Beiträge von Djino

    Zusätzlich auf Seite 2:

    Kann man wählen, ob ein eigenes ODER ein Schulgerät genutzt werden kann (für LuL und SuS). Manchmal gibt es auch beides: BYOD ist gestattet (für LuL und SuS), aber auch schulische Geräte können zur Verfügung gestellt werden (z.B. für diejenigen ohne eigenes Gerät). Was auswählen?


    Da stellt sich dann die Frage, was die Auswertenden der Umfrage als höher/sinnvoller gewichten: Die Schule hat eine umfangreiche technische Ausstattung, die SuS nutzen können. Oder: Die Schüler lernen, mit dem eigenen Gerät im Unterricht und darüber hinaus umzugehen. In der aktuellen "entweder ... oder ..." Frage (und somit einer "absoluten" Organisation in einer fiktiven Schule) gibt es immer Verlierer auf Schülerseite.


    Ist mit "Dokumentenscanner" das gemeint, was andere als "Dokumentenkamera" bezeichnen? Also die Möglichkeit, z.B. ein Blatt Papier unter die Kamera zu legen und dieses sofort über Beamer oder Smartboard zu projizieren? (Ohne den Umweg, das Bild zunächst auf einem Flachbettscanner zu scannen , die Datei zu speichern und dann z.B. per USB-Stick am PC die JPG-Datei zu öffnen?)


    Bei der Software ist es schade, dass zwar Microsoft Programme benannt werden (Word, Powerpoint), die kostenlosen Alternativen aber fehlen (z.B. OpenOffice). Wäre die richtigere Bezeichnung nicht eigentlich "Office-Programme" gewesen?


    Eine Bewertungsskala "Schlecht/nicht vorhanden - ungenügend - neutral - gut - sehr gut" passt nicht in eine Umfrage für Lehrkräfte. "Ungenügend" entspricht der Note 6. Warum kommt darunter noch "schlecht"? Und die nächstbessere Option ist "neutral", danach "gut"? Es scheint zwischen der Note 2 und der Note 6 keine Zwischenschritte zu geben.

    güldet nich, gips würklich!

    Erwischt - es fiel mir nur ein, während ich über tiridoren sinnierte. (Man kann hier aber echt keine Geheimnisse haben, menno, ey)


    Hier also ein weiterer Versuch:


    das Gemeinniss


    ;)

    Toiletten und Umkleiden sind besonders schützenswerte Bereiche. Fehlverhalten dort wird deutlich mehr geahndet als in anderen Bereichen. (Den Unterschied merkt man spätestens dann, wenn man mit dem Handy Fotos macht...)


    Kann ja sein, dass die Schülerin den Anwalt benötigt aufgrund weiterer Anzeigen etc. Ist die Glaubwürdigkeit der Zeugin (Lehrkraft) reduziert (aufgrund der (angeblichen) Beleidigung und der grundsätzlich negativen Einstellung der Täterin gegenüber), dann gibt es vielleicht keine Zeugin mehr und keine strafrechtlichen Konsequenzen.

    Kennt ihr denn das WEINTAULO nicht? Ein Werkzeug der Winzer!

    Oh, ein neues Forenspiel. Ein seltenes, ungewöhnliches oder auch regionales Wort wird vorgegeben, die Mit-Forist*innen müssen definieren, um was es sich handelt. Googeln natürlich nicht erlaubt.

    ;)

    Entlastungsstunden oder Beförderungsstelle sind für den Bereich Austausch auch "offiziell" gestattet.

    Wer den Job nicht macht, sieht nicht, wie viel Arbeit damit verbunden ist. (Ist in vielen Bereichen so.)


    Im Zweifel den Stundenplaner / Schulleiter / ... nicht nur einzelne Seiten unterschreiben lassen, sondern alle Anträge und alle Berichte und alle Learning Agreements und ... komplett lesen und zur Kenntnis nehmen lassen. Ist schade um die Papierverschwendnung (Ausdruck ist beeindruckender), aber schon allein das Lesen nimmt viel Zeit in Anspruch. Das Erstellen und Organisieren deutlich mehr.

    Im Gesichtsbuch gab es ja bereits einige Antworten (ich habe jetzt nicht geschaut, ob meine Überlegungen dort mittlerweile auch vermerkt sind, deshalb vielleicht Doppelungen).


    Grundsätzlich treffen Entscheidungen die aktuell unterrichtenden Lehrkräfte. Die aufnehmenden Lehrkräfte können ja kaum eine aus der täglichen Arbeit heraus begründete Entscheidung finden.

    Was mich interessieren würde: Inwiefern müssen Eltern bei dieser Rückstellung beteiligt werden? In der Regel müssten sie doch zustimmen, oder?


