Wie soll das denn unter Druck setzen?
Für diejenigen, die gerade vor Sorge oder (Care)Arbeit gar nicht wissen, was sie tun sollen, erzeugt es Druck, es ist noch etwas mehr, für das sie in die Verantwortung gestellt werden, wie für alles andere auch, und es erzeugt ein Gefühl, dass sie DAS auch nicht hinbekommen.
Davon ist das Geld nicht verdient, das beeinträchtige Kind nicht gepflegt, das Medikament/ die Therapie nicht bezahlt, der Papierkram nicht erledigt, das Geschwisterkind nicht getröstet, der Haushalt nicht versorgt - so what ... Sorgen, die andere nicht verstehen.
Es wäre anders, wenn man "Ich denk an dich", "Ich möchte nicht tauschen" oder "Kann ich dir irgendwie helfen?" sagt, statt dem anderen eine Aufforderung zur Handlung zu geben, für Sachen, die die Person gar nicht ändern kann.
Und jetzt kommt nicht mit "Mindset" ...