Beiträge von Palim

    Der Versuch, mir die Worte im Mund umzudrehen, fruchtet nicht.

    Hatte ich gar nicht vor, was auch immer du empfindest.

    Lehrkräfte für Gym, FöS und BBS sind der Laufbahngruppe des höheren Dienstes zugewiesen und erhalten daher im Einstiegsamt A13. Zugangsvoraussetzung hierfür ist der Master oder ein vergleichbarer Abschluss.

    Und nun die große Frage: WARUM ist das so?

    Warum legen alle den Master und das 2. Staatsexamen als Voraussetzung ab, werden dann aber unterschiedlichen eingestellt?

    Warum setzt die KMK Laufbahnrechtliche Zuordnungen (im Jahr 2000), passt sie aber den eigenen Beschlüssen nicht entsprechend an, sondern nimmt GS/HS-Lehrkräfte aus?

    Warum passen manche Länder die Besoldung entsprechend an, andere aber nicht?


    Insofern kann die Politik es sich da ganz einfach machen, indem sie Stellen für Sek 1/Grundschule einfach im gehobenen Dienst ausschreibt. Da kannste dann auch soviele Master haben, wie du willst.


    Natürlich ist das hochgradig asozial - was erwartet man auch von Politikern, die von "Bildung ist das Wichtigste" labern und dann das machen, was in den letzten 16 Monaten so abgegangen ist?

    Ja, die Politik kann es sich einfach machen und sie macht es auch...
    und wird es weiter tun, bis es nicht mehr geht.

    Den Master KANN man dabei nicht haben, man MUSS ihn haben, einschließlich entsprechendem Studium UND 2. Examen.

    Nebenbei: Ich habe das schon einmal geschrieben, aber irgendwie scheint das nicht angekommen zu sein. Die reine Tatsache, einen Master zu haben, begründet noch keinen Rechtsanspruch auf Einstellung im höheren Dienst. Andersherum ist die Zugangsvoraussetzung für den Einstieg in den höheren Dienst der Master. Bitte nicht verwechseln.

    Demnach hätten also die Lehrkräfte für Gymnasium, FöS und BBS gar keinen Anspruch darauf, die für sie ausgeschriebenen Stellen an SI/SII-Schulen mit A13 und im höheren Dienst zu beginnen ?

    Kenne ich so ähnlich, nur dass bei uns niemand weiß, wie viele Stunden wirklich vereinbart sind und es natürlich nur um die Peripherie geht, selten um Programme, nicht um die Administration, schon gar nicht um die Kommunikation.

    Also hilft doch nur, dass man das selber macht und nein, das ist nicht freiwillig, sondern notwendig, weil man sonst gar nicht arbeiten könnte.

    Und weil wir das an allen Schulen immer wieder machen, sind sich alle Länder sicher, dass sie uns weitere Aufgaben unentgeltlich geben können.

    Vorher fragen und auch fragen, ob es etwas zu beachten gibt.


    Unser Schulträger hat eine Bestimmung erlassen, wonach man sich bestimmte Spenden genehmigen lassen muss.

    Gehen diese dann an die Schule über, kann der Schulträger "sein" Inventar auch an eine andere Schule bringen lassen.

    Aber ja, ist bestimmt furchtbar ungerecht.

    Ist es.


    Warum muss es da Unterschiede geben?

    Warum verwalten die vielen Lehrkräfte an den größeren Schulen die Schulbücher nicht auch selbst, es sind doch nicht nur mehr Bücher/ SchülerInnen, sondern auch viel mehr Lehrkräfte da?


    Warum sind die Quotienten für die Entlastungsstunden verschieden, wenn doch schon die Schulgröße erhebliche Unterschiede ausmacht und auch die Lehrerstellen, auch über die unterschiedliche Klassengröße und das unterschiedliche Deputat?


    Zählt in NRW bei der Errechnung nur die Grundstellenzahl oder auch die zusätzliche Versorgung der Schulen hinsichtlich Brennpunkt, Inklusion etc? In Nds geht es nach Schülerzahl, da werden die zusätzlichen Bedarfe nicht gesehen.


    Wer entscheidet über zusätzliche Beförderungsstellen? Wie viele Beförderungsstellen gibt es je nach Schulform?

