Beiträge von chilipaprika

    Ich glaube es wäre hilfreich, nicht ständig andere dafür verantwortlich zu machen, dass unsere Arbeit anstrengend ist. SuS zu unterrichten und zu bewerten ist herausfordernd, die Burnoutrate nicht umsonst sehr hoch in unserem Beruf.

    Wenn man über die Bedingungen, Eltern oder die Kolleg*innen klagt, ist die eigene Hilflosigkeit, Unzulänglichkeit oder Überforderung vielleicht kurzfristig besser zu ertragen, weil man dann selbst nicht "Schuld" ist, keine Verantwortung dafür hat. Aber ich fürchte, die Herausforderungen sind dadurch nicht besser zu bewältigen.

    Wer die Leistungsanforderungen senkt, muss damit leben, dass die Leistung sinkt und wer nicht die Geduld hat, alles 100x zu erklären sollte sich fragen, wie er den Beruf trotzdem weiterhin gesund ausüben kann, die Bedingungen ändern sich nämlich nicht.

    Ich fürchte es ist total egal, ob und wer früher irgendwas in der Erziehung verbockt hat, am Ende muss man die Kinder und Jugendlichen unterrichten, die morgens den Raum betreten und selbst Entscheidungen treffen, wie man das tut.

    und we würdest du es in einer allgemeinbildenden Schule tun? Du kannst es mit dem "Ohr" lesen "alle beschweren sich" oder mit dem "Ohr" "Beschreibung der veränderten Situation".

    Das klingt nach nicht aufeinander abstimmten Übergängen Elementarbereich - Primarstufe und Primarstufe - Sekundarstufe.

    Tingelteacher : Ich nehme mal an, ihr seid im Kontakt mit abgebenen Grundschulen im Umkreis. Ist dir bekannt, dass an diesen die Schüler (m/w/d) schon einmal in Klasse 4 auf die anstehenden Veränderungen in Klasse 5 vorbereitet werden?

    warum sollen sie an der Grundschule auf die weiterführende Schule vorbereitet werden?
    Kann die weiterführende Schule nicht selbst neue Regeln einführen?
    Schließlich gehen die GS-Kids an viele unterschiedliche weiterführende Schulen mit vielen unterschiedlichen Arbeitsweisen...

    ich tue mir selbst sehr schwer damit, wenn einige SuS (Stufe 9,10, aufwärts auch) aufstehen. In der 5. sowieso, weil es da oft noch selbstverständlich ist.
    und dann schalte ich kurz mein Gehirn ein und versuche mir vorzustellen, den GANZEN Tag in einem festgelegten Rhyhmus sitzen zu müssen. Wenn ich arbeite (jenseits der Schule) tun mir alle Bewegungspausen gut, um wortwörtlich meine Gedanken zu ordnen. Meinem Körper tut es weh, auf einem (sündhaft teuren, guten!) Sessel länger zu sitzen, im Unterricht selbst laufe ich ständig hin und her und sammle Schritte ohne Ende, erwarte aber von den Kindern, dass sie 45 Minuten sitzen, 5 Minuten Brötchen essen, 45 Minuten sitzen und dann 15 Minuten "Bewegung" haben?
    Ich frage mich im Nachhinein, wie ich durch die Schulzeit gekommen bin (ich weiß es: nie gestilltes Verlangen nach Wissen, positiv. Und überdimensioniertes Bedürfnis nach "Anerkennung", die man sich nur holt, indem man alle Regeln befolgt. Negativ.)
    Schule ist nicht natürlich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

    Der Vermögende soll aber verpflichtet werden, immer größere Beträge abzuführen, obwohl er dieses Netz nicht benötigt und keinen Nutzen davon hat.

    Er braucht sie nicht, weil er irgendwas geerbt hat (NICHTS selbst gemacht) und / oder soviel Geld (selten nicht auf Kosten Anderer) verdient, dass sein Geld sich einfach so vermehrt.
    Diese Menschen werden womöglich kein Arbeitslosengeld erhalten, aber nutzen die Straßen, können ihre Kinder in die Schule schicken, profitieren von staatlichen Zuschüssen, wenn sie fliegen, profitieren von allen Gesetzen, die ihnen ermöglichen, ihr Geld anzulegen und zu vermehren, gehen auch zum Arzt, usw..
    Sie SIND im Netz.

