Beiträge von Plattenspieler

    Auf der Seite des Kultusministeriums steht das ab einer Inzidenz von 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht ist. Da verstehe ich nicht so ganze was der SL deiner Schule mit "nicht bewerben" meint.

    Sie meint: die Testung zu Hause nicht bewerben, sondern die SuS sollen möglichst in der Schule getestet werden. Ist bei uns auch so. Ich sehe Argumente für beide Vorgehensweisen (zu Hause testen vs. in der Schule testen).

    Die Info ist ja schon letzte Woche rausgegangen. Da solltest du eurem zuständigen Team dringend den Tipp geben, dass die vorgesehene Planung nicht mit der Teststrategie des Landes kompatibel ist.

    Wobei Wechsel nach 2 bzw. 3 Tagen in der Woche nicht untersagt ist.

    Wie soll ich alle wieder auf den gleichen Stand bringen?

    Warum musst du alle auf den gleichen Stand bringen? Waren sie vor Beginn des Fernunterrichts alle auf dem gleichen Stand?

    Eltern die klagen gibt es natürlich auch bei uns und Eltern die meinen, ihr Kind wäre nicht adäquat auf die Prüfung vorbereitet worden, weil Lehrkraft x das Fach noch nicht einmal studiert hat haben zumindest mal einen möglichen Ansatzpunkt gefunden.

    Woher wissen denn Eltern, welcher Lehrer welche Fächer studiert hat?

    An Grundschulen und SBBZ ist es alltäglich, fachfremd zu unterrichten, gerade auch Mathematik, weil die meisten im Studium eher Deutsch wählen. Auch in der Sek. 1 wird das - insbesondere an Gemeinschaftsschulen - immer alltäglicher. Die meisten Schulen dürften froh sein, wenn du von dir aus Bereitschaft zeigst, auch Mathematik zu unterrichten.


    Meine Empfehlung wäre aber, Mathematik noch als Erweiterungsfach zu studieren.

    Zur Info bzgl. Erweiterungsfächern hier einmal exemplarisch von der PH Heidelberg: Erweiterungsfach M.Ed. Sekundarstufe I - Pädagogische Hochschule Heidelberg (ph-heidelberg.de)


    Dann stehst du fachlich und fachdidaktisch auf sicheren Beinen und es ist mit Sicherheit auch ein Bonus für die Einstellung in den Schuldienst (ich weiß nicht, wie da die Chancen mit deinen Fächern stehen ...?).

    Ich weiß allerdings nicht, wie es dann im Referendariat wäre. Da wird m. W. in BW für die Sek. I nur noch in zwei Fächern ausgebildet.

    Diese Maßnahmen verringern die Ausbreitun des Virus.

    Das ist die Frage. Schulen, Restaurants, Einzelhandel und Sportbetriebe sind weitgehend geschlossen und trotzdem steigen die Zahlen. Die Leute treffen sich privat. Ob das so viel besser ist als in den genannten Einrichtungen mit Hygienekonzepten und Dokumentation und somit Nachverfolgbarkeit der Kontakte?

    Aber das ist eine andere Diskussion. Das müssen wir hier im Thread nicht aufrollen.

    AstraZeneca bietet 100% Schutz vor schweren Verläufen. Man müsste schon genauer kucken, was „besser“ denn heißen soll.

    Natürlich ist Schutz vor schweren Verläufen besser als gar kein Schutz.

    Gerade hier im Forum wird aber oft betont, dass auch ein milder Verlauf kein Schutz vor Langzeitfolgen ("longcovid") sei. Insofern ja: Ich finde gar keine Infektion besser als nur einen milden Verlauf.

    Aber selbst wenn wir mehr Geld auf den Tisch legen, könen wir nur den Impfstoff kaufen, den uns einer verkauft.

    Die USA und Israel, die immer als positive Beispiele genannt werden, haben (früher) mehr Geld auf den Tisch gelegt, und unter anderem deshalb wurden ihnen mehr Impfstoffe verkauft. Warum hätte das bei uns nicht klappen sollen?

    Weltweit gesehen, haben wir nur einen Bruchteil des Impfstoffes, den wir brauchen.

    Man hätte natürlich auch Geld in die Hand nehmen können, um frühzeitig Produktionszentren für Impfstoffe auf- und auszubauen. Das würde uns deutschland- und weltweit helfen.

    50 - 60 Gruppen?! :_o_)


    Aber auch 50 - 60 SuS ist viel für eine eher kleine (zumindest sprachst du mal von einem kleinen Kollegium?) Grundschule.


    Kommen die alle wegen berufstätiger Eltern oder auch aus pädagogischen Gründen?

    Was du implizit einforderst, nämlich absolute Sicherheit für alle, gibt es nicht.

    Aus dem Kontext, worum es beim Impfen geht, entsteht ein Abwägung, die wir als Gesellschaft vornehmen müssen.

    Selbstverständlich.


    Die ganze Corona-Politik besteht aus Abwägungen. Auch was Schule, Wirtschaft etc. betrifft. Da beschwören aber viele - ich weiß nicht, ob das auf dich auch zutrifft - diese vermeintliche "absolute Sicherheit für alle", die dann aus der kompletten Schließung aller Einrichtungen des Bildungswesens, Einzelhandels, Sports, der Gastronomie usw. folgen soll. Die gesellschaftlichen Folgen dieser Maßnahmen werden wir noch lange spüren.


