ja, jede*r fällt die Entscheidung, was ihm lieber ist, aber Fakt: wir können nicht (oder tun es in der Regel nicht) Teile des Lehrplans weglassen. Müssen also danach rejustieren. Da ist es mir lieber, die Sachen zu schicken, wenn ich die habe. Wenn ich sie nicht habe, dann muss ich improvisieren (aber zugegeben, einer Oberstufe schicke ich immer was. weil ICH sonst danach sehr sehr gestresst wäre)
Beiträge von chilipaprika
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nein, sorry. Da gehe ich nicht mit.
Selbst an einer Erwachsenenschule.
Ich kann sagen, ich muss nicht ausbaden, dass das System keine Vertretung hat, aber ich rede nicht von monatelangem Ausfall, sondern 1-2 Wochen Grippe oder Ähnliches. Wenn ich das schon habe (und ICH habe es in der Regel schon, leider nicht immer), dann lieber schnell anpassen und schicken. Nur bei Krankheit gerät natürlich die Vorbereitung der späteren Stunden.
Aber "deren Verantwortung", nee. und auf keinen Fall in der allgemeinbildenden Regelschule. -
chilipaprika Wenn Du für deine Ausfallszeit die Vertretung organisierst, ist das erstmal deine Nettigkeit. Und wenn dein Chef sagt, dass Du das machen sollst, dann fragst Du ihn gleich nach dem Ausgleich.
Ich habe die Erklärung direkt mitgeliefert: Das Abitur kommt, der Stoff muss behandelt worden sein, ob ich zwei Wochen krank war oder nicht. Wenn es also eine geplante Ausfallzeit ist, ist es für mich weniger Stress, Materialien zu geben. Abgesehen davon, dass das Gros der Vorbereitung in den "Ferien" stattfindet.
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Das ist eine Grundproblematik, die man nicht so einfach vermischen kann. Wir sind an einer Grundschule. Wenn ich die zwei Wochen vor den Ferien auf Kur bin, habe ich keine Korrekturen.
Du. Nicht alle.
Herzlichen Glückwunsch.
Wenn ich zwei Wochen vor den Ferien auf Kur bin, schreibt mein Kurs und die Korrektur wartet auf mich.
und für zwei Wochen werde ich 100% auch Vertretungsmaterialien hinterlegt haben, zumindest in allen Oberstufenkursen, weil das Abitur auf seltsamer Weise immer schneller kommt als befürchtet. -
sorry, du argumentierst wie ein Mann (und es ist okay), der eben nicht nachvollziehen kann (gönne ich dir!), wie es ist, beim Arzt zu sitzen und die Schmerzen und Beschwerden werden nicht ernst genommen. Wenn du dann noch dicker oder POC bist, haste verloren.
Frauen haben eh so viel Stress, die Schmerzen kommen vom Stress.
Nein! Sie haben (zum Beispiel) Myome in der Gebärmutter.
Frauen haben eh so viel Stress, meditieren Sie einfach.
Nein! Sie haben Migräne.
Selbst bei einer Knieverletzung habe ich mal das mit dem Stress gehört.
Und warum es keinen Sinn ergibt, ein Produkt, das nach aktuellem Stand genauso gut ist, wie ein anderes, aber für eine andere Personengruppe, auf den Markt zu bringen, erschließt sich mir nicht. "Gleichberechtigung" wird von dir als Argument abgetan und es bedeutet für mich: Entweder bist du der größte Macho-A... oder du kannst dir nicht vorstellen, wie es vielen weiblichen Personen ergeht und welche Privilegien Männer haben, ohne es zu merken. (Ich tendiere zum Zweiten, aber es muss genannt werden)
Aber wir sind jetzt echt viele Äste und Wurzel von den Globuli entfernt.. Der Berlin-Marathon ist vorbei, ich sollte mich also Dingen zuwenden, die nicht nebenbei forumtauglich sind. -
Kann es sein, dass Du die Begriffe Ferien und Urlaub gleich verwendest? [...]