    Du magst es am Beispiel konkret wissen,

    viele Schüler lernen das Einmaleins wirklich intensiv und vergessen es doch immer und immer wieder. Bei wenigen weiß ich, dass sie es gar nicht behalten und sich jede Aufgabe herleiten müssen oder immer wieder die Reihen hochzählen - was mir nicht reicht, was auch in Teilnoten deutlich wird. Bei vielen weiß ich, dass sie es zwischenzeitlich konnten, aber dann mehr als die üblichen 4 schwierigen Aufgaben vergessen, nur die wirklich Guten lernen es oder können es bereits, bevor es im Unterricht Thema wird.

    Aber war das früher anders? Ist die Merkfähigkeit oder die Menge an konstantem Wissen weniger oder hat es sich verlagert auf andere Themen, sodass die grundständigen Sachen nicht mehr so gut beherrscht werden? Oder war früher dafür mehr Zeit im Unterricht, es zu üben, weil andere Inhalte kaum oder nicht relevant waren?

    klar doch! Ich wollte aber nicht auf die Schiene "und dann kommt es dazu, dass Viele sich einiges nicht so langfristig merken können", sondern: was passiert, wenn man - aus welchem Grund auch immer, zum Beispiel in meiner jetzigen Argumentation, weil es nie auf für das Kind relevante Art und Weise abgeprüft wird /NRW, - nicht lernt.

    Dass man heutzutage vieles anpassen müsste: Geschenkt.
    Dass die Schule nie zeitgemäß war und es heute noch weniger ist? Bingo!

    (Ich habe am Freitag mit meinem Pädakurs darüber gesprochen, was die physiologischen Voraussetzungen für Entwicklung sind. Zum Beispiel auch die Fähigkeit, eine gewisse Zeit am Stück ruhig zu sitzen, sich zu konzentrieren, usw.
    und habe denen gesagt: Schule ist contra unsere Körper. Wir bräuchten viel mehr Pausen, viel mehr Abwechslung, usw.. und das noch in der Sek2, aber es ist viel früher noch schlimmer. Wir passen nur innerhalb eines Rahmens, was uns möglich ist, aber sinnvoll ist einiges nicht :(

    Aber war das früher anders? Ist die Merkfähigkeit oder die Menge an konstantem Wissen weniger oder hat es sich verlagert auf andere Themen, sodass die grundständigen Sachen nicht mehr so gut beherrscht werden? Oder war früher dafür mehr Zeit im Unterricht, es zu üben, weil andere Inhalte kaum oder nicht relevant waren?

    Meine Einschätzung ist natürlich gebiast, weil ich eine Vorschule mit "richtigem" Bildungsauftrag besucht habe (ob es sinnvoll ist oder nicht, bespreche ich nicht), aber klar braucht man heute mehr Zeit für Sachen, für die man vorher weniger Zeit gebraucht / genommen hat.
    Ob es sinnvoll ist, heute (ich spreche jetzt über die französische Schule, ich kenne zwar einige deutsche Grundschüler*innen, bekomme aber mehr Einblicke in Frankreich) mehr Zeit zu nehmen, bis die Kinder es schaffen, 20 Minuten am Stück zu arbeiten? Oder war es besser, "früher" die Kinder zu zwingen und diejenigen zu bestrafen, die es nicht können (bis hin zur Fixierung mit Kabelbinder, gelebte Erfahrung...). Ist es sinnvoll, dass es heutzutage (formal) verboten ist, schriftliche HA aufzugeben oder war es "früher" besser, sich um 18uhr anzuschreien, weil sie noch nicht fertig waren?

    Da wo "ich" in der Oberstufe erstmal noch kurz die Basis im Politikunterricht legen muss, obwohl "es doch längst da sein sollte", musst "du" in der Grundschule erstmal Kindern beibringen, richtiges Deutsch zu sprechen (und ich spreche von ALLEN, nicht von Migrantenkindern spezifisch!), die Schuhe zu binden und mit der Schere umzugehen, obwohl es "früher" anders war. Den Schritt kannst du nicht überspringen und dann ist es so. Dafür erlebe ich Grundschulkinder als viel aufgeweckter, viel mutiger, viel "kritischer" als wir es mal früher waren.

