Beiträge von Palim

    Grobzielbeispiel:

    GZ 1: Die SuS stärken ihre Merkfähigkeit durch das Erstellen einer Mind-Map zum Thema Comic, indem sie sich zur Partner- und Gruppenarbeit zusammenfinden und sich zu den Merkmalen eines Comics austauschen.

    Das „indem“ alleine ist es natürlich nicht.

    Zum Grobziel:

    Womit trainieren sie denn wirklich ihre Merkfähigkeit?

    Dadurch, dass sie Partner:innen suchen?

    Dadurch, dass sie sich austauschen?

    Was konkret bewirkt, dass die Merkfähigkeit eingesetzt und trainiert wird?

    MeinZauberwort dabei ist „indem“ und danach wird genau geschrieben, was sie tun sollen.

    Beispiel: Sie steigern ihre Merkfähigkeit beim Abrufen des Vorwissens, indem sie beim Spruch „…“ … und dann, was sie da konkret machen müssen (mitsprechen, Bewegungen, Verhaltensänderung)

    Auch meine aktuelle Klasse arbeitet wunderbar die Aufgaben im Sprachbuch ab, aber sobald sie selbstständig ganze Sätze bilden sollen, sind einige Kinder echt überfordert. Und da war ich (auch angetrieben durch Impressionen auf Instagram) auf der Suche nach einer Alternative.

    Vielleicht braucht es dann auch einfach eine Alternative, um in das Schreiben von Sätzen und Texten zu kommen,

    mehr Wortmaterial/ Wortspeicher, Satzanfänge zum Weiterschreiben,

    konkretere Anleitung

    oder Aufgaben-Formate, die zunächst das Schreiben von Sätzen üben und danach Texte erweitern oder bestehende Texte ausschmücken.

    Ich habe für den Anfang von Jahrgang 3 eine Einheit zu Rondellen, in der das Schreiben von Sätzen geübt wird, in der es zudem Übungen zu Satzanfängen, Satzlängen, zu Adjektiven und zum Erzeungen von Stimmung gibt.

    Freies Schreiben liegt nicht jedem Kind und mit fehlender Leseerfahrung, fehlendem Erzählen, Spracharmut wird es sicher nicht leichter.

    Man kann das doch nur für sich selbst entscheiden.

    Was liegt dir denn eher? Was ist die wichtig?

    Wenn ich über die Teilnehmenden hier nachdenke, würde ich X bei 1 und Y bei 2 sehen, es gibt Lehrkräfte, die im Brennpunkt glücklich werden, und andere, die es sich niemals vorstellen können.

    Einige sind unglücklich mit ihren Schulen, andere haben das gefunden, was ihnen liegt oder womit sie sich gut arrangieren können.

    Ich war gestern in einem Konzert. Das war toll.

    Währenddessen ging es einer Person dort nicht gut, das Konzert wurde unterbrochen, und es waren unheimlich viele Ersthelfer da, auch alle anderen sind ruhig geblieben bzw. haben die Angehörigen unterstützt.

    Danke an alle, die sofort springen, um zu helfen, wenn jemand in Not ist.

    Aber ganz ohne, weil die Eltern sich nicht bemühen, gibt es bei uns nicht, denn ihre Bemühungen reichen ja in der Regel mit einer Unterschrift im ausgefüllten Antrag aus.

    Diagnosen, Arzttermine, mehrere Sitzungen, umfangreicher Antrag (gut 20 Seiten) ... ich finde die Hürden beachtlich.

    Das ist mir klar, aber es zeigt doch auch deutlich, dass die Bedarfe sehr unterschiedlich sind.

    Gerade bei den zieldifferent beschulten finde ich es schwierig, ohne Begleitung auszukommen, zumal diese Kinder ja kognitiv eingeschränkt sind und das eigenständige Organisieren oder Erarbeiten entsprechend schwieriger zu erlernen ist.

    Je nach Kind kann man auch nicht pauschal sagen, dass gerade Sport keine Begleitung bräuchte - einige benötigen auf jeden Fall dafür die Begleitung - so ist jeder Fall anders.

