Dienstunfähigkeit Konsequenzen?

  • Vielen vielen Dank für deine hilfreiche Antwort. Das hilft mir sehr.

    Danke auf den Hinweis mit dem Anwalt, das kann ich auch noch machen. Nur eine Nachfrage dazu: Hattest du zum Ruhestand ein Gespräch mit dem Anwalt oder gab es bei dir auch irgendein Gespräch mit dem Dienstherrn? Oder nur den Termin beim Amtsarzt und alles andere lief ganz bürokratisch per Schriftverkehr?

    Ich hatte mit der Dienstbehörde nur schriftlichen Kontakt bis zum Ruhestand. Bei dem Anwalt hatte ich mich zu meinen offen Fragen beraten lassen, damit ich weiß, was auf mich zukommt und welche Fallstricke, es geben könnte. Es gab noch Telefonate mit Schwerbehindertenvertreter und Personalrat. Die hatten Kontakt mir aufgenommen, als sie zur geplanten Versetzung in den Ruhestand Stellung nehmen konnten.

  • Das Ganze ist sehr belastend für mich, ich fühle mich als wäre ich gescheitert. Gleichzeitig komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass es wohl richtig für mich sein könnte, die Dienstunfähigkeit zu akzeptieren. Dies zu äußern, scheint aber ein Tabu zu sein, in meinen Gesprächen mit Personalvertretern kam das nicht gut an. Darum schreibe ich euch hier in der Anonymität des Forums.

    Hallo nichtmehrwirklich,

    ich kann mich gut in deine Situation hineinfühlen, denn mir geht es ähnlich. Was mir nicht begreiflich ist, ist, dass das in den Gesprächen mit Personalvertretern nicht gut ankam. Es ist doch gut, wenn du deine Lage realistisch einschätzt? Falls du dich weiter austauschen möchtest, so schreib mir doch eine PN.

  • chilipaprika : Das Beispiel mit deinem Mann muss aber wirklich im Einzelfall sehr genau abgewogen werden, sodass es nicht am Ende dazu führt, dass Vorgesetzte (m/w/d) ihre Mitarbeiter (m/w/d) mehr oder weniger dazu zwingen, im Krankheitsfall wenigstens ein paar Stunden zu arbeiten, weil derzeit viel zu tun sei und der Kollege X und die Kollegin Y das ja auch in der Vergangenheit gemacht hätten - und man will ja nicht unkollegial sein (= unterbewusst Druck aufbauen). Das Missbrauchspotential ist sehr hoch, wenn der Wunsch nicht explizit vom erkrankten Mitarbeiter (m/w/d) selbst kommt.

  • Eindeutig.
    Aber dafür hat mein Mann auch ein paar Wochen weniger Stunden gearbeitet und voll bezahlt bekommen.
    Manchmal entstehen Deals so, dass man dann weiß, was man am Chef hat (positiv wie negativ).

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