12 Wochen Ferien heißt aber nicht 12 Wochen Urlaub. In den Ferien korrigierst Du, machst Unterrichtsvorbereitungen, feierst Überstunden ab etc.. Vielleicht hilft der Begriff unterrichtsfreie Zeit dort etwas. Beides ist aber Arbeitszeit.
Ach nee, und du spielst nicht damit zu sagen, dass man genug Zeit hätte, woanders auf Kur zu gehen?
Wenn ich zwei Wochen der Herbstferien nicht habe, um in Ruhe zu korrigieren und vorzubereiten, kann ich den November NICHT überleben. Ja, ich habe dann keinen Stundenausfall produziert, aber kann dann den Arbeitsaufwand in den Wochen darauf nicht stemmen. Rechnerisch nicht.
Wo ist dann der Vorteil?
Dieses "Überstunden in den Schulferien abbauen" ist ein mieser Trick des Dienstherrn, um alles mögliche zu rechtfertigen, das sollten wir nicht selbst übernehmen. -
Bei Endometriose scheint in vielen Fällen kaum Beschwerden zu Verursachen. Wahrscheinlich wurde deswegen weniger geforscht. Ich bin kein Mediziner aber warum sollten Pharmaunternehmen aus reiner Bösartigkeit Forschungen an einer Krankheit unterlassen für die es einen großen Markt geben würde?
muhahaha.
Dann verlagern wir das Gespräch von Endometriose auf Nebenwirkungen der Pille?
Das ist keine "reine Bösartigeit" der Pharmaunternehmen aber die Nebenwirkungen haben jahrzehntelang kaum interessiert (es wird nicht an deren Milderung konkret geforscht). Die Pille für den Mann hat in den Tests so viele Nebenwirkungen, das lässt man eher sein. Dabei sind es die SELBEN Symptome.
Studienabbruch: 'Pille für den Mann' mit zu vielen Nebenwirkungen? - Spektrum der WissenschaftZitat
Nach dem Versuch wollten drei Viertel der beteiligten Männer die Verhütungsmethode trotz der Nebenwirkungen weiter anwenden. Dennoch betrachtete ein Sicherheitskomitee die Effekte, die bei der etablierten Antibabypille für Frauen ebenfalls auftreten, als zu schwer wiegend, um den Versuch fortzusetzen. -
Da hast du aber viele Überstunden gemacht. Und wie ist es, wenn Du in drei Wochen vor den Ferien auf Kur bist. Wie bekommst Du dann deine Überstunden für die Ferien zusammen? Arbeitest Du dann in den Ferien mehr, um das auszugleichen?
Neuester Vorschlag:
Wer unter dem Jahr krank wird, bekommt weniger Urlaub. Schließlich verdient er sich seinen Urlaub nicht mehr ausreichend.Du hast 12 Wochen Ferien.
Es wird nicht dadurch wahrer, dass du es immer wieder wiederholst. Und diese scheinbare Grundüberzeugung sagt mehr über dich aus als über die Realität.
Genieß deine Effizient / deinen Talent, was auch immer, und deine 12 Wochen Ferien. Die allerwenigsten von uns haben sie. -
Dass es den Placeboeffekt gibt ist also durchaus interessant und könnte -evidenzbasiert freilich- weiter erforscht werden. Allein zu sagen "manche glauben halt an etwas" ist mir zu wenig.
und das wäre eine große Freude, wenn die Forschung eben genau da weiter andocken könnte: Nicht nur der Placebo-Effekt, sondern die Aufmerksamkeit und Zuwendung gehören zum Effekt (weil diejenigen, die Globuli verschreiben, vom Typ her anders sind, sich Zeit nehmen...)
und das ist doch bekannt, dafür gibt es auch Studien, dass das Zwischenmenschliche ein großer Teil der medizinischen Behandlung ist. Das lernen die Mediziner*innen im Studium auch nebenbei.
