Beiträge von Palim

    Erkundige dich beim derzeitigen Bezirkspersonalrat, wie du vorgehen kannst, wenn es ein anderer Bezirk ist, würde ich mich auch da melden.

    Frag auch gleich nach, wie es mit deiner Probezeit weitergeht.

    Die Gutsherrenart, über die man sich als junge Kollegin geärgert hat, setzt sich fort, wenn man 20 Jahre auf Besserung wartet und dann auch an der Reihe sein möchte.


    Dass die junge Generation stärker auf Work-Life-Ballance achtet, fällt mir auch auf, andererseits waren die Aufgaben vor 30 Jahren in der Schule auch nicht so wie heute und an sich ist die deutliche Abgrenzung gesund und sollte dazu führen, dass es Dienstvereinbarungen kommt, die die besseren Bedingungen für alle festschreiben.

    In NDS gibt es noch keine Ansage, da am nächsten WE Landtagswahlen sind. Danach sortieren sich die Ämter ggf. neu und erst danach wird es wohl wieder Freitagnachmittag-Briefe geben. Bei einer erwarteten Umsetzung über das WE sollte man im Ministerium zuständige Mitarbeitende 24/7 erreichen können, um

    Unstimmigkeiten melden und Nachfragen stellen zu können.


    Ich erwarte eine Ansage, dass die Lehrkräfte die Lüftungsintervalle weiterhin einhalten und dabei gleichzeitig für angemessene Temperaturen sorgen.

    Praktikum kann man sehr unterschiedlich gestalten, man kann nur hinten in der Klasse sitzen oder ab dem 2. Tag Aufgaben übernehmen, z.B. mit einer Kleingruppe oder auch vor der Klasse. Da ist auch in 2 Wochen einiges möglich.


    Ich bin beeindruckt, wenn jemand eine Begabung im medizinischen Bereich hat, ich könnte das nicht.

    Ich bin aber auch vorsichtig, wenn jemand Grundschullehramt als Traumberuf sieht. Der Traum kann zur Realität sehr unterschiedlich sein und umfasst vieles, das man auf den ersten Blick nicht sieht und meint. Inklusion von allen Unterstützungsbedarfen, Schwierigkeiten und anderen Auffälligkeiten oder Erkrankungen, Integration von nicht alphabetisierten Ukrainer:innen (oder anderen Geflüchteten), vielfache Differenzierung jeglicher Stunden in vielfachen Fächern, eine Menge Bürokram und Verwaltung und Entwicklung an der Schule oben drauf, weil es dafür kein anderes Personal an den Standorten gibt, gehört zum Alltag, währen Unterricht in Biologie zwar vorkommen kann, aber nur ein Bruchteil des Sachunterrichts und der Zeit an sich ausmacht. Ob das an der Uni einen Bonus gibt, käme auf einen Versuch an, da man an einigen Unis weiterhin ein Bezugsfach benötigt, es ersetzt aber nicht das SU-Studium.

    Ich würde auch zum Praktikum raten, bevor eine Entscheidung fällt,


    Ferienfreizeit und Nachhilfe sind gut auf dem Weg, aber nicht so wir tägliches Schulleben, da ist erheblich mehr Knäckebrot und weniger Donut.

    Ich finde es unter der Überschrift "Was die Kinder können sollen" schwierig und denke, dass es an mehreren Stellen Konfliktpotential birgt.


    1. Eltern, die es sehr genau nehmen oder ohnehin helikoptern, werden alles umsetzen und noch bis 100 rechnen, Englisch trainieren und das ABeCe üben. Am Ende stellen genau diese Eltern dann auch Forderungen an die Schule, dass diese bitte nun auch für die Musterschüler darauf aufbauen muss und in der 2. Woche das Rechnen bis 1000 erfolgen soll.


    2. Eltern, die ohnehin nicht erreichbar sind, machen gerade einmal nichts davon und dafür ... trotzdem werden die Kinder eingeschult und man hat auch nicht das Recht irgendetwas von so einem Brief einzufordern. Die Schulfähigkeit wird hier durch das Gesundheitsamt festgestellt, das letzte Wort hat die Schulleitung.

    Die tatsächliche Schulfähigkeit kann sich davon gravierend unterscheiden und bedingt keinerlei zusätzliche Hilfen, es sei denn es liegen ärtzliche Diagnosen vor... Da die Familien gar nicht zum Arzt gehen und zu Terminen nicht erscheinen, gibt es auch keine Diagnosen und das Kind gilt weiterhin als "normal".


    3. Eltern, die unsicher sind oder zum ersten Mal einschulen, werden um so mehr verunsichert. Da man die 1. nicht belehren kann und die 2. nicht erreicht, sind diese um so wichtiger. Wenn man ihnen vermittelt, dass sie sich sicherlich gut um ihre Kinder gekümmert haben, gehen sie entspannter auf die ersten Schulwochen zu - das hilft allen.


    Elternabende gibt es hier vor den Sommerferien und gleich zu Beginn des Schuljahres, Elterngespräche führt man ohnehin ständig in der ersten Zeit. Kann sich ein Kind nicht allein umziehen, muss man dann schnell Maßnahmen ergreifen, damit das Kind am Sport/Schultag teilnemen kann.

