Beiträge von chilipaprika

    ja, schwierig, aber ich bin glaube ich dafür bekannt, dass ich es für richtig halte (bzw. für eine kompetenzorientierte Entscheidung. Wer so gut spricht, dass er/sie nicht braucht, dann nicht. Meine Uni erkennt zum Beispiel nur Aufenthalte in den 12 Monaten vor Aufnahme des Studiums. es ist albern, wenn jemand ein Schuljahr in der 11 im Ausland verbracht hat oder im Bachelor und dann später das Drittfach beginnt...).

    Aber stimmt, typische Erweiterungsfächer haben hohe Voraussetzungen (Auslandsaufenthalt, Latinum/Graecum für Reli, ..) Aber es hängt ja stark von der Basiskombi ab. Wer PoWi / WiWi studiert, muss noch in den sauren Apfel beißen ;)

    Ja, aber nicht alle 100 CP lassen sich in 3*30+x zerlegen.
    In Mathe zum Beispiel gibt es sicher Kurse wie Analysis 1, Analysis 2, Analysis 3.

    Ich habe mein Erweiterungsfach auch seeeeehr schnell studiert, aber es war eben sehr nah an meinen anderen Fächern bzw. an Sachen, an denen ich mich schon ausprobiert hatte.
    Trotzdem musste ich Statistik + Methoden zum Beispiel auseinandernehmen, Irgendwelche "Einführungen" waren die Voraussetzung für das andere Seminar (zum Glück durfte ich nach sehr viel Nerven die "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" skippen und irgendeinen anderen Kurs ohne Anwesenheitspflicht parallel zum nächsten Kurs machen.
    Das hätte ich aber nie mit jedem anderen, beliebigen Fach geschafft.

    (Abgesehen davon, dass man nach dem ersten Abschluss vielleicht von irgendwas leben muss, aber das muss ja natürlich nicht auf jeden zutreffen)

    Nö... Dafür fehlt mir die "Mitgliedschaft im richtigen Verein", wie ein ehemaliger Schulleiter mir sagte.
    (Ich war als Fremdsprachenassistentin in einer "Nonnenschule". Obwohl die Schule und die Schülerinnen toll waren, war mir klar: Nichts für mich. Mein Gebet ist meins, mein Glaube gehört nicht der Schule.
    Maylin85 vielleicht, aber sie war mit Beamtenstatus.

    und ja, E13 hat eine seeeeeeeeeehr große Breite. Ich bräuchte eine Zusage der hohen Stufe.

    Kündigung bzw. Entlassung aus dem Dienst: Maximal 3 Monate darf dich der Dienstherr noch halten.

    Gute Frage.
    Das System (keine*r tut es), gekoppelt mit der Tatsache, dass ich die SuS dieses Jahr in der Mittelstufe habe, nächstes Jahr in der Oberstufe habe.
    Da sind die Hürden viel höher, als im Ref, wo ich keine Wahl hatte, weil es für uns Pflicht war (und die SuS es zwar doof fanden, aber ich musste nunmal. Und am Ende hatte ich auch "Gefallen" daran. Bzw. fand auch Vorteile.).

    s3g4 ICH habe keine Angst, meine Position zu verlieren.
    Ich musste im Ref alle Oberstufen-SuS siezen und ehrlicherweise wäre es mir jetzt auch lieber.

    Ich bezog mich darauf, dass eine solche Befürchtung beim TE (oder Ablehnenden) mitschwingt. Ich kann es nicht nachvollziehen.

    und wie machst du es denn im Alltag?
    Ich hatte schon mal berufliche Situationen (Schule und nicht Schule), wo ich Leute sieze, andere duze.
    Meine Schulleitung siezt einige, duzt andere.

    Demokratie in aller Ehre, ich finde, es gibt Sachen, über die man nicht abstimmt.
    In dem Fall mag es ein Machtkampf sein, aber ehrlich: warum sich daran abarbeiten?
    Ich habe in JEDER Lerngruppe Schüler*innen, die nicht so angesprochen werden möchten, wie auf der Liste. Ein Teil der Vornamen weg, ein "Spitzname", was weiß ich. Bis zum Schüler in einem Transitionsprozess. Bleibe ich aus Prinzip bei den Papieren? (Ich bin sicher, dass es einige KuK gibt, die das genauso als Machtkampf ausfechten.)

