Beiträge von Palim

    Solltest du damit nahe legen wollen, dass in NDS ein verpflichtendes AZK kommen sollte, halte ich es deswegen für unwahrscheinlich, da bei der letzten versuchten Erhöhung dem KuMi vorgeschrieben wurde, dass eine Erhöhung zurück genommen werden müsse.

    Es hängt gedanklich schon beisammen,

    NDS hatte zunächst das Arbeitszeitkonto in der GS/HS, später dann am Gym.

    Als es dann zur Rückzahlung kommen sollte, wollte das Land diese auf den St. Nimmerleinstag verschieben, was viel Protest gab und später einen Kompromiss, dass man als Lehrkraft Jahr für Jahr eine Stunde oder unterschiedliche Modelle wählen konnte - auch aufschieben auf später oder Auszahlung.

    Im Gym war die Phase später und das Land hat dann gemeint, man könne statt AZK gleich das Deputat raufsetzen. Das wurde aber gerichtlich kassiert.

    Die bis zum Urteil und erneuter Regelung zu viel geleisteten Stunden wurden auch auf ein AZK gesetzt.


    Das ist auch einer der Gründe, warum es dann die Arbeitszeiterhebung über 1 Jahr gab, quasi die Erhebung, die das Land nicht vorgenommen hatte und den Arbeitsumfang nicht nachweisen konnte, ihn dennoch erhöhen wollte.

    Mit Hintergrund dieser Erhebung, deren Ergebnisse zusätzlich in eine Kommission gegeben wurden und letztlich vom Land anerkannt wurden, finde ich die Umsetzung vieler Punkte nur schwer möglich, denn jegliche Zusatzbelastung müsste angesichts der längst notwendigen Entlastung unterbleiben.

    Bei uns waren auch schon A14 Kollge:innen mit unterhälftiger Abordnung eingesetzt.

    Das war übrigens vor der endgültigen Rückkehr zu G9, die ja einigen BL noch bevor steht, sodass vielleicht auch in diesen Ländern die Gym-LuL an den GS geparkt werden.


    Hinterher gehen sie ans Gym zurück…

    Ach Leute,

    *ich denk mir meinen Teil und ihr könnt euch denken, was ich mir denke*,


    vielleicht hat eben doch jemand bereits ein Angebot gesichtet oder arbeitet bereits damit und kann beurteilen, ob es taugt oder gerade nicht.


    In Unter- und Mittelstufe benutzen wir LEB-Online, das funktioniert auch und macht das, was es soll,

    Wir haben es uns angesehen und waren wirklich bemüht, es für uns zu nutzen und nutzbar zu machen, aber es passten mehrere Sachen nicht, sodass wir nun davon Abstand nehmen, bevor wir wirklich Zeugnisse damit erstellen müssen. Solange tut es das alte Programm, was eigentlich abgelöst werden sollte.

    Am besten auf dem lokalen Netzwerk.

    Es ist gewünscht, dass eben nicht jede Lehrkraft am einzigen Rechner in der Schule die Berichtszeugnisse von 2 Seiten erstellt ... wofür man etliche Stunden Zeit benötigt und sich auch im kleinen Kollegium sehr eng absprechen müsste.

    Und nein, das ist mit ein paar Einträgen nicht getan.

    Ja,

    wie öffentliche Schwimmbäder, in denen du nicht schwimmst,

    Autobahnen, auf denen du nicht fährst,

    Nahverkehr, den du nicht nutzt,

    Bibliotheken, die du nie besuchst,

    Universitäten , die du nicht benötigst,

    Krankenhäuser, die du nicht von innen sehen willst, …


    … ich bezahle auch Deichacht und das ist nicht dafür, dass man auf der grünen Wiese spazieren gehen kann.

    Mir gefällt auch vieles nicht, aber ich bin ja nicht gezwungen, es zu sehen.


    Ich kann meine Meinung äußern, dass ich der Meinung bin, dass das Programm / weitere Angebote anders ausgestaltet sein könnten.

    Das ist aber etwas anderes, als Inhalte zu verbieten, weil sie nicht gefallen.

    Wie stellst Du Dir das genau vor - diese Mitbestimmung? Wir stimmen darüber ab, ob diese Sportübertragung statt findet? Ob es Krimis gibt? Ob ...?

    Das gab es früher als Ferien-Regentag-Wunschfilm, da konnte man anrufen und die Mehrheit bestimmte dann den Film.


