Beiträge von Susannea

    Und weil wir das an allen Schulen immer wieder machen, sind sich alle Länder sicher, dass sie uns weitere Aufgaben unentgeltlich geben können.

    Nee, bei uns ist gerade die Bezirksverordnetenversammlung und der Senat dran, dass zu ändern. Vielleicht übergangsweise durch ein soziales Jahr, aber dann hoffentlich auch wirklich durch bezahlte Stunden. Aber der Weg bis dahin ist lang und steinig, wie ihr wisst.

    Den weiterführenden technischen Support übernimmt bei uns - wie es auch sein soll - ein Experte des Schulträgers.

    Wie gesagt, haben wir auch, der kommt einmal die Woche für 8h und macht in der Regel nichts von den Sachen, die er machen muss, weil er nicht kann, nicht will, keine Ahnung hat oder meint, das muss man gar nicht machen.


    Und dann?!? Mal davon abgesehen, dass wenig Sachen eine Woche warten können.

    Also hilft doch nur, dass man das selber macht und nein, das ist nicht freiwillig, sondern notwendig, weil man sonst gar nicht arbeiten könnte.

    Was er machen muss, im "First-Level-Support" der Schule, findest du hier. Ist auch schon genug. Aber nicht das, was du schreibst. (Wobei einiges in der Liste ( Benutzerkonten, etc.) in der Grundschule auch unter den Tisch fällt.)

    Problem ist doch, dass nach dem First-Level-Support dann der 2. Level-Support kommen muss. Das soll bei uns der "IT-Experte" mit den 8h einmal die Woche sein. Blöd nur, dass der weniger Ahnung hat als ich und somit mehr kaputt als heil macht und ich dann seine Fehler auch noch ausbaden muss. Die Hotline der Firma, die den Server betreut ist auch schon genervt und sagt klar, für die Clients und auch Software und Hardware ist sie nicht zuständig. Ja, aber wer denn dann?!?

    Schulträger kauft maximal auf meine Bitte hin, einbauen, aufstellen usw. muss ich selber.


    Alleine ietzten Schuljahr haben wir über 80 Festplatten eingebaut z.B. wer wenn nicht wir soll das denn machen?!? (Und das konnte der Experte wenigstens, danach war dann schon wieder Essig, selbst an der einfacher Windows10 Installation ist er gescheitert, obwohl auf jedem Laptop Windows7 Lizenznummer klebten.

    Medienbeauftrage ist an der GS nicht nur Ipads. Unserer hat Wlan verbaut, PCs in jeder Klasse installiert, Zoom organisiert, Lizenzen organisiert, Beamer und Kameras installiert, Kabel verlegt, Medienkonzept erarbeitet, usw. Was macht der Medienbeauftragte am BK jetzt anders oder besser dass er mit A14 rund 300 Euro netto dafür bekommt und der an der GS Null, nada, niet. Obs noch Entlastungsstunddn gibt am BK odr Gym weiß ich grad nicht. Könntr ich mir aber vorstellen.


    Aber kleine Kinder, kleinere und minderwertigere Aufgaben. So zumindest scheint es wenn man diese Ungleichheit betrachtet. Daher sage ich dass die Regierung die GS nicht ernst nimmt

    Danke, so ist es bei uns nämlich auch, da hängt viel mehr dran, inklusive der ganzen Technik mit allen Boards in allen Klassenräumen usw. (heißt hier auch IT-Verantwortlicher) und dafür gibts inzwischen bei uns nach harten Kampf 3 Stunden Ermäßigung, alleine 60 brauche ich um ein Image zu ziehen, weil leider mehr als 2 PCs nicht gleichzeitig laufen können bei der schlechten Hardware, aber besser kaufen darf ich auch nicht, weil doch evtl. vielleicht und überhaupt irgendwann der Bezirk was zahlt. Naja und bis dahin?!?


