Beiträge von chilipaprika

    Mist!!

    Halte in Ruhe bis August durch. Melde dich erst dann wieder krank, wenn es passiert, du weißt ja nicht, ob die OP nicht verschoben wird und warte ab.
    Definitiv nicht meine Stärke, aber eins habe ich gelernt: man kann nur abwarten.
    (Sage ich gerade voll überzeugt und heule den ganzen Tag seit 10 Tagen aus Panik vor dem Beil über meinem Kopf)

    In NRW erlebe ich gerade an meiner Schule (ja, wir sammeln) eher die 6 Monate, ggf. mit Verlängerung.
    Ich beende gerade das volle Schuljahr in der WE (und habe nächste Woche den Termin beim Amtsarzt. Das liegt daran, dass ich nicht in Köln bin und es also besonders schnell geht? (/Sarkasmus off, ich warte tatsächlich seit Februar darauf)

    Es ist wie alles im Lehrerleben: Geben und Nehmen.

    Ich gebe auch zu allen Konferenzen, spüre aber danach, dass ich mich nicht nur durchschleppe also lerne ich zu signalisieren, dass ich vll nicht 2 pädagogische Tage nacheinander schaffe.

    Ich verschiebe auch Termine aber es gibt Termine, sie sind unverrückbar, bzw. ICH versuche es auch nicht, ich habe ein Anrecht dazu und fange nicht an, ständig bei Praxen um Verschiebungen zu bitten.

    Und eins habe ich gelernt: der Arzt denkt sich was bei seinen Empfehlungen, er macht es nicht aus Gefälligkeit.

    Und zwischen Notenkonferenzen und ganztägige Teilnahme an Schulfest sehe ich durchaus Unterschiede für die Notwendigkeit im Rahmen der dienstlichen Aufgaben.

    Die Sozialpunkte entscheiden über die Zuteilung an ein Seminar, nachdem deine Note entscheiden konnte, dass /ob du einen Platz in NDS grundsätzlich bekommst.

    Wenn in Kunst oder deinem Zweitfach also innerhalb aller Zugelassenen mehr Leute mit Sozialpunkten als du gibt, bekommen sie das Seminar, du nicht.
    Anders gesagt: Du kannst mit 1,0 Kunst und Geschichte einen Refplatz bekommen, verheiratet mit Kind und zu pflegenden Eltern zu sein, wenn Geschichte wegen Überfüllung nicht zustande kommt, kriegst du auch keinen Refplatz an dem Seminar (in meinem Durchgang einigen Menschen mit Mangelfach und guten Noten passiert, Geschichte kam einfach in dem Semester nicht zustande, weil zuviele Reffis schon da waren).
    Du kannst also mit 1,1 Kunst und Erdkunde ohne Sozialpunkte von verheirateten Menschen "überholt" werden, egal in welchem Fach.
    Du kannst aber auch mit 3,0 aufgrund des "Mangelfach-Status" zugelassen werden und dein Wunschseminar bekommen, weil alle verheirateten Reffis mit Kids andere Fächer haben als du.

    Die Sozialpunkte sind an einigen Standorten wichtiger als anderen. Ich glaube, bei mir im (sehr unbeliebten) Seminar hatte kaum jemand was. Wenn überhaupt einer. Es sieht in einer Studistadt natürlich ganz anders.

    Das ist grundsätzlich keine Mehrarbeit. Du unterrichtest auch nur 24-28 Stunden wirst aber für 40/41 bei Vollzeit bezahlt. Bestimmte Aktivitäten gehören also zum Dienstgeschäft. Dazu gehören beispielweise auch Konferenzen, Elterngespräche etc.. Entsprechend dürfte der Dienstherr außerhalb einer BEM dich grundsätzlich verpflichten.

    Innerhalb der BEM ist die entscheidende Frage, was im Bescheid der Bezirksregierung steht bzw. was dein Bundesland für allgemeine Vorgaben macht. Wenn da drin steht, dass du an keinen weiteren Aktivitäten teilnehmen sollst, dann ist das bindend. Wenn da nur drin steht, dass du weniger Stunde arbeitest, dann kann man dich auch anteilig für solche Aufgaben verpflichten. Da kommt es auch auf die genaue Formulierung an. Sagt man, dass die Vorschläge des Arztes verbindlich sind oder sieht man sie als Vorschläge, die man versucht umzusetzen. Wie gesagt, bei meiner eigenen BEM und auch bei Kollegen wurde in der Regel die Stundenanzahl verbindlich festgelegt und der Rest immer als wäre schön, wenn es klappt. Das kann aber bei einer anderen Bezirksregierung ganz anders laufen.

    Das ist in NRW definitiv anders.
    Zumindest definitiv in meiner BR aber ich bin 99% sicher, dass es hier für andere "Fälle" auch in anderen BR so war.

    NUR Unterricht.
    Keine Aufsichten, keine Vertretungen, keine Bereitschaften, keine Pflichtkonferenzen, usw...
    Weil eben die Stunden dann zur festgelegten Stundenzahl gehören.
    (Und auf meinem Zettel stehen: XX/25,5 Stunden.)

    Doch, es hilft schon: Sich bestätigt fühlen, die Rechtslage kennen, Erfahrungswerte kennen, bestätigt werden, dass man kein "trotziger Kollege" ist, nur weil man nicht sofort springt.