    Es ist einfach unanständig, Individuen noch Geld mehr aus der Tasche zu ziehen und umzuverteilen. Es braucht Steuererhebungen für den Grundbetrieb eines Landes, darüber hinaus muss aber das Prinzip Eigenverantwortung gelten. Wir haben uns davon systemisch leider so weit entfernt, dass man aus überbordenden Sozialleistungen, Subventionen, Zuschüssen, Förderprogrammen usw. kaum wieder raus kommt.

    Jaaa (grundsätzlich, wirklich, ja), aaaaaaaber: diese "Sozialleistungen" (lasst und froh und dankbar sein, in einem Land zu leben, das das hat und lasst uns hoffnungsvoll sein, die nie zu brauchen, aber wenn ...) sind so lächerlich im Vergleich zu dem, was einige Menschen besitzen und jeden Monat "einnehmen" (ob über "Gehalt" oder Zinsen, Vermietungen, usw..)

    Jede*r sollte regelmäßig dieses Video schauen wo auf einem A4-Blatt die Einkommens- bzw. Vermögensverhältnisse dargestellt sind und dann verhältnisgerecht die "RICHTIGE" reiche Schicht irgendwo ganz oben in der Luft zu finden ist. (Spoiler: Merz ist NICHT mit uns auf dem A4-Blatt ...)
    Ich finde es auf die Schnelle nicht, empfehle das Instagram-Konto (oder die Bücher) von Martyna Linartas und in der ZDF-Mediathek ganz frisch die ZDF-Aspekte Sendung vom 11.09 zu "[Über]Reiche - ist das ein Problem?"

    und wie die Reichen und Vermögenden es geschafft haben, dass "wir" von der oberen Mittelschicht glauben, dass wir plötzlich arm sind, wenn eine Reform der Spitzensteuer, Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer käme. Wir gehören zwar zu den 10% Spitze, aber diejenigen, über uns haben nicht 2000 mehr im Monat.

    Nein, reicht aber fürs Durchkommen.
    und deswegen ist alles so wackelig in den höheren Jahren...
    Komisches Beispiel, aber fällt mir gerade ein: meine Schwester hat in der Grundschule NIE die 4mal-Tabelle gelernt. Zu faul dafür. Aber sie konnte sich bei Kopfabfragen (und schriftlichen auch) retten, weil sie die zweite Zahl kannte. Selbst in der 8. Klasse konnte ich beim Abfragen sie ärgern, wenn ich 4 mal 4 gefragt habe.
    Und so ist es bei sooooo vielen SuS. Nur halt in Form von 50% des Stoffes.

    (Ich habe keine Lösung. Ich bin nur traurig darüber und weiß, dass wir als Gesellschaft so nicht weiter kommen können. Auch wenn mir klar ist, dass man ein super Elektriker werden kann, wenn man kein Französisch oder gar Englisch kann und sogar schnell Mathe/Physik lernen kann, wenn man es will, "produziert" das Schulsystem so viele Schüler*innen ohne Abschluss wie noch nie und diejenigen mit den einfachsten Abschlüssen können kaum etwas, um einen Job zu bekommen, mit dem man würdig über die Runden kommt :(

    Das ist dann schade, dass es in bestimmten Klassen keine guten oder sehr guten Noten gibt, weil Grundlegendes nicht gut genug beherrscht und AFBIII nicht bearbeitet wird.

    Da ich trotzdem IMMER AFBIII habe (Referendariat in einem Studienseminar, wo weniger als 15 Minuten AFB3 fast ein Grund zum Durchfallen war), kann ich mir kaum vorstellen, dass es nicht bearbeitet wird, aber im Prinzip habe ich oft weniger Zeit, bzw. ich brauche grundsätzlich mehr Zeit für den Bereich, weil - zumindest in meinen Fächern - die SuS diese Art von Denken anstrengender finden, weil außerhalb der Schule nie angewendet (politische Diskussion, ethische Bewertung, ...)

    Aber diesen Schüler:innen bzw. Eltern muss ich ja nicht das Gymnasium empfehlen, sondern kann bei guten Noten dennoch meine Bedenken äußern.

    wird auch hier gemacht. Die Hälfte meiner SuS hat keine vollständige /reine Gymnasialempfehlung.
    Aber freie Schulwahl ...

