an unbezahlten Überstunden ...
Dann hat man auch keine Chance was zu ändern.
Ich werde nicht entlastet. So etwas machen bei uns Leute freiwillig, die gerne eine A 14 Stelle hätten. Haben bei uns recht viele. Ich werde sie wohl nie bekommen. Ist auch ok. Ich werde nur schief angeguckt, weil ich das alles nicht mache. Eine Entlastung ist das nicht.
Was nicht okay ist, dass ich viel weniger Zeit bekomme, schönen Unterricht vorzubereiten. Das trägt doch sehr viel zur beruflichen Zufriedenheit, zur Entspannung und psychischen Gesundheit bei.
Aber das ist doch alles deine private Entscheidung. Wenn deine Arbeitszeit nicht für schönen Unterricht reicht, dann gibt es halt nur das Notprogramm. Ich mache ab und zu ein paar unbezahlte Überstunden, weil ich gerne was schönes machen will. Das ist dann meine persönliche Sache. Letztlich sagt mein Dienstherr was ich machen soll und wenn ich das alles in der vorgegebenen Zeit schaffe, ist das für mich ok.
Wenn die anderen Monate auch voll sind, dann sind da Berufs-Messen oder Sportfeste, Klassenfahrten, Kursfahrten, Schnuppertage für die Neuen, Prüfungen für die 10. Klassen … alles andere eben.
Du weißt doch selbst, dass es von außen vorgegebene Termine und Daten gibt. FöS-Gutachten bitte nicht vor Februar beginnen, aber zu Ostern fertig abgeben. Ähnliches wird es auch an anderen Schulformen geben.
Es ist doch nicht der Fehler der SL oder der LK, dass das System überlastet und mit Aufgaben überfrachtet ist.
Ja, aber das sind keine Termine von außen. Wenn ich in der Abivorbereitung bin, muss ich nicht parallel noch ein Schulfest machen. Und wenn ich trotzdem mache, muss ich nicht noch parallel eine Projektwoche machen. Und dann noch einen Elterninformationsabend und dann noch über die WP-Wahl, die jedes Jahr ist, beraten usw...
Und nein mir fehlt tatsächlich die Phantasie, was sonst noch in den anderen Monaten sein soll. Ich meine wir reden hier von 8-10 Monaten und wenn ich ständig so ein Programm fahre, was machen ich dann? Noch ein 2. und 3. Schulfest?
Vor allem auch, warum sind die Sachen für alle Pflicht. Den Elterninformationsabend können 2-3 Lehrkräfte machen, 2-3 andere kümmern sich um die WP-Wahl und 20 andere machen die Abivorbereitung. Dann hat jeder ein Termin und nicht 3.
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