Bei uns hat es in den letzten 5 Jahren 3x gebrannt. Aber alles kleinere Brände, wie Mülleimerbrand, weil ein Kollege einen noch glühenden Zigarettenstummel reinwarf. Es sind nicht immer die Schüler 😉.
Beiträge von Frechdachs
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Ich frage mich bei der Inklusion Körperbehinderter (klassisch: Schüler im Rollstuhl) immer, wie wir die evakuieren sollen, wenn der Fahrstuhl nicht benutzt werden darf?
Wir tragen sie raus. Der Rollstuhl bleibt im Gebäude. Ähnlich bei Menschen mit Krücken.
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Bei uns ist die Schule mittlerweile auch sehr kahl, fast schon trostlos.
Bei mir im Klassenraum wurde sogar eine, in Wasser stehende Wasserpflanze brandgefährlich eingestuft.
Hab dann den Zuständigen aufgefordert mit in den Chemieraum zu kommen, um die Pflanze anzuzünden.
Die Einstufung wurde zurückgenommen.
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Das sind Fälle, die angeführt werden, wenn es um die negative Entwicklung von Bürokratie in Deutschland geht. Brandschutz hat seine Berechtigung, aber er muss am Ende auch mit realen Lebens- und Arbeitsbedingungen (und nicht nur im theoretischen Konstrukt) umsetzbar sein, wo man eindeutig hier an seine Grenzen kommt.
Ich schließe mich für Österreich an
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Ich finde, Lehrer sollten überhaupt keine Klassenfahrten organisieren und begleiten müssen. Ganz ehrlich, in welchem anderen akademischen Beruf ist es normal, dass man zusätzlich zu seiner eigentlichen Tätigkeit ein mehrtägiges Projekt komplett selbst organisiert und dann mehrere Tage unter Bedingungen arbeitet und lebt, die mit professionellen Standards wenig zu tun haben? Essen, Betten... das würde sich keine andere Akademikerin gefallen lassen!
Der organisatorische Aufwand im Vorfeld ist enorm: Planung, Buchung, Kommunikation mit Eltern, Einsammeln von Geldern, individuelle Absprachen und das alles neben dem ganz normalen Schulalltag. Bei der Fahrt selbst ist man dann 24/7 im Dienst, ohne echte Pause, ohne Rückzugsmöglichkeit, ständig in der Verantwortung.
Und die Rahmenbedingungen vor Ort tragen nicht gerade dazu bei, dass man diese Belastung gut auffangen kann. Ja, man hat in der Regel ein Einzelzimmer, aber die Qualität hat mit dem, was man aus beruflichen Kontexten (und damit muss man nicht einmal auf Akademikerniveau vergleichen, auch mit geringerer Qualifikation erlaubt sich kein Unternehmen die Mitarbeiter so unterzubringen) sonst kennt, so absolut gar nichts zu tun. Die Betten sind schlecht, die Ausstattung schlicht, das Essen auf Jugendherbergsniveau.
Ich finde, da passt einfach vieles nicht zusammen. Auf der einen Seite eine enorme Verantwortung und Dauerbelastung, auf der anderen Seite Bedingungen, die weit hinter dem zurückbleiben, was in anderen akademischen Berufen selbstverständlich wäre, wenn man dienstlich unterwegs ist. Meilenweit!!!
Und dann wundert man sich, dass immer weniger Lehrkräfte bereit sind, das mitzumachen. Viele sagen irgendwann: „Das tue ich mir nicht mehr an.“ Oder sie reduzieren bewusst ihre Belastung, ziehen sich aus solchen Aufgaben zurück oder verlassen den Beruf ganz. Genau solche zusätzlichen Anforderungen tragen dazu bei, dass der Lehrerberuf unattraktiver wird und der Lehrkräftemangel weiter zunimmt.
Das Mindeste wäre, dass man die Reise extern organisieren lässt. So mache ich es übrigens, wenn ich mal wieder in den sauren Apfel beißen muss. Das kostet die Schüler/innen dann mehr, aber das ist ja egal. Ich werde nicht meine Freizeit (und damit mein persönliches Geld!) opfern die Fahrt selber zu organisieren. Es bleibt auch mit Unternehmen immer noch genug.. ja, viel viel viel zu viel Arbeit!
Viele meiner Kollegen weigern sich bereits. Bin am Überlegen diesen Boykott künftig mitzumachen. Was ich dieses Schuljahr wieder erlebt habe ... (Kopfschüttel).
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Du musst noch die Induktionsphase beachten. In Deutschland gibt es noch das Referendariat. Die Induktionsphase ist zwar auch der praktische Teil der Ausbildung, aber lange nicht mit dem Referendariat vergleichbar. Die Induktionsphase hat etwa das Niveau und Anforderungsprofil eines Blockpraktikums im Studium in Deutschland. Dir könnte also ein Teil der Ausbildung fehlen.
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Alles Gute und viele liebe aus Österreich

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Kann man nicht in den Konferenzen korrigieren?

