Beiträge von Palim

    Ich finde, beim Thema Uhrzeit kann man nur verlieren.

    vroni67

    Was sind denn deine Vorgaben in der Schule?

    In der 5. Woche nach Schulbeginn wäre ich noch nicht bei der Hundertertafel, da bin ich erst zwischen Nikolaus und Weihnachten. Vorher habe ich einiges anderes zur Zahlraumerweiterung

    Auch ist es vom Schulbuch abhängig, womit dort begonnen wird, denn das gibt zum Teil die Reihenfolge vor ... es sei denn, du löst dich vom Schulbuch.

    Nein, in NDS gab es schon Qualifizeirungen.

    Ich kenne jemanden mit BBS-Ausbildung, die dann auf FöS umgestiegen ist. Aber ich weiß weder die Fächer der Person noch den Aufwand der Qualifizierung.

    Für GS-Lehrkräfte gab es das auch, gibt es vielleicht noch, aber auch da war es (vor ein paar Jahren, als es mich interessierte) ein erheblicher Aufwand, einschließlich Ref.

    Lehrerbedarf ist immer fachspezifisch, schulformspezifisch und schulortspezifisch,

    Das bedeutet aber auch, dass Bewerbende kein Anrecht auf eine bestimmte Schule oder einen bestimmten Ort haben.

    Wenn man eine Stelle haben will, gibt es derzeit Möglichkeiten, die liegen aber nicht immer dort, wo die Junglehrkräfte sein möchten.

    Um den Mangel zu beheben, wird man noch viel einstellen müssen.

    Es gibt nicht die Definition von Inklusion. Das wird ja schon deutlich daran, dass fast jedes Land die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, es aber in der Umsetzung große Unterschiede von A wie Albanien bis Z wie Zimbabwe gibt

    Nein,

    daran wird deutlich, dass der Weg zur Umsetzung der UN-BRK noch ein sehr weiter ist für manche Länder.

    Die Aktion Mensch hat eine Studie zur Umsetzung veröffentlicht und verweist u.a. auf die Bewertungen und Kommentare des UN-Ausschusses, der deutlich aufzeigt, was noch nicht den Vorgaben entspricht. Und weil einige Menschen das nicht verstehen wollen, werden je Artikel Normen formuliert.


    https://www.aktion-mensch.de/inklusion/stud…naler-vergleich

    Die CDU stellt derzeit in 10 (!) Bundesländern das Kultusministerium und auch wenn man im Einzelfall in die Regierungsprogramme schauen müsste, positionieren sie sich überwiegend unterstützend gegenüber dem Erhalt und der Ausweitung an sonderpädagogischen Schulformen.

    Ja,

    und die CDU steht zur Einhaltung der Menschenrechte und weiß, dass es für beeinträchtigte Kinder ein Recht auf Teilhabe gibt, die unterschiedlich umgesetzt wird.

    Es gibt aber keine Bundesländer, wo vorab alle Kinder entsprechend getestet und auf Förderschulen überwiesen werden und auch in Bundesländern mit CDU/CSU-KuMi haben Eltern eine Schulwahl oder klagen ein, dass ihr Kind in die Regelgschule geht.

    Das, was chilipaprika beschreibt, kommt hinzu: Erst mit einem "Status" können Kinder an etwaige Förderschulen wechseln - können, nicht müssen - und bis dahin - oder auch danach - verbleiben sie in der Regelschule. Dort ist man für die Beschulung zuständig, für die Beratung und auch für die Differenzierung sowie für das Erstellen der Gutachten - zumindest anteilig.

    Dazu, das hat chili auch geschrieben, gibt es eine Menge weitere Gründe, warum Differenzierung oder eine besondere pädagogische Begleitung nötig werden kann. Das bilden Förderschulschwerpunkte gar nicht immer ab und nicht jedes dieser Kinder erhält den "Status", eine andere Schulform besuchen zu können. Die meisten bleiben in den Klassen.

