Beiträge von Susannea

    Warum? Ich empfinde es als eine sehr sinnvolle Ausbildung, mit guter Begleitung und reduziertem Deputat am Anfang.

    Vielleicht, weil das eben oft nicht so ist? Also bei mir gabs weder gute Begleitung, weil es nicht verpflichtend war (wobei zumindest meine Mentorin in Nawi toll war), es keine Ermäßigung dafür gab usw. noch war das wirklich reduziert, ich habe gleich mit 12 Stunden eigenverantwortlichem Unterricht und noch Hospitationsstunden oben drauf gestartet.

    Vielen Dank für eure Beiträge! An der Stelle wäre es interessant zu hören, wie ihr den Berufsalltag im vergleich zum Ref erlebt.

    Da war es für mich viel weniger stressig, auch in den ersten Jahren, aber ich bin eben auch gleich auf Teilzeit gewechselt und nach 3 Monaten in den Innendienst und danach dann in Mutterschutz und Elternzeit für ein Jahr gegangen.
    Danach empfand ich es dann in Teilzeit deutlich entspannter, obwohl ich dann gleich ein Jahr berufsbegleitende Weiterbildung gemacht habe.
    Aber es wurde auch viel mehr flexibel gearbeitet und versucht Rücksicht zu nehmen.

    Ihr man hat sie sehr gut unterstützt aber trotzdem war sie immer wieder darauf angewiesen, dass die Seminarleiter Ausnahmen für sie machen. Keine schöne Situation.

    Und genau das war das Problem bei uns, es gab keinerlei Ausnahmen, nirgends, ganz im Gegenteil, meine Fachseminarleiterin hat mit hinterher erklärt, dass sie von Leuten die schon soviel mehr im Leben steht natürlich viel mehr als von den anderen erwartet und das hätte ich eben nicht gebracht, sondern genau nur soviel, wie die anderen, deshalb war es bei mir nur ausreichend, bei den anderen gut.

    Nunja, da hatten einige einen an der Waffel, was soll es, man lernt dann eben sich aufs wesentliche zu konzentrieren und sich zu denken, dass einem Noten dann sowas von egal sein können und müssen.

    1. Sehr mit den Kita-Zeiten rechnen müssen und jeder Weg war ziemlich durchgetaktet. Viel mehr auf Hilfe angewiesen sein.
    2. Ich habe viel gekauft, denn die Zeit viel in der Schule zu machen oder im Seminar hätte ich nicht gehabt.
    3. 40-50h? War jedenfalls gut beschäftigt. Ja, das kann ich so unterschreiben, viel weniger Schlaf als vorher, denn erst gegen 22 Uhr wenn die Kinder im Bett waren konnte man an den Schreibtisch.
    4. Prüfungen, also v.a. die Lehrproben, besonders aber nachher die Staatsexamensprüfungen und die Modulprüfungen.
    5. Wenn ich überlegen könnte, würde ich das wohl doch in Teilzeit machen, das gab es damals nicht und mit zwei Kindern, wovon eines eingeschult wurde (und ich z.B. ihren Matheunterricht für sie vorbereiten musste ein Vierteljahr lang) und später dann schwanger war das schon hart in Vollzeit und mit Vollzeit arbeitendem Mann, der damals noch kein Homeoffice machen durfte.

      Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass das damals nur ein Jahr bei uns war.

    Aus heutiger Sicht unvorstellbar, weil so viele Samstagsveranstaltungen (z.B. Fußballspiele der Jugendmannschaften oder andere Sportwettkämpfe, Konfirmandenunterricht,…) schon am Vormittag starten und in den letzten Jahren statt der 6-Tage-Woche eher die 4-Tage-Woche angedacht wurde.

    In Berlin kämpfen die Vereine auch ziemlich, weil eben doch diverse Schulen wieder auf 6_Tage verteilen wollen, weil es ja in kürzerer Zeit alles sein sollte.

    Es geht ausschließlich darum, den jetzt neuen Weg über die Tagespauschale zu gehen und nicht darauf zu vertrauen, dass der inzwischen nicht mehr vorgesehene Weg über das Arbeitszimmer zufällig doch noch durchgeht

    Ich glaube, du hast nicht richtig gelesen, es ging um einen Fall, wo die Homeofficepauschale durch Krankheit eben nicht durchgehen wird, das Arbeitszimmer aber ja weiterhin Kosten verursacht, die man absetzen möchte.
    Daher ist der Weg von MarieJ der einzige, der dann überhaupt möglich wäre.

    Für den eigenen Kopf: Versuche, dich und dein Kind in den Fokus zu nehmen. Ihr und eure Gesundheit seid wichtiger als die Schule.

