Beiträge von Djino

    Zudem stellt sich die Frage, welche "Erfahrungswerte" man mit digitalen Konferenzen gesammelt hat.
    Bei uns: Dienstbesprechungen kleinerer Gruppen (z.B. Klassendienstbesprechungen oder anderes durch Kolleg*innen Geleitetes) waren inhaltlich und organisatorisch offensichtlich so herausfordernd, dass es unmöglich war, parallel dazu ein Protokoll anzufertigen (klappt in Präsenz immer). Direkt im Anschluss auch nicht. Später erst recht nicht. Zum Ende des Schuljahres fiel dann auf, dass da ganz viel notwendige Dokumentation in mehrerersten Klassen fehlte.

    Da ist die Präsenz dann doch zu bevorzugen, wenn Distanz zu erheblichem Mehraufwand und Ärgernis führt.

    Noch eine Überlegung:

    Könnte man Eltern freistellen, ihr Kind selbst direkt bis zum Veranstaltungsort zu fahren? Damit wäre ÖPNV für einen Teil der Gruppe raus. (Und selbst wenn's nur die Hinfahrt ist.)

    Wir haben verschiedenste "Nasenpopler-Tests" in den letzten Monaten ausprobiert. Alle waren sehr zuverlässig. "Angeschlagen" haben sie fast ausschließlich bei später PCR-bestätigten Fällen.


    Ich habe den Eindruck, dass Tests eher falsch-positiv als falsch-negativ sein können - wobei es natürlich ein Fenster gibt, innerhalb dessen Tests noch nicht Erkrankungen nachweisen können.


    Es kann sicherlich sein, dass SuS die Tests ungenau durchführen und deshalb Tests nicht richtige Ergebnisse liefern (also negativ statt positiv). Das ist dann aber nicht das Problem der Tests (die werden dadurch ja nicht schlechter).


    Insgesamt vertraue ich den Tests tatsächlich mehr als ihren Anwendern :-)

    Ne, aber in der Statisik als "genesen".

    Eigentlich auch traurig. LongCovid ist kein Spaß, das als "genesen" zu betrachten ist schon bitter.

    (Aber Julia ist anscheinend der Meinung, dass das vielleicht eine Prozent an SuS mit schwierigerem Verlauf bei Corona bei SuS ebenfalls als "immun" gelten kann. Das ist dann statistisch ein Schüler pro Jahrgang an einer vierzügigen Schule. Schwund muss halt sein. Wir sind hier zwar im Bereich Galgenhumor, aber das Lachen bleibt mir doch eindeutig im Halse stecken.)

    Zur Auflösung: Gesucht war Armenien (Palim war mit Garni noch deutlich präziser).


    Meine Fotos zeigen zum einen den Tempel von Garni (im 1. Jahrhundert v. Chr. errichtet, dann durch ein Erdbeben zerstört, später wieder aufgebaut). Armenien war sehr früh ein christliches Land, es finden sich "massenweise" alte Kirchen und Klöster - diese haben normalerweise auch eine Miniatur-Version, damit sie ggf. nach einem Erdbeben wieder aufgebaut werden können.


    Das andere Bild zeigt die Azat-Schlucht in der Nähe von Garni. Der Ort liegt übrigens "nur" rund 30 km von der Hauptstadt Jerevan entfernt. Je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt, desto abenteuerlicher werden die Straßen, sodass man bei Kilometerangaben nicht die schnellste Reisegeschwindigkeit annehmen sollte.

    Eine Anmerkung noch dazu: Das ist nicht typisch Zürich, das ist typisch Schweiz. Man findet in *jeder* Stadt zahlreiche Trinkwasserbrunnen.

    Stimmt natürlich :-)

    Ich dachte bei Wasser nicht nur an Brunnen, sondern auch an größere Wasserflächen (die es natürlich auch häufiger in der Schweiz gibt). Trotzdem denkt man bei riesigen Schwärmen von "Seevögeln" nicht unbedingt als erstes an die Schweiz (die als LLC doch eher weniger Küstenabschnitte hat). Die Bilder unten hatte ich sonst noch in der engeren Auswahl für das "Zürich-Rätsel".

    Wo ist mein Lieblingscafé mit ganz leckerem Kuchen ?

    Da das Bild nicht zu sehen ist: Vielleicht schlagen wir jetzt alle mal eines unserer Lieblingscafés vor ;-)

    Im Café Berio in Berlin-Schöneberg gibt es eine große Auswahl an Kuchen und Torten, im Sommer kann man auch draußen sitzen (bietet sich bei den aktuellen Temperaturen eher nicht an).

    Ich lese viel deutsche Medien und habe schon lange nichts mehr über eine Impfpflicht für Lehrpersonen gelesen.

    Meine lokale Tageszeitung von heute, Titelseite: „Wir werden nicht umhinkommen, über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppe wie Lehrer, Erzieherinnen oder Pflegekräfte zu diskutieren“, sagte Sager [Landkreispräsident].


    Prima, da werden nicht nur Lehrkräfte genannt, sondern auch andere. Nicht so prima: Lehrkräfte als erstes genannt. Da scheint der Bedarf wohl doch am dringendsten zu sein, oder?

    Wäre die Impfpflicht für Pflegekräfte dann auch Pflegekräftebashing?

    Ist die Frage ernst gemeint?


    Um sie zu beantworten: Nein. Derzeit wird (so meine Wahrnehmung in meiner persönlichen Filterblase) immer wieder eine Impfpflicht für Lehrkräfte gefordert. Ganz speziell für diese Berufsgruppe. Für andere Berufsgruppen nehme ich das nicht (oder bei weitem nicht in der Intensität und Häufigkeit) war.

    Diese wiederholten Forderungen in Kombination mit dem Wissen, dass Lehrkräfte zu einem beachtlichen Anteil bereits geimpft sind (wohl mehr als Pflegekräfte), kann man schon als "Bashing" empfinden.


    Der Duden definiert Bashing als "heftige, herabsetzende Kritik". Wenn von einer Berufsgruppe, die zu 99% bereits geimpft ist, öffentlich und wiederholt behauptet wird, dass nur eine Impfpflicht zu einer ausreichenden Impfung führt, dann ist das mMn herabsetzend.

    Dies geschrieben finde ich es aber auch absurd gerade Lehrkräfte herauspicken zu wollen isoliert, wenn die Impfquote unter Pflegekräften erheblich niedriger ist. Ich würde für eine Impfpflicht im medizinischen und pflegerischen Bereich, sowie im Schulwesen und den Kindergärten/KiTas plädieren und zwar bei sämtlichem Personal gleich welchen Trägers, Dienstherrn oder Arbeitgebers.

    Vollste Zustimmung hierzu. Das ist wahrscheinlich auch ein Aspekt, der mich an den Forderungen nur für Lehrkräfte so stört. Es gibt weitere Berufsgruppen, bei denen eine Impfung sehr angebracht ist. Und wer sich nicht durch Argumente oder viele viele Vorbilder überzeugen lässt, braucht wohl die Impfpflicht.

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