Wenn das in #22 stimmen sollte, würde da so manches schiefgehen. Oder vielleicht falsch verstanden sein?
In der Regel gilt Verschwiegenheit über das, was in der mdl. Prüfung (und in der anschließenden Notenfindung) passiert. Dass hier angeblich(?) der Fachlehrer umfangreich Auskunft gibt (und seine Mitprüfer schlecht aussehen lässt), wäre nicht zulässig. Vielleicht versucht er aber auch, ein wenig zu motivieren für die Nachprüfung (wenn "alles" nur am Vorsitzenden lag & es diesmal einen anderen gibt, muss man vielleicht weniger Angst haben?).
Normalerweise sollte der Fachlehrer den ersten Vorschlag zur Note machen. Der weiß auch, was er im Unterricht besprochen hat, was überhaupt zu erwarten ist etc. Die beiden weiteren Lehrkräfte machen sich auch ihr Bild (auch aufgrund des Erwartungshorizonts), sollten aber nicht die Macht haben, eine Note massiv nach unten zu ziehen. (Kommen sie zu keiner Einigung, gibt es eine weitere "Instanz" in der Schule, die vermittelt. Sollte aber in der Regel nicht notwendig sein.)
Von den 4 Halbjahren waren die letzten 2 keine! Unterkurse
Es gibt solche und solche Mathethemen / -semester. Einige sind sehr einfach. Andere deutlich komplizierter. Auf welches Semester / Thema bezog sich denn die fragliche Prüfung? (Wie waren also zu diesem geprüften Thema die Vornoten?)
Die Schullleitung setzt sich nun in die Nachprüfung
Ist meiner Erfahrung nach sehr üblich in Nachprüfungen, bei denen es ungewiss ist, ob das Abitur bestanden wird. Ist gar keine Aussage über eine erwartete (oder vergangene) unfaire Benotung. Hilft aber vielleicht dem Prüfling, sich sicherer zu fühlen.