Bei uns in der Ecke sind die Zahlen noch relativ niedrig. Waren mal bei 40 sind da runter auf 20. Jetzt wieder auf 30. Im LK Friesland hatten die vor den Ferien gegen den Willen des KMK Szenario B gemacht. Die stehen jetzt gut da. Ich hoffe, dass unser Landkreis da auch etwas härter ist. Die hatten auch in der ersten Welle teilweise gegen Hannover entschieden. Da haben sie die Inseln noch zu gelassen, obwohl Hannover öffnen wollte....
Beiträge von Tom123
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Bereite mich auch mental auf eine Quarantäne vor .... und mache gerade ein paar Bestellungen auf lego.com .

Lol. Bei mir steht schon das halbfertige Harry Potter Schloss. Ich habe bisher immer gesagt, dass ich den Rest bei Schulschließungen machen. Ich gehe momentan mal von spätestens Ende November aus.
OffTopic: Es gibt übrigens noch ein paar Alternativen, die deutlich preiswerter und teilweise auch schöner sind. Suche zum Beispiel mal nach bluebrixx. Auf die Steine an sich ist kein Patent (mehr). Die Steine sind also untereinander kompatibel.
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Das beziehst du jetzt aber nicht auf Niedersachsen, oder? Hier gibt es doch weiterhin keine Maskenpflicht im Unterricht, gemäß der neuesten Version des Rahmen-Hygieneplans!
Habe ich irgendwas geschrieben, was darauf deutet dass ich Niedersachsen meine?
Aber auch eine Maskenpflicht gibt es bereits seit Schuljahresbeginn eine Maskenpflicht in Bereichen wo sich die Kohorten treffen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
Übrigens gibt es jetzt auch in Niedersachsen eine Empfehlung ab einem Inzidenz von 50 in der Sek 1 freiwillig eine Maske im Unterricht zu tragen. Weiterhin kann/soll das mit der nächsten Reform auch eine Pflicht werden.
Aber um auf das Thema zurückkommen, meine Aussage war, dass wenn es in Schulen auch ohne Mindestabstand und Maske zu keinem nennenswerten Infektionsgeschehen kommt, kann ich mir die Masken auch komplett sparen. Das führt die Argumentation des Landes ad absurdum, weil man einerseits davon spricht, dass es keine nennenswerten Infektionen gibt aber andererseits die Regeln verschärfen möchte.
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Bei uns gab es mehrere Ausbrüche an Schulen und vor allem Kindertagesstätten. Bei den Kindertagesstätten ist man sich auch sicher, dass es sich innerhalb der Kita verbreitet hat. Deswegen hat der Landkreis jetzt angeordnet, dass die Gruppen getrennt werden müssen. In den Schulen ist bei uns tatsächlich auch das Problem, dass einfach nicht getestet wird. Wir hatten bei uns auch einen Fall. Da wurden exakt 0 getestet. Da kann man sich natürlich auch gut hinstellen und sagen, dass es kaum Infektionen an Schulen gibt.
Andererseits fragt man sich, warum dann doch wieder die Maskenpflicht eingeführt wird. Wenn es kaum Infektionen an Schulen gibt, muss man ja die Kinder auch nicht mit einer Maskenpflicht nerven. Gleichzeitig können wir uns eigentlich auch das Lüften sparen. Bei uns sitzen die Kinder ohne Abstand direkt nebeneinander. Alles schön nach dem Motto: In den Schulen gibt es kaum Infektionen. Was soll es da noch bringen alle 20 Minuten wegen der Aerosole zu lüften?
Auffällig ist ja auch, dass man aus dem Ausland immer wieder von Infektionen an den Schulen hört. Im Faktenthread wurde ja gerade eine Grafik aus Italien geteilt. Ich glaube, dass wir hier ganz schön veräppelt werden. Ich wüsste auch nicht, warum es bei uns besser laufen sollte. Im Gegenteil. Die Schutzmaßnahmen sind im Ausland oft besser.
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Ich glaube hier sind einfach ein paar Leute massiv unzufrieden mit ihrem Beruf und hätten gerne wieder Fernunterricht. Anders ist die Realitätsverweigerung ja bald nicht mehr erklärbar.
