Beiträge von Palim

    Hier die Umfrage:

    O Ich liebe es Eis zu essen.

    O Die Eis-Diät war ein voller Erfolg.

    O Ich schätze die Eisdiät als vollen Erfolg ein.

    O Die Eis-Diät hat mein Wohlbefinden merklich gesteigert.

    O Ich werte die Eis-Diät als erfolgreich, weil sie mir gut getan hat.

    O Eine Eis-Diät würde ich uneingeschränkt weiterempfehlen.

    O Die Eis-Diät hat nicht anderem gegenüber gelassener werden lassen, sodass sich der Nutzen auf andere Bereiche meines Lebens ausgewirkt hat.

    Nun noch ein paar persönliche Angaben:

    Schulform:

    O FöS
    O BBS
    O SDNKUJIV (Schulform, die niemand kennt und jeder immer vergisst)

    Fakt ist: Dieser Aufwand wurde nicht berücksichtigt und wir haben alle Minusstunden bekommen.

    Wenn Distanzunterricht erteilt wurde, ist der Unterricht doch erteilt. Die Kolleg:innen hatten nicht frei, sie haben Aufgaben gestellt und begleitet und nachgesehen. Siehe Corona-Distanzlernen, da waren es auch keine Minusstunden.

    Dann Minusstunden zu vergeben, hieße ja, die Stunde doppelt einzufordern, einmal am Distanztag und ein anderes Mal, zur Aufarbeitung der Minusstunden.

    Du denkst das von der falschen Richtung aus

    Ich glaube nicht.

    Ich denke von inklusiver Richtung, dass sehr viele Schüler:innen Förderung nötig haben und nur sehr wenige wirklich einen festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung erhalten, auch weil das Bundesland oder das regional zuständige Büro sich immer neue Hürden überlegt.

    Und ich denke von der Umsetzung in NDS her. Die Stunden reichen nicht, aber die sonderpädagogische Grundversorgung von 2 Stunden pro Klasse pro Woche auf dem Papier ist eine Grundversorgung für alle Schüler:innen. Sie wird nicht erhöht, wenn Förderbedarfe (L,S,ESE) festgestellt werden. Sie wird auch nicht erhöht, wenn x weiter Kinder mit speziellen Bedürfnissen hinzu kommen. Sie wird auch nicht höht, wenn Kinder durchs Raster fallen, weil die Eltern keine Diagnosen beibringen können oder wollen oder ein Verfahren ablehnen.

    Die Vorstellung, dass Förderschullehrkräfte nur für einzelne Schüler:innen zuständig seien, passt für mich weder zur Inklusion noch zur sonderpädagogischen Grundversorgung.

    Wir haben alle alle Schüler*innen im Blick. Haben sie aber sonderpädagogischen Förderbedarf, dann haben sie ein Recht auf zusätzliche Förderung.

    Ich bin da nicht so sicher, ob die Förderschulkolleg:innen immer alle im Blick haben.

    Auch bei uns sind sie für alle zuständig, wenn es dann Einzelförderung gibt und einige Kinder gar nicht zusätzlich gefördert werden, kommen eben manche zu kurz.

    Ich bleibe heute persönlich aus Sicherheitsgründen zu Hause und bummle Überstunden ab...davon habe ich mehr als genug.

    Das ist schön für dich, dass es bei dir klappt und du dann keine Verpflichtungen hast, also wirklich einen freien Tag nimmst.

    Bei anderen ist es anders.

    Das beginnt damit, dass als „Überstunden“ nur die Deputatsstunden gezählt werden, nicht aber die anderen Aufgaben.
    Hast du Springsstunden, da du Entlastungsstunden hast oder am größeren System arbeitest, hast du die Möglichkeit in diesen Deputat-Plusstunden aufzubauen, andere nicht. Sie können ebenso die Minusstunden kaum abbauen, da sie den kompletten Stundenplan der SuS gesetzt sind. Vertretungssituationen und Zusatzaufgaben werden dann gar nicht gezählt, sind aber vorhanden und Mehrarbeit.

