Beiträge von Moebius

    Es gibt keine Rechtsgrundlage dafür, Unterrichtsstunden nur hälftig anzurechnen, wenn aus irgendwelchen Gründen zwei Lehrkräfte für eine Klasse eingeteilt werden und beide in der Klasse sind bekommen auch beide die Stunden. Darum kann man das auch nur machen, wenn man die Stunden hat.

    Außerdem ist 8+2*0,5=9 und nicht 12.

    Schlussfolgerung: Die Sachverhaltsdarstellung passt so irgendwie nicht.

    369 zu 399

    Halte ich für eher hoch, ich zahle gut 100€ weniger. Das nützt dir jetzt aber auch nicht viel ohne deine persönlichen Umstände zu kennen. Letztlich ist die einzige Option zu schauen, ob ein Wechsel für die möglich ist. Das ist der Fall, wenn du bisher keine gesundheitlichen Einschränkungen hast, die jetzt zu einem Risikozuschlag oder einem Ausschluss führen würden.

    ..., und du dich jetzt letztlich wieder in der Probezeit befindest.

    Nein, tut er nicht, das Bewerbungsverfahren ist immer noch nicht abgeschlossen.

    Ich finde die Lösung auch unglücklich, ein sauberer Schnitt ist für beide Seiten meist das bessere, auch wenn es da mal in 3 Klassen zu einem zusätzlichen Lehrerwechsel kommt. Das passiert sonst auch oft genug.

    Die Frage ist ja von welchem Beitrag ausgehend.

    Tatsächlich erscheint mir aber eine Steigerung von 30€ in den letzten Jahren nicht super ungewöhnlich, die Kosten sind stark gestiegen.

    aussderm hätten wir ja schon an anderen Tagen "Entlastung" , z.B. Karnevalsdonnerstag ab 11 Uhr Unterrichtsende oder aber am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien nach der 4. Stunde. Diese "Entlastungen" würde es imo natürlich auch geben , wenn es den ToT nicht gäbe. MIttlerweie habe ich in der Diskussion resigniert, es wird dann halt einfach von uns erwartet....

    Da sähe ich dann insgesamt tatsächlich keinen Grund zur Beschwerde, denn weder wegen Karneval noch wegen dem letzten Tag vor den Weihnachtsferien wäre ein vorzeitiger Unterrichtsschluss bei uns rechtlich zulässig. Und grundsätzlich ist ein Tag der offenen Tür auch eine ganz normale außerunterrichtliche Verpflichtung, die zu den Tätigkeiten einer Lehrkraft dazu gehört.

    Ich würde ihn allerdings nicht Samstag über 6 Stunde machen, sondern deutlich reduzierter. Wieso man die eigenen SuS an so einem Tag gespaßt, erschließt sich mir sowieso nicht, bei dem Tag geht es um die Darstellung gegenüber außen.

    Für Anregungen, wie man den Schülern schon vorher klarmacht, dass es so laufen wird, bin ich auch offen (also dergestalt, dass sie es auch verstehen, nicht alle lernen aus gescheiterten Versuchen :().

    PS: Nach meiner Erfahrung lernen SuS durchaus aus gescheiterten Versuchen. Dass die Problematik aktuell nicht weniger sondern mehr wird, ist ein starkes Indiz dafür, dass die weit überwiegende Zahl der Täuschungsversuche mit KI eben nicht scheitert, sondern gelingt.

    "Offensichtlich" ist es dann, wenn man den betroffenen Schüler live bei der Handynutzung in der Klausur erwischt, dann ist auch das weitere Vorgehen klar.

    Wenn man ihn nicht direkt erwischt, wird man sich wohl die Mühe machen müssen, zumindest einen Anscheinsbeweis herzustellen, und da führt kein Weg um die Auseinandersetzung mit dem individuellem Fall herum. Im Normalfall wird man als erstes den Schüler zum Gespräch bitten und ihn auffordern, einen bestimmten Teil aus seiner Klausur einfach noch mal aufzuschreiben, oder von ihm verwendete Fachbegriffe zu erklären. Wenn die Diskrepanz zu dem, was in der Klausur steht, groß genug ist, aber natürlich gibt es Grenzfälle und im eine Abwägung und Begründung für jeden einzelnen Fall ist notwendig und ich würde auch immer den Schulleiter informieren und sicherstellen, dass der mein Vorgehen mitträgt.

    Es hat sicher für den ein oder anderen einen Nutzen, ich persönlich würde es aus 2 Gründen nicht nutzen:

    1. Es gibt etablierte Tools, die das können und nachdem in den letzen Jahren jede Woche irgendein neues Angebot gekommen ist und man viele davon getestet hat, bin ich persönlich an einem Punkt, bei dem ich einfach nicht mehr die 23 neue App oder Webseite nutzen möchte, weil man jedes mal wieder Zeit in der Klasse für technische Erklärungen und Einzelhilfe verliert. Bei uns ist bettermarks etabliert und die SuS beherrschen die Bedienung,. Zeit für neue, ähnliche Angebote, würde ich nur investieren, wenn ein ganz deutlicher Mehrwert erkennbar ist, das sehe ich hier nicht, es ist eher ein Spezialfall.
    2. Ein Tool, was die Namen der Klasse für alle sichtbar nach Leistung rankt, kann ich bei irgendwelchen Spaß-Spielen nutzen, bei fachlicher Leistung im Unterricht ist das für mich ein no-go.

    Die interessante Frage ist halt, wie sie belegen können, dass die AUs erschlichen wurden. Das ist ja gar nicht so einfach. Anzweifeln ist das eine; einen Betrug nachzuweisen nochmal etwas anderes.

