Beiträge von Palim

    Ich finde bei öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern aber auch bei Jugendherbergen muss man auch eine Alternative anbieten. Da kann ich mir nichts von zuhause mitbringen und ich habe keine Alternativen.

    Bei Jugendherbergen ist es möglich, selbst Sachen mitzubringen. Das spricht man vorher ab.

    Selbst in Hotels habe ich das schon erlebt, dass man z. B. für das Frühstück eigenes Zeug mitbringt. Manchmal wird man überrascht und das Hotel bietet Alternativen. Dass es abgewiesen wird, habe ich noch nicht erlebt, aber ich reise auch sehr wenig

    Das alle Inhaltsstoffe transparent ausgewiesen werden müssen, ist natürlich vollkommen klar.

    Offenbar ja nicht.

    Du bekommst diese Listen nicht, nicht einmal per QR-Code hinterlegt oder so.

    In Speisekarten müssen die wichtigsten Allergene genannt sein, nicht alle Inhaltsstoffe. Hat man andere Unverträglichkeiten, ist es unmöglich zu wissen, was enthalten ist.

    Und gerade weil es viele Menschen gibt, die das Problem nicht wirklich verstehen, so wie du Tom123 , wird der Markt es nicht regeln. Inklusion wird zum Privatvergnügen, weil es die Öffentlichkeit nicht kümmert.
    Es bräuchte mehr Verständnis oder mehr Erfahrungen, dass jemand mit Schock zum Notfall wird. Das passiert aber nur bei sehr wenigen Menschen mit Unverträglichkeiten, sie leiden im Anschluss, das bekommt kaum einer mit.

    Aber letztlich kann das auch nur der Markt regeln.

    Wenn wir immer darauf warten wollen, dass „der Markt“ irgendetwas regelt, können wir es mit der Inklusion ja auch sein lassen.

    Und Sozialsysteme? Wozu… kann doch „der Markt“ regeln.

    Der Markt regelt, dass man besser nicht essen geht.
    Auf dem Weihnachtsmarkt bestellt man sich eine kleine Flasche (kaltes) Wasser, weil ma da sicher sein kann, … und lässt es dann lieber bleiben.

    Ich bin der Meinung, dass es in einem guten Restaurant zum guten Service gehört, dass man auf Allergien Rücksicht nimmt und eine Alternative parat hat.

    Ja, ich bin auch der Meinung, dass es in einem guten Restaurant dazu gehören sollte.

    Tut es aber meist nicht. Sehr viele verstehen nicht, worum es geht, bedenken nicht, dass Zusatzstoffe dann nirgendwo enthalten sein dürfen, machen sich gar nicht die Mühe, es wirklich zu überdenken.

    Es kommt gar nicht dazu, dass Alternativen überlegt werden, selbst wenn man bei der Bestellung gezielt nachfragt oder die Allergene diktiert.

    Ost es Buffet, kann man drumherum essen und wählen.
    Besonders nervig finde ich, wenn keine Gerichte in der Karte stehen, sondern einzelne Zutaten (Avocado-Shrimps-Vanille), man aber gar nicht erkennen kann, was es werden soll und gar nicht abschätzen kann, ob dann doch noch Soßen, Croutons etc. den Verzehr verhindern.

    Dann kommt das Gericht und man geht leer aus … oder isst nach den anderen.

    Du bist älter als 85 und zu immobil, um dich bei „Omas gegen Rechts“ zu engagieren,

    deshalb bekommst du nun eine Dogge, die mit dir dann genau was machen soll?

    Vielleicht kann sie deine Assistenzhündin werden, wenn du selbst 😎 deine Pantoffeln nicht finden kannst.

    aber wir sind nicht die Akteure!

    Doch!

    Wer, wenn nicht wir?

    Kris24 hat genügend Bereiche aufgezählt und in allen haben wir die Möglichkeit (und in vielen die Pflicht), uns zu positionieren, Stellung zu beziehen, Standpunkte verdeutlichen, Hintergründe zu erläutern …

    Und das nicht allein wegen eines Bildungsauftrags.

    "Digitale Angebote/Medienbildung im schulischen Kontext ausweiten" und "Handynutzung in der Schule untersagen und Zugang zu soziale Medien erst ab 14 Jahren erlauben.".

    Das widerspricht sich ja nicht.

