Beiträge von Moebius

    Auch bei uns müssen Kopien für Arbeitsblätter etc. von den SuS selber bezahlt werden, dafür wird jährlich ein Pauschalbetrag eingesammelt. Allerdings ist es in Jahrgängen oberhalb der 8. Klasse die absolute Ausnahme, dass ich Arbeitsblätter auf Papier verteile, die SuS haben digitale Endgeräte und Material wird per Airdrop verteilt.

    Der TE ist

    1. entweder Elternteil
    2. oder völlig konfus und überfordert engagiert in einer Frage, die sie eigentlich kaum etwas angeht (sie ist ja offensichtlich weder Schulleitung noch Klassenlehrkraft, sondern nur Fachlehrkraft). Widersprüche gegen Konferenzbeschlüsse klärt die Schulleitung.
    3. oder ein Bot mit dem irgendjemand mal wieder das Lehrerforum beschäftigen möchte, denn sie ist durchgängig die gesamte Nacht online. In der Zeit, in der sie jetzt hier darüber diskutiert, hätte man den gesamten Schulhof bohnern und auf Hochglanz polieren können.

    Abgesehen von der Excel-Tabelle sind diese Dinge bei uns auch alle selbstverständlich (Seiten durchnummerieren sollten die SuS allerdings direkt selber beim schreiben der Arbeit).

    Unabhängig, was man persönlich davon hält, darf der VPK aber so oder so formale Vorgaben für Korrektur, Aufgabenerstellung, etc. machen, an die sich die normalen Mitglieder der Prüfungskommissionen zu halten haben. Die Vorgaben können sich mit unterschiedlichen VPKs auch mal ändern, ich hatte zB schon Jahre, in denen bestimmte Dinge per Hand eingetragen werden sollten (Daten bei Unterschrift des Gutachtens), in anderen Jahren war es dem VPK egal. Das ist dann halt so.

    Du bist neu angemeldet in diesem Forum, bitte ergänze zunächst ein mal dein Profil in so weit, dass wir einigermaßen wissen, mit wem wir es zu tun haben und welche Rahmenbedingungen für die Beantwortung möglicher Fragen relevant sind. Je nach Bundesland gibt es zB. verfügbare Lizenzen oder auch nicht, je nach Schulform sind Plattformen mehr oder weniger geeignet, wenn es um die Anschaffung für die Schule geht kommen andere Dinge in Frage, als für den Einsatz in einer einzelnen Lerngruppe.

    um die einfache Frage zu beantworten: Ich bin kein Lehrer und habe das auch nicht angegeben.

    Doch hast du, du hast bei der Anmeldung ausdrücklich bestätigen müssen, dass du eine Lehrkraft und damit in diesem Forum schreibberechtigt bist, sonst hättest du dich nicht anmelden können.

    Und ansonsten empfehle ich die Auswanderung nach Dänemark, das machen viele mit einer Haltung, die ähnlich wie deiner ins paranoid-verschwörungstheoretische abdriftet um dort ihr Kind zu homeschoolen. In Deutschland gilt nicht nur die Schulpflicht (die den Ethik-Unterricht mit einschließt), die Schule hat auch noch einen Erziehungsauftrag, der gleichberechtigt neben dem des Elternhauses steht.

    Und gerade in Bundesländern, in denen die Grünen mit regieren, müssen die Lehrkräfte jedes 10te Kind zum Vegetarier erziehen, das willst du sicher nicht.

    ich will einfach verstehen was es bedeutet wenn mein kind diesem unterricht - verzeiht das wort - ausgesetzt wird.

    Ich denke, dieser Satz zeigt ziemlich eindeutig, dass es hier nicht um eine Lehrkraft geht, sondern um ein Elternteil. Wenn ich mal ins blaue schieße: ein Elternteil, das irgendeiner Gruppierung mit fundamentalistischen religiösen Überzeugungen angehört, die nicht mit christlichem Religionsunterricht vereinbar sind und die am liebsten möchte, dass sein Kind gar keinem schulischen Einfluss au sein Wertebild unterliegt und jetzt aber in der Schule gesagt bekommen hat, dass eine Teilnahme am Religions- oder Ersatzunterricht für das Kind auf jeden Fall verpflichtend ist.

