Beiträge von Palim

    Es mag im anderen BL mit anderen Schulformen anders sein,

    aber unser Dezernent hat vor wenigen Jahren deutlich gesagt: Man lässt sich mit der Stelle auf die Fahrzeit ein. Man hat keinen Anspruch darauf, dass man danach versetzt wird, weil man lieber näher unterrichten würde. Dann müsste man selbst umziehen.

    Es gibt hier im Forum einige, die fahren, da ist die persönliche Einstellung unterschiedlich.

    In NDS gibt es bei Einstellungen die Möglichkeit, nur angestellt zu sein, das schafft mehr Flexibilität, die manche als Vorteil sehen. Andere pokern, warten auf die nächste Runde und nehmen bis dahin eine Vertretungsstelle.

    Das ist für die Schulen im Brennpunkt und in der Botanik nicht gut, aber Lehrkräfte, die sich nicht darauf einlassen, sondern von Beginn an weg wollen, sind auch nicht toll.

    was genau unter Stoffverteilungsplan/Jahresplanung, Unterrichtsreihe, Unterrichtseinheit und Unterrichtssequenz zu verstehen ist und wie diese Planungsebenen zusammenhängen.

    Der Stoffverteilungsplan zeigt die Themen über das Jahr verteilt - und ist damit auch eine grobe Jahresplanung. Es gibt Pläne, die die Zeitpunkte anzeigen (Dauer in Wochen) oder auch die Reihenfolge oder die einem Buch folgen und beachten, dass Themen (und Methoden) aufeinander aufbauen. Darum ist es gut, sie zuerst um den an der Schule vorliegenden Plan zu kümmern. Den musst du dann mit den Anforderungen aus dem Seminar abgleichen.

    Ich gebrauche das Wort "Unterrichtsreihe" nicht oder synonym zu "Unterrichtseinheit". Eine Einheit besteht aus mehreren Stunden und verfolgt das Ziel, bestimmte Inhalte und Kompetenzen zu vermitteln. Dabei wird an vorhandene Fähigkeiten angeknüpft (Wissensabfrage/ Wiederholung), um dann in mehreren Schritten Neues zu erläutern und anzuwenden bzw. zu üben.

    "Unterrichtssequenz" kann synonym zu "Unterrichtsstunde" genutzt werden, es kann aber auch eine kürzere Zeiteinheit bemessen, also den Teil einer Unterrichtsstunde, in dem eine Übung erfolgt, die zur Einheit gehört, während der andere Teil der Stunde zu etwas anderem genutzt wird. Du musst also in deiner Region/ deinem Seminar herausfinden, was gemeint ist.

    Ansonsten gehe ich folgendermaßen vor:

    • Sich einen Überblick über das Thema verschaffen - sofern nötig
    • Sich einen Überblick über die Anforderungen verschaffen (Curriculum, Stoffverteilung, ggf. Buch)
    • eine sinnvolle Reihenfolge finden (was baut aufeinander auf), Methoden bedenken und einbeziehen, ggf. Materialien sichten, die genutzt werden sollen/müssen ... und vor allem: was soll am Ende dabei herauskommen (Unterrichtsreihe, Kompetenzen festlegen)
    • Schwerpunkte legen und das bisher überlegte auf Stunden verteilen (Unterrichtsreihe, Kompetenzen)
    • die Unterrichtsstunden selbst vorbereiten, Differenzierungen bedenken

    Ich plane bis heute die Einheit vorweg, die Stunden in groben Zügen auch, beides in den Ferien oder vor der Einheit, und steuere dann während der Woche nach, wenn es notwendig ist.

    Fürs Ref ist es sinnvoll, recht früh zu überlegen, welche Stunden sich für Besuche eignen, dann kann man das ein bisschen schieben und daraufhin arbeiten.

    Es gibt eine passende Geschichte, die auf der Seite einer Grundschule veröffentlicht ist (unter "Hören")

    https://gisperslebener-schule.de/rund-um-die-sc…e-erstklaessler


    Außerdem gibt es den Hinweis auf das Buch "Mein erstes Vorlesebuch vom Sommer", darin ist eine gleichnamige Erzählung enthalten von Ludvik Askenazy. Ob es diese Geschichte ist, kann man am Inhaltsverzeichnis aber nicht erkennen.

    https://portal.dnb.de/opac.htm?metho…idn%3D901344699

    Aber in dem Buch sind auch andere bekannte Geschichten - bekannt aus Lesebüchern der 80/90er Jahre (Niki und das Dreimeterbrett, Der kleine Zoowärter)

    Oder alle, die da waren, haben sich wohl gefühlt und es sehr lange gemeinsam ausgehalten, sind gemeinsam alt geworden… und der Wechsel steht bevor.


