Mir scheint, es geht hier inzwischen eigentlich weniger um das Kommunikationsmedium als um die Schulkultur bzgl. der Kommunikationsweise.
Wenn es systemisch für die Schule relevant ist, gewisse Informationen mit der Krankmeldung zu erhalten (wie lange voraussichtlich, Informationsfluss), dann muss man das halt dem Kollegium immer wieder deutlich kommunizieren. Und die, die sich daran nicht halten können, sind ohnehin die, die sich auch an Absprachen für Zeiträume oder Kommunikationswege nicht richtig halten.
Beispiel:
An meiner Schule gab es lange das Prinzip des "Eventualplans" - d.h., der damalige Vertretungsplanmacher hat bei einer Krankmeldung, bei der der Kranke nicht wusste, ob er am nächsten Tag wieder fit ist, für den nächsten Tag zwei Vertretungspläne erstellt, einmal für den Fall, dass die kranke Person wiederkommt und einmal für den Fall, dass er sich doch nochmal krankmeldet. Entsprechend war auch die Aussage "ich weiß noch nicht" wertvoll. Der aktuelle Vertretungsplaner könnte mit so einer Info nichts anfangen. Entweder ich melde mich gleich für den nächsten Tag mit krank, dann kann er planen, oder er wartet halt bis zur nächsten Krankmeldung, statt sich die Arbeit eines "Eventualplans" zu machen. Mir ist das egal. aber die Vorlieben müssen halt kommuniziert werden.