    Es ist nicht damit gleichbedeutend, dass Grundschullehrkräfte generell zu gute Noten geben würden.
    Und es kann auch damit erläutert werden, dass Lehrkräfte selbst, unabhängig von Sozialindex oder Zusammensetzung der Klasse, Anforderungen stellen und Schwerpunkte setzen, die dem einen liegen und dem anderen nicht, die das Curriculum unterschiedliche abbilden und eine höhere oder geringere Passung zu dem haben, was andere Lehrkräfte ab Klasse 5 an Schwerpunkten setzen.

    Voll damit einverstanden. Aber das hatte ich sowieso nicht gesagt.

    nein, ich glaube in dem Punkt, dass JEDE Schule (ob Grundschule, weiterführende Schule) und sogar Klasse eine Art Sozialnorm hat. (Habe ich auch mehrmals geschrieben).
    Also ja, einige SuS bekommen an einigen Schulen bessere Noten bzw. Empfehlungen, als sie woanders bekämen.

    Zwei Argumentationen meinerseits

    1. Weil man grundsätzlich eine Art Gaußsche Verteilung im Kopf hat, die soziale Norm eine wichtige Rolle spielt (wenn man die Arbeit formuliert, wenn man seine Klasse sieht, usw..)
    2. Weil einige SuS aufgrund des Systems, in dem sie sind, nicht angemessen gefördert werden.
      Ein Schüler, der großes Potenzial hat, wird vielleicht ohne große Arbeit, ohne große Auffälligkeit seine 1 bekommen. In einer anderen Klasse / Schule müsste der selbe Schüler für die selbe Note mehr tun. Und ggf. würde er es bekommen, weil Potenzial vorhanden ist, ggf. wäre bei einer rein kriterialen Beurteilung eine 2 das Ende der Fahnenstange gewesen.
      GENAUSO funktioniert es auch nach unten.

    Ich freue mich für euch, wenn ihr solche Beobachtungen in euren Klassen nicht machen könnt, es bedeutet, dass ihr NICHT in einer Schule seid, die einzelne Niveau-Klassen bildet (herzlichen Glückwunsch dazu!), aber sowas habe ich schon zig mal* beobachtet und behaupte jetzt, dass es über die anekdotische Evidenz hinaus geht.

    * a) Französisch 1.FS / Nicht Französisch 1. FS - Vergleich der Erwartungen bzw. Noten, RLP.
    b) Zwei Schulen, selbes Fach, selbe Stadt, nur Sommerferien dazwischen, beste Freundin parallel zu mir in einer dritten Schule, weitere Freundinnen ebenfalls (ja, 5-6 Fremdsprachenassistent*innen, die miteinander reden und Unterrichtsmaterialien austauschten, selbe Stadt, RLP)
    c) Verschiedene Schulen in NRW, unterschiedliche Sozialindexe / Bürgerliches Milieu, wo Arztpapa und Anwältinmama zum Elternsprechtag kommen und fragen, warum Justus nur eine 2 in Politik hat und was er jetzt machen müsse vs. ehemalige Arbeiterstadt am Rande vom Ruhrgebiet, wo keine einzige Zeitung zuhause gelesen wird und die "Nachrichten" einzig auf Türkisch bei einem staatstreuen Medium laufen.
    d) Wechsel von NDS nach NRW (könnte angesichts aller Vergleiche anekdotisch sein, nein, nicht im sogenannten "Nebenfach" Politik/Wirtschaft. Welten...

    Und das NRW-System ist eben NICHT darauf ausgelegt, diese krassen Unterschiede anzugleichen, weil die kompetenzorientierte reine "Mündlichkeit" nicht dazu führt, dass die SuS eine eigene Motivation entwickeln und der Unterricht sich auch an die Lerngruppe wenden muss.
    Das SYSTEM.
    Nicht die einzelnen Lehrkräfte.
    Am wenigsten die Grundschullehrkräfte, die in besagten Standorten SuS haben, die im 4. Lernjahr weiterhin kein Deutsch können, weil kein Mensch einsieht, mit ihnen am Wochenende in die Bibliothek zu gehen und ein Buch auszuleihen.