    Du bist nicht die Einzige, die jemals in ein älteres, gemeinsam zusammengewachsenes Kollegium gekommen ist.

    An unseren Nachbarschulen gibt es gemischte Kollegien, aber auch welche 50+ und welche, wo ein Großteil der Kolleg:innen um die 30 ist.

    Die eine SL hat die Versorgung sicher und den Stundenplan vor den Sommerferien fertig, die andere SL wartet auf Einstellung, Abordnung, Vertretung und beginnt dann … und die nächste beginnt 2 Wochen nach den Sommerferien von vorn, weil es einen langfristigen Ausfall gab.

    Ja, ich musste damals auch mit dem Kopf durch die Wand, mein Kopf hat gehalten, die Wand aber auch manchmal. Heute müssen das andere und ich kann mir überlegen, wann ich sie rennen lasse, wann ich mitreden will oder dazu etwas sage.

    Mir ist bewusst, dass es toxische SL oder Kollegien gibt, aber es ist auch so, dass man sich jedes Mal, wenn sich das Personal verändert, neu aufstellen muss. Je kleiner das System, desto deutlicher merkt man es und weiß es voneinander. Das ist Vielfalt, die nervt, die es aber auch braucht oder die es spannender macht, als 40 Jahre das Gleiche zu tun.
    Und es muss ein Miteinander sein. Nicht alles, was andere machen, ist doof oder gegen einen, sie ticken vielleicht einfach anders, sind anders ausgebildet, setzen andere Schwerpunkte …

    Wenn ich meine Schwerpunkte oder Eigenarten behalten will, muss den andere ihre auch lassen oder einen Kompromiss finden.

    Alles, was darüber hinaus geht, gehört in ein Personalgespräch, ggf. mit übergeordnetem Personalrat. Dieser ist aber auch darauf aus, einen gemeinsamen Weg zu finden und nicht allein die Position einer Partei durchzusetzen.

    Da habe ich mich schlicht geweigert, weil dort teilweise noch die Alphabetisierung auf das lateinische Alphabet erfolgen muss und ich da keinen blassen Schimmer von habe. Sowas geht einfach nicht fachfremd.

    Das ist oft eine erste Alphabetisierung in DaZ und anders als die Alphabetisierung in der Herkunftssprache.
    Da gibt es kaum Material und man muss DaZ und Deutsch und Erstunterricht zusammenbringen und zwar für die jeweilige Altersstufe, Herkunft, Bildungsbiographie in sehr heterogenen Gruppen. Das erfordert Einarbeitung, im Studium lernt man nur Ansätze.

    Eine Aufgabe, die seit vielen Jahren Hilfskräfte übernehmen, die genau diese Qualifikationen alle nicht haben.

    Bei mir waren die ersten Jahre auch fordernd, andere aber auch.

    Ich merke jetzt erst Entspannung, gleichzeitig hatte ich den vermutlich forderndsten Jahrgang gerade jetzt… das weiß man ja erst am Ende der Laufbahn.

    Es kommen immer neue Herausforderungen. Es gibt Menschen, die entspannen die Ferien über, mir hilft es eher, vorbereitet ins Jahr zu gehen, den allgemeinen Kram schon fertig zu haben, denn Überraschungen kommen noch genug dazu.

    Ansonsten ist es hilfreich, sich abzustimmen und mit Kolleg:innen zuteilen, das ist mal mehr mal weniger hilfreich, aber immer besser, als alles allein zu meistern.

    Ist dir bewusst, dass du in deinen Beiträgen eine Ablehnung der Stelle formulierst?

    • Wir wollen nicht in der Stadt bleiben?
    • Es gibt einen Überschuss, die Stellensituation ist schlecht.
    • Ich möchte noch ins Ausland.



    • Du hast dich doch bewusst auf die Stelle beworben.

      Du brauchst/ hast damit die finanzielle Absicherung und eine feste Planstelle

      Keiner kann die sagen, was in 5 Jahren ist. Ich kandier sagen, dass die letzen 15 Jahre an meiner Schulform Lehrkräftemangel war, am Gym war das nicht so, sondern nur für den Umstieg von G8 auf G9.

    Ich habe noch gar keine, aber andere schon.