    Warum sieht der Masterplan GS in NRW 5% Beförderungsstellen vor - als neue (!) Möglichkeit, wenn in anderen Schulen ein höherer Prozentsatz bereits umgesetzt ist? Warum ist das gerecht, wenn es doch eine Prozentangabe ist und sich nach der Anzahl der Stellen richtet, einschließlich anderem Klassenteiler und anderem Deputat?

    Das stimmt, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass die Stellen je nach Größe vergeben werden und die meisten Grundschulen recht klein sind.

    Da bleibt es beim „gar nichts“ ist etwas anderes als „nicht genug“.

    Egal, wie groß die Schule ist, für die Betreuung von Refs oder PraktikantInnen, die bei uns im Master inzwischen auch UB machen, gibt es nichts. Den Stundenplan machen meist die SL, das gilt mit deren Entlastungsstunden als abgegolten.

    Stundenplanerdtellung, Refis betreuen,... ist an größeren Schulen ja aufwändiger weil es viel mehr Leute sind.

    Ja, das will mir einleuchten, aber es ist dennoch kein Grund für „nichts“. Gerade deshalb hatte ich auch andere Tätigkeiten genannt. Die Erlasse und Bestimmungen und Curricula werden nicht kürzer, weil die Schule kleiner ist. Man hat dann als Lehrkraft eben mehrere Fachkonferenzen. Die Beauftragungen, die verteilt werden müssen, müssen auch an kleinen Schulen verteilt werden, da kann man dann tauschen oder noch eins mehr machen. Durch die schlechte Versorgung wird es noch verschärft, der Abordnung wird man nicht den Datenschutz und die Arbeitssicherheit, nicht die Fachkonferenzen, die Einschulungsprozedere (Screening)… Das teilt sich dann das Stammkollegium, gleichzeitig mit allen anderen Aufgaben, einschließlich der sopäd Gutachten der Klassenleitung und vor der Einschulung. Die Frage, nichts zu übernehmen und keine Beauftragung zu haben, stellt sich gar nicht, eher ein „wie viele“ oder „was noch“.

    Das stimmt, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass die Stellen je nach Größe vergeben werden und die meisten Grundschulen recht klein sind.

    Das liegt sicher mit daran, ein Grund ist aber auch, dass es bis 2000 weit weniger dieser Aufgaben gab, mit den Aufgaben aber keinerlei Ausgleich kam. Beförderungsstellen gibt es gar nicht, es gibt allerdings Konrektoren an Schulen, die größer sind (mehr als rein zweizügig)

    Aber es liegt auch daran, dass man sich offenbar immer „vorstellt“, die Schulen seien klein und niedlich, wie die Kinder, und darum gäbe es da kaum Aufgaben. Was man sich bei HRS vorstellt, weiß ich nicht, sowohl die Kinder als auch die Schulen sind erheblich größer.

    Jedenfalls hat man superviele Aufgaben in die Schulen gesteckt, ist aber dabei geblieben, dass es kein A13, keine Entlastungsstunden und keine Beförderungsstellen gibt - neuerdings in NDS mit wenigen Ausnahmen für Realschullehrkräfte.

    Es müsste, wie bei den Sonderpädagogen, eine Dienstvereinbarung mit dem Land geben, dass man z.B. nicht mehr als 3 Beauftragungen machen sollte, einschließlich Fachkonferenzen. Das wäre bei uns gar nicht umsetzbar.

    Oder es müsste weit mehr Entlastungsstunden geben, das schlägt die Arbeitszeitkommission auch vor, meiner Meinung nach nicht nur für die Beauftragungen, sondern auch für den sonderpädagogische Teil der Arbeit.

    Schwerpunkt finde ich aber vor allem, dass wir nicht ständig irgend welche Aufgaben übernehmen dürfen, die überflüssig oder nicht leistbar sind, weil die Schulleitung hat's gesagt.

    Ich hatte einige SL, fast alle waren so, dass alles sehr transparent war. Die SL denkt sich bei uns keine zusätzlichen Aufgaben aus, sie sagt, wie es ist und wir versuchen es zu verteilen.

    Wenn es etwas zu verteilen gibt, verteilt sie es, in anderen Schulen läuft es nachweislich anders: die gleich großen Schulen bekommen regulär ebensowenig Entlastungsstunden für die SL, dennoch sind die SL dort kaum im Unterricht und nicht als Klassenleitung gesetzt.

    Für alle anderen Aufgaben gibt es 1 oder 2 Stunden - nach Schülerzahlen, diese Stunden werden in der Gesamtkonferenz verteilt.

