Beiträge von chilipaprika

    Oh es tut mir leid, ich dachte nicht, dass es dir einzig und allein um Einstellungschancen geht sondern auch um ernsthaftes Interesse an das jeweilige Fach geht.

    Bei schulscharfen Einstellungen ist es durchaus interessant, jdn einzustellen, der aufgrund einer dreier- oder viererkombi nur 3-4 Stunden ein bestimmtes Fach unterrichten muss statt jdn, der sofort 12-15 Stunden brauchen wird.

    Schriftlich weigern, Punkt.

    Zumal du auch bald die Schule verlässt. Mindestens ein Schüler wird noch 3 Monate gebrauchen, um seine IBAN herauszurücken.

    Der SL kann das Geld für deine Klasse auf sein Konto überweisen und dann entweder über Online oder Papier selbst machen...

    Ich kenne mich mit dem Einstellungssystem in RLP nicht mehr aus, aber wenn du noch ein viertes Fach machen willst und kannst: du stehst meines Wissens dann auf allen Listen der möglichen Kombis, was natürlich alle Chancen erhöht (also a+b, a+c, b+c, etc)

    Schulen (aber ich weiss nicht, wie hoch der Anteil an schulscharfen Ausschreibungen ist) sind natürlich sehr froh, wenn sie den 10. Geschichtslehrer bekommen, dass er noch 2-3 Fächer hat, weil er dann eine gute flexible Masse ist.

    Bei realem Interesse und Kapazitäten wäre es mein Weg. Es versperrt immer noch nicht den BBS-Weg.

    DaZ würde ich nur machen, wenn die Konsequenzen dir passen.

    Chili

    Bei A14-Stellen ist es sicher der häufigere Fall, wobei ich nicht ausschliesse, dass es auch mal ‚Überraschungen‘ geben kann.

    Bei A15-Stellen haben die Schulen oft einen eigenen Kandidaten/Kandidatin, es ist aber deutlich schwieriger.

    Bei ernsthaftem Interesse an einer Stelle (UND Aufgabengebiet) würde ich nie eine Bewerbung (vor dem Verfahren) zurückziehen. und sich auf wage Hoffnungen einlassen? Nee...


    Inmitte des Verfahrens zurückziehen ist manchmal ganz sinnvoll, weil man sonst 2 Jahre lang eine Beurteilung in der Akte hat, die man vll lieber weghaben möchte (sei es, weil man einen schlechten Tag hatte, sei es, weil es klar ist, dass man dem anderen Kandidaten eh eine bessere Note geben will und also selbst keine Bestnote haben kann)


    Ich kann aus eigener Erfahrung (anekdotische Evidenz) sagen, dass nicht alle Abordnungsstellen von vornerein abgekaspert sind (wenn überhaupt welche).

    Bei einer Bewerbung habe ich keine Ahnung, wer die Stelle bekommen hat, aber Fakt: ich war im Vorstellungsgespräch einfach nicht gut. Bei einer anderen Stelle passte nicht nur mein Werdegang (noch besser als auf der ersten Stelle), ich war im Gespräch auch viel besser. und das Feeling zu den Menschen war viel besser.

    Es spielt auch eine Rolle: du wirst mehrere Jahre mit jemandem arbeiten, sie wollen auch das Gefühl haben (wie du), dass es passt.


    Ich wünsche dir viel Glück! Und manchmal hilft man dem Glück nach, indem man auf sich aufmerksam macht und Sachen anbietet und ‚anfordert‘...

    Gegenfrage: für wen sollten solche Angebote sein? Wer den Quereinstieg macht, hat jede Woche sein(e) Seminar(e), ggf. mehr, wenn er nicht vorab eine bestimmte Qualifikation erworben hat.

    Die Qualifikation (mit Zertifikat) losgelöst von der Schulpraxis oder der bestimmten Massnahme (zb PE, OBAS in NRW) ist nicht vorgesehrn und ergibt keinen Sinn. Warum bzw für wen sollten die Bundesländer die Angebote also machen und dann noch online?