    Ich fahre dann mal übermorgen schon mal in die Schule und gucke, wie oft ich diese und nächste Woche noch hinfahre, nur um mal ein zwei PCs schon mal anzuschalten und das eigentlich nur, weil der externe IT-Experte mit seinen 8h die Woche zu dumm für diese Welt ist (Ich wusste jedenfalls nicht, dass man Passwörter die ich ihm gebe einfach weglassen kann, so dass wir alle Arbeit von vor den Ferien noch mal machen müssen, er dachte doch, Teamviewer geht auch ohne Passwort).

    Distanzunterricht hat bei uns recht gut geklappt, VKs in kleinen Gruppen (wobei ich bis zu 12 Kinder hatte dabei), nicht mehrmals das selbe, weil drei Klassenstufen o.ä.

    Wechselunterricht hat gut geklappt war aber durch die wegfallenden Pausen (Berlin hatte pro Kind 3x45 Minuten Unterricht in der Grundschule, ohne Pause, dann Pause und dann die 2. Gruppe) sehr anstrengend für alle, aber wir haben viel viel mehr als sonst geschafft.


    Präsenzunterricht mit all den Vorgaben, keinen Fachlehrern mehr usw. aus Infektionsgründen war das anstrengendste aller Unterrichtsformen für mich (und viele Kollegen), einfach weil man alles abdecken musste und wenig erlaubt war usw. Vertretungen gabs ja auch nicht, sprich war die Klassenlehrerin nicht da, mussten die Erzieherin und ich alles übernehmen z.B. genauso als ich meine Böger-Tag hatte mussten die beiden alles übernehmen (wenn man freie Tage nur bei Mehrarbeit der anderen erhalten kann, bringen sie genau gar nichts).

    Wobei die A12 Lehrer meistens in der Überzahl sind. Gibt ja viel mehr Grundschulen. Dass es mehr A12 Lehrer gibt, erklärt auch die mangelnde Bereitschaft zur Anpassung. Soooo viele Beamte auf einen Schlag auf A13 setzen, macht dem Finanzminister Angst....


    Ich gehe jede Wette ein dass A13 in NRW wenn überhaupt erst vor Gericht kommt. Aber die Klagen der GS-Lehrerinnen wird ja ewig schon rausgezögert. Allein die Widerspruchsbescheide des LBV brauchten ewig. Ein Schelm wer da Absicht vermutet

    Nunja und in Berlin sind es nochmehr, weil 6 Jahre Grundschule und trotzdem hat man es geschafft und gemacht. Geht also, wenn man will.

    as Recht auf informelle Selbstbestimmung gilt doch sicherlich auch in Berlin, oder? Du kannst nicht ein Kind in den Nebenraum schicken, nur weil es dir keine Zustimmung gibt.

    Ach auf den Passus beziehst du dich, nein, das geht natürlich schon alleine wegen der Aufsichtspflicht nicht und ja, wir haben Unterricht gestreamt und den Eltern wurde mitgeteilt, wenn sie dem nicht widersprechen, dann gilt die Zustimmung als erteilt. Und nein, in der Regel kümmere ich mich um die Technik und habe bei der Übergabe den Kollegen eben mitgeteilt, dass das ohne Einverständnis weder mit Bild- noch Tonübertragung der Kinder geht.


    Ich bezog mich auf den Abschnitt, der uns genau so mitgeteilt wurde vom Schulamt, dass Kinder zuhause sich selber darum kümmern müssen, wie sie an ihre Sachen kommen. Sie könnten in der Regel ja kommen.

    Ich glaube, da wird die Landesschulbehörde eine andere Rechtsauffassung als du haben.

    Letztlich wird die Frage schon kritisch. Muss ich es erdulden, dass der Präsensunterricht ins Internet gestreamt werden. In Niedersachsen gibt es da meines Wissens noch keine klare Aussage. Nur so ein Wischiwaschi wie "Die datenschutzrechtlichen Vorgaben sind zu beachten." Es hilft ja auch nichts darauf zu hoffen, dass alle einverstanden ist. Du musst ja nur einen dazwischen haben, der meckert.

