Beiträge von Tom123

    Würde ich auch nicht mitmachen. Man muss aber auch sagen, dass das nur einen kleinen Teil der Lehrkräfte betrifft und keineswegs typisch für den Lehrerberuf ist. Es wird deutschlandweit nur sehr wenige Lehrkräfte geben, die Samstags arbeiten. In Niedersachsen haben sowohl allgemeinbildende Schulen als auch Berufsschulen an Samstagen in der Regel frei.

    Hier fehlt es anscheinend an der Schule auch an Regelungen, welche Zeiten grundsätzlich frei sind. Es kann / darf nicht erwartet werden, dass ich mir jeden Tag von 8 - 20 Uhr für möglichen Unterrichtseinsatz freihalten muss. Am Ende darf auch in solchen Fällen die wöchentliche Arbeitszeit im Schnitt nicht mehr als 41 h betragen.

    ... Und da wundern sie sich in Berlin, dass man sich als Deutscher im eigenen Land als Bürger zweiter Klasse fühlt, eben weil man keine zweite Staatsbürgerschaft hat, auf die man verweisen kann, wenn es unbequem wird?

    Selten so viel Blödsinn auf einmal gelesen. Da macht es kaum Sinn drauf zu antworten. Ich sehe in deinen Vorschlägen auch keine Freiwilligkeit. Entweder du machst einen Test (der wissenschaftlich mehr als zweifelhaft ist) oder wir entziehen dir deine Rechte. Was ist daran freiwillig? Beim Sport etc. ist es freiwillig. Hier geht um Grundrechte.

    In Baden-Württemberg ist jeder 2. Samstag offiziell Unterricht. Allerdings haben die allermeisten Schulkonferenzen irgendwann beschlossen, dass die Stundenplaner ihn frei halten sollen.

    Erkennen kann man dies an den offiziellen Ferienplänen. Bei manchen gehen die Ferien bis Freitag, bei manchen bis Samstag, bei uns mal so, mal so.

    Spannend. Sollte dann aber bundesweit nur wenige Lehrkräfte betreffen...

    Wurde überhaupt schon - z.B. anhand von Röntgenbildern - überhaupt schon überprüft, ob die Jugendlichen wirklich Jugendliche sind und nicht in Wirklichkeit doch schon Erwachsene?

    Also erstmal ist Röntgen schon ein medizinischer Eingriff, den man sich gut überlegen sollte. Immerhin haben die Strahlen auch eine negative Wirkung. Sollte man also überlegen, ob das als Massenuntersuchung ethisch vertretbar ist.
    Dann gibt es natürlich noch rein technische Probleme. Die Fehlertoleranz wird in der Regel mit 1-2 Jahren angeben. Ein als 18jähriger bestimmter Mensch, kann also auch erst 16 Jahre oder schon 20 Jahre sein. Dann wäre auch die Frage, in wie vielen Fällen ist die Abweichung noch höher. Wenn beispielsweise bei 5% der Personen auch eine Abweichung von 3 Jahrne möglich ist, ist das ein Problem. Man muss also immer mit die mögliche Abweichung zu Gunsten der Person berücksichtigen. Das hilft also auch relativ wenig. ´

    Das ist alles so klassisch AfD. Einfache Lösungen für komplexe Probleme.

    Nur weil an deiner Schule anders entschieden wird, kannst du daraus keine allgemeingültige Aussage ziehen.

    Die Rechtsgrundlagen wonach die Schule solche Fälle bewertet, sollten schon landesweit gleich sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei euch jede Schule solche Sachen frei entscheiden kann. Manche Gründe sind auch tarifvertraglich geregelt. Da muss die Schule die Vorgaben auch einhalten. In anderen Fällen ist es nicht eindeutig. Dort haben die Schulen mehr Spielraum. Trotzdem wird es eine Tendenz geben bestimmte Fälle gleich zu entscheiden. Es wäre auch komisch, wenn jede Schulleitung das frei nach eigenem Ermessen beurteilen kann. Daher sind hier schon Erfahrungswerte hilfreich.

