Beiträge von Djino

    Streber ;-)


    strikte Testungen


    (Das ist ein Zitat aus Pepes Footer - also eigentlich immer noch die Fortsetzung von Pepes Reihung.)

    "Auf Zack" - sind das vielleicht auch Menschen, die zumindest auf den ersten Blick immer so agieren, wie es vorgeschrieben ist?



    Choreografie

    Ich kann mir vorstellen, dass auch das Reisekostengesetz deines Landes dieses Tagegeld auch ohne eine solche zusätzliche Bedingung gewährt. Beantragen, kriegen, fertig.

    Mittlerweile ja, in der Vergangenheit nicht. (Soll ich deshalb nun umziehen? Kostet ja auch Geld (ganz zu schweigen von Nerven und gestiegenen Mieten). Beruflich bedingte Umzugskosten werden für Lehrkräfte nicht erstattet durch den Arbeitgeber.

    Schulleitungen sind durch kreativ, wenn es darum geht, außerhalb der Rechtslage Druck auszuüben.

    Nicht Schulleitungen. Landesschulbehörden (die, wie bereits geschrieben, Tagegeld bei Schulfahrten in der Vergangenheit nur zahlten, wenn man selbst ein Gästezimmer hatte und dieses kostenfrei reisenden Lehrkräften zur Verfügung stellte (Verpflegung natürlich auch)).



    Auch interessant:

    Das "Reisekostengesetz des Landes" unterscheidet zwischen Lehrkräften und "normalen" Beamten. Letztere erhalten einen deutlich höheren Satz bei Hotelübernachtungen etc., zudem abhängig vom Land/Ort (z.B. teure Großstadt vs. günstige Kleinstadt) der Übernachtung. Bei Lehrkräften gibt es nur Inland vs. Ausland.



    Ich hatte weiter oben nicht vor, zu jammern. Jedoch gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die die häusliche Situation von Lehrkräften (und anderen!) beeinflussen können ("wenn man schon umzieht, achtet man darauf, dass... [z.B. man ein Arbeitszimmer hat]") . Wenn einzelne Politiker meinen, ein "Bashing" einiger Personengruppen zu betreiben (z.B. "gefühlt" zu große Wohnungen), dann kann man hier doch sicherlich auf Implikationen hinweisen.

    In meinem Singlehaushalt gilt als "Wohlfühltemperatur" 16,5 Grad...


    Mein Arbeitgeber setzt es voraus, dass ich ein Arbeitszimmer habe. Darf ich das überhaupt haben, oder übersteige ich damit die durch die Politik angedachte Quadratmeterzahl?

    Als ich hier einzog, hat mein Arbeitgeber es durch seine Abrechnungsvorschriften vorausgesetzt, dass ich bei Schüleraustauschen ein Gästezimmer für mitreisende Lehrkräfte zur Verfügung stelle (sonst hätte ich kein Tagegeld bei meinen Fahrten ins Ausland erhalten). Denkt die Politik auch an diese weiteren zusätzlichen Quadratmeter?

    Ich kann zur Arbeit laufen, lasse also mein Auto stehen (auch für Einkäufe etc., zudem habe ich eine Bahncard). Das Benzin, das andere "verfahren", muss für mich also nicht importiert werden. Gibt es hierfür "Bonuspunkte"?


    Was ich mit den Beispielen zeigen möchte: Eine pauschale Lösung kann kaum angemessen/gerecht sein. Eine individuelle Lösung wird es wahrscheinlich (sicherlich?) nicht geben.

    Jetzt stellt sich die Frage, wer die größte Lobby hat... (Lehrkräfte werden es nicht sein, aber vielleicht die Energielieferanten :dollar:?)

    Weil bald Ostern ist, wünsche ich mir "Easter" von Marillion :)

    Weil gerade Osterferien sind, gibt's das hier in der Version aus dem Home-Office:



    Das Motto "Wunschkonzert" ist schwierig... Ich bin musiktechnisch gerade wunschlos glücklich - welchen Ohrwurm empfehlt ihr mir?