    Auch an anderen Schulformen fallen Beförderungsstellen bestimmt nicht vom Himmel und werden auch nicht ausreichend entlastet oder sonst was.

    Der große Unterschied ist, dass es sie an anderen Schulformen GAR NICHT gibt, es sei denn, man wird SL.

    Und "gar nicht" ist etwas anderes als "nicht genug".

    wenn du als Medientante keine Abminderungsstunden bekommst, dann frag doch mal die Schulleitung, wie viele Abminderungsstunden sie sich selbst aufschreibt. Zum Beispiel.

    Die SL bekommt die Stunden, die per Erlass vorgesehen sind - WENN es gut läuft. Läuft es aber nicht, also macht unsere SL tatsächlich mehr Std. UND eine Klassenleitung ohnehin. Kürzlich ist es dem Ministerium aus anderem Grund aufgefallen und es wurde nachgefragt, warum dem so wäre. Mit einer Entlastung von wenigen Stunden und 15-18 Unterrichtsstunden hat man an der GS eine Klassenleitung.

    Mit Corona hat das Land NDS festgestellt, dass die Aufgaben wohl nicht wirklich zu schaffen sind. Nun gibt es 4 zusätzliche Entlastungsstunden für die SL, die sie auch weitergeben darf ins Kollegium. Das gilt erst nach dem Sommer, da die Bestimmung erst im Februar kam, der Stundenplan fertig war und die Unterrichtsversorgung so schlecht, dass keine 4 Std. übrig waren.

    Dass man nicht gleichzeitg Unterricht und Notbetreuung erteilen kann, hat das Ministerium nun nach 1 Jahr vielleicht verstanden - vielleicht. An den Verträgen der pädagogischen Mitarbeitenden wurde etwas verändert, dabei wurde deutlich, dass das Ministerium selbst das Vertretungskonstrukt nicht verstanden hat.


    Für die Schule insgesamt gibt es Entlastungsstunden nach Schülerzahl, an kleineren Schulen springt eine Stunde heraus, vielleicht auch 2. Vielleicht bekommt also genau EINE Lehrkraft an der Schule genau EINE Entlastungsstunde, unterrichtet dann weiterhin 27 Std, die anderen ihre 28.

    Der Personalrätin steht 1/2 Std. zu.

    Gibt es diese irgendwo online zu lesen?

    Ja,

    https://www.mk.niedersachsen.d…sche-personal-157549.html


    und hier

    https://www.mk.niedersachsen.d…rsonaleinsatz-175279.html


    und der Erlass

    https://www.mk.niedersachsen.d…einen-schulen-173950.html


    Bedeutet in der Praxis:

    Die Schule erhält die Grundversorgung nicht einmal pauschal nach Erlasslage (2 Std pro Klasse pro Woche),

    von dieser sonderpädagogischen Grundversorgung gehen pauschal zusätzlich Beratungszeiten ab,

    zudem auch alle Zeiten, in denen Diagnostik erstellt werden muss - in der eigenen Schule oder in einer anderen Schule, in der die betreffende Lehrkraft ein Gutachten erstellen soll.


    Und ja,

    ich finde richtig, dass man sich im Zuge der Umsetzung der Inklusion über Zuständigkeiten und Grenzen unterhält und diese auch in Dienstvereinbarungen festhält,

    dies hätte dann aber auch für andere Lehrkräfte erfolgen müssen.

    Zudem müsste das Land sicherstellen, dass entsprechend der eigenen Vorgaben Lehrkräfte zur Verfügung gestellt werden, ist dies nicht möglich, sollte es ebenso eine Regelung zur Vertretung geben - und entsprechendes Personal.

    Mit welchem Recht behauptest du, dass das gut entlohnt oder entlastet werden würde?

    Und weil an sämtlichen Schulen die zusätzlichen Aufgaben nicht ausreichend entlastet werden, plädierst du dafür, dass Lehrkräfte an GHR-Schulen weiterhin A12 erhalten sollen?

    Für die jüngeren Kinder, die wirklich ein Risiko haben, müsste man sehen, ob nicht auch andere Möglichkeiten geschaffen werden könnten, wie der Heimunterricht bei länger Erkrankten.


    Ansonsten ist es immer Zusatzarbeit, ich fand den Wechselunterricht extrem aufwändig, zumal man ja auch immer die Differenzierung braucht, die Inklusion bewältigt und dann weiter Kinder hatte, die ständig zu Hause waren und auch Erläuterungen und Anleitung brauchten.

