Beiträge von Moebius
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Ich bin zum Glück nicht Schulleiter, und ich weiß auch nicht, wer sich 15 Theatervorführungen und 18 Konzerte pro Jahr anschaut und anhört, aber es gibt immer wieder KuK die begeistert im Lehrerzimmer davon erzählen.
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Schulische Veranstaltungen.
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Es gibt auch gerade an Gymnasien regelmäßig zusätzliche Veranstaltungen am Abend oder an den Wochenenden, an denen erwartet wird, dass die Schulleitung anwesend ist oder zumindest begrüßt, bei uns im Schnitt sicher 2 die Woche. (Ich rede nicht von Konferenzen, sondern Konzerte, Theateraufführungen, Diskussionsveranstaltungen und alle möglichen anderen Dinge mit externen Gästen.)
Da macht die Aufteilung mit Schulleiter und Stellvertreter über unter der Woche / Wochenende durchaus Sinn.
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Btw: Auch das Studium lebt durchaus vom (mündlichen) Austausch der Studierenden untereinander und mit den Dozenten.
Sag ich meinen Schülern auch immer: die beste Methode, dem Professor unter der Masse an Studierenden auf zu fallen, ist, sich in der ersten Vorlesung ganz oft zu melden und viele Fragen zu stellen.
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8 sind zur mündlichen Prüfung gar nicht angetreten, obwohl sie bei guten Leistungen bei den eigenen Lehrern hätten bestehen können.
Bei uns gab es insgesamt 5, die mündliche Zusatzprüfungen absolvieren mussten, 3 waren erfolgreich, einer davon ist über sich hinaus gewachsen.
Ich war überrascht, gestern zu lesen, dass ca. die Hälfte genau 8 darauf verzichtet haben.
Darüber bin ich gar nicht überrascht, auch bei uns gibt es regelmäßig einzelne SuS, die theoretisch durch die Nachprüfung bestehen können, bei denen das praktisch aber unmöglich ist. Beispiel: Alle 4 schriftlichen Klausuren unter 05P, Schüler müsste in mindestens 3 Fächern in die Nachprüfung und dort jeweils mindestens 12 P machen. Dann macht es keinen Sinn, da noch jemanden unnötig zu quälen.
Die SuS, bei denen ein Bestehen durch eine Nachprüfung realistisch möglich gewesen wäre, werden wohl angetreten sein.
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Eigentlich sollte die Verwendung des imap-Protokolls seit 10 Jahren der Normalfall sein und wenn man dort keine merkwürdigen Einstellungen wählt, bleibt so oder so jede Mail auf dem Server, bis ich sie per Hand lösche. Das verwendete Programm spielt überhaupt keine Rolle, nur wenn der Schulserver irgendwann mal gewechselt wird, sollten die Daten natürlich migriert werden.
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Dann nenn es nicht "Diskussion", sondern "Rückmeldung". Die gibt es, die darf es auch geben.
Rückmeldung kann es gerne an den Verantwortlichen geben. Wenn der dann merkt, dass es größere Unklarheiten gibt, muss er halt nachsteuern und macht es beim nächsten mal hoffentlich besser.
Wer bei einer Mail an 100 Leute mit "reply all" antwortet, sollte zur Strafe 3 Vertretungsstunden in der 5c machen müssen. Glücklicherweise wird das durch unsere Schulplattform auch unterbunden, dadurch dass bei mehr als 10 Empfängern automatisch nur bcc verwendet wird. In einer Messerngergruppe werden jedes mal zwingend 100 Personen mit den gleichen überflüssigen Fragen der gleichen 3 Personen behelligt.
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Dass sich der Faden aufspaltet und es dann zwei verschiedene Diskussionen zum gleichen Thema gibt?
Dass überhaupt angefangen wird, über Themen so zu diskutieren, weil das Medium das ermöglicht.
Bei Dingen, über die das Kollegium digital informiert wird, erwarte ich, dass der Verantwortliche sich seine Mail vorher gut überlegt, vernünftig formuliert und es dann mit einem Informationsschreiben erledigt ist. Dass dann von verschiedenen Personen Antworten an den gesamten Empfängerkreis gehen und dann anschließend "diskutiert" wird, ob in mehreren Strängen oder in einer großen Quatschgruppe wäre für mich schon in einem 20Köpfigen Grundschulkollegium die Pest, an einem Gymnasium mit 100 Personen funktioniert so etwas einfach nicht.
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Klingt für mich wie ein weiterer Vorteil der E-Mail.
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Es wird ziemlich offensichtlich, dass die hypothetischen Anwendungsfälle, bei denen Trema, WhatsApp und co. unbedingt notwendig und im Vorteil gegenüber einer Email wären, ziemlich an den Haaren herbei gezogen sind.
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Wie hoch das nach oben ging ist mir nicht bekannt. Da die Hauptschulen politisch nicht mehr gewollt sind würde es mich jedenfalls nicht wundern, wenn es da im Hintergrund entsprechende Anweisungen an die Schulleitung gegeben hat. Die hat jedenfalls Druck auf die Lehrkräfte ausgeübt entsprechende Zahlen zu erreichen.
Sorry, aber das sind die Standardfloskeln, die man immer hört, wenn Lehrkräfte rechtfertigen wollen, dass sie zu gute Noten verteilen und sich damit selber das Leben leicht machen, weil man sich unheimlich viele Diskussionen über Noten mit Schülern und Eltern spart.
