Beiträge von Tom123

    Es geht doch um schulische Fragestellungen. Wenn du deine "Dienstleistung" nicht zur Verfügung stellen willst, dann ignoriere das Thema doch einfach. Das hat keine dienstrechtlichen Konsequenzen ;).

    Ich glaube, dass du gar nicht weißt, worum es geht. Ich habe einen Smiley unter einer meiner Sicht blöde Antwort gesetzt und wurde dafür kritisiert. Nicht mehr und nicht weniger.

    Sorry, aber vom Leben mit behinderten Kindern hast du nicht viel Ahnung. Eine Betreuung finden? Wenn man die nicht in der Familie hat, dann ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Unsere einzige Betreuung ist vor einer Woche übrigens verstorben.
    ...
    So… ich Glaube weiter muss ich mich hier nicht rechtfertigen…

    Du hast mich gefragt, was mich verwirrt und ich habe dir meinen Smiley erklärt. Du hast mich aufgefordert mich zu rechtfertigen.

    Ich habe auch rein gar nichts über das Leben mit behinderten Kindern geschrieben. Ich habe einen Smiley gesetzt, weil Du einem User schreibst, dass er vorbeikommen und auf deine Kinder aufpassen kann. Das habe ich dir auf deinen Wunsch erklärt. Und jetzt bist Du das Opfer?

    Tom123 der thread ist von Freitag Abend. Soll sich die TE nun die nächsten 2 Wochen bereithalten und eine Betreuung organisieren, damit alle sofort Antworten bekommen?

    Nein, habe ich das gefordert? Ich fand die Aussage unpassend zur Betreuung der Kinder unpassend, da dieses ein Austausch und keine Dienstleistung ist. Nicht mehr und nicht weniger. Die TE wollte wissen, was ich verwirrend finde, dass habe ich ihr erklärt.

    Ehrlich gesagt habe ich zu viel Respekt vor der Arbeit von Grundschullehrern als dass ich denken würde, ich könne mein Kind mal eben selbst unterrichten … und das sage ich als Lehrer!

    Tom123


    Was verwirrt dich so? Sprich dich aus …

    Du möchtest etwas vom Forum.

    Du hast aber gerade keine Zeit zu schreiben, da du mit der Betreuung beschäftigt bist.

    Deine Antwort ist dann: Du kannst ja vorbeikommen und meine Kinder betreuen.

    Ich meine, dass hier eine Forum. Ein Austausch zwischen Lehrkräften untereinander. Ich verstehe, dass du persönlich involviert bist, aber letztlich ist dieses keine Dienstleistung. Daher fand ich das deine Antwort nicht wirklich zum Sinn des Forums passt.

    Auch mit vielen kostenlosen Leistungen würden zwar Auszahlungen und Freibeträge gekürzt, aber eben nicht komplett gestrichen werden können.

    Das ist allerdings eine Einschätzung. Konkret müsste man dann sehen, inwiefern der Staat seine Fürsorgepflicht nachkommt oder nicht. Wenn man mal die verschiedenen Länder miteinander vergleicht, dann gibt es einige die auch ohne Kindergeld und Freibeträge sich deutlich besser um ihre Nachwuchs kümmern. Ich denke aber, dass in Deutschland kein politischer Wille ist, dass überhaupt zu überlegen. Sobald es irgendwo gekürzt werden soll, ist das Aufschrei groß. Egal ob es sinnvoll ist oder nicht.

    Ich habe dir schonmal erklärt, dass dies nicht im Sinne deiner Besoldung wäre, weil eine wie auch immer geartete Art von genereller Unterstützung (ohne Bedürftigkeit) von Familien dazu führen würde, dass der alimentative Bedarf eines Kindes außerhalb der Besoldung geregelt werden würde, was im Umkehrschluss wieder bedeuten würde, dass der Druck sinken würde die Grundbesoldung zu erhöhen; es gäbe dann sogar den Spielraum die Besoldung zu senken.

