Beiträge von Djino

    Auch spannend:

    1) Bekommt die Schule das Geld und schafft selbst an?

    2) Bekommt der Schulträger das Geld und schafft an?

    3) Schafft das Land direkt an?


    Bei (1) reicht es wahrscheinlich (je nach Größe der Schule) noch so gerade eben, eine deutschlandweite Ausschreibung zu erstellen / verbreiten. Vorher die Leistungsmerkmale zu definieren und dann entsprechend den Auftrag an einen Anbieter zu vergeben.


    Spätestens ab (2) wird das wahrscheinlich eine europaweite Ausschreibung werden.


    Probleme:

    - Wer bestimmt, welche Leistungsmerkmale für die Geräte definiert werden? (Wird sich ein Kollegium einigen können? Kaum. Bei (2) und (3) wird das angeschaffte Gerät an mehreren Schulen "nicht passen".)

    - Erfahrungswert: Bis die Geräte nach diesem Prozedere geliefert sind, sind sie entweder (a) veraltet oder (b) gerade noch aktuell und überteuert für ihren Stand der Technik.

    eine Klassenfahrt in Niedersachsen

    Heißt dass, ihr kommt aus Niedersachsen und bleibt in Niedersachsen?


    Das Kultusministerium hat gerade mitgeteilt, dass Fahrten, die bis Ende 2020 stattfinden sollen

    - entweder bis 30.06. storniert werden (dann übernimmt das Land die Stornokosten)

    - oder die Stornokosten - falls die Fahrten später abgesagt werden müssen / nicht durchgeführt werden können - durch die Schule aus dem schuleigenen Budget getragen werden müssen.


    Wie viel Geld habt ihr als Schule?

    Mit den Eltern haben wir gesprochen. Nach jetzigem Stand würden alle ihr Kind fahren lassen.

    Zumindest sollte man mit den Eltern nicht nur "sprechen". Das würde ich mir schriftlich geben lassen. Inklusive des Hinweises, dass Eltern ggf. erhöhte Stornokosten übernehmen / 100% Ausfall in Kauf nehmen.

    An der Brille lässt sich übrigens auch ganz schnell so eine Klarsichthülle befestigen (die Löcher zum Abheften bzw. jetzt Anbringen sind ja schon drin). Wenn man das A4-Format entsprechend aufschneidet, hat man einen überdimensionierten "Spuckschutz".

    Als Schule steht man doch in direktem Kontakt mit dem Gesundheitsamt - und ist nicht auf das angewiesen, was Eltern einem erzählen.

    Jeder Krätzefall wird dem Ansprechpartner im Gesundheitsamt gemeldet. Warum also nicht auf dem selben Weg Kontakt aufnehmen und Informationen aus erster Hand erhalten?

    Das Gesundheitsamt legt die Quarantäne fest.

    Das Gesundheitsamt hebt die Quarantäne wieder auf.

    Das wird schriftlich mitgeteilt - wenn das vorliegt, hat die Schule keine Berechtigung, einen Test zu verlangen.


    (Die Schule kann auch in allen anderen Fällen keinen Test verlangen...)

    Zitat

    "Zahlreiche Erkenntnisse sprechen gegen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch Kinder“, heißt es in der 13-seitigen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, der Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin und des Berufsverbands der Kinder und Jugendärzte. Bei Kindern unter 10 Jahren sprächen die Daten auch für eine geringere Infektionsrate. [...]

    Das heißt aber auch, dass Kinder nicht nur Schulen, sondern auch ihre Großeltern wieder uneingeschränkt besuchen dürfen, oder?

    Solange die Kitas & Schulen noch "hochgefahren" werden, können die Kids (wenn möglich / bisher auch so erfolgt) dort problemlos wieder in die "familiäre Betreuung" gehen.

    Laschet kündigt weitere Lockerung an: "Können bald endlich wieder aufhören, nach dem Toilettengang die Hände zu waschen"

    Eine Anekdote aus dem Referendariat.

    Ein Geburtstagskind hat was Süßes mitgebracht und bietet das während der Pause an. Der Seminarleiter kommt von der Toilette zurück:

    "Oh, Kuchen :-) Da gehe ich mir doch mal die Hände waschen."