    Ist es jetzt eine Prinzipiensache?
    Was würde dich das kosten, ihn ab jetzt "Herr Müller" zu nennen?

    Ich kann die Gedanken und Empfindlichkeiten dahinter zum Teil verstehen (wobei ich nicht verstehe, warum es bei dir an die Volljährigkeit gekoppelt ist), aber das Argument "Do for one - do for all" hat für mich keine Bedeutung. Wenn ein Schüler mich darum bietet, mit einem anderen Vornamen angesprochen zu werden, wenn ein Schüler besondere Bedingungen im Unterricht hat, wenn bestimmte Regeln bei mir gelten, ... dann ist es für den Rest der Klasse und des Kollegiums irrelevant, solange es nicht um Benachteiligung oder Verletzung pädagogischer Grundsätze geht.

    (Natürlich gilt die Entscheidung und zwar bis Ende des Schuljahres).

    Man kann nicht ein Erweiterungsfach in einem anderen (BBS) Lehramt machen.
    (Von den Vorbedingungen wie Langzeitpraktikum abgesehen, offensichtlich hält der TE nicht viel vom Studieren und will alles so schnell wie möglich eintüten.)
    (Wir sind uns sicher einig, dass ein ganzes Fachstudium in geplant 2 Jahren nur klappen kann, wenn es ein sehr verwandtes Fach wird. PoWi / Wirtschaft durch Geschichte oder so ähnlich zu erweitern kann man sich auch sparen.

    Ich fühle mich euch.
    Meine Schwester ist ganz in Ordnung (früher sah ich es durchaus anders bzw. hatte keine Beziehung), mein Thema sind die Eltern.
    Kein (guter) Tipp, aber: Mit Menschen, die man sich nicht ausgesucht hat, muss man auch keinen Kontakt haben / halten. Man kann es aufs Minimum oder gar null reduzieren.
    Ich schicke euch viel Kraft!

    Ich habe Politikwissenschaft / Sozialkunde studiert und es wurde mir problemlos anerkannt.
    Ohne Anrechnung und Nachstudieren.
    Ich kenne Leute aus anderen Bundesländern, die entweder "Politik" oder "Politik/Wirtschaft" studiert haben, sie musste nie irgendetwas nachstudieren.
    Das ist ein typisches Namenswirrwarr mit gegenseitiger Anerkennung.

    Ähnlich Ethik / Werte und Normen / Praktische Philosophie

    Aber zum Glück sind WIR ALLE (du inklusive) in der Lage, diesen billigen Populismus aufzudecken und nicht in die Falle zu tappen, auf faule Minderheiten zu hauen, die unsere gesamte Wirtschaftsleistung schwächen würden (Konjunktiv II wegen Formgleichheit von Konjunktiv I und Indikativ).

    Die telefonischen Krankschreibungen, die ach so einfach zu erschleichen seien, sind statistisch irrelevant.
    Die Erhöhung der Kranktage sind auf eine fehlende Erfassung vorher zurückzufahren.
    Deutschland hat auch im Vergleich zu Ländern mit Karenztagen keine statistisch signifikanten höheren Kranktagenquoten.


    Ich wage die steile These, dass die

    Schwächung des Bildungsniveaus

    mit der Unterfinanzierung des Bildungssystems zusammenhängen könnte (auch ein schöner Konjunktiv)-

    Mal schauen, wie lang das noch so leicht geht. Es gibt ja derzeit führende politische Kräfte, die der Meinung sind, dass es insgesamt zu viele Krankschreibungen gibt und fordern, den Weg zum Erwerb einer AU zu erschweren.

    "führende" politische Kräfte, die zum Glück nicht alleine entscheiden.
    Die sowieso von der Ärztelobby viel zu sehr auf den Boden der Tatsachen geholt werden (die Kinderärztelobby hat dafür gesorgt, dass wir keine pauschale Attestpflicht haben (also die bei Klausuren und so), dann wird es wohl genug Aktionen geben, dass eine Attestpflicht beim ersten Fehltag auch nicht kommen wird.

    Und was soll der Quatsch "den Weg zum Erwerb einer AU zu erschweren"? Gehst du immer davon aus, dass Alle lügen oder willst du ein komplettes Schulsystem davon abhängig machen, dass eine Handvoll Schüler*innen vor den Ferien eine AU erschleichen? (Die meisten, die fehlen, tun dies nach genehmigtem Antrag...)

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