Beiträge von Tom123

    Da wir den Stundenplan haben, hat er jetzt einen anderen Kurs, ansonsten hätte er nach den Sommerferien massiv Stress.

    Ja, das ist in der Schule manchmal so.

    Revisionen haben wir nach den Ferien zwei von denen ich weiß (ein Jahr nach Anstellung und zur Lebenszeitverbeamtung mit Anstellungstermin nach dem Referendariat im November).

    Das hat man in der Regel zweimal im Arbeitsleben. Ist das wirklich ein Argument für alle? Ist es ein Problem, wenn die Stunde dann an einem anderen Tag liegt? Müsste man nicht gerade von einer fertigen Lehrkraft das auch erwarten? Ich mein Anfang der Schulzeit sagt man, dass man die Stunde xy in der Klasse z besuchen möchte. Sollte dann nicht eine fertig ausgebildete Lehrkraft innerhalb von z.B. 2-3 Wochen einen Unterrichtsbesuch vorbereiten können? Ich würde es tatsächlich kritisch sehen, wenn sie sagt, dass sie nur in Klasse xy zur Zeit z einen Besuch machen kann.

    Eine Kollegin hat immer dienstags um 14:00 Psychotherapie, kann dann mit etwas Vorlauf (mehrere Monate) aber auch umbuchen, die freut sich auch wenn sie frühzeitig Bescheid weiß.

    Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.

    Vielleicht sehe ich das zu sehr aus MAV Sicht, aber unser Stundenplaner bekommt es ja zuverlässig hin, warum sollten wir unsere Standards senken, nur weil du das lächerlich findest?

    Wer will die Standards senken? Wir wollen doch alle, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig ist. Aber das ist halt oft nicht so einfach möglich. In vielen Gegenden werden Versetzungen und Abordnungen erst in den Ferien festgelegt. Ich unterschreibe dir sofort, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig sein sollte. Aber es geht auch nicht die Welt unter, wenn es länger dauert.

    und das ist bei WEITEM keine Selbstverständlichkeit.
    An meiner Schule definitiv nicht (abgesehen davon, dass es eh ausgelegt wird, dass es keinen "Anspruch" gibt.)

    Bei uns in NDS ist rechtlich eindeutig geklärt. Wenn ich mindestens um ein Drittel reduziere, habe ich einen Rechtsanspruch. Auch ansonsten gibt es einige Regelungen pro Teilzeit. Teilweise aus meiner Sicht sogar zu gut. Gerade an Grundschulen mit älteren Kollegien gibt es kaum Vollzeitkräfte. Allen Vorgaben dann gerecht zu werden, ist schwierig.

    Das mit der Kinderbetreuung sehe ich auch. Für die Terminplanung kann ich es auch verstehen. Aber dann wird es doch lächerlich.

    Für die Besuche der Referendare macht man doch sowieso ein Vertretungsplan. Die Seminarleiter werden doch so oder so nicht immer nur dann kommen, wenn es stundenplantechnisch passt. Da haben wir es schon oft gehabt, dass wir die Stunden für den Tag umstellen mussten, damit das passt. Revisionen? Da ist es doch relativ egal, ob es nun Montag die 3. Stunde oder Mittwoch die 1. Stunde ist. Und welche Schule hat im nennenswerten Umfang Lehrkräfte, die das betrifft?

    Als besonders betroffen empfinde ich noch die TZ-Kräfte. Die haben in Nds. Anspruch auf einen freien Tag. Den sprechen wir aber vor den Ferien ab, so dass sie entsprechend planen können.

    Alles andere kommt dann in den Ferien. Und Kodi hat natürlich auch Recht. Wehe man möchte was am fertigen Plan noch ändern. Dann haben alle plötzlich ganz viele, ganz wichtige Termine bereits auf die freien Stunden gelegt. Am Ende denke ich immer, dass man erwarten kann, dass sich die Lehrkräfte mit Vollzeit die möglichen Schulzeiten freihalten. Ist doch bei einem normalen Bürojob nicht anders. Die Zeiten, in denen ich dann nicht arbeiten muss, sind am Ende Bonus. Das erfahre ich aber erst in den Ferien. Und für wichtige Facharzttermine etc. kann man sich sowieso freistellen lassen. Und für die klassischen Physio etc. Terminen. Wie machen es die anderen Menschen, die Vollzeit arbeiten. Wir haben auch noch den Vorteil, dass wir an den allgemeinbildenden Schulen in der Regel relativ früh sicher Feierabend haben. Für die Schulen, die wirklich bis 20:00 Uhr Unterricht haben, muss man sicherlich eine andere Lösung finden.

    Die Bahn macht seit Jahren Verlust. Jetzt macht sie überraschender Weise einmal Gewinn. Wahrscheinlich durch den Iran-Krieg. Und was macht der Deutsche? Sich freuen, dass der Steuerzahler weniger dazugeben muss? Nein, meckern, dass die Bahn Gewinn macht. Kann man sich nicht ausdenken...