    Und ja, es gibt CDU/CSU-Kultusminister:innen in verschiedenen Ländern, davon weiß ich aber, dass einige sehr weit in der Umsetzung der Inklusion sind, z.B. Schleswig-Holstein, dastellbar z.B. auch über die geringe Exklusionsquote von 2,3 in SH und Berlin bei einer insgesamt bundesweit steigenden Förderquote. (Chantal Lepper, Vera Steinmann - Stautus quo: Inklusin an Deutschlands Schulen).

    "„Bei der Verwirklichung dieses Rechts stellen die Vertragsstaaten sicher, dass Menschen
    mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom allgemeinen Bildungssystem
    ausgeschlossen werden und dass Kinder mit Behinderungen nicht aufgrund von Behinderung vom
    unentgeltlichen und obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender
    Schulen ausgeschlossen werden.“ (UN-BRK, §24, Absatz 2a)
    "

    Es bleibt ein Menschenrecht.

    Inklusion ist schon jetzt, aber in 10-20 Jahren noch weniger keine Aufgabe für einzelne Personen, sondern für Alle.

    Schöner wäre es, dafür mehr Personen zu haben.

    Ich würde es derzeit eher so formulieren, dass man als Grundschullehrkraft für sehr vieles verantwortlich ist, eben auch für die Förderung vor dem Status, für die Elternberatung und vor allem für einen Blick auf das Kind und dafür, frühzeitig Impulse geben zu können, damit man andere, so es sie gibt, mit ins Boot holen kann.

    Aber nicht die weiteren 2 Fächer studieren zu können, fände ich auch doof, auch ich wäre dafür, dass man die Fächer und den höheren Pädagogik-Anteil wählen kann.

    Auch da gilt wieder: Erst einmal abwarten.

    Gibt es eine Schreibschrift? Wann wird sie eingeführt? Was ist hinsichtlich des Freien Schreibens vorgesehen?

    Gibt es Vorgaben zum Rechtschreibunterricht? Welche?

    Ist es üblich, in Hefte zu schreiben oder gibt es Verbrauchsmaterial.

    NDS hat z.B. ein 2-Jahres-Curriculum und die Vorgaben der Schulbücher sind nicht verpflichtend. Man kann Material über 2 Jahre ziehen, vorziehen, verzögern…

    Auch sonst wissen wir nichts über die Schule, die Schülerschaft, die Herausforderungen.

    Vielleicht wäre es vor allem hilfreich, Fragen zu notieren, um sie dann in der neuen Schule stellen zu können.

    Ob du nun am Ende in deinem Bundesland bleibst oder nicht, ob die Inklusion weiter ausgebaut wird oder nicht,

    am Ende bleibt Inklusion ein Menschenrecht auf Beschulung und es wird immer an Bedingungen geknüpft sein, wann oder in welchem Maß Sonderpädagog:innen einbezogen werden.

    Bis dahin hast du immer mit Kindern zu tun, die besondere Bedürfnisse haben und mit dem Wissen um Inklusion stellst du dich selbst in deinem pädagogischen Handeln und mit dem Unterricht darauf ein.

    Sorge hätte ich, dass das BL irgendwann die Sonderpädagog:innen eindampft, aber das kann auch jeden an der Grundschule treffen, wenn die Versorgung schlecht ist.

    Wird etwas anderes gekürzt, wenn du das belegst, oder ist es ein Zusatz?

    „Zusammenarbeit“ is aber auch dehnbar. Man kann komplett parallel arbeiten, alles absprechen und jede Stunde gleich erteilen oder aber austauschen, Material teilen, Zeiträume oder Arbeiten teilen, am Ende aber jeder seins daraus machen.