    Nur mal so zur Warnung:

    Die "Hallo, hier ist das Microsoft-Service Center" Masche am Telefon dürfte wohl inzwischen so ziemlich jedem bekannt sein.

    Es gibt aktuell auch eine Betrugsmasche, die explizit auf Schulen und Bildungseinrichtungen abzielt (bei uns in der Region waren eine ganze Reihe an Schulen und eine Uni betroffen). Dabei erhalten viele KuK gleichzeitig eine angebliche Mail des Schulleiters, mit der Bitte, sich per Mail bei ihm zu melden. Der Name des Schulleiters ist korrekt, Name des Empfängers, Titel, etc. ebenso, die Daten werden vorher wohl gezielt von den Homepages abgegriffen, daher sind vor allem Inhaber von Funktionsstellen betroffen (selbst wenn deren Mailadressen nicht auf der Homepage stehen). Die Emailadresse, unter der man sich melden soll, ist nicht die offizielle des Schulleiters, aber individuell auf das Betrugsziel abgestimmt, also Vorname.Nachname@..., passend zum echten Schulleiter, nur mit einer anderen Domain. Es fließt definitiv ein erhebliches Maß an Vorarbeit in die Masche ein. Antwortet man an die Adresse, so folgt eine Geschichte. Es läuft darauf hinaus, dass man bestimmte Bezahlkarten erwerben und die Codes per Mail an den "Schulleiter" schicken soll, das Geld würde man angeblich von der Schule erstattet bekommen. Es hört sich erst mal abenteuerlich an, aber es wird wohl eine erfundene Begründung geliefert, auf die dann schon an einigen Schulen KuK reingefallen sind.

    Die Leute, die diese Art von Betrug praktizieren, sind inzwischen sehr professionell geworden, und die Geschichten sind oft qualitativ so gut, dass Menschen, die mental unvorbereitet erwischt werden, erst mal darauf reinfallen. Vielleicht erhöht dieser Beitrag bei dem ein oder anderen die awarenes, wenn er demnächst eine entsprechende Mail im Postfach hat.

    Nein, seit 3 Monaten.

    Schukostecker sind seit Anfang 2024 der Standard, die vorher geltende Pflicht für einen Wieland Anschluss ist da weggefallen. Es gibt seit Anfang '26 jetzt eine neue Regelung, die das offiziell erlaubt, vorher war es aber auch schon geduldet und faktisch hatten alle Balkonkraftwerke, die du ab '24 kaufen konntest, bereits einen ganz normalen Schukostecker.

    Und ob es Sinn ergibt, sich bei Amazon oder überall ein Gerät zu kaufen, dessen Qualität ich nicht beurteilen kann (ggf. nicht mal, ob es überhaupt arbeitet?) wäre die Frage.

    Du kannst die Qualität so oder so nicht selber beurteilen, egal wo du das Ding kaufst. Bei Amazon kannst du ein Gerät mit ein paar Tausend Bewertungen kaufen und ggf. noch Tests online lesen, für mich persönlich hat da die Auskunft eines Handwerkers - der letztlich die Ware verkaufen möchte, die er am Lager hat - keine größere Aussagekraft.


    Auch in Deutschland darf der Zähler bei einem angemeldetem Kraftwerk rückwärts laufen. Den Zähler gegen einen neuen auszutauschen liegt in der Verantwortung des Netzbetreibers und da das in der Regeln nicht die gleiche Firma ist, von der man den Strom kauft, führt eine Anmeldung nicht zwingend dazu, dass der Zähler zeitnah ausgetauscht wird.

    Die Dinger kriegst du von Amazon bis hin zum Discounter inzwischen überall. Normale Schuko-Stecker sind schon seit 3 Jahren Standard. Ich wüsste auch nicht, was man da basteln soll - du packst das Ding aus, schraubst es an die Halterung und hängst es auf. Das Problem ist höchstens das Gewicht in Kombination mit der Unhandlichkeit, man braucht 2, besser 3 Personen um so ein Teil vernünftig aufzuhängen.