    Wenn ihr dann die Segel streicht, sitzen wir schon wieder in den ersten Konferenzen.
    So ist das doch immer.

    Gutes Durchalten.. die Ferien beginnen auch bei euch … bald.

    Nimm die Stelle an, dann hast du eine.

    Du musst beim Einstellungsgespräch nicht sagen, dass du schwanger bist.

    Du musst im laufenden Schuljahr auch mitteilen, wenn du schwanger werden würdest.

    Die Schulleitung freut sich womöglich über das Kind und dein familiäres Glück, aber nicht über die Vertretungssituation, die dadurch entsteht und viel Arbeit nach sich zieht.

    Dafür kannst du nichts, sie aber auch nicht, es ist die Landesschulbehörde bzw. Politik, die dir Gelder für eine bessere Reserve und Vertretung einstellen müsste.

    Für die SL könnte es günstiger zum Planen sein, wenn sie dich direkt ausplanen kann. Gerade wenn bei euch noch Bewerbende zu finden sind, könnte ggf. noch eine Stelle nachträglich ausgeschrieben oder umgewidmet werden. Auch bedeutet dein Ausfall, dass die Versorgung der Achule eine andere ist, entsprechendes gilt dann auch für Abordnungen von der Schule weg.

    Informieren solltest du dich über deine jetzigen Rechte und darüber, wie es mit dem Gutachten und der Verbeamtung läuft, wie in deinem BL die Elternzeit gerechnet wird 7nd wie viel Zeit dir für die Beamtung bleibt. In NDS wurde es vor 4 Jahren geändert und man hat genau 5 Jahre Zeit (3+2), in dieser Zeit muss man also in der Schule gewesen sein und die Beurteilung erfolgt.

    Die Ferien beginnen in einigen Bundesländern am Montag,

    aber ebenso, wie am Ende der Ferien die letzten Tage schon vom Schulbegrieb eingenommen werden,

    ist dieses Wochenende schon quasi der Ferienbeginn.

    Deshalb allen, die jetzt schon in die unterrichtsfreie Zeit starten:

    Schöne Ferien! :hitze:8):musik::pfeifen::schlafen::baden::band::party::laola:

    Den anderen gutes Durchhalten und das Freuen auf die zeitlich versetzten freieren Tage.

    Mir ist in den letzten Tagen aufgefallen, dass es ja „witterungsbedingten Schulausfall“ bereits gibt, mit entsprechenden Regeln, z.B. wenn es Eisregen gibt und spiegelglatt ist.

    Wir hatten das auch schon bei Sturm.

    Für die Zukunft kann ich mir vorstellen, dass der Landkreis bei entsprechender Witterung die Vorgabe setzt, die dann für alle Schulen gilt - statt „eisfrei“ ist dann „heißfrei“/ hitzefrei.

    Zur Betreuung: für die Jüngeren gibt es immer eine Notbetreuung…

    … und mit dem Anspruch auf Ganztag, aufsteigend ab Klasse 1 ab diesem Sommer, gibt es auch den Anspruch auf Betreuung in den Ferien. Die Schließ- bzw. Betreuungszeiten sind ähnlich wie die KiGa-Ferien.

    Es gibt Caches, bei denen in den Boxen kleine Sachen zum Mitnehmen oder zum Tauschen sind.. dann muss man etwas zum Tauschen dabei haben (nennt sich SWAG),

    es gibt auch kleine Teile, die man aus einer Box entnimmt und in einer anderen wieder ablegt (Travelbug) .. und wenn das Kind größer wird, gibt es welche, bei denen man zuvor Rätsel lösen muss, um die ersten Koordinaten zu bekommen, oder welche von hoher Schwierigkeit, bei denen man klettern muss oder ein Boot benötigt.
    Also überlege gut, ob du diese Büchse der Pandora öffnen willst :aufgepasst:

    Ich habe es jetzt durch eine KI gejagt.

    Es gibt eine Seite mit kostenlosen Angeboten, wo du das WE aussuchen kannst

    https://koelnkostenlos.de/?utm_source=chatgpt.com

    Den Lindenthaler Tierpark hatte ich vorher schon gelesen. Das ist eher außerhalb, der Eintritt kostenlos - laut Tierpark heute.

    Auf der Seite gibt es den Hinweis auf einen Actionbound … die wird es auch für Köln an anderer Stelle geben … oder ihr lasst die Muggel hinter euch und beginnt Geocaching, das kann man danach ja auch überall und über Stock und Stein machen.

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