    Es ging um die Aussage, dass das Kindergeld durch die Grundgesetz vorgeben ist. Chilipaprika sagte, dass es ihr besser gefallen würde, wenn es durch andere Leistungen ersetzt wird. Ganz allgemein. Dem hast Du widersprochen. Dabei ist es durchaus möglich die Leistungen ganz teilweise durch andere Leistungen zu ersetzen.

    Der Statt muss das Existenzminimum seiner Bürger sichern. Sei es durch Sozialleistungen oder durch das steuerfrei stellen des Einkommens.

    Weil es bei Menschen (Kinder) die kein eigenes Einkommen haben über Sozialtransfer gesichert wird, erhalten diese auch kein Kindergeld.

    Die meisten Menschen, die Kindergeld erhalten, sind keineswegs darauf als Existenzsicherung angewiesen. Genauso könnte man es auch für Bürgergeldempfänger so umstellen, dass die Kinder durch andere Leistungen unterstützt werden. Es ist nur eine Frage des politischen Willens.

    Du verstehst es einfach nicht. Den Familienzuschlag müssen Beamte mit Kindern ja in teuren Kommunen bekommen, sonst würden sie natürlich dort weder arbeiten und wohnen können.

    Ich weiß nicht, wie es in NRW genau aussieht aber in Nds. wollen die Beamten, obwohl es keine Mietzuschläge gibt lieber in die Großstädte. Eigentlich müssten die Zulagen für die Regionen sein, wo keiner hin will. Ich hatte schon mehrere Kollegen, die in der Großstadt wohnen wollen und dafür bis zu 60 min Fahrtzeit zu ihrer Stelle auf dem Land auf sich nehmen. In der Pampa will kaum einer wohnen. Vielleicht kann man auch der Familie mit 5 Kindern dann zumuten etwas außerhalb zu wohnen.

    „Irgendwie blöd“ ist mir als Bezeichnung für ein Fahrtenkonzept, dass die Gesundheit (einzelner) gefährdet in ungehörigem Maße zu euphemistisch.

    Das ist ja deine Interpretation. Wenn ich alle drei Jahre auf Klassenfahrt fahre, finde ich das nicht übertrieben. Dazu wissen wir zu wenig um die Begleitumstände, um zu beurteilen, ob es gefährdend ist. Außerdem hatte AL doch anfangs geschrieben, dass sie sonst auf Projekttage gehen muss, worauf sie keine Lust hast.

    Naja, ich kritisiere die mangelnde Bezahlung und als Antwort kommt mehrfach, dass wir ein Teilzeit Fahrtenkonzept brauchen, so dass TZ Kräfte seltener fahren. Aber darum ging es doch gar nicht!

    Doch darum geht es. Mehrarbeit wird in der Regel nur dann bezahlt, wenn sie zwingend notwendig ist. Es ist schön, dass Du gerne häufiger auf Klassenfahrt willst aber dein Dienstherr ist nun mal nicht bereit das zu bezahlen. Also fährst Du nur anteilig deiner Teilzeit.

    Bei uns an der Schule fehlen rund 10 Stunden DaZ. Wenn ich jetzt jemand finde, der das übernehmen würde, bekäme er die Person es auch nicht bezahlt.

    Wenn ich mit meiner Klasse am Ende des Schuljahres übernachte, bekomme ich es auch nicht bezahlt.

    Natürlich wäre es schön, wenn es dafür Gelder gebe. Aber das ist leider utopisch.

    Also wenn Du Teilzeit arbeitest, dann stehst Du halt nur für jede zweite Fahrt zur Verfügung. Wenn Du trotzdem mehr machst, ist dein Privatvergnügen. Problematisch wäre es, wenn die Schulleitung du musst fahren und bekommst keinen Ausgleich.

    Ansonsten würde es auch freistehen, dass im Rahmen eures Teilzeitkonzeptes anders zu regeln. Z.B. Wenn eine Teilzeitkraft zu häufig auf Klassenfahrt fährt, muss sie als Ausgleich im nächsten Schuljahr X Stunden weniger unterrichten oder andere Aufgaben fallen weg. Ich weiß nicht, welchen Spielraum euer Dienstherr euch da einräumt.