Es könnte auch einfach sein, dass Du Unrecht hast und die ganzen Experten, die vor einer Ansteckungsgefahr in Schulen warnen, vielleicht doch Recht haben.
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Das war nicht unsere Schule. Das war der Ablauf, wie er dann den Medien zu entnehmen war. Aber das ist ja auch relativ egal. Letztlich ist die Frage, was ist wenn das Gesundheitsamt sagt: Wir machen "das und das" und dann die Schule das anders sieht.
In dem Rundschreiben steht insbesondere diese Maßnahmen. Das bedeutet nicht, dass nur diese Maßnahmen möglich sind.
Aber es ist ja auch egal. Letztlich musst du das dann mit eurem Gesundheitsamt klären.
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Noch mal zum Ablauf. Dann wird das vielleicht deutlicher:
1. Schule meldet den Verdachtsfall/Infektion an das GA
2. Gesundheitsamt entscheidet: Wir kommen vorbei und testen die Kinder. Bitte informieren Sie die Eltern.
3. Schule erreicht ein Elternteil nicht. Gesundheitsamt entscheidet, wir dürfen das Kind auch ohne Einwilligung testen. Deswegen testen wir das auch jetzt in der Schule.
Aus meiner Sicht hat dann die Schule damit nichts mehr zu tun.
Der Erlass heißt übrigens Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus. Und da steht eindeutig in fett gedruckt. Maßnahmen, die das Gesundheitsamt anordnet, sind Folge zu leisten.
Da steht nur " das GA ordnet verbindliche Schutzmaßnahmen an". Und wenn das GA der Meinung ist, dass das Testen der Kinder erforderlich ist, dann ist es vollkommen egal, ob ich das gut finde.
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Tom123 : Ich halte es nach wie vor für "grenzwertig", wenn das Gesundheitsamt Testungen ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten vornimmt und glaube auch nicht, dass dies unter "Schutzmaßnahmen" fällt.
Wer soll das denn deiner Meinung nach entscheiden? Soll die Schulleitung entscheiden, was das GA darf und was nicht? Kann die besser beurteilen, was ein invasiver Eingriff wäre und was nicht? Ich sehe da ehrlich gesagt keine Alternative. Ich finde allerdings auch die Vorgaben der LSchB eindeutig. Wir hatten auch einen Fall. Da hieß es auch nur GA entscheidet alles. Da ging es um Information an die Eltern.
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Wo "heißt" es das denn? Hast du dazu eine Quelle?
Zum Beispiel im Rahmenhygieneplan:
Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt, so trifft die zuständige Behörde die nach § 28 Absatz 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist.
Unter den Voraussetzungen des § 28 Absatz 1 Satz 2 IfSG kann die zuständige Behörde
zudem in § 33 IfSG genannte Gemeinschaftseinrichtungen (u. a. Schulen) oder Teile davon schließen.
Schulen sind nicht ermächtigt, Schutzmaßnahmen nach dem IfSG zu treffen.Und ansonsten direkt Rundverfügung vom 6.3.2020:
Maßnahmen, die das Gesundheitsamt anordnet, ist Folge zu leisten!
Stand aber auch einigen Briefen drin. Entscheiden tut immer das GA.
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Ich würde mir auch eine andere Interpretation wünschen, aber ich denke bei Zwangsmaßnahmen ist das Alter des Betroffenen egal, oder?
Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass das keine invasive Maßnahme ist und deswegen generell keine Zustimmung erforderlich ist. Das scheint bisher auch die Meinung der Staatsanwaltschaft zu sein. Außerdem wurde in der örtlichen Presse noch ein Richter interviewt, der das auch so sieht. Ob natürlich nachher auch ein Gericht das so sieht, ist natürlich eine andere Frage.
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Letztlich ist das auch keine schulische Entscheidung. Zu mindestens in Niedersachsen heißt es immer, dass den Entscheidungen des Gesundheitsamtes Folge zu leisten ist. Wenn das Gesundheitsamt entscheidet, dass das Kind ohne Einwilligung getestet wird, dann ist es halt so.
