Beiträge von chilipaprika

    Es gibt Bundesländer mit Aufstiegsprüfungen, wenn du schon im Schuldienst bist, allerdings nicht für dein persönliches Zufriedensein, sondern, weil man sich bestimmte Entspannungen in der Lehrerversorgung auch versprach.

    Du musst jetzt mit deinem Abschluss und allen möglichen Modulen gucken, was dir selbst anerkannt werden kann und "neu studieren".
    Ausgerechnet mit einer Naturwissenschaft könnte es besonders schwierig sein, weil es oft da mehr nach Lehrämtern getrennte Kurse oder Prüfungen gibt. (Zumindest kenne ich es von meiner Uni so: Selbst bei der selben VL: unterschiedliche Klausur oder Trennung nach ca. 2/3 der VL).

    Ich wäre dafür, dass wir es nach französischem Vorbild machen. Ganz Deutschland geht am 1. Juli in die Sommerferien.

    Frankreich war erst am 5. Juli dran.

    Diese faulen Lehrersäcke müssen jetzt seit ein paar Jahren länger arbeiten (dass trotzdem weiterhin kein Unterricht stattfindet und alle Lehrkräfte nur Däumchen drehen, weil kein Schüler kommt, interessiert die Politik nicht)


    Zitat

    aber nicht nur im Sommer sondern auch im Herbst und zu Ostern.


    Das wiederum kann in den kleinen Ferien in Frankreich auch so passieren. Auch Frankreich lebt vom Tourismus…

    Also an einem mittelgroßen Gymnasium (3-zügig) hatten wir bis 2020 (danach weiß ich es nicht) so um die 10-15 Nachprüfungen.
    Da zu diesem Zeitpunkt die Nachprüfungen nur in 7-9, ggf. EF stattgefunden haben: keine super minimale Zahl, 3-5%.

    und alles schön auf Französisch / Latein und auch Mathe verteilt.
    (Deswegen stellte sich für mich nie die Frage, ich war JEDES Jahr in der Nachprüfung.) Und wenn nicht, dann Zufall.

    Sehr lustig.
    Mein Mann hat den Auftrag, wenn wir joggen, ein Thema für die ersten Kilometer zu finden, über das wir uns lange genug unterhalten können. Gestern kam DIESES Thema zwar erst als zweites Thema auf, ich habe es in 250 Meter (es war kein Sprint aber sooo langsam sind wir auch nicht gewesen ;) ) abgefrühstückt. (Feller füllt das Sommerloch, weiß selbst, dass es nie wird, die Bayern werden nie mitmachen, die KMK hat eh keine Macht, fertig, konzentriere dich jetzt auf den Berg...)
    Ach,.. bis zum nächsten Lauf kann ich doch auf mehreren Kilometern die komplette Diskussion des Lehrerforums wiedergeben... Danke ;)

    Das ist schön für euch ;) . Mir ist nur gerade erst aufgefallen (und ich finde auch das mal wieder kurios), dass es einige BL gibt, wo die Sommerferien ein oder zwei Tage länger als sechs Wochen dauern (z. B. NRW, BW, Bayern, Berlin und Brandenburg), während es in anderen BL genau sechs Wochen sind (z. B. NDS und HB, SH, RLP).

    Keine Angst.
    Wir sind in Deutschland, da wird nirgendwo ein Tag verschenkt. Es wird abgerechnet. Ich glaube mich zu erinnern, dass "ihr" in NDS 2-3 Tage zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr.
    Woher die Bayern ihre ganzen Ferien nehmen, ist mir ein Rätsel allerdings ...

    Also so grob 30-50 Schüler sind es schon jedes Jahr. Und "drohen" deswegen, weil sie sich zur Nachprüfung anmelden, dann aber zur Prüfung nicht erscheinen. Da reisen die KuK dann alle für 1-2 Prüfungen an und der Schüler kommt nicht.

    Eine Nachprüfung hat - zumindest an der allgemeinbildenden Schule - zwei Teile.
    2-3 Kolleg*innen beaufsichtigen die per Mail zugesendete schriftliche Prüfung. Wessen Prüflinge nicht gekommen sind, braucht nicht zum mündlichen Teil am nächsten Tag kommen.
    MAGISCH.

    Tja, kollektive Remonstration, obwohl es rechtlich gültig ist, wird schwierig.
    Happy ist wohl keine*r.

