Da wir den Stundenplan haben, hat er jetzt einen anderen Kurs, ansonsten hätte er nach den Sommerferien massiv Stress.
Ja, das ist in der Schule manchmal so.
Revisionen haben wir nach den Ferien zwei von denen ich weiß (ein Jahr nach Anstellung und zur Lebenszeitverbeamtung mit Anstellungstermin nach dem Referendariat im November).
Das hat man in der Regel zweimal im Arbeitsleben. Ist das wirklich ein Argument für alle? Ist es ein Problem, wenn die Stunde dann an einem anderen Tag liegt? Müsste man nicht gerade von einer fertigen Lehrkraft das auch erwarten? Ich mein Anfang der Schulzeit sagt man, dass man die Stunde xy in der Klasse z besuchen möchte. Sollte dann nicht eine fertig ausgebildete Lehrkraft innerhalb von z.B. 2-3 Wochen einen Unterrichtsbesuch vorbereiten können? Ich würde es tatsächlich kritisch sehen, wenn sie sagt, dass sie nur in Klasse xy zur Zeit z einen Besuch machen kann.
Eine Kollegin hat immer dienstags um 14:00 Psychotherapie, kann dann mit etwas Vorlauf (mehrere Monate) aber auch umbuchen, die freut sich auch wenn sie frühzeitig Bescheid weiß.
Aber das sind doch private Probleme? Eine andere Kollegin besucht immer Montags ihre Mutter und die dritte fährt Dienstags zum Kinderturnen mit ihrem Kind. So etwas gebe ich als Wunsch an und gebe bei der Therapie an, dass ich die Zeiten noch nicht fest bestätigen kann. Alternativ wählt sie eine Zeit, die außerhalb der Unterrichtszeiten liegt. Das machen doch andere Menschen auch.
Vielleicht sehe ich das zu sehr aus MAV Sicht, aber unser Stundenplaner bekommt es ja zuverlässig hin, warum sollten wir unsere Standards senken, nur weil du das lächerlich findest?
Wer will die Standards senken? Wir wollen doch alle, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig ist. Aber das ist halt oft nicht so einfach möglich. In vielen Gegenden werden Versetzungen und Abordnungen erst in den Ferien festgelegt. Ich unterschreibe dir sofort, dass der Stundenplan möglichst frühzeitig fertig sein sollte. Aber es geht auch nicht die Welt unter, wenn es länger dauert.