    Meine Vorstellung ist, dass man bei einer Einzelfall-Lösung jeden Fall prüfen und die Stunden festlegen muss, das wird hier vor Ort auch gemacht. Wie geht das bei einer Pool-Lösung und was garantiert, dass dann nicht massiv zusammengestrichen wird?

    Ich finde es gerade wichtig, die regionalen Unterschiede zu berücksichtigen.
    In unserem Kreis wird nicht einfach genehmigt, es ist schwierig, den Antrag bewilligt zu bekommen.
    Somit hat man mehr Kinder, die Individuelle Hilfen benötigen, die zieldifferent beschult werden, aber nur einige haben eine I-Hilfe.

    Unsere Schulbegleitungen haben in der Regel keine pädagogische Ausbildung, dennoch sind sie wirklich gut - mit bisher 2 Ausnahmen über 10 Jahre.

    Mir wäre daran gelegen, frühzeitig Unterstützung für die Kinder zu haben, diese dann aber später reduzieren zu können, wenn das Kind selbstständiger wird. Gleichzeitig stellt der Unterricht ab Klasse 3 mehr Anforderungen und Herausforderungen und ohne Unterstützung durch eine 2. Kraft müsste man einiges als Lehrkraft auffangen. Das ist in Klassen mit vielen Kindern mit zusätzlichen Bedarfen rein zeitlich schwierig.

    Nachteilig finde ich, dass es davon abhängig ist, dass die Eltern sich bemühen. Leider schaffen das einige Eltern nicht und Kinder erhalten diese Unterstützung nicht, obwohl sie helfen könnte und sicher auch angemessen wäre.

    Das darf einfach nicht sein und noch weniger darf das an die Eltern abgeschoben werden,

    Es ist Aufgabe der Eltern, sich um eine Eingliederungshilfe zu bemühen, die notwendigen Unterlagen dafür zu erbringen und auch, einen Anbieter zu finden oder gar selbst eine I-Hilfe zu verpflichten.

    Es ist gar nicht die Aufgabe der Schule, Zusammenarbeit, ja, aber nicht die Beantragung und Verteilung. Wie das bei einer Pool-Lösung rechtlich geregelt wird, weiß ich nicht.

    Auch ich wäre mit Klassenassistenzen zufrieden, die zur Schule und zum Schulpersonal gehören, entsprechend angewiesen werden können und über die die Schule verfügen kann. Noch stärker fände ich einen pädagogischen Ausbildungsberuf, vergleichbar zu Assistenzen in anderen Bereichen.

    Wir ballern Gelder ohne Ende in Inklusion

    Tun wir das?

    Kann ich gar nicht erkennen.

    Vor der Inklusion:

    2-3 Stunden sonderpädagogische Grundversorgung für die gesamte Schule, Gutachten erst ab Klasse 2, zum 3. Schuljahr wechselten die Kinder, bei bestimmten Schwerpunkten wurden die Kinder schneller oder generell in Spezialschulen (Internate) gegeben. Zieldifferente Beschulung gab es offiziell gar nicht.

    Mit der Inklusion inzwischen:

    2 Stunden Grundversorgung pro Klasse, sofern dafür Kolleg:innen bereit stehen (sonst auch keine Stunden, Gutachten erst ab Klasse 2, die Kinder wechseln nicht, sondern bleiben, und werden zum Teil zieldifferent -also mit wesentlichen Unterschieden- beschult. Es betrifft weit mehr Förderschwerpunkte, die jetzt inklusiv beschult werden. Spezialschulen gibt es dennoch für bestimmte Schwerpunkte, eine regionale Aus Reifung von Spezialklassen hingegen weniger - also werden die Wege noch weiter.

    Alles andere ist geblieben, wie es war, jedoch mit vielen zusätzlichen Aufgaben für die Lehrkräfte.

    Die Eingliederungshilfe ist nicht an die Schulform gekoppelt, sondern an das Bedürfnis des Kindes, der Toilettengang muss überall begleitet werden, das sehbeeinträchtigte Kind benötigt Unterstützung, bis es selbst hinreichend kompensieren kann.

    Die Umstände sind je Bundesland und je Landkreis und je Schule sehr unterschiedlich.