    Schule muss lernen, auf die neuen Welt vorzubereiten. Unsere Lehrpläne, unsere Lernziele und Methoden müssen sich möglichst schnell anpassen. KI wird die Welt und vor allem die Berufswelt kräftig umkrempeln. Dazu kommt auch die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Robotern bis hin zu Humanoiden. Einige Firma in China setzen sie schon ein. Ich denke, dass der weltweite Einsatz weniger als 10 Jahre entfernt ist.

    (Bei uns: Unterrichtverteilung vorläufig kurz nach Ostern, endgütig 1 Woche vor den Ferien, Stundenplan in der letzten Ferienwoche, halte ich so auch für sinnvoll.)

    Aber habt ihr nicht noch in den Ferien Änderungen? Wir bekommen dann auch noch in den ersten Ferienwochen Abordnungen insbesondere vom Gymnasium. Die müsstet ihr auch berücksichtigen.

    Die Zustände änderst Du aber nicht, wenn du nur Schüler eines bestimmten Klientels bekommst. Sind wir doch mal ehrlich. Der Ruf der Schule und die Schülerschaft sind für viele Eltern wichtiger als das pädagogische Konzept.

    Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Ich finde es toll, wenn Schulen musikalische Angebote haben. Insbesondere die Möglichkeit bieten ein Instrument zu lernen. Das ganze geht auf verschiedenen Wegen. Wenn ich es als Angebot für alle habe und die Klassen weiter mische, sehe ich es unproblematisch. Wenn ich aber eine separate Musikklasse einrichte, habe ich es bisher immer so wahrgenommen, dass eine Selektion zu Gunsten der Musikklassen stattfindet. Wir haben inzwischen auch viele Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern, die ohne jeglichen musikalischen Hintergrund in die Musikklassen wollen, weil bekannt ist, dass das die besseren Klassen sind.

    Ich wüsste nicht, was gegen Schule in muslimischer Trägerschaft in Deutschland spricht. Und wenn diese Schule gut ist, warum sollte sich nicht auch von christlichen Kindern gewählt werden.

    Ich finde Musikklassen genauso kritisch. Auch dort wird selektiert. Die Musikklassen sind die guten Klassen, die anderen die Reste.

    Die Konsequenz daraus wäre jedoch auch, das man weiter konstant im Beamtenverhältnis bliebe - was eine eigenständige Kündigung (bzw. Antrag auf Länderwechsel) zum Wechsel des Bundeslandes bewirken würde und man nicht mehr "vogelfrei" selbst agieren kann. Falls du dein Studium/Referendariat erst in einigen Jahren abschließt, solltest du diese Entwicklung für eurer BL im Auge behalten.

    Da würde ich erstmal abwarten, wie man das umsetzt. Man wird die Anwärter wahrscheinlich nicht als Beamte auf Lebenszeit einstellen. Man kennt auch den Bedarf nicht vorher. Ich kann mir vorstellen, dass man einfach nur den Einstellungstermin nach vorne verschiebt. Dann endet das Ref und man tritt gleich die neue Stelle an. Dann ist man trotzdem nach dem Ref erstmal frei. Ansonsten würde man doch auch Probleme bekommen, wenn der Anwärter in Stadt x fertig wird aber passende Stelle in Stadt Y und Z sind.

    An meinem Heimatort war es ganz schlimm. Die hatten 3-4 im Jahr einen gemeinsamen Schulgottesdienst...

    Aber mal im Ernst ich habe Schulen in kirchlicher Trägerschaft bisher nicht als indoktrinierend empfunden. Und ich sehe es tatsächlich so, dass sie in vielen Region für das eigene Kind, wenn es nicht auf das Gymnasium soll, die beste Alternative sind. Ich kenne eine katholische Hauptschule. Das war einer der wenigen Hauptschulen, wo ich mein eigenes Kind hinschicken würde.

    Aus staatlicher bzw. gesellschaftlicher Sicht sehe ich es natürlich ganz anders. Da müsste man aus meiner Sicht nur staatliche Schulen zulassen. Alleine damit es nicht zu dieser Selektion kommt.

    Vor vielen Jahren gab es mal einen Bonus bei der Einstellung für Personen, die das Ref im eigenen Bundesland gemacht hatten. Das ist aber schon lange her und ich weiß auch nicht mehr, welches Bundesland das war.

    Spannend wäre beispielsweise ein System mit Keycard oder Token. Jeder Schüler öffnet die Tür mit seinem persönlichen Token. Das System speichert die Zugänge. Wenn Verschmutzungen auftreten, hätte man den Täterkreis massiv reduziert und könnte ggf. auch ansagen, dass Schüler sich direkt melden sollen, wenn sie die Toiletten verschmutzt vorfinden. Spätestens wenn es zu weiteren Vorfällen kommt, findet man den Täter. Solche Token werden bei uns auch in der Mensa eingesetzt, damit jeder sein bestelltes Mittagessen bekommt.

    Meiner völlig subjektiven Erfahrung nach arbeiten kleine Gruppen erheblich konzentrierter und es wird weniger Zeit vertrödelt oder durch Unterrichtsstörungen verschwendet. Und natürlich kann man auch mehr Schüler zielgerichtet unterstützen.

    Mag auch der Unterschied zwischen Berufsschule und Grundschule sein...

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