    Beide SuS sind eigentlich im Bereich Lernen, sind aber auf dem Stand Geistige Entwicklung. Wäre die Einordnung in eine ganz andere Klasse vielleicht angemessener?

    Beide SuS scheinen problematisch zu sein. Vielleicht verstärken sie sich gegenseitig in ihrem Verhalten? Dann könnte vielleicht ein Kompromiss sein, nur einen von beiden zurückzustellen, um die beiden voneinander zu trennen?

    Meine Partnerin ist nicht stimmberechtigt.

    DAS gab es viel zu lange für Frauen in der Schweiz an verschiedenen Stellen (in verschiedenen Kantonen). Die Begründung lautete, dass Männer die Wahlentscheidung vorab ja mit ihren Ehefrauen besprechen würden und deshalb die Frauen bei der Wahl beteiligt seien.

    Vielleicht ist deshalb das gemeinsame Diskutieren und Ausfüllen im Hause Antimon noch ein (unbewusstes) Überbleibsel dieser Regelung?


    Natürlich kann man Wahloptionen mit allen möglichen Menschen diskutieren. Wenn in der Diskussion Argumente vorgebracht werden, die die Wahlentscheidung ändern, wird das die Abstimmung entsprechend ändern.

    weil ich denke, dass es sowieso nichts ausmacht.

    Was wäre, wenn alle, die regelmäßig mit dem eigenen Auto (oder mit dem Elterntaxi) fahren, sich entschieden, ein einziges Mal pro Jahr stattdessen mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln (oder zu Fuß) sich auf den Weg zur Schule oder zur Arbeit zu machen.


    Völlig frei erfundene Zahlen folgen:

    Pro Person ist der zurückgelegte Weg vielleicht 5 Kilometer lang. Und nochmal 5 km zurück, macht insgesamt pro Person also 10 km aus.

    Bei zigtausend Personen sind das zigtausend * 10 Kilometer.

    Jetzt könnte man schauen, wieviel CO2 pro Kilometer durchschnittlich mit dem Auto ausgestoßen wird, wieviel eingespart wird mit anderen Transportmöglichkeiten.


    Und so viel "nichts" macht es dann aus.

    (Macht man aus der einmaligen Handlung etwas Regelmäßiges, hilft es natürlich deutlich mehr.)


    Oder noch ein Beispiel: Brexit. Die, die nicht zur Abstimmung gegangen waren, weil sie dachten, dass ihre Stimme nicht wichtig sei, sind eines besseren belehrt worden.

    Deshalb machen "wir" gar nichts?


    (Wie wär's, wenn man sich vom "wir" trennt und jede*r für sich so viel tut wie möglich ist? Ist vielleicht wenig, aber besser als gar nichts (oder noch weniger als gar nichts). Und es schafft eine Atmosphäre, in der mehr möglich sein könnte.)

    Großartige Vorstellung! :rotfl:

    Wobei, jetzt startet bei mir ebenfalls das Kopfkino.

    So als echte Helikoptereltern braucht man doch gar keinen Heli. Die machen das auch ohne.


    Kopfkino: Überfüllter Helikopter mit vielen SuS in der Mitte, umschwirrt von besorgten Eltern. Nicht ganz glückliche Lehrkraft irgendwo mit dabei.

    "Meine" KI interpretiert mein Kopfkino so:

    Wieso scheint die Schuldfrage hier so komplett tabu zu sein?

    Weil jede*r einzelne für sich selbst keine Schuld (und kaum Verantwortung) sieht.

    "Was kann man allein schon machen?"

    Die Politik...

    Die Wirtschaft...

    Das andere Land...

    Die andere Generation...



    Man muss vielleicht auch fair sein: Eine einzelne Person würde tatsächlich keinen Klimawandel hervorrufen können – oder diesen aufhalten können (und letzteres macht die Vorwürfe in Diskussionen mit einzelnen Personen gefühlt so "unfair", das kann nur zu Ablehnung führen). Aber die Masse macht's. Egal, ob diese Masse aus "Boomern" oder aus Schülern besteht.

    obwohl sie als Erwachsene und auch jetzt den Klimawandel vorantreiben?

    Oh, endlich haben wir den Schuldigen gefunden.

    Eine ganze Generation, ohne Ausnahme, treibt den Klimawandel voran. Seit ihrer Kindheit und auch heute noch.


    Bisch'n pauschal, oder nicht? Etwas unreflektiert. Auf dieser Grundlage kann keine gemeinsame Reflektion, keine Zusammenarbeit – auch nicht von einzelnen Engagierten – stattfinden.