    War der Schüler zum Beginn seiner Erkrankung beim Arzt? Hat der Arzt ihn also tatsächlich im "richtigen" Moment gesehen?
    Hat der Schüler an der Stelle kein Attest verlangt (weil er es vergessen hat, weil die Attest-Erstellung Gebühren kostet (der Schüler sparen wollte oder kein Geld dabei hatte)?


    Dann wäre mMn die rückwirkende Attesterstellung rechtens. Das Attest wird auf das Datum der Ausgabe datiert, aber die Grundlage für dieses Attest ist ein Arztbesuch zum "richtigen" Zeitpunkt.


    (Man muss da vielleicht unterscheiden zwischen Situationen, in denen Arbeitnehmer zum Arzt gehen - da gehört das Attest einfach mit dazu - und Situationen, in denen Schüler zum Arzt gehen - da gibt es zumeist keinen Attest-Automatismus.)

    Vielen Dank für den Tipp mit Gesamtschulen.

    Sag mal, hast du dich eigentlich schon irgendwie mit deiner Zielregion befasst?


    In Göttingen gibt es KEINE Oberschule. Du wirst dich also entsprechend umorientieren müssen.
    Es gibt
    - eine Hauptschule
    - eine Realschule
    - drei Gesamtschulen (zzgl. eine im Landkreis Göttingen)

    Genau das hatte ich oben bereits geschrieben:


    Zitat von Bear

    [Mal ganz davon abgesehen, dass alle in die Großsstädte, z.B. nach Göttingen, wollen & Versetzungsaträge dorthin häufig genug nicht erfolgreich sein können. Da sind dann zumeist die handfesten Gründe (z.B. räumliche Nähe zur Pflege der Angehörigen) am "überzeugendsten".]

    Heißt das im Klartext, du rätst mir zu einer "Katalog-Ehe", sofern sich sonst - hier und jetzt - nichts ergibt?

    Nein, bestimmt nicht. Aber es gab durchaus schon Kollegen, die sich haben versetzen lassen, um mit ihrer besseren Hälfte an einem Ort wohnen zu können / nicht jedes Wochenende hunderte von Kilometern zu fahren.
    Das muss doch keine Ehe sein. Aus den Zeiten sind wir glücklicherweise raus (zumindest fast, auch wenn sich Reste hartnäckig halten).
    Wenn du behauptest (unfairerweise?), deine Langzeit-Fernbeziehung lebe in xy, wird dann ein Nachweis verlangt? Keine Ahnung. Wäre aber irgendwie merkwürdig.

    Und du bist sicher, dass du nicht endlich deine Fernbeziehung um des "Fern" verringern willst?
    (Wenn denn du auf der Suche nach überzeugenden Gründen bist...)


    (Es gab auch schon den Grund, dass man vorhabe, irgendwann eine Beziehung aufzubauen, der Heiratsmarkt vor Ort aber aufgrund des Altersdurchschnitts weniger ergiebig war...)


    Sprich auf jeden Fall deinen Bezirkspersonalrat an (also nicht (nur) den SchulPR). Die können dann in der Behörde deinen Antrag mit Hintergrundwissen begleiten / ein Auge auf die Abwicklung haben.


    [Mal ganz davon abgesehen, dass alle in die Großsstädte, z.B. nach Göttingen, wollen & Versetzungsaträge dorthin häufig genug nicht erfolgreich sein können. Da sind dann zumeist die handfesten Gründe (z.B. räumliche Nähe zur Pflege der Angehörigen) am "überzeugendsten".]


    Falls du eine (Gesamt)Schule in Göttingen hättest, die genau dich haben möchte & dich anfordert, hast du auf jeden Fall bessere Chancen als wenn du einfach nur in irgendeinem Topf bist. Da hilft auf jeden Fall Klinken putzen.

    Und falls ganz viele den Ausweis vergessen:
    Ab 10 Personen gibt es ein Tages-Gruppenticket für Schüler. Kostet pro (vergesslicher) Nase 3,30 Euro. Eine Lehrkraft (pro 10 SuS) fährt ebenfalls zum Schülerpreis. (Gibt's natürlich nicht am Automaten...falls ihr ab Zoo, Nordbahnhof, irgendwo mit ("gutem") Schalter abfahrt, kann man das da kaufen. Übrigens auch als Nicht-Berliner-Schule.)