Ja

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Wenn du die Position vertrittst, dass "Unverträglichkeit" in Bezug auf Zöliakie der falsche Begriff ist, legitimer Einwand, welchen passenderen Überbegriff würdest du für alle negativen körperlichen Erscheinungen als Reaktion auf Lebensmittelkonsum wählen?
Klar freut sich jeder und jede, wenn auf Vorlieben sowie gesundheitliche Aspekte geachtet wird. Innerhalb der Familie und gegenüber engen Freunden (m/w/d) sollte das auch Berücksichtigung finden. In anderen sozialen Kontexten ist das schlichtweg unverhältnismäßig. Bevor jemand eine glutenfreie, eine laktosefreie, eine vegane, eine omnivore, eine soja- oder erdnussfreie, eine besonders proteinhaltige, eine zucker- oder salzarme und eine halal oder koschere Option anbietet, um möglichst alle Ernährungsformen (inklusive negativer körperlicher Erscheinungen als Reaktion auf Lebensmittelkonsum), die in sehr heterogenen Konstellationen durchaus vorkommen können, zu beachten, wäre die Konsequenz eher, dass die Person gar nichts mitbringt, weil sie diesen Aufwand nicht betreiben möchte. Davon wiederum hätte am Ende auch keiner was, auch wenn dann zumindest alle gleichermaßen verzichten müssen, was wohl auch eine Form von Chancengleichheit wäre.
Daher mein Vorschlag, dass jeder und jede eigenverantwortlich entscheidet, ob er oder sie zugreift, und wenn jemand nicht möchte oder darf, ist das auch OK.
Ich gehöre zu denjenigen, die nichts mehr mitbringt. Und genau aus diesen Gründen, die du nennst. Es wurde mir zu aufwändig und empfinde diese Forderungen sehr undankbar.
Hab früher oft etwas mitgebracht, zu Festen im Jahreskreis, inkl. Ramadan, Geburtstagen, mal so zwischendurch. Mein letzter Versuch war, mit der Klasse etwas zu bestellen und es auszugeben. Aber auch da wurde gemeckert, weil es in dem italienisch-türkischen Restaurant keine Frühlingsrollen gab. Jetzt gibt es halt gar nix mehr.
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Also uns wurde auch mal das Kaffeetrinken verboten, auf dem Pausenhof sähe es gelangweilt aus und auf dem Weg könne man sich verbrühen. Kontrollfreaktum war allerdings auch sonst ein Problem... Ist halt die Frage, ob man das Verbot ignoriert oder der/dem Chefin sein oder ihr Pläsierchen lässt...
Ein Kaffeeverbot würde ich nicht überleben 😉😂. Das wäre für mich ein Grund, die Schule zu wechseln.
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Mich würde ja tatsächlich interessieren ob man in Österreich mehr Geld bekommt, wenn man Klassleitung ist. Frechdachs
Altes Dienstrecht: ja
Bin altes Dienstrecht, sind etwa 100€ 10x/Jahr.
Neues Dienstrecht: Nein, wird aber als PD-Stunde angerechnet. PD-Stunden sind 2h pro Woche, die man für Schüler machen muss, aber kein Unterricht sein dürfen.
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Es gibt ja keine Pflicht, Klassenlehrer zu sein – glaub in Ö sagt man eher ‚Klassenvorstand‘, oder? Dann fallen ja all die Ausflüge und Elternabende schon mal weg.
Die Netto-Stundenlohn-Berechnung bezieht sich übrigens nicht auf Klassenlehrer. Soweit ich weiß, gibt’s für solche Zusatzaufgaben noch extra Kohle – in Ö wird das alles oben drauf bezahlt, soweit ich richtig informiert bin. Keine Garantie.
Ausflüge müssen zu zweit stattfinden. Lehrer, die nicht Klassenvorstand sind, begleiten die Klassenvorstände.
Bezahlte Zusatzaufgaben gibt es nur im alten Dienstrecht.
Man hat außerhalb vom Unterricht noch viele weitere Aufgaben.
Ich halte diese Ansichten des Threaderstellers für Blödsinn.
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Ich war 29 und die zweitjüngste.
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Meine Vermutung:
Wir haben keinen geregelten Feierabend und einem Perfektionismusdrang wird keine Grenzen gesetzt.
Es gibt keinen Gong, der den Feierabend einläutet. Es hintert uns niemand 2 Stunden über die optimale Schriftart für ein Arbeitsblatt nachzudenken, bzw das Arbeitsblatt 10mal neu zu entwerfen, bis wir aus Müdigkeit abends mit einem Ergebnis zufrieden sind. Die anderen 9 Entwürfe hätten vermutlich auch das Ziel erreicht. Korrekturen sind auch so ein Thema.
Hab mir an vielen Punkten schon selbst Grenzen gesetzt. Das schafft vielleicht nicht jeder.
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In einem meiner Fächer (hier nicht aufgeführt) habe ich mir sehr schwer getan und es auch nur mit Ach und Krach geschafft. Ich unterrichte es auch nicht.
Hab lange gebraucht, die Ursache dafür herauszufinden. Es lag mir einfach nicht und es passt nicht zu mir. Mein fachliches Interesse war sehr hoch und ist es auch noch. Aber als Referendarin hatte ich in diesem Fach Riesenprobleme eine Struktur aufzubauen und didaktisch gut umzusetzen usw. In meinen 2 anderen Fächern war es kein Problem. Es kann also auch am Fach liegen, das evtl nicht zu dir passt.
Ob mein Beitrag eine Hilfe ist, weiß ich nicht. Vielleicht ein kleiner Denkansatz.
Auf jeden Fall fühle dich gedrückt und versuche 3 bis 5 Punkte auf deiner "Mängelliste" anzugehen. Danach weitere Punkte. Keiner schafft es sich gleichzeitig in 30 Punkten weiterzuentwickeln.
Alles Gute 🥰
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Glückwunsch! Fundierter als wer? Als die Seiteneinsteiger? Als die Altgedienten? Kommunizierst Du das im Kollegium?