    Wenn ich die Artikel richtig verstehe, geht es in dem Strafverfahren nur um die gefälschten Dokumente, das Disziplinarverfahren ruht so lange. Ich vermute, dass man da darauf hofft, dass sie zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 12 Monaten verurteilt wird, dann würde sie aufgrund dessen bereits automatisch aus dem Beamtenverhältnis entlassen und die ganze Erschleichungsproblematik hätte sich erledigt.

    Wenn sie gerichtlich bestätigt hat, dass sie nicht dienstfähig ist, wird es schwieriger, nachzuweisen, dass sie sich die früheren Krankmeldungen erschlichen hat.

    Nur mal so als Update: inzwischen droht der Dame wohl eine Freiheitsstrafe, da man ihr vorwirft, sich ärztliche Dokumente nicht nur erschlichen, sondern diese sogar gefälscht zu haben.

    Der Vorwurf der Urkundenfälschung kommt hinzu, weil die Lehrerin laut Staatsanwaltschaft als aktive Tauchsportlerin zwei Tauchtauglichkeitsbescheinigungen unter dem falschen Namen einer nicht existenten Ärztin selbst ausgestellt haben soll.
    ...
    Die Frau soll in dem strittigen Zeitraum ihrer Schule zehn unzutreffende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorgelegt haben, so die Staatsanwaltschaft. Tatsächlich sei ihr aber bewusst gewesen, dass sie arbeitsfähig war.

    Schulbegleitung am Gymnasium, nur die ich kenne ich persönlich, ermöglichen einem Kind das Abitur evtl. Studium, guter Verdienst und guter Steuerzahler. Dasselbe Kind an einer Förderschule wird oft stigmatisiert und erreicht weniger.

    Es gibt nach meinem Kenntnisstand überhaupt keine belastbare empirische Forschungsergebnisse darüber, welchen Einfluss die Frage nach Förderschule oder inklusive Bestuhlung auf den Lernerfolg und weiteren Lebensweg hat. Die Befürworter beider Formen nehmen die Behauptung für sich in Anspruch, dass ihr Weg der bessere für das jeweilige Kind ist. Wenn dir Untersuchungen dazu bekannt sind, wäre eine Verlinkung sicher für viele hier Interessent.

    Da ich an einer Schule in einem gehobenen Umfeld arbeite, habe ich persönlich keine Erfahrungen mit Inklusion gemacht.

    Was ist denn ein gehobenes Umfeld, liegt die Schule auf einem Berg?
    Ich arbeite an einem Gymnasium mit relativ gutem Ruf und einer vergleichsweise leistungsstarken Schülerschaft, wir haben ca. 15 SuS mit diagnostiziertem Förderbedarf, die formal unter "Inklusion" laufen. Ich würde behaupten, dass es hier überhaupt keine Schule gibt, die gar keine SuS mit Förderbedarf hat, selbst die Privatschulen in kirchlicher Trägerschaft nicht.

    Ansonsten würde ich behaupten, dass jeder, der ein paar Jahre als Lehrkraft gearbeitet hat, den Aufgaben als Schulbegleitung gewachsen sein sollte, wenn es nicht um eine massiv merkwürdigen Sonderfall gehen sollte. Schulbegleitung heißt in der Regel 1 zu 1 Unterstützung in Alltagsbelangen, wie Organisation.

    Hier versagt die Regierung momentan ziemlich. Den Umbau könnten sie gezielter und schneller voranbringen.

    Glücklicherweise funktioniert in dem Bereich inzwischen aufgrund der wirtschaftlichen Realitäten vieles völlig unabhängig vom politischen Tagesgeschäft. Im Elektrizitätsbereich baut auch international keine Firma von sich aus Kohle-, geschweige denn Atomkraftwerke, die Gaskraftwerke in Deutschland sind als Backup notwendig, werden aber auch nur so weit gebaut, wie sie von der Regierung gefördert werden. Jeder Anbieter auf dem Elektrizitätsmarkt investiert sein eigenes Geld in Wind, Solar und die ergänzenden Technologien, wie Batteriespeicher. Auf dem PKW Markt sind E-Autos und Hybride bei über 70% der Neuzulassungen.

    Und das obwohl in beiden Bereichen die Förderungen massiv zurückgegangen sind, garantierte Einspeisevergütung für Windparks gibt es schon lange nicht mehr, bei Solar nur noch für Kleinanlagen von Endverbrauchern, bei E-Autos sind die Förderungen auch deutlich runter gegangen. inzwischen müssen in vielen Fällen die konventionellen gefördert werden, nicht die erneuerbaren.

    Wird allerdings von der Fraktion hartnäckig ignoriert, die jahrelang das Argument "Der Markt soll es regeln" gegen die erneuerbaren Energien angeführt hat, weil sie meinten, die wären nicht wirtschaftlich.

    Ich habe schon mehrfach geschrieben, dass ich den Zusammenbruch Russlands gar nicht für erstrebenswert halte, weil wir dann ein paar tausend mehr oder weniger funktionstüchtige Atombomben in Händen von diversen Spinnern, statt nur einem einzelnen Größenwahnsinnigem, haben. Das ist vermutlich keine Verbesserung.

    Es ist aber auch nicht zu übersehen, dass auf Russland existenzielle Probleme zukommen, da man das Land wirtschaftlich zu Grunde gerichtet hat, Geldreserven aus 20 Jahren Rohstoffverkauf in Rekordzeit aufgebraucht hat und technologisch gegenüber dem Westen abgehängt und von China abhängig ist. Ich glaube aber nicht, dass die Gefahr für die aktuelle Führung aus der eigenen Bevölkerung kommt, eher aus der eigenen zweiten Reihe.

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