    Anderes BL, ähnliche Erfahrung, natürlich immer mit individueller Ausprägung.


    Grundschullehrkräfte…

    machen (sonderpädagogische) Diagnostik, schreiben Gutachten und Förderpläne, führen Beratung durch und setzen individuelle Bildung und Förderung um. Auch - und gerade - in der Inklusion.

    Ausgenommen sind nur Testungen, die ausschließlich besonders Qualifizierte durchführen dürfen, z.B. IQ-Tests, die jedoch nicht zwingend notwendig sind für ein Gutachten.


    Wenn die Sonderpädagogen bei euch sich tatsächlich so weitgehend raushalten und unvorbereitet kommen sollten, dann scheint mir das ein individuelles/schulisches Problem zu sein,

    In NDS wurde eine Dienstvereinbarung getroffen zwischen Land und FöSßKräften in der Inklusion. In dieser werden klare Grenzen für die FöS-LuL gesetzt, diese gehen zu Lasten der Lehrkräfte an den Regelschulen.

    Warum es eine solche Vereinbarung nicht für die A12-Lehrkräfte gibt, weiß ich nicht… würde ich aber gerne mal wissen.

    7. In NDS sind SoPäds so rar, dass nicht einmal die Grundversorgung von 2 Std pro Klasse pro Woche abgedeckt wird. (3 Std. pro Kind gibt es erst ab Klasse 5 - Erlasslage, nicht Realität). Also übernimmt die Lehrkraft der Regelschule selbst sämtliche Förderung, Beratung etc., wenigstens für die Unterstützungsbedarfe LE, ESE und Sprache, oft auch für andere, wenn diese Kinder in den Klassen sind.

    Es wird auch von den Referendaren GHRS erwartet, dass sie diese Differenzierung erbringen, einschließlich GE-SuS.

    Wobei die Impfpflicht im Bildungssystem in meinen Augen eine Nebelkerze ist. Sie wird nämlich nicht durchgesetzt. Lassen die Eltern ein Kind nicht impfen, sitzt es trotzdem aufgrund der Schulpflicht letztlich dann doch wieder in der Schule.

    Das ist doch mit der Masernimpfung jetzt auch so:

    Ohne Impfung kein Besuch der KiTa,

    Besuch der Schule unter Sanktionen ggf. auch jährliche Strafzahlungen.

    Die kenne ich schon. Hier muss man unsern Dienstherrn mal wieder loben. Zuerst wurde die Möglichkeit einer alternativen Stundentafel angeboten. Und jetzt wo diese durch die meisten Schulvorstände beschlossen wurde, kommt kurz vor Schuljahresende die Information, dass mit Sachunterricht Themen kürzen kann. Hätte man das vorher gewusst, hätte man natürlich entsprechend Sachunterrichtsstunden kürzen können. Aber das wäre ja zu einfach gewesen.:autsch:

    Die Alternative Stundentafel gab es ja sonst auch schon.


    Dass man im vergangenen Jahr die Möglichkeit hatte, die Curricula zusammenzustreichen, hatten wir genau für SU genutzt, Jetzt kommt das MK nach getaner Arbeit 1 Jahr später mit einer eigenen Version für SU und Deutsch-LE.

    Unsere Priorisierung war nun aber eine andere und zufällig haben wir so einiges abgedeckt, was jetzt gestrichen wurde, weil es im Distanzunterricht oder Wechselunterricht mit Abständen und Hygiene-Anforderungen besser zu realisieren war.

    Gruppenarbeit mit Versuchen geht dann einfach nicht, Versuche zeigen ist unklug und jedem Kind das Material zu stellen manchmal nicht möglich.

    Tja, mal wieder viel Arbeit für nichts und innerhalb eines Jahres die Kehrtwende.


    Was wohl aus den anderen Fächern wird?

    Nur zurück wirds dann jetzt spannend, weil sie sich durch Hochrisikogebiet erst frühestens nach 5 Tagen freitesten können, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Die Geimpften müssen nicht in Quarantäne, die nicht-geimpften, also z.B. auch Kinder, müssen in Quarantäne, können sich dann aber nach 5 Tagen frei-testen.

    In den Dammer Bergen steht ein Aussichtsturm, der so ähnlich aussieht, aber ich glaube, der ist es nicht, weil er deiner ein Dach hat.

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