Beiträge von chilipaprika

    Wieso eine solche "Masterthesis" von einem halbwegs wissenschaftlichen Lehrstuhl (sic!) überhaupt noch angenommen? Die Studierende kann sich doch letztlich von ihren eigenen Klischees nicht loslösen oder aber hatte einfach keine zündende Idee für ihre Abschlussarbeit. Ganz, ganz gruselig. Das ist GK Pädagogik Niveau - und selbst das wäre noch fast eine Beleidigung gegenüber den KursteilnehmerInnen...

    eyh bitte!!

    So was würde ich schon in der EF im Pädakurs schnell austreiben!

    Aber mögen sich gerne die Experten für deutsche Linguistik dazu äußern.

    Da würde ich im Forum dich herbeirufen.

    Ich weiß tatsächlich nicht, warum der Titel seit zwei Jahren nicht klick macht. Ich SEHE die Bedeutung, aber offensichtlich BEGREIFE ich es in meinem Gehirn nicht.
    Warum auch immer. manchmal ist es so bei Wörtern, sie lassen sich nicht mit Inhalt füllen. Seltsam

    und jetzt halb inhaltliche Frage: ist der Satz im Betreff richtig? er stört mein Sprachempfinden seit 2 Jahren, mein unsprachlicher Ehemann stört sich eh an nichts und übernimmt meine Artikelfehler, da frage ich lieber nicht nach.

    FALLS jemand jetzt absichtlich Fehler macht, bitte unterlasst das, seid gute Vorbilder und korrigiert diesen Titel!

    Vermutlich liegt es daran, dass der Begriff "Aufsichten" für die Hofaufsichten als auch für "Vertretungen ohne Vertretung" à la "ich passe auf, dass keine*r sich umbringt, muss die ganze Stunde im Klassenraum sein, mache aber keinen Mathe-Unterricht" verwendet wird. Solche Mehrarbeit auf dem Vertretungsplan verstösst gegen einen befristeten Teilzeitvertrag, es ist ja Mehrarbeit und nicht Teil der Dienstpflichten.

    Also wir haben einige Kollegen, die einer Nebenbeschäftigung nachgehen und dann auch eher so 15-18 Stunden machen. Unsere Schulleitung sagt immer: es ist mir lieber, dass die ihre paar Stunden gut machen und dann bei Mangel auch der Schule mal entgegen kommen, als dass sie ausfallen oder ganz gehen.

    Klar, als wir gerade Probleme hatten wegen des Ausfalls von Schwangeren, wurden die dann auch als erstes gefragt.

    Hängt wahrscheinlich wirklich von der Schule und dem Klima dort ab.


    Jetzt, wo du es schreibst, fällt mir genauso ein Fall an meiner Schule ein: Ein Kollege, der Elektrotechnik und Informatik unterrichtet, hat auch eine Nebentätigkeit angemeldet (Öko-Landwirtschaft) und unterrichtet seit Jahren nur noch 15 oder 16 Stunden. War bisher ebenfalls kein Problem für ihn die Teilzeit genehmigt zu bekommen.


    So: 18 Stunden wären (Höchstgrenze) nicht mal 75%.
    Ich finde Quellen, dass ich nebenbei (genehmigungspflichtig) 20% meiner Arbeitszeit arbeiten darf, das heißt bei 30 Stunden (und ein paar Zerquetschte) eine Nebenbeschäftigung im Umfang von maximal 5-6 Stunden? (und 40% des Einkommens, aber das wird ja nicht DIE problematische Grenze sein).
    Kommen sie damit hin?

    Vor einigen Jahren hatten die rheinland-pfälzischen Ref-Absolvent*innen einen Bonus auf die Einstellungsnote. Also Quasi ein Malus für die BL-Fremde, aber positiv ausgedrückt auf die eigenen Absolvent*innen.
    Neben dem Vorteil, das eigene System kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen also auch ein wichtiger zu berücksichtigender Punkt.

    und manchmal wünscht man sich eine andere Gesellschaft, ohne selbst die Sperspitze der Veränderung zu sein.
    Ich MUSS nicht offen (und "zufrieden") mit meinen Problemen umgehen, nur um eben hoffen zu dürfen, dass die Anderen es nicht mehr als Probleme ansehen.
    Respekt vor jedem/jeder, der/die das tut. Aber es ist auch okay, das nicht zu können.

    Ich hatte vor ein paar Jahren versucht und meinem (sehr /zu netten) Schulleiter 3 Stunden Teilzeit errungen können (ich hätte 5 haben wollen, habe mich nicht getraut. Nach Unterrichtsverteilung hatte ich wieder 25 Stunden, dann habe ich gesagt, dass ich natürlich den Teilzeitantrag zurückziehe, statt Überstunden aufzubauen, die ich vielleicht irgendwann abbauen darf (bevorzugt da, wenn ICH das nicht will, also wenn man mir meine Klasse mitten im Halbjahr nimmt, um sie jemandem anderen zu geben).
    Dieses Zugeständnis wäre aber nicht das, was ich will, sondern eher 10-15 Stunden Reduktion UND in Kombination mit einer Nebenbeschäftigung. Das wird doch keine SL der Welt, die noch bei Sinnen ist, mitmachen. Meine Fächer werden gebraucht, ich reduziere (aus gesetzlicher Sicht: grundlos) und gehe einer Nebenbeschäftigung nach.
    Dass mein SL lieb ist und sagt, dass er versteht, dass ich was Anderes neben der Schule haben will, galt für die Reduktion um 3-5 Stunden. Bei Problemen, den Unterricht abzudecken, muss ich aber als Kinderlose nunmal dran glauben. Meinen Kolleg*innen mit Kindern darf man einfach nicht verbieten, 50% zu arbeiten (auch wenn sie es rational könnten), mir darf man es verbieten. Das heißt, SELBST ohne die Problematik der Nebenbeschäftigung (das wäre mir sekundär, ich kann mir auch genehmigungsfreie Beschäftigungen vorstellen), habe ich ein Problem und bin davon abhängig, eine zu nette SL zu haben, die die Belange der Schule nicht im Blick hätte.

    Genau.


    Und: mache ich etwas rückgängig (ich) oder mache ich etwas nicht (susannea, ich früher). Das sind auch (leider) unterschiedliche Situationen.

    Mit meiner damaligen Entscheidung habe ich mur meine heutige Entscheidung womöglich unmöglich gemacht.

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