    Noch ein Erfahrungswert:

    Bisher haben wir immer recht eindeutige Beweise finden können. Wenn man die Schüler dann "anspricht", versuchen sie zunächst, sich rauszureden. Meist bewirken die Ausflüchte das Gegenteil ;-)

    Zum Schluss eines Gesprächs geben sie dann zu, mindestens "involviert" gewesen zu sein. (Und auf der Basis kann man weiterarbeiten.)


    Was ich den SuS immer deutlich mache:

    Natürlich ist ein Vergehen (egal ob dieses hier oder andere) schwerwiegend. Aber sie sind noch minderjährig, die Konsequenzen werden sich "in Grenzen" halten. Es gibt vielleicht Sozialstunden oder andere Maßnahmen. (Ist an der Stelle vielleicht ein wenig "schöngeredet".) Den Konsequenzen wird man sich stellen müssen. Aber was wäre die Alternative? Es gibt immer Mitschüler (oder andere Menschen), die ebenfalls wissen, was man angestellt hat. Solange ein Schüler noch nicht durch Schule und/oder Polizei "entlarvt" wurde, ist dieser den Mitwissern "ausgeliefert" / durch diese erpressbar etc. Einer solchen Situation entgeht man, wenn man einräumt, vielleicht doch was mit "der Sache" zu tun zu haben.

    Die dann unumgängliche Konferenz zu Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen dient, das muss man allen SuS und deren Eltern immer wieder sagen, nicht dazu, zu bestrafen, sondern pädagogisch einzuwirken. Davor muss man als schulpflichtiger Schüler keine Angst haben. Man wird z.B. Auflagen erhalten, etwas für die Gemeinschaft tun müssen, ... Und bekommt hierüber, wenn man es annimmt, einen "roten Teppich" ausgerollt, um den Weg in die Schulgemeinschaft zurückzufinden.

    [Ausgenommen sind natürlich besonders massive Vorfälle, die auch bei Minderjährigen vielleicht zu einer Gefängnisstrafe führen. Aber darum geht es hier nicht.]

    wenn die Schule "Druck macht", um den Täter zu finden ... kann sich das in irgendeiner Form negativ auf die anschließende Strafverfolgung auswirken?

    Mein Erfahrungswert: Nein, das hat keine Auswirkungen. Schließlich gibt es hier eine sehr klare Trennung über mehrere "Instanzen" hinweg. Die Schule wirkt pädagogisch auf die SuS ein (betreibt also keine "Strafverfolgung"). Sie tut dies, um den Schulfrieden zu sichern.

    Findet die Schule etwas heraus, reicht sie diese Informationen im Rahmen der Zusammenarbeit an die Polizei weiter.

    Die Polizei ermittelt. Sie bestraft aber nicht.


    Ich habe es schon erlebt, dass die Polizei (auch im Medienbereich) sich gern an die Schule gewandt hat mit der Frage, was man denn schon so an "Hinweisen" auf Täter hat finden können.

    PS:

    Ich schreibe in meinem Beitrag von "SuS" oder "Schüler*innen".

    Traurig, aber wahr: Statistisch gesehen sind das eher Schüler als Schülerinnen.

    Sowohl mit Blick auf Straftaten als auch auf mediale Nutzung.


    (Ich versuche zwar, in meinem Unterricht und sonstigem Handeln letzterem massiv entgegenzuwirken, aber viel Erfolg hat das leider auch heutzutage noch nicht :-( ) .

    "Erstellt hat die Datei ein Schüler, dem so etwas niemand zutrauen würde."

    Den Fall hatten wir schon mehrfach. Es war dann genau der Schüler, dem man es nie zugetraut hätte :-(

    Wie heißt es so schön: "With great power comes great responsibility". Einige Schüler, die sich für besonders kompetent im Bereich der "Neuen Medien" (="Neuland"?) halten, versuchen an ihrer Schule Einfluss zu nehmen auf den Bereich der Medien (bzw. diese zum Nachteil ihrer Mitschüler*innen oder der Schule zu verwenden).

    Erwischt wurden diese Schüler immer (also wohl doch kein Neuland für die Lehrkräfte, wohl aber für die SuS...).


    "Er selbst behauptet, dass andere seinen Zugang benutzt hätten."