    Du schreibst, dass Du Samstags Unterricht hattest. Du meinst früher einmal? Oder habt ihr noch an allgemeinbildenden staatlichen Schulen Samstags Unterricht?

    Ich konnte ebenfalls bereits keine Trauzeugin sein, weil ich mir den Tag nicht freinehmen durfte. Viel häufiger sind aber sicher Fälle, die auch von Kris24 angesprochen wurden: Liefertermine bzw. Anwesenheiten zu Hause, die dank mangelnder Flexibilität nicht einhaltbar sind. Ebenso würde ich mir z.B. gern am Geburtstag der Tochter frei nehmen, um die Party in Ruhe vorzubereiten. Für meinen Mann als "normaler" AN ist das kein Problem, deshalb übernimmt er sowas dann.

    Also irgendwann wird es lächerlich.
    Als Trauzeuge wirst du oft freigestellt. Ansonsten werden solche Feiern in der Regel auch am Wochenende durchgeführt, wenn Du immer frei hast.

    Wie glaubt ihr denn, dass das in der freien Wirtschaft ist? Ich kann mir jederzeit freinehmen? Meine Eltern waren täglich von 7 bis 17 Uhr außer Haus. Arbeitszeit, Fahrtzeiten, Mittagspause. Da lobe ich mir meine 2-3 Tage, wo ich nachmittags zuhause bin.

    Zur Waschmaschine:
    a) Ich tausche das Gerät in den Ferien.
    b) Ich bitte Freunde / Nachbarn / Verwandte die Lieferung anzunehmen.
    c) Ich frage in der Schule, ob es eine Möglichkeit gibt, mich freizustellen.
    d) Ich bestelle einfach bei einer örtlichen Firma, die passende Lieferzeiten anbieten kann.
    e) Ich bezahle einen Studenten/Hilfskraft etc., um das Gerät anzunehmen.

    Und der Geburtstag der Tochter. Welche Probleme haben wohl Menschen, die in den Ferien arbeiten müssen und ihre Kinder betreut haben wollen? Ich kenne im Freundeskreis kaum Eltern, die den Geburtstag ihres Kindes oder den Vortag mal eben freimachen können. Vieles müssen ihren Urlaub auch langfristig einreichen. Und dann gibt es manchmal auch kein Urlaub, weil bereits 5 Leute weg sind. Außerdem 30 Tage Urlaub im Jahr sind auch nicht so viel, dass man mal eben für alles einen Tag Uraub nehmen kann. Letztlich stehen wir als Lehrkräfte da doch deutlich besser da.

    Meines Wissens ist das Laufen die älteste Olympische Disziplin. Auch den Weitsprung gab es schon bei den antiken olympischen Spielen. Beim Werfen gab es damals Diskus und Speer. Die olympischen Spiele der Antike hatten natürlich auch ihre Wurzeln im militärisch Bereich. Allerdings haben sich daraus auch die moderne Leichtathletik entwickelt. Den Bundesjugendspielen nun einen militärischen Charakter zu unterstellen geht doch ein bisschen weit.

    Spannend finde ich vor allem, dass es bei euch keine nennenswerten Personalverschiebungen gibt. Ich kenne ein paar wenige Grundschulen, wo es tatsächlich so ist. Aber seitdem in Nds. nicht mehr alle Stellen besetzt werden können, hat zu mindestens unser Gymnasium jedes Jahr Abordnungen. Und irgendwo wird auch an einer Grundschule fällt dann noch eine Kollegin langfristig aus, so dass wieder umgestellt werden muss. Momentan ist es ganz angenehm, dass der Personaleinsatz am Anfang der Ferien feststeht. Bei uns kommt dann aber auch noch die Frage dazu, wie viele Leute an welchen Tagen im Ganztag gebraucht werden. Aber im Endeffekt konnten wir in den letzten Jahren Anfang der Ferien mit dem Stundenplan beginnen. Dann hatte man Mitte der Ferien den Plan fertig.

    Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, den Plan aus Prinzip zurückzuhalten. Warum auch? Wenn sich jemand so verhält, wäre das doch mal ein Thema für eine Personalversammlung. Wenn das Ding fertig ist, sollte man es auch verteilen.