    Grundsätzlich zählt in den (Fremd-)Sprachen die sprachliche Leistung mehr als der Inhalt (z.B. 60 % Sprache, 40 % Inhalt (die KMK hat hier Empfehlungen, die Länder setzen diese um)). Das Verhältnis kann sich über die Jahre hinweg ändern (in den jüngeren Jahrgangsstufen wird die Sprache höher gewichtet (da kaum Wissen vorhanden sein muss, um Aufgaben zu beantworten), in höheren Jahrgangsstufen wird Inhalt wichtiger - aber nicht so wichtig wie die Sprache.


    PS: "Sprache" ist natürlich deutlich mehr als Rechtschreibung...

    1. Die Antworten auf die gestellten Fragen sind sachlich richtig - aber die Vokabeln falsch geschrieben.
    Für einen Antwortblock waren 4 Punkte vorgesehen - da sie jedoch alle Vokabeln innerhalb des Blocks falsch geschrieben hat
    Bekam sie 0 Punkte.

    Wenn ich in der 12. Klasse eine Aufgabe stelle und jede.einzelne.Vokabel falsch geschrieben ist, dann ist das schon erschreckend. Selbst mit LRS. Falls es in Sachsen eine "Sperrklausel" geben sollte, dann dürften vielleicht tatsächlich maximal 03 von 15 Notenpunkten gegeben werden.


    Wie handhabst du das als Lehrkraft in deinen Fächern? Auch in Kunst und Geschichte werden doch Klassenarbeiten geschrieben.

    "Engpass" heißt für mich: Das ist zeitlich begrenzt.
    Wäre es für dich denkbar, dass bis zum Halbjahresende, bis zum Schuljahresende zu unterrichten?


    Falls nicht: Dann fällt eben der evangelische Religionsunterricht aus, wenn keine Lehrkräfte zur Verfügung stehen. So wichtig ist Religion nun auch wieder nicht.


    Oder er wird irgendwie vertreten/ betreut, die Schüler freuen sich, dass sie in der Zeit ihre Mathe-Hausaufgaben machen können.



    Und noch eine Bemerkung mit ganz viel Ironie:
    Evangelische Religion und katholische Religion haben ja leider so keinerlei Berührungspunkte oder Gemeinsamkeiten. Deshalb ist es wohl nicht möglich, auf dem Papier so zu tun, als wäre der Unterricht ökumenisch (oder kooperativ) und de facto katholischen Unterricht zu erteilen. Gerade, wenn es darum geht, nur einen vorübergehenden Engpass zu überbrücken.

    Mein Problem ist *nicht* Bewegungsmangel

    So hatte ich das auch nicht verstanden :-)
    Das war eher der Gedanke, zwischen Phasen des Korrigierens gezielte / konzentrierte / geeignete Bewegungspausen einzubauen. (Das hört sich insgesamt nach (unterer?) "Rücken" an - den zwischendrin immer mal wieder zu bewegen / auszuhängen / geradezuziehen kann echt gut tun. Wenn's nicht zu schlimm ist, kann auch ein vernünftiger Massagestuhl helfen. (Ab einem gewissen Punkt sollte man sowas aber besser nicht mehr verwenden.))

    Das ist ja durchaus auch das Schicksal aller Korrekturfach-Lehrkräfte. Meine "Versuche" (neben den hier schon genannten):
    Mal umgekehrt auf den Stuhl setzen.
    Keinen Stuhl, sondern einen Hocker verwenden (so ein Ding mit "Wackelmodus" / ergonomisch / evtl. auch auf Rollen).


    (Statt "im Kreis zu rennen" vielleicht investieren in "echte" Fitnessgeräte: Laufband, Fahrrad (mit Beteiligung der Arme, z.B. ein Airbike), Fitnesstation mit geführten Gewichten.)



    (Korrekturfreundliche Arbeiten zu erstellen hört sich gerade in den Sprachen schwierig an - vielleicht geht das in Chemie teilweise leichter (?). Also lieber ein wenig mehr Zeit in die Erstellung der Arbeit stecken (z.B. zwei Gruppen), dafür dann ein paar mehr Multiple Choice Aufgaben?)

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