    Warum? Ist es denn verwunderlich, wenn kaum noch Uhren mit analogem Zifferblatt irgendwo hängen? Smartwatches können eingestellt werden. Ist in der Lebenswelt der Kids kaum von Bedeutung und daher völlig logisch, dass diese Kompetenz verschwindet.

    Für mich könnte man auch die Bedienung des Rechenschiebers in der Abi-Prüfung drannehmen. Ich würde scheitern.

    Die Aussage geht an der Realität vorbei. Fast überall ist man bei Anzeigegeräten zu Zeigern statt Digitalanzeigen zurück gegangen. Geh mal in einen Ikea, du findest 10 verschiedene Zeigermodelle von Uhren und vielleicht eines mit digitalen Ziffern. Digitale Armbanduhren hat es in den 80ern viel gegeben, heute sind sie fast ausgestorben. Und das hat auch seinen Grund, denn Zeigeranzeigen lassen sich nachweislich schnelle und fehlerfreier ablesen, als digitale Anzeigen. Darum wird auf den meisten digitalen Autotachos ein Zeiger für die Geschwindigkeitsanzeige eingeblendet und in Flugzeugcockpits gibt es fast ausschließlich Zeiger.

    Der einzige Bereich, bei dem digitale Ziffern tatsächlich gängiger sind, sind digitale Endgeräte und da liegt auch das eigentliche Problem:

    Jedes Kind möchte im Kindergarten- oder Grundschulalter selber wissen, wie spät es ist, da ergibt sich in jedem normalen Haushalt das Uhrzeit-Lernen eigentlich von selbst, wenn Kinder mal fragen und Eltern ihnen das erklären und hin und wieder üben. Das passiert nur dann nicht, wenn digitale Endgeräte in dem Alter schon ständig präsent sind, Kinder im Grundschulalter schon ein eigenes Handy haben oder als Kleinkinder regelmäßig vor dem Tablet geparkt wurden. Da wird dann natürlich eher die Digitalanzeige gelernt. Das fehlende Uhr-lesen-können ist da nur ein Symptom, das eigentliche Problem ist, dass man bei diesen Kindern oft eine Reihe weiterer Checkboxen unter der Überschrift "digitale Verwahrlosung" abhaken muss.

    Wann und wo war das denn so?

    In meiner eigenen Schulzeit war es im ländlicheren Raum nicht unüblich und hatte damit zu tun, dass Hauptschulen viel kleinere Systeme waren. Bei uns gab es für ein Gebiet mit 35 000 Einwohnern ein Gymnasium (4-zügig) 2 Realschulen (ca. 3 zügig) und 3 Hauptschulen (meist 2 zügig). In kleinen Schulen hast du oft einen größeren Abstand zum bereits kleineren Klassenteiler. Und diese Zustände halte ich rückblickend für absolut positiv, weil gerade SuS mit Schwierigkeiten an kleineren Systemen viel besser aufgehoben sind, wo jede Lehrkraft jeden Schüler kennt und auch jeden potentiellen Ausbildungsbetrieb im Ort. Dass man Schüler, die an solchen Schulen gut aufgehoben waren, jetzt in 7-zügige Gesamtschulen steckt und den Eltern erzählt, dass sie dort gut aufgehoben wären, weil da alle gemeinsam lernen würden, halte ich für den größten Beschiss gegenüber den Betroffenen der Schulpolitik der letzten 30 Jahre (wobei man für Förderschulen und Inklusion in weiten Teilen den gleichen Text schreiben könnte).

    Und ja, das sage ich auch, weil ich solche SuS an meiner Schulform und unter den dort herrschenden Bedingungen nicht unterrichten möchte und es inzwischen manchmal muss (was für die Schüler noch viel schlimmer ist, als für mich). Trotzdem kann ich gleichzeitig anerkennen, dass viele Lehrkräfte dort gute Arbeit geleistet haben und bin auch gerne bereit ihnen Ressourcen zu gönnen, die ich in dem Umfang am Gymnasium nie kriegen werde und auch nicht brauche.

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