Beiträge von Frechdachs

    Bei uns hat es in den letzten 5 Jahren 3x gebrannt. Aber alles kleinere Brände, wie Mülleimerbrand, weil ein Kollege einen noch glühenden Zigarettenstummel reinwarf. Es sind nicht immer die Schüler 😉.

    Ich frage mich bei der Inklusion Körperbehinderter (klassisch: Schüler im Rollstuhl) immer, wie wir die evakuieren sollen, wenn der Fahrstuhl nicht benutzt werden darf?

    Wir tragen sie raus. Der Rollstuhl bleibt im Gebäude. Ähnlich bei Menschen mit Krücken.

    Bei uns ist die Schule mittlerweile auch sehr kahl, fast schon trostlos.

    Bei mir im Klassenraum wurde sogar eine, in Wasser stehende Wasserpflanze brandgefährlich eingestuft.

    Hab dann den Zuständigen aufgefordert mit in den Chemieraum zu kommen, um die Pflanze anzuzünden.

    Die Einstufung wurde zurückgenommen.

    Das sind Fälle, die angeführt werden, wenn es um die negative Entwicklung von Bürokratie in Deutschland geht. Brandschutz hat seine Berechtigung, aber er muss am Ende auch mit realen Lebens- und Arbeitsbedingungen (und nicht nur im theoretischen Konstrukt) umsetzbar sein, wo man eindeutig hier an seine Grenzen kommt.

    Ich schließe mich für Österreich an

    Viele meiner Kollegen weigern sich bereits. Bin am Überlegen diesen Boykott künftig mitzumachen. Was ich dieses Schuljahr wieder erlebt habe ... (Kopfschüttel).

    Du musst noch die Induktionsphase beachten. In Deutschland gibt es noch das Referendariat. Die Induktionsphase ist zwar auch der praktische Teil der Ausbildung, aber lange nicht mit dem Referendariat vergleichbar. Die Induktionsphase hat etwa das Niveau und Anforderungsprofil eines Blockpraktikums im Studium in Deutschland. Dir könnte also ein Teil der Ausbildung fehlen.

    Wenn du die Position vertrittst, dass "Unverträglichkeit" in Bezug auf Zöliakie der falsche Begriff ist, legitimer Einwand, welchen passenderen Überbegriff würdest du für alle negativen körperlichen Erscheinungen als Reaktion auf Lebensmittelkonsum wählen?

    Klar freut sich jeder und jede, wenn auf Vorlieben sowie gesundheitliche Aspekte geachtet wird. Innerhalb der Familie und gegenüber engen Freunden (m/w/d) sollte das auch Berücksichtigung finden. In anderen sozialen Kontexten ist das schlichtweg unverhältnismäßig. Bevor jemand eine glutenfreie, eine laktosefreie, eine vegane, eine omnivore, eine soja- oder erdnussfreie, eine besonders proteinhaltige, eine zucker- oder salzarme und eine halal oder koschere Option anbietet, um möglichst alle Ernährungsformen (inklusive negativer körperlicher Erscheinungen als Reaktion auf Lebensmittelkonsum), die in sehr heterogenen Konstellationen durchaus vorkommen können, zu beachten, wäre die Konsequenz eher, dass die Person gar nichts mitbringt, weil sie diesen Aufwand nicht betreiben möchte. Davon wiederum hätte am Ende auch keiner was, auch wenn dann zumindest alle gleichermaßen verzichten müssen, was wohl auch eine Form von Chancengleichheit wäre.

    Daher mein Vorschlag, dass jeder und jede eigenverantwortlich entscheidet, ob er oder sie zugreift, und wenn jemand nicht möchte oder darf, ist das auch OK.

    Ich gehöre zu denjenigen, die nichts mehr mitbringt. Und genau aus diesen Gründen, die du nennst. Es wurde mir zu aufwändig und empfinde diese Forderungen sehr undankbar.

    Hab früher oft etwas mitgebracht, zu Festen im Jahreskreis, inkl. Ramadan, Geburtstagen, mal so zwischendurch. Mein letzter Versuch war, mit der Klasse etwas zu bestellen und es auszugeben. Aber auch da wurde gemeckert, weil es in dem italienisch-türkischen Restaurant keine Frühlingsrollen gab. Jetzt gibt es halt gar nix mehr.

    Also uns wurde auch mal das Kaffeetrinken verboten, auf dem Pausenhof sähe es gelangweilt aus und auf dem Weg könne man sich verbrühen. Kontrollfreaktum war allerdings auch sonst ein Problem... Ist halt die Frage, ob man das Verbot ignoriert oder der/dem Chefin sein oder ihr Pläsierchen lässt...

    Ein Kaffeeverbot würde ich nicht überleben 😉😂. Das wäre für mich ein Grund, die Schule zu wechseln.

Werbung