Beiträge von Moebius

    Deine Emotionalität ist kein Kriterium für die Frage, in welcher Form du Kommunikation anbietest.

    Wenn das Gespräch problematisch ist, nimmst du einen Kollegen mit. Und dein Schulleiter "nötigt" dich hier zu nichts, er macht dir dienstliche Vorgaben, das ist sein Job.

    Ja und nein. Eltern haben ein grundsätzliches Recht auf Information, aber kein Anrecht auf einen bestimmten Modus oder Rhythmus.

    Wenn es genügend Gesprächsangebote, zum Beispiel bei Elternsprechtagen, gibt, darfst du grundsätzlich sicher auch sagen, dass du darüber hinaus nicht beliebig für persönliche Gespräche zur Verfügung stehst, sondern auf E-Mail oder Telefon verweist.

    "Algebraisch" taucht als Begriff dort nicht auf. Jetzt bin ich verunsichert...

    Im Kern geht es doch darum, dass bei "berechnen" inzwischen die GTR oder CAS Verwendung erlaubt ist, so lange nicht ausdrücklich anders vorgegeben. Du hast recht damit, dass der Zusatz "algebraisch" (den ich bevorzuge) in den offiziellen Klausuren unüblich ist, da wird dann "rechnerisch" verwendet. Das finde ich aber inkonsequent, wenn der Operator "berechne" alle Werkzeugebenen zu lässt, während mit dem Zusatz "rechnerisch" dann wieder ein vollständig algebraischer Lösungsweg verlangt wird.

    Die Formulierung "berechnen rechnerisch" würde vermutlich auch für dezente Verwirrung sorgen, auch wenn das nah den neuen Operatoren eigentlich die konsequente Formulierung für die händische Berechnung wäre.

    Die Anpassung der Operatoren ist KMK gewollt im Zuge der Vereinheitlichung, die hat bei uns in Niedersachsen auch stattgefunden. Die Formulierungen dürften inzwischen nahezu gleich sein. In Fortbildungen dazu wurde uns kommuniziert, dass bei "berechnen" grundsätzlich alle Werkzeugebenen erlaubt, so lange diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. "Berechne" ist nicht synonym für "bestimme rechnerisch", letzteres gibt es so als Operator nicht. Wenn ein händischer Lösungsweg ohne Näherungsfunktionen der zugelassenen Hilfsmittel erwartet wird, muss das genau so formuliert sein (oder mit "bestimme algebraisch").

    In diesem Thread soll es nicht um den Sinn oder Unsinn des Genderns an sich gehen. Ich frage mich aber durchaus, was eine Referendarin dazu bewegt, mit aller Muße den Glottisschlag an einer Grundschule einzuführen

    Von "Stuhlin" und "Tischin" zu sprechen hat nichts mit Glottisschlag oder Gendern zu tun, das kann man bestenfalls als satirische Performance betrachten, schlechtestensfalls als Zeichen für einen Schlaganfall.

    Ich will nicht paranoid sein, aber das identische Profilbild wird hundertfach auf vielen Social-Media-Seiten verwendet, mit genau so vielen verschiedenen Namen (sieht für mich auch nicht nach einem John aus). Das und die mir willkürlich erscheinenden ersten Beiträge deuten für mich stark auf KI-Trainigs-Bot.

    Ich sehe es wie CDL. Ich finde bei der Diskussion schade, dass es beim Fötus zwar um ein Leben geht und das Recht auf Leben usw. - allerdings Abtreibungsgegner oft ignorieren, dass dieses Leben eben nur im Körper der Mutter bzw. einer Frau möglich ist, bis mindestens zu 21. Woche (ich glaube, zu dem Zeitpunkt ungefähr kam das am frühsten geborene Baby bisher auf die Welt), d. h. ihr Körper ist zwingend erforderlich, um dieses Leben aufrecht zu erhalten.

    Das Argument "Leben, das nicht alleine überlebensfähig ist, ist nicht schutzwürdig" macht die gesamt Intensivmedizin überflüssig, auch das empfinde ich als polemische Verkürzung. Wie gesagt: ich halte das grundsätzliche Recht für den Schwangerschaftsabbruch für wichtig, ebenso aber den verantwortungsvollen Umgang damit, die etische Frage, wann Leben beginnt und endet, ist komplex.