    Sage mal, was schnallst du daran nicht, wir berücksichtigen es nicht, sondern der Plan muss so frühzeitig raus sein, dass die Seminarleiter das berücksichtigen können!

    Doch ich schnalle es. Aber Du schnallst nicht, dass der Stundenplan nicht später kommt, weil der Stundenplaner keine Lust hat ihn früher zu machen.

    Ich habe mal den Rest gelöscht. Ich denke nicht, dass die Diskussion weiter führt. Bei uns müssen Schule und Seminar Termine absprechen, bei euch macht es die Seminarleitung, so dass sie frühzeitig alle Stundenpläne braucht. Punkt.

    Es haben alle nach dem Schuljahresbeginn (sprich im neuen Schuljahr) mehrere Unterrichtsbesuche.

    Ja, aber auch wenn es dich verwirrt werden nicht alle Anwärter Sport als Fach haben und eine Turnhalle haben und keine Möglichkeit an der Schule zu haben zu tauschen.
    Es ist doch toll, wenn ihr es schafft bei der Stundenplanerstellung die anstehenden Besuche eurer Anwärter im Stundenplan zu berücksichtigen. Wir machen das nicht und ich vermute auch, dass das bei der Mehrheit so ist.

    Was ist daran gut, wenn ich mehr als jemand, der eine feste Arbeitszeit mit der selben Prozentzahl hat, freihalten muss?!?

    nichts, genau.

    Nein, da geht nichts durcheinander, jedenfalls nicht bei mir, scheinbar bei dir schon.

    Jemand mit einer festen Arbeitszeit arbeitet dieses Zeit plus seine Pausen. Du musst dir diese Zeit zweimal im Jahr freihalten bis Du deinen Stundenplan hast. Jemand im Schichtdienst etc. muss sich regelmäßig einen viele größeren Zeitraum freihalten.

    Darum ging es aber gar nicht, sondern du hast behauptet, dass weniger Unterrichtsbesuche in Sport als in anderen Fächern stattfinden und ich möchte gerne wissen, wie du darauf kommst.

    Es geht um die Stundenplanung und um die Erstellung des Stundenplans. Und von den Anwärtern werden nur rund 10% Sport als Fach haben. Und davon sind nur die spannend, die nach Schuljahresbeginn einen Unterrichtsbesuch haben. Also eine Sache, die für die meisten kaum relevant ist. Entsprechend ist die Diskussion auch relativ praxisfern.

    Vorsorgeuntersuchungen und Kontrolltermine sind nie medizinisch notwendig.

    Das ist schlicht falsch. Selbstverständlich sind auch Vorsorgeuntersuchungen und Kontrolltermine medizinisch notwendig. Es gibt beispielsweise auch Kontrolltermine nach einer Krebserkrankung, die relativ genau eingehalten werden müssen. Da kann man nicht ein Jahr warten.

    Grundsätzlich finden Vorsorgeuntersuchungen aber in der Freizeit statt, weil sie planbar und nicht akut sind. In dem von dir dargestellten Fall, ist das aber nicht möglich. Der Arzt hat nach deiner Aussagen in Ferien nicht geöffnet und deinen Stundenplan kennst du noch nicht, wenn du den Termin machen muss. Daher ist es dir anscheinend nicht möglich einen Termin außerhalb der Arbeitszeit zu vereinbaren. Wenn nun dein Stundenplan mit dem Termin kollidiert, gibt es zwei Möglichkeiten: a) Der Arzt sagt, dass es medizinisch kein Problem ist einen späteren Termin zu nehmen. Dann hast du wahrscheinlich Pech. b) Der Arzt sagt, dass es zeitlich nun notwendig ist. Dann hast du ein Anrecht auf Freistellung.

    Wieso sollten das weniger sein als in anderen Fächern? Bei uns wurden die Unterrichtsbesuche je Fach durchgeführt, wir hatten damals 3 je Fach (aber ja auch nur ein Jahr, heute sind es deutlich mehr) und da haben die Sportler genauso drei Besuche gehabt, wie die, die Mathe als Fach hatten.