    Das sollte laut euren Nutzungsbedingungen bereits "strafbar" sein. Passwörter dürfen nicht weitergegeben werden. Das kann sich natürlich ein Nachbar "absehen". Diese würde ich als erstes "ansprechen". Weitere Personen dürften keinen Zugriff auf die Daten haben. Damit beschränkt sich die Anzahl der "Verdächtigen" auf 3: linker Nachbar, rechter Nachbar, der Schüler selbst.

    Und wenn man dies liest: "Er konnte auch eine Reihe von Schülern benennen, die sein Passwort kennen. Wahrscheinlich kennt seine ganze Stufe das Passwort. Die Login Protokolle des Benutzers sprechen Bände.", scheint der Schüler von dem Problem zu wissen und nichts dagegen zu tun. Er trägt also mindestens eine Mitschuld. Sobald ich weiß, dass jemand anderes mein Passwort kennt (kennen könnte!), bin ich verpflichtet, dieses zu ändern!


    "Das geht nun schon seit fast zwei Jahren so."

    Das schränkt den Kreis der SuS ein. Es muss jemand in den "höheren" Jahrgängen sein, der bereits vor zwei Jahren genug "mediales" Wissen hatte, um dies durchzuführen.


    Ihr könnt weitere Hinweise verfolgen:

    Was veröffentlicht der Schüler auf YouTube noch? (neben den benannten Videos)?

    Gibt es sprachliche Besonderheiten? Wenn man das einmal bei einer Konferenz abspielt, sollten die Äußerungen des Schülers (bzw. seine "Argumentationsstruktur") mehreren Kollegen auffallen / einen möglichen Verdächtigen "liefern").

    Off topic:

    Ich fand die Ausgangsfrage (Energiesparmaßnahmen an Schulen) ja eigentlich ganz spannend. Vielleicht finden sich sogar Ideen, die man an der eigenen Schule umsetzen kann, ohne vom Schulträger abhängig zu sein.


    Die Diskussion, ob man als Lehrkraft Auto fährt, passt irgendwie nicht dazu. Erinnert mich irgendwie an das Thema aus dem Englischbuch der 5. Klasse: Vergleich Leben auf dem Land vs. in der Stadt...

    (Aber spannend zu lesen, wo ihr alle so wohnt :-) )

    wie sieht es in euren Schulen bezüglich Energieverschwendung aus?

    Wenn man an der Energieverschwendung arbeiten möchte, kann man sich auf den Weg zur https://klimaneutrale-schule.de/ machen.

    Neben dem Erfassen der Verschwendung & dem Vermeiden von Emissionen kommt dann irgendwann auch das Kompensieren ins Spiel. Das zu verbinden mit der Unterstützung von Schulen in anderen Regionen der Welt halte ich für eine sehr sinnvolle Idee.

    Wie geht man in anderen Bundesländern damit um ?

    In Niedersachsen darf "flexibel" mit der Schulpflicht umgegangen.


    In dem von dir genannten Fall könnte man den SuS / deren Eltern vielleicht ein "Hybridmodell" anbieten:

    Die Kinder nehmen am ukrainischen Onlineunterricht teil (sinnvoll, wenn diese dadurch einen Schulabschluss erhalten können). Falls möglich, tun sie dies in einem deutschen Schulgebäude - erhalten dort die notwendige Infrastruktur (PC, Internet, Ruhe, Konzentration).

    Zudem erhalten sie in der dt. Schule Kontakt zu Gleichaltrigen vor Ort. Falls der Online-Unterricht nicht den gesamten Vormittag / alle Tage in Anspruch nimmt, werden sie für die verbleibende Zeit in eine altersgerechte Klasse integriert und/oder erhalten Deutschunterricht.

    Im nächsten Schuljahr (nach dem ukrainischen Schulabschluss) erhalten sie dann die Möglichkeit, im deutschen Schulsystem ebenfalls Fuß zu fassen & einen weiteren (deutschen) Abschluss zu erlangen.

    Ich renne ja immer noch den Zeugnisunterschriften vom Halbjahr hinterher.

    Best of Elternnachfragen:

    Na ja, die Eltern bestätigen mit der Unterschrift ja nur die Kenntnisnahme des Zeugnisses. Je nach Formulierung der Nachfrage bestätigt ja auch die Nachfrage die Kenntnisnahme.
    Kann also bei den SuS / deren Eltern als erledigt abgehakt werden ;-)

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