    Für das 2. Schuljahr weise ich noch mal darauf hin, dass nicht garantiert ist, dass das Fibelmaterial beendet ist und man einfach mit dem Material aus Klasse 2 beginnen kann. Darum finde ich die offenen Aufgaben für den Einstieg besser.
    Auch bastle ich nicht in jedem Jahr einen Geburtstagskalender (ich bastle ihn selbst gar nicht mir den Kindern, sondern habe einen fertigen, den ich mit neuen Daten bestücken kann.), vielleicht hängt ja auch schon einer aus.

    Es passiert wirklich nichts Schlimmes, wenn man sich mal verzettelt oder nicht jedes Eichhörnchen bereits zu Schuljahresbeginn fertig laminiert hat.

    Stimmt, 😄, das reicht auch noch in der 2. oder 3. Woche, bis dahin kann es in die Kühltruhe.

    Wegen der gesichteten Materialien: „Merken“ ist wie Kühltruhe, du kannst dann irgendwann schnell etwas herausnehmen oder mal sichten und rauswerfen, was dann keine passende Idee mehr ist.

    Wenn die Infos alle so knapp vor den Ferien kommen, ist das natürlich blöd.

    Aber letztlich wirst du es abwarten müssen.

    Man kann hier viel vorschlagen, aber du musst die Bedingungen kennen, um entscheiden zu können.

    Für die ersten Tage kannst du dir aber überlegen, wie du dich vorstellst und wie sich die Kinder vorstellen können, ob du bekannte Regeln abfragen willst oder neue festsetzen.

    Möglich ist auch, in D/Ma eine offene Form des „Das kann ich schon“ durchzuführen, ohne dass es wie ein Test wirkt, damit du einen Überblick bekommst.

    Die Art der Lehrwerke verrät vielleicht etwas über die Arbeit der Schule.

    Wir haben oft die ersten Tage viele Stunden in der eigenen Klasse, da kann man etwas zur Klassengemeinschaft machen, zum Erzählen über die Ferien, Wünsche oder Vorhaben für die 2. Klasse sammeln oder gerne auch etwas, das den Kopf nicht den ganzen Tag fordert, sondern Raum für anderes lässt, denn auch die Kinder brauchen ein paar Tage, um wieder anzukommen und um sich auf dich einzustellen.
    Wenn du dann im September Genaueres weißt, kannst du ja konkret fragen, was wichtig ist oder wie andere vorgehen, um dich dann selbst zu sortieren und entscheiden zu können.

    Und mir vielleicht ein paar Tipps geben kann, damit die tausend Puzzleteilchen in meinem Kopf ein Ganzes werden?

    Vielleicht kannst du das mal konkretisieren oder einzelne Fragen stellen, auf die man dann konkret antworten kann?

    So, wie du die Anfrage stellst, weiß niemand, in welche Richtung du tendierst, was du für Bedingungen hast, wo Schwerpunkte sein könnten oder besonders große Fragezeichen.

    Aber auch dann zeigt jede ihre Rosinen und du musst dir deine herauspicken.

    Wenn du die Klasse übernimmst, bleibt die Frage, ob du mit der vorherigen Lehrkraft sprechen kannst, um ggf. Rituale zu übernehmen oder zu erfahren, wo die Klasse steht oder was an zusätzlichen Fördermaßnahmen o.a. schon erfolgt ist.

    Anfang 2 muss man in D gucken, ob der Lehrgang fertig ist und was wiederholt we4den muss.

    In Mathe ist es ähnlich, für SU gibt es hoffentlich einen Schulplan.

    Wenn du im September die 2. Klasse übernimmst, bist du in BW oder BY.

    Da ist es doch üblich, dass Jahresplanungen vorab gegeben werden. Bitte dich Kolleg:innen um die Planung aus e8ne vorherigen Jahr.

    Zudem wird es in D und Ma Schulbücher geben.

    Ich verstehe das Problem nicht wirklich, aber ich kenne auch so gut wie niemanden, der oder die über Jahre nur Fachunterricht gegeben hat, das geht bei uns nur bei Teilzeit oder für Seminarleitungen.

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