    In den anderen Fächern, muss aber niemand eine Turnhalle reservieren. Noch mal für dich in kurz: Es wird kaum einer beim Erstellen des Stundenplans darauf Rücksicht nehmen, wann die Anwärter den nächsten Besuch planen. Es gibt viel zu viele andere wichtigere Aspekte. Und Du kannst die Verantwortung auch nicht nur an die Seminarleitungen schieben. Auch die können nicht jedem Anwärter den Wunschtermin geben. Es ist letztlich eine Absprache. Das mag an deiner Schule anders sein. Ich bin mir aber sicher, dass es an der Mehrheit der Schulen so läuft.

    Ja, Termine vereinbaren und du hast behauptet, ich müsste mir wohl weniger Zeit freihalten als jemand, der anders arbeitet bzw. nur einen Teil meiner Arbeitszeit und das ist einfach, wie die Rechnung deutlich zeigt, mal wieder falsch!

    Wöchentlich ist doch gar nicht wirklich zulässig. Und auch da gibt es Fristen und wie gesagt, dass ist nur ein Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung, der Großteil hat wohl relativ feste Arbeitszeiten und damit die Probleme nicht, die ein Lehrer oder jemand im Schichtdienst

    Mein Gefühl sagt mir, dass das gerade einiges durcheinander läuft. Noch mal klar: Auch andere Leute müssen sich bestimmte Zeiten freihalten. Ich weiß nicht, warum wöchentlich nicht zulässig ist. Im Netz findet man die Aussage, dass Arbeitsgerichte in der Regel mindestens 4 Tage vorgeben. Ich kenne auch Menschen, die ihren Plan eine Woche im voraus bekommen. Ich lerne aber gerne dazu, wenn Du eine Rechtsquelle hast.
    Wenn Du mit einer halben Stelle in der freien Wirtschaft arbeitest, hättest Du eine Arbeitszeit von rund 20 Stunden. Dazu kommen noch die Pausen. Nach deiner Rechnung musst Du dir fast 22 h freihalten, bist Du deinen Stundenplan bekommst. Das finde ich eine sehr gute Lösung für dich. Laut dem statistischen Bundesamt haben rund 51% der Deutschen flexible Arbeitszeiten. Bei den Akademikern sind es ein 2/3. Dabei ist natürlich die Frage, ob nur der Arbeitsnehmer flexibel reagieren darf oder ob auch der Arbeitgeber Vorgaben macht. Ich kann mir vorstellen, dass in der Regel wie bei der Lehrkraft ist, dass der Arbeitgeber bestimmte Termine vorgibt und der AN die restliche Zeit frei einteilt.

    Also nein, die sind fest und Sporthallen auch oft,, weil sich nämlich Kitas und verschiedene Schulen die teilen, da kann man auch nicht einfach schieben.

    Also ich kenne Kollegen an Berliner Schulen. Und auch Berliner Schulen haben eigene Turnhallen, die überwiegend oder ausschließlich von ihnen selbst belegt werden. Die klassische Berliner Grundschule wird bei Zweizügigkeit bereits den gesamten Vormittag einer Turnhalle belegen. 12 Klassen a 3 h Sport = 36 Sportstunden. Schwimmunterricht etc. abziehen. Damit sollte aber bereits eine Halle belegt sein. Und wenn dann genau in der Stunde die Halle anders belegt ist, geht der Termin halt nicht anders. Ähnlich ist es halt bei Schwimmterminen. Aber ich bin absolut sicher, dass die meisten weiterführenden Schulen ebenfalls eigene Turnhallen haben über die sie selbst verfügen können.
    Außerdem werden sicherlich die wenigsten Unterrichsbesuche im Fach Sport/Schwimmen durchgeführt werden. Vielleicht sind es 10% aller Unterrichtsbesuche. Wahrscheinlich deutlich weniger.
    Gibt es denn in Berlin keine Seminarbesuche? Da kommt das ganze Seminar und guckt erst den Unterricht und dann findet eine gemeinsame Besprechung statt. Die finden zu Zeiten statt, wo die Anwärter:in natürlich normal gar nicht im Plan ist.
    Und wird der Besuch bei euch nicht im Anschluss besprochen? Da muss doch auch der Plan umgestellt werden.
    Natürlich muss das alles untereinander abgesprochen werden. Aber das sind keine Sachen, die man bei der Erstellung des Stundenplans berücksichtigt.