    Hast du am Tag des Unterrichtsausfalls wenige Stunden, fallen nur diese als Minusstunden an, bei anderen mehr. Arbeitest du an diesem Tag verpflichtend an Aufgaben, die zum allgemeinen außerunterrichtlichen Dienstgeschäft von Lehrkräften gehören, die aber bis St.Nimmerlein aufgeschoben werden müssten, sollen diese Aufgaben gezählt werden, sie sind angewiesen und damit Arbeit.
    Hat man also an dem Tag angewiesene Aufgaben, hat man nicht frei und damit auch keine Minusstunden.

    Dass es vor Ort geschehen muss, ist deine Interpretation, Seph

    Es ist klug, das Personal der Schule an sicheren Orten arbeiten zu lassen, mit einem Unfall, weil jemand „vor Ort“ arbeiten soll oder will, ist niemandem geholfen.

    Davon abgesehen halte auch ich die Regelung mit den Minusstunden für falsch und kurzsichtig, es wird einmal mehr das Deputat benannt, die anderen Aufgaben aber nicht bedacht und nicht anerkannt oder in Beziehung gesetzt.
    Das Deputat verringert sich nicht, bei stetig steigenden außerunterrichtlichen Aufgaben.
    Fällt Unterricht aus, wird kleinlich aufgerechnet, als würde man als Lehrkraft außerhalb des Unterrichts nicht arbeiten.

    keine Minusstunden gibt es nur, wenn man für den Tag eine individuelle Aufgabe von der Schulleitung übertragen bekommt, die außerhalb der allgemeinen dienstlichen Aufgaben jeder Lehrkraft liegt, also eine Zusatzaufgabe.

    Das steht da übrigens gar nicht.

    Es steht, dass die Lehrkraft auf Weisung der SL Aufgaben übernimmt. Was das für Aufgaben sind, ist nur in einem Beispiel benannt.

    Wenn die SL speziell für diesen Tag speziell diese Aufgabe anweist, die ich dann erledigen muss, ist das dann meine Aufgabe - und ich habe keine Minusstunden.

    Es gibt so unendlich viele Aufgaben, dass meiner SL immer etwas einfällt.

    Mit Arbeitszeiterfassung wäre es Homeoffice oder Gleitzeit.

    Der Gipfel ist übrigens, dass wir natürlich seit Corona funktionierende Konzepte und auch die notwendige technische Ausstattung für Distanzunterricht haben und den seitdem auch immer durchgeführt haben, so dass kein Minusstunden angefallen sind - bis zum letzten Jahr, im letzten Sommer wurde Schulen im Sekundarbereich ausdrücklich und ohne irgendeine Erklärung der Distanzunterricht bei witterungsbedingtem Schulausfall untersagt.

    Steht das irgendwo?

    Wer eine Aufgabe angewiesen bekommt, die er oder sie zu Hause erledigen kann, bleibt wegen extremer Wetterbedingungen sicher zu Hause, gefährdet sich und andere nicht, ist denen, die unbedingt draußen sein müssen, aus dem Weg ...

    ... und erhält keine Minusstunden.

    Da steht nämlich nicht, dass die Anwesenheit für eine angewiesene Aufgabe zwingend erforderlich ist.

    Hier stört mich das "soll". Palim: Ist das verbindlich gemeint?

    Ja, das ist schon länger so, aber wir konnten das wegen des Lehrkräftemangels nicht immer realisieren. Es ist unsinnig nach zig Wechseln noch einmal zu wechseln/tauschen, damit die Klassenlehrkraft in keinem Fall alle 3 Fächer erhält, obwohl genau das zu realisieren ist und nach einigen Umstellungen auch sinnvoll erscheint.

    Je mehr Inklusion wir umsetzen, desto unsinniger finde ich es zudem.

    Aus welcher Eisdiele stammt das Eis und welche Sorte ist abgebildet?

    a) Vanille-Eis mit Blaubeersirup aus Wanne-Eickel

    b) Vanille-Eis mit kandierten Walnüssen aus Eichstruth

    c) Vanille-Eis mit Kürbiskernöl aus Bretten

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