    Oh nein, das gehört auch nicht zum Job des Lehrers.

    Aber 1) bei den Lehrer*innen ist es immer schwammig formuliert und im Zweifel arbeiten sie einfach mehr Stunden (praktisch...), während die Sekräterin ihre anderen Aufgaben unterbricht und trotzdem um 13 oder 15 Uhr nach Hause geht (unpraktisch für die SL, die darauf angewiesen ist, die Stunden, die der Schulträger zur Verfügung stellt, nutzen zu können...)

    2) die Überweisungsträger einsammeln und im Sekretariat abgeben wäre ein Kompromiss auf beiden Seiten, wo der Lehrer ‚nur‘ einsammeln muss (und wir wissen, dass das genug Stress sein kann)

    Bargeldrückerstattung halte ich für eine - an den meisten Schulen - absolut realitätsferne Lösung. Die Sekretär*innen haben etwas Anderes zu tun, als 20 mal pro Tag zum Tresor zu rennen, krumme Beträge abzuzählen (und jede Klasse wird eine andere Zahl haben), und alles wieder zu verschliessen. Vom Diebstahlrisiko abgesehen..


    Mit dem Copypaste ist es am Ende doch kein zu unterschätzender Aufwand. Zumal viele doch Zahlendreher einbauen und man noch mal nachfragen muss und so weiter.


    Die Hardcoverüberweisung ist wahrscheinlich die am wenigsten schlimme Möglichkeit für alle Beteiligten...

    Wenn die Schule ln die Vera-Ergebnis-PDF auf die Homepage stellen, sollte es kein Problem sein. Da steht sie drin.

    Wenn.
    1) das machen die meisten Schulen nicht (wir auch nicht, obwohl ih nicht mal weiß, ob eine besondere Absicht dahinter steht, wir haben es in den letzten Jahren nie besprochen, hat keiner bemängelt oder beantragt)).
    2) ich weiß nicht, ob es möglich ist, ich würde genau den Standorttyp schwärzen. (ich weiß, dass es die Auswertung ad absurdum führt). Es hängt aber vielleicht davon ab, inwiefern die Schulen in Konkurrenz zueinander stehen.

    Du kannst aktuell dank einer AUsschreibung für Hilfsangebote herausfinden, ob eine Schule Standorttyp V ist.
    Aber an die anderen Infos kommt man nur sehr schwer. Das schreiben ja die Schulen auf der Homepage... Ist auch nicht für die Allgemeinheit bedacht, sondern für die Statistik und die Schulentwicklung.

    So, es sieht gut aus. Nach sehr vielen Telefonaten (unglaublich wie wenig Menschen zur Zeit arbeite bzw. im Urlaub, krank sind oder einfach nicht ans Telefon gehen...) wurde mir richtig richtig gut geholfen. Ich muss nur noch den Antrag ausfüllen, die Strecke "aussuchen" und ich müsste es quasi zum 1. August haben.

    Ja, mein Netz ist besser als einmal am Tag, ja, ich habe Glück und freue mich darüber bzw. weiß es zu schätzen, dass ich die Wahl habe. aber ja, ich nehme auch 30 Minuten Fahrtverlängerung im Kauf (und spare mir den Berufsverkehr und die Parkplatzsuche und den Autokauf). Ich wünsche mir, das Netz wäre für alle passabel bis gut.

    1) Nein

    2) Erste Indizien:
    Die Stundentafel für die Unter- und Mittelstufe in G9 kam in der Mitte des Schuljahres der 5. Klasse raus...
    Da es noch ein paar Jahre dauert, bis die G9er (also allgemeines System) in der Oberstufe ankommen, wird auch das warten müssen. Ob sich was verändert, ist ja auch nicht gesagt. Im Prinzip ändert sich doch hauptsächlich die Unter-/Mittelstufe.