    Was wir bei den Abwägungen bezüglich des Impfens aber berücksichtigen müssen: Es gibt Alternativen zu den Vektorimpfstoffen, die weniger (schwere) Nebenwirkungen hervorrufen und auch noch besser wirken. Nur waren die EU und Deutschland zu spät dran und wollten nicht genug Geld dafür ausgeben. Und dann wird uns Bürgern erzählt, AZ sei so ein sicherer und wirksamer und wundervoller Impfstoff und - mindestens implizit - wer ihn nicht wolle, schade damit der Gesellschaft.

    Aber klar, mit A12 bist du sowieso von allen Lehrern ganz unten angesiedelt.

    Fachlehrer beginnen mit A 9 und können bis maximal A 11 aufsteigen.

    Wird bei den "Heilpädagogischen Förderlehrern" in Bayern nicht anders sein?

    Aber klar, von den "wissenschaftlichen Lehrkräften" ist man mit A 12 unten angesiedelt. Realschule/Sekundarstufe und Sonderpädagogik aber auch nur A 13 mit - im Vergleich zu Gymnasium und beruflicher Schule - sehr wenigen Aufstiegschancen (Funktionsstellen).

    40.

    Nachdem es allein in Deutschland bislang 42 bekannte Fälle sind, werden es weltweit deutlich mehr sein.

    (Ich hatte nicht nach Toten, sondern nach den Hirnvenenthrombosen gefragt.)

    Mit 40 Toten kann man Stimmung machen

    [...]

    Wie sind diejenigen diffamiert und angefeindet worden, die vor allem zu Beginn der Pandemie zumindest teilweise neutral darauf hinwiesen, dass vor allem die sehr Alten und Vorerkrankten an Covid-19 sterben? Jedes Leben sei schützenswert, das sei das Wichtigste usw. Aber jetzt Tote nach der Impfung: Das ist halt ein Kollateralschaden, "ein Haar in der Suppe", das müsse man hinnehmen, wer darauf hinweist, "mache Stimmung" ...

    mit einer Wahrscheinlichkeit von Hirnvenentrombose, die nicht höher als bei Ungeimpften liegt

    Nach meinem Kenntnisstand liegt sie nach einer AZ-Impfung sehr wohl deutlich höher. Sonst wäre der Impfstoff auch nicht mehrere Male gestoppt worden und jetzt nur noch für Ältere zugelassen.

    In den USA wird ganz aktuell übrigens die Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson aus dem gleichen Grund ausgesetzt.

    Diejenigen, die mit einer nicht erhöhten Wahrscheinlichkeit argumentierten, bezogen sich meines Wissens auf Thrombosefälle allgemein, aber nicht auf diese spezielle Form von Thrombose.

    Obacht! Schläfst du regelmäßig? Würd' ich nicht machen — die meisten Menschen sterben im Bett.

    Den Seinen gibts der Herr im Schlaf.

    (aus Psalm 127)

    Dann hatte man bei AstraZeneca ein Haar in der Suppe gefunden. Sputnik ist von den Russen und die Chinesen machen überall Glutamat rein.


    Ernst nehmen kann ich derlei nicht.

    Wie viele Fälle von Hirnvenenthrombosen, davon nicht wenige mit tödlichem Ausgang, es weltweit nach der AZ-Impfung gab, hast du mitbekommen? Das waren überwiegend junge und gesunde Menschen, die bei Corona-Infektion ein eher geringes Risiko gehabt hätten (wenn sie sich überhaupt infiziert hätten).

    Diese Todesfälle sind für dich "ein Haar in der Suppe?!


    Und warum sollte das bei den anderen Vektorimpfstoffen anders sein? Bei Johnson & Johnson hat man ja auch bereits erste Verdachtsfälle und die EMA prüft. Sputnik ist genauso ein Vektorimpfstoff mit Adenoviren.


    Von möglichen Langzeitfolgen ganz abgesehen. Bei AZ gab es damals auch einzelne Artikel, in denen auf ein - sehr geringes, aber vorhandenes - Risiko der Karzinogenität hingewiesen wurde. Auch in seriösen Medien. Ein weiteres "Haar in der Suppe"?

    Ihr beide habt natürlich auch das Glück, dass in BW Lehrkräfte aller Schulformen schon impfberechtigt sind. Und für uns alle hier war es glücklich, dass AZ dann nur noch für die Älteren empfohlen wurde. Dennoch hätte ich auch lieber noch länger gewartet als mich damit impfen zu lassen.

    Bei uns wurden die Erzieher beispielsweise über den Kreis organisiert mit mobilen Teams in der Stadthalle geimpft. Die Termine wurden nach Kita gestaffelt und die Mitarbeiter entsprechend informiert. Bei Grundschulen dürfte es ähnlich gewesen sein.

    Damit schön alle sehen, wer aus dem Team/Kollegium sich gleich impfen lässt und der soziale Druck da ist, den AstraZeneca-Stoff zu nehmen ... :_o_(

    Da bin ich hier schon froh, dass ich hier ohne Rechtfertigungsdruck warten konnte, bis es für uns BioNTech-Pfizer gibt.

    Meine Nichte ist gerade in Quarantäne, weil der Schnelltest ihrer Erzieherin positiv war (PCR Ergebnis steht noch aus)

    Wird das bei euch tatsächlich so angeordnet? Solange kein positiver PCR-Test vorliegt, muss hier niemand in Quarantäne. Bis zum positiven PCR-Test weiß das Gesundheitsamt ja nicht einmal von dem Fall.


    (Dass es trotzdem sinnvoll ist, sich freiwillig zu isolieren bei positivem Schnelltestergebnis einer Kontaktperson, ist klar.)

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