Beiträge von Plattenspieler

    Tommi Sonderpädagogen machen (sonderpädagogische) Diagnostik, schreiben Gutachten und Förderpläne, führen Beratung durch und setzen individuelle Bildung und Förderung um. Auch - und gerade - in der Inklusion. Hier sind sie teilweise in verschiedenen Schulen gleichzeitig eingesetzt und müssen sich überall mit unterschiedlichen Systemen arrangieren und mit verschiedenen Kollegen kooperieren.

    Wenn die Sonderpädagogen bei euch sich tatsächlich so weitgehend raushalten und unvorbereitet kommen sollten, dann scheint mir das ein individuelles/schulisches Problem zu sein, und keines, das Sonderpädagogen grundsätzlich betrifft. Ich könnte auch individuelle negative Erfahrungen mit Regelschulkolleginnen wiedergeben (wobei die positiven Erfahrungen eindeutig überwiegen).

    Übrigens schreibe ich natürlich Tests und verfasse natürlich die Zeugnisse aller meiner Schüler selbst (bin allerdings nicht/wenig in der Inklusion).

    Wir reden hier auch nicht über normal im Allgemeinen sondern darüber, dass wieder normaler Unterricht stattfinden soll.

    So ist es.

    Und ich vermute, dass es der Mehrheit der Lehrkraft vor allem darum geht, dass man die Kindert wieder regelmäßig komplett im Präsenzunterricht hat.

    Mir auch.

    Ich denke aber, dass es bei der Frage nach normalen Unterricht nicht um diese Feinheiten geht.

    Bei der Frage, wie gut mich die SuS verstehen können und wie gut ich sie, wie gut sie mich (mit Mimik) sehen können und wie gut ich sie, sind für mich keine Feinheiten, sondern wesentlicher Aspekt davon, wie gut und förderlich der Unterricht sein kann.

    Ähnlich ist die Wahrnehmung bei den Unterschieden zu FöS-Lehrkräften

    Die Wahrnehmung mag (bei manchen) ähnlich sein. Der Sachverhalt ist ein gänzlich anderer. Zumal die meisten von uns auch bei A 13 bleiben ohne wesentliche Aufsstiegschancen außer Schulleitung o. Ä.

    So einfach "aufsteigen" kann man doch gar nicht mehr, oder (zumindest in Nds. nicht)? A14-Stellen sind Beförderungsstellen, auf die man sich bewerben muss und die - logischerweise - dann neben dem Mehr an Gehalt auch mit zusätzlichen Aufgaben verbunden sind.

    Vermutlich wird mir jetzt gleich wieder von Gymnasialkollegen aus meinem Bundesland widersprochen, aber ich bleibe dabei: Wer aufsteigen will, wird problemlos aufsteigen. In einem anderem Thread war hier vor kurzem von den "kleinen A13ern" die Rede. Tja, an den anderen Schulformen bleiben die meisten Kollegen bis zur Pension "kleine A13er" ...

    Mir fällt jemand ein, der nur hier zu sein scheint, um Horrorszenarien bzgl. der Corona-Pandemie zu verbreiten, und der meines Wissens auch nie etwas Schulbezogenes geschrieben hat. (Außer natürlich, dass sich in Schulen das Virus massenhaft ausbreite und man Präsenzunterricht deshalb keinesfalls verantworten könne.)

    Stehgreif

    Was ist das?

    Ich hätte mit 4,0 abschließen können und der Job wäre mir sicher gewesen.

    Gilt wohl für die meisten von uns.

    m26 Jahre, also nicht mehr der Jüngste

    26 ist jung!

    - Hauptschule bis 10. Klasse in NRW


    - Oberstufe Gymnasium [...]

    Dann vermutlich ohne Latinum, das man m. W. für Geschichte überall und für Deutsch je nach Bundesland/Uni noch machen müsste?


    Deine Kommasetzung wirkt indes auch nicht wie die eines designierten Deutschlehrers.

    Ich denke mir ganz oder gar nicht: Entweder Lehrer am Gymnasium oder kein Lehrer.

    :?: Lehrer an anderen Schulen sind keine "ganzen" (richtigen) Lehrer?

    Ich habe es so verstanden, dass bei jeder einzelnen Ansteckungsmöglichkeit (also Kontakt zu einem Infizierten) die Chance, sich nicht anzustecken, 65% ist und 35%, sich anzustecken.

    :?:


    xy % Impfschutz bedeutet doch immer, dass so viel Prozent geringer die Wahrscheinlichkeit ist, sich in einem bestimmten Zeitraum zu infizieren verglichen mit Ungeimpften. Oder habe ich das falsch verstanden?! So werden doch die Studien (mit Vergleichs-/Placebogruppe) durchgeführt?


    Bei der Definition, von der du ausgehst, müsste man ja erst einmal "Ansteckungsmöglichkeit" definieren - "Kontakt zu einem Infizierten" lässt ja viel offen (Dauer, Nähe, Form, Schutzmaßnahmen, ...). Außerdem hätten wir da ziemlich schnell eine 'Durchseuchung', wenn bereits bei Geimpften (!) bei jeder Begegnung (s. o.) ein Drittel Ansteckungswahrscheinlichkeit bestünde ...

    Es kann immer weiter schlimmer werden, bis wir bei einem tatsächlichen Massensterben und einer kollapsartigen Entwicklung ankommen, wenn wir nicht reagieren. Kann schon sein, dass wir den Point of no return überschritten haben, ab dem das Winterhalbjahr ab jetzt für immer mit Lockdowns einhergehen wird.

    Hattest du dich nicht einst beschwert, als man dir "Panikmache" vorgeworfen hat?

    Wie soll es bei einer so geringen Letalität zu einem "Massensterben" kommen?

    Glaubst du wirklich, die Bevölkerung (in Deutschland, in anderen Ländern) wird dauerhaft regelmäßige Lockdowns mitmachen?

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