@samu: Für eine juristische Überprüfung gibt es Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte und nicht irgendwelche Verschwörungssender. Außerdem sollte ich mich dabei schleunigst an die Fakten halten und nicht irgendwelche falsche Aussagen machen.
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Ja eben. Man fährt halt nicht Bus wenn man sich fürchtet.
Was heißt fürchten? Oder "sich so in die Hosen machen". Kannst du dir nicht vorstellen, dass es Leute gibt, die darin einfach ein Risiko sehen und es deswegen vermeiden?
Das ist ja schlimmer als bei den Kids. Vielleicht ein bisschen darüber nachdenken, dass andere Menschen eine Situation anders beurteilen.
Ich würde auch öffentliche Verkehrsmittel meiden und verzichte weitestgehend auf Restaurantbesuchen. Aber nicht aus Angst. Sondern aus Vernunft.
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Also grundsätzlich fand ich auch, dass das nicht optimal gelaufen ist. Kind isolieren, Mutter mit Kind zum Test schicken, alles gut. Aber das was man aus dem Fehler nun an Medienmüll gemacht hat, geht gar nicht.
Das GA ist der Meinung, dass es ohne Einwilligung testen darf. Dann war taktisch unklug, aber nicht zu bestanden. Wenn man anderer Meinung ist, hilft es nur es juristisch überprüfen zu lassen.
Soweit ich es verstanden habe, war der Test relativ kurzfristig anberaumt. Frei nach dem Motto: Wir kommen gleich vorbei, informieren Sie mal die Eltern. Aber letztlich bleibt die Frage: Darf das GA ohne Einverständniserklärung testen oder nicht?
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Deine Schilderung ist mir zu zynisch und lässt meines Erachtens den Sinn für Grundrechte vermissen. Das ganze hat Präzedenzfallcharakter, es geht u.a. um die nicht unerhebliche Frage, ob hier Körperverletzung vorliegt. Ob der "Schwurbelsender" das aufgebauscht hat weiß ich nicht, es ist aber doch beruhigend, dass es an jeder Ecke Medien gibt, die solcherlei sofort aufnehmen und verbreiten.
Ok, wenn das setzt aber voraus, dass der Test eine Körperverletzung ist. Das wird aber anscheinend anders gesehen.
Ich verstehe nicht, was du für ein Weltbild hast. Wenn ich irgendwelche Lügen verbreite oder Dinge falsch darstelle, ist das für mich alles andere als beruhigend. Wenn ich irgendwelche Geschichten von verängstigten Schülern, die durch Fenster fliehen wollen von jemanden verbreitet werden, der noch nicht mal dabei war, finde ich das nicht gut. Zumal Gesundheitsamt, Schule und restliche Eltern es anscheinend anders sehen.
Gerade in der Krise sollten gewisse journalistischen Maßstäbe gelten. Man kann das ja für eine Körperverletzung halten. Aber dann sollte man sich an die Fakten halten. Dann geht man zur Polizei/Staatsanwaltschaft (die hat das Verfahren eingestellt) und wenn einem das nicht passt, kann man selber klagen. Oder halt in den Medien aber dann bitte auch an die Fakten halten.
Nach dem tollen Beitrag gab es übrigens vom Landkreis 11 Strafanzeigen, weil ein paar aufgeklärte Bürger der Meinung waren das Gesundheitsamt zu bedrohen. Auch ein Ergebnis der tollen Berichterstattung.
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Liebe Kolleg*innen,
Nun haben mich schon zwei Mütter angesprochen, dass sie nicht wollen, dass ihre Kinder in der Schule ohne ihr Wissen auf Corona getestet werden. Ich bin ehrlicherweise geschockt, dass die wirklich glauben, dass so was passieren kann. Oder wird das in irgendeinem Bundesland so gehandhabt?
Liebe Grüße aus Bayern,
Lala
Es gab in Aurich einen Fall. Wurde durch den örtlichen Schwurbler-Sender deutschlandweit hochgekocht. Angeblich Kinder, die nun psychische Schäden haben und aus Fenstern fliehen wollten etc..