    Die Stifthaltung, mit dem Stift eine Linie nachspuren und auf einer Linie schneiden können bei uns etliche Kinder nicht. Das fällt mir zum 3. Mal in besonderem Ausmaß auf - also seit mehr als 10 Jahren und man muss es vermehrt üben. Das ist übrigens unabhängig von kognitiven Fähigkeiten der Kinder.

    Bei mir gab es dieses Mal schon einen Hauch der Kritik, weil der Termin nicht mit den weiterführenden Schulen abgesprochen war - wir haben mindestens 7 verschiedene weiterführende Schulen in der Umgebung, da frage ich natürlich vorab für alle Klassen ab, wann sie geneigt sind, den Elternabend anzusetzen, damit es nicht zu Überschneidungen kommt.

    In der GS achten wir darauf untereinander, da ist bekannt, wer die Geschwisterkinder hat.

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    Mir würde nur der Beitrag von NRW-Lehrerin einfallen und da ist ja eher andersrum. Wer Energie spart, schränkt sich massiv ein.


    Dass das alles sehr individuell ist, wird doch den meisten klar sein. Trotzdem ist es interessant sich mal auszutauschen...

    Nicht jede*r, der Energie spart, schränkt sich massiv ein.

    Ich finde viele Vorschläge, wie man Energie sparen kann, merkwürdig, weil ich auf vieles seit Jahren ohne Nachteile verzichten kann - da schlagen die 80er durch.


    Natürlich kann man es noch verbessern, geht mir auch so, aber ich bin dennoch erstaunt, wie viele ganz gewöhnliche Dinge jetzt als Tipp propagiert werden.

    Wegen Fehlern aber bitte nicht gleich sauer werden. Dafür gibt es jetzt eine neue Eissorte :-) : „easy-peasy-lemon-squeezy“


    (Gerade das erste Mal davon gehört, scheint aber nicht ganz neu zu sein, dazu gab es 2010 bereits eine Dissertation. Sollte man möglichst schon vor dem Verzehr des Eises konsumieren.)

    Auch eine Methode.

    Wenn ich die Dissertation verspeist habe, bin ich bestimmt satt und schaffe nicht ein Fitzelchen vom lemon-Dingens.


    Nur, weil euch kalt ist, müsst ihr einem doch nicht gleich das Eis vergraulen.

    Man kann es doch auch in heißer Schokolade ertränken.

    Die Vorschreiberin war ich, nirtak , die Gründe sind mir klar.


    Aber was hilft es, wenn das Sekretariat gar nicht besetzt ist?

    Dann stehen die Kinder mit dem Zettel im Flur?

    Und wie regeln das Schulen, deren Sekretariat nicht täglich und vollumfänglich besetzt ist?

    Vielleicht regeln sie es auch nicht, weil es ihnen schlicht nicht möglich ist, da keine Person zur Verfügung steht, die sich darum kümmern könnte.

    Danke, Kathie , dann kann ich ja nun aufhören, nach einer Handpuppe zu suchen, um morgen mit ihr ein Tänzchen zu wagen, den Fußball zu verstecken und mich mit den Mädchen dem Handarbeiten und Basteln zu widmen.


    Irgendwie ist das Bild einer Grundschullehrkraft insgesamt sehr komisch. In meinem Unterricht gibt es Deutsch und Mathematik, Sachunterricht, Kunst, verschiedene Lernfelder und sehr unterschiedliche Ansätze.

    Wenn so viele Lehrkräfte weiblich sind, unterbleiben ja klischeehaft männlich besetzte Inhalte nicht, sondern werden von ihnen übernommen.

    Auch an den weiterführenden Schulen gibt es inzwischen mehr Lehrerinnen, darum werden trotzdem MINT-Fächer, Rudern und Fußball unterrichtet.

    Nein, gibt es nicht, was auch immer das ist. Briefe kann ich schicken, so viele ich will.


    Immer, wenn es um Ausschluss des Kindes geht, braucht es die Konferenz.

    In der Regel hat es vorher schon viele andere Maßnahmen und Gespräche gegeben.


    Da die BBS-Lehrkräfte es selten finden, frage ich mich, wo die SuS in dem Alter sind, die zuvor diese Konferenzen benötigten.

    FöS-SuS gehen doch auch zur BBS. Die inklusive Jahrgänge waren aufsteigend von Klasse 1 und 5 und wären damit in Klasse 9 oder 13, also alt genug für die BBS.


    Bei manchen SuS wirken die Konferenz und Ordnungsmaßnahme aber auch deutlich und nachhaltig.

    Als Bayerin (nicht Gebürtige) finde ich auch Kollegen aus Hamburg oder andren *crazy* Städten spannend. Da ich selbst irgendwie Migrationshintergrund habe, finde ich alles, was nicht alteingessesen ist, erstmal spannend. Dann meistens leider schnell nicht mehr.

    Du meinst, Bayern haben außerhalb ihres Freistaates Migrationshintergrund?

    Oder reicht es schon aus, wenn sie nach Frange ziehen?

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