Beiträge von Palim

    Zuerst einmal möchte ich dir mein Mitgefühl aussprechen.

    Dass man dazu noch einen riesigen Dschungel an Papierkram bewältigen muss, macht es nicht leichter, zumal man ja den Kopf dafür nicht frei hat.
    Es dauert, bis man alles regeln kann. Lass dir da von anderen nichts einreden.

    Zum Grund der Meldung haben die anderen schon geschrieben.

    Ich möchte keine Ostfriesen beleidigen.

    Nicht?

    Hast du aber

    Sehe ich auch so.

    EDIT: Ich bin keine Ostfriesin, finde aber einige deiner Ausführungen im Beitrag Nr. 32 reichlich abwertend.

    Ich bin eine Ostfriesin und finde es auch abwertend.

    Es ist schon sehr speziell hier, aber das macht es gerade schön.

    Dabei muss ich mich nicht an ein Zeremoniell halten, ich kann Tee (also schwarzen) auch anders trinken, in gewissen Grenzen. Ich halte mich nicht an Zeiten und brauche meist kein Wulkje, ich kann mit Tee aus Tee Beuteln leben, die ich in den Süden schleppe, und nein, Wasser nehme ich nicht mit, auch das kann ich aushalten.

    Auch muss ich mich nicht mit Zeremonien anderswo messen und sie nicht gegen etwas anderes auf- oder abwerten. Man kann sie miteinander vergleichen, klar, sich über Abläufe oder Anlässe austauschen, aber warum muss das eine toller als das andere sein?

    Es ist gesellig, beim Wein in Rheinhessen zu sitzen und dem Fachsimpeln über Weinan- und -ausbau zuzuhören. Mag ich. Darum werde ich nicht zur Winzerin und die Rheinhessen mögen in Ostfriesland den Tee trinken, der da unten nicht schmeckt … so wie andere regionale Spezialitäten manchmal nach Hause mitgenommen werden, aber manchmal die Atmosphäre der Region benötigen.

    Es ist schön, wenn du, Plattenspieler , dich mit Kulturen und Zeremonien beschäftigen magst, du magst Regeln und Regelhaftes in mehreren Bereichen und bist dann auch sehr genau in deinen Betrachtungen und Feststellungen.

    Aber dass man dann mit anderer Meinung oder Erfahrung generell verurteilt wird, ist abwertend … sagt die Ostfriesin.

    Ich zünde mal ein neues Teelicht an. ☕️ 🫖

    Doch klar, hier im Nordwesten - insbesondere natürlich in Ostfriesland - wird ständig an Teetrinker*innen gedacht

    Es gibt sogar Teestuben, in denen man die Firma der Schwarztee-Ostfriesenmischung auswählen kann, also Tee von Firma X oder Y oder Z auswählt.

    In meinen Gepäcktaschen habe ich eigentlich immer wenigstens Teebeutel mit, damit ich im Süden keinen Aufguss trinken muss ... oder gar Earl Grey (von wegen, "wie die Engländer")

    In Niedersachsen habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.

    Ich schon…

    … der Ort war bei der Ausschreibung des Landes gar nicht angegeben und war dann ganz woanders, als gedacht,

    vielleicht war die Übernachtung dort gar nicht vorgesehen, man konnte mit Ausnahmegenehmigung übernachten, weil die Anreise am Morgen nicht möglich war, wenn man aus der Botanik kommt und in die Botanik fährt.

    Es war insgesamt schlecht organisiert, die Unterkunft war „nicht schön“.

    Wenn ich das privat wählen sollte, warum auch immer, kann ich mich dafür oder dagegen entscheiden.
    Bei einer FoBi/Quali könnte man sich dann privat im Umfeld etwas Besseres suchen, aber man kann auch einfach erwarten, ein angemessenes Quartier vorzufinden.

    Ich habe ganz andere Fragen:

    Warum muss die Kollegin anwesend sein? Welche Aufgaben muss sie dann zwingend in der Schule übernehmen? Wie ist es geregelt, wenn sie nicht anwesend sein kann, weil sie z.B. krank ist?

