40 Stunden für eine halbe Stelle, da stimmt ja schon was nicht.
Doch, das geht problemlos, gerade wenn man starre Zeiten hat. Hier waren es glücklicher Weise 40h die Woche, davon konnte ich auch 10 an einem Tag nehmen und 3 auf 3 oder 4 Tage verteilen o.ä. aber viele Bundesländer haben doch gleichmäßige Zeiten pro Tag, dann braucht man schon mal 40h für Teilzeit.
Danach ist für die Leute Feierabend.
Naja, nur für die ohne HO, denn gerade da kann man eben problemlos noch Sachen machen, wenn die Kinder schlafen.
Ich hatte bis auf den Sommer nie Ferien, in denen ich nicht gearbeitet habe.
Geht mir heute noch so, aber ich kann in der Zeit arbeiten in der meine Kinder betreut sind und habe Nachmittag für sie frei oder eben einzelne Tage oder Wochen auch mal ganz.
Ich habe auch Ref mit zwei kleinen Kindern gemacht und nachher noch schwanger und nein, ich war nicht alleinerziehend, aber trotzdem war dies herausfordernd, weil anders als in der Uni man nicht mehr so oft die Kinder mitnehmen konnte und einige Seminarleiter auch keinerlei Verständnis hatten, aber wir hatten einige Alleinerziehende. Was man sich als jemand mit Kindern ziemlich schnell abgewöhnt ist der Perfektionismus, wir haben eigentlich alle viel effektiver als die anderen und schneller vorbereitet, weil es so sein musste, aber ja, ich habe oft von 22 bis 0/1 Uhr am Schreibtisch gesessen, dafür konnte ich die Nachmittage mit meinen Kindern verbringen.
Und trotzdem war das viel viel anstrengender als jeder Tag danach als die Prüfungen vorbei waren, weil der Druck ein anderer war (auch wenn mich viele Ausbilder mal gern haben konnten
)
Also man muss "nur" das Ref überstehen, möglichst viel Aufheben und/oder von anderen mitnutzen, gemeinsam arbeiten, dann schafft man das.