    Aber ganz knapp bzw. eigentlich nicht, ich habe 14 Unterrichtsstunden und müsste mir dann jeden Tag von 8-15.15 Uhr freihalten an drei Tagen, das wären dann aber 21,75 h, aber ich arbeite damit ja nur 50%.

    Also nein, der tolle Vorschlag von dir klappt einfach gar nicht.

    Du meinst zum Thema Termine vereinbaren? Du musst dir die das ja nicht wochenlang freihalten. Am Ende geht es darum, ob Du den Plan 14 Tage früher oder später bekommst. Wenn Du dir nur 22 h freihalten musst, finde ich das vollkommen ok. Andere Menschen müssen sich deutlich mehr Zeit freihalten bis sie ihren Einsatz bekommen. Und Du bekommst 2x im Jahr einen neuen Plan. Andere wöchentlich.

    Auch für eine Vorsorgeuntersuchung oder ein Kontrolltermin?

    Ich schrieb, wenn ich etwas auffälliges gefunden habe, erhalte ich innerhalb von 2 Wochen einen Termin und notfalls frage ich frei. Aber Hausarzt ist hier noch schwieriger als Facharzt.

    Ja, auch dafür. Allerdings nur, wenn es notwendig ist. Wenn dieser Arzt in den Schulferien grundsätzlich selbst die Praxis geschlossen hat, machst Du einen Termin für einen Zeitpunkt, wo du hoffen kannst keinen Unterricht zu haben. Und wenn Du dann doch Unterricht hast, wirst Du freigestellt. Die Unterscheidung, ob Fach- oder Hausarzt ist erstmal irrelevant. Die entscheidende Frage ist, ob der Termin medizinisch notwendig ist und ob man die zumuten kann ihn außerhalb der Schulzeit zu legen. Es ist dir sicherlich in der Regel nicht zuzumuten, ein halbes oder ganzes Jahr auf einen neuen Termin für eine medizinisch notwendige Untersuchung zu warten. Letztlich beurteilt das natürlich der Arzt. Was dir sicherlich zuzumuten ist, dass Du solche Termine in den Ferien vereinbarst oder versuchst Zeiten zu wählen, wo du mutmaßlich keinen Unterricht hast. Wenn in deinem Fall der Arzt in den Schulferien geschlossen hat, ist ersteres halt keine Möglichkeit.

    Mag bei euch so sein, bei uns richten sich die Fachseminarleiter eigentlich nach den Stundenplänen und nicht andersrum, zumal Schwimmhalle und Sporthalle gar nicht flexibel ist.

    Das geht bei uns nicht. Wir haben eine Seminarleiterin von der Insel. Die kann immer erst um 10:00 Uhr kommen. Dann haben die Seminarleitungen in Nds. auch noch eigenen Unterricht. D.h. sie haben nur bestimmte Tage an denen sie frei haben. Die können dann auch nicht ihren eigenen Unterricht ausfallen lassen, nur weil ich die Klasse 1a Montags in Religion habe. Dann fahren sie zum Teil auch erheblich Strecken. Eine Stunde + X Fahrzeit ist da durchaus drin. Einerseits gibt das wieder Einschränkungen bei der Wahl der Stunden, andererseits werden dann Termine so gelegt, dass man zwei Anwärter besuchen kann. Frau Müller dann in der ersten Stunde und Frau Meyer an der Nachbarschule in der 3./4. Stunde.

