Warum? Mit generellen Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht und Verbot bestimmte Veranstaltungen könnte man auch bei hohen Infektionszahlen etwas erreichen.
Beiträge von Tom123
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Eine infizierte Lehrkraft könnte auch schnell zum Superspreader werden. Daher kann es schon sinnvoll sein, Lehrkräfte regelmäßig zu testen. Dadurch würden man merken, wenn sich Schule zu Hotpots entwickeln. Auf der anderen Seite kann man die Schulöffnungen rechtfertigen, wenn man kaum infizierte Lehrkräfte findet.
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Vorteil von einem Konferenztag ist ja auch, dass du alle anderen Tage frei hast. Wir haben auch einen und ich finde es gut. Wenn keine Konferenz ist, arbeitet man halt Zuhause. Dafür sind Konferenzen an anderen Tagen extrem selten.
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Wir jammern einfach nicht. Davon wird das Gebäude nicht besser.
Vielleicht solltet ihr das? Die Schweiz ist doch eines reichsten Länder der Welt, wenn nicht das reichste. Wenn in NRW die Schulen in desolaten Zustand sind, kann ich es zu mindestens verstehen. Aber bei euch?
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So läuft es aber nicht und so läuft es nirgendwo, das hat nüscht mit Bundesland blablubb oder sonst was zu tun. Was nützt Dir ein Etat, wenn im Gebäude kein WLAN vorhanden ist? Was nützt es Dir wenn die Schule iPads kaufen kann und kein Personal für den Support da ist? Da geht die Planung weit über "gebt uns mal Geld" hinaus und benötigt vor allem einiges an Vorlauf bevor es überhaupt mal konkret losgeht.
Aber genau darum geht. Es bringt nichts, wenn wir von oben etwas bekommen, was wir gar nicht brauchen. Das war ja auch das Beispiel von den Ipads. Es ist ja vollkommen egal, ob du oder deine Schule das entschieden habt. Letztlich sind für euch Ipads blöd. Für andere Schulen nicht. Was nützt es mir, wenn mir der Schulträger Sachen zur Verfügung stellt, die wir nicht brauchen? Bei uns soll jetzt ganz viel aus dem Digitalpakt investiert werden. Die alten Netzwerkkabel werden gegen neue ausgetauscht. Für Endgeräte fehlt allerdings das Geld. Super. Wir brauchen ein paar Apple TV und ein paar Beamer. Für einen Bruchteil der Summe könnte, der Schulträger viel mehr erreichen. Aber nein, es wird von oben geplant und vorgegeben.
Das gleiche mit den Ipads. Ohne Stift, Tastatur, Apps, Simkarte. Was sollen wir damit? Zumal keine Geräte für Lehrkräfte zur Verfügung stehen. Da wird irgendwas angeschafft und hingestellt. Gesprochen wird, wenn überhaupt, mal mit den großen Schulen. Also Realschule und Gymnasium.
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Ja natürlich darf man das nicht auf die Klassenkasse umrechnen. Wäre aber im meinem Falle ohne die RRV so gewesen. Vom Vater ist nichts zu holen, wir haben aber Gruppentickets im Voraus gekauft, da es einige Sachen gab, die man im Voraus zahlen musste. In meinem Fall Tickets für Musical und zwei Ausstellungen.
Dann muss das halt die Schule aus dem Schuletat tragen. Ich würde als Eltern den Lehrkräften was erzählen, wenn ich die Stornokosten für irgendeinen Dritten tragen soll, der zu spät absagt oder nicht kommt.
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Ich mache inzwischen auch viel über das Ipad. Kollege hat das große 12 Zoll Ipad mit dem Magic Keyboard vom Schulträger bekommen. Er arbeitet wohl nur noch damit. Ich denke auch, dass es alles Gewohnheit ist. Letztlich wäre es mir auch egal, ob der AG uns ein Ipad oder ein Surface stellt. Hauptsache er stellt ein vernünftiges Endgerät.
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Sinnvoll wäre es jeder Schule einen jährlichen Etat für Digitalisierung zur Verfügung zu stellen. Dann können die Schulen selber überlegen, was sie anschaffen. Ggf. macht man bestimmte Zielvorgaben, wie zum Beispiel jedes Kind soll ein Gerät erhalten oder nur Jahrgänge xy oder auch Vorgaben welche Kompetenzen erreicht werden sollen.
