Beiträge von Palim

    hat ab Montag Testpflicht und die Schule meiner Kinder hat bisher nicht einen Test erhalten.

    Da ist doch noch viele Tage Zeit, fast eine komplette Woche.


    Unsere Probewochen-Tests kamen am letzten Tag der Woche nach der 4. Stunde.

    Sie konnten nicht mehr alle verteilt werden, aber helfen jetzt, weil im Wochenpaket nur genug Tests sind, wenn einige Kinder zu Hause bleiben.

    Wir laden Kinder, wo die Einschulung im Zweifel ist, in die Schule ein, lassen Bilder sortieren und Geschichten erzählen. Möglich ist es, aber immer auch eine Frage des Anspruchs an die Erzählung.

    Aber auch ich habe den Eindruck, dass die Ziele sehr hoch gegriffen erscheinen.

    Nach diesem Stundenaufbau kommen die Kinder zweimal nach vorne, am Anfang und am Ende und machen das Gleiche. Erzählen der Bilder in ganzen Sätzen. Was genau sollen sie denn in der Arbeitsphase machen? Nur Bilder sortieren? Dann verfehle ich das Ziel der Stunde

    Den Einwand finde ich berechtigt.

    Wenn die Kinder sich gegenseitig mehrfach die Geschichte erzählen, die sie längst kennen, finde ich es sehr langweilig. Warum sollten sie zuhören, wenn die Geschichte, die sie selbst schon gehört und sortiert und 2x erzählt haben erneut präsentiert wird?Auch ist es bei einer bekannten Geschichte viel schwieriger, Fehlendes zu benennen, da man ja selbst die Bilder und den Fortlauf kennt.

    Eine weiter Möglichkeit bei unterschiedlichen Geschichten wäre noch, dass die Zuhörenden auch die Bilder (oder Wörter) bekommen und entlang eines roten Fadens sortieren und man am Ende vergleicht, ob das erzählende Kind die gleiche Reihenfolge hatte. A1 könnte für B1 und C1 erzählen, die dann Bilder sortieren, das Gleiche macht Gruppe 2. Das wäre sozusagen ein winziges Gruppenpuzzle.

    Wenn es zu schwierig ist, können auch A1+2 gemeinsam oder nur einer erzählen und B1+B2 gemeinsam die Bilder sortieren oder ihr könnt es im Plenum machen.

    Danke für die schöne Idee, das werde ich mal aufgreifen, wenn es wieder DaZ-Stunden gibt.

    Das sind deine bisherigen Schritte:


    - Bilder einer bereits bekannten Geschichte in die richtige Reihenfolge bringen

    - Stichworte notieren (das muss man m.E. vorentlasten, weil Kinder sonst die Tendenz haben, die Geschichte zu notieren)


    - Erzählen einer Geschichte in PA

    - Bewertung des Erzählerkindes


    - vermutlich müsste doch das Partnerkind auch erzählen

    - Bewertung des Erzählerkindes


    - gemeinsames Erzählen der Geschichte am roten Faden (an dem die Bilder bereits aufgehängt sind, ggf. jedes Kind erzählt ein Bild (Hürde Bildergeschichte und Bild-für-Bild-erzählen versus Erzählstrang)


    Dann hätte jedes Kind 1x erzählt und 1x hätten sie gemeinsam erzählt. Jedes Kind hätte 1 Rückmeldung bekommen.

    Wenn die Partnerkinder die gleiche Geschichte haben, könnten sie sich gegenseitig unterstützen und verbessern und miteinander üben, bevor sie es dann jeweils präsentieren.

    Wenn aber die anderen beiden Gruppen andere Geschichten hätten, bekämest du darüber die Möglichkeit, das jedes Kind die Geschichte mehrere Male erzählt: zuerst A1+A2, dann A1+B1 und auch noch A1+B2 und C1 und C2 ... dann könnte jedes Kind bis zu 5 mal erzählen.

    Kann denn jemand erklären, was es mit der Begründung mit den PCR-Tests auf sich hat?

    Zuerst wird darauf verwiesen, dass man nicht weiß, ob es um den aktuellen Corona-Erreger geht oder um eine "alte" Infektion. Im letzten Frühjahr haben hier mehrere Leute erklärt, dass es die Corona-Viren durchaus bei Tieren und im anderen Zusammenhang gäbe und man ja nicht wissen könne, ob die Personen nicht vorab in der Tierhaltung oder Schlachtung bereits afu irgendein Corona-Virus reagiert hätten.


    Danach wird dargelegt, dass die Genauigkeit der Tests auf Festlegungen beruht, die als beliebig dargestellt werden - ab welcher Virenlast gilt man als "positiv"?

    a) Dadurch, dass man nur auf ein Gen testet (ist das so?) wäre die Tests anfälliger auf Fehler. Entsprechend müsse man nur die Tests verändern, dann gäbe es auch eine geringere Positivrate (Stimmt es, dass die Tests in Thailand andere sind?).

    b) Es wird festgelegt, welche Anzahl von Zyklen durchgeführt werden sollen, um das Virus nachzuweisen. Man kann die Anzahl beliebig erhöhen oder vermindern und bekommt entsprechend mehr oder weniger Positive bei der Testung.

