Ich finde es vergleichbar zur Sprachförderung, die es vor etlichen Jahren in NDS gab.
Nach einem für alle verbindlichen sehr kurzen Sprach-Kontakt (Test war es erst nicht) wurden Kinder, die da besonders auffällig erschienen, zu einem weiteren Test eingeladen, der dann etwa 20-30 min dauerte.
Danach wurden die Kinder, deren sprachliche Fähigkeiten zu gering waren, in die Sprachförderung gegeben. Die Erlasse wurden irgendwann geändert und die Teilnahme galt dann als verpflichtend, der Schulpflicht gleichgesetzt - mit entsprechenden Verfahren bei Versäumnissen.
Die Förderung erfolgte in den KiTa oder in der Schule. Je Kind gab es eine Wochenstunde, mit einer Kleingruppe konnte man also auf 4-5 Stunden in der Woche kommen.
Wir sind meistens in den benachbarten KiGa gegangen, haben dort 30-40 min mit den Kindern gearbeitet, sind dann zurückgegangen. So hatte man auch gleich mehr Kontakt mit den Mitarbeitenden im KiGa. Für die Kinder war es wie ein Angebot im KiGa mit einer festen kleinen Gruppe. War die Lehrkraft erkrankt, blieben die Kinder im KiGa im sonstigen Umfeld.
Außerdem konnte man über 1 Jahr die Entwicklung der Kinder sehen und hatte dann auch einen besseren Eindruck zur Schulfähigkeit oder zu anderen Auffälligkeiten (z.B. Brille notwendig o.ä.)