1. Schrieb ich bereits oben. Du hast mich zitiert! Und ich habe geantwortet.
2. Gehöre zu den älteren im Kollegium.
3. Normalerweise nicht. Ich denke mir meinen Teil. Oft werde ich aber gefragt, dann antworte ich. Biete oft dann auch Hilfe an.
Warum so ein passiv aggressiver Unterton? Bist du aufgrund deines Alterd frustriert? Nicht meine Baustelle.
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Wie bitte? Mir würde jetzt die Pfeife aus dem Mund fallen, wenn ich Pfeifenraucher wäre.
😂 nachvollziehbar. Ich suche manchmal, ob irgendwo eine versteckte Kamera hängt.
Ich verstehe es nicht! Was merkt man konkret?

Man merkt es, dass ich in viele Dingen fundierter ausgebildet bin. Das gibt mir mehr Sicherheit im Arbeitsalltag und vieles geht mir leichter von der Hand.
Auch Reflektieren. Klar, im Ref hat es mich manchmal heftig genervt - gebe ich zu. Aber es bringt was, etwas zu reflektieren. Wenn ich es anspreche, werde ich ausgelacht. Der Unterricht oder Situation xy ist vorbei, was denkst du noch darüber nach? Usw
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Ich nicht! Habe in der Realität noch nie eine Kollegin gesehen, die für ihren Job annähernd so ungeeignet war. Hatte für diesen Beruf überhaupt keine psychischen Voraussetzungen.
Dachte mir während des Films, so doof und naiv kann man in der Realität nicht sein, wie die Hauptdarstellerin die Lehrerin verkörpert hat.

Ich erlebe es täglich. 🥺 Bei uns gibt es kein Ref und das merkt man oft.
Auch wenn mein Ref eine Katastrophe war, aber ich schicke oft gedanklich Dank an mein ehemaliges Seminar und meinen Schulen (auch danach habe ich viel gelernt).
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Menno 😡
Ich remonstriere gegen die Gruppenzusammensetzung oder so ähnlich Kleiner böser Frosch!Komm zu mir in die Turnhalle, wir randalieren ein bisschen und trinken selbdtgebrannten 😂
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Kenne ich genauso. Es wurde sogar in der Lehrerkonferenz beschlossen, dass jede/r einen bestimmten Messenger installieren muss und sein Smartphone während es Unterrichts auf laut stellen muss und eingehende Nachrichten checken muss. Wie steht ihr dazu? Was sagen die Lehrratsmitglieder dazu?
Kann dort jeder Lehrer schreiben?
Dann zuspamen

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