    Also hier entspricht O.Meiers Auffassung genau der der Schulverwaltung,

    So halb beruflich.

    Ich helfe gerade bei den Intensivschwimmkursen, die Berlin anbietet für das ausgefallene Schulschwimmen und da haben wir heute so tolle Erfolge gehabt, gerade beim Tauchen sind Kinder an den Ring gekommen, wo wir nie mit gerechnet haben, so dass ich davon ausgehe, dass viele wirklich spätestens Freitag nach ca. 5 Tagen Abzeichen bekommen.

    Das ist so toll und gerade die Kinder mit Status, die machen das so so gut. Ich denke, das eine Kind wird nach dem Kurs sich zwar immer noch nicht aus- und anziehen können alleine, aber Schwimmen. Einfach unglaublich!

    Aha ok, so ganz verstehe ich es immer noch nicht - hattest du als Lehrkraft denn jetzt Distanzunterricht? Aber danke schonmal!

    Umfrage fände ich nach wie vor interessant, falls jemand möchte... ;)

    Ja natürlich hatte ich als Lehrkraft auch Distanzunterricht, aber ja nur einen Teil der Zeit, während meine Kinder nachher deutlich länger in Distanz geblieben sind bzw. wieder in Distanz gegangen sind, was z.T. an den unterschiedlichen Schulstufen und den unterschiedlichen Bundesländern liegt.

    Du bringst hier zwei Dinge durcheinander laleona, Distanzunterricht fand ich im Gegensatz zu der Art Präsenzunterricht wie wir ihn an der Schule hatten als Lehrkraft weniger anstrengend.


    Dann der zweit Punkt, meine Kinder haben vom Distanzunterricht mehr gehabt als von Wechsel- oder Präsenzunterricht und zumindest die Großen (12/14) hatten den auch lieber, das heißt aber keineswegs, dass das für uns als Eltern weniger anstrengend war. Ganz im Gegenteil, dadurch, dass ich in voller Präsenz oder Wechselunterricht war und meine Kinder komplett im Homeschooling war das tierisch anstrengend, aber eben notwendig für meine Kinder und auch die einzige mögliche Entscheidung für uns. Sie haben einfach viel mehr so gelernt.

    Das wollte ich auch gerade fragen (und bevor es jemand kommentiert: genau deshalb habe ich auch einen "Verwirrt"-Smiley unter den betreffenden Post gesetzt). "Bei uns" an der Schule, "bei uns" im Grundschulbereich, "bei uns" im Bundesland,...?

    Dass eine Lehrkraft den Distanzunterricht als nur halb so anstrengend wie Präsenzunterricht empfindet, finde ich ebenfalls erstaunlich, muss ich sagen. Aber da ist wohl jede/r anders.

    Wechselunterricht fand ich allerdings durch die z. T. kleineren Klassen in einigen Bildungsgängen auch entspannter als Präsenzunterricht in voller Klassenstärke.

    Bei uns an der Schule und nein, ich finde das nicht erstaunlich bei den ganzen Nebenbedingungen im Präsenzunterricht.

    Und wie gesagt, ich war nicht die Einzige, die das so empfunden hat.

    Die Bestimmungen sind aber neu und galten am 17.7. noch gar nicht.

    Wenn sie nun zurück kommen, trifft es sie trotzdem.

    Was willst du uns damit nun sagen, ich schrieb doch, dass es nur zurück jetzt spannend wird, weil eben Quarantäne angesagt ist. Fliegen ging auch vor dem 17.7 nur mit den 3Gs.

    Die Geimpften müssen nicht in Quarantäne, die nicht-geimpften, also z.B. auch Kinder, müssen in Quarantäne, können sich dann aber nach 5 Tagen frei-testen.

    Es ging ja hier explizit um die Bekannten, die auf Malle sind und Impfgegner. Die können sich wie gesagt frühestens nach 5 Tagen frei-testen.

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