    Ich kenne es von meiner vorherigen Zeit nicht, ich hoffe, es wird eine produktive Fachschaftsarbeit, die einen dann in den Wochen darauf entlastet (hoffen darf man ja, oder?)

    Das sind dann wieder Besonderheiten deiner Schule, Schulart bzw. deines Bundeslandes, denn hier in BW

    Also: ich lästere gerne über mein eigenes Bundesland, aber:

    - auch in NRW drohen die SuS nicht.
    - auch in NRW können SuS nur eine Nachprüfung anmelden / annehmen, die ihnen "angeboten" wird.

    - auch in NRW werden keine Noten wegen gebuchtem Urlaub geändert.

    Das geht gar nicht (gebuchter Urlaub), da ALLE Kolleg*innen sich für die vollständige letzte Woche vor dem Start (also ab dem Mittwoch) bereit zu halten haben und Nachprüfungen in der Regel erst am Montag/Dienstag (Schulstart am Mittwoch) ist.
    Sollte ich dieses Jahr zu einer Nachprüfung gehen, dann verpasse ich also einen Teil der Konferenzen und Arbeitsgruppen..

    Wenn das an euren Schulen so gehandhabt werden kann, klingt das gut. Ein Fall von kollektiver Verweigerung ist auch unstrittig. Manchmal habe ich aber den Eindruck, dass die KCs nicht mehr Realitäts-konform sind, wenn regelmäßig von Wiederholungsfällen im Lehrerzimmer zu hören ist. Keinem der Kollegen, auch schon von Koordinatoren erlebt, würde ich realitätsferne Ansprüche unterstellen. Wer genug Arbeit hat, zieht dann andere Konsequenzen.

    Ich richte meinen Unterricht nach dem KC aber noch wichtiger: ich richte die Leistungsüberprüfung nach meinem Unterricht. Dann kann ich eben immer sagen, dass sie machbar ist.

    An meiner Ref-Schule bzw. in den Schulen meiner Mitreffis (wir haben das als Anlass zu einem Thematisieren im Seminar genommen) wurde nur nachgeschrieben, weil bzw. wenn LuL selbst gesagt haben "oh dann schreibe ich neu".
    Ganz ernsthaft: ich habe genug Arbeit und plane meine Aufgaben verantwortungsbewusst. Wenn ich merke, dass ich übers Ziel hinaus geschossen bin, brauche ich keine Drittelregelung, um in der Bewertungsskala oder nächsten Arbeit einen Ausgleich zu finden.
    Wenn SuS aber nicht lernen, lass ich mich (erst recht) nicht dazu zwingen, zu wiederholen.

    Nur: ich hatte den Notenschlüssel nicht und habe daher meine Vorgängerin nach dem Notenschlüssel der Schule gefragt. Darauf meinte sie "Ein Drittel der Arbeiten darf schlechter als 4 sein - das kann man dann auch ausnutzen."

    Dies geschah allerdings zur Dinosaurierzeit ;) (Was sind die Ahnen von Fröschen?)


    (unabhängig davon, dass so eine Antwort und Haltung gar nicht gehen)

    Es darf nur ein Drittel der Klassenarbeitsergebnisse unter ausreichend liegen.

    So stimmt es allerdings auch nicht (zumindest für NDS).
    vereinfacht gesagt: WENN es der Fall ist, reicht es auch aus, aufzuzeigen, dass die Klassenarbeit machbar war (mit dem bisherigen Unterrichtsverlauf und vorab-Aufgaben) und dann kann die Arbeit von der Schulleitung bestätigt werden.
    Hatte ich im Ref.
    Als Refin.

    knapp 50% unter der 4.

    War überhaupt kein Problem, auch wenn die ganze Lerngruppe genau darauf gepokert hatte und davon ausgegangen ist, neu zu schreiben.

    Naja, wahrscheinlich liegt das am Begriff "Ferien" in Abgrenzung zum Urlaub. Wenn ein Schulleiter es nicht schafft, Urlaub zu nehmen, dann ist das schon sein persönliches Problem und muss nicht auch noch bewundert werden. Dass man nicht 6 Wochen Ferien macht, weder als Schulleiter noch als Lehrkraft, ist wohl jedem klar.

    es geht nicht um Bewunderung, aber es sollte doch der einfachsten Logik entsprechen, dass mindestens die erste und die letzte Woche in der Schule bzw. mit Schularbeit voll ist.

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