Das sind sie - wie hier schon oft geschrieben - nicht. In Deutschland fallen Asylanträge kaum ins Gewicht, dieses Jahr werden wir da keine 100000 haben. Recht auf Asyl hat jemand, der individuell politisch verfolgt wird, das ist bei einem verschwindend geringem Fall der Migranten der Fall.
Beiträge von Moebius
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Übrigens nur im mal den Paradigmenwechsel deutlich zu machen, ein Zitat von der Offiziellen Seite:
ZitatThrough the Immigration Levels Plan, we’re making our immigration system more responsive to the needs of the country.
We have committed to returning immigration to sustainable levels, stabilizing the number of new permanent residents each year to less than 1% of our total population beyond 2027 with a focus on giving permanent residence to people already living in, working in, and contributing to our country.
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Woher hast Du diese Zahlen? Ich finde nur deutlich niedrigere Zahlen auch auf den offiziellen Seiten.
https://de.statista.com/statistik/date…ng-nach-kanada/
https://www.canada.ca/en/immigration…tion-stats.html
Fakt ist doch, dass die einzigen echten Flüchtlinge, die nicht auf Einladung per Flugzeug kommen, erstmal quer durch die USA müssen, um überhaupt nach Kanada zu kommen.
Deutschland hat auch weder zu Syrien, noch zu Afghanistan oder den nordafrikanischen Staaten eine Landesgrenze, trotzdem kommt da der Hauptkontingent der geduldeten Flüchtlinge her (+ Ukraine).
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Nein, weil die es leichter haben, ist es nicht einfach mit uns vergleichbar. Wenn Kanada im Jahr 10.000 illegale Grenzübertritte hat und die restlichen 50.000 Leute kommen alle nach Einladung, hilft es uns nichts.
Kanada hat im Jahr aktuell etwa 450 000 Zuwanderer, darunter etwa ein Drittel Asylbewerber (die überwiegend mit dem Flugzeug in das Land kommen), über 20% der Bevölkerung sind Migranten. In Bezug auf die Bevölkerungsgröße ist Kanada in ähnlichem bis noch größerem Maße von Migration betroffen, wie Deutschland und es gibt dort auch die gleichen Probleme und Konflikte. Dass dort rechtspopulistische Parteien keine große Rolle spielen liegt unter anderem daran, dass die beiden großen Parteien (Liberale und Konservative) in den letzten Jahren erhebliche Änderungen in Richtung einer starken Einschränkung von Fluchtmigration in Richtung einer gesteuerten Arbeitsmarktmigration gemacht haben.
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Nein, das ist sogar relativ unwahrscheinlich. Ich hatte aus entsprechenden Anlässen mal mit einem Mathekurs der Sek II modelliert, wie wahrscheinlich es ist, dass gleichzeitig x Schüler krankheitsbedingt fehlen und an wieviel Schultagen im Schuljahr entsprechende Ereignisse statistisch auftauchen.
Das ist eine lustige Spielerei, die Annahme des Auftretens von Krankheitstagen als binomialverteilt über eine Gruppe Personen ist aber Quatsch und das Ergebnis hat keinen realen Wert. Ich bin etwa 20 Jahre im Dienst, in mehr als der Hälfte davon, hatte ich 0 Krankheitstage. Ich kenne auch für einzelne Jahre die Statistik des Kollegiums, so grob haben 10-20% der KuK in einem Schuljahr 0 Tage, in meiner Klassenlehrertätigkeit habe ich in der Regel 1-3 SuS mit 0 Fehltagen auf dem Zeugnis (und sehr gute Leistungen und geringe Fehltage korrelieren definitiv).
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Persönlicher Frust, umeinanderkreisen in Filterblasen, Abstiegsangst, männlich sein, unter 50 sein, Arbeitermilieu, unterer oder mittlerer Bildungsabschluss, auf dem Land wohnen.
Du zählst überwiegend Dinge auf, die mit der Wahlentscheidung korrelieren, das sind keine Ursachen. Alt, männlich und ungebildet waren Menschen auch vor 10 oder 20 Jahren in gleichem Umfang. Es ist überhaupt kein Geheimnis, welche Themen AfD-Wähler dazu veranlassen, die AfD zu wählen, dazu gibt es regelmäßig demoskopische Untersuchungen, beispielhaft ARD-Deutschlandtrend 9/23:
- Migration 51%
- Wirtschaft 29%
- soziale Ungerechtigkeit 19%
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Wir sehen seit 15 Jahren, dass Migration hochgradig anfällig für das politische Tagesgeschehen ist.