    Sporthalle wird dann halt entsprechend getauscht. Klasse Z hat dann halt kein Sport oder geht raus. Schwimmbesuche habe ich noch nie erlebt. Aber die wird man sicherlich ähnlich handeln. Am Ende sprechen die beteiligten Personen miteinander, was am einfachsten möglich ist. Wenn die SL dabei sein soll, müssen auch deren noch eingeplant werden. Teilweise ist es dann die normale Stunde. Wenn es nicht geht, wird halt umgebaut. Aber das nichts, worauf man bei der Stundenplanung Rücksicht nimmt. Das einmalig zu tauschen ist viel einfacher.

    Hm, ich kenne wenig AN, die nicht feste Arbeitszeiten haben und deshalb gar nicht die Probleme haben, es sei denn, sie arbeiten im Schichtsdienst.

    Wenn Du dir nur die normalen Schulzeiten freihältst, wirst Du doch sicherlich auf weniger Arbeitszeit als ein normaler Angestellter kommen? Problematisch ist es dann bei den Teilzeitkräften. Aber auch da gibt es Lösungen. Und wenn Du z.B. bei Aldi arbeitest, hast du auch wechselnde Pläne. Das gilt für viele Menschen.

    Bei uns ist Unterricht bis 17.15 Uhr, manchmal sogar bis 18.05 Uhr.

    Ich kann also konkret keinen Arzttermin bis Mitte November vor 17.45 Uhr ausmachen, bedeutet, dass ich in den letzten beiden Jahren keine Grippeschutzimpfung erhielt. Unsere Hausärzte haben abends frei. Auch der Hausarzttermin muss ca. 6 Monate vorher vereinbart werden. Ich muss ihn in 90 % der Fälle verschieben, weil es zum Halbjahr oft neue Stundenpläne gibt. Und da mein Hautarzt hier der beste und absolut überlaufen ist, warte ich dann manchmal ein Jahr. Ich versuche es zwar in den Ferien, nur da hat er fast immer auch geschlossen.

    Da muss man dann halt andere Regelungen finden. Aber ich denke, dass die Mehrheit der Schulen kein Unterricht bis 18:00 Uhr hat oder sehe ich das falsch?
    Außerdem wird es sicherlich nicht so viele Ärzte geben, die Ferien fast immer geschlossen haben. Meiner hat 2 Wochen im Jahr komplett dicht. Er selbst ich vielleicht noch 3-4 Wochen zusätzlich nicht da und wird dann vertreten. Aber die meisten Praxen müssen doch auch die Arzthelfer etc. bezahlen. Die können es sich gar nicht leisten so viele zu schließen. Aber im Zweifel wäre es für mich auch ein Arzttermin und wenn der aufgrund der geringen Öffnungszeiten des Arztes nur in der Schulzeit liegen kann, muss man die Lehrkraft halt vertreten. Es ist doch einfacher mal einen Nachmittag eine Lehrkraft zu vertreten, die nun gerade da ihren Arzttermin hat als die Stundenplanung zu korrigieren. Solche Termine werden doch sicherlich nicht so oft vorkommen. Viele Ärzte haben auch in den Ferien Sprechzeiten oder man hat den Nachmittag dann tatsächlich frei. Aber bei einer Wartezeit von 6 Monaten müsste man dir schon im Februar sagen, welche Nachmittage du im neuen Schuljahr frei hast.

    ist bei uns (NRW) eine soll-Regelung.
    Und bei uns konkret: erst ab 17 Stunden (von 25,5, also 66%) soll versucht werden, einen freien Tag zu ermöglichen.
    Es gibt Leute, wo es nicht funktioniert (und einige VZ-Leute, die einen freien Tag haben, manchmal ist es halt so, verstehe ich schon, aber TZ-freundlich ist es nicht.) Aber unser schulinternes Konzept soll überarbeitet werden, ich weiß nur: es wird dadurch nicht besser.

    Bei uns dürfen sie auch keine Springstunden haben, wenn sie vormittags und nachmittags arbeiten. Das ist in der Praxis kaum umsetzbar. Es gibt immer noch die Einschränkungen, dass alles möglich ist, wenn die Lehrkraft einverstanden ist. Aber wenn jemand darauf bestehen würde, bekämen wir Probleme. Dann müsste man Fächer irgendwie aufteilen.

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