    Nein. Bei uns finden Fahrten nur während der Projektwiche statt. Es begleiten immer die beiden Klassenlehrer. Wenn du dich jetzt weigert, wirst du natürlich einer anderen, fremden Klasse zugeteilt, die du dann auf Ausflügen begleiten darfst.

    Will man das? Nein. Ich möchte selbstverständlich mit meiner Klasse, die ich 6 Jahre begleitet habe, auf Fahrt. Und alle 3 Jahr ist echt zumutbar. Völlig ok.


    Warum kann man uns nicht einfach für die Woche Vollzeit bezahlen? Wo ist das Problem?

    Das Problem ist, dass es dein persönlicher Wunsch ist. Warum soll der Dienstherr dafür bezahlen? Wenn ich mit meiner Klasse am Ende der Grundschulzeit in der Schule übernachte, bekomme ich das auch nicht extra bezahlt. Ich mache das, weil ich es gerne möchte. Dafür muss der Dienstherr nicht zahlen. Wo willst Du sonst die Grenze setzen? Z.B. macht eine Lehrkraft eine Förderstunde vor dem Unterricht mit Schüler xy. Bekomme sie die dann auch bezahlt?

    Wichtig ist, dass deine SL deine TZ berücksichtigt. Wenn Du freiwillig darauf verzichtest, ist es deine persönliche Entscheidung.

    Auf einer Klassenfahrt leisten alle Mitfahrenden die gleiche Arbeit, das meinte ich.

    Nein, und ich möchte die Häufigkeit nicht ändern. S.o. Ich möchte nur das gleiche Gehalt.

    In der Projektwoche möchte ich natürlich mit meiner Klasse auf Fahrt sein und nicht stattdessen eine fremde Klasse auf Ausflügen etc begleiten

    Naja, wenn der VZ-Lehrkraft in sagen wir mal 5 Jahren zweimal auf Klassenfahrt fährt und die TZ Lehrkraft nur einmal, ist es ausgeglichen. Die Klassenfahrt ist bei euch doch bereits in der Arbeitszeit enthalten. In meinem Beispiel würden beide anteilig gleich viel arbeiten. Passt also.

    Wie gesagt, bei uns ist es genau umgekehrt. Alle leisten die gleiche Arbeit und die kinderlosen kriegen dafür das doppelte an Gehalt. Hhhhm.

    Bist Du sicher, dass das an deinem Bundesland liegt oder ihr an eurer Schule die Vorgaben einfach nicht richtig umsetzt? Teilzeit müsste auch da berücksichtigt werden.

    Man kann es so sehen, dass die Mitarbeiterinnen (Lehrerinnen) es "ausnutzen", oder dass es einfach anders nicht machbar ist.

    Ich würde nicht von ausnutzen sprechen. Man macht das, was erlaubt ist. Das ist legitim.

    Ein Problem ist das "anders nicht machbar". Klassisch an der Grundschule: Die Lehrkraft nimmt immer kinderkrank während der Lebenspartner so was in seinem Beruf nicht machen kann. Und dann die klassischen Fragen: Wer unterrichtet in der letzten oder in der ersten Stunden, weil die Kinder vorher zum Kindergarten gebracht werden müssen oder abgeholt werden müssen. Wer arbeitet im Ganztag, wenn viele Lehrkräfte das nicht hinbekommen. Was ist mit Konferenzen am Nachmittag. Wenn wir mal eine Klassenkonferenz haben, fehlen eigentlich immer Lehrkräfte, da sie andere Termine haben. In einem gewissen Maße lässt sich das alles kompensieren. Wenn ich aber zu viele Lehrkräfte mit Einschränkungen habe, wird das ein schulisches Problem.
    Und dann sind wir wieder bei der Besoldung. Wenn der Dienstherr wie aktuell die Besoldung gestaltet, dass der Beruf vor allem für Menschen mit vielen Kindern oder Kinderwünschen attraktiv ist, schadet er sich am Ende selbst.

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