    Offiziell ist die Schulbegleitung als Eingliederungshilfe für genau dieses Kind zuständig. Der Bedarf wird nicht über ein sonderpädagogisches Gutachten der Schule ermittelt. Es ist ein externes Verfahren, in dem Lehrkräfte aber Berichte oder Förderpläne einbringen können und an Hilfeplangesprächen teilnehmen - die Schulbegleitungen hier übrigens nicht.

    Bei einer Pool-Lösung müssen schulintern Entscheidungen getroffen werden, das entzieht sich meiner Kenntnis, die einzige Pool-Lösung die wir bisher hatten, war eine klasseninterne bei einem zusätzlichen Bedarf eines 2. Kindes und Bedürfnissen, die gut abzustimmen oder sogar gleich waren.

    Für die Pension würde ich mir gut überlegen, ob ich wirklich bereit wäre, den täglichen Schulvormittag abzudecken.

    Gerade wenn du mit der Inklusion keine Erfahrung hast, kommst du in ein anderes System mit vielen Anforderungen. Zudem hat das Kind Anspruch auf die tägliche Begleitung.

    Vielleicht gibt es ja auch andere Möglichkeiten, z.B. DaZ/ Vertretung mit ein paar Stunden oder Programme zur Leseförderung o.a., bei denen man etwas flexibler ist und mit unterschiedlichen Kindern arbeitet.

    Für nicht so ganz fitte Kinder finde ich immer noch die Jandorf-Hefte zum Rechtschreiben gut, die sind günstig, gut aufgebaut, recht gut erklärt, aber ohne Lösungen. Wenn man viel und grundlegend üben will, kann man mit Heft 3 beginnen und dann immer noch Heft 4 dazu nehmen.

    Für Kinder, die fitter sind, hatten wir z.B. Grammatik-Profi aus der Anoki-Reihe für die als Differenzierung, die zum Gym wollten. Das Heft kann man sich als Vorschau/Lösung bei Klett angucken, man hat also Lösungen, im Heft gibt es auch RS-Übungen, aber eben auch viel anderes. https://www.klett.de/produkt/isbn/9…037-2#downloads


    Die KI schlägt „sicher ins Gymnasium“ von Klett vor, da gibt es online-Tests und etwas auf Zeit, wenn man das Arbeitstempo steigern will, und Hefte von Mildenberger oder Hauschka, wenn man Strategien üben will, und ein Heft von Duden, das aber seit im Januar erscheinen wird.

    Auch hinter dem ersten Beitrag in diesem Thema stand ein Mensch, der sich Gedanken machte- sowas interessiert euch scheinbar nicht.

    Mich interessiert die/der TE samt der vielen Fragen, ich habe mich dazu auch geäußert. Wo nochmal war dein Beitrag dazu oder hast du eine PN vorgezogen, weil du dich nicht öffentlich beteiligen wolltest?

    Die ersten Beiträge waren vielfältig wie die Fragestellungen. Leider kam dann dazu aber keine Antwort seitens der/des TE mehr, auf keinen der Beiträge, er oder sie lässt es laufen und schaut sich an, wohin es geht, weil alles doch noch irgendwie zur Fragestellung passt, oder aber hat den Raum schon längst verlassen.

    Dabei könnte man auch den Eindruck bekommen, dass die Antworten dann doch nicht so wichtig waren und Hilfe gar nicht erwünscht ist.

    Vielleicht gibt es schon längst eine Lösung, vielleicht gab es schon genug Hinweise, was die nächsten Schritte sein können, vielleicht kehrt die/der TE noch zurück - wir wissen es nicht.
    Immerhin haben, trotz mehrerer solcher Erfahrungen mit anderen TE, doch wieder einige zielgerichtet auf die anfänglichen Fragen reagiert.

    Ich finde es unschön, dann vorgeworfen zu bekommen, man habe sich falsch verhalten.

    Aus meiner Sicht das Allerletzte.

    Deine Kritik finde ich heftig.

    … aber sie ist geeignet, um

    ein Ursprungsanliegen/ -thema/ -diskussion komplett vom Ursprung abzulösen und für eure eigenen themenfremden Unterhaltungen (Befindlichkeiten) zu nutzen.

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