    Hat sie besondere Bedingungen erhalten, weil sie als Konrektorin die SL-Aufgaben übernommen hat?

    Hat jemand anderes die Aufgaben der Konrektorinnen-Stelle übertragen bekommen?

    Wie viele Seiten lang ist denn euer alter SAP in Deutsch?

    Ich weiß es nicht, ich müsste mal nachgucken,

    alle Kompetenzen sind für jeden Jahrgang aufgeführt und kommentiert. So will ich es nicht mehr haben.

    Auch müssen da keine Allgemeinplätze mehr hinein, das würde ich heute anders machen.

    Ich habe mir inzwischen überlegt, dass ich einiges zusammenfassen werde

    und bei Material schreibe ich „Regal“. Wir sind extrem gut ausgestattet und niemand wird in den Plan gucken, um dann zum Regal zu gehen. Es ist eher so, dass man im Kollegium fragt.

    Ich nehme öffentlich geäußertes Unbehagen so wahr, dass zumindest nebenrangig entweder eine Lösung für besagtes Unbehagen durch Dritte oder die Positionierung Dritter zu einer selbstgefundenen Lösung für besagtes Unbehagen gewünscht wird.

    Zum einen, wie schon geschrieben, wollte ich einfach mal meckern,

    zum anderen präsentierst du doch gar keine Lösung, keine Hinweise, keine Hilfen…

    Ich verstehe Palim so, dass sie keine schlauen Tips braucht,

    Danke.

    Eigentlich wollte ich erst mal nur meckern.

    Außerdem hoffe ich noch auf eine Idee für ein schlankes Modell ... oder auf irgendwelche Ideen.

    Es ist nicht so, dass ich es nicht schreiben könnte, ich kann das, ich kann es komplex, verknüpft, übersichtlich ... aber ich WILL das gerade nicht so machen, dass es zig Stunden braucht.

    Es wird noch ein bisschen in meinem Kopf arbeiten ... und in der KI vielleicht auch, aber da sind meine Erfahrungen noch nicht so groß und so gut.

    Am Ende wird es einen Schulplan geben, der schlank ist. Wenn das Motto "Entdecke die Möglichkeiten" heißt... und "mach doch bitte jeder selbst die Arbeit", dann muss die Antwort sein: "Ich habe Möglichkeiten entdeckt, die nicht einer ungeschriebenen Musterlösung entsprechen. Hättet ihr eine Musterlösung haben wollen, hättet ihr sie ja liefern können."

    Und das ist genau das, was mich ärgert und was immer wieder passiert: Man macht sich Gedanken, man passt es an die Schule an, es geht unendlich viel Zeit hinein, und am Ende kommt dann doch wieder eine Vorgabe, die einen dazu zwingt, diese quasi ungeschriebene Musterlösung umsetzen zu sollen.

    Ich brauche keine ständig auf den Kopf gestellte Leistungsbeurteilung, ich brauche keine Vorgaben, die kommen, wenn ich mit der Arbeit zeitnah beginne und mein Prozess an sich abgeschlossen ist, ich brauche auch keine Vorankündigung während des Arbeitsprozesses, dass ich in naher Zukunft etwas ändern wird, das man aber jetzt noch nicht kennt, dann aber berücksichtigen soll. Der Schulplan soll bis zum Sommer fertig sein, während man daran arbeitet, werden FoBi zum Ende des Schuljahres ausgelobt und in der FoBi dann ein Leitfaden angekündigt (ohne Zeit, ohne Inhalt), der angibt, wie so ein Schulplan aussehen soll - also NACH Erstellen des Plans. Irgendwie ist das kafkaesk.

    Je länger ich dabei bin, desto mehr werde ich Verfechterin eines Masterplans. Da steht drin, was wir mit bestehenden (nicht vorhandenen/ ausreichenden Ressourcen) in Zukunft machen wollen. Und es verschiebt sich einfach immer weiter nach hinten, je schlechter wir ausgestattet sind und je mehr andere Aufgaben dazwischengesteckt werden.

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