    Genau das, eigentlich kannst du für Schulleitungen nur alles falsch machen ist meine Erfahrung. Ich habe es meiner Schulleitung bei der letzten Schwangerschaft in der 7. Woche bereits gesagt und sie war beleidigt, dass ich es ihr erst da gesagt habe.

    Sie hat dann einfach die mir bereits für nach dem Ref zugesagte Stelle "verschwinden" lassen, plötzlich hatte man sich verrechnet und es gab sie gar nicht, es wurde dann jemand über PKB eingestellt (weil dann nicht zustimmungspflichtig), war blöd, dass diejenige eine aus meinem Seminar war und ich das so alles genau mitbekam, gab viel Ärger für die Schulleiterin, hat sie gar nicht gejuckt.

    Aber ich habe eben auch Schulleitungen erlebt, die damit ganz anders umgehen, teilweise wirklich erfreut, teilweise professionell. Das wirst du erst merken, wenn du es sagst und ganz wichtig, sag unbedingt dazu, ob es weiter gegeben werden darf.

    Aber wie Conny schon richtig sagt, eigentlich sind jetzt nur du und das Kind wichtig, alles andere wird sich eh von anderen entscheiden und sich dann fügen.

    Hast du dagegen was unternommen?

    Habe ich versucht, die GEW-Rechtsschutzstelle hat dem Vorsitzenden der Rechtsstelle einen netten Brief geschrieben (also eine Anwältin an den) aber der hat so wenig Ahnung von dem, was er tut und eine so merkwürdige Rechtsauslegung und das würden sie auch schon aus anderen Fällen kennen, dass ihm mit Logik nicht zu kommen wäre, man könne nur klagen, aber es gehe "nur noch" um ca. 20 Euro, das fänden sie stände in keinen Verhältnis und würden deshalb für die Klage keinen Rechtschutz gewähren. Klar, hätte ich über meine normale Rechtschutzversicherung noch einmal probieren können, aber ob es sich gelohnt hätte, immerhin habe ich genug mit der Klage seit mehreren Jahren gegen das Land Brandenburg zu tun ;)

    Angestellte können das in jedem Bundesland, außer der Arbeitgeber ermöglicht den Urlaub ersatzweise auch in der Schulzeit. Aber man müsste schon sehr lange und in mehreren Ferien krank sein, damit man wirklich unter 30 Urlaubstage fällt.

    Nein, das geht auch für Leute mit Vertretungsverträgen, die in den Ferien immer ausgesetzt werden. Mir musste das Land Berlin meinen Urlaub in der PKB-Zeit mal auszahlen. Lustig dabei war nur, dass ich eine 3-Tage Woche hatte, worausfhin sie mir den Urlaub gekürzt haben auf 3/5 des Urlaubsanspruches. Völlig in Ordnung, aber die Osterferien hatten sie damals bezahlt, dafür haben sie mir dann 5 Tage von den auszuzahlenden Urlaubstagen aber abgezogen (bei einer E-Tagewoche, die zur Kürzung führte).

    Nunja, ein sehr interessanter Versuche der Rechtsstelle.

    Neue Bidirektionale Stromzähler können nicht rückwärts laufen. Sie erfassen nur separat was rein und raus geht. In Deutschland dürfen Stromzähler nicht rückwärts laufen. Das ist nur indirekt erlaubt, wenn man noch einen alten Stromzähler hat und ein Balkonkraftwerk betreibt. Ansonsten ist wäre das Steuerhinterziehung

    Was hat denn das mit Steuerhinterziehung zu tun, wo doch die Einnahmen nicht zu versteuern sind bei den meisten privaten PV-Anlagen? Die müssen ja nicht mal mehr angegeben werden.

    Ich kann euch aber verraten, dass unser alter Stromzähler auch nicht rückwärts laufen konnte, sondern der einfach stehen blieb, wenn wir eingespeist haben. Wirklich rückwärtslaufen dürften eigentlich so gut wie keine mehr, auch nicht vor der Anmeldung und dem Austausch.

    Ich bin seit 17 Jahren im Schuldienst und brauch nichtmal eine ganze Hand um abzuzählen wie häufig das der Fall war.

    Also bei uns war das alleine im letzten Schuljahr so, dass die Hand nicht ausreicht. Aber vielleicht habe ich auch einfach zu viele Termine und Kinder usw.

    Es ist doch toll, wenn ihr es schafft bei der Stundenplanerstellung die anstehenden Besuche eurer Anwärter im Stundenplan zu berücksichtigen.

    Sage mal, was schnallst du daran nicht, wir berücksichtigen es nicht, sondern der Plan muss so frühzeitig raus sein, dass die Seminarleiter das berücksichtigen können!

    Nach deiner Rechnung musst Du dir fast 22 h freihalten, bist Du deinen Stundenplan bekommst. Das finde ich eine sehr gute Lösung für dich.