    Ich kenne tatsächlich Leute, die über andere Wege als das klassische Abitur zum BWL-Studium kamen und die hatten doch einige Schwierigkeiten mit dem mathematischen Anforderungsniveau. Das dürfte sicher bei den technischen Studiengängen noch extremer sein. Und ja, wissenschaftliches Schreiben (Zitieren, Grammatik (!) , Textanalyse) bzw. Fachliteratur in Englisch kommen dann noch erschwerend hinzu.

    Och mein Gott...
    Ich habe ein Abitur UND ein abgeschlossenes Hochschulstudium und hatte plötzlich in einer Veranstaltung im Zweitstudium auch Probleme in Mathe. und was soll ich dazu sagen? Auf den Popo setzen und üben. und es ging.
    Dasselbe für Englisch. Das ist meine 3. Fremdsprache und ich hatte echt große Probleme am Anfang. und in Politikwissenschaft und Linguistik ist der Anteil an englischsprachiger Literatur echt hoch. Ich habe mit Wörterbüchern gearbeitet (jaja, so alt bin ich). und irgendwann kann man es auch immer besser. Es ist keine große Kunst, Wörter lernt man, usw..

    Ja, da bin ich vollständig dabei: die Übergänge sollten einfacher sein. Am besten und am ehrlichsten wäre es mit "Angleichungsmöglichkeiten". Einen kompletten Bachelor kann man mit einer Ausbildung nicht ersetzen. Das ist schon alleine wegen des praktischen ANteils nicht möglich. Aber 3 Jahre nachstudieren ist lächerlich.
    Entweder lässt man zu, dass Menschen eine "Aufnahmeprüfung" machen und nachweisen, dass sie das Niveau haben (bin ich grundsätzlich dafür, auch wenn man formal gar keine Voraussetzung bringt, auch für Autodidakten...), oder man macht zum Beispiel ein "Vorstudium".
    Ich bin zur Zeit in einem Masterstudiengang eingeschrieben, der einen 4-jährigen Abschluss voraussetzt. Da dies unter der Zielgruppe nicht immer der Fall ist (3-jährig oder gar Ausbildung und viel Praxis), muss man eine gewisse Anzahl an ECTS in einem bestimmten Bereich (insbesondere "wissenschaftliches Arbeiten" und "Forschungsmethoden") nachweisen. Es ist übrigens in beiden Richtungen so. Ich musste mehrere Praxisjahre nachweisen.

    tatsächlich ist meine Formulierung sehr unglücklich, weil ich mir nicht wünsche, dass die Schüler*innen scheitern. Aber diese Schüler*innen, die ich in mehreren Fächern kenne und auch grob das Notenbild (Notenkonferenz) weiß, sind meiner Meinung nach - trotz sehr veränderten Studienbedingungen - nicht studierfähig. Und ja, sie hätten oft kein Abitur verdient, wenn es nur darum ginge (Studierfähigkeit), oder sie sind noch nicht reif genug.


    Ich finde es nicht schlimm oder gar problematisch, dass diese "früheren Ausbildungen" jetzt "Studium / duales Studium" heißen. Ich meinte nur damit, dass dadurch die Quote anders wird. und ja, da habe ich im Blick insbesondere die kaufmännischen dualen Studiengänge. Oder in der Gastronomie kombiniert mit einem wirtschaftlichen Hochschulabschluss (mehrere ehemaligen SuS haben übrigens das gemacht, am Ende aber keinen Studienabschluss geschafft, trotz guter / sehr guter Ausbildung. Es hat sich also von selbst reguliert. Weil der Anspruch eben auch höher ist.

    Weil der Studienrat mit knapp 3500 Euro deutlich mehr Steuer (sehr sehr gerne!) bezahlt und _eigentlich_, wenn du unbedingt jetzt die Diskussion führen willst, wäre ich für eine komplette Reform des Steuersystems und würde vom Prinzip her lieber mehr Einkommenssteuern bezahlen und dafür mehr staatlich abgesicherte Angebote für alle haben.

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