    Ich finde die deutsche Regelung zur Schwangerschaftsabbruch im großen und ganzen differenziert und für ein sehr schwieriges Thema ausgewogen. Die Regel zur Strafbarkeit gehört abgeschafft, aber die hat sowieso keine große praktische Relevanz mehr.


    Die pro-life Bewegung in den USA besteht aus Fanatikern, aber zur zweiten Hälfte der Wahrheit, die in Deutschland auch gerne unterschlagen wird, gehört, dass auf der anderen Seite ebenfalls Menschen mit ideologisch stark überzeichneten Standpunkten unterwegs sind.

    In liberalen Staaten ist ein Schwangerschaftsabbruch in den USA sehr viel länger und einfacher möglich als bei uns. Es gibt relevante Gruppen, die die Forderung vertreten, dass eine Mutter jederzeit bis zur Geburt abtreiben sollen darf, was bedeutet, dass ein überlebensfähiger Fötus im 8. Monat im Mutterleib per Spritze abgetötet und dann entfernt wird. Das finde ich persönlich genau so menschenverachtend, wie die den Frauen die Rechte über ihren Körper vollständig ab zu sprechen.

    Nuja, es sollte unstrittig sein, dass "Hitlers Wehrmacht" nicht die Ukraine, sondern die Sowjetunion überfallen hat - übrigens mit Unterstützung/im Bündnis mit heutigen ukrainischen Nationalhelden (jedenfalls Helden für die jetzige Staatsführung dort)

    Das ist eine irreführende Formulierung, die scheinbar bewusst in die Nähe von Putins "Nazis in der Ukraine"-Rhetorik chargiert.

    Hitler hat die Ukraine aus den genannten Gründen zuerst erobert, da viele Ukrainer die Russen bereits damals als Besatzer empfunden haben, gab es zunächst durchaus Sympathien für den Einmarsch in der ukrainischen Bevölkerung, nach der Besatzung haben die Nazis die Ukrainer aber sehr schnell als minderwertig betrachtet und sie auch so behandelt. Göbbels war persönlich in der Ukraine und hat eine Rede mit dem Inhalt "Ab jetzt wird jeder von euch bis zum Umfallen für das deutsche Reich arbeiten, wer das nicht kann, wird sterben, weil wir keine Parasiten durchfüttern" gehalten. Von einem Bündnis kann da keine Rede sein.

    Ja, so findet man Freunde: durch die Gegend laufen und die Leute ungefragt erzählen, wo man überall recht gehabt hat.


    Ich hatte übrigens nicht mit allem Recht:

    Ich glaube eher nicht, dass er 2024 noch mal kandidiert, er wäre da auch schon 78 und er baut auch jetzt bereits ab.



    Gerade aus jesuanischer Sicht kann man Trumps Abtreibungspolitik nicht gutheißen.

    Trump hat keine Abtreibungspolitik, er hat eine "ich will wieder gewählt werden"-Politik und öffentliche Standpunkte, die er völlig flexibel diesem Ziel anpassen kann.



    Es ist kein Geheimnis, dass es für Biden im Augenblick schlecht aussieht, falls er eine Chance haben will, wäre ein überfälliger Schritt, sich einen besseren Ersatz für seine völlig profillose Vize zu suchen.

    Dieses barfuß Herumlaufen ist schon ein ziemlich guter Indikator für eine Vollmeise. Aber ob sich der Ersteller das als schwierige Alltagssituation vorgestellt hat? Ich denke da eher an angekündigten Suizid eines Schülers oder eine ordentliche Schlägerei auf dem Hof.

    In Bewerbungsverfahren decken Fallbeispiele Themen ab, die für die künftige Amtsführung von Bedeutung sind. Das ist bei Schulleitung nicht die Schlägerei und auch weniger die Suiziddrohung, denn das sind allgemeine Probleme, mit denen jede Lehrkraft konfrontiert sein kann.