    Zitat

    Und dann fällt die Klausur schlecht aus, hätte ich jetzt vermutet. Aber nein, denn in NRW gibt man der AFB III-Aufgabe einfach nur einen VP, damit sie nicht so doll ins Gewicht fällt und kein Kind traurig ist kein Vater klagt.

    Natürlich wird auch der AFBIII mit der richtigen Punktzahl bewertet (du erinnerst dich: wir sind da nicht frei. Und es ist gut so).
    Nur kann ich nicht so viele unterschiedliche Sachen abfragen, bzw. die SuS hatten weniger Gelegenheit den AFB III zu üben.
    Wenn ich in der Oberstufe die Verfassungsorgane wiederholen MUSS, weil kein Kind noch was aus der Mittelstufe weiß (WEIL sie nie eine Klausur darüber schrieben, nie verstanden haben, dass es gelernt werden muss, und das Ganze fast nur auf Kurzzeitgedächtnis basierte (ich weiß, Mittelzeit..) usw..), dann habe ich weniger Zeit im Unterricht, schlaue Urteilsbildung zur Rolle des BVerfG in unserer Demokratie, zum Parteienverbot, usw. Oder ich mache eben nur diese zwei Sachen und dann wird es in der Klausur enger.
    Das hat NICHTS damit zu tun, dass Kinder nicht traurig sein sollen, sondern damit dass - unter den Voraussetzungen, die ich habe - der Unterricht angepasst wird.
    Ich bin in der Oberstufe meine eigene Zuliefererin und weiß ganz genau, was ich alles in der Mittelstufe gemacht habe, hat trotzdem nichts gebracht.

    Natürlich liest man den dystopischen Roman.
    Verbringt aber mehr Zeit damit, Vokabelarbeit zu machen, Zusammenfassungen /Verständnisaufgaben zu formulieren. Keiner liegt den Grüffelo (und es ist albern, sowas von einer angeblichen anderen Sek2-Lehrkraft zu lesen). Aber der AFB3 kann eben nicht so oft und so breit geübt werden, weil ich den AFB1 machen MUSS, sonst komme ich gar nicht dazu, den AFB2 zu erreichen.

    Ihr differenziert beide nicht, ihr unterstellt zu gute Noten. Eine Einschränkung gibt es da erst einmal nicht, jetzt wird es auf den Sozialindex geschoben… also geben Lehrkräfte an allen diesen Schulen pauschal zu gute Noten?

    Wer ist beide?

    Ich hab doch sofort die schulinterne Verteilung und den Sozialindex angesprochen, auch pro Klasse.

    Und natürlich sprechen Maylin und ich über die Misere in NRW und die liegt nicht an Grundschulen und deren Lehrkräfte sondern an den Regeln. Das größte Problem: Schriftlichkeit/Mündlichkeit.
    Versetzungsregeln.

    Bezirksregierungen und SL, die schon im Voraus alles gegen die eigenen Regeln durchwinken, weil ‚es könnte jemand klagen‘…

    Glaub mir/uns: wir sprechen über das System, in dem wir sind.

    Und weil ich auch in RLP und NDS unterrichtet habe, kann ich es wirklich wirklich unterscheiden. Genauso wie der Einfluss des Sozialindexes. Und der SL.

    Nur fürs Protokoll: Man darf in NRW auch in den Nebenfächern schriftliche Leistungen einfordern und die bei der Notenbildung berücksichtigen.

    Bisher hatte ich nur selten Beschwerden über Zeugniszensuren in meinen Fächern und konnte auch Fünfen immer problemlos begründen.

    Ja, aaaaabet: die Note darf nicht mehr als die Einzelstunde zählen.
    Ich habe schon mal die 5 gegeben, und das OBWOHL meine allererste 5 im ersten Halbjahr von der Schulleitung schmunzelnd ‚nachgefragt‘ wurde… „Können Sie auch nachweisen, dass Sie alles gemacht haben und wann und so weiter?“.
    Ich hatte gute Argumente aber ein ‚blabla-Fach‘, also wurde es eine 4.

    Im selben Halbjahr wurde eine 5 wegen nach 6 Monaten akzeptierten nachgereichten Entschuldigungen auch geändert.


    es ist vermutlich eindeutig einfacher in den nawi-fächern als im gesellschaftwissenschaftlichen Bereich, wo der AFB3 in den 20-Minuten-Tests nicht genug zu Trage kommen kann.

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