    Was ist daran gut, wenn ich mehr als jemand, der eine feste Arbeitszeit mit der selben Prozentzahl hat, freihalten muss?!?

    nichts, genau.

    Nein, da geht nichts durcheinander, jedenfalls nicht bei mir, scheinbar bei dir schon.

    In den anderen Fächern, muss aber niemand eine Turnhalle reservieren.

    Darum ging es aber gar nicht, sondern du hast behauptet, dass weniger Unterrichtsbesuche in Sport als in anderen Fächern stattfinden und ich möchte gerne wissen, wie du darauf kommst.

    Und auch Berliner Schulen haben eigene Turnhallen, die überwiegend oder ausschließlich von ihnen selbst belegt werden.

    Interessant was du weißt, ja einige haben eigene Turnhallen, aber nicht alle und einige haben dafür mehrere, aber eben auch nicht alleine.
    Aber gut, das wirst du sicherlich besser wissen, wie das in Berlin ist.

    Die klassische Berliner Grundschule wird bei Zweizügigkeit bereits den gesamten Vormittag einer Turnhalle belegen.

    Ich kenne kaum Berliner Grundschulen, die Zweizügig sind und genau deshalb haben sie eben oft 1,5 Hallen oder eben nicht mal eine ganze Halle für eine Unterrichtsstunde.

    Schwimmunterricht etc. abziehen.

    Kannst du in einigen Schulen (z.B: bei uns gar nicht, weil die Sportstunden der Klasse trotzdem stattfinden, aber dann eben nur mit 1/2 und nicht 1/2/3.

    Und wenn dann genau in der Stunde die Halle anders belegt ist, geht der Termin halt nicht anders. Ähnlich ist es halt bei Schwimmterminen.

    Sage ich doch, dann geht der Termin eben nicht, sondern die Seminarleitung muss sich nach dem Stundenplan richten und das ist das, was ich die ganze Zeit dir begreiflich zu machen versuche.
    Schön, dass du es nun scheinbar verstanden hast. Dabei hilft dann eben ein frühzeitiger Plan der Seminarleitung auch gleich mit.

    Aber ich bin absolut sicher, dass die meisten weiterführenden Schulen ebenfalls eigene Turnhallen haben über die sie selbst verfügen können.

    Und ich bin mir sicher, dass sich diverse die Hallen teilen, weil sie nämlich mit einer Halle gar nicht auskommen würden ;)

    Außerdem werden sicherlich die wenigsten Unterrichsbesuche im Fach Sport/Schwimmen durchgeführt werden. Vielleicht sind es 10% aller Unterrichtsbesuche. Wahrscheinlich deutlich weniger.

    Wieso sollten das weniger sein als in anderen Fächern? Bei uns wurden die Unterrichtsbesuche je Fach durchgeführt, wir hatten damals 3 je Fach (aber ja auch nur ein Jahr, heute sind es deutlich mehr) und da haben die Sportler genauso drei Besuche gehabt, wie die, die Mathe als Fach hatten.

    Gibt es denn in Berlin keine Seminarbesuche? Da kommt das ganze Seminar und guckt erst den Unterricht und dann findet eine gemeinsame Besprechung statt.

    Sowas gab es bei uns nur bei der Fachseminarleitung und im Studium, also nein, im Ref habe ich sowas nie erlebt. Es wurde empfohlen bei anderen auch zu hospitieren, aber nein, ein ganzes Seminar in einer Stunde kenne ich gar nicht bei den Refs.

    Und wird der Besuch bei euch nicht im Anschluss besprochen? Da muss doch auch der Plan umgestellt werden.

    Doch, wird er und ja, dann müssen die Stunden (in der Regel nur eine) vertreten werden, da wird nichts umgestellt.

    Du meinst zum Thema Termine vereinbaren? Du musst dir die das ja nicht wochenlang freihalten. Am Ende geht es darum, ob Du den Plan 14 Tage früher oder später bekommst. Wenn Du dir nur 22 h freihalten musst, finde ich das vollkommen ok

    Ja, Termine vereinbaren und du hast behauptet, ich müsste mir wohl weniger Zeit freihalten als jemand, der anders arbeitet bzw. nur einen Teil meiner Arbeitszeit und das ist einfach, wie die Rechnung deutlich zeigt, mal wieder falsch!

    Und Du bekommst 2x im Jahr einen neuen Plan. Andere wöchentlich.

    Wöchentlich ist doch gar nicht wirklich zulässig. Und auch da gibt es Fristen und wie gesagt, dass ist nur ein Bruchteil der arbeitenden Bevölkerung, der Großteil hat wohl relativ feste Arbeitszeiten und damit die Probleme nicht, die ein Lehrer oder jemand im Schichtdienst

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