    Wenn die Mehrheit entscheiden würde, gäbe es vieles, das ich im ÖRR wertschätze, nicht mehr.

    Wir bräuchten ein neues Zeugnisprogramm für eine kleine Grundschule in Niedersachsen und suchen die eierlegende Wollmilchsau:

    Es soll mit Windows und Mac laufen,

    es soll am liebsten online von überall zu bearbeiten sein,

    natürlich DSGVO-konform,

    Austausch unter Kolleg:innen und gemeinsames Bearbeiten von Zeugnissen ermöglichen,

    Berichtszeugnisse auf 2 Seiten für Klasse 1+2 und LE und GE nach entsprechenden Vorgaben ermöglichen,

    wir finden Bausteine gut, haben aber auch eigene, die wir einsetzen wollen würden.


    LEBonline haben wir vorerst verworfen.

    Hat schon jemand mit edoop gearbeitet oder einen anderen genialen Vorschlag?

    Ich finde, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man nie Arbeit oder LzK ankündigt, korrigiert, zurückgibt der Ergebnisse aus dem Unterricht einsammelt, um sich einen Überblick zu verschaffen.

    Druck für die Eltern aufzubauen, gelingt da, wo Eltern sich kümmern und dann mit ihren Kindern üben (müssen), nicht aber dort, wo Eltern alles egal ist.

    Vielen Kindern tut es gut, gerade in Klasse 1 und 2 weniger Druck zu haben oder einfach andere Anreize oder Ansporn oder Lob für die Anstrengung und den nächsten erreichten Schritt.

    Mit Tumor im Kopf ... und danach ... ist man aber dann doch froh, wenn die OP und die nachfolgenden stattfinden können, wenn man angeschlagen vor oder nach der OP nicht noch Corona hat

    oder eine als weniger dringlich eingestufte OP nicht noch x-mal verschoben wird.

    Nein, aber die Art und Weise, wie hier über Arbeitszeiterfassung diskutiert wird, zeigt mir, dass scheinbar einige Angst haben, dann nicht genug Stunden vorweisen zu können.

    Ah, ach so,

    die Sorge teile ich nicht für mich und nicht für die meisten Lehrkräfte.


    Auch die Arbeitszeitstudie in NDS hat dargestellt, dass es eine Streuung der Arbeitszeit gibt, die in den GeSa am größten und in den Grundschulen am geringsten ist. Natürlich kann man darüber diskutieren, was es zu verteilen gibt und auch OB man die Aufgaben wirklich anders verteilen kann.

    Bei den Teilzeitkräften gibt es _theoretisch_ den Hinweis, man solle sie entlasten, praktisch sind dem aber sehr enge Grenzen gesetzt und das System gar nicht darauf ausgerichtet. Vielmehr nimmt man die Mehrarbeit der TZ-Kräfte in Kauf, sichert damit die Klassenleitungen und vieles andere. Etliche Aufgaben kann man aber gar nicht verlagern, da sie mit anderen Tätigkeiten zusammenhängen.


    Viel wichtiger erscheint mir: Solange viel zu viele Aufgaben von zu wenigen Lehrkräften erledigt werden sollen, kann die Arbeitszeit nicht eingehalten werden. Es mag zu Verschiebungen kommen, aber es bleibt unausgeglichen. Auch das sieht man bei den Teilzeitkräften schon: die Entlastung ist richtig, geht aber zu Lasten der Vollzeit-Lehrkräfte, im kleinen System ist es sehr übersichtlich und wirkt sich sofort auf alle aus.

    Meine wirkliche Arbeitszeiterfassung...

    Das ist doch aber kein Grund, die aufgewendete Zeit für das Einarbeiten oder die eigenständige Weiterbildung in schulischen Bereichen aus der Arbeitszeiterfassung herauszulassen.

    Witzig! Mir ist diese Ähnlichkeit noch gar nicht aufgefallen, weil ich den Boris Pistorius schon so lange kenne (also nicht persönlich ;-) ); schon aus seiner Zeit, als er noch Oberbürgermeister von Osnabrück war.

    Geht mir ähnlich,

    ich hätte sie gar nicht miteinander in Verbindung gebracht und finde sie auch nicht so besonders ähnlich, weil ich von beiden einen ganz unterschiedlichen Eindruck habe.

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