    Das Vorgehen wird im Ärzteblatt verständlich erläutert https://www.aerzteblatt.de/nac…et-von-nahezu-100-Prozent


    Zuletzt wird noch der Gebrauch des Wortes "Inzidenz" kritisiert, auch da ist es natürlich möglich, die Parameter zu verändern und dadurch die Zahlen zu beeinflussen.

    Es war bei uns nicht medienwirksam, aber ich habe mehrere Lehrkräfte anderer Schulen gesehen und auch von anderen gehört, dass sie am gleichen Tag einen Termin hatten.

    Impfen in den Osterferien und am Himmelfahrtswochenende bedeutet, dass man bei krank gemeldeten Lehrkräften keine Schulen schließen muss - sie sind ja ohnehin geschlossen.

    Es bedeutet auch, dass in der Statistik keine Krankentage auftauchen, in Nds. werden nur Wochentage gezählt.

    Bei uns in Nds werden die Tests zu Hause durchgeführt. Heute war Abholtag für die Testkits.

    Während wir versucht haben, den Tag irgendwie zu organisieren, lag schon wieder die nächste 15-seitige Verordnung mit neuen Bestimmungen vor.

    Dazu muss man regeln, was mit Kindern ist, deren Eltern nicht einwilligen, aber dennoch Unterricht erwarten, was mit denen ist, die kein Deutsch verstehen und wie man sie erreicht, was mit denen sein wird, die ohne Unterschrift kommen, aber deren Eltern nicht erreichbar sind...

    Nun hoffen wir, dass wir möglichst viele Eltern dennoch informiert haben und morgen alles einigermaßen gut läuft.


    Testungen in der Schule, die in Ausnahmen zugestanden werden sollten, werden vor Ort mehrere Schulen nicht anbieten (können), es gibt weder Räume noch Personal und an der Stelle setzen die Schulen nun ihr Veto.

    Ich verstehe die Frage nicht ganz, glaube ich.

    Ich denke,

    a) es kommt darauf an, was man unter Distanzunterricht versteht. Geht es um Videokonferenzen nach Stundenplan oder geht es um Unterrichtsmaterialien, die bereit gestellt werden müssen.

    b) es geht um den Umfang der Erstellung dieser Materialien, den Umfang, die Notwendigkeit, darin etwas Erklären und Vermitteln zu müssen und der Wahrnehmung, das dies doppelte Vorbereitung ist, sodass man sein Deputat im Wechselunterricht versieht - mit der halben Gruppe - und eine doppelte Vorbereitung für die andere Gruppe hat.

    Hier wurden im Kreis offenbar sehr viele Beschäftigte an Grundschulen und in KiTa an den Feiertagen zu Ostern geimpft, Zweitimpfung über das lange (freie) WE an Himmelfahrt.

    Das kann man so oder so sehen.

    Den Druck, irgendwelchen Impfstoff zu nehmen, sehe ich nicht. Der Druck ist da, im Kollegium, oder eben nicht, am Ende entscheidet jeder selbst. Dass man nun Biontech bekommt, hat sich ja erst knapp vor Ostern entschieden, da waren die Termine längst vergeben.

    die Ärztin sagte, das sei doch völlig normal

    Wenn es so "völlig normal" wäre, dann gäbe es dafür schon längst Studien und Experten.

    Gibt es aber nicht, was nicht allein Long-Covid betrifft, sondern auch Fatigue nach anderen Erkrankungen. Das ist ein ganz schön langer Kampf und nichts scheint so richtig zu helfen, was wiederum sehr demotivierend ist.

    Aber das man - wie Julia es formuliert - wegen jedes kleinen Fehlers "bestraft" wird, halte ich wirklich für übertrieben!

    Wir hatten jetzt mehrfach so ein Elternexemplar und wenn es dumm läuft ist man damit locker eine gesamte Woche beschäftigt - nur damit und zwar wegen ganz normaler Entscheidungen im Alltag und Kleinkram. Da geht es wirklich um Schikane. Nicht witzig und nicht harmlos!

    Von daher muss ich aufpassen, was ich tue. Jeder Fehler wird bestraft.

    Meinst du das ernst??? Du wirst also "bestraft" wie ein kleines Kind?

    Vor dem Hintergrund suchender und ständig Beschwerde führender Elternschaft kann ich die Sorge verstehen.

    Ja, man muss seine Rechte kennen, klar, aber auch Eltern haben Rechte und der Aufwand an Papierkram auf Grund von Beschwerden ist nicht gering.

    Gibt es irgendwo eine Anweisung oder rechtl. Grundlage inwieweit ich Kindern beim "Selbsttest" helfen muss? (Grundschule)

    Du beaufsichtigst...

    ... und musst ertragen, dass es einen falsch-negativen Test geben könnte.


    Dass Lehrkräfte helfen, wird gerne in den Videos angeführt,

    gleichzeitig sollst du aber Abstand halten.


    Im Notfall musst du Erste Hilfe leisten.

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