Ja, ein Steuerberater kostet Geld. Dafür weiß ich, dass er alles ordentlich macht, sich in der Materie deutlich besser auskennt als ich und stets versucht, das Beste für mich (finanziell) herauszuholen.
Und das bezweifle ich eben, dass er meinen Ansprüchen genügt, liegt aber vermutlich daran, dass ich mein Programm zu jeder Tages- und Nacht- und Wochenzeit öffnen kann und Dinge die mir einfallen eintragen oder Fragen beantworten lassen, kann der Steuerberater nicht. Ich habe das jahrelang mit Leuten zusammen gemacht, die als Steuerberater arbeiten dürften, inzwischen weiß ich die Grundsätzlichen Dinge und diverse Hinweise dazu kommen dann noch vom Programm, das wird kaum jemand zu meiner Zufriedenheit besser können. Die beim Finanzamt können es jedenfalls nicht 
Ja, natürlich kann ich hier zu Hause das Treppengeländer selbst streichen. Aber ich bin in einer finanziellen Situation, wo ich es mir leisten kann, hierfür einen Maler ins Haus zu holen. Ich bräuchte dafür zwei Tage am Wochenende. Der Maler braucht 4 Stunden und danach sieht es deutlich besser aus.
Tja, wenn man das lange genug selber macht, dann dauert das auch nicht soviel länger im Vergleich.
Aber ich weiß, der Steuerberater wird es immer besser machen als ich.
Siehst du und das sehe ich genau andersrum.
Ist wie beim Anwalt, wo ich mich auch gerade wieder ärgere, was der Außer Geld und Ärger gebracht hat, dass ich ohne ihn vermutlich besser dran gewesen wäre.
Ich weiß nicht, ob das eine Software vorausschauend macht.
Macht sie.
Er übernimmt die komplette Kommunikation mit dem Finanzamt. Ich weiß nicht, ob das eine Software auch für mich machen würde.
Macht sie zum großen Teil, aber oft will ich noch mehr und anders zusätzlich.
(Gut 3000 Euro erhalte ich auch jährlich zurück, guter Stundenlohn für ein paar Stunden.)
Wir hatten letztes Jahr die doppelte Summe, der Stundenlohn ist also sehr gut und die Arbeitszeit und alles besser als meine monatlichen Bezüge gewesen.
Du behauptest jetzt der Steuerberater erzielt zusätzlich vierstellige Summen. Ja, dann lohnt es sich.
Nein, ich behaupte das Programm und ich tun das.
Wie ermittelst du dabei den beruflich relevanten Anteil?
Die Daten ins Programm eingeben, die fragt es alle ab.
Genau dafür habe ich ja meinen Steuerberater. 🙃
Arbeitszimmer macht X Prozent von der gesamten Wohnfläche aus.
Arbeitszimmer wird zu Y Prozent für steuerrelevante Dinge genutzt.
Macht das Programm auch.
Über die Entfernungspauschale komme ich auf knapp 1.000 EUR, und mir stellt sich die Frage, ob ich mit dem "Kleinkram" noch ein paar hundert EUR zusammenbekomme, jedenfalls so viel dass die Werbungskostenpauschale relevant überschritten wird und sich der Aufwand lohnt.
Ich hatte Werbungskosten bei mir von ca. 4000 Euro, bei meinem Mann ähnlich hoch, auch die EÜR bei uns beiden ging gegen 0, also ja, hat sich alles gelohnt, aber ist bei uns auch nicht die Frage, weil wir verpflichtet sind, sie abzugeben und daher dann auch ordentlich.
Und ich finanziere mit der Steuererstattung die Gartengestaltung und den Urlaub .. Bei Regen sitze ich sowieso nicht im Garten...
Hier ähnlich, nunja, letztes Jahr dann statt Gartengestaltung (fand sich eh niemand, der es machen wollte, genauso wenig wie eine Putzfrau, weil die alle nur schwarz arbeiten wollen) die Autoreparatur nach dem Urlaub.
Kannst Du überhaupt als normaler Lehrer (ohne zusätzliche Selbstständigkeit) noch ein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen? Ich war davon ausgegangen, dass man immer die Home-Office-Pauschale nehmen muss, weil das Arbeitszimmer nicht den Mittelpunkt der beruflichen Arbeit bildet.
Ja, kann man, gibts diverser Urteile zu, aber ob es sich lohnt, muss man durchrechnen, für mich lohnte es sich nicht, weil ja die Möbel usw. des Arbeitszimmers zur HO-Pauschale abgesetzt werden können.
Für mich ist die Beratung der Mehrwert.
Die