    Zentral für Schulleitung ist Personalführung und Vertretung der Schule nach außen. Aus diesem Bereich werden Fallbeispiele kommen. Der oben zitierte Kollege mit Sprung in der Schüssel ginge schon in die richtige Richtung, wahrscheinlicher wäre aber etwas, wo der Schulleiter stärker gefragt ist, in diesem Beispiel geht es ja schon um das juristische Nachspiel (auch da muss man die Grenzen seiner Amtsführung kennen - Schulleiter sind keine Juristen, bei harten juristischen Problemen ist die richtige Antwort, dass man das an die zuständige Stelle abgibt und nicht, dass man sich irgendwie selber durchwurstelt).


    Als realistische Fallbeispiele dürften durchaus Fragestellungen aus dem Bereich "Probleme mit der Dienstausführung von KuK kommen", dann sollte man die genaue dienstrechtliche Stellung des Schulleiters im jeweiligen Bundesland kennen und das richtige Handwerkszeug um damit um zu gehen.


    Konkretes Beispiel: Sie werden von Kollegen und Schülern darauf hingewiesen, dass Kollege X mehrmals mit Alkoholfahne im Unterricht aufgefallen ist und damit einhergehende Ausfallerscheinungen zeigt, wie gehen sie damit um? -> Berührt sind sowohl Fürsorgepflicht gegenüber Kollege X als auch die Sicherstellung der Dienstpflichten des Kollegen, das Vorgehen ist in der Dienstvereinbarung Sucht geregelt.

    Naja man muss auch nicht "Nein" sagen, sondern kann auch mit einer Gegenfrage wie "Warum machste das nicht selber, wenn du es für die richtige Maßnahme hältst ?

    Ich duze meinen Schulleiter nicht und würde aus genau solchen Geschichten wie diesen auch beiden Seiten davon abraten.

    Falsche Vertraulichkeit ist eine wesentliche Grundlage für mangelnde Professionalität in der Amtsführung.

    Die Atomwaffen, die die Ukraine damals abgegeben hat, hätte sie meines Wissen sie einsetzen können. Sie hatten zwar physisch die Bomben, aber nicht die Codes um sie scharf zu machen.

    Es ist grundsätzlich das gute Recht jedes Arbeitgebers eine Krankmeldung im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu überprüfen. Man kann den Betreffenden zum Amtsarzt schicken, auch wenn es ein privates Verhalten des Arbeitnehmers gibt, das im augenscheinlichen Gegensatz zur Krankmeldung steht, kann man darauf reagieren.


    Dienstliche Weisungen an andere Beschäftigte sind aber nur im Rahmen deren Tätigkeit möglich. Für Lehrkräfte gehört die Überwachung anderer Lehrkräfte ganz sicher nicht zum Umfang dienstlicher Aufgaben. Ganz davon abgesehen hängen rechtliche Probleme an der Weisung - was passiert, wenn ich mit meinem Privatwagen zur "Kontrolle" fahre und auf dem Weg einen Unfall habe - bei einer dienstlich angeordneten Fahrt trägt der Arbeitgeber alle Folgekosten. (Darum sollte man die Weisung auch nachweisen können, also auf die Schriftform bestehen.)


    Wenn man sich einen Spaß mit dem Schulleiter machen möchte kann man die "Kontrollfahrt" durchführen und am nächsten Tag einen Antrag auf Erstattung der Fahrtkosten einreichen.

    Ein Kollege kam auf mich und meinte, dass ich sehr viele Projekte mache und dutzende Workshops für Klassen organisiere und leite. Aufgrund meines Engagements wäre es an der Zeit, laut seiner Aussage, befördert zu werden (A14).

    Ohne klare Bedingungen und Entlastung freiwillig viele Projekte und andere Dinge zu machen und dann ab zu warten ist die sicherste Methode um nicht befördert zu werden.


    Zumindest in Niedersachsen gibt es im Erlass auch eine Liste mit Tätigkeiten, die im Bereich A14 anzusiedeln sind, diese ist nicht verbindlich aber ein Orientierungsrahmen. In erster Linie fallen darunter Fachgruppenleitungen und kleinere Aufgabenpakete aus dem Bereich Schulverwaltung.

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