Aber man gibt denen nicht die Zeit im Alltag. Und diejenigen, die eh nicht dazu tendieren, werden es nicht ausprobieren.
Viele von uns werden aus gutem Grund zu einem bestimmten Arzt fahren, vielleicht weit, vielleicht mit blöden Terminfindungen, usw.., weil es wichtig ist. Oben genannte Frauenärztin behandelt mich jetzt fast zwanzig Jahre, trotz 4 Umzüge in allen Himmelsrichtungen und 90-120 minütiger Anreise. Aber jemand, der mir nicht gesagt hat, ich solle mich nicht anstellen, "ALLE" hätten Schmerzen, bzw. jemand, der auch mal zuhört, das ist es mir wert. (Sollte ich Krebs haben und sie würde mir (ausschließlich) Massagen empfehlen, würde ich doch eine Zweitmeinung holen . Aber so ist sie nicht, sie ist offen für Vieles, aber schulmedizinisch unterwegs.) -
Ich glaube, die Diskussion ist einfach in viele Zweige gegangen und diese sind jetzt auch noch verschränkt ...
Ich kann Palims vermutlichen Gedankenzweig nachvollziehen, der gar nichts mehr mit Globuli zu tun hat, sondern damit, dass die Evidenz jahrzehntelang an gesunde weiße Männer im mittleren Alter gewonnen wurde, und die Besonderheiten von einigen Personengruppen nicht berücksichtigt werden, so dass die Wege außerhalb der Evidenz erprobt werden müssen.
Diese Wege werden aber natürlich nicht an Kranken gegangen, durch Einfälle einzelner Ärzte (also die "richtigen" Versuche, bei Off-Label ist es schon ein bisschen anders).
Und ja, die Zeiten ändern sich, die Medizin macht rasante Fortschritte, aber auch nicht für Alle.
Als ich vor fast 20 Jahren von meiner damals neuen Frauenärztin einen Post-It mit dem Wort "Endometriose" bekommen habe, musste ich SEHR viel im Internet suchen. Die Krankheit war bekannt, aber keine*r kannte das Wort, ich musste es den Menschen, denen ich es erzählt habe, erklären. Heutzutage muss man fast hinterm Mond leben, um gar nichts davon gehört zu haben. Aber auch, weil das DAS Paradebeispiel für ein Volksleiden ist, das niemanden interessiert(e), weil es nur Frauen befallen kann.
Forschung IST (systemisch!) rassistisch und frauenfeindlich angelegt, es verbessert sich und trotzdem ist das Ausprobieren notwendig. Auch die Evidenzorientierung zeigt: es funktioniert, trotzdem gibt es drei (wesentlich mehr...) verschiedene Medikamente für das selbe Ziel, weil "jede*r anders reagiert".
Da kann ich verstehen, dass manchmal der Glaube an Wissenschaft und traditionelle Medizin verloren geht. (ich bin ehrlich gesagt schon sehr oft an dem Punkt gewesen...).
Aber anzuerkennen, dass Evidenzorientierung noch kommen kann und es also davor noch die Off-Label-Nutzung bzw. das Experimentieren gibt, ist kein Aberglaube an Globuli, das sind unterschiedliche Punkte und wir helfen dem Diskurs nicht, wenn wir es nicht trennen können und die Gesprächspartner diskreditieren. (Denn bei Globuli wurde die These, dass es helfen kann, ausreichend falsifiziert.) -
Danke. Mein Mann hat es in seiner App nicht (oder zumindest nicht auffindbar.)
Ich finde es trotzdem grundsätzlich gut. -
Oh gut!! Muss ich meinen Mann fragen.