Wir haben zum Beispiel in der GS gute Erfahrungen mit Ipads gemacht. Unser Gymnasium nutzt sie auch. Wollsocken findet sie ganz doof. Da muss jede Schule ihren Weg finden.
Problem bei uns: Schulträger kauft Ipads plant aber weder Geld für den Pencil noch für Apps ein. Dafür gibt es ein paar Ipads mehr als gewünscht ... Natürlich haben die Geräte für die Schülerhand nur WLAN. Geräte mit Cellular sind ja auch nicht sinnvoll, wenn die Kinder zu Hause kein Internet haben. Das ist wieder so typisch, wenn der Schulträger keine Ahnung hat, was die Schulen wirklich brauchen...
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Sind die farbig und deine farbige Tinte ist leer oder verstopft?
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Ich habe die Reise weder gefordert, noch gewünscht, noch Datum und Zeit gewählt. Das alles ist Angelegenheit der Schule, und das, weil die Schule es traditionsgemäß so will und ausführt.
Auf gut Deutsch: Du findest die Klassenfahrt doof. Ist denn die Teilnahme bei euch verbindlich? In Niedersachsen dürfen die Schüler ohne Begründung zu Hause bleiben und müssen dann am Unterricht der anderen Klassen teilnehmen.
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Ich schließe inzwischen immer eine RRV über die Jugendherbergen ab und weise trotzdem darauf hin, dass Stornokosten zu tragen sind. Wir hatten auch schon den Fall, dass ein Kind nicht teilgenommen hat und die RRV nicht die Kosten tragen wollte. Laut Versicherungsbedingungen war eine ärztliche Bescheinigung notwendig. Die Eltern hatten keine bzw. wollten keine vorlegen. Dazu ist auch so, dass nicht unbedingt alle Kosten in der RRV abgesichert sind. Ich sage den Eltern immer, dass sie die Versicherungsbedingungen lesen sollen. Macht natürlich keiner.
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Es ist doch bei allen Berufen so. Kontaktperson ersten Grades wandern in die Quarantäne. Familienmitglieder von ihnen nicht. Es wird ja nun auch nicht so sein, dass permanent Leute im Kindergarten positiv getestet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das noch mal passiert ist ja eher gering. Die Gefahr, dass jemand ausfällt weil das eigene Kind krank ist, ist doch grundsätzlich da.
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Ja das denkt man eben, wenn man seit nem halben Jahr schon denkt, dass die Schulen die Wurzel allen Übels sind. Was ja nicht so ist und auch nie so war. ... Es ist faszinierend wie seit 494 Seiten und 6 Monaten keiner auch nur 2 cm von seinem Standpunkt abrückt, ne?

Das ist wirklich faszinierend, nicht wahr Wollsocken? Ich kann mich noch an die Diskussion erinnern, dass Aerosole ja eigentlich gar keine Rolle spielen ....
Aber mal im Ernst. Ohne irgendwelche hellseherischen Fähigkeiten wird man vielleicht in einem halben Jahr wissen, wie sich die Schulöffnungen auswirken? Meinst du denn die ganzen Maßnahmen, die die Bundesländer momentan machen, machen Sie nur aus Spaß? Wenn es klar wäre, dass die Schulen unkritisch sind, können wir uns einiges ersparen. Vielleicht hast du ja Recht, aber es gibt auch genug Experten, die zur Vorsicht raten. Letztlich ist es nicht mehr als deine private Meinung, dass das alles unkritisch ist. Und ich hoffe jetzt kommt nicht wieder: Aber in der Schweiz ...
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Wie geht man jetzt vor?
Man kann doch nicht darauf vertrauen, dass ihr Test schon negativ ausfallen wird.Sollte er positiv sein, kann sie doch schon Mitschüler angesteckt haben, die sich jetzt frei in der Schule bewegen.
Selber mehr Maske tragen ...
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Tom12345 - wie kommst du auf die 2000 €? Habe ich da was überlesen?
Ups, da habe ich was überlesen. Ich dachte, dass das im ersten Post stand. Bleibt aber inhaltlich gleich. Wenn es um ein paar Euro geht, wird es keinen interessieren. Bei einem größeren Betrag sieht das anders aus.
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Sagen wir mal, es geht um einzelne Schulbücher, die ausgeliehen, aber nicht verbucht wurden. Was soll denn der TE dazu sagen als "Keine Ahnung mehr. Kann sein...". Und dann braucht er auch keine Konsequenzen befürchten.