    (Eine Anekdote aus dem Studium, am neuen Studienort. Dort gab es ein Gebäude mit großer Aufschrift "Vegetarisches Restaurant". Ich dachte mir, wie toll ist das denn. Die machen das selbstbewusst, scheinen einen großen Laden mit dem Konzept betreiben zu können. Bei genauerer Inspektion entdeckte ich ein Hinweisschild, dass es sich um ein historisches Gebäude handelte, das Restaurant war dort um 1920 aktiv.

    Nein, "die Alten" (egal welcher Generation) waren nicht allesamt "böse".)

    Natürlich kann man sich auf die Listen für die Vertretungsstellen setzen lassen.

    Und bei "regulären" Stellen kann man bei diese auch ohne Verbeamtung übernehmen.


    Das Bewerberportal https://www.eis-online.niedersachsen.de/ kennst du sicherlich.

    Dort heißt es: "Stellen für Vertretungsverträge werden im Bewerbungsportal (EIS) angezeigt, eine konkrete Bewerbung auf diese Stellen ist nicht erforderlich. Bei der Bewerbung ist daher anzugeben, ob diese auch oder nur für Einstellungen für befristet teilzeitbeschäftigte Vertretungsverträge gelten soll."

    Die Bewerberlisten für Vertretungslehrkräfte sind oftmals leer. Oder da stehen Menschen drauf, die für die Schulen nie nicht in Frage kommen.


    Wir haben mal jemanden als "Feuerwehrlehrkraft" angefordert, der gerade das Ref beendet hatte, aber noch keine feste Stelle hatte finden können (liegt manchmal ja auch an der Fächerkombination oder der Ortsgebundenheit). Derjenige ist dann dauerhaft geblieben (weil später eine Stelle ausgeschrieben wurde, die passte und auch die Bewerbung passte).

    Fahrtkosten (mit Bus oder Bahn für Hin- und Rückreise) werden voll erstattet.

    Kosten einer Stadtrundfahrt zählen nicht zu den Fahrtkosten, sondern zum "Programm".


    Freikarten werden nicht auf SuS, sondern auf alle Teilnehmer (also auch auf LuL) umgelegt.

    Pro Tag werden "Programmkosten" in Höhe von 10 Euro erstattet, aber nur 30 Euro pro Woche bei mehrtägigen Klassenfahrten. Als Lehrkraft plant man also entsprechend...


    Was Kurioses am Rande:

    "Früher" gab es im Erlass auch eine Aufzählung, was als Programm etwa zählen würde. Da waren zum Beispiel Helikopterrundflüge genannt. Die mussten man nur noch finden zu den damals weniger als 10 Euro pro Tag.

    Würdest du sagen bzw. kommt es dir so vor, dass die Schüler zunehmend weniger auf umweltbewusstes Verhalten achten?

    Ich würde sagen, dass der Mensch (egal ob jung oder alt) bequem ist (schon immer war) und nicht gern Einschnitte in seine Lebensqualität hat. Altmodisch formuliert gibt es den Spruch "Wasser predigen und Wein trinken". Das beobachte ich bei vielen SuS. Sie sind in Diskussionen aktiv dabei, suchen (wie in der Situation im Ausgangspost) die Schuld bei anderen, verlangen von anderen Veränderungen. Nur bei sich selbst sehen sie keine "Fehler", keinen Bedarf für Veränderungen.


    Das ist jetzt sehr pauschal formuliert. Wir haben auch engagierte und aktive SuS in verschiedenen Kontexten. Aber das ist ganz deutlich die Minderheit, vielleicht 30 von 1.000 sehr aktive, ein paar mehr achten auf das eigene Verhalten (ohne weiteres Engagement).

    Ansonsten sieht man eben Bequemlichkeit auf verschiedensten Ebenen. (Lieber Elterntaxi als 30 Minuten früher mit den Öffis anreisen / auf diese warten (oder Fahrrad fahren). Leere Pfandflaschen nicht mit nach Hause nehmen.) Und fehlende (und unbelehrbare) Wahrnehmung von "problematischem" Verhalten (Kopien sind schlecht, stattdessen verwenden sie iPads (super umweltfreundlich); regelmäßig neue Klamotten (aus dem Billigladen) kurbeln die Wirtschaft in anderen Ländern an, ...)

    Im Übrigen finde ich, dass sich die Fragestellung des Neu-Users sehr nach Aufsatzthema anhört. Aber vielleicht täuscht das ja. Dann wäre es interessant zu wissen, in welchem Unterricht (Biologie, Erdkunde, Ethik, Deutsch, ...) die Frage gestellt wurde und beantwortet werden soll. Das macht in der unterrichtlichen Aufbereitung doch ggf. durchaus einen Unterschied.

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