Auf kaum einen Berufsstand kann man vom rechtlichen Stand weniger Druck ausüben, als auf verbeamtete Lehrkräfte bei der Notengebung. Jede Lehrkraft ist verantwortlich dafür Noten gewissenhaft, korrekt und auf Basis der gesetzlichen Grundlage zu geben, da kann der Schulleiter sich auf den Kopf stellen.
Ist aber von vielen gar nicht gewollt, viele Lehrkräfte sind dankbar, wenn man sich das Leben leicht machen und irgendeinem imaginären Druck nachgeben kann. Ich hab es an anderer Stelle schon mal geschrieben: bezahlt werden wollen, wie eine Führungskraft, Verantwortung tragen wollen, wie der Hausmeister.
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Die Schule einer mir nahestehenden Person ist eine Gesamtschule, welche gerade aus dem Aufbau raus ist. War vorher eine Hauptschule. Da wurde jeder die letzten Jahre der irgendwie gerade sitzen kann in die Oberstufe geschoben um die notwendigen Schülerzahlen zu erreichen. Wenn da dann hohe Durchfallquoten entstehen ist es absolut nicht verwunderlich und liegt sicher nicht an den Lehrkräften.
An wem denn sonst? Wer hat denn den ungeeigneten SuS Noten gegeben, mit denen sie in die Oberstufe versetzt wurden, wer hat ihnen vermittelt, dass das eine gute Idee wäre und damit zu verantworten, dass nicht studienfähige SuS 2-3 Jahre ihres Lebens verschwendet haben, nur um irgendwo eine Statistik aufzufüllen? Hat das die Behörde angerufen und Noten verändert?
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In fast allen Threads der TE geht es um irgendwelche Feindbilder und Konflikte, die stark auf schwarz-weiß und wir gegen die reduziert werden, in diesem Fall ist das Feindbild halt die Schülerin und die Darstellung von deren Verhalten ist völlig überspitzt. In der Realität hat die Schülerin sich bei einigen Lehrkräften auch für die Unterstützung bedankt und keineswegs alle beschimpft.
Daran müssen wir uns jetzt hier nicht aufhängen, die allgemeine Rezeption des Vorgangs ist deutlich differenzierter und auch Ministerium und GEW haben sich dahingehend geäußert, dass die Probleme an der Schule aufgearbeitet werden müssen, die es ganz offensichtlich gibt.
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Dann machst du genau das und zwar wieder schriftlich.
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Mir ist nicht bekannt, dass es eine Prüfung bei zu hoher Durchfallquote gibt.
Doch, natürlich sind gerade Auffälligkeiten im Abitur Dinge, bei denen eine Schule unter Beobachtung geraten kann, was bei uns in der Regel heißt, dass im kommenden Schuljahr die Landesfachberater die Fachprüfungsleitung übernehmen. Und ja, oft bestätigen sich dabei erhebliche innenschulische Probleme, die keinesfalls in der Verantwortung der SuS liegen.
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Der Fehler lag darin, dass du telefonisch Kontakt gesucht hast.
Ein Schriftvorgang ist belegbar und führt in der Regel dazu, dass Beteiligte sich eher so verhalten, dass sie nicht für Unterlassungen belangt werden können.
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Wie kommst du darauf? Ich bin so informiert, dass sie das Abi bestanden hat. Sonst wäre sie doch gar nicht zur Feier geladen worden.
Bei uns werden alle SuS eines Jahrgangs geladen, auch die, bei denen es nur zur Fachhochschulreife gelangt hat, nicht für das Abitur. Von denen wirken auch schon mal welche irgendwie an der Feier mit.
Der Ton ist zumindest in den Fragmenten, die durch die Presse gingen, ganz sicher fragwürdig. Inhaltlich möchte ich mir kein Urteil anmaßen. Es gibt Schulen, in denen katastrophale Zustände herrschen und Kritik an den Verantwortlichen absolut berechtigt ist, genau so gibt es Schüler, die völlig falsche Vorstellungen haben und die Schuld für eigene Versäumnisse bei anderen suchen.
Für berechtigt halte ich die Forderung, an dieser Schule mal mit externer Hilfe genauer hin zu gucken.
Die genannte Durchfallquote im Abitur ist in der Tat viel zu hoch. Und für ich ist das absolut kein Zeichen dafür, dass das Abitur dort "nicht verschenkt wird", denn dann hätte viele dieser SuS gar nicht zu Zulassung zur Prüfung erhalten. Ich halte es für deutlich wahrscheinlicher, dass es sich um eine der Schulen handelt, in der über viele Jahrgänge nur die Noten 1-4 verteilt und alle SuS durchgewunken werden, weil man ja die Schülerzahlen für Lehrerstunden und Zahl an Funktiosstellen hoch halten möchte und im Abitur mit externen Aufgaben und Korrekturvorgaben fällt dann auf, dass viele nie was gelernt haben. -
Dass es seit 2022 deutlich mehr Krankentage gibt, ist eine statistische Tatsache, die sich jeder mit 30 Sekunden Internetsuche in einer Vielzahl von Quellen bestätigen kann, man kann höchstens über die Ursachen streiten. Laut statistischem Bundesamt gab es einem Sprung von vorher ca. 10-11 auf 15 Tage.
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