Gut, wenn er fünf Schülern Laptops in die Hand gedrückt hat, aber nicht mehr so recht weiß, wer das nochmal genau war, sieht die Sache vielleicht anders aus.
Naja, es geht ja anscheinend um einen Schaden von 2.000 €. Das werden keine Schulbücher sein. Aber darum geht es ja auch nicht.
Fakt ist doch, dass er wahrscheinlich nur die Schule und nicht den Dienstherrn gewechselt hat. Da ist es vollkommen ok, beim alten Mitarbeiter nachzuhaken. Sich dann auf die Hinterbeine zu stellen und zu sagen, Sie sind nicht mehr weisungsbefugt, kann da schnell nach hinten losgehen.
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Daher würde ich gar nicht mehr antworten, schon gar nicht auf die persönliche Mailadresse. (Höchstens, dass du dir einen Anwalt nimmst, wenn er dich weiterhin zu stalken gedenkt...)
Stalken? Anwalt? Ist das dein ernst.
Ich nehme mal, dass dingenshausen nicht das Bundesland gewechselt hat und auch nicht den Arbeitgeber. Dann bleibt höchstens noch der Aspekt, dass der alte SL nicht mehr weisungsbefugt ist. Das kann sich aber ganz schnell ändern, wenn der alte SL den neuen SL bittet oder die Schulbehörde dich auffordert es zu erledigen. Letztlich ist das halt vom inhaltlichen abhängig. Ich würde der alten Schule nett antworten und ggf. mitteilen, dass ich dazu nichts sagen kann. Wenn es letztlich in meine Zuständigkeit viel, würde ich es nicht zu locker nehmen. Ggf. ist halt die Frage, ob man die Vorwürfe machen kann. Wenn du alles richtig gemacht hast, reicht ein kurzer Hinweis, dass du leider keine Auskunft geben kannst und dein Job richtig erledigt hast. Wenn es dein Fehler war, würde ich an deiner Stelle versuchen das auszubügeln...
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EDIT: In unserer Dienstbesprechung hieß es gestern, Kinder von Risikopatienten dürften auch weiterhin im Homeoffice verbleiben (wie vor den Sommerferien), müssten aber einen Nachweis vom Hausarzt des betreffenden Risikopatienten vorlegen. Leider habe ich gerade keine Zeit, den entsprechenden Passus herauszusuchen; den müsstest du aber ja auf der Website des KuMI finden.
Ich glaube, dass das noch nicht eindeutig geregelt ist. Die Formulierungen sind da wohl sehr schwammig. Ich vermute, dass das eigentlich nicht so gewünscht ist. Warten wir auf den nächsten Hygieneplan ...
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Sagt mal, ich hörte die Niedersachsen gehen einen eigenen Weg. Mit sämtlichen Erkältungsanzeichen darf man kommen, solange sich das Kind "wohl fühlt". Meine Kinder gehen ja in Niedersachsen zur Schule, ich bin Risikopatient, da wird mir ja schon ein wenig unwohl.

Das würde ich so nicht interpretieren. Es heißt:
Personen, die Fieber haben oder eindeutig krank sind, dürfen unabhängig von der Ursache die Schule nicht besuchen oder dort tätig sein.
Du muss sogar 48 h nach Symptomfreiheit zu Hause bleiben und darfst erst dann wieder zur Schule.
Was du meinst ist:
Bei einem banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens (z. B. nur Schnupfen, leichter Husten) kann die Schule besucht werden. Dies gilt auch bei Vorerkrankungen (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie).
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Wir haben auch die Vorgabe, dass Lehrkräfte in möglichst wenig Klassen eingesetzt werden sollen. Wir schaffen es tatsächlich in 90% der Fälle, dass die Lehrkrafte 1-3 Lerngruppen haben. In der Regel nur ihr Jahrgang. Wir haben tatsächlich nur den Schulleiter. Der hat 3 Lerngruppe und dann eine andere Klasse am Nachmittag. Wir arbeiten auch mit jahrgangsweise versetzten Pausenzeiten. Daher war es bei uns auch notwendig. Wir sind relativ eng an Räumlichkeiten und unser Schulhof ist viel zu klein. Daher war es bei uns auch eine Notwendigkeit, die Jahrgänge auseinander zu ziehen.
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