(Ich bin ein Fan davon, dass Menschen erfahren, was für Kosten entstehen und übernommen werden…) -
Aber: Mich regen andere Dinge auf, z.B. wenn ich eine Darmspiegelung bekomme, die 2,5mal so teuer ist wie bei meinem Mann, der gesetzlich versichert ist und bei dem selben Arzt exakt das Gleiche gemacht wurde. Oder wenn Laboruntersuchungen bei mir seltsamerweise immer einen erhöhten Mehraufwand haben und daher zwei - oder dreimal so teuer sind. Warum kostet das Untersuchen von Fäkalien und anderen Körperflüssigkeiten von Privatpatienten das zwei- bis dreifache oder mehr? Das treibt doch auch alles die Kosten der Versicherungen hoch.
Bei aller (berechtigten) Aufregung zum PKV-System: woher weisst du denn, was dein Mann /die GKV zahlt?
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Aber am Ende kann der Dienstherr besser in den Ferien als in der Schulzeit auf dich verzichten.
aber kein anderer Arbeitgeber darf sich aussuchen, wann man zur Kur / Reha / Klinik geht. Schlimm genug, wenn wir es "mitbedenken".
Und eben: die Schulferien wurden durch Überstunden vorbereitet. Wenn man diese unglaubliche Diskrepanz mildern würde, die es in unserem Beruf gibt / oft geben kann, dann gäbe es auch vielleicht weniger Krankmeldungen... -
Kostet es eigentlich was, wenn man jemanden vom BR-Team nimmt?
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Wieviele gewinnbringende SchilFs hast Du denn schon besucht?
Die letzte die wir hatten war eine Frechheit.
Hatten wir die selbe?

Es war bei uns eine Praktikerin, die aber nebenbei selbstständig war. Also NICHT über die BR, sondern über einen großen Scheck. (Auch interessant ...)
Verlorene Zeit. -
Dann muss man vielleicht eine Reha machen oder im SPA einchecken? Bei Mutter-Kind-Kuren geht es v.a. um die gesunde Interaktion miteinander, um den familiären Kontext und die spezielle Belastung.
Es kann sein, dass unter dem Begriff (Mutter-Kind-Kur) wirklich sehr viele Sachen sind, aber definitiv nicht alle sind zur Interaktion oder Familienkonstellation.
Der kranke / belastete Elternteil geht auf Kur.
Ein bis 12-jähriges Kind braucht Betreuung und es gibt keine andere Möglichkeit, also kommt es mit und wird tagsüber betreut. Je nach Leiden des Elternteils ist es sinnig(er) oder nicht. (Auf einer orthopädischen Behandlungskur ist es wahrscheinlich weniger belastend als bei einer psychischen Belastung). -
Problem ist natürlich, dass die erste Gruppe unter der zweiten leidet.
Das.
und das hilft nicht, wenn die (deutlich kleinere?) zweite Gruppe immer wieder benannt wird und solche Motive unterstellt werden.
Bin ich zu naiv (und spiele nicht genug meine Karte aus?) oder: Man nimmt, was man bekommt? Und wenn eine Verschiebung möglich ist, doch nur ausnahmsweise?
(Ich hatte den umgekehrten Fall, dass ich in den Ferien eine Behandlung zur Entlastung legen wollte, man erklärte mir, es sei kein Hotel und es gäbe keinen Einfluss auf den Zeitraum). Ich verkehre in der falschen Welt. Ich kenne keine solchen Leute, die sowas absichtlich machen (und wenn, nehme ich es ihnen nicht unbedingt krumm, deren Urlaub haben sie sich verdient, ist auch bei anderen Jobs auch nicht auf Urlaubstage anrechenbar) und kenne keine Leute, die medizinische Behandlungen als "Extra Urlaub" ansehen. -
also wie bei Elternzeiten zum Teil.
Dieses System ist zum Kotzen.
Nicht vergessen! NICHT die Kollegin mit krankem Kind oder die kranke Kollegin ist das Problem, sondern das System, das keine Vertretung gibt und die anderen KuK krank macht!
(sagt die kranke Kollegin, die immer noch lernen muss, dass es nicht ihre Schuld ist, dass es Anderen schlecht geht (ich mache den Job, wie ich den machen soll, lösche aber keine Feuer mehr.)
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