Am Ende kam raus, dass das Gesundheitsamt kurzfristig alle Schüler einer vierten? Klasse testen wollte, weil es einen Verdachtsfall gab. Das Sekretariat hat alle Eltern bis auf eine erreicht. Das Kind wurde trotzdem getestet. Laut Gesundheitsamt mit Zustimmung des Kindes, laut Mutter ohne.
Anschließend hat die Mutter einen riesigen Aufstand gemacht. Sie hat dann schön im Schwurbler-TV berichtet, dass ihr Kind viel zu jung sei, um das zu entscheiden. Dafür konnte es aber wahrnehmen, mit welcher panischen Angst die anderen Kinder getestet wurden. Da kam dann Geschichten wie eine angebliche Flucht von Kindern aus dem Fenster. Das war aber wohl Blödsinn. Laut Lehrern, Gesundheitsamt und anderen Eltern war das nicht so. Aber die sind ja alle systemtreu.
Das Gesundheitsamt und ein paar Juristen vor Ort glauben, dass das GA keine Einwilligung der Eltern benötigt. Der Anwalt der Familie (von Anwälten für Aufklärung) war nicht von der Antwort des Gesundheitsamtes überzeugt. Wer hätte das gedacht! Jetzt geht das ganze vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen wohl schon eingestellt. Anscheinend ist rechtlich nicht zu 100% klar. Die örtliche Presse hatte einen Richter vom Landgericht und einen Staatsanwalt interviewt, die das wie das Gesundheitsamt sehen. Aber man weiß ja nie. Wird spannend.
Letztlich aus der Kategorie blöd gelaufen. Die Mutter behauptet zwischendurch auch das man gar nicht richtig versucht hat sie zu erreichen. Sie wäre ja erreichbar gewesen. In gewissen Maßen verstehe ich sie sogar. Nachdem sie das ganze dann medienwirksam an den örtlichen Schwublersender gegeben nebst täglicher Updates a la was die anderen sagen stimmt nicht, ist sie aber unten durch. Dafür freut sich der Sender der Aufmerksamkeit. Er bitte jetzt auch immer schön um eine kleine Spende. Einer muss ja davon profitieren.
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Ich halte nur den Hype darum, insbesondere hinsichtlich der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen, für etwas übertrieben, dann also am ehesten, wenn du dem Ganzen einen Namen geben willst, Verharmloser.
Hast du dir mal überlegt, was ein unkontrolliertes Ausbreiten des Virus für wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen hätte? Letztlich sind die Länder bisher wirtschaftlich am besten durch die Pandemie gekommen, die es geschafft haben ihre Zahlen niedrig zu halten. Sei es durch Glück, sei es durch Maßnahmen. Das beste, was du für die Wirtschaft machen kannst, sind niedrige Fallzahlen.
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Abstand halten ist das A und O! Ich umarme zur Zeit niemanden, auch nicht aus meiner Familie, und gebe auch niemandem die Hand zur Begrüßung (Ellenbogen muss reichen). Es wäre sicher hilfreich, wenn es noch eine Zeitlang alle so handhaben würden!
Ich bin mir da immer nicht sicher. Grundsätzlich umarme ich auch keinen. Wenn ich allerdings anschließend mit der Person 2-3 h in einem geschlossenen Raum sitze oder wir mit dem Auto irgendwo hinfahre, denke ich immer, dass das Umarmen zur Begrüßung dann auch keinen Unterschied macht.
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Das habe ich mich selbst schon häufiger gefragt.
Aber „hieß es“ und „Erlass“ sind 2 Paar Schuhe.
Bei uns "hieß es" von der Landesschulbehörde ... Da der Erlass in der Frage nicht eindeutig ist, wird man wohl das wohl so akzeptieren müssen.
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Das ist in D verboten, den Ausweis darf nur die Polizei oder das Ordnungsamt verlangen. Clubbesitzer müssen sich auf die Angaben verlassen.
Die Discos kontrollieren doch auch das Alter mit den Ausweisen. Das ist doch hier nichts anderes.
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