- Für die erste große Welle hat zwar der Syrienkrieg die Grundlagen gelegt, ausgelöst hat sie aber Frau Merkel, mit ihren öffentlichen Äußerungen. Man kann praktisch an den Zahlen der Ankömmlinge in den Ländern zwischen hier und der Türkei tagesgenau nachvollziehen, wann ihre Äußerungen und der durch die anschließende mediale Berichterstattung erweckte Eindruck, Deutschland und ein paar andere Länder würde jeden aufnehmen, zu einer Massenbewegung geführt hat
- Bei den Fluchtbewegungen über das zentrale Mittelmeer kann man an den Zahlen genau nachvollziehen, ab wann Italien umgeschaltet hat und dort massiv gegen Schleuser vorgeht, die Zahlen haben sich von 2016 bis 2018 etwa gezehntelt, auch die Zahl der Menschen, die auf dieser Route um das Leben kommen, sind dabei drastisch gefallen.
- Die Zahl der Menschen, die über östliche Mittelmeerrouten zu uns kommen, hat in den letzten 10 Jahren hochgradig geschwankt, je nachdem wie die politischen Verhältnisse zur Türkei gerade waren und wie dort vor Ort damit umgegangen worden ist.
- Die sehr moderaten Verschärfungen in Deutschland in den letzten 2 Jahren haben bereits etwa zu einer Halbierung der entsprechenden Migration geführt, genau so wie die deutlich schärferen Korrekturen in Dänemark und Schwenden zu einem noch deutlich stärkerem Rückgang der Zahlen geführt haben (Schweden zB um ca. 90%).
- Bei der Fluchtbewegung aus der Ukraine sind in Deutschland überwiegend Menschen gelandet, die auch nach Jahren noch auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, diejenigen, die in Polen gelandet sind, konnten sich auf wundersame Weise schon nach kurzer Zeit überwiegend selbst versorgen.
Es ist ganz offensichtlich und auch für jeden Wähler erkennbar, dass Politik Einfluss auf Migration nehmen kann, gleichzeitig wird von Leuten, die das nicht wollen, seit 10 Jahren jedes mal, wenn auch nur die kleinste Veränderung bei Ausweisungen, finanzieller Unterstützung oder Bleibeansprüchen diskutiert wird, diese Tatsache negiert und mantraartig wiederholt "Das hat eh keinen Sinn, die Leute kommen so oder so, wir müssen uns damit abfinden." oder in der Akademikervariante "Pullfaktoren sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen."
Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland ist zum Glück immer noch angewidert von AfD-Remigrations-Fantasien und allem, was da dran hängt. Aber ewig Zeit bleibt nicht mehr um einen vernünftigen Weg zu finden, der eine Mehrheit in der Mitte der Gesellschaft hat.
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Eine Röntgenuntersuchung war jahrelang Teil der verpflichtenden Musterung bei Männern und zwar des Brustkorbs, also mit einer signifikanten Strahlenbelastung, im Gegensatz zum Röntgen der Hand, was der natürlichen Strahlenbelastung von wenigen Stunden entspricht.
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Die Homeofficepauschale wird immer durchgehen, dem Finanzamt liegen keine Daten über Krankentage vor. Und die tatsächlichen Kosten des Arbeitszimmers spielen keine Rolle, weil Lehrer durch die geänderte Rechtssprechung keinen Anspruch mehr auf Absetzbarkeit eines Arbeitszimmers haben, auch wenn so etwas in einzelnen Finanzämtern oft Jahrelang nicht auffällt, das ist auch keine Seltenheit.
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Das Set von 3B ist in Niedersachsen für das experimentelle Abitur zugelassen. Zumindest der Teil mit den Ultraschallsensoren ist in meinen Augen sehr gut, Doppelspalt, stehende Welle, Interferometeraufbauten, etc funktionieren damit fast intuitiv (von der etwas fummeliegen Beschattung der elektronischen Bauteile mal abgesehen). Den zweiten enthaltenen Kasten zum Thema mechanische Wellen nutze ich persönlich deutlich seltener. Schlecht ist er aber auch nicht, mit den Kraftsensoren und einem Oszilloskop, das man dann zusätzlich anschaffen sollte, lassen sich ein paar nette Dinge machen, da sind die Versuche für mich aber zum Teil etwas überkomplex und ich bevorzuge einfachere, rein mechanische Varianten.