    In der Grundschule sind (bei uns) keine Handys angesagt, sie verbleiben im Ranzen, sie werden im Unterricht nicht genutzt, dafür gibt es Tablets, die man nutzen kann, wenn man will. Es ist eine Mischung aus Heranführen/ Digitales als Werkzeug nutzen, Informationsquelle und wenigen sinnvollen Apps vorwiegend zum Üben.

    Darum kann man im privaten Bereich die Handynutzung einschränken, gerne auch per Gesetz.

    Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal eine komplette 11. Klasse im BG Wirtschaft, die nur aus SuS besteht, die keinen Unterricht in einer zweiten Fremdsprache mehr benötigen, weil sie entweder vom allg. Gym. kommen oder bereits freiwillig eine zweite Fremdsprache in der Oberschule, Realschule oder der IGS gelernt haben.

    Und das reicht dann aus und man muss in 11/12 keine 2. Fremdsprache mehr belegen?

    Ist das anders, weil die 2. Fremdsprache früher beginnt oder legt man ein Zertifikat ab, das dann belegt, dass man ein bestimmtes Niveau erreicht hat?

    Die Grundschule wird das kaum erreichen, ich gehe weiterhin davon aus, das man lernen wird, mit der Hand zu schreiben und dass man entsprechend weiterhin die Sachen wie bisher korrigieren wird.

    Bei Aufsätzen bin ich mir da nicht sicher.

    Als die ersten Anfänge von Textverarbeitung in die Grundschulen kamen, habe ich am PC Texte tippen lassen -es dauerte ewig - oder getippte Tete überarbeiten lassen - ging einigermaßen. Inzwischen bin ich wieder beim Schreiben und Überarbeiten per Hand angekommen.

    Warten wir mal ab, was die KI wirklich erleichtert.

    Bis dahin kann sich Humblebee auf einen Korrekturservice fokussieren, aber vielleicht bekommt sie dann nur noch die Fälle, wo die KI die Hieroglyphen nicht entziffern kann.

    Wir haben einiges, Logico-Bretter sogar als Klassensatz.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese weit weniger als früher eingesetzt werden.

    Das könnte daran liegen, dass man sehr viel individueller als früher fördert, also nicht eine Kartei ausreicht, sondern noch eine 2. und 3. für die zieldifferenten Kinder benötigt würden … 8nd das haben wir dann doch nicht.

    Es könnte auch daran liegen dass derzeit der Trend verstärkt zum Abarbeiten von Kopien in Heftern geht, die XY-Werkstatt hat mit Werkstatt-Unterricht nichts zu tun, sondern ist eine Sammlung von AB. Das ist einfacher zu organisieren und schneller zu individualisieren, aber auch trist.

    Wie findest du das Konzept allgemein Palim?

    Doof.

    Ich bin immer ein Fan von offener und ehrlicher Kritik.

    Nun hast du eine.

    Man kann sicher auch mit einem GenZ Slang, das ganze verlockend gestalten.

    Man kann Kinder mit diesem und jenem verlocken, bei Jugendlichen wird es schon schwieriger.

    Ich denke, in der Schule muss man Acht geben, wann man Spielerisches nutzen will, weil die Motivation steigt und der Nutzen entsprechend groß ist.

    Man muss aber auch reflektieren, wann und wo man Belohnungssysteme einsetzen will und wann und weshalb sie schädlich sind. Wir stören uns an einem Algorithmus sozialer Medien, der zu mehr Konsum verführt, gleichzeitig nutzen wir Apps, die häufigeres Nutzen zum Lernen einfordern (siehe Duolingo). Wir trainieren uns/ den Kindern also an, sich nach den Belohnungssystemen zu richten. Gleichzeitig erlernen sie dann aber nicht, sich selbst um etwas der Sache wegen zu bemühen und sich um den Lernerfolg zu kümmern. Ich habe den Eindruck, dass dies zunehmend verloren geht, gerade weil die anderen Systeme das Suchtverhalten triggern.

    Davon abgesehen fehlt mir ein Rückmeldesystem, ein System, das bei egal welcher Aufgabe den Lernenden weiterhilft, etwas auf pädagogische Weise korrigiert, herausfordert, aber nicht überfordert. DA wäre KI irgendwann sicher hilfreicher, als allein darin, Aufgaben nach gleichem Muster auszuwerfen.

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