    Und ja: trotzdem muss man in der realen Welt auch lernen, für sich einzustehen.

    In NRW gibt es keine Hitzefrei für KuK, sondern nur für SuS.
    Abgesehen davon: In der Wiedereingliederung ist ein "Stundentausch" (Vertretung statt Ausfall) erlaubt, was anderes nur mit Zustimmung.
    Punkt.

    Kein Mensch macht aus Spass eine Wiedereingliederung, will die SL riskieren, dass es "noch länger" dauert?

    Also sowohl meine BR-Sachbearbeiterin als auch der PR meiner BR haben mir gesagt, dass ich es genauso aufschreiben (lassen) könnte.

    Bei mir ist der freie Tag ebenfalls festgehalten worden.

    Super112 braucht wahrscheinlich wöchentliche Therapien / Physios /Nachsorge und die Termine stehen fest im Voraus bzw. Praxen haben auch feste Verfügbarkeiten…

    Ein fester freier Tag in der Woche ist an der weiterführenden Schule außerdem deutlich einfacher zu organisieren als 2-3 Stunden am Tag.

    Okay, das heißt, du hast eine Sammelmail bekommen?
    Dann antwortest du einfach "Da ich mich zur Zeit in der Wiedereingliederung befinde und an dem Tag wahrzunehmende Termine habe, bitte ich mein Fehlen zu entschuldigen."

    (Und ich schreibe das hier und habe es im ganzen Jahr EINMAL geschafft, von einem ganztägigen Tag um 12 Uhr wegzugehen, war sonst brav auf jeder LK und fühle mich genau gerade total schlecht, weil ich bei einer Notenkonferenz fehlen werde.
    Also: Mache es besser als ich, achte auf dich!)

    nein.
    In der Wiedereingliederung zählen eigentlich nur die Unterrichtsstunden. Der Rest ist freiwillig und zu deinem eigenen Schutz sogar zu minimieren / zu vermeiden, weil du damit deine eigene Wiedereingliederung gefährdest.

    Es ging um die Elternzeit, nicht um die paar Wochen Mutterschutz.

    Ja, aber es ist dasselbe.
    NATÜRLICH kann man auf die Elternzeit verzichten, es ist aber kein Zeichen einer "Übermutter" zu stillen und das kann nunmal nur die Mutter und nicht der Vater. (Dass der Vater trotzdem abwechselnd Flasche gibt und wickelt und so weiter, sollte zwar selbstverständlich sein, es hat aber keine biologische Notwendigkeit, die den Berufsalltag in zeitlicher Nähe der Geburt beeinträchtigt.
    Eine Frau hat auch keine Wahl, man sieht es ihr (täglich) an, dass sie schwanger ist. Der Mann kann "abwarten", bis das Gespräch mit dem Vorgesetzten "passend" ist.
    Ich kritisiere hiermit nicht und sage, dass (alle) Männer sich rausdrücken möchten, sondern dass die Frau in vielen Punkten einfach keine Wahl hat, da wo Männer zumindest die Option haben, komischen gesellschaftlichen Erwartungen (Karriere, Druck...) nachzugeben oder sich dahinter zu verstecken. (Weil nicht jede*r die Arbeitssicherheit, den Standing, usw.. hat, seine Rechte bis aufs Äußerste durchzufechten... und ich durchaus einigen Männern unterstelle (erlebt), dass sie diese "Rückzugsmöglichkeiten" gerne schön und breit als Hürden erzählen. Ich bin voll bei dir, es ist ein Problem in der Partnerschaft und mit so jemandem wäre ich vermutlich nicht zusammen bzw. würde hinter geschlossener Tür heftig diskutieren...)

    Auch hier: hä? Kinder haben in der Regel zwei Elternteile. Die reden hoffentlich wie Erwachsene miteinander, über Pläne, Ängste, Vor- und Nachteile und entscheiden dann zusammen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird.

    Ja, klar. Aber Väter KÖNNEN auf die Elternzeit verzichten, Frauen können NICHT auf Mutterschutz verzichten (weder real noch gesetzlich, die müssen nach der Geburt auch mal raus und wer vor der Geburt komplett verzichtet, herzlichen Glückwunsch aber super gesund ist es in vielen Schwangerschaften vermutlich nicht).

    darf er, aber er zitierte mich und die Formulierung "keine Sorge" bedeutet, dass er mir unterstellt, mir (wegen ihm?) Sorgen zu machen.
    Es war gar nicht der Fall.
    Nicht, weil er / seine Position mir egal wäre, sondern weil ich gerade keine Argumentation gegen ihn hatte und weil ich mich gerade auf dich bezog.

    Ja, haben sie (ich nicht und viele andere auch nicht, aber grundsätzlich), deshalb gehen Männer viel seltener in Elternzeit.

    kenne ich tatsächlich.
    Wobei ich bei einigen mir bekannten Männern glaube, dass es ein bisschen vorgeschoben ist und nicht WIRKLICH in Erwägung gezogen wird oder mit dem Vorgesetzten gesprochen wird. Wie Zauberwald sagt: sie können es sich aussuchen.
    Ich bin dankbar für jeden, der eben zeigt, dass es geht und sich nicht von einem "Puh, muss das sein?" abwimmeln lassen (oder gar nicht erst fragen, weil sie die Nachfrage befürchten.)

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