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Neue Zähler in Deutschland können nicht mehr rückwärts laufen, aus genau dem beschriebenen Problem, alte Zähler laufen von sich aus rückwärts, weil da die Einspeisung noch gar nicht vorgesehen war.
Wenn man in Deutschland einspeist, muss eigentlich abgenommener und eingespeister Strom unabhängig voneinander gezählt werden.
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Nachmittags findet der Unterricht genau wie vormittags teilweise in Leisten statt, und bei der Kursstufe wechseln sie jährlich, je nachdem, was die Schüler gewählt haben. Unterschiede gibt es zwischen vormittags und nachmittags keine.
Doch, natürlich, Unterricht auf Leiste ist eben überwiegend Unterricht in der Oberstufe. Der weit überwiegende Teil des Nachmittagsunterrichtes liegt in Leisten, weil dort nur die Oberstufe in großem Umfang Unterricht hat, Mittelstufe nur wenige Stunden. Dazu kommen noch AGs oder Ganztagsangebote, bei denen Lehrkräfte in der Regel Einfluss auf die Terminierung haben. Der überwiegende Teil des Vormittagsunterrichts an einem durchschnittlichen Gymnasium ist Unterricht im Klassenverband in Jahrgang 5-10 und damit zum Großteil nicht in Leisten.
Und leider muss man hier Termine für Hautarzt, Frauenärztin, aber auch allgemeine Vorsorgeuntersuchungen beim Hausarzt mindestens 6 Monate vorher ausmachen.
Und darum gibt es auch den Rechtsanspruch, für nicht anders terminierbare Facharztbesuche vom Dienst freigestellt zu werden.
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Nachmittagsunterricht findet überwiegend in Leisten statt und der Leistenplan liegt langfristig fest, schon alleine weil man ihn bei der Einsatzplanung der Lehrkräfte im Blick behalten muss, also weit vor der eigentlichen Erstellung des Stundenplans. Kinderbetreuungszeiten werden dem Stundenplaner vorher mitgeteilt, diese sind bei Erstellung des Stundenplans zu berücksichtigen und nicht umgekehrt.
Private Termine Monate im Voraus auf unterrichtsfreie Tage zu legen, ist so oder so zweifelhaft, weil unterrichtsfrei nicht frei heißt, und sich Pläne natürlich ändern können. Und für begründete Anliegen finden sich da immer Möglichkeiten.
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Ich glaub eher das sich unsere Aufgaben weiter ändern, weil sich Schule ändern muss.
5 Euro in's Phrasenschwein, bitte.
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Unsere Aufgabe wird es deshalb vor allem sein, dafür zu sorgen, dass die Menschheit in den nächsten 10 Jahren - bis die Welle durch ist - nicht völlig verblödet.Zu spät.
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Zugleich ist die Arbeitslosigkeit lt. offiziellen Zahlen in Hessen die letzten Jahre kontinuierlich gestiegen. Das ist nicht zwangsläufig ein Widerspruch zu deiner Feststellung, würde aber zumindest implizieren, dass entweder zu viele Arbeitslose nicht ausreichend qualifiziert oder die Einstellungsvoraussetzungen zu hoch sind.
Klar, wird Zeit für die Möglichkeit der Quer- oder Seiteneinstiegs in das Richteramt für Leute, die zum Beispiel einen Lehramtsbachelor in Deutsch und Erdkunde haben...
Jetzt mal ehrlich, da ein bisschen rumsitzen und dann irgendwann Daumen rauf oder runter zeigen, kann nun wirklich nicht so schwer sein, Urteilsbegründung schreibt dann die KI.
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Hat auch nichts mit diesem konkreten Fall zu tun und Allgemeinplätze über kaputtgesparten öffentlichen Dienst als Entschuldigung für das Fehlverhalten einer einzelnen Person an zu führen, die damit die Situation für alle anderen eher verschlimmert hat, empfinde ich persönlich als peinlich.
Auch ich würde mir oft eine bessere personelle Situation wünschen. Einfach nur mehr Leute zu verlangen, ist aber eine ausgesprochen eindimensionale Sichtweise auf dieses Problem, man kann durchaus auch mal darüber diskutieren, ob Strukturen nicht so verändert werden sollten, dass die 10-20%, die aktuell ihre Arbeit nicht vernünftig machen und sich dabei auf ihrem Beamtenstatus ausruhen, nicht mal dazu gebracht werden können, ihren Job anständig zu machen oder alternativ auch mal negative Konsequenzen erfahren müssten, wenn